Mitglied der Gruppe der 5 Lockdown-kritischen Professoren,

(siehe http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/19/190/1919081.pdf)

aufgegangen in Mediziner und Wissenschaftler für

Gesundheit, Freiheit und Demokratie e.V.


Flaschen haben keine eigene Meinung!

 

Am 30.09.20 wurde ich von Landtag von Rheinland-Pfalz als Sachverständiger für die  Enquete-Kommission 17/2 „Corona-Pandemie“ benannt. Meine schriftlichen Antworten auf die Leitfragen wurden breits vom Landtag veröffentlicht. Mehr unter "Parlament".

 

 

Umetikettierung auf Intensivstationen

 

Unter dem Titel "Corona-Lockdown: Droht tatsächlich eine akute nationale Gesundheitsnotlage?" hat der MWGFD-Kollege Christof Kuhbandner am 29. Oktober 2020 eine interessante Analyse verfasst. Darin findet sich die Aussage:

 

"Eine offizielle Antwort auf eine Anfrage an das DIVI-Intensivregister zur Diagnostik von "COVID-19-Intensivpatienten" offenbart aber ein fundamentales diagnostisches Problem. Dort wird bestätigt, dass (1) jeder Intensivpatient - unabhängig von der Symptomatik - mit einem SARS-CoV-2-PCR-Test getestet wird und (2) jeder Intensivpatient - unabhängig von der Symptomatik - mit einem positiven SARS-CoV-2-PCR-Testergebnis als "COVID-19-Intensivpatient" geführt wird. Letzteres wird auch in einer offiziellen Antwort des RKI auf eine entsprechende Anfrage bestätigt. Selbst wenn demnach beispielsweise eine Person wegen eines Autounfalls auf Intensivstation liegen würde und ein positives SARS-CoV-2-PCR-Testergebnis aufweist ohne jede weitere COVID-19-spezifische Symptomatik, würde diese Person als "COVID-19-Intensivpatient" zählen."

 

https://www.heise.de/tp/features/Corona-Lockdown-Droht-tatsaechlich-eine-akute-nationale-Gesundheitsnotlage-4942433.html

 

Kommentar: Wahrscheinlich bekommen die Krankenhäuser für Covid-19-Patienten höhere Fallpauschalen - Geld regiert die Welt!

 

 

 

Zahlen des RKI

 

Die Zahl der positiv getesteten Personen, die vom Robert-Koch-Institut als Neuinfektionen gemeldet werden, steigt stark. Die Zahl der wirklich Erkrankten (mit Symptomen) wird aber nicht veröffentlicht, obwohl sie den Gesundheitsämtern vorliegt. Die ernsten Fälle entwickeln sich dagegen nicht sehr auffällig. In einem Interview mit den Tagesthemen vom 09.10.20 verweis der Epidemiologe Gérard Krause vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig „… darauf, dass Gesundheitsämter und Robert Koch-Institut weit mehr Daten zur Verfügung stehen, die zur Bewertung der Corona-Lage berücksichtigt werden sollten.“ (https://www.tagesschau.de/inland/interview-krause-103.html) Das würde dann aber keine Angst mehr verbreiten.

 

 

Nach den rückläufigen Zahlen im Mai hat die Regierung das als Erfolg ihrer Politik verkauft. Für die jetzt steigenden Zahlen ist die Regierung natürlich nicht verantwortlich. Hierfür werden die Maskenverweigerer zum Sündenbock gestempelt. Ich möchte den Blick aber auf einen ganz banalen Sachverhalt lenken, der aus den Grafiken der Johns-Hopkins-Universität (Verschwörungstheoretiker?) zu den täglichen Neuinfektionen erkennbar wird:

 

Erinnert sich noch jemand an den Geografieunterricht aus seiner Schulzeit? Südafrika und Chile liegen auf der Südhalbkugel, und dort geht jetzt der Winter zu Ende. Auf der Nordhalbkugel, z.B. in Spanien und Großbritannien, ist Herbst. Liegen die gegenläufigen Zahlen vielleicht an den Jahreszeiten, und nicht an der Politik?

 

Von 70 Ländern nördlich des nördlichen Wendekreises haben 26 einen mit Spanien und Großbritannien vergleichbaren Verlauf. In andere Regionen kommt er nur in 3 Ländern vor. Südlich des südlichen Wendekreises gibt es nur 11 Länder, von denen 5 den Verlauf wie Chile und Südafrika haben. Den gibt es aber weltweit in 51 Ländern aus allen Regionen, auch in 7 Ländern nördlich des nördlichen Wendekreises. Beide Verläufe sind in ihrer Art die häufigsten, auch wenn sie nur auf zusammen 43 % der Länder zutreffen. Die Jahreszeiten werden deshalb nur einer von mehreren Faktoren sein, die den Infektionsverlauf beeinflussen. Im Mai fiel der jahreszeitliche Abschwung mit dem Ende des Lockdowns zusammen. Jetzt kommt der Lockdown zum Anfang des jahreszeitlichen Aufschwungs. Seine Erfolgsaussichten muss man deshalb wohl eher pessimistisch einschätzen.

 


Die CDU will ihre guten Umfragewerte bis zur Wahl oben halten. Dafür muss sie Angst erzeugen, und sich als entschlossene Bekämpfer der Pandemie inszenieren. Dafür müssten aber neben den sog. Neuinfektionen auch die Todesfälle steigen.

In einem Aufsatz von Harald Walach und Rainer Johannes Klement (Influenza Vaccination Rates Predict 30% of the Variance in Covid-19 Related Deaths in Europe – A Modeling Approach in https://zenodo.org/record/4067724#.X32dOO3gpPZ) wurde der Frage nachgegangen, warum sich in Europa die Todesraten in den einzelnen Ländern stark unterscheiden. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass harte Einschränkungen zu höheren Todesraten führen, was aber nur 5 % der Abweichungen erklären kann. Den größten Einfluss scheinen Grippeschutzimpfungen zu haben. In Ländern mit hohen Impfquoten liegen auch die Covid-19-Todesfälle höher. Damit wurden 30 % der Abweichung erklärt.  

Aktuell wirbt die Regierung wegen Corona, sich gegen Grippe impfen zu lassen. Will man damit aus wahltaktischen Gründen die Todesrate erhöhen, die wegen der schon erreichten Grundimmunisierung sonst nicht mehr wesentlich steigen würde?



Ich möchte die Leser meiner Seite mit fundierten Informationen und Argumenten versorgen, die ihnen in privaten Diskussionen helfen sollen. Manche Youtube-Videos sind dabei weniger hilfreich. Man sollte das Risiko weniger in finsteren Plänen der Politik, sondern in ihrer Planlosigkeit sehen. Wer alle unangenehmen Entscheidungen bis nach der Wahl verschieben will, steht danach vor einem Berg unlösbarer Aufgaben. Es ist wie bei den Schulkindern, die ihre Hausaufgaben nicht machen wollen. Angst lähmt, aber Erkenntnis beflügelt! Die Regierenden wollen mit ihrer Angstmache das Volk lähmen. In diesem Sinne möchte ich meinen Lesern ihre Angst nehmen und sie beflügeln.

 

Der tägliche Lagebericht des Robert-Koch-Instituts verbreitet mit seinen kumulierten Zahlen teilweise Angst und Schrecken. Besonders manche alten Menschen, die aus Angst ihre Wohnung nicht mehr verlassen, glauben, dass in Deutschland jeden Tag über 9.000 Menschen sterben würden. Mit der folgenden Ergänzung soll das irreführende Bild täglich korrigiert werden.
 

Im Frühsommer hat die Regierung die rückläufigen Zahlen als Erfolg ihrer Politik verkauft. Dann müssen aber auch die steigenden Zahlen der positiv getesteten Personen jetzt auf das Konto der Regierung und z.B. der Maskenpflicht gehen. Bisher waren mit Boris Johnson, Jair Bolsonaro und Donald Trump nur Politiker mit einer Covid-19-Infektion erkrankt, die die Infektionen (zunächst) nicht dramatisieren wollten, und die Schadenfreude bei den Maskenfetischisten war groß. Nun hat es mit Jens Spahn auch selbst einen Maskenfetischisten getroffen, und er wird wie 99,997 % der unter 50jährigen wieder gesund werden. Versteht die Regierung jetzt endlich, dass die ganzen Beschränkungen nichts gebracht haben - außer Spesen, nichts gewesen!

 

 

Seit dem 14.09.2020 wird der RKI-Lagebericht in einer gekürzten Fassung veröffentlicht.  Die Aufschlüsselung der gemeldeten Infektionen (= positiv getestete Personen, ggf. auch falsch-positiv) nach Alter erfolgt nur noch einmal wöchentlich. Die Todesfälle werden gar nicht mehr nach Alter aufgeschlüsselt, offiziell weil sie "sich von Tag zu Tag kaum oder nur wenig ändern". Diese Daten werden hier hochgerechnet bzw. interpoliert. 

 

 

Die ganze Welt schaut bei der Bewertung der Pandemie nur auf die sog. Infektionszahlen, wobei positiv getestete Personen unabhängig von ihrem Gesundheitszustand den früheren Zahlen hinzuaddiert werden – seit einem halben Jahr. Hier liegen die USA vorn, gefolgt von Indien, Brasilien und Russland. Die Schwere einer Krankheit wird aber an den Todesfällen gemessen, und das nicht absolut, sondern in Relation zur Bevölkerung. Daraus ergibt sich eine ganz andere Rangfolge. Die folgende Tabelle zeigt die Todesfälle und Neuinfektionen zwischen dem 24.10. und 31.10. nach den Daten der Johns Hopkins Universität absolut und je 1 Mio. Einwohner und absolut, sowie den sich daraus ergebenden Rang von 190 Staaten. Die Reihenfolge der Darstellung ergibt sich aus der Summer der vier Rangziffern, wobei nach dem 10. Land nur noch ausgewählte Länder aufgeführt sind.

 

    Tote   Neuinf.    Tote je   Neuinf. je  
    1 Woche Rang 1 Woche Rang 1 Mio. Einw. Rang 1 Mio. Einw. Rang
1 Argentina 2.454 6 1.157.179 7 53,96 6 25.444,18 20
2 Belgium 794 16 412.314 18 67,74 3 35.178,23 7
3 Czechia 1.107 14 323.673 28 103,43 1 30.242,75 9
4 France 2.069 8 1.377.347 5 30,49 16 20.300,43 26
5 US 5.712 1 9.048.177 1 17,17 38 27.201,18 16
6 Colombia 1.619 10 1.053.122 8 32,98 15 21.455,14 24
7 Brazil 3.006 3 5.516.658 3 14,20 43 26.056,88 19
8 Spain 1.126 13 1.185.678 6 22,51 29 23.706,07 22
9 UK  1.658 9 992.874 9 25,21 24 15.098,19 31
10 Peru 378 24 897.594 11 11,84 46 28.124,53 13
13 Russia 2.140 7 1.606.267 4 15,10 41 11.333,91 48
29 India 3.685 2 8.137.119 2 2,78 80 6.136,16 80
37 Germany 459 21 527.916 15 5,73 69 6.585,81 75
39 Austria 128 40 99.576 50 14,45 42 11.239,53 49
76 Sweden 5 106 124.355 43 0,49 108 12.188,69 42
77 Denmark 22 81 45.736 80 3,75 73 7.792,27 69

 

Nach den relativen Todesfallzahlen liegt Tschechien auf Rang 1, nach den relativen Neuinfektionen Andorra. Absolut liegen die USA bei beiden Größen auf Rang 1, relativ aber nur auf Rang 38 und 16. Deutschland liegt relativ auf Rang 69 und 75 und absolut auf Rang 21 und 15. Schweden hat ohne Lockdown 60 % der relativen Neuinfektionen, aber nur 1,6 % der relativen Todesfälle im Vergleich zu Frankreich mit einem totalen Lockdown. Auch die strengen Beschränkungen in Spanien haben nicht verhindert, dass das Land auf Platz 8 in der vorstehenden Tabelle liegt, und Österreich ist auf Platz 39.

 

Ein Zusammenhang zwischen der Härte der Maßnahmen und dem Infektionsgeschehen ist aus dem Ländervergleich nicht zu erkennen.

  

 

Brandanschlag auf das Robert-Koch-Institut

„Auf ein Gebäude des Robert Koch-Instituts in Berlin sind in der Nacht Brandsätze geworfen worden - der Staatsschutz übernahm die Ermittlungen.“ (https://www.tagesschau.de/newsticker, 25.10.20, 13:22) Wenn man über die Hintergründe nichts weiß, kann man sich dazu auch nicht fundiert äußern. Ich sehe aber drei Möglichkeiten, und damit drei mögliche Kommentare.

 

 

 

Sollten die Urheber in ohnmächtiger Wut gehandelt haben, dann möchte ich ihnen sagen:

 

Wir haben Grund zur Wut, aber wir sind nicht ohnmächtig! Die Regierung hat Probleme mit ihrer Argumentation, nicht wir. Solche Aktionen stärken die Bewegung nicht, sondern schwächen sie höchstens. Ihr seid auf dem falschen Weg!

 

 

 

Sollten die Urheber meinen, die Regierung würde die Argumente nicht hören wollen, also würde sie nur die Sprache der Gewalt verstehen, dann möchte ich ihnen sagen:

 

Mit diesem Weg ist schon die RAF vor 50 Jahren in eine Sackgasse geraten. Es trifft zu, dass die Regierung unsere Argumente nicht öffentlich zur Kenntnis nehmen und sie nicht diskutieren will. Aber natürlich kennt sie unsere Argumente, sie hat nur keine Antwort darauf! Wenn die Regierung die Sprache der Gewalt wählen will, indem sie Demonstrationen auflöst, dann zeigt sie, dass sie die schlechteren Argumente hat. Weil wir die besseren Argumente haben, dürfen wir nicht den Weg der Gewalt gehen.

 

 

 

Sollten die Urheber Provokateure des Verfassungsschutzes sein, dann möchte ich ihnen sagen:

 

So etwas habe ich Ihnen schon immer zugetraut, aber wir werden Ihnen nicht auf den Leim gehen. Unsere Bewegung wird gewaltfrei bleiben! Wir decken auf, wenn das Robert-Koch-Institut Statistiken fälscht, und wir werden es auch aufdecken, wenn der Generalbundesanwalt Beweise fälscht.

 

 

 

Aber gleichgültig, wer die Urheber sind, möchte ich den Regierungen sagen:  

 

Riskieren Sie keine ohnmächtige Wut oder eine neue RAF und vertrauen Sie nicht dem Verfassungsschutz, der schon beim NSU eine undurchsichtige Rolle gespielt hat. Beenden Sie die Spaltung unserer Gesellschaft. Binden Sie die kritischen Stimmen in die Entscheidungsfindung ein, statt sie auszugrenzen!

 

 

 

Hohe Übersterblichkeit Anfang August - ohne Corona!


Am 11.09.20 meldete das Statistische Bundesamt die Sterbefallzahlen bis zum 16.08.20. Am 11. und 12. August hatten die Zahlen mit 2.961 bzw. 2.903 wieder das Niveau von Anfang April erreicht. Am 26.07. waren es noch 2.350. Der Dreijahresdurchschnitt 2017-19 war dagegen seit dem 26.07. von 2.747 auf 2.228 am 12.08. gesunken. Am 15.08. ist dieser Spuk genauso schnell gegangen, wie er gekommen war.

 

Die folgende Grafik zeigt die so definierte Über- und Untersterblichkeit im Jahresverlauf nach Altersgruppen.


Wir hatten am 26.07.20 eine Untersterblichkeit von 397 und am 11.08.20 eine Übersterblichkeit von 732 – eine Differenz von 1.129 Todesopfer pro Tag. Zwischen dem 07. und dem 19.08.2020 sind 24.741 Menschen gestorben, im Durchschnitt der Jahre 2017-19 für diese Tage aber nur 21.320. Für die Tagesschau sind aber 3.421 zusätzliche Todesfälle in nur 9 Tagen keine Meldung wert, denn solche Schwankungen sind ganz natürlich. Diese Fälle wurden nicht nur nicht öffentlich gemacht; es gibt auch keine plausible Erklärung! Für eine sommerliche Hitzewelle ist der Zeitraum eigentlich zu kurz. 4 Tote vom 11.08 mit einer Covid-19-Infektion waren natürlich im Rahmen der Zahlen des RKI eine wichtige Nachricht.

 

Am 02.10. hat das Statistische Bundesamt die Zahlen mit einer Hitzewelle erklärt. In den vergangenen Jahren haben sich solche Wellen länger aufgebaut. Der kurze und heftige Ausschlag an nur wenigen Tagen ist für eine Hitzewelle eher untypisch.

 

 

National Bureau of Economic Research (NBER): Nichtpharmazeutische Interventionen (NPI) scheinen das Virus und die Übertragungsraten insgesamt nicht zu beeinflussen

 

Erstmals belegt eine Metastudie, dass Lockdowns und Maskenzwang keinen Einfluss auf den Verlauf von Covid-19 hatten. Ein neues Arbeitspapier des National Bureau of Economic Research (NBER) von Andrew Atkeson, Karen Kopecky und Tao Zha mit dem Titel "FOUR STYLIZED FACTS ABOUT COVID-19" konzentrierte sich auf Länder und US-Bundesstaaten mit mehr als 1.000 COVID-Todesfällen Ende Juli. Insgesamt umfasste die Studie 25 US-Bundesstaaten und 23 Länder. Die Einrichtung aus Cambridge, Massachusetts, wurde 1920 gegründet und ist ein unabhängiges, mit mehr als zwei Dutzend Nobelpreisträgern verbundenes Institut in den USA. Die Bundesregierung wird aber wohl selbst die Wissenschaftler des NBER (vielleicht auch die Nobelpreisträger) als Spinner und Verschwörungstheoretiker diffamieren.

 

mehr auf der Unter- seite "Analyse"

 

FOUR STYLIZED FACTS ABOUT COVID-19


 

„Gegen Maskenpflicht“: Interview der Fuldaer Zeitung mit Karina Reiß und Sucharit Bhakdi

 

Interview bei Radio München:

Prof. Hockertz warnt vor millionenfach vorsätzlicher Körperverletzung und bis zu 80.000 Toten durch unzureichend getesteten Impfstoff.

 

Prof. Walach analysiert den Verlauf der Pandemie in den USA.

 

 


Ein Wunder ist geschehen!

7 Corona-Opfer sind von den Toten auferstanden!


Das Ereignis müsste ausreichen, um Jens Spahn, Angela Merkel und Markus Söder gleichzeitig heilig zu sprechen. Mit Lockdown, Kontaktbeschränkungen und Maskenpflicht hat die Regierung die Pandemie in den Griff bekommen! Die Zahlen sind so stark gesunken, dass sie sogar negativ werden. Nur Ungläubige (die gehören sowieso auf den Scheiterhaufen) können behaupten, dass man den Statistiken des Robert-Koch-Instituts nicht trauen könne. Glaube versetzt Berge! Und der feste Glaube der deutschen Bevölkerung an die Masken führt dazu, dass Tote wiederauferstehen können. Wer hätte vor 10 Jahren geglaubt, dass Zinsen auch negativ sein können. Heute gibt es sie! Deshalb gibt es wohl auch keinen Grund, an der Richtigkeit der Zahlen des Robert-Koch-Instituts zu zweifeln. Wie sagte die Kanzlerin: Glauben Sie nur offiziellen Quellen.

 

Und es gab noch 3 Wiederauferstehungen am 03.09.20:

Der 10-19jährige Junge wurde am 09.05. als verstorben gemeldet, die 60-69jährige Frau am 03.09. und der 90-99jährige Mann am 02.09. Hat das Robert-Koch-Institut die Aufschlüsselung der Todesfälle nach Alter am 14.09. aufgegeben, weil ich auf die Widersprüche hingewiesen habe?

 

 

Universität Passau - Forscher: ARD und ZDF hatten "Tunnelblick" während Corona

 

Er gehörte zu den Ersten, der die Opfer der Corona-Pandemie untersucht hat: Der Hamburger Rechtsmediziner Prof. Dr. Klaus Püschel, Direktor des Instituts für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Er sprichtüber die Erkenntnisse seiner Arbeit.

 

 

Irgendwie scheint die Debatte um die zwischenzeitlich verbotene Demonstration der Kritiker des Corona-Ausnahmezustands auch zu heutigen fünften Jahrestag des "Wir schaffen das" von Angela Merkel zu passen. Seither hat sich das Land doch sehr verändert und nicht zu seinen Gunsten. Wir schaffen das? Etliche Bürger sind nach diesen fünf Jahren ziemlich geschafft.


 

Die Großdemonstration vom 01.08. in Berlin u.a. gegen Maskenpflicht und Abstandsgebot wurde von der Polizei wegen der Verletzung der Maskenpflicht und des Abstandsgebot aufgelöst. Hat Martin Luther King in den 60er Jahren die Regeln zur Rassentrennung eingehalten, als er Demonstrationen gegen die Rassentrennung organisierte? Wie pervers denken Politiker und die ihnen hörigen Medien bereits?

 

Für die Demonstration am 29.08. hat das Verwaltungsgericht die von der Polizei geforderte Maskenpflicht nicht verfügt. Bei der Demo ordnet die Polizei sie trotzdem an und als sich die Teilnehmer an dem Beschluss des Verwaltungsgerichts orientieren und keinen Maulkorb tragen, wird die Demo von der Polizei aufgelöst. Wie weit ist der Rechtsstaat schon heruntergekommen?

 

"Diese mutigen Bürgerinnen und Bürger gehen auf die Straßen ihres Landes ... für ihr verbrieftes Recht auf Freiheit und demokratische Teilhabe. Sie fordern dabei nicht mehr, aber auch nicht weniger als einen offenen Dialog mit ihrer eigenen Staatsführung." (Heiko Maas, https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/maas-entwicklungen-belarus/2377358 - Die Demonstranten im eigenen Land waren damit natürlich nicht gemeint!)

 

 

 

 

Dazu ein Bericht des pensionierten  ZDF-Journalisten Peter Hahne:

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Großdemo-Berlin_-Wieviele-Teilnehmer_-Fa
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Untersterblichkeit trotz Corona

 

Boris Palmer statistisch bestätigt:

 

Im April wurden Menschen gerettet, die sowieso bald gestorben wären! Seit dem 24.07. liegen Zahlen bis 28.06. (ab 21.08. bis 26.07.) vor, aus denen eine stabile Entwicklung abgelesen werden kann. Auf die sog. Übersterblichkeit in der Gruppe ab 80 im April folgte im Mai eine ca. doppelt so große Untersterblichkeit. Ab Ende Juni kommt es wieder zu einer Annäherung an den Dreijahresdurchschnitt 2017-19. Mit weniger Corona-Toten steigen also die übrigen Todesfälle! In der Gruppe 60-79 war die gleiche Entwicklung nicht so stark ausgeprägt. Hätte es mehr Todesfälle im April gegeben, wäre auch die Untersterblichkeit ab Mai höher ausgefallen; wahrscheinlich hätte sie sich dann länger hingezogen. Mehr auf der Unterseite „Thema“ im Update des Textes „Wären die Corona-Toten sowieso gestorben?“ 

 

 

In Schottland lebt man mit Corona länger als ohne!

 

Die Daily Mail vom 21.07.20 berichtete, dass das durchschnittliche Alter von Corona-Toten bei Männern um 0,5 Jahre und bei Frauen um 1 Jahr höher ist als die durchschnittliche Lebenserwartung insgesamt:

 

 

Quelle: Revealed: Average age of Covid-19 victims is OLDER than life expectancy in Scotland as stark figures show 'it is predominantly a disease that strikes the elderly', in www.dailymail.co.uk/ news/article-8470843/The-average-Covid-19-victim-OLDER-age-people-usually-die-Scotland.html.

 

 

Den Lesern dieser Website ist das natürlich nicht neu, aber in Deutschland würde keine große Zeitung wagen, das zu schreiben! Die Redakteure würden sofort als Verschwörungstheoretiker abgestempelt. Wie schon wäre es, wenn wir in Deutschland eine freie Presse wie in Großbritannien hätten?

Zum Thema Pressefreiheit wird auch auf auf den Beitrag "Die Diskussionsverweigerer" von Johannes Kreis in Rubikon-News vom 18.07.20 hingewiesen (https://www.rubikon.news/artikel/die-diskussions-verweigerer).

 

 

Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen steigt wieder! Was die Leitmedien aber nicht berichten: die Zahl der Tests steigt auch! In der Woche vom 20.07. bis 26.07. wurden vom RKI 3.695 Neuinfektionen gemeldet, 925 mehr als in der Woche zuvor. Es wurden aber auch 563.553 Tests durchgeführt, 31.982 mehr als in der Woche zuvor. Wenn man aber berücksichtigt, dass die PCR-Tests nur eine Genauigkeit von 98 % haben, dann müsste es also 11.271 falsche Testergebnisse gegeben haben, mehr als das 3fache der Neuinfektionen. Das bedeutet, dass nach der statistischen Wahrscheinlichkeit auch alle positiven Tests zu dieser Fehlergruppe gehören könnten, und dass es in Wirklichkeit gar keine Neuinfektionen mehr gibt. Die Neuinfektionen gehören aktuell also zum sog. "statistischen Grundrauschen". 

 

 

Peter Altmaier: nicht nachdenken!


"Wenn wir bei den Infektionen dauerhaft zweistellig sind, müssen Mediziner und Politik neu nachdenken." (Wirtschaftsminister Peter Altmaier in https://www.tagesschau.de/inland/maskenpflicht-111.html) Die gab es zuletzt Anfang März 2020. Das war dann wohl die Zeit, als Politiker und Mediziner zuletzt nachgedacht haben! Weil Politiker und Mediziner (gemeint sind die Pharmalobbyisten vom Robert-Koch-Institut - RKI) nach der Aussage von Wirtschaftsminister Altmaier ab 100 Neuinfektionen nicht nachdenken, ist die Politik auch gedankenlos!

Eigentlich erwarten die Bürger, dass die Politiker jeden Tag über alle elevanten Themen nachdanken. Seit der Aussage von Peter Altmaier wissen wir aber, dass die Regierung seit Anfang März eine Denkblockade hat. Sie kann nicht mehr nachdenken, weil die Zahlen der täglichen Neuinfektionen über 100 liegen. Das merkt man, denn seit dieser Zeit wird nur noch auf Anweidung der Pharmalobbyisten aus dem RKI regiert.

Denkblockden bei Politikern sind nicht neu. Schon immer endete ihre Denkfähigkeit beim nächsten Wahltag. Vielleicht denkt die CDU auch jetzt nur noch darüber nach, wie sie die Bundestagwahl gewinnen kann. Ihre Umfragewerte sind gestiegen, seit dem die Kanzlerin und ihr Gesundheitsminister Panik im Land verbreitet haben. Sie werden wieder fallen, wann sich nicht nur die objektive Lage nomalisiert (das ist schon der Fall), sondern auch die Wahrnehmung der Lage in der Bevölkerung. Bald danach würde die Frage gestellt, wie teuer der Spaß der Politiker an ihren guten Umfragen dem Steuerzahler zu stehen kommt, von den eigenen Einkommenseinbußen ganz zu schweigen. Nach dem ersten Schock über die hohe Zahl würde eine Diskussion einsetzen, wie man das bezahlen soll und ob das wirklich alles nötig gewesen sei.

Besonders die kritische Diskussion soll nach dem Willen der CDU auf nach der Wahl verschoben werden. Also muss die Schockstarre der Wähler möglichst lang anhalten. Dafür muss die Panik so lange wie irgend möglich angeheizt werden. Mit der eigentlich entlarvenden Aussage, dass Politiker erst bei weniger als 100 Neuinfektionen täglich wieder nachdenken werden, soll auch die Bevölkerung dazu animiert, selbst nicht nachzudenken.

Die Politik will also eine eingeschüchterte und zum Nachdenken unfähige Masse, die die aktuelle Politik nicht hinterfragt. Man kann durchaus der Meinung sein, die Maskenpflicht würde die Demokratie nicht bedrohen. Eine ernste Bedrohung sind aber die vielen unterschwelligen Denkverbote, die die Regierung mit ihrer Politik verhängt, und die eine aufgepeitschte Öffentlichkeit beachtet.  

 

Wo sind die kranken Tönnies-Arbeiter?


Die Medien berichteten Mitte Juni von über 1.500 positiv-getesteten Arbeitern im Schlachthof von Tönnies in Rheda-Wiedenbrück, Keis Gütersloh. Danach wurde aber nicht berichtet, wie es den Menschen geht. Wie üblich weist die Berichterstattung der unabhängigen Presse Lücken auf, wenn es keine Horrormeldungen gibt. Nach dem Szenario des Robert-Koch-Instituts vom 20.03.20 wären bei 1.500 Infizierten 68 Krankenhauseinweisungen zu erwarten gewesen, davon würden 17 auf Intensivstationen verlegt und 8 würden sterben. Nach den Erfahrungswerten per 09.07.20 wären bei 1.500 Infizierten noch 24 Krankenhauseinweisungen, 15 Intensivbehandlungen und 4 Todesfälle anzunehmen gewesen. In Wirklichkeit hatten nur 20 Arbeiter leichte Symptome.

In den 10 Tagen vom 18.-27.06. wurden bundesweit 6.059 Neuinfektionen gemeldet, in den 10 Tagen davor waren es 3.387, in den 10 Tagen danach 3.701. Bei den massiv ausgeweiteten Tests wurden also nicht nur infizierte Tönnies-Arbeiter gefunden. Die Todesfälle in den drei 10-Tages-Zeiträumen sind dagegen kontinuierlich von 162 auf 124 und 70 gesunken.

Die Tönnies-Arbeiter dürften der Altersgruppe 20-49 angehört haben. Hier sind die Neuinfektionen um 1.936 vom 18.-27.06. gegenüber dem Zeitraum 08.-17.06. gestiegen, 1.500 bei Tönnies und 436 andere. In der Altersgruppe 40-49 gab es vom 18.-27.06 und vom 28.06.-07.07. bundesweit jeweils 3 Todesfälle; bei Jüngeren keine.

Die Tönnies-Arbeiter unterliegen der Kontrolle nach § 42 IfSG. In dieser Gruppe gab es vom 18.-27.06 bundesweit 1.600 Neuinfektionen, 28.06.-07.07. waren es 302. Vom 08.-17.06. wurden aus dieser Gruppe 8 Personen in ein Krankenhaus eingewiesen, vom 18.-27.06. 24 und vom 28.06.-07.07. 3. Es können also ca. 15-20 Tönnies-Arbeiter im Krankenhaus gehandelt worden sein, also viel weniger als die angenommenen 68 lt. RKI-Szenario und auch weniger als die durchschnittlich erwartbaren 24. Vielleicht wurden sie wegen der Aufmerksamkeit der Medien sogar früher eingewiesen, als es sonst der Fall gewesen wäre. Im Zeitraum vom 18.-27.06. ist ein Betroffener am 25.06. gestorben. Für einen Tönnies-Arbeiter wäre das zu früh gewesen. Später gab es keine Todesfälle in der Gruppe nach § 42 IfSG mehr. Es gab also weder 17 noch 8 Todesfälle, sondern keine. Man kann deshalb annehmen, dass es allen Arbeitern gutgeht.

Die Arbeiter leben in überfüllten Wohnungen, weil sie in Deutschland wenig Geld ausgeben und viel Geld nach Rumänien und Bulgarien schicken wollen. Sie haben sich unter diesen Bedingungen infiziert, sie waren aber nicht krank. Ohne die besonderen Kontrollen für Arbeitnehmer in der Fleischindustrie wären die Infektionen vermutlich nie bemerkt worden. Es war also wieder einmal ein Fehlalarm. Die Medien berichten nicht mehr, um das nicht eingestehen zu müssen. 

 

Wer soll das bezahlen?


Bei der breiten Masse existiert noch immer eine hohe Zustimmung für die Corona-Politik. Man glaubt der Regierung, dass der harte Lockdown gewirkt habe, und man verweist auf Spanien oder Italien. Spanien hatte in Europa den härtesten Lockdown, die zweithöchsten Infektionszahlen und die dritthöchsten Todesfallzahlen. Die deutschen Alten- und Pflegeheime wurden extrem hart abgeriegelt, und trotzdem waren 43 % der Corona-Toten Bewohner von Alten- und Pflegeheimen. Besonders effektiv kann die Kontaktsperre nicht gewesen sein, weder in den deutschen Heimen, noch Spanien insgesamt. Über diese Widersprüche wird nicht nachgedacht.

Aber beim Geld hört die Freundschaft auf, weshalb der Bürger erst nach der Bundestagswahl zur Kasse gebeten werden soll. Aktuell geht es um ca. 50.000 € pro Familie. Wollte man 100 Mrd. € jährlich über 10 Jahre abstottern, müssten alle Steuern um 14 % erhöht werden. Es gibt für die Bezahlung der „dicken Corona-Rechnung“ grundsätzlich drei Wege, aus denen die Politik wohl vermutlich eine Mischung gestalten will. Man kann Steuern erhöhen, staatliche Leistungen kürzen oder Geld drucken. Der letzte Weg wird allerdings schon seit 12 Jahren von der EZB beschritten. Die Spielräume dürften ausgeschöpft sein. Trotzdem ist die Versuchung groß.

Steuererhöhungen, die die Arbeitnehmer und die Verbraucher treffen, wären politisch schwer durchsetzbar. Eine Erhöhung der Unternehmenssteuern würde kurzfristig wenig bringen, weil die Unternehmen in 2020 Verlustvorträge aufbauen werden, die sie von den zu versteuernden Einkommen der nächsten Jahre abziehen können. Es wäre auch eine Gerechtigkeitsfrage, warum die Gruppe, die den größten Schaden hatte, auch die Lasten aus dem Schutz der anderen Gruppen tragen soll und höhere Unternehmenssteuern würden die Wirtschaft nicht beleben. Nach Gerechtigkeitsgesichtspunkten müssten die Rentner die Kosten tragen, denn ihr Leben wurde gerettet bzw. verlängert. Das sind aber die treuesten Wähler von CDU und SPD. Die Reduzierung von Staatsausgaben hat in der Vergangenheit noch nie funktioniert, schon überhaupt kein Subventionsabbau. Man kann gespannt sein, welche Vorschläge die Politik vorlegen will, die dann nicht von Lobbyisten verwässert werden. „Geld drucken“ ist dann der Weg des geringsten Widerstandes.

Das Argument, es habe doch immer gut funktioniert, leuchtet auf den ersten Blick ein. Mit dem Anleihenkaufprogramm der EZB wurde die Geldmenge 2019 (M3 – das Bargeld hat davon nur 9,4 %; davon 17,25 % 500er) gegenüber 2014 um 25,8 % ausgeweitet, die Lebenshaltungskosten sind in diesen 5 Jahren aber nur um 5 % gestiegen. Allein im März 2020 ist die Geldmenge im Euroraum gegenüber Februar schon um 2,5 % gestiegen. „Vor allem muss man beachten, dass die Geldmengen in den Volkswirtschaften in einer Phase ansteigen werden, in der die Produktionsleistung zurückgegangen ist. Die zunehmende Geldmenge trifft also auf ein verringertes Güterangebot. Und das heißt, der Geldmengenzuwachs fällt noch größer aus, als es der Zuwachs der Geldmenge (absolut gerechnet oder in Prozent ausgedrückt) nahelegt.“ (Thorsten Polleit, Staaten und Notenbanken legen die Basis für die nächste große Geldentwertung, https://www.finanzen100.de/finanznachrichten/boerse/staaten-und-notenbanken-legen-die-basis-fuer-die-naechste-grosse-geldentwertung_H896168186_11892441/)

Die Geldmenge ist eine Zeitpunktgröße zu einem Stichtag, während die Wirtschaftsleistung, die im Bruttoinlandsprodukt gemessen wird, in einem Zeitraum erarbeitet wird. In 2019 betrug die Geldmenge 109,1 % des Bruttoinlandsprodukts, 2011 waren es noch 97,4 %. Beim Schweizer Franken betrug die Relation 2019 sogar 154,1 %. Weil wir unsere Einkommen monatlich bekommen und es auch monatlich wieder ausgeben, wären für den täglichen Zahlungsverkehr nur 8,33 % nötig. Der Rest müsste auf den Kapitalmärkten zirkulieren oder verdeckt ins Ausland abgeflossen sein. Hinzu kommt noch das Geld das als Euro offiziell ins Ausland überwiesen und ordnungsgemäß aus der Geldmenge abgebucht wurde.
 
Im Gegensatz zur Mark von 1923 ist der Euro keine Binnenwährung. Damals war die Erhöhung der Umlaufgeschwindigkeit der größte Inflationstreiber. Jeder Geldschein wurde sofort in ein Geschäft getragen, am nächsten Tag war er nichts mehr wert. Die von der EZB geschaffene zusätzliche Geldmenge fließt heute aber in die Kapitalmärkte und versickert in alle Welt. Damit wird die Inflation nicht angeheizt, sondern exportiert.

Das Geld ist also nicht weg. Wenn es auf den Kapitalmärkten zirkuliert, wird es auf den Gütermärkten nicht nachfragewirksam. Es droht ein Ketchupflaschen-Effekt. Erst schüttelt die EZB mit dem 2-%-Inflationsziel und es kommt nichts, und später kommt alles auf einmal. Wenn auf den Kapitalmärkten eine Strategie erkennbar wird, die Corona-Kosten weg-zu-inflationieren, dann könnten die ausländischen Investoren, die ihren Landeswährungen misstrauen und stattdessen Dollars oder Euros horten, nervös werden. Wenn dann die vagabundierende Geldmenge ziemlich plötzlich in die USA und die EU zurückfließt, dann könnten danach auch die Inländer nervös werden. Eine Hyperinflation, die wieder von einer größeren inländischen Geldmenge + erhöhter Umlaufgeschwindigkeit ausgelöst werden könnte, sollte man nicht provozieren. Es ist allerdings zu befürchten, dass diese Gefahr von der Politik nicht gesehen wird.

Die Politiker werden nicht absichtlich eine Hyperinflation herbeiführen wollen, die Kapitalmärkte sind aber schwer berechenbar. Ihr Umfang ist eine hochexplosive Mischung. Hier sollte man nicht mit dem Feuer spielen. Weil mit einer Inflation der ganze Euroraum erfasst würde, wären die wirtschaftlich Kollateralschäden noch größer als unmittelbar bei Corona.

In dem alten Karnevalslied „Wer soll das bezahlen?“ folgt darauf die zweite Frage „Wer hat das bestellt?“ …

 

 

Corona-Virus schon vor 15 Monaten in Barcelona?


Seit einigen Tagen verwirren Medienberichte über den Nachweis von Covid-19 in alten Abwasserproben Europa; nur in Deutschland wird diese Nachricht totgeschwiegen. Am 3. Mai wurde in Frankreich eine Studie veröffentlicht, die Covid-19 in Abwasserproben vom Dezember 2019 aus Paris nachgewiesen hatten. (Quelle: Deslandes et al., “SARS-CoV-2 was already spreading in France in late December 2019”, 03.05.2020,  https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0924857920301643). Am 18.06. wurden Ergebnisse aus Mailand, Turin und Bologna veröffentlicht, die zu dem gleichen Ergebnis (schon im Dezember 2019) kamen. (Quelle: ISS, “CS N°39/2020 - Studio ISS su acque di scarico, a Milano e Torino Sars-Cov-2 presente già a dicembre”, 18.06.2020, https://www.iss.it/web/guest/primo-piano/-/asset_publisher/o4oGR9qmvUz9/content/id/5422725). Am 26.06.20 berichtete nun die Universität von Barcelona, dass sogar schon im März 2019 Spuren von Covid-19 gefunden wurden. (University of Barcelona, Spain. [G. Echevarria-Miró, E. Anfruns-Estrada, S. Guix, R.M. Pintó, A. Bosch], Sentinel surveillance of SARS-CoV-2 in wastewater anticipates the occurrence of COVID-19 cases, 13.06.2020,  https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.06.13.20129627v1.full.pdf)

In Deutschland werden diese Information von den herrschenden Medien nicht beachtet, während sie z.B. in der spanischen Presse diskutiert werden. Die Zeitung El Mundo berichtete schon am Tag der Veröffentlichung, dass mit dem von Prof. Drosten entwickelten PCR-Test eine Probe aus dem Zeitraum von Januar 2018 bis Dezember 2019 mit nur niedrigen Werten positiv getestet wurde. (... análisis de muestras tomadas entre enero de 2018 y diciembre de 2019. Todas dieron negativo excepto una. En ella, los niveles de SARS-CoV-2 eran muy bajos pero dieron positivo por PCR y empleando dos dianas distintas, según los autores del estudio. - Teresa Guerrero, El coronavirus ya circulaba por Barcelona en marzo de 2019, según un análisis de aguas residuales, El Mundo v. 26.06.20, https://www.elmundo.es/ciencia-y-salud/ciencia/2020/06/26/5ef5e37321efa00c2c8b45b9.html) Wenn man berücksichtigt, dass nur etwa 5 % der Abwässer aus Urin bestehen und dass in Spanien aktuell nur 0,53 % der Bevölkerung positiv auf Covid-19 getestet wurden, dann wäre die Konzentration ein Schnapsglas auf 8 Liter. Wahrscheinlich können nur dann messbare Konzentrationen festgestellt werden, wenn in dem Bereich der Probe zufällig wenig geduscht und wenig Wäsche gewaschen wurde. Aber für Barcelona wären 0,53 % bei 5,575 Mio. Einwohnern auch knapp 30.000 infizierte Menschen, die in 2019 ohne Schutzmasken und Quarantäne eigentlich ein tödliches Risiko gewesen wären. Wenn die Anzahl der Infizierten deutlich niedriger war, muss die Konzentration noch niedriger gewesen sein.

Albert Bosch, der Leiter der Studie, zugleich Präsident der spanischen Gesellschaft für Virologie, vermutete in El Mundo, dass in diesen Monaten die Erkrankungen irrtümlich als Grippe diagnostiziert worden seien, weil die Symptome einer Covid-19-Infektion denen einer Grippe sehr ähnlich sind. (... que en aquellos meses a los infectados con Covid-19 se les podría haber diagnosticado erróneamente una gripe en atención primaria dado que la mayoría de casos presentan una sintomatología similar a la gripe. - El Mundo vom 26.06.20)

Die Zeitung “El País” zweifelt die Richtigkeit der Testergebnisse an. Sie zitiert Fernando González, Professor für Genetik an der Universität von Valencia (UV): "Sowohl aufgrund der Daten als auch des Ortes ist es zu weit von allem entfernt, was bisher entdeckt wurde." (“Tanto por las fechas como por la localización, está demasiado fuera de todo lo que se ha detectado hasta ahora” - Cristian Segura, Expertos dudan de que el coronavirus llegara a Barcelona hace más de un año, El País vom 28.06.20, https://elpais.com/ciencia/2020-06-26/expertos-cuestionan-el-estudio-que-asegura-que-el-coronavirus-ya-estaba-en-barcelona-hace-mas-de-un-ano.html)

Der Verfasser will als Ökonom keine medizinische Fachdiskussion führen. Der gesunde Menschenverstand und einfache Logik sollten aber schon eingebracht werden. Wer von den Professoren Bosch oder González recht hat, ist zweitrangig. Wichtig ist die Erkenntnis, dass hier irgendetwas nicht stimmen kann.

Wenn Bosch recht hat und wenn es auch früher schon Corona-Kranke gab, die man nur für Grippe-Kranke gehalten hat, dann wäre das gesamte Gesundheitssystem und die Politik blamiert. Die Menschen würden sich fragen, warum man die Wirtschaft ruiniert hat, nur weil in China ein neues Virus entdeckt wurde, das es in Europa schon mindestens ein Jahr gab, und das man hier nicht erkannt hat. Hat González recht, dann muss aber auch gefragt werden, was Bosch statt Covid-19 gemessen hat, und was in Paris, Mailand, Turin und Bologna auch festgestellt wurde. Wenn der von Prof. Drosten entwickelte und inzwischen millionenfach verkaufte PCR-Test auch völlig harmlose Viren als Corona-positiv bestätigt, dann ließen sich unlogische Erscheinungen der angeblich symptomfrei erkrankten jungen Menschen plausibel erklären. Die ganzen Statistiken, mit denen die Politik ihre Maßnahmen begründet hat, wären wertlos. Und vor allem wäre der Test wertlos, mit dem die Pharmaindustrie und wahrscheinlich auch Herr Drosten bisher so viel Geld verdient hat. Natürlich waren die Verstorbenen wirklich tot. Man kann aber auch heute schon nur sagen, dass sie mit einer Covid-19-Infektion gestorben sind. Die Infektion war aber nicht wirklich für ihren Tod ursächlich. Sie hat den Körper zusätzlich geschwächt und die Kraft für den Kampf gegen die Vorerkrankung reichte dann nicht mehr aus. Ob sie ohne Infektion gereicht hätte? Wenn die Menschen mit einem harmlosen Virus infiziert gewesen wären, hätte sich nichts geändert. 

 

Wer erinnert sich noch an „das Phantom“, auch Phantom von Heilbronn genannt? Zwischen 1993 (untersucht 2001) und 2009 wurde an über 40 Tatorten die DNA-Spur einer Frau sichergestellt. Sie war geografisch sehr mobil und beging ganz unterschiedlichen Taten nach verschiedenen Tatmustern. Die Taten reichten von Sachbeschädigungen bis zu drei Morden (auch der Polizistenmord von Heilbronn, der später dem Nationalsozialistischen Untergrund – NSU – zugeschrieben wurde). Nach dieser brandgefährlichen Frau wurde mit hohem Aufwand überall in Süddeutschland gefahndet. Die Lösung des Falles kam nach über 2 Jahren Tätigkeit einer Sonderkommission, als die Widersprüche immer absurder wurden: die DNA gehörte zu einer Arbeiterin im Herstellerwerk der Wattestäbchen, mit denen die Spuren gesichert wurden!

 

Ist die Lösung dieses Falles vergleichbar? Ist Covid-19 nur ein Phantom? Blamieren sich die Politiker genauso, wie damals die Polizei? 


Es ist sehr interessant, wie obrigkeitsgläubig die Medien Deutschland auch noch 75 Jahre nach dem Ende des Faschismus sind, der zudem nur 12 Jahre andauerte, und wie frei die Presse in Spanien 45 Jahre nach Ende eines 39 Jahre regierenden Faschismus ist. Auch die Medien in Deutschland sollten die Größe haben, Informationen, die der Pharmaindustrie, den Profs. Wieler, Drosten und den Pharma-Lobbyisten aus dem Gesundheitsministerium nicht ins Konzept passen, trotzdem zu veröffentlichen.

An dem Unterschied zwischen der deutschen und der spanischen Diskussionskultur kann man erkennen, wie sehr das Virus unser Land politisch infiziert hat. Die Krankheit heiß Obrigkeitsgläubigkeit. Pressefreiheit steht nur noch auf dem Papier. Mit der Drohung als Verschwörungstheoretiker diffamiert zu werden, lassen sich die Medien leichter auf Linie bringen als in der Türkei.

Die Virologen haben das Volk verunsichert. Eine verunsicherte Schafherde läuft einem Leithammel hinterher. Kritische Stimmen und abweichende Meinungen werden als Verschwörungstheorien verteufelt. Die Politiker sind ebenfalls in Panik geraten, in eine Sachgasse gelaufen und sie kommen ohne Gesichtsverlust nicht wieder heraus. Jetzt nehmen sie das Volk als Geisel, um ihre eigene Karriere zu retten und die Bundestagswahl 2021 zu überstehen.

 

 

N a c h t r a g :

 

Ebenfalls am 26.06.20 meldete die Bundesuniversität von Santa Catarina in Florianópolis/Brasilien Covid-19-Spuren in Abwasserproben vom November 2019. China und Europa sind dort weit entfernt! Quelle: https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.06.26.20140731v1

 

 

 

Wir hatten es im Urin


Am 19.06. streifte eine Meldung die Nachrichtenlage, die von der Masse der Bevölkerung kaum zur Kenntnis genommen wurde: Spuren des Erregers Sars-CoV-2 wurden im Dezember 2019 in Abwasserproben von Mailand, Turin und Bologna nachgewiesen, als das Virus gerade erst in China entdeckt wurde (Quellen siehe unten). Die Denkgesetze der Logik sagen uns, dass hier irgendetwas nicht stimmen kann. Wir haben es sprichwörtlich im Urin.

Die Seriosität der Forscher ist nach den ausgewerteten Quellen nachgewiesen. Auch das Östrogen aus den Anti-Baby-Pillen ist im Abwasser nachweisbar, das wird aber von Millionen Frauen über den Urin ausgeschieden. Es muss also tausende Infizierte ohne Symptome gegeben haben, die in Mailand, Turin und Bologna oft genug gepinkelt haben, damit zwischen den Abwässern aus Duschen und Waschmaschinen noch genug in den Reagenzgläsern der Labore angekommen ist. Es ist dann aber sehr unwahrscheinlich, dass es die woanders nicht gab. Vielleicht wurden in anderen Städten und anderen Ländern die Abwässer nur nicht untersucht.

Andererseits ist es aber auch sehr unwahrscheinlich, dass monatelang die Corona-Infizierten ein lustiges Leben führen konnten, und ab Mitte März aus heiterem Himmel eine Welle des Todes über das Land schwappte – wie es in den Medien dargestellt wurde. Weil in China vor allen anderen Ländern ab Mitte Januar 2020 nennenswerte Fallzahlen registriert wurden, ist der chinesische Ursprung der Krankheit die einzig logische Schlussfolgerung. Dann kann es im Dezember in Italien noch keine Fälle gegeben haben.

Wenn es aber im Dezember in Italien keine Covid-19-Infektionen gegeben haben kann und die Tests sie trotzdem nachgewiesen haben, kann es nur eine logische Erklärung geben: Die Tests messen Substanzen, die es auch bei Nichtinfizierten gibt. In den Abwässern wurden nur „Spuren der Erreger“ nachgewiesen! Was für die Urin-Tests gilt, muss dann aber auch für die Speichel-Tests gelten. Bei den 8,8 Mio. weltweit nachgewiesenen Fällen dürfte es dann auch eine Vielzahl von Verwechslungen geben. Es müssen also die Tests hinterfragt werden. Natürlich sind die 465.000 Toten wirklich tot; bei diesen 5 % ist eine Verwechslung unwahrscheinlich, auch wenn die Covid-19-Infektion nicht die einzige Todesursache gewesen sein dürfte.

Aktuell gibt es in der Fleischfabrik Tönnies über 1.000 durch Tests nachgewiesene Covid-19-Infektionen. Weil alle Mitarbeiter getestet wurden, gibt es hier kein Dunkelfeld. Nach dem Szenario des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom 20.03.20 müssten 45 von ihnen in den nächsten Tagen mit schweren Krankheitssymptomen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Wenn man aus den Erkenntnissen der Heinsberg-Studie bundesweit eine Dunkelziffer von 90 % unterstellt, dann müssten nach dem täglichen Situationsbericht des RKI vom 20.06.20 17 Tönnies-Mitarbeiter ins Krankenhaus. Die Abweichung von den unterstellten 4,5 % zu den beobachteten 1,7 % (16,7 % der gemeldeten Fälle) kann auf einer niedrigeren Dunkelziffer, aber auch auf eine Fehlerhaftigkeit der Test zurückzuführen sein. Für die letztere Erklärung gibt es mit den unlogischen Testergebnissen aus Italien gewichtige Indizien. Die Hälfte der quantitativen Annahme ließe sich noch mit statistischen Streuungen erklären. Bei weniger als 9 schweren Fällen, die einen Krankenhausaufenthalt notwendig machen würden, wären aber auch vor dem Hintergrund der italienischen Testergebnisse kritische Fragen an das RKI zu stellen.

Man kann die Quarantäne bei Tönnies jetzt als großen Laborversuch für die Zuverlässigkeit der Tests ansehen. Sollte es unter den Tönnies-Mitarbeiter gar keine Erkrankungen geben, auch keine mit leichten Symptomen, wäre das ein klarer Beleg für die Fehlerhaftigkeit der Tests und eine Blamage für das von Prof. Drosten entwickelte Testverfahren. Gleichzeitig wäre der Lockdown, der mit diesen Testergebnissen begründet würde, fragwürdig. Die gesamte Corona-Politik der Regierung müsste neu bewertet werden. Die Fragen der 5 Lockdown-kritischen Professoren und das Papier von Stephan Kohn aus dem Innenministerium hatten schon auf die Schwachpunkte hingewiesen.

Man kann auf die Ergebnisse bei Tönnies gespannt sein.


Quellen:

https://www.merkur.de/welt/corona-italien-ausbruch-patient-null-abwasser-studie-test-iss-dezember-frankreich-europa-zr-13804104.html
Aktualisiert: 21.06.20 06:44
Forscher bestätigen Verdacht - Corona in italienischem Abwasser nachgewiesen: Virus-Ausbruch wohl viel früher als gedacht
Wahrscheinlich fand der Ausbruch des Coronavirus früher statt als gedacht. In italienischen Wasserproben vom Dezember konnte das Virus nachgewiesen werden.

https://www.tagesschau.de/ausland/italien-corona-abwasser-101.html
Coronavirus schon im Dezember im Abwasser
Stand: 19.06.2020 12:26 Uhr
Das Coronavirus ist in Italien offenbar schon viel länger aktiv als bislang angenommen. Spuren des Erregers Sars-CoV-2 wurden in Abwasserproben von Mailand, Turin und Bologna nachgewiesen.

https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/coronavirus-abwasser-italien-dezember-100.html
Corona in Italiens Abwasser - Grassiert das Virus seit Dezember in Europa?
Datum:    19.06.2020 18:01 Uhr
Corona ist in Europa wohl schon eher im Umlauf gewesen als angenommen. Eine Studie hat es in Italiens Abwasser vom Dezember nachgewiesen. Experten halten sie für glaubwürdig.

Weitere Quellen:
https://www.aerztezeitung.de/Nachrichten/Corona-Spuren-schon-2019-im-Abwasser-entdeckt-410501.html
https://www.zeit.de/zustimmung?url=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2Fwissen%2Fgesundheit%2F2020-06%2Fcoronavirus-italien-studie-abwaesser-spuren-seit-dezember-nachweisbar
https://www.rnd.de/gesundheit/italien-corona-im-abwasser-seit-dezember-nachweisbar-LSZALF2YANFVLGF2JS7BHLLPI4.html
https://www.hna.de/welt/corona-italien-ausbruch-patient-null-abwasser-studie-test-iss-dezember-frankreich-europa-zr-13804104.html
https://www.spiegel.de/consent-a-?targetUrl=https%3A%2F%2Fwww.spiegel.de%2Fwissenschaft%2Fmedizin%2Fcoronavirus-schon-im-dezember-in-abwaessern-von-turin-und-mailand-gefunden-a-56c600b2-1802-4d68-9197-3901e13694c7&ref=https%3A%2F%2Fwww.google.de%2F
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/corona-viren-in-italien-in-abwaessern-laut-studie-seit-dezember-16822575.html
https://www.deutschlandfunknova.de/nachrichten/coronavirus-in-italien-schon-seit-dezember-im-abwasser
und viele mehr

…alles andere sind FAKE NEWS und VERSCHWÖRUNGSTHEORIEN…! 😉  So sagt man es  uns zumindest immer von Seiten „offizieller Stellen“. Wie schnell sich deren Aussagen und Meinungen allerdings ändern können, zeigt sehr schön dieses Video. Fast schon komödiantisch unterhaltsam, wenn´s nicht so traurig und ernst wäre! Aber: Humor ist, wenn man trotzdem lacht!… und das darf […]

Etikettenschwindel Mehrwertsteuersenkung


Schon seit über 52 Jahren wird für die Steuer das falsche Etikett verwendet. Die Umsatzsteuer wurde 1918 zur Finanzierung des 1. Weltkrieges mit einem Steuersatz von 0,5 % eingeführt. Ab 1968 wurde die inzwischen auf 4 % gestiegene Umsatzsteuer vom damaligen Allphasenmodell auf das Mehrwertsteuersystem der EWG mit 10 % umgestellt. Vor 1968 wurde also Steuer auf die Steuer bezahlt. Bei 3 Produktionsstufen wurden 12,49 % (4 + 4,16 + 4,33) bezahlt, bei 2 Stufen nur 8,16 %. Bei der Berechnung nach dem Mehrwertsteuersystem wurden 10 % verlangt, der Unternehmer konnte sich dabei aber die Umsatzsteuer aus den Rechnungen seiner Lieferanten abziehen. Das hatte dann eine enorme Bürokratie für die Unternehmen zur Folge, für die in den 1980er Jahren Softwarelösungen entwickelt wurden. Das hat die Staaten zu noch mehr Bürokratie motiviert. Dieses System ist auch sehr betrugsanfällig. Es kommt immer wieder vor, dass Steuer aus fingierten Rechnung abgezogen wird, die der angebliche Lieferant gar nicht an das Finanzamt gezahlt hat.

Die Steuer wird in Irland Value added tax (VAT) und in Spanien Impuesto sobre el valor añadido (IVA), also Mehrwertsteuer genannt. Skandinavien ist mit Mervärdeskatt (ML) in Schweden und Omsaetningsavgift (MOMS) in Dänemark uneinheitlich. In den slawischen Sprachen sind auch beide Varianten vorhanden. Als gesetzestreuer Bürger sollte man sich an die gesetzliche Bezeichnung (Umsatzsteuer) halten. Die Politiker, die es mit den eigenen Gesetzen nicht so genau nehmen, sagen lieber Mehrwertsteuer. Auf diesen Widerspruch könnte man bei Gelegenheit hinweisen!

Die vorübergehende Steuersenkung von 19 auf 16 % und von 7 auf 5 % beim ermäßigten Steuersatz soll offiziell die Verbraucher entlasten. Das wäre aber nur der Fall, wenn der Einzelhandel die Gemüsekonserve für 99 Cent (92,52 Cent + 7 %) zukünftig für 97 Cent (92,38 Cent + 5 %) verkaufen würde. Es ist aber wohl wahrscheinlicher, dass es bei den 99 Cent bleiben wird, und der Handel dann 1,76 Cent mehr daran verdient. Wegen der zusätzlichen Kosten für die Hygienemaßnahmen kann man dafür Verständnis haben. Wahrscheinlich war diese Maßnahme sowieso nur als Wirtschaftsförderung geplant, die die Regierung ein Jahr vor der Bundestagswahl nur als Entlastung der Verbraucher und Stärkung der Kaufkraft verkaufen wollte – also von Anfang an ein Etikettenschwindel! 

Aber auch die Wirtschaftsförderung hält sich in sehr engen Grenzen, denn die ganzen Änderungen bei jedem einzelnen Artikel des Sortiments sind für die Unternehmen ein enormer Aufwand. Bei jeder anderen Steuersatzänderung kam das nur alle paar Jahre vor. Diesmal muss aber 6 Monate später alles zurückgeändert werden. „Viele Unternehmerinnen und Unternehmer fürchten einen gigantischen Mehraufwand. So auch Gerhard Hardrath, Handwerksmeister für Sanitär-Heizung-Klima im oberbayerischen Bruckmühl. Für ihn ist das ein bürokratischer Irrsinn.“ (https://www.br.de/nachrichten/wirtschaft/mehrwertsteuersenkung-stellt-wirtschaft-vor-massive-probleme,S1VmyY3) Neben der Bürokratie droht noch ein Stichtags-Chaos. Wenn die Ware lt. Vertrag am 30.06. geliefert werden soll, sind lt. Vertrag 19 % Steuer im Preis enthalten. Wenn sie aber in Wirklichkeit erst am 01.07. ausgeliefert wird, dürfen nur noch 16 % berechnet werden. Bei längerfristigen Lieferverträgen (Bestellung im Mai, Lieferung im Juli) konnte das noch niemand berücksichtigen.

In der Vergangenheit hatte die Wirtschaft ein paar Monate für die praktische Durchführung, und für die Problematik der Umstellungsstichtage braucht man die auch. Jetzt bleiben ihr nur ein paar Tage. Die Rolle rückwärts im Dezember dürfte weniger chaotisch ablaufen. Aber die zweifachen Bürokratiekosten bleiben. Womit sollen dann aber noch die Verbraucher entlastet werden? Auch diese Maßnahme ist also wie der Lockdown insgesamt – ein Schnellschuss und nicht zu Ende gedacht. In der Antwort der Regierung auf die Anfrage der 5 Professoren hat sie eingeräumt, dass sie keine Informationen hatte. Spätestens jetzt kann man hinzufügen – sie hat auch keine Ahnung!

 

Anmerkung:


Es ist erkennbar, dass dieser Text vor dem 01.07. geschrieben wurde und dass nur vermutet wurde, der Handel würde die Steuersenkung nicht an die Verbraucher weitergeben. Dafür wurde ausdrücklich Verständnis geäußert. Der Handel hat extreme Umsatzeinbußen wegen der Maskenpflicht und hohe Mehrkosten wegen der Hygieneauflagen. Er hätte die paar Cent, die der Verbraucher kaum registriert, gut gebrauchen können.

Natürlich hat auch der Verfasser registriert, dass die großen Lebensmitteleinzelhändler den bürokratischen Wahnsinn, tausende von Preisschilder für eine paar Monate zu ändern, mitgemacht haben. Die Regierung konnte aber nicht damit rechnen. Dem sind auch nicht alle Branchen gefolgt. Steuererhöhungen haben in der Vergangenheit nie 1 : 1 auf die Preise durchgeschlagen; es blieb eigentlich immer bei der Endziffer von 9 Cent.  

Hendrik Streeck kritisiert Lockdown


Die Welt zitiert am 10.06.20 ein Interview des Virologen Hendrik Streeck in der Neuen Osnabrücker Zeitung mit einer Kritik am deutschen Lockdown (https://www.welt.de/wissenschaft/article209299157/Corona-Krise-Virologe-Streeck-kritisiert-deutschen-Lockdown.html): „Ich glaube auch weiterhin nicht, dass wir am Ende des Jahres in Deutschland mehr Todesfälle als in anderen Jahren gehabt haben werden“ Die Fachleute, viele Zeitgenossen nennen sie auch Fachidioten (Wikipedia: ein Experte, der eine Problematik nur aus der Perspektive seines Fachgebietes kennt) kommen langsam zu der gleichen Einschätzung, die diese Webseite schon Ende März vertreten hat. Wenig später, am 26.03.20 kritisierte das Handelsblatt: „Nun regieren die Virologen, die leider wenig von Wirtschaft verstehen.“ (https://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/kommentar-die-neue-macht-der-virologen/25684390.html?ticket=ST-1664064-fCyBoU4cv9Yaq76X LUf5-ap2)  Das war nur eine nette Umschreibung für die Betitelung als  "Fachididioten". Ich möchte mich hier nicht an der Diskussion beteiligen, ob diese Bezeichnung für die Professoren Drosten, Wieler & Co. angemessener wäre als "Fachleute".

Streeck sieht als Grund für den Lockdown, dass „ein gewisser Druck in der Öffentlichkeit“ bestanden hätte. Hier muss ihm widersprochen werden! Zunächst hat die Pharmaindustrie bei einer neuen Krankheit ein gutes Geschäft mit Impfstoffen und Medikamente gewittert (ist auch legitim - Pharmaunternehmen sind keine Wohltätigkeitsorganisationen), auch wenn sie die erst noch entwickeln und sie dafür Zeit gewinnen musste. Es gab von ihr Druck und von dem mit ihr bestens vernetzten Robert-Koch-Institut! Von ihnen wurden Horror-Szenarien verbreitet, und die Regierung hatte die Hosen so voll, dass sie auf eine normale Entscheidungsvorbereitung verzichtete. Den Rest hat ein Bundesgesundheitsminister erledigt, der einst selbst Pharmalobbyist war, und der sich so verhält, als wenn er es im Verborgenen noch immer wäre. Einen Druck aus der Bevölkerung, die Wirtschaft zu ruinieren, gab es nicht. Kein normaler Mensch hat es als Bedrohung empfunden, wenn alte Menschen häufiger sterben als junge und wenn in einer ständig älter werdenden Gesellschaft in einem Jahr ein paar mehr alte Menschen sterben, und im nächsten Jahr ein paar weniger.
 
Die „Halbgötter in Weiß“ müssen langsam den Olymp verlassen. Die Fachleute oder Fachidioten (je nach Standpunkt) lagen mit praktische allen Empfehlungen falsch. Die Alten- und Pflegeheime wurden so hermetisch von der Außenwelt abgeriegelt, dass sich die Insassen über Isolationsfolter beschwerten. Trotzdem sind lt. Robert-Koch-Institut vom 10.06.20 3.406 Bewohner mit einer Covid-19-Infektion gestorben; insgesamt waren es in den Altersgruppen ab 80 5.537. Die Kontaktsperre hat also nicht viel gebracht! In Spanien, Italien, Großbritannien und Frankreich waren die Maßnahmen schärfer, und die Zahlen höher. Harte Beschränkungen haben dann wohl nichts genützt!   

Menschen sind Herdentiere. Bei einer Verunsicherung sind sie bereit, einem Leithammel hinterherzulaufen. Für diese Verunsicherung hat das Robert-Koch-Institut gesorgt und sein Präsident hat mit seinen täglichen Pressekonferenzen den Leithammel gegeben. Gemessen an den übertriebenen Horror-Szenarien war die Realität weniger schlimm, und deshalb meinen die Menschen, die Regierung hätte die Sache richtiggemacht. Die kritischen Stimmen werden jetzt aber langsam zahlreicher und man kann schon jetzt erste Statistiken auswerten. Wenn in ein paar Monaten die dicke Rechnung präsentiert wird, werden sich viele Menschen Frage, ob das wirklich in dem Umfang nötig gewesen sei. Die Zahlen in den Meinungsumfragen werden sich dann verschieben, und auch der Höhenflug von CDU/CSU bei der Sonntagsfrage wird ein Ende haben. Und die Wahl ist erst im September 2021!

 

 

Keine Antwort ist auch eine Antwort!


Die Antwort der Regierung auf die Kleine Anfrage von 46 Abgeordneten, die die Fragen der 5 Lockdown-kritischen Professoren übernommen hatten, liegt vor (http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/19/194/1919428.pdf). Sie hat sich bemüht, mit einer ausreichenden Anzahl von Worten möglichst nichts auszusagen. Deshalb ist vornehmlich zu analysieren, vor welchen Antworten sich die Regierung herumgedrückt hat. Man kann trotzdem folgende Antworten herauslesen:

zu Frage 1:
Die Regierung hatte nur die vom Robert-Koch-Institut veröffentlichten Situationsberichte und sie bestätigt damit die Aussage von Stephan Kohn aus dem Innenministerium, dass es keine professionelle Entscheidungsvorbereitung gab. Der Lockdown war also ein panischer Schnellschuss!

zu Frage 2:
Die Regierung weicht aus und verweist auf die Übersterblichkeit in Europa, sie hat aber lt. Antwort auf die Frage 3 keine Informationen über die statistische Lebenserwartung von 82jährigen in Deutschland. Es gibt also keine Rechtfertigung!

zu Frage 3:
Antwort: „Der Bundesregierung liegen keine Informationen … vor…“ - sollten sie aber! Die Regierung räumt also ein, dass sie keine Ahnung hat!

zu Frage 4:
Gefragt wurde nach Lernmotivation und Sozialverhalten und die Bundesregierung antwortet zu Übertragungswahrscheinlichkeiten und Krankheitsverläufen. Aus dieser Antwort folgt, dass ihr die wirklichen Probleme der Kinder und Jugendlichen egal sind!

Böse Zungen mögen behaupten, dass Kinder keine Wähler sind und die treuesten Wähler von CDU und SPD sind die alten Leute. Sollen nur möglichst viele von ihnen mit aller Gewalt bis zur Bundestagswahl an Leben gehalten werden, koste es was es wolle?

Mehr auf der Unterseite „Bundestag“.

 

 

Methoden des Mittelalters


Die Corona-Welle ist überwunden! Die Daten der Johns-Hopkins-Universität und des Robert-Koch-Instituts zeigen, dass die Welle ab Anfang April ständig abnahm. Am 18.05. waren lt. RKI nur noch 7 % der gemeldeten Fallzahlen aktuelle Fälle, 88,5 % waren genesen und 4,5 % verstorben. Die vom RKI gemeldete Zahl der registrierten Genesenen bei 90 % unentdeckten Fällen ist kumuliert etwa das 20-fache der Zahl der Verstorbenen, die vermutlich alle gefunden wurden, und die mit und nicht an einer Covid-19-Infektion gestorben sind.

Der Erfolg hat viele Väter! Die offizielle veröffentliche Meinung sagt, dass die Maßnahmen der Regierungen gewirkt hätten. Kritiker rechnen vor, dass wegen des Zeitverzugs zwischen Ansteckung und Erkrankung die Maßnahmen dann schon gewirkt haben müssten, bevor sie überhaupt beschlossen wurden. Sie glauben eher an die Wirkung von Antikörpern als an Politiker.

Der Fraktionsvorsitzende der FDP im Bundestag hat der Regierung am 23.04.20 vorgeworfen, das Virus mit den Methoden des Mittelalters zu bekämpfen. Wenn man diesen Gedanken fortsetzt, dann wurden Epidemien damals mit Gebeten und Prozessionen bekämpft; heute glaubt man an den Lockdown und an Impfstoffe, die es aber noch nicht gibt. Früher wurden Opfer gebracht; heute auch! Früher hat niemand das Haus ohne Kruzifix verlassen, heute ist es der Mund-und-Nasen-Schutz. Wenn im Mittelalter die Welle vorüber war, haben früher die Gebete geholfen, heute sind es die Kontaktbeschränkungen. Wer früher die Macht Gottes und der Kirche angezweifelt hat, wurde als Ketzer auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Wer heute in einem Interview erwähnt, dass ein Drittel der Verstorbenen Bewohner von Alten- und Pflegeheimen sind, die dort im Durchschnitt 11 Monate nach ihrem Einzug versterben (Zitat: Wir retten Menschen, die möglicherweise sowieso bald sterben) wird danach von seiner eigenen Partei in den Medien öffentlich hingerichtet - Methoden des Mittelalters!

Die Politik hat von Anfang an auf die Methodik der Kriegspropaganda gesetzt. Der französische Präsident hat eine Fernsehansprache sogar mit den Worten begonnen: „Wir sind im Krieg!“ Auch von der deutschen Propaganda wurde das Virus als Feind dargestellt, den es mit vereinten Kräften zu bekämpfen gilt. Opposition ist im Krieg Verrat! Natürlich sind nur wenige Widerstandskämpfer bereit, sich zu ihr zu bekennen. Und es wird etwas dauern, bis in der öffentlichen Wahrnehmung Verräter zu Widerstandskämpfern werden. Ein Lockdown-Kritiker von heute ist deshalb das genaue Gegenteil von einem Opportunisten. Der Gesundheitsminister hat virtuell die Frage gestellt: Wollt Ihr den totalen Lockdown?, und ihm ist dann von den aufgepeitschten Massen aus den Umfragen ein lautes „Ja!“ entgegenschallt, als hätte er in einem überfüllten Sportpalast eine flammende Rede gehalten. (Dieses Beispiel ist frei erfunden. Jede Ähnlichkeit mit noch lebenden oder schon verstorbenen Personen sowie Ereignissen der Vergangenheit ist rein zufällig). Das Verhalten der Bevölkerung folgt jetzt wie auch früher Mustern einer Massenhysterie, und die Regierungen setzen dieses Instrument für ihre Ziele ein.

Die Menschen werden aber umdenken, wenn ihnen nach der Wahl 2021 die dicke Rechnung (mehr als 50.000 € für eine vierköpfige Durchschnittsfamilie) präsentiert wird, oder wenn die Opposition sie wahrscheinlich schon im Wahlkampf herausholt. Das jetzige Bauchgefühl, in Zeiten des Krieges der Regierung folgen zu müssen, kann sich in Hass und Verachtung umkehren, wenn das Volk erkennt, dass diese Regierung sie in den Abgrund geführt hat. Das ist am Ende nur eine Frage der Zeit, denn die dicke Rechnung kommt! (egal ob vor oder nach der Wahl) Man sollte deshalb nicht von der sehr langen Dauer der aktuell hohen Zustimmung für die Regierung ausgehen.

Die Menschen wollten im Mittelalter an die Kraft der Gebete glauben, heute wollen sie an die Kraft des Lockdowns glauben. Die wahrscheinlich von der Pharmaindustrie gesponserten wissenschaftlichen Studien zur Wirksamkeit des Lockdowns (mit falschen Annahmen) werden in der veröffentlichten Meinung der Leitmedien breit zitiert, die Widerrede mit den Kontrollrechnungen der Kritiker wird es nicht! Die breite Masse wird also aktuell mit den Widersprüchen nicht konfrontiert. Die Zeit wäre auch noch nicht gekommen, dass den Kritikern bei komplizierten Berechnungen, die einfache Bürger nicht mehr nachvollziehen können, geglaubt würde. Trotzdem wird die Wut der Bürger auf ihre Regierungen ebenso unausweichlich kommen, wie die dicke Rechnung! 

Aber die heutige Situation ist auch anders als im Mittelalter, und sie unterscheidet sich von letzten beiden Weltkriegen; auch die heutige Lage wird mit einem weltweiten Krieg vergleichen. In der Vergangenheit wurde die Öffentlichkeit auf hohe Opfer eingestimmt. Heute wird ihr vorgetäuscht, dass man diese vermeiden könne. Die Regierungen glauben, der Öffentlichkeit die Wahrheit verschweigen zu können, dass alte Menschen in absehbarer Zeit an irgendeiner Krankheit sterben werden. Der Anzahl der über 80jährigen hat sich in 10 Jahren von 2008 bis 2018 um fast ein Drittel von 4,1 Mio. auf 5,4 Mio. erhöht. Es ist unvermeidbar, dass jedes Jahr knapp 10 % und bei einer Krankheitswelle auch ein größerer Teil von ihnen stirbt. Die Regierungen wollen diesem Teil der Bevölkerung, überwiegend treue Wähler der Regierungsparteien, aber einreden, das Wachstum ihrer Altersgruppe könne ewig weitergehen. Die Menschen sind sich allerdings der Endlichkeit auch ihres eigenen Lebens sehr wohl bewusst. Die Absicht, dem Volk eine Wahrheit verschweigen zu wollen, die bereits allgemein bekannt ist, muss scheitern!

Die Opfer der beiden Weltkriege waren sinnlos, denn diese Kriege hätten niemals begonnen werden dürfen. Die Sinnlosigkeit der Opfer der Corona-Politik wird mit den zukünftigen Statistiken erkennbar werden. Sie werden zeigen, dass man mit viel Aufwand Menschen gerettet hat, die ohnehin bald sterben und dass die Politiker sich mit ihrer Denkblockade und der Wahnvorstellung, Leben um jeden Preis retten zu müssen, einer intelligenten Politik (gezielter, aber nicht perfekter Schutz nur für Risikogruppen) verweigert haben. Die Menschen wissen, dass man nicht in jeder Kleinstadt ein Hightech-Krankenhaus unterhalten kann und dass nicht an jedem Fußgängerüberweg eine Ampel stehen kann. Einsicht verhindert natürlich keinen Egoismus, wenn eine Bürgerinitiative gegen die Schließung des eigenen Kleinstadtkrankenhauses oder für eine Fußgängerampel auf dem Schulweg der eigenen Kinder gegründet wird. Natürlich werden Menschen auf dem Transport ins weit entfernte Kreiskrankenhaus und auch Kinder bei einem Verkehrsunfall auf dem Schulweg sterben; wenn auch nicht an diesem konkreten Überweg. Im Normalfall unterscheidet die Politik zwischen Einsicht und Egoismus, und es werden kleine Krankenhäuser geschlossen und es werden nicht überall Fußgängerampeln aufgestellt. Die unbequemen Fragen, warum man diese vernünftige Abwägung zwischen Kosten und Nutzen in der Corona-Politik nicht vorgenommen hat, werden unausweichlich sein, sobald die zukünftigen Belastungen konkret werden.     

Die Antwort wird den weit verbreiteten Lobbyismus in der Politik analysieren müssen. Die Pharmaindustrie ist bestens mit dem Gesundheitsministerium und seinen Instituten vernetzt und gegen die Autolobby geht gar nichts. Niemand hat bisher thematisiert, dass jedes Jahr besonders bei den Altersgruppen ab 80 die Todesfälle am Ende der Heizperiode (auch hier gibt es eine Zeitverzögerung) stark ansteigen und danach noch stärker abfallen. Die Vermutung ist naheliegend, dass die von der Grundbelastung mit Abgasen schon schlechte Luft, die sich an kalten Tagen am Boden sammelt, von den Abgasen aus den Heizungen zusätzlich belastet wird und dass alte Menschen mit Vorerkrankungen dann besonders anfällig werden, z.B. für eine Grippe-Infektion. Kommt uns das bekannt vor? Dieser Zusammenhang ist der Politik schon lange bekannt, aber niemand will den Menschen das Heizen verbieten oder während der Heizperiode die Abgase aus Autos und Industrie beschränken.  

Der aktuelle Unterschied ist, dass der Kampf gegen ein neues Virus der Pharmaindustrie ein gutes Geschäft verspricht. Erst wird sie stattliche Subventionen für ihre Forschung kassieren, und nach der Entwicklung eines Impfstoffs von der von ihnen dominierten Ständigen Impfkommission des Robert-Koch-Instituts den Einsatz empfehlen lassen, damit die Krankenkassen ihn dann zu überteuerten Preisen bezahlen müssen. Doppelt kassieren hält besser! Das Hauptrisiko für die Pharmaindustrie ist aber, dass vor der Einsatzbereitschaft eines Impfstoffs schon eine natürliche Immunisierung eingetreten sein kann, die meisten Menschen (bei 90 % Dunkelfeld lt. Heinsbergstudie) die Infektion unbemerkt überstanden und Antikörper gebildet haben können. Deshalb sollen die Regierungen schon jetzt verbindliche Bestellungen abgeben, damit die wohl nicht mehr benötigten Impfstoffe dann nach Ablauf der Mindesthaltbarkeit von ihnen vernichtet werden. Hauptsache der Umsatz stimmt! Aber solche Zusammenhänge, die man vor 40 Jahren als kommunistische Propaganda bezeichnet hätte, sind heute rechte Verschwörungstheorien.

Aber der Volksmund sagt dazu: „Geld regiert die Welt“ oder „wer gut schmiert, der gut fährt!“ Wird das Volk weiter der Regierungspropaganda folgen, oder wird es sich auf die überlieferten Weisheiten aus seinen Sprichworten besinnen?

brisantes Papier aus dem Innenministerium:

Das Handelsblatt vom 14.05.20 meldete:

„Diese Anti-Merkel-APO hat nun ihren neuen Kronzeugen: Stephan Kohn, ab sofort freigestellter Leiter eines Projekts zur „kritischen Infrastruktur Deutschlands“. Der SPD-Mann, der 2018 Parteichef werden wollte, hat in einem Schreiben auf Behörden-Briefpapier mit den Maßnahmen gegen die Pandemie abgerechnet. Ein Schlüsselsatz: „Der Kollateralschaden ist inzwischen höher als der erkennbare Nutzen.“ Ein Schlüsselbegriff: „Fehlalarm.“ Das von zehn Wissenschaftlern soufflierte Stück erörtert die wirtschaftliche Rezession, zusätzliche Suizide und viele Tote wegen verschobener Operationen. Oberregierungsrat Kohn kann sich freuen, dass das Innenministerium nicht mit Argumenten antwortete, sondern mit Behörden-New-Speak („kritische Privatmeinung“).“
(https://www.handelsblatt.com/meinung/morningbriefing/morning-briefing-ewige-oder-gescheiterte-kanzlerin-angela-merkel-in-den-parallelwelten-/25828502.html)

 

weitere Berichte:

https://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.mitarbeiter-des-bmi-suspendiert-brisantes-corona-papier-war-das-alles-richtig-so.b20f08c6-fd41-4c10-b01a-1995fb60aa2b.html

https://www.merkur.de/politik/coronavirus-horst-seehofer-innenministerium-stephan-kohn-deutschland-fehlalarm-mitarbeiter-berlin-schreiben-zr-13757556.html

https://deutsch.rt.com/inland/102403-gefahr-im-verzug-wie-hoher/

 

 

Prof. Drosten meint:

„Wer kein Virologe ist soll die Klappe halten!“

jetzt unter Pharmaindustrie: "Wes Brot ich ess, des Lied ich sing!"

 

5 Lockdown-kritische Professoren:

 

Unsere Iniative hatte Erfolg, es gibt eine kleine Anfrage im Bundestag!

 

Unser Text ist jetzt auf der Unterseite "Bundestag"

 

 

 

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) fordert am 1. Mai in einem offenen Brief an die Politik:

 

Bevor es zu spät ist !

https://www.bvmw.de/fileadmin/01-Presse_und_News/Pressemitteilungen/Dateien/Mittelstand-Offener-Brief-Bevor-es-zu-spaet-ist-01-05-2020.pdf

In großer Sorge um die Zukunft dieses Landes und um den Wohlstand seiner Bürger appellieren wir an die Politik: Beenden Sie die einseitige Fixierung auf eine rein virologische Sichtweise und damit das gefährliche Spiel mit den Zukunftschancen dieses Landes. Es geht um das Schicksal des deutschen Mittelstands. Heben Sie den Lockdown auf, bevor es zu spät ist!

 

 

Regierungspolitiker sind

wie Rindviecher -

man muss sie langsam vor sich hertreiben! Wenn sie sich in die Ecke getrieben werden, werden sie aggressiv und versuchen, einen auf die Hörner zu nehmen. Wenn man aber sanften Druck ausübt und manchmal auch etwas laut wird, dann bewegen sie sich. Es ist die Kunst sie in die Richtung zu treiben, in die man sie bewegen will. Man sollte auch nicht planlos auf sie einprügeln – Tierschutz gehört zu den Staatszielen im Grundgesetz.

Seit dem Start unserer Initiative ist einige Bewegung zu beobachten. Ich will nicht so vermessen sein, dass ich die Veränderung unserer Initiative zuschreiben will, sie wir aber einen Beitrag geleistet habe. Ein Bundestagsabgeordneter hat erklärt, dass wir dort zur Kenntnis genommen werden. Wir müssen jetzt die Herde in Bewegung halten. 

Es wurde im Gästebuch mehrfach der Entwurf eines Zweiten Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite angesprochen. Dieser Entwurf wurde in der Gruppe der 5 Professoren nicht besprochen und es wäre nicht korrekt, wenn ich mich hierzu im Zusammenhang mit den gemeinsamen Fragen äußern würde. Man müsste den Entwurf differenziert bewerten. Wir haben gefragt, warum das ganze Volk eingesperrt wird, statt gezielt Risikogruppe zu isolieren. Diese Möglichkeit sieht der Gesetzentwurf vor.

Es ist seltsam, warum der Gesetzentwurf an den Ausschussberatungen vorbei durch das Plenum gepeitscht werden soll. Angeblich gibt es aktuell keinen Impfstoff, trotzdem soll auch ohne formale Impfpflicht mit der Impf- oder Immunitätsdokumentation (Art. 1 Ziffer 20) ein erheblicher Impfdruck ausgeübt. Die Eile trotz fehlender Impfstoffe wäre wie die anderen Handlungen der Regierung erklärungsbedürftig. Unsere gemeinsamen Fragen fordern solche Erklärungen ein.

Man vertritt keine Verschwörungstheorie, wenn man auf die gute Vernetzung der Pharmaindustrie mit dem Bundesgesundheitsministerium hinweist, z.B. in der ständigen Impfkommission des Robert-Koch-Instituts. Es hätte ein Geschmäckle, wenn die Pharmaindustrie nach der Verabschiedung des Gesetzes plötzlich zu einem unverschämt hohen Preis einen Impfstoff aus dem Hut zaubern würde, für den der Gesundheitsminister dann mit der Anwendung des neuen Gesetzes für hohe Verkaufszahlen sorgen würde. Ein solches Szenario wäre aber aktuell nur Spekulation.   

 

Zur Erheiterung der Leser möchte ich noch einen weiteren Vergleich anfügen:

 

politische Talkshows sind

wie Pornos,

im Prinzip passiert immer das gleiche und vor der Kamera machen die Teilnehmer etwas anderes, wie sie es ohne Kamera tun würden. Es ist also alles nur Show!

 

 

Kommentare:


Nur 2 Stunden nach der Freischaltung meiner neuen Startseite am 28.04.20 um 17:00 Uhr hat mich über mein Kontaktformular eine zustimmende Nachricht erreicht. Die Verfasserin hat mich gebeten, den Text nicht an dieser Stelle zu verwenden. Die Nachricht hat mich aber dazu angeregt, mit einem Gästebuch die Möglichkeit schaffen, sich unkompliziert an der Diskussion zu beteiligen.

Ich möchte daran erinnern, dass die Kollegen Bhakdi, Hockertz und Homburg schon früher die Position des gemeinsamen Textes vertreten haben. Die Bildunterschrift „Nur Flaschen haben keine eigene Meinung“ ist aber mein persönlicher Kommentar, der nicht mit der Gruppe abgestimmt ist. Ich gehe davon aus, dass jeder Mitunterzeichner seinen eigenen Weg findet, wie er den gemeinsamen Text verwertet. Als Fünfer-Gruppe wollten wir klarstellen, dass hier kein isolierter Spinner Unsinn verbreitet, sondern dass hier eine fundierte Gegenmeinung existiert. Andererseits wollten wir auch nicht riskieren, dass zu viele Köche den Brei verderben. Wir haben auch keine Partei gegründet, sondern uns hinter vier Fragen mit einer gemeinsamen Begründung versammelt. In anderen Fragen können wir auch unterschiedliche Meinungen haben.

Mit diesen vier Fragen soll die Diskussion aus den medizinischen Fachkreisen in die breite Bevölkerung getragen werden. Ausgehend von Standardformulierungen des BVerfG in vielen Urteilen mit dem Kern „Die Einschränkungen sind zulässig, wenn sie zur Erreichung eines überragend wichtigen Gemeinschaftsinteresses zwingend erforderlich sind, wenn sie zur Erreichung des Zieles geeignet und nicht übermäßig belastend sind“, möchte ich eher verfassungsrechtlich diskutieren.

Das überragend wichtige Gemeinschaftsinteresse bestreitet niemand! Man muss aber fragen, ob die Maßnahmen geeignet sind. Eigentlich ist diese Anforderung „doppelt gemoppelt“, denn ungeeignete Maßnahmen können schon nicht zwingend erforderlich sein. Die Kontaktbeschränkungen wären geeignet gewesen, wenn man nur etwas Zeit gebraucht hätte, bis ein Impfstoff einsatzbereit ist. Drei Wochen wären vertretbar gewesen, drei Monate sind es nicht! Und bald werden drei Jahre gefordert. Wenn man die Infektionswelle nur verschieben, aber nicht verhindern kann, sind die Kontaktbeschränkungen keine geeigneten Maßnahmen.    

Und vor allem sind sie übermäßig belastend. Ich will die Argumente des gemeinsamen Textes jetzt nicht wiederholen. Für diese Feststellung darf man daran erinnern, dass wir nicht ewig leben! Wolfgang Schäuble hat das in seinem Interview im Tagesspiegel vom 26.04.20 vorsichtig getan. Schon am 05.04.20 habe ich mich auf meiner Website unter https://www.prof-mueller.net/thema/ entsprechend geäußert und dabei als Atheist die Bibel zitiert. Hatte Herr Schäuble meinen Text gelesen? Oder hat er sich nur an Psalm 90 Vers 12 erinnert?

 

Ich möchte auch nochmals daran erinnern, dass Sie sich in einer "I-Mehl" an die Fraktionen den Fragen anschließen können. In den USA werden die Bürger oft darum gebeten, ihrem Abgeordneten zu schreiben. Das können wir auch!

 

Weitere Corona-Inhalte auf meiner Website:

 

eigene Kommentare:

Auswertung von Statistiken:

Entscheidungsfindung in der Politik:


 

Ich habe die bisherigen 45 Eintragungen (in 2 Tagen!) aus dem Gästebuch vom 29.04.-01.05. in drei Gruppen (Zusätzliche Aspekte, Regierungs- und Medienkritik, Allgemeine Zustimmung / Argumente wiederholt) eingeteilt und auf eine Unterseite verlagert. Die 305 Eintragungen aus dem Gästebuch des Zeitraums vom 01.-06.05.20 habe ich jetzt nur in zwei Gruppen (Allgemeine Zustimmung / Argumente wiederholt sowie zusätzliche Inhalte) eingeteilt und auf diese Unterseite Gästebuch verlagert. Damit will ich die Diskussion fördern und nicht einschränken.

 

Die Inhalte des Gästebuchs geben die Meinung der Diskussionsteilnehmer wieder, die nicht mit der Meinung der „5 Lockdown-kritischen Professoren“ und auch nicht mit meiner Meinung übereinstimmen müssen. Eine Zensur findet nicht statt! In einer schwierigen gesellschaftlichen Situation muss es auch einen Ort geben, wo fundierte abweichende Meinungen wie auch Frust und Wut formuliert werden können.

Ein Bundestagsabgeordneter versicherte mir, dass man sich frage, ob die breite Zustimmung noch lange anhalten würde und dass auch solche Gästebücher zur Kenntnis genommen würden. Steter Tropfen höhlt den Stein!

 

Kritik: So etwas macht man einfach nicht.

 

Während das Gästebuch durchgehend Zustimmung zeigt, hat einen Kollegen auch eine kritische Stellungnahme eines Arztes erreicht. Die Kernaussage: „Was zum Teufel hat Sie geritten, die Kosten für eine Überlebensstunde eines Menschen zu berechnen: 5000 €/Tag? So etwas macht man einfach nicht.“ Ich habe mich bemüht, ihm darauf sachlich zu antworten. Diese Argumente möchte ich auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen:

Die Devise „Leben retten, koste es was es wolle“ ist die Sichtweise der Mediziner. Schon vor 150 Jahren hat Karl Marx den Kapitalisten vorgeworfen, dass sie für ihren Profit über Leichen gehen. Die kalte Berechnung ist also die Perspektive der Betriebswirte, und ich bin einer! Die proletarische Weltrevolution, die die Kapitalisten und ihre Denkweise hinweggefegt hätte, ist ausgeblieben. Die 5 Professoren kritisieren, dass die Regierung anscheinend einseitig von Ärzten und Juristen beraten wurde, und nicht von Ökonomen. … Als „Zahlenmännchen“ unter den Betriebswirten ist mir z.B. bei der Bewertung der Belastungen aus einer Betriebsrente, das „Risiko“, dass ein Rentner lange leben könnte, zu berechnen nicht fremd. Ich stehe zu dieser berechnenden statt moralisierenden Denkweise, die z.B. die betriebliche Altersversorgung bisher vor einem Zusammenbruch geschützt hat.

Es mag wie die Frage sein, ob man den Wald oder die Bäume betrachten will. Die Mediziner sehen die Einzelfälle, also die Bäume. Die Ökonomen analysieren Statistiken, also die Wälder. In normalen Zeiten kann man sich den Luxus erlauben, in Einzelfällen auch teure Behandlungen durchzuführen. Wenn man dann aber bedenkt, dass in Afrika Kinder sterben, weil sich ihre Familien ein Antibiotikum für 10 € nicht leisten können, müsste man als Patient nach einer 100.000-Euro-Therape eigentlich ein schlechtes Gewissen bekommen. War das eigene Leben wirklich so viel Wert wie das 10.000 afrikanischer Kinder? Ist dann nicht auch das „Leben retten um jeden Preis“ unmoralisch?

Meine Großeltern durften 1966, 1979, 1985 und 1993 noch friedlich zuhause sterben. Meine Eltern durften das 2012 und 2018 nicht mehr. Sie wurden im Alter von 81 bzw. 89 Jahren von ihren Ärzten in Krankenhäuser gezerrt und an ihnen wurden lebensverlängernde Behandlungen aufgenötigt, die sie eigentlich nie wollten.  In der Bibel steht in Psalm 90 Vers 12: „Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.“ Auch als Atheist kann mich dieser Satz zum Nachdenken bringen. Natürlich werden wir nicht durch unseren Tod klug. Wir werden nur durch die Erkenntnis klug, dass unser Leben zeitlich begrenzt ist, und diese Erkenntnis lehrt uns Demut. Auch ein Arzt kann kein einziges Leben retten, er kann es nur verlängern. Die Verlängerung kann bei einem Kind ca. 80 Jahre betragen, bei einem gesunden 80jährigen ca. 8 Jahre, und bei einem Kranken vielleicht 8 Monate. Als dreifache Vater würde ich für das Leben meiner Kinder natürlich die 10fachen Anstrengungen aufbringen wie für mein eigenes. Ich bewerte also den Wert des Lebens, das meine Kinder (20, 18 und 8) noch vor sich haben. Das Leben hat einen Wert, der von der Lebensqualität und der Restlebensdauer abhängt. Dann muss aber der Aufwand, der für diese Lebensverlängerung betrieben wird, mit der geretteten Lebenszeit und -qualität in einem angemessenen Verhältnis stehen. Dieses Verhältnis dann auch in Geldeinheiten auszudrücken ist für mich berufsbedingt nicht unmoralisch. Ich glaube, dass auch die Bereitschaft zu diesen Gedankengängen ein Teil der Klugheit ist, die die Bibel meint, und auch die Entscheidungsträger in Berlin sollten diese Klugheit entwickeln.

Für den 30.03.20 war um 22:45 Uhr in der ARD die Doku „Dem Sterben zum Trotz“ angekündigt. In den Programmzeitschriften fand sich dazu die Kurzbeschreibung: „90 Prozent der Kosten, die ein Mensch über sein Leben hinweg bei den Krankenkassen verursacht, entstehen im letzten Jahr seines Lebens – ein Geschäft, das sich jährlich auf Milliarden von Euro beläuft.“ Die Sendung wurde aber abgesetzt und stattdessen eine Lobeshymne auf Menschen gesendet, die in der Coronakrise Einsatz zeigen. Es passte vielleicht nicht, gerade jetzt das Gesundheitssystem zu kritisieren? Ich war vor 29 Jahren Leiter Finanz- und Rechnungswesen in einem Krankenhaus und auch damals wurden die Kliniken als Unternehmen geführt, und die leben vom Umsatz. Diese Entwicklung muss sich in den letzten Jahren sehr verstärkt haben; auf solche Umsätze kamen wir damals nicht. In normalen Zeiten und erst Recht unter besonderen Bedingungen sollte man sich auf das Wesentliche besinnen. Weniger ist mehr!

Bei großen Fallzahlen kann nicht mehr jeder Baum gerettet werden. Der Wald muss überleben. Kurz nach der Einführung der Kontaktsperre wurde der wirtschaftliche Schaden vom Ifo-Institut mit 729 Mrd. € für 3 Monate berechnet. Die Pleite von Lufthansa und von Karstadt/Kaufhof war da anscheinend noch nicht drin. Mit den Beschlüssen der Bundesregierung sind wir aber bald bei 1.000 Mrd. €; unvorstellbare Zahlen. Und die muss man über Steuererhöhungen, Leistungskürzungen und wahrscheinlich auch durch Geld drucken (= Inflation bei Null-Zinsen) vom Bürger zurückholen. Eine 4-köpfige Durchschnittsfamilie kommt da auf knapp 50.000 €. Wären Sie persönlich bereit, die zu zahlen? Dieser Durchschnittsbetrag gilt aber auch für Hartz-IV-Empfänger. Wird später von der Professoren-Familie das Dreifache verlangt? Von wem sonst, wenn nicht vom Bürger wird man das Geld zurückholen, auch wenn wir sie über viele Jahre abstottern können?

Eine Gemeinsamkeit zwischen Medizin und Ökonomie sehe ich in dem Grundsatz: Vorbeugen ist besser als Heilen! Mir persönlich geht es um die Verhinderung oder mindestens Eindämmung der gigantischen wirtschaftlichen Schäden. Ich glaube, dass die Entscheidungsträger den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr gesehen haben. Politiker müssen bereit sein, auch das Undenkbare zu denken und sie dürfen sich nicht unbegrenzt von Moralvorstellungen leiten lassen. Sie müssen im Extremfall auch bereit sein, über Leichen zu gehen! Das Interview von Wolfgang Schäuble war ein vorsichtiger Schritt in diese Richtung. Langsam mehren sich diese Stimmen. Ich glaube, dass eine beherzte Berücksichtigung dieser Perspektive vor 6 Wochen zu anderen Entscheidungen geführt hätte.

Ich kann nicht davon ausgehen, dass ich Sie von der durch Sie kritisierten Meinung überzeugen konnte. Ich hoffe aber, dass ich Ihnen diese erklären konnte. Vielleicht konnte ich Ihr Unverständnis abbauen.

 

 

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