Symptome oder Ursachen bekämpfen?


Im Zusammenhang mit der Lockdown-Kritik (der Begriff „Corona-Kritiker“ ist falsch, denn es wird nicht das Virus kritisiert, sondern die Reaktion der Politik) wird von Fehleinschätzungen, Fehlalarm und Fehlentscheidungen gesprochen. Fehler sind menschlich, aber man sollte aus Fehlern lernen. Deshalb sollte man auch langfristig denken und nach den Ursachen für die Fehler fragen.

Einschätzungen sind immer relativ. Der Ist-Zustand wird mit einem Ziel verglichen. Das definiert die Präambel der Verfassung der Weltgesundheitsorganisation WHO von 1948: „Gesundheit ist der Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur des Freiseins von Krankheit und Gebrechen. Sich des bestmöglichen Gesundheitszustandes zu erfreuen, ist eines der Grundrechte jedes Menschen, ohne Unterschied der ethnischen Zugehörigkeit, der Religion, der politischen Überzeugung, der wirtschaftlichen oder sozialen Stellung.“ Diese Zielsetzung sollte man aber dringend hinterfragen. Wenn man dann Krankheit als Gegenteil von Gesundheit definiert, dann muss man 90 % der Bevölkerung für krank erklären. Wer hat schon ein vollständiges Wohlbefinden?  

Die Europäische Menschenrechtskonvention kennt nur das Recht auf Leben (Art. 2) und das Verbot der Folter (Art. 3); ein Menschenrecht auf Gesundheit gibt es hier nicht. Das Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit aus Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG ist als Abwehrrecht des Bürgers gegen Eingriffe des Staates zu verstehen. Es vermittelt auch einen Verfassungsauftrag, dass der Staat unter Berücksichtigung der Grundsätze der Verhältnismäßigkeit den Bürgern bei nichtstaatlichen Angriffen auf das Leben und die körperliche Unversehrtheit beizustehen und er auch eine angemessene gesundheitliche Versorgung zu organisieren hat. Was angemessen ist definiert die Politik, nicht das Grundgesetz. Es vermittelt den Bürgern aber keinen Anspruch auf einen vollumfänglichen Schutz gegen alle Risiken des Lebens. Gesundheit selbst ist kein Grundrecht! Es wird dem Staat nur verboten, in den Gesundheitszustand seiner Bürger einzugreifen. Es ist auch verboten, einen Kranken gegen seinen Willen zu behandeln. Dagegen erklärt die WHO den „bestmöglichen Gesundheitszustandes“ zum „Grundrecht jedes Menschen“. Die Schlussfolgerung, dass der Staat dann auch für die Kosten aufkommen müsse, wäre dann nicht unlogisch. Wenn man dann noch auf die Definition „vollständiges körperliches, geistiges und soziales Wohlbefinden“ verweist, dann müsste man doch auch Partydrogen und Viagra auf Staatskosten konsumieren dürfen, denn sie bewirken mindestens vorübergehend ein vollständiges körperliches, geistiges und soziales Wohlbefinden was doch lt. WHO ein Grundrecht sein soll.

In Fortsetzung der Idee der WHO müsste der Staat auch jedem seiner Bürger ein ewiges Leben garantieren. Es wäre mit der WHO-Verfassung nicht zu vereinbaren, den Tod als einen Teil des Lebens zu verstehen, ihn zu akzeptieren und vielleicht sogar das Recht auf einen menschenwürdigen und selbstbestimmten Tod zu fordern. Die Forderung, Leben zu retten, koste es was es wolle, ist in diesem Zusammenhang völlig konsequent.

Natürlich ist die WHO mit ihrer Verfassung nicht neutral, sondern von den Interessen der Mediziner- und Pharmalobby geleitet. Auch Ärzte sind Unternehmer, die zuerst ihre Therapie verkaufen und Umsatz machen wollen. 90 % Kranke sind ein Bombengeschäft für Ärzte und Pharmakonzerne. In dieser Industrie ist das Wirtschaftswachstum garantiert; man muss nur eine neue Krankheit erfinden. Früher waren Kinder lebhaft, und sie waren für ihre Eltern vielleicht anstrengend. Heute diagnostizieren die Ärzte bei ihnen ADHS, dann werden sie mit Psychopharmaka ruhiggestellt, und die Eltern haben ihre Ruhe. Nicht die Menschen sind krank, sondern ein Gesundheitssystem, das solche Tendenzen hervorbringt.  

Und unser Gesundheitssystem wird immer teurer. 2018 lag Deutschland bei den Kosten mit 11,2 % des Bruttoinlandsprodukts (= Wirtschaftsleistung) weltweit auf Platz 3, hinter der Schweiz (12,2 %) und den USA 16,9 %. 2015 war es mit 11,0 % noch Platz 5, hinter Schweden (11,0 %), Schweiz (11,1 %), Niederlande (11,1 % - jetzt mit 9,9 % nur noch Platz 11! hoffnungslos unterversorgt?) und den USA (16,4 %). Der Durchschnitt der OECD-Länder lag bei 8,8 % (2018) bzw. 8,9 % (2015). (OECD 2019, Health at a Glance 2019: OECD Indicators, OECD Publishing, Paris, https://doi.org/10.1787/4dd50c09-en. S. 153)

Bei der Entwicklung in Deutschland ist ein sehr interessanter Zusammenhang zwischen der Anzahl der Ärzte und der Höhe der jährlichen Ausgaben zu beobachten. Die Ausgaben steigen, weil es mehr Ärzte gibt! Die Ausgaben stiegen in den letzten 9 Jahren preisbereinigt um durchschnittlich 2,4 % jährlich, die Anzahl der approbierten Ärzte um 2,1 %.

 
Seit 1992 (erste gesamtdeutsche Zahlen) ist die Zahl der approbierten Ärzte um 60 % (+ 20,5 % gegenüber 2010) gestiegen, die Ausgaben preisbereinigt um 67 % (+ 24 % gegenüber 2010).

(Quelle: Statistische Bundesamt, https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Gesundheit/Gesundheitsausgaben/Tabellen/ausgabentraeger.html;jsessionid= E0CB2588B2E37CF0BFD75748F6E69CF7.internet8742 und Statista, https://de.statista.com/ statistik/daten/studie/158869/umfrage/anzahl-der-aerzte-in-deutschland-seit-1990/ )


Aber waren wir 1992 wirklich unterversorgt? Sind die Menschen massenhaft gestorben, weil es nicht genug Ärzte gab?

Die Ärzte stellen ihre Diagnose, die Bürger schlucken alles, und die Krankenkasse bezahlt! Müssten sie die Rechnung selbst bezahlen, würden sie nicht zum Arzt gehen, und meistens auch gesundwerden. Sie denken aber nicht daran, dass sie die Rechnung über die Krankenkassenbeiträge am Ende doch selbst bezahlen.

Das gleiche Verhaltensmuster ist bei Corona zu beobachten. Die Regierung hat die Hosen voll, schickt die Virologen vor, die fordern aus virologischer Sicht (also in ihrer Rolle als Fachidioten ohne Berücksichtigung der wirtschaftlichen Folgen oder verfassungsrechtlicher Probleme) den Lockdown, exzessive Tests, eine Maskenpflicht und bald eine Zwangsimpfung. Der Normalbürger wagt es nicht, einem Arzt zu widersprechen, und er schluckt seine persönlichen Belastungen herunter. Er bleibt so lange ruhig, wie sie von der Politik nicht zur Kasse gebeten wird. 

In dieser Situation ist es aussichtslos, die Politik der Regierung nur medizinisch zu diskutieren. Die Argumente kritischer Ärzte versteht der Nicht-Mediziner sowieso nicht, so wie er die Argumente des Robert-Koch-Instituts auch nicht versteht. Wenn kritische Ärzte mit ihrer fachlichen Autorität diskutieren wollen, dann werden sie von den regierungsamtlichen Ärzten an die Wand gedrückt. Wer sowieso nicht mit Ärzten diskutiert und nicht erkennen will, dass sie wie jeder Unternehmer zunächst Verkäufer sind, der wird auch oppositionellen Ärzten nicht zuhören.

Die Übertreibungen beim Lockdown sind die logische Folge der Übertreibungen der WHO. Daraus wäre zu folgern, dass sich die kritischen Ärzte von der WHO-Definition abwenden würden. Aber auch kritische Ärzte sägen nicht an dem Ast, auf dem sie sitzen. Auch sie sind Unternehmer, und sie wollen verkaufen. Bei der Mitgliederversammlung des Vereins „Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie e.V.“ am 02.08.20 in Nürnberg standen mehrere Anträge zur Änderung der Satzung zur Abstimmung. Prof. Dr. Werner Müller, einer der wenigen Nicht-Mediziner, hatte 2 Wochen vor der Versammlung folgenden Antrag zur Änderung der Präambel eingereicht:

„Der Absatz

Gesundheit, als der Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen, seelischen und sozialen Wohlbefindens, ist das höchste Gut des Menschen. Der Gesundheit der sich uns anvertrauenden Menschen sind wir verpflichtet, und dienen dabei als kompetente und vertrauenswürdige Ansprechpartner.

wird durch die folgenden drei Absätze ersetzt:

Der Verein vertritt einen erweiterten, aber keinen inflationären Gesundheitsbegriff. Gesundheit ist mehr als die Abwesenheit von Krankheit. Ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen, seelischen und sozialen Wohlbefindens ist erstrebenswert, Gesundheit ist aber auch bei Unvollkommenheit erreicht. Gesundheit ist vom individuellen Empfinden abhängig. Auch körperlich oder geistig behinderte oder alte Menschen, denen es an vollständigem Wohlbefinden fehlt, können gesund sein. Der Verein schließt sich der Ausdehnung des Gesundheitsbegriffs auf geistiges und seelisches Wohlbefinden an. Das Streben nach sozialem Wohlbefinden, insbesondere nach materieller Versorgung, kann dagegen nicht mehr unter Gesundheit subsumiert werden. Soziale Kontakte können die Gesundheit fördern und soziale Isolation kann krankmachen. Diese Fragen sind aber ebenso wenig gesundheitliche Probleme wie die Regelungen der Straßenverkehrsordnung, die Unfallursachen erhöhen oder reduzieren können.

Der Verein betrachtet auch ein menschenwürdiges und selbstbestimmtes Lebensende als Ziel, obwohl der Tod isoliert betrachtet das Gegenteil von Gesundheit ist. Er wendet sich gegen eine medizinische Überversorgung, insbesondere am Lebensende. Leben ist mehr als die Summe von Körperfunktionen. Es bedarf auch eines Minimums an Lebensqualität, das aber nur von der betroffenen Person selbst definiert werden kann. Der Verein setzt sich dafür ein, diese individuelle Definition zu respektieren und er unterstützt das Recht auf ein selbstbestimmtes Lebensende, wenn dieses Minimum an Lebensqualität auf Dauer nicht mehr erreicht wird.

Das Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit aus Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG ist als Abwehrrecht des Bürgers gegen Eingriffe des Staates zu verstehen. Es vermittelt auch einen Verfassungsauftrag, dass der Staat unter Berücksichtigung der Grundsätze der Verhältnismäßigkeit den Bürgern bei nichtstaatlichen Angriffen auf das Leben und die körperliche Unversehrtheit beizustehen und er auch eine angemessene gesundheitliche Versorgung zu organisieren hat. Es vermittelt den Bürgern aber keinen Anspruch auf einen vollumfänglichen Schutz gegen alle Risiken des Lebens. Leben ist lebensgefährlich, und es endet immer mit dem Tod!


G r ü n d e :

Ein sich gesundheitspolitisch definierender Verein sollte sein Ziel konkreter fassen als mit der inflationären WHO-Definition. Der Anspruch auf vollständiges Wohlbefinden wäre sogar eine gute Begründung für die Forderung nach Partydrogen und Viagra für alle, weil diese das Wohlbefinden steigern. Es ist auch kritisch zu bewerten, wenn bei lebhaften Kindern vorschnell ADHS diagnostiziert wird, um ihnen Psychopharmaka verschreiben zu können. Auch der Lockdown kann teilweise als Folge medizinischer Übertreibungen angesehen werden. Eine Konkretisierung des Gesundheitsbegriffs sollte also auch ein Teil des Selbstverständnisses des Vereins sein.“

Dieser Antrag wurde mit 11 Nein-Stimmen bei einer Ja-Stimme abgelehnt! Damit lehnten auch die Promis Wolfgang Wodrag, Sucharit Bhakdi, Stefan Homburg oder Heiko Schöning (Ärzte für Aufklärung) z.B. die Forderung nach einem menschenwürdigen Tod und einem selbstbestimmten Lebensende ab. Sie bekannten sich zur medizinischen Überversorgung und den Zielen der WHO mit der Forderung nach vollständigen Wohnbefinden, koste es was es wolle. Sie wollen wie die WHO ein Grundrecht auf Gesundheit, das die Gesellschaft am Ende nicht bezahlen kann!

Auch sonst wurde einer Strategiedebatte ausgewichen. Nach einer allgemeinen Anmerkung im Eingangsstatement von Wolfgang Wodrag zu politischen Aspekten des Corona-Themas wurde genau diesen Aspekten ausgewichen. Für Freiheit und Demokratie wird aktuell nichts geplant. Der Verein will die Medizin-Diskussion führen, mit der er in der breiten Bevölkerung keine Chance hat. Die Bedrohungen, die die normalen Menschen stärker interessieren (wirtschaftlicher Niedergang, drohende Steuererhöhungen, Inflationsgefahr – sie unten unter „Wie beginnt eine Inflation?“) genießen keine Aufmerksamkeit. Es soll an Krankheitssymptomen herumgedoktert werden, statt Ursachen zu bekämpfen! 

 

 

Wahlkampf


Die CDU möchte die guten Umfragewerte gern bis zur Bundestagswahl retten. Die von ihr geleitete Regierung hatte im März selbst Angst vor der Entscheidung (die sie dann den Virologen überlassen hat) und es ist ihr gelungen, auch dem Volk Angst zu machen. Es gab keinen rationalen Grund für diese Angst, aber darauf kam es nicht an. Eigentlich sind 14 Monate bis zur Wahl zu lang, aber man kann es einmal versuchen. Die Regierung hat den Vorteil, dass die Zahlen in Südamerika aktuell steigen und dass man damit die Angst verbreiten kann, das Virus käme zurück.

Damit kopiert die Regierung das Verhaltensmuster der von ihnen so gescholtenen Verschwörungstheoretiker. Der Unterschied ist nur, dass ein Virus für alles Unglück auf der Welt verantwortlich gemacht wird, und nicht eine kleine Gruppe von Menschen. Die Gemeinsamkeit besteht aber darin, dass die Menschen gegen den angeblichen Feind aufgehetzt werden sollen, und dass einem selbst danach die Führungsrolle im Kampf gegen die Verschwörer oder das Virus zugebilligt werden soll. Verschwörungstheoretiker brauchen ein Feindbild; die Regierung braucht ein gefährliches Virus. Wer mit staatlichen Statistiken die relative Ungefährlichkeit des Virus belegt (Boris Palmer: Wir retten mit viel Aufwand Menschen, die in einem halben Jahr sowieso tot sind!) wird als Verschwörungstheoretiker abgestempelt und zum Volksfeind erklärt. 

Markus Söder will Kanzler werden. Er glaubt, die Wähler seien sado-maso, und er überlegt sich, wie er sie quälen kann, damit sie dabei Spaß haben.

 

Aber nicht die Wähler sind pervers, sondern die Politiker!

 

Die treuesten Wähler von SPD und Union sind die Rentner, und bei denen will man punkten. Die Regierung plant zur Wahl eine Kulturrevolution. Schon seit langem wächst der Anteil der alten Menschen. 1960 waren 1,8 % 80 oder älter, 2020 sind es schon 8,1 %. Aber bisher galt ein Jugendkult. Die Clubs boten Ü60-Parties an und ein genitales Dopingmittel verlieh den 60jährigen Männern die Kraft von 20jährigen. Aktuell werden ausgelassen feiernde Jugendliche zu Volksfeinden erklärt, 18jährige sollen sich wie 80jährige vergnügen, mit 1,5 Metern Mindestabstand einsam an einem Tisch sitzen, und mit einer Schnabeltasse unter dem Mund-Nasen-Schutz ihren Kamillentee trinken. Flirten wird wegen der Infektionsgefahr untersagt, Sex wird nur mit 1,5 Metern Sicherheitsabstand erlaubt – natürlich mit Hygienekonzept, also steril – und Praktiken, bei denen der Mund-Nasen-Schutz nicht getragen werden kann, werden völlig verboten. Auf die Überalterung der Gesellschaft soll ihre Vergreisung folgen. Leben wird mit dahinvegetieren verwechselt, und der negativ besetzte Begriff der Einsamkeit wird in Social Distancing umbenannt. Die Jugend muss konspirative Strukturen entwickeln, um jung sein zu können. Sie kann nur auf genügend Unterstützer unter den Alten hoffen, die selbst gern jung waren, dabei auch „die Sau rausgelassen haben“, und die ihren Kindern und Enkeln ihre Jugend gönnen.

 

CDU-Politiker waren nicht jung, sondern in der Jungen Union, sie denken nur an Umfragen und Wahlergebnisse, und ihre Scheuklappen verstellen der Blick auf die drohenden Gefahren.

Nach einer Studie der UNO sterben in der Krise jeden Monat zusätzlich 10.000 Kinder an Hunger. (https://www.deutschlandfunk.de/uno-studie-jeden-monat-sterben-10-000-kinder-durch.1939.de. html?drn:news_id=1155808) Sie sterben nicht am Virus, sondern am Lockdown. Aber die sterbenden Kinder in Afrika sind keine Wähler.

Gerade Deutschland hat mit einem nicht ausreichend getesteten Medikament, das von den Experten als sehr sicher bezeichnet und besonders für Schwangere empfohlen wurde (gemeint ist Contergan) sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Danach wurden strenge Regeln für die Arzneimittelzulassung eingeführt, die jetzt alle ignoriert werden sollen. Aber die Impfschäden werden erst nach der Wahl auftreten, und Kanzler Söder wird auch hierfür einen Sündenbock finden.

Bis zur Wahl wird man den Steuerzahlern nicht sagen, wie sie die enormen Schäden bezahlen sollen. Es ist nur klar, dass es am Steuerzahler hängenbleiben wird, und dass 1 Bio. € im Durchschnitt 50.000 € für eine vierköpfige Familie sind. Bis zur Wahl wird die EZB die Geldmenge erhöhen, die moderne Form des Gelddruckens.

 


Mit der traditionellen Form des Gelddruckens hat Deutschland im Jahr 1923 seine Erfahrungen gemacht. Am 15.11.1923 wurden mit der Einführung der Rentenmark 12 Nullen gestrichen; also aus einer Billion wurde eine Mark. So schlimm wird man es nicht kommen lassen. Polen hat am 01.01.1995 nur 4 Nullen gestrichen, und beim Euro wäre man schon mit 3 Nullen zufrieden.

Wäre das nicht gewollt, dann müsste die Politik die internationalen Kapitalmärkte rechtzeitig beruhigen. Der Goldpreis hat bereits einen historischen Höchststand erreicht. Diese Beruhigung wäre aber mit klaren Ansagen an die Steuerzahler verbunden, und die sind gleichzeitig Wähler. Denen will man erst nach der Wahl reinen Wein einschenken, also bleiben die Kapitalmärkte nervös!