Corona-Extra!

 

Das Robert-Koch-Institut rechnet in ihren Szenarien mit 5,625 Toten je 1.000 Infizierten. In 2018 sind in Deutschland bei einer Bevölkerung von 83,1 Mio. insgesamt 954.900 Menschen gestorben (= 11,49 Tote je 1.000 Einwohner). Das macht 2.616 Menschen pro Tag und 22.602 mehr als 2017. 22.000 Tote fallen also gar nicht auf!
 
Das Risiko, ohne Corona-Infektion zu sterben ist also etwa doppelt so hoch wie mit Corona!

 


siehe:  https://coronavirus.jhu.edu/map.html

 

Ich habe die Daten der Johns-Hopkins-University vom 04.04.20, 10:10 Uhr einmal ins Verhältnis zur Bevölkerung gesetzt und umsortiert. Das Ergebnis finden Sie auf der Unterseite Corona-Daten.

 

 

siehe auch:                                         https://www.wodarg.com/

 

 


06.04.20:

 

Prof. Dr. Klaus Püschel, Chef der Hamburger Rechtsmedizin:
„Ich bin überzeugt, dass sich die Corona-Sterblichkeit nicht mal als Peak in der Jahressterblichkeit bemerkbar machen wird ... Alle, die wir bisher untersucht haben, hatten Krebs, eine chronische Lungenerkrankung, waren starke Raucher oder schwer fettleibig, litten an Diabetes oder hatten eine Herz-Kreislauf-Erkrankung.“ Da sei das Virus sozusagen der letzte Tropfen gewesen, der das Fass zum Überlaufen brachte. „Wir hatten – das weiß noch keiner – gerade auch die erste 100-Jährige, die an Covid-19 verstorben ist.“ Ob es da auch der letzte Tropfen gewesen sei? „Der allerletzte“, so Püschel.

(Hamburger Morgenpost v. 06.04.20, https://www.mopo.de/hamburg/rechtsmediziner--ohne-vorerkrankung-ist-in-hamburg-an-covid-19-noch-keiner-gestorben--36508928)

 

Deutsche Welle:

Kommt ein Corona-Medikament aus Kuba nach Deutschland?

In China soll INFrec bei COVID-19 geholfen haben. Deshalb will ein Unternehmer es nach Deutschland bringen. Eine Ladung steht bereit, doch bisher darf er sie nicht einführen. Nun verhandelt er mit einem anderen Land.
https://www.dw.com/de/kommt-ein-corona-medikament-aus-kuba-nach-deutschland/a-53003683

 

 

05.04.20:

 

Ich glaube, dass ich auf dieser Seite inzwischen alles Wichtige gesagt habe. Ich hatte meine Aussagen ab dem 13.03.20 mit der Bemerkung eingeleitet, die Angemessenheit der Beschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise nicht einschätzen zu können. 3 Wochen später haben sich bei mir folgende Thesen herauskristallisiert:


Jeder Regierung wird es schwer fallen sich dem internationalen Herdentrieb, ähnliche Maßnahmen wie in anderen Ländern ergreifen zu sollen, zu entziehen. Es würde sehr viel Mut erfordern, für das eigene Land einen eigenen Weg gehen zu wollen. Den haben die Politiker nicht.

In der Bibel steht in Psalm 90 Vers 12: „Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.“ Auch als Atheist kann mich dieser Satz zum Nachdenken bringen. Natürlich werden wir nicht durch unseren Tod klug. Wir werden nur durch die Erkenntnis klug, dass unser Leben zeitlich begrenzt ist, und diese Erkenntnis lehrt uns Demut. Der Mensch kann kein einziges Leben retten, er kann es nur verlängern. Die Verlängerung kann bei einem Kind ca. 80 Jahre betragen, bei einem gesunden 80jährigen ca. 8 Jahre, und bei einem Kranken vielleicht nur 8 Monate. Und das Leben hat einen Wert, der von der Lebensqualität abhängt. Dann muss aber der Aufwand, der für diese Lebensverlängerung betrieben wird, mit der geretteten Lebenszeit und -qualität in einem angemessenen Verhältnis stehen. Diese Klugheit fehlt unseren Regierungen, wie auch den Medizinfunktionären. Der Leiter des Robert-Koch-Instituts wirkt nicht demütig, sondern hochmütig. Er müsste die Lektion des Psalm 90 Vers 12 noch lernen! Die Krankenhausärzte lernen dagegen täglich Demut.

Mit dieser christlichen Demut muss ich auch als Atheist einschätzen, dass die getroffenen Maßnahmen und der extreme wirtschaftliche Schaden, den sie verursachen, unverhältnismäßig sind. Es besteht ein krasses Missverhältnis zwischen der wahrscheinlichen Schadenshöhe und dem theoretisch erreichbaren Nutzen. Selbst wenn man mit den Maßnahmen das Leben von 100.000 oder sogar 1 Mio. Menschen verlängern könnte, wären die Kosten wegen der relativ kurzen Lebensverlängerung für die „Geretteten“ zu hoch.

Die Hightech-Medizin ist hilflos. Sie kann weder kurzfristig Impfstoffe oder Medikamente liefern, noch können die Intensivstationen Hunderttausende aufnehmen. Mit der Lehre aus Psalm 90 Vers 12 hätte man sich vorübergehend von der Hightech-Medizin verabschieden und auf eine Massenversorgung umstellen sollen. 
   
Der Gleichbehandlungsgrundsatz und das Diskriminierungsverbots wegen des Alters haben dazu geführt, dass keine gezielte Quarantäne für Risikogruppen verhängt wurde, sondern dass die gesamte Bevölkerung in Geiselhaft genommen wurde. Müssten nur die Menschen ab 70 in ihren Wohnungen bleiben, könnte die Wirtschaft weitgehend ungestört weiterlaufen und die schweren wirtschaftlichen Schäden wären verhindert worden. Weltfremde Medizinfunktionäre und Verwaltungsjuristen haben aber über den gesunden Menschenverstand gesiegt. Kritische Fragen werden als Verschwörungstheorie abgetan und wer sich nicht hinter der Kriegspropaganda der Regierung versammelt, wird zum Staatsfeind erklärt. 

Der Bürger wird die Suppe auslöffeln müssen, die die Politiker ihm eingebrockt haben. Für ihn gilt die Devise: „Halt’s Maul und friss!

 

Corona  oder  Feinstaub?

03.04.20

 

In der aktuellen Situation sind Umweltprobleme in den Hintergrund getreten. Das war aber vermutlich voreilig! In Gebieten mit hoher Feinstaubbelastung wurden erheblich höhere Infektionsraten mit COVID-19 festgestellt als weniger belasteten Gebieten. Die Süddeutsche Zeitung hatte schon am 19.03.20 auf den Zusammenhang hingewiesen. Nicht nur bei Corona korreliert die Häufigkeit (Inzidenz) von Virusinfektionen mit Konzentrationen von atmosphärischem Feinstaub (z.B. PM10, PM2,5). So wurde 2016 in Italien ein Zusammenhang zwischen der Ausbreitung des Syncytialvirus (RS-Virus) bei Kindern und der Konzentration von Partikeln beobachtet. Dieses Virus verursacht eine Lungenentzündung bei Kindern und wird durch Partikel tief in die Lunge transportiert. Die Ausbreitungsrate der Infektion hängt mit den PM10- und PM2,5-Konzentrationen zusammen. Aber Feinstaub-Partikel hatten nicht nur eine Trägerfunktion, sondern dienten auch als Substrat, das es dem Virus ermöglicht, über Stunden oder Tage lebensfähig in der Luft zu bleiben. Ob das bei COVID-19 auch der Fall sein kann, wurde noch nicht erforscht.

 

European Environment Agency: Luftqualitätsstatistik

 

 

(Quelle: https://www.eea.europa.eu/data-and-maps/dashboards/air-quality-statistics)

 

 

Es kommen jetzt also vier Faktoren zusammen. Die Luftverschmutzung belastet das Lungen in allen Altersgruppen. Jede Erkrankung schwächt den Körper zusätzlich, verläuft aber nur selten tödlich. Auch im Normalzustand ist ein hohes Alter ein weiterer Risikofaktor, der in Einzelfällen in der Kombination Umwelt + Alter + Krankheit zum Tode führen kann. In diesen wenigen Fällen wird aber natürlich die zusätzliche Krankheit und nicht die vorherige Schwächung mit der Belastung der Lungen für den Tod verantwortlich gemacht. Eine zusätzliche Atemwegsinfektion mit einem hochansteckenden Virus, der vielleicht sogar mit dem Feinstaub verbreitet wird, wird dann nach dem gleichen Muster als alleinige Todesursache beurteilt. Aber sollten wir jetzt wirklich von Corona-Toten sprechen statt von Todesfällen aufgrund der sog. Grunderkrankungen? Ohne eine solche Vorerkrankung verläuft die Krankheit glimpflich! Oder sind es nicht sogar Feinstaub-Tote, denn in Gebieten mit hoher Umweltbelastung sind die Fallzahlen weit höher als in Gebieten mit sauberer Luft?

Es kann jetzt kein Politiker plausibel erklären, warum aktuell mit brutaler Entschlossenheit die Wirtschaft unseres Landes zertört wird, und früher zum Schutz der Autoindustrie niemals wirksame Maßnahmen gegen die Feinstaubbelastung durchgeführt wurden. Sicher gab es schon früher Feinstaub-Tote, darüber gab es nur keine Statistik. Und man darf auch den Klimawandel nicht vergessen, der mit den dadurch zu erwartenden Naturkatastrophen wohl viel mehr Todesopfer fordern und wohl sogar einen größeren wirtschaftlichen Schaden verursachen wird, als den jetzt vom Amoklauf der Politiker ausgelösten. Man darf wahrscheinlich nicht auf einen Kurswechsel der Politiker hoffen. Sie erklären auch immer, dass sie auf Sicht fahren würden. Sie werden nur von den aktuellen Zahlen und dem Leiter des Robert-Koch-Instituts getrieben, aber sie haben in Wirklichkeit keinen Blick für die größeren Zusammenhänge. 

 

Auszug aus dem Täglichen Lagebericht des Robert-Koch-Instituts vom 31.03.20:

 

 

Die 31 Todesfälle in den Altersgruppen unter 60 entsprechen 0,52 je 1 Mio. Einwohnern in diesem Alter. Die 26 Toten zwischen 60 und 69 sind schon 4,27 je 1 Mio.; das 8,2fache, aber immer noch vertretbar. Die nächste Gruppe zwischen 70 und 79 mit 130 Toten hat schon ein Risiko von 16,9 je 1 Mio., oder das 32,6fache der unter 60jährigen. Aber nur die 80-89jährigen und die über 90jährigen haben mit 305 bzw. 71 Toten oder 65 bzw. 101,6 je 1 Mio. Einwohner (umgerechnet, es gibt nur 699.000) ein 125,5fache bzw. 196fache höheres Risiko wie die unter 60jährigen.

Weil es keine Impfungen gibt, kann eine Immunisierung der Bevölkerung nur erreicht werden, wenn 2/3 der Menschen die Krankheit gehabt haben und der Organismus Anti-Körper bilden konnte. (vgl. https://www.tagesschau.de/inland/corona-entwicklung-interview-101.html ) Wäre es dann nicht sinnvoller, die Altersgruppe "ab 70", 16 % der Bevölkerung mit 12 % der Infizierten und 87 % der Todesfälle, konsequent zu isolieren und dem Rest der Bevölkerung wieder ein normales Leben zu erlauben? Wenn 80 % der unter 70jährigen die Krankheit hatten, wäre die „Durchseuchung“ von 67 % der Bevölkerung erreicht. Ihr Risiko, an der Infektion zu sterben läge nur bei 2,8 % des Risikos der Gruppen ab 70. Gehen die aktuellen Maßnahmen vielleicht genau in die falsche Richtung?
 

 

Zensur in der ARD wegen Corona?


Für den 30.03.20 war um 22:45 Uhr (beste Sendezeit?) in der ARD die Doku „Dem Sterben zum Trotz“ angekündigt. In den Programmzeitschriften fand sich dazu die Kurzbeschreibung: „90 Prozent der Kosten, die ein Mensch über sein Leben hinweg bei den Krankenkassen verursacht, entstehen im letzten Jahr seines Lebens – ein Geschäft, das sich jährlich auf Milliarden von Euro beläuft.“ Stattdessen wurde eine Lobeshymne auf Menschen gesendet, die in der Coronakrise Einsatz zeigen. Kriegspropaganda? Passt es vielleicht nicht, gerade jetzt das Gesundheitssystem zu kritisieren? Die abgesetzte Sendung findet sich aber auf Youtube (https://www.youtube.com/watch?v=MEQbVIzd-k0).

Die Hightech-Medizin versucht seit vielen Jahren, auch noch die letzten Lebenstage aus einem sterbenden Menschen herauszuquetschen, koste es was es wolle. Für die meist alten Menschen ist das der blanke Horror. Sie wollen lieber friedlich im Kreis ihrer Familie einschlafen, statt noch ein paar Wochen in einem sterilen Krankenhaus an Maschinen zu hängen, die nur die Körperfunktionen aufrechterhalten. Lebensqualität hat das nicht mehr, aber die Krankenhäuser verdienen damit ihr Geld (siehe auch die Anmerkung am Fuß diese Unterseite). Den Sterbenden wird nicht wirklich geholfen – sie werden eher gefoltert.

Auch in der aktuellen Corona-Krise wollen die Medizin-Funktionäre nicht wirklich den Menschen helfen, sie wollen ihr Geschäftsmodell retten! Sie wollen weiter Leben verlängern - koste es was es wolle, denn diese Kosten sind ihr Umsatz! Der immense volkswirtschaftliche Folgeschaden interessiert sie nicht; Wirtschaft ist nicht ihre Fachrichtung. Die Medizin-Funktionäre fürchten den Image-Schaden durch eine Krankheit, die ihre Hightech-Medizin nicht beherrschen kann, weil sie kein Medikament hat. Die Grippewelle 2017/18 mit über 25.000 Toten in Deutschland (mehr als Corana-Tote in Italien und Spanien zusammen) war keine Schlagzeilen oder Sondersendungen wert, denn Grippemedikamente gibt es schon. Aber 775 Corona-Tote (01.04., 8:00 Uhr, Johns-Hopkins-Universität), davon 2/3 über 80jährig, verursachen eine Panik! 

Müssten die Medizin-Funktionäre einräumen, dass ein Leben „schon“ mit 80 Jahren wegen einer Infektionskrankheit enden kann und dass 95 % der Infizierten ohne Hightech-Medizin wieder gesund werden, dann könnten sie auch Ihr Milliardengeschäft mit der teuren Apparatemedizin zur sinnlosen Lebensverlängerung, die inzwischen 90 % der Kosten der Krankenkassen verursacht (diese Zahl hat sogar mich erschreckt - vor 29 Jahren, siehe Anmerkung - waren erst die Anfänge erkennbar) nicht mehr rechtfertigen. Die Einschränkungen des täglichen Lebens wegen der Corona-Pandemie sollen auch in erster Linie den Zusammenbruch des Gesundheitswesens verhindern. Sie sollen also nicht Leben retten, sondern das System!

 

 

… koste es was es wolle?

 

27.03.20:

Donald Trump löst Unverständnis aus, wenn er eine schnellen Rückkehr zu normalen Verhältnissen fordert, obwohl die USA mit sehr hohen Steigerungsraten weltweit die meisten Infizierten haben. Trotzdem ist seine Aussage, die Schäden der Therapie dürfen nicht höher sein als die Schäden der Krankheit, eine Banalität. Natürlich hat er mit dieser Aussage Recht! Nur die Höhe der Schäden ist das Problem, wenn die Bewertung eines Lebens in Geld in den westlichen Gesellschaften ein Tabu-Thema ist. 

Das Durchschnittsalter der Corona-Toten lag am 25.03.20 bei 81 Jahren (Quelle: Redaktionsnetzwerk Deutschland, https://www.rnd.de/politik/corona-tote-in-deutschland-alter-der-todesopfer-liegt-laut-rki-im-durchschnitt-bei-81-jahren-BMSQTV7EIIMFYGLFWGON5BRWGQ. html) Ihre statistische Restlebensdauer beträgt bei Männern 7,38 Jahre und bei Frauen 8,77 Jahre. (Quelle: Bundesfinanzminsterium, https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/ Downloads/BMF_Schreiben/Steuerarten/Erbschaft_Schenkungsteuerrecht/2018-11-22-bewertung-eine-lebenslaenglichen-nutzung-oder-leistung-fuer-stichtage-ab-1-1-2019.pdf?__blob =publicationFile&v=1); im Durchschnitt also 8,04 Jahre oder 2.937 Tage. Mit den 267 Toten per 26.03.20 wurden also 784.075 Lebenstage vernichtet. Der wirtschaftliche Schaden beträgt bei einem wirtschaftlichen Stillstand des Landes für 3 Monate nach Berechnung des Ifo-Instituts 729.000.000.000 € oder durchschnittlich 35.000 € für eine vierköpfige Familie! Diese Kosten muss sich der Staat über Steuererhöhungen oder Leistungskürzungen irgendwie zurückholen. Wie viele Menschen müssen gerettet werden, um den gigantischen Betrag zu rechtfertigen?   

Die Pandemie wird uns dazu zwingen, uns einem Vergleich zwischen verlorener Lebenszeit und verlorenem Geld nicht länger zu verweigern. Unser Leben ist zeitlich begrenzt und deshalb kann das Leben auch keinen unendlichen Wert haben. Aber die Politiker haben Angst, den über 4,6 Mio. Menschen über 80 ehrliche Antworten auf die sich aufdrängenden Fragen zu geben.

 

24.03.20:

Die einschneidenden Maßnahmen vom 13.03.20 wurden mit einer Aussage des Leiters des Robert-Koch-Instituts (RKI) begründet, sonst würden Fallzahlen von 1 Mio. Infizierten drohen, mit denen das Gesundheitssystem überlastet wäre. Eine Studie des RKI vom 20.03.20 geht bei den Fallzahlen und ihrem Verlauf von folgenden Parametern aus:

 

Quelle:  Dr. Matthias an der Heiden + Dr. Udo Buchholz, Robert Koch-Institut, Abteilung für Infektionsepidemiologie: Modellierung von Beispielszenarien der SARS-CoV-2-Epidemie 2020 in Deutschland, Berlin, 20.03.2020, S. 4  https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Modellierung_Deutschland.pdf?__blob=publicationFile

Auf die befürchteten Fallzahlen von 1 Mio. umgerechnet würde das bedeuten:
 - 955.000 Infizierte hätten 9 Tage lang maximal leichte Symptome und wären 14 Tage nach der

   Infektion wieder gesund, und dann vermutlich immunisiert.
- 45.000 Infizierte müssten mit starken Symptomen ins Krankenhaus.
- 33.750 dieser ernsthaft Erkrankten wären 3 Wochen nach der Infektion wieder gesund und wohl

   ebenfalls immunisiert.
- 11.250 Patienten müssten 9 Tage nach der Infektion auf die Intensivstation.
- 5.625 dieser Patienten wären nach 10 Tagen wieder gesund.
- 5.625 Patienten würden versterben, das wären 0,56 % der Infizierten.
- am 24.03.20 um 11:30 Uhr meldete die Johns-Hopkins-Universität für Deutschland 29.560

   Infizierte und 126 Tote, das waren 0,43 % der Infizierten.

Bei 500.000 Krankenhausbetten in Deutschland ist anzunehmen, dass man 45.000 zusätzliche Patienten (= 9 %) noch verkraften könnte, auch ohne Notfalllazarette aufzustellen. Wahrscheinlich müssten andere Patienten dafür früher entlassen werden. Bei 11.250 zusätzlichen Patienten auf Intensivstationen müssten aber wahrscheinlich Abstriche an der Versorgung gemacht werden. Weil aber wohl hauptsächlich Beatmungsgeräte gebraucht werden, wäre das keine unerreichbare Zahl. 

Nach den Annahmen des RKI könnte man weniger als 5.500 Menschen retten (5.499, wenn ab sofort niemand mehr sterben würde), und dafür hätte die Politik einen Schaden von 729 Mrd. EUR verursacht (Quelle: DIW), also 132.569.558 EUR pro Gerettetem. Wenn sie wegen ihres fortgeschrittenen Alters noch eine Restlebenserwartung von 1.560 Tagen (= 8,2 Jahre : 2  +  0,5 Jahre : 2; Berechnung siehe unten) hätten, dann wären das Kosten von ca. 85.000 EUR pro Person und Tag. Bei einer Annahme von 10 Mio. Infizierten (das 338fache vom 24.03.20 – wahrscheinlich worst cases) wären es „nur“ 8.500 EUR pro Tag und Person.   

Einem Ökonomen überkommt das blanke Entsetzen, wie leichtfertig Politiker und Mediziner auf der Grundlage dieser nicht sehr dramatischen Annahmen mit der wirtschaftlichen Grundlage unserer Gesellschaft umgehen. Die Lehman-Pleite war dagegen nur ein „Vogelschiss“! 

siehe auch:                          Focus v. 23.03.2020           Berechnung des Ifo-Instituts

Wirtschaftsforscher:          Corona-Krise kostet Deutschland bis zu 730 Milliarden Euro

https://www.focus.de/finanzen/boerse/konjunktur/berechnung-des-ifo-instituts-wirtschaftsforscher-corona-krise-kostet-deutschland-bis-zu-730-milliarden-euro_id_11801523.html

Anmerkung:  nicht die Krise verursacht diese Kosten, sondern die Maßnahmen der Politik

 

 

21.03.20:

  

Die Regierenden haben sich anscheinend auf eine Verschärfung der Maßnahmen verständigt. Wenn ein Medikament nicht wirkt, wird die Dosis erhöht – trotz der Nebenwirkungen! Am 20.03. sind Spanien und Deutschland bei den Infektionen am Iran auf Platz 3 und 4 (hinter China und Italien) vorbeigezogen, die USA liegen mit knappem Abstand auf Platz 6.  (update 22.03.: USA 3, Spanien 4, Deutschland 5, Iran 6). Bei den Infizierten pro 1 Mio. Einwohner liegen Italien, die Schweiz und Spanien vorn.

  

Unser Gesundheitssystem mit 500.000 Krankenhausbetten für 83 Mio. weitgehend gesunde Menschen ist auf die aktuelle Situation nicht ausgelegt. In normalen Zeiten können sich die Mediziner mit ihrem Ehrgeiz, unheilbare Krankheiten heilen zu wollen, überbieten. Schon das ist nicht immer im Interesse der Kranken, wenn z.B. einem 89jährigen nach einem Herzinfarkt eine aufwendige Herzoperation aufgeschwatzt wird, die er dann zwar überlebt, nicht aber die in diesem Alter sehr langwierige und quälende Heilung danach. Ein intensives Gespräch über ein erfülltes Leben, das immer mit dem Tod endet, würde den Betroffenen in solchen Fällen wahrscheinlich mehr helfen als sich mit aller Kraft gegen das Unausweichliche zu stemmen und den Kampf vorhersehbar zu verlieren. Aber damit würden die Krankenhäuser kein Geld verdienen.

  

Auch bei Corona stemmen sich die Mediziner, die die Regierenden beraten, gegen die Erkenntnis, dass unser High-Tech-Gesundheitswesen mit der Ausrichtung auf Spitzenleistung zu Spitzenpreisen für wenige Fälle für die aktuelle Situation nicht ausgelegt ist. Viele Politiker vergleichen die Krise mit einem Krieg. Aber dort gibt es doch auch Tote und Verletzte! Die Militärärzte wissen dann, dass sie. nicht alle Verletzten retten können, deren Verletzungen in einem normalen Krankenhaus nicht tödlich wäre. Sie versuchen dann gar nicht, alle zu retten und sie hoffen auf 80-90 %. Auch jetzt müsste von schmal und tief auf breit und flach umgeschaltet werden. Wir brauchen eine möglichst einfache aber massentaugliche Versorgung der ernsthaft Erkrankten, die nicht jedem von ihnen, aber hoffentlich doch 80-90 % helfen wird. Die müsste jetzt organisiert werden statt mit wahrscheinlich untauglichen Maßnahmen zu versuchen, die Fallzahlen zu senken und den Zusammenbruch eines falsch ausgerichteten Gesundheitssystems zu verhindern.

  

Auch die Mentalität, Leben um jeden Preis retten zu wollen, gehört auf den Prüfstand. Uns muss wieder bewusstwerden, dass unser Leben niemals ewig dauert. Ein Leben mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 80 Jahren dauert unter Berücksichtigung der Schaltjahre 29.220 Tage. Ist man schon 80, lebt man noch durchschnittlich 8,2 Jahre, also 2.995 Tage. Ein 60jähriger Mann (wie ich) kann statistisch noch auf 21,6 Jahre oder 7.889 Tage hoffen. Die Politiker sind aktuell bereit, einen wirtschaftlichen Schaden von vielleicht 300 Mrd. EUR (der Finanzminister hat einen Nachtragshaushalt von 150 Mrd. beantragt, nochmal der gleiche Betrag dürfte bei den Bürgern hängenbleiben) zu verursachen, um geschätzt 10.000 Leben zu retten (genauer: zu verlängern), das wären Kosten von 30 Mio. EUR pro Person! Weil es sich dabei fast ausschließlich um Menschen höheren Alters oder mit Vorerkrankungen handelt, könnte man zunächst von der Restlebensdauer eines 80jährigen von 2.937 Tagen ausgehen. Diese Zeit ist wahrscheinlich noch maßlos übertrieben, denn ein sehr großer Teil der Verstorbenen hätte ihre schwere Vorerkrankung wahrscheinlich nicht überlegt. Jetzt sind sie aber für die Statistik Corona-Tote und nicht mehr als Krebs-Tote. Man dürfte die 2.937 Tage wohl höchstens für die Hälfte annehmen und für die andere Hälfte ca. 183 Tage oder ein halbes Jahr. Das würde dann im Durchschnitt nur noch 1.560 Tage Restlebenszeit ergeben. Wir reden also von mindestens 19.000 EUR pro Tag und pro Person. Würden die Betroffenen das wollen, wenn sie selbst diese Rechnung bezahlen müssten?  

 

Aber am Ende soll die Gesellschaft die geschätzten 300 Mrd. EUR (3.616 EUR pro Kopf - 14.440 EUR für eine vierköpfige Familie) aufbringen, es stellte sich nur noch die Frage, wer das bezahlen soll. Werden es die vielen Kleinunternehmen insbesondere in Gastronomie, Tourismus und Einzelhandel sein, denen die Regierung - wie schon immer - trotz vollmundiger Versprechungen natürlich nicht effektiv helfen wird und die mit dem wirtschaftlichen Stillstand ihre Existenz verlieren? Werden es die vielen Arbeitslosen sein, die es jetzt bald wieder geben wird? Drohen drastische Kürzungen bei den Sozialleistungen? Werden die Kosten mit einer Inflation weggedrückt, weil jetzt Geld gedruckt wird und gleichzeitig die Güter fehlen, die man damit kaufen könnte?

  

Die Politiker konnten schon immer Kosten auf die Bevölkerung abwälzen – Kosten vermeiden konnten sie noch nie?

  

Für den Klimaschutz ist natürlich kein Geld da, und mit diesen unverantwortlich hohen Kosten für die Lebensverlängerung von ein paar Rentnern wird es auch niemals da sein! Man kann jeden Euro nur einmal ausgeben, und weg ist weg. Die aktuelle Politikergeneration hinterlässt unseren Kindern einen Scherbenhaufen, nur weil sie zu feige ist, den Menschen eine unangenehme Wahrheit zu sagen. Die Politiker wollen sich nicht dem Vorwurf aussetzen, untätig zu bleiben, und dann treffen sie lieben teure Fehlentscheidungen. 

 

Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht …

19.03.20:

 

Die Kanzlerin hat in einer Fernsehansprache am 18.03.20 die Bevölkerung aufgerufen, den Anweisungen der Regierenden zu folgen und sich vernünftig zu verhalten. Ihr Ziel ist, die Fallzahlen niedrig zu halten. In Deutschland gab es 2017 497.200 Krankenhausbetten, das wären 6 Betten je 1.000 Einwohner. Für den Normalfall ist das mehr als genug und die Krankenhäuser haben oft Schwierigkeiten, genug Operationen zu verkaufen um ihre Kosten decken zu können. Natürlich würden diese Kapazitäten aktuell nicht für siebenstellige Patientenzahlen ausreichen. Aber einen Plan B, mit dem man solche Zahlen mit weniger intensiven Behandlungen (und dann natürlich mit viel mehr Todesfällen) noch einigermaßen bewältigen kann, will anscheinend niemand entwickeln!

Die Kanzlerin versprach auch, dass die Versorgung der Bevölkerung gesichert sei und dass die leeren Regale in den Geschäften schnell wieder aufgefüllt würden. in den letzten 10 Tagen beobachtet man aber das Gegenteil. Ich wollte am 18.03. einkaufen, aber es gab nichts. Auf meinem Einkaufszettel standen Nudeln, Toilettenpapier, Katzenfutter, Seife und Eier. Mein Sohn (18), der neben der Schule in einem Supermarkt jobbt und der jetzt Sonderschichten macht, sagte mir, er könne alles besorgen. Die Mitarbeiter könnten sich ihre Einkäufe im Lager reservieren, die dann nicht in die Regale eingeräumt würden. Natürlich müssen sie ihre Ware bezahlen. Er gab mir den grundsätzlichen Rat, morgens und nicht nachmittags einzukaufen.

Ohne diese Sonderbehandlung zu nutzen machte ich mich am 19.03.20 gegen 8:00 Uhr auf den Weg durch 5 Geschäfte. Im ersten Geschäft gab es im Gegensatz zum Vortag Eier, die anderen Waren aber nicht. Hier fragte ich einen Regalauffüller, ob die Nudeln schon 1,5 Stunden nach Geschäftsöffnung ausverkauft wären. Er antwortete mir, dass sie nicht damit beliefert würden. Im zweiten Geschäft bekam ich Katzenfutter, und Eier hatten sie auch; Rest Fehlanzeige. Das dritte und das vierte Geschäft hatten weder Nudeln noch Toilettenpapier oder Seife. Das dritte Geschäft hatte sogar den Platz, an dem diese Waren sonst gestanden hatten, mit anderen Waren belegt. Man rechnete also nicht damit, in der nächsten Zeit wieder beliefert zu werden. Im fünften Geschäft gab es Seife, Nudeln und Toilettenpapier hatten sie auch nicht. Speiseöl gab es in keinem der 5 Geschäfte, aber ich brauchte auch keines.

Ein Sprichwort sagt: Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er sonst die Wahrheit spricht. Am Anfang der Krise wurde uns versichert, man habe die Lage unter Kontrolle und es gäbe keinen Grund zur Panik. Am Freitag (!), den 13.03.20 brach bei den Regierenden eine Panik aus. Das Versprechen der Kanzlerin zur gesicherten Versorgung entspricht im Moment nicht der Realität. Wenn die Wirtschaft lahmgelegt wird brechen Lieferketten zwangsläufig zusammen und die Regale werden dann nicht aufgefüllt! Was soll die Bevölkerung noch alles glauben?

Die unten dargestellten Zahlen der WHO vom 16.03.20 möchte ich nicht aktualisieren. Ich will sie heute aber mit Zahlen der Johns-Hopkins-Universität für die Top-10-Länder vom 19.03.20 ergänzen:

 

  confirmed death   recovered   remaining  
China 81.139 3.249 4,0% 70.529 86,9% 7.361 9,1%
Italy 35.713 2.978 8,3% 4.025 11,3% 28.710 80,4%
Iran 17.361 1.135 6,5% 5.389 31,0% 10.837 62,4%
Spain 14.769 638 4,3% 1.081 7,3% 13.050 88,4%
Germany 12.327 28 0,2% 105 0,9% 12.194 98,9%
USA 9.415 150 1,6% 106 1,1% 9.159 97,3%
France 9.054 148 1,6% 12 0,1% 8.894 98,2%
Korea, South 8.565 91 1,1% 1.540 18,0% 6.934 81,0%
Switzerland 3.067 33 1,1% 15 0,5% 3.019 98,4%
UK 2.644 72 2,7% 67 2,5% 2.505 94,7%

 

 

17:03.20:

 

siehe auch: Süddeusche Zeitung, Die Dunkelziffer, 17.03.20

https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/coronavirus-zahlen-dunkelziffer-pandemie-1.4847259

 

Ich betone nochmals, das ich mir kein Urteil darüber erlauben möchte, ob die Maßnahmen berechtigt oder übertrieben sind. Wenn die Schulen geschlossen werden und die Kinder 5 Wochen zuhause sind, wenn dann auch die Spielplätze gesperrt werden, ist das für die Eltern eine extreme Belastung. Wenn die Regierenden seit vielen Wochen erklären, dass sie die Lage im Griff hätten und am 13.03.20 dann anscheinend in Panik ausbrechen, dann wirft das Fragen auf. Wurde das Volk wochenlang belogen? Wissen die Regierenden mehr, als sie sagen? Mindestens die Informationspolitik der Regierung ist suboptimal. Die Menschen werden unruhig - die Hamsterkäufe an haltbaren Lebensmitteln und Toilettenpapier sind  ein Hinweis. Die drastischen Maßnahmen machen vor dem Hintergrund der veröffentlichten Zahlen zu Infizierten und Toten  keinen Sinn. Hier kann etwas nicht stimmen.

 

Die Fakten gehören auf den Tisch. Es ist richtig, wenn auch bei einer behaupteten nationalen Bedrohung kritische Fragen gestellt werden. Die Parole "Führer befiehl, wir folgen dir" darf in diesem Land nicht mehr wirken.

 

Der französische Präsident bezeichnete den Kampf gegen Corona als einen Krieg. Aus Afghanistan wissen wir, dass man einen Krieg leicht beginnen und nur schwer beenden kann. Was ist, wenn die von den Regierenden beschlossenen Maßnahmen nicht wirken? Wenn das öffentliche Leben für 3 Wochen heruntergefahren wird, werden das einige Kleinunternehmer nicht überleben. Aber was ist, wenn die Wirtschaft für 3 Monate zum Erliegen kommt? 

Die Süddeutsche Zeitung schätzte am 17.03.20, dass etwa 1 % der Infektionen tödlich verläuft. In China blieben danach bis zum 23.01.20 86 % der Infektionen unerkannt. Hier muss es also einen schwachen Krankheitsverlauf gegeben haben, oder es wurden überhaupt keine Symptome beobachtet. Würde man unterstellen, dass 100 % der Bevölkerung in Deutschland infiziert würden, dann wäre nach den chinesischen Erfahren zu erwarten, dass 71,5 Mio. Menschen keine, oder nur schwache Symptome hätten; ihr körpereigenes Immunsystem bekäme die Krankheit unter Kontrolle. 10,8 Mio. Mitbürger würden ernsthaft erkranken, aber die Krankheit überleben. Das Problem wäre, dass selbst unser sehr teures Gesundheitssystem diese Masse an Kranken nicht versorgen könnte; von den Krankenhäusern ganz zu schweigen. 831.000 Menschen würden im schlimmsten Fall an Corona sterben. Die restlichen 99 % wären dann aber wohl immunisiert und das Leben könnte normal weitergehen.

Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass jedes Jahr etwa 955.000 Menschen sterben. Diese Zahl würde in den folgenden Jahren deutlich sinken, denn die 831.000 Corona-Toten wären überwiegend Alte und Kranke, die ohne Corona in der nächsten Zeit an anderen Krankheiten gestorben wären. Um für maximal 831.000 Menschen das Leben mit meist eingeschränkter Lebensqualität um ein paar Monate oder Jahre zu verlängern, wird von den Regierenden der Zusammenbruch der deutschen Wirtschaft riskiert. Wie viele der 3,47 Mio. kleinen und mittleren Unternehmen würden das überleben? Und wenn die Wirtschaft zusammenbricht und unser Land ins Elend gestürzt wird, dann ist noch nicht einmal sicher, dass diese 831.000 Menschen auch wirklich gerettet würden. Was wäre, wenn die Fallzahlen auch nach 3 Monaten Stillstand noch immer nicht deutlich sinken? Glauben die Regierenden wirklich, dass sie diesen Krieg gewinnen können?

 

 

Anmerkung:

Ich bin zwar kein Mediziner, ich war aber vor 29 Jahren Leiter Finanz- und Rechnungswesen eines städtischen Krankenhauses. Kapazitäts- und Auslastungsprobleme im Gesundheitssystem sind mir also nicht völlig fremd. Bei der Corona-Krise geht es nicht nur um medizinische, sondern eher um organisatorische Fragen.

 

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