Mitglied der Gruppe der 5 Lockdown-kritischen Professoren,

(siehe http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/19/190/1919081.pdf)

aufgegangen in Mediziner und Wissenschaftler für

Gesundheit, Freiheit und Demokratie e.V.


 

Trotz der ganzen Beschränkungen durch die sadistische Regierung Spahnmerkel wünsche ich allen Lesern ein frohes Weihnachtsfest.

 

Flaschen haben keine eigene Meinung!

 

Am 30.09.20 wurde ich von Landtag von Rheinland-Pfalz als Sachverständiger für die  Enquete-Kommission 17/2 „Corona-Pandemie“ benannt. Meine schriftlichen Antworten auf die Leitfragen wurden breits vom Landtag veröffentlicht. Mehr unter "Parlament".

 

 

Am 10.12.20 ist ein Text von mit auf Rubikon-News erschienen, der beim Titel, dem Motivbild (von mir wurde das Foto links eingereicht) und den Zwischenüberschriften nicht der mit mir abgestimmten Fassung entspricht.  Und schon die war weichgespült.

 

Auf der Unterseite "Thema" dokumentiere ich meinen Text und entwickele ich meinen Gedanken jenseits der Selbstzensur weiter.

 


Regierung rechnete mit erhöhter Sterblichkeit - auch ohne Corona!


Anfang Dezember erreichte mich eine Nachricht von einem Mitarbeiter eines Bundesministeriums über einen Vermerk, der im November aus dem Intranet verschwunden sei. Hierzu vermute ich, dass der Vermerk lediglich von der niedrigsten Geheimhaltungsstufe (VS - nur für den Dienstgebrauch) auf die nächst höhere (VS - geheim) hochgestuft worden sein könnte und der Hinweisgeber hierfür keine Zugangsberechtigung hatte. Bei der Mitteilung über den Vermerk, den sich der Mitarbeiter vermutlich vorher heruntergeladen hatte, könnte es sich theoretisch um einen Geheimnisverrat handeln. Das ist aber dann ausgeschlossen, wenn wie bei der Spiegel-Affäre 1962 mindestens der veröffentlichte Teil der vertraulichen Information schon aus anderen öffentlich zugänglichen Quellen bekannt war, damit also kein Geheimnis verraten wird.    

Der Vermerk von Mitte 2019 bezog sich auf die Grippewelle 2018 und bezeichnete sie als eine normale Erscheinung. Die dezimierten Kriegsjahrgänge seien inzwischen verstorben und jetzt würden zahlenmäßig vollständige Jahrgänge versterben. Die bisherige Todesfallquote von 1,1 % sei insbesondere vor dem Hintergrund der alternden Gesellschaft unnatürlich niedrig. Die erhöhten Zahlen seien deshalb als Schritte auf dem Weg zur Normalität zu bewerten. 2019 habe es keine Grippewelle und einen Rückgang der Todesfälle gegeben, weil die Verstorbenen von 2018 in den Zahlen von 2019 fehlten. In 2020 sei aber wieder mit einem Anstieg zu rechnen. Dass zusätzliche Todesfälle wegen Corona auch Schritte zur Normalität sind, konnte der Verfasser des Vermerkes Mitte 2019 noch nicht wissen.

Zum Beleg wurde auf eine Einschätzung der nächsten 10 Jahre auf Basis der Daten aus 2016 verwiesen, was eine erwartete Erhöhung der Todesfälle von 910.900 in 2016 auf 1.161.000 in 2026 ergeben habe. Die Todesfallquote würde sich von 1,1 % in 2016 auf 1,36 % in 2026 erhöhen. Weil die geburtenstarken Jahrgänge 1955-69 erst ab 2035 das Alter von 80 erreichen würden, sei etwa ab 2040 mit einem sehr starken Anstieg zu rechnen. Die Zahlen (in abgewandelter Darstellung, damit der vom Hinweisgeber zitierte Vermerk nicht eindeutig identifiziert werden kann) im Einzelnen (in tausend):

 

Plan   < 60      60-79     80 +     gesamt  
  Einw. Tote Quote Einw. Tote Quote Einw. Tote Quote Einw. Tote Quote
2016 58.575 92,2 0,16% 18.254 325,5 1,78% 5.672 493,2 8,70% 82 501 910,9 1,10%
2017 58.535 91,9 0,16% 18.314 325,6 1,78% 5.902 511,7 8,67% 82 751 929,2 1,12%
2018 58.395 91,7 0,16% 18.374 326,6 1,78% 6.132 531,7 8,67% 82 901 950,0 1,15%
2019 58.185 91,4 0,16% 18.494 328,8 1,78% 6.362 551,6 8,67% 83 041 971,8 1,17%
2020 57.935 91,3 0,16% 18.704 333,6 1,78% 6.592 573,6 8,70% 83 231 995,0 1,20%
2021 57.635 90,5 0,16% 18.994 337,7 1,78% 6.822 591,5 8,67% 83 451 1.019,7 1,22%
2022 57.265 89,9 0,16% 19.494 346,6 1,78% 7.052 611,4 8,67% 83 811 1.047,9 1,25%
2023 56.875 89,3 0,16% 19.944 354,6 1,78% 7.282 631,4 8,67% 84 101 1.075,2 1,28%
2024 56.465 89,0 0,16% 20.514 365,9 1,78% 7.512 653,5 8,70% 84 491 1.104,7 1,31%
2025 56.045 88,0 0,16% 21.024 373,8 1,78% 7.742 671,3 8,67% 84 811 1.133,0 1,34%
2026 55.625 87,4 0,16% 21.514 382,5 1,78% 7.972 691,2 8,67% 85 111 1.161,0 1,36%

 

Zu der Annnahme für die Altersgruppe 80+ möchte ich anmerken, dass die Menschen bei einer Quote von 8,67 % (bzw. 8,7 % in Schaltjahren) noch im Durchschnitt 11,5 Jahren leben müssten. Soll jeder ein Alter von Mitte 90 erreichen? Ich halte diese Annahme der Regierung deshalb für zu optimistisch. Ich wäre von etwa 15 % ausgegangen.

 

Weil der demografische Wandel Gegenstand vieler Veröffentlichungen und Statistiken ist, dürften die Zahlen des Ministeriums aus öffentlichen zugänglichen Quellen stammen. Ein Geheimnisverrat ist deshalb ausgeschlossen, selbst wenn der Vermerk als geheim eingestuft wurde, aber keine Geheimnisse enthält. Die einzig geheime Information wäre, dass die Regierung diese Zahlen kannte und für 2020 auch ohne Corona mit 995.000 Todesfällen gerechnet hat; bis 30.11. lagen die Zahlen lt. Statistischen Bundesamt vom 30.12.20 etwa 35.000 niedriger als prognostiziert (auf die Monate verteilt). Aber will die Regierung wirklich, dass die Bürger sie für dumm halten?

 

Ich habe mich vor der Verwendung der Daten vergewissert, dass ähnliche Annahmen zur Bevölkerungsentwicklung schon anderswo veröffentlicht wurden. Die Rechentechnik des Dreisatzes wurde schon vor 500 Jahren von Adam Riese beschrieben und danach in den Schulen gelehrt - ist also auch nicht geheim! § 353b StGB ist damit nicht erfüllt. Sollte die zuständige Staatsanwaltschaft trotzdem überlegen, ob sie bei mir eine Hausdurchsuchung anordnen und meine Computer beschlagnahmen will, dann bitte ich dabei folgendes zu bedenken:

Natürlich habe ich die Nachricht und die daraus erzeugten Dateien inzwischen wieder gelöscht. (meine Empfehlung: Überschreibt die fragliche Datei erst mit einem anderen Inhalt und löscht sie danach. Wenn es gelingen sollte, die gelöschte Datei wiederherzustellen, wird der unsinnige und nicht der brisante Inhalt lesbar gemacht.) Mit einer Hausdurchsuchung würde dann eingeräumt, dass es den fraglichen Vermerk wirklich gibt und dass Regierung das Volk belügt. Natürlich würde ich gegenüber der Staatsanwaltschaft aussagen, ich hätte mir alles nur ausgedacht und es hätte keinen Hinweis gegeben – ich bin ja sowieso ein Verschwörungstheoretiker. Beweist mir das Gegenteil! Auch zukünftige Whistleblower werde ich in gleicher Weise schützen.

 

Wie bei der Spiegelaffäre wäre die Aktion ein Schlag ins Wasser, und aus Sicht der Regierung würde sie nur Schaden anrichten.

 

 

Übersterblichkeit?


Die Frisöre haben wegen des Lockdowns geschlossen, Statistiken werden trotzdem frisiert!

Am 18.12.20 meldete https://www.tagesschau.de/inland/sterblichkeit-deutschland-101.html: „Höchste Sterblichkeit seit vier Jahren … Eine vorläufige Auswertung des Statistischen Bundesamtes zeigt Mitte November neun Prozent mehr Todesfälle als in den vier Jahren zuvor. … Eine vorläufige Auswertung des Statistischen Bundesamtes zeigt Mitte November neun Prozent mehr Todesfälle als in den vier Jahren zuvor.“ Mit der Positionierung im Zusammenhang mit den Corona-Meldungen suggeriert dabei einen Zusammenhang. 9 % pro Jahr wären knapp 85.000 pro Jahr, wo wir bei den kumulierten Todesfällen doch noch bei 25.000 liegen. Diese Meldung ist deshalb ein Teil der Angstmache, mit der die Pharmaindustrie ihre Impfstoffe verkaufen will. Seit 10 Monaten macht sie die Fernsehnachrichten zur Dauerwerbesendung.

Zunächst irritiert der 4-Jahres-Durchschnitt. Um Werte von 0,5 zu vermeiden die immer aufgerundet werden, wählen Statistiker eigentlich nur Durchschnitte mit ungeraden Zahlen, also einen 3- oder 5-Jahres-Durchschnitt. Bei Verwendung des 3-Jahres-Durchschnitts wäre die Erhöhung in der fraglichen Woche allerdings auch noch 8,90 % statt 9,03 %. Es fällt weiter auf, dass die 47. Kalenderwoche verglichen wurde, denn die verschiebt sich jedes Jahr. So wurde der Zeitraum 16.-22.11.2020 mit dem Durchschnitt aus den Zeiträumen 18.-24.11.2019, 19.-25.11.2018, 20.-26.11.2017 und 21.-27.11.2016 verglichen. Würde man den exakten Vergleichszeitraum vom 16.-22.11. wählen, dann wäre die Steigerung nur noch 8,6 %. Zwischen dem 16. und 22.11.2020 hat das Robert-Koch-Institut 1.565 Corona-Tote gemeldet, die von der Tagesschau gemeldete Übersterblichkeit beträgt in absoluten Zahlen 1.623 auf Basis der Kalenderwochen und 1.553 beim genauen Vergleichszeitraum – alter Wein in neuen Schläuchen!

Die Tagesschau verschweigt bei ihrer Meldung, dass seit 2013 die Altersgruppe 80+ jedes Jahr um ca. 200.000 Menschen wächst. 2019 kam es zu einer starken Untersterblichkeit von 30.000, die einen Rebound-Effekt hätten erwarten lassen. Danach hätten die 30.000 alten Menschen, die in 2019 nicht verstorben sind, in 2020 zusätzlich versterben müssen. Der ist aber in 2020 zunächst nicht eingetreten. Bis einschl. 14.09. lag der kumulierte Jahreswert sogar noch unter dem 3-Jahres-Durchschnitt; es gab also eine Untersterblichkeit trotz Corona. Der kumulierte Wert ist aber nicht durch Corona abgeschmolzen, sondern durch eine von den Medien verschwiegene rätselhafte Übersterblichkeit im August, als kaum Corona-Tote gemeldet wurden.

 

Am 08.01.21 hat das Statistische Bundesamt die Sterbefälle bis zum 13.12.20 (vorläufig) veröffentlicht. Daraus wurde die folgende Grafik entwickelt, bei der die Zahlen nach Altersgruppen unterschieden und mit dem Dreijahresdurchschnitt 2017-19 verglichen wurden:

Es trifft also durchaus zu, dass besonders in der Altergruppe 80+ die Todesfälle deutlich zunahmen. Hier gab es aber auch Zuwächse, wenn man die Corona-Zahlen lt. RKI aus der Statistik herausrechnet. Waren das die Kollateralschäden des Lockdowns? In der ersten Welle kam man von einer unterdurchschnittlichen Sterblichkeit, die sich ohne Corona ab Ende März noch ca. 2 Wochen auf dem gleichen Niveau gehalten hätte.  

 

Wenn man sich jetzt als Querdenker betätigt und die ketzerische Idee (neudeutsch: Verschwörungstheorie) verfolgt, alte Menschen würden sterben, weil sie alt sind, und wenn man sich an die demografische Entwicklung erinnert, dann kann man jetzt 3 Dreijahresdurchschnitte jeweils für die 3 Altergruppen berechnen und vergleichen:

 

In der Altersgruppe < 60 gibt es praktisch keine Abweichung und auch keine zeitliche Verteilung. Die Altersgruppe 60-79 hat bis auf den Jahresanfang mit niedrigen Zahlen im Durchschnitt 19 (2018-20) ebenfalls keine Abweichung, aber eine leichte zeitliche Verteilung mit leichten Spitzen Anfang März und Anfang August und einem leichten Anstieg ab November - in allen Jahren!

 

Nur die Altergruppe 80+ hatte wegen der 2019 und 2020 ausgefallenen Grippewelle mit dem Durchschnitt 19 (2018-20) und ab März den höchsten Verlauf, und zwar auch im Sommer ohne Corona. Es ist nur im April und ab November eine Abweichung zu den übrigen Durchschnitten zu beobachten, aber nur als erhöhter Verlauf und nicht als heftiger Ausschlag. Die alten Menschen sind mit Corona gestorben; ohne Corona wären sie es aber auch! Es hätte sich nur gleichmäßiger verteilt. Wir sehen den Verlauf der demografischen Entwicklung, und keinen Verlauf, der für eine tödliche Epidemie typisch wäre. Das ändert sich auch nicht, wenn man die Durchschnittsbetrachtung per Liniendiagramm durch ein Säulendiagramm mit durchschnittlichen Zahlen pro Tag ersetzt:

 

Der Anstieg von 78 in der Altersgruppe 80+ von 2020 gegenüber 2019 ist exakt der gleiche Wert wie 2017 gegenüber 2016. Allerdings war der Wert für 2019 auch ungewöhnlich niedrig

 

Wegen der immer älter werdenden Gesellschaft ist der Anstieg der Sterbefälle auf ca. 1,15 Mio. pro Jahr (200.000 mehr) in den nächsten 5-7 Jahren unvermeidbar. Die Jahrgänge bis 1928, die noch als Jugendliche zum Kriegsdienst eingezogen und verheizt wurden, leben nicht mehr. Jetzt sterben die Jahrgänge, die als Kinder im Krieg geschützt wurden und ihn deswegen überlebt haben. Deshalb steigen jetzt die Zahlen demografiebedingt. Das sind schlechte Zahlen, aber gute Ergebnisse, denn sie haben den Krieg überlebt und hatten danach ein langes Leben. Die geburtenstarken Jahrgänge 1955-69 kommen jetzt ins Rentenalter, ab 2035 werden sie in die Altergruppe 80+ kommen und bis etwa 2060 werden sie noch höhere Zahlen an Todesfällen verursachen. Corona, Rebound-Effekt und demografischer Faktor (2,5 % pro Jahr) lassen sich weder rechnerisch, noch kausal trennen. Alte Menschen sterben eines Tages, und die Todesursache ist austauschbar. Wer nicht jetzt stirbt, stirbt später; nichts Anderes sagt der Rebound-Effekt.

 

Corona ist ein Teil unserer Wirklichkeit. Wir sollten endlich lernen, damit (normal!) zu leben.

 

Siehe auch: 

Die Wahrheit der Daten über Schweden

https://tkp.at/2021/01/05/die-wahrheit-der-daten-ueber-schweden/

 

 

Drosten-PCR-Test-Studie: Rückzugsantrag gestellt wegen wissenschaftlicher Fehler und massiver Interessenkonflikte

 

mehr

 

Corona und Motorräder


Motorradfahren ist gefährlich! Ich habe seit fast 43 Jahren den unbegrenzten Motorradführerschein (für schwere Maschinen), und ich lebe noch immer. Mit 20 Jahren hatte ich einen fast-tödlichen PKW-Unfall. Bei keinem Sturz mit dem Motorrad habe ich mich jemals ernsthaft verletzt. 2019 gab es in Deutschland 4,44 Mio. Motorräder und 28.426 Motorradunfälle – 6,4 je 1.000 Motorräder. Lt. RKI vom 28.11.20 gab es 1.028.089 positive Corona-Tests, ca. 85 – 90 % der positiv Getesteten waren nicht erkrankt. Bei 83 Mio. Einwohnern wären das 12,4 je 1.000; also knapp das Doppelte gegenüber den Motorrädern. Die Quote der verletzten Motorradfahrer ist mir nicht bekannt; sie dürfte aber über 15 % liegen; Bagatellunfälle werden i.d.R. nicht gemeldet. Bei den statistisch erfassten Unfällen gab es dann wohl öfter Verletzte.  Lt. RKI vom 28.11.20 gab es 15.965 Todesfälle, bei denen ein positiver PCR-Test vorlag; die Zahl der tödlich verunglückten Motorradfahrer (noch alle ohne positivem PCR-Test) lag bei 542. 1,9 % der Motorradunfälle verliefen also tödlich, und 1,55 % der Corona-Infektionen (wenn die Infektion und nicht die Vorerkrankung als Todesursache unterstellt wird). Bezogen auf die Grundgesamtheit haben wir 192 Corona-Tote je 1 Mio. Einwohner, und 122 Todesopfer je 1 Mio. Motorräder. Sollen jetzt auch die Motorräder verboten werden? Natürlich nur so lange, bis die Pharmaindustrie dagegen einen Impfstoff anbieten kann!

 

 

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Anwälte schlagen Alarm vor den geplanten
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Offener Brief der Anwälte für Aufklärung gegen die Änderungen des Infektionsschutzgesetzes.

 

 


Corona-Hilfen und die Steuerberater-Mafia


Schon am 31.08.20 meldete die Tagesschau: „Corona-Überbrückungshilfen kommen offenbar kaum an“ (https://meta.tagesschau.de/id/146877/corona-ueberbrueckungshilfen-kommen-offenbar-kaum-an). Die Website gfl-broker berichtet am 6. November 2020: „Es ist bereits oft moniert worden, jetzt lässt es sich auch in Zahlen fassen: Die Corona-Hilfen, mit denen der Bund kleine und mittlere Unternehmen in der Krise unterstützen will, sind mit hohen bürokratischen Hürden versehen. Zu hoch für viele Firmen. Das zeigt ein Schreiben der Bundesregierung. So wurde von 24,6 Milliarden Euro an Überbrückungshilfen bisher nicht einmal eine Milliarde abgerufen. (https://www.gfl-broker.de/2020/11/buerokratie-verhindert-corona-hilfen/).

Die größte Hürde ist, dass das Geld über einen Steuerberater beantragt werden muss, und die langen bei den Honoraren kräftig hin. Hier ein Zitat aus einem Formular eines Steuerberaters:

Der Auftraggeber erteilt hiermit folgenden Auftrag:
a) Prüfung der Voraussetzungen für die Beantragung einer Überbrückungshilfe
b) Begleitung bei der Beantragung einer Überbrückungshilfe
c) Schlussabrechnung der Überbrückungshilfe nach Ablauf des Förderzeitraumes

2. Vergütungsvereinbarung Vorausgesetzt Ihre Buchhaltung wurde durch den Auftragnehmer erstellt und ist aktuell.
• Für die Tätigkeit im Sinne des Punktes 1 a) vereinbaren wir eine pauschale Vergütung von 250,00 €. Diese entfällt bei Antragseinreichung und ist nur zu zahlen soweit ein Auftrag erteilt wird, aber kein Antrag gestellt wird, weil z.B. die Antragsvoraussetzungen nicht erfüllt sind.
• Für die Tätigkeit im Sinne des Punktes 1 a) und 1 b) vereinbaren wir eine Vergütung
in analoger Anwendung der Beratungstabelle A zu StBVV mit einem
Zehntelsatz von 9,0 / 10
mindestens jedoch: 350,00 €
• Für die Tätigkeit im Sinne des Punktes 1 c) vereinbaren wir eine Vergütung in analoger Anwendung der Beratungstabelle A zu StBVV mit einem Zehntelsatz von 8,0 / 10 mindestens jedoch: 320,00 €
• Sofern die Buchhaltung nicht durch den Auftragnehmer, sondern dem Auftraggeber selbst oder einem Dritten erstellt wurde: Erhält der Auftragnehmer für den Aufwand der Zusammenstellung und Prüfung der Fremdbuchhaltung eine zusätzliche Vergütung von 145 € pro Stunde.
• Die Vergütungsvereinbarung gilt nur für Aufträge, die bis einschließlich 30. November 2020 eingehen. Für Aufträge die später erteilt werden erlaubt sich der Auftragnehmer einen Zuschlag von bis zu 50% zu erheben.
Zuzüglich jeweils der gesetzlichen Mehrwertsteuer von derzeit 16%.

Die Mindesthonorare greifen bei einer Hilfe unter 6.000 €. Eine Kleinst-GmbH erhielt einen Stapel Formulare, die der Geschäftsführer ausfüllen sollte (der Geschäftsführer macht die Arbeit, der Steuerberater kassiert), und für die Prüfung der Angaben in der Buchführung hätte er natürlich 10 Stunden gebraucht – je dümmer der Steuerberater, umso höher sein Umsatz! Natürlich stellt er sich dann dumm. Für 5.000 € Überbrückungshilfe wäre also folgende Rechnung zu erwarten:   
(250 + 350 + 320 + 10 · 145) + 16 % = 2.749,20 € oder 55 %. Ein Zuhälter nimmt weniger Provision.

Die Überbrückungshilfe ist wirklich ein Konjunkturprogramm, aber nur für Steuerberater! Hat Herr Altmaier für diese Hilfe auch eine gute Provision von der Steuerberaterlobby bekommen?

 

Wahltaktik

 
Die CDU will ihre guten Umfragewerte bis zur Wahl oben halten. Dafür muss sie Angst erzeugen, und sich als entschlossene Bekämpfer der Pandemie inszenieren. Dafür müssten aber neben den sog. Neuinfektionen auch die Todesfälle steigen.

In einem Aufsatz von Harald Walach und Rainer Johannes Klement (Influenza Vaccination Rates Predict 30% of the Variance in Covid-19 Related Deaths in Europe – A Modeling Approach in https://zenodo.org/record/4067724#.X32dOO3gpPZ) wurde der Frage nachgegangen, warum sich in Europa die Todesraten in den einzelnen Ländern stark unterscheiden. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass harte Einschränkungen zu höheren Todesraten führen, was aber nur 5 % der Abweichungen erklären kann. Den größten Einfluss scheinen Grippeschutzimpfungen zu haben. In Ländern mit hohen Impfquoten liegen auch die Covid-19-Todesfälle höher. Damit wurden 30 % der Abweichung erklärt.

 
Im Oktober und November warb die Regierung wegen Corona, sich gegen Grippe impfen zu lassen. Wollte man damit aus wahltaktischen Gründen die Todesrate erhöhen, die wegen der schon erreichten Grundimmunisierung sonst nicht mehr wesentlich steigen würde? Hat sich die Anfälligkeit besonders der alten Menschen wegen der Grippe-Impfung erhöht und haben wir deshalb mehr Todesfälle?



Ich möchte die Leser meiner Seite mit fundierten Informationen und Argumenten versorgen, die ihnen in privaten Diskussionen helfen sollen. Manche Youtube-Videos sind dabei weniger hilfreich. Man sollte das Risiko weniger in finsteren Plänen der Politik, sondern in ihrer Planlosigkeit sehen. Wer alle unangenehmen Entscheidungen bis nach der Wahl verschieben will, steht danach vor einem Berg unlösbarer Aufgaben. Es ist wie bei den Schulkindern, die ihre Hausaufgaben nicht machen wollen. Angst lähmt, aber Erkenntnis beflügelt! Die Regierenden wollen mit ihrer Angstmache das Volk lähmen. In diesem Sinne möchte ich meinen Lesern ihre Angst nehmen und sie beflügeln.

 

Der tägliche Lagebericht des Robert-Koch-Instituts verbreitet mit seinen kumulierten Zahlen teilweise Angst und Schrecken. Besonders manche alten Menschen, die aus Angst ihre Wohnung nicht mehr verlassen, glauben, dass in Deutschland jeden Tag über 9.000 Menschen sterben würden. Mit der folgenden Ergänzung soll das irreführende Bild täglich korrigiert werden.
 

Im Frühsommer hat die Regierung die rückläufigen Zahlen als Erfolg ihrer Politik verkauft. Dann müssen aber auch die steigenden Zahlen der positiv getesteten Personen jetzt auf das Konto der Regierung und z.B. der Maskenpflicht gehen. Bisher waren mit Boris Johnson, Jair Bolsonaro und Donald Trump nur Politiker mit einer Covid-19-Infektion erkrankt, die die Infektionen (zunächst) nicht dramatisieren wollten, und die Schadenfreude bei den Maskenfetischisten war groß. Zwischendurch hat es mit Jens Spahn auch selbst einen Maskenfetischisten getroffen, und er ist wie 99,997 % der unter 50jährigen wieder gesund geworden. Versteht die Regierung jetzt endlich, dass die ganzen Beschränkungen nichts gebracht haben - außer Spesen, nichts gewesen!

 

 

Seit dem 14.09.2020 wird der RKI-Lagebericht in einer gekürzten Fassung veröffentlicht.  Die Aufschlüsselung der gemeldeten Infektionen (= positiv getestete Personen, ggf. auch falsch-positiv) nach Alter erfolgt nur noch einmal wöchentlich. Die Todesfälle werden gar nicht mehr nach Alter aufgeschlüsselt, offiziell weil sie "sich von Tag zu Tag kaum oder nur wenig ändern". Diese Daten werden hier hochgerechnet bzw. interpoliert. Seit dem 10.11. werden auch keine absoluten Zahlen mehr veröffentlicht, sondern Zahlen pro 100.000 Einwohner. Obwohl sich jetzt anders als vor zwei Monaten wieder etwas ändert, soll das jetzt zu mehr Übersichtlichkeit führen. Der wirkliche Grund dürfte sein, dass man den Regierungskritikern die Analyse der Zahlen erschweren will. Trotzdem werde ich weitermachen! Schlechte Zahlen sind besser als garkeine.  

 

 

Die ganze Welt schaut bei der Bewertung der Pandemie nur auf die sog. Infektionszahlen, wobei positiv getestete Personen unabhängig von ihrem Gesundheitszustand den früheren Zahlen hinzuaddiert werden – seit 9 Monaten. Hier liegen die USA vorn, gefolgt von Deutschland bzw. Großbritannien und Brasilien. Die Schwere einer Krankheit wird aber an den Todesfällen gemessen, und das nicht absolut, sondern in Relation zur Bevölkerung. Daraus ergibt sich eine ganz andere Rangfolge. Die folgende Tabelle zeigt die Todesfälle und Neuinfektionen zwischen dem 03.01. und 09.01. nach den Daten der Johns Hopkins Universität absolut und je 1 Mio. Einwohner und absolut, sowie den sich daraus ergebenden Rang von 191 Staaten. Die Reihenfolge der Darstellung ergibt sich aus der Summer der vier Rangziffern, wobei nach dem 10. Land nur noch ausgewählte Länder aufgeführt sind.

 

 

    Tote   Neuinf.    Tote je 1   Neuinf. je  
    1 Woche Rang 1 Woche Rang Mio. Einw. Rang 1 Mio. Einw. Rang
1 UK  5.344 5 416.555 2 81,26 11 6.334,37 3
2 USA 21.067 1 1.735.680 1 63,33 17 5.217,91 8
3 Germany 11.167 2 136.788 5 139,31 4 1.706,44 33
4 Sweden 706 21 52.092 20 69,2 15 5.105,81 9
5 Italy 3.674 7 108.514 9 58,88 20 1.738,93 32
6 Portugal 618 24 46.080 22 59,98 19 4.472,63 14
7 Slovakia 586 25 18.992 32 107,71 6 3.490,79 17
8 Lithuania 557 26 12.781 40 203,92 2 4.679,18 13
9 Poland 2.055 11 70.615 16 53,68 24 1.844,58 31
10 Colombia 1.936 12 100.688 11 39,44 30 2.051,31 30
12 France 2.674 9 107.729 10 39,41 31 1.587,80 37
13 Brazil 6.049 3 313.130 3 28,57 43 1.479,01 40
18 Spain 1.037 18 122.095 7 20,73 51 2.441,13 23
21 Russia 3.288 8 164.277 4 23,2 49 1.159,15 52
32 Ireland 79 66 42.352 26 15,26 58 8.181,48 1
33 Czechia 1.151 16 87.247 12 107,54 7 8.152,02 2
55 India 1.580 13 125.851 6 1,19 107 94,9 115
67 Liechtenstein 9 108 136 141 229,96 1 3.474,97 18
155 Australia 0 143 113 144 0 145 4,44 162
164 New Zealand 0 168 26 161 0 158 5,28 161

 

Nach den relativen Todesfallzahlen liegt Liechtenstein und bei den relativen Neuinfektionen liegt Irland auf Rang 1. Absolut liegen die USA bei beiden Größen auf Rang 1, relativ aber nur auf Rang 17 und 8. Deutschland liegt relativ auf Rang 4 und 33 und absolut auf Rang 2 und 5. Schweden ist ohne Lockdown mit Rang 21 und 15 (absolut und relativ) bei den Todesfällen ebenfalls in der Spitzengruppe. Von den europäischen Ländern befindet sich hinter Platz 140 (Island) der Tabelle nur noch der Vatikan. 

 

Ein Zusammenhang zwischen der Härte der Maßnahmen und dem Infektionsgeschehen ist aus dem Ländervergleich nicht zu erkennen.

 

  

Umetikettierung auf Intensivstationen?

 

Unter dem Titel "Corona-Lockdown: Droht tatsächlich eine akute nationale Gesundheitsnotlage?" hat der MWGFD-Kollege Christof Kuhbandner am 29. Oktober 2020 eine interessante Analyse verfasst. Darin findet sich die Aussage:

 

"Eine offizielle Antwort auf eine Anfrage an das DIVI-Intensivregister zur Diagnostik von "COVID-19-Intensivpatienten" offenbart aber ein fundamentales diagnostisches Problem. Dort wird bestätigt, dass (1) jeder Intensivpatient - unabhängig von der Symptomatik - mit einem SARS-CoV-2-PCR-Test getestet wird und (2) jeder Intensivpatient - unabhängig von der Symptomatik - mit einem positiven SARS-CoV-2-PCR-Testergebnis als "COVID-19-Intensivpatient" geführt wird. Letzteres wird auch in einer offiziellen Antwort des RKI auf eine entsprechende Anfrage bestätigt. Selbst wenn demnach beispielsweise eine Person wegen eines Autounfalls auf Intensivstation liegen würde und ein positives SARS-CoV-2-PCR-Testergebnis aufweist ohne jede weitere COVID-19-spezifische Symptomatik, würde diese Person als "COVID-19-Intensivpatient" zählen."

 

https://www.heise.de/tp/features/Corona-Lockdown-Droht-tatsaechlich-eine-akute-nationale-Gesundheitsnotlage-4942433.html

 

Kommentar: Wahrscheinlich bekommen die Krankenhäuser für Covid-19-Patienten höhere Fallpauschalen - Geld regiert die Welt!

 

 

 

Hohe Übersterblichkeit im August - ohne Corona!


Am 11.09.20 meldete das Statistische Bundesamt die Sterbefallzahlen bis zum 16.08.20. Im November wurden die vorläufigen Daten einschl. 2019 aktualisiert und es wurden in Summe noch einige Tote gefunden; es müssen wohl schon Skelette gewesen sein. Nach dem Aufsehen der August-Zahlen wurde sie aber auch nach Unten korrigiert.

 

Am 11. und 12. August hatten die Zahlen mit 2.765 bzw. 3.026 (2.961 bzw. 2.903 lt. Daten vom 11.09.) wieder das Niveau von Anfang April erreicht. Am 26.07. waren es noch 2.511 (2.350 lt. Daten vom 11.09.). Der Dreijahresdurchschnitt 2017-19 war dagegen seit dem 26.07. von 2.751  (2.747 lt. Daten vom 11.09.) auf 2.228 (2.228 lt. Daten vom 11.09.) am 12.08. gesunken. Die korrigierte Statistik hat die Zahlen etwas auf die benachbarten Tage verteilt. Am 15.08. ist dieser Spuk genauso schnell gegangen, wie er gekommen war. Danach blieb es aber mit niedrigen Corona-Fällen bei einer moderaten Übersterblichkeit.

 

Die folgenden Grafik zeigen zunächst den Vergleich von 2020 mit dem Dreijahresdurchschnitt und danach die so definierte Über- und Untersterblichkeit im Jahresverlauf nach Altersgruppen.

Über- und Untersterblichkeit nach Altersgruppen:


Wir hatten am 26.07.20 eine Untersterblichkeit von 240 (397 lt. Daten vom 11.09.) und am 11.08.20 eine Übersterblichkeit von 535 – eine Differenz von 932 Todesopfer pro Tag. Zwischen dem 07. und dem 19.08.2020 sind 34.993 Menschen gestorben, im Durchschnitt der Jahre 2017-19 für diese Tage aber nur 30.859. Für die Tagesschau sind aber 4.134 zusätzliche Todesfälle in nur 13 Tagen keine Meldung wert, denn solche Schwankungen sind ganz natürlich. Diese Fälle wurden nicht nur nicht öffentlich gemacht; es gibt auch keine plausible Erklärung! Für eine sommerliche Hitzewelle ist der Zeitraum eigentlich zu kurz. 4 Tote vom 11.08 mit einer Covid-19-Infektion waren natürlich im Rahmen der Zahlen des RKI eine wichtige Nachricht.

 

Am 02.10. hat das Statistische Bundesamt die Zahlen mit einer Hitzewelle erklärt. In den vergangenen Jahren haben sich solche Wellen länger aufgebaut. Der kurze und heftige Ausschlag an nur wenigen Tagen ist für eine Hitzewelle eher untypisch. Die Initiative Qualitätsmedizin e.V. (IQM), ein 2008 gegründete träger- und länderübergreifender Verein, in dem sich derzeit rund 500 Krankenhäuser aus Deutschland und der Schweiz für mehr Qualität in der Medizin und Patientensicherheit engagieren (also Verschwörungstheoretiker!) erklärte dazu: "Während im April die Übersterblichkeit zeitlich mit der Sterblichkeit an Corona zusammenfiel, war die Übersterblichkeit im August augenscheinlich nicht auf Corona zurückzuführen. Das Statistische Bundesamt gibt in seiner Publikation die Hitzewelle als mögliche Ursache der Beobachtung im August an. Dieser Effekt könnte allerdings auch auf die verminderte Krankenhausversorgung gerade bei Notfällen während der vorhergehenden Monate zurückführbar sein. Eine tiefere Analyse der zugrundeliegenden Zusammenhänge ist zur weiteren Beurteilung wünschenswert." (https://www.initiative-qualitaetsmedizin.de/covid-19-pandemie)

 

 

National Bureau of Economic Research (NBER): Nichtpharmazeutische Interventionen (NPI) scheinen das Virus und die Übertragungsraten insgesamt nicht zu beeinflussen

 

Erstmals belegt eine Metastudie, dass Lockdowns und Maskenzwang keinen Einfluss auf den Verlauf von Covid-19 hatten. Ein neues Arbeitspapier des National Bureau of Economic Research (NBER) von Andrew Atkeson, Karen Kopecky und Tao Zha mit dem Titel "FOUR STYLIZED FACTS ABOUT COVID-19" konzentrierte sich auf Länder und US-Bundesstaaten mit mehr als 1.000 COVID-Todesfällen Ende Juli. Insgesamt umfasste die Studie 25 US-Bundesstaaten und 23 Länder. Die Einrichtung aus Cambridge, Massachusetts, wurde 1920 gegründet und ist ein unabhängiges, mit mehr als zwei Dutzend Nobelpreisträgern verbundenes Institut in den USA. Die Bundesregierung wird aber wohl selbst die Wissenschaftler des NBER (vielleicht auch die Nobelpreisträger) als Spinner und Verschwörungstheoretiker diffamieren.

 

mehr auf der Unter- seite "Analyse"

 

FOUR STYLIZED FACTS ABOUT COVID-19


 

„Gegen Maskenpflicht“: Interview der Fuldaer Zeitung mit Karina Reiß und Sucharit Bhakdi

 

Interview bei Radio München:

Prof. Hockertz warnt vor millionenfach vorsätzlicher Körperverletzung und bis zu 80.000 Toten durch unzureichend getesteten Impfstoff.

 

Prof. Walach analysiert den Verlauf der Pandemie in den USA.

 

 


Er gehörte zu den Ersten, der die Opfer der Corona-Pandemie untersucht hat: Der Hamburger Rechtsmediziner Prof. Dr. Klaus Püschel, Direktor des Instituts für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Er spricht über die Erkenntnisse seiner Arbeit.

 

 

Irgendwie scheint die Debatte um die zwischenzeitlich verbotene Demonstration der Kritiker des Corona-Ausnahmezustands auch zu heutigen fünften Jahrestag des "Wir schaffen das" von Angela Merkel zu passen. Seither hat sich das Land doch sehr verändert und nicht zu seinen Gunsten. Wir schaffen das? Etliche Bürger sind nach diesen fünf Jahren ziemlich geschafft.


 

Die Großdemonstration vom 01.08. in Berlin u.a. gegen Maskenpflicht und Abstandsgebot wurde von der Polizei wegen der Verletzung der Maskenpflicht und des Abstandsgebot aufgelöst. Hat Martin Luther King in den 60er Jahren die Regeln zur Rassentrennung eingehalten, als er Demonstrationen gegen die Rassentrennung organisierte? Wie pervers denken Politiker und die ihnen hörigen Medien bereits?

 

Für die Demonstration am 29.08. hat das Verwaltungsgericht die von der Polizei geforderte Maskenpflicht nicht verfügt. Bei der Demo ordnet die Polizei sie trotzdem an und als sich die Teilnehmer an dem Beschluss des Verwaltungsgerichts orientieren und keinen Maulkorb tragen, wird die Demo von der Polizei aufgelöst. Wie weit ist der Rechtsstaat schon heruntergekommen?

 

"Diese mutigen Bürgerinnen und Bürger gehen auf die Straßen ihres Landes ... für ihr verbrieftes Recht auf Freiheit und demokratische Teilhabe. Sie fordern dabei nicht mehr, aber auch nicht weniger als einen offenen Dialog mit ihrer eigenen Staatsführung." (Heiko Maas, https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/maas-entwicklungen-belarus/2377358 - Die Demonstranten im eigenen Land waren damit natürlich nicht gemeint!)

 

 

 

 

Dazu ein Bericht des pensionierten  ZDF-Journalisten Peter Hahne:

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Untersterblichkeit trotz Corona

 

Boris Palmer statistisch bestätigt:

 

Im April wurden Menschen gerettet, die sowieso bald gestorben wären! Seit dem 24.07. liegen Zahlen bis 28.06. (ab 21.08. bis 26.07.) vor, aus denen eine stabile Entwicklung abgelesen werden kann. Auf die sog. Übersterblichkeit in der Gruppe ab 80 im April folgte im Mai eine ca. doppelt so große Untersterblichkeit. Ab Ende Juni kommt es wieder zu einer Annäherung an den Dreijahresdurchschnitt 2017-19. Mit weniger Corona-Toten steigen also die übrigen Todesfälle! In der Gruppe 60-79 war die gleiche Entwicklung nicht so stark ausgeprägt. Hätte es mehr Todesfälle im April gegeben, wäre auch die Untersterblichkeit ab Mai höher ausgefallen; wahrscheinlich hätte sie sich dann länger hingezogen. Mehr auf der Unterseite „Thema“ im Update des Textes „Wären die Corona-Toten sowieso gestorben?“ 

 

 

In Schottland lebt man mit Corona länger als ohne!

 

Die Daily Mail vom 21.07.20 berichtete, dass das durchschnittliche Alter von Corona-Toten bei Männern um 0,5 Jahre und bei Frauen um 1 Jahr höher ist als die durchschnittliche Lebenserwartung insgesamt:

 

 

Quelle: Revealed: Average age of Covid-19 victims is OLDER than life expectancy in Scotland as stark figures show 'it is predominantly a disease that strikes the elderly', in www.dailymail.co.uk/ news/article-8470843/The-average-Covid-19-victim-OLDER-age-people-usually-die-Scotland.html.

 

 

Den Lesern dieser Website ist das natürlich nicht neu, aber in Deutschland würde keine große Zeitung (wie die Daily Mail) wagen, so etwas zu schreiben! Die Redakteure würden sofort als Verschwörungstheoretiker abgestempelt. Wie schon wäre es, wenn wir in Deutschland eine freie Presse wie in Großbritannien hätten?

Zum Thema Pressefreiheit wird auch auf auf den Beitrag "Die Diskussionsverweigerer" von Johannes Kreis in Rubikon-News vom 18.07.20 hingewiesen (https://www.rubikon.news/artikel/die-diskussions-verweigerer).

 

 

Peter Altmaier: nicht nachdenken!


"Wenn wir bei den Infektionen dauerhaft zweistellig sind, müssen Mediziner und Politik neu nachdenken." (Wirtschaftsminister Peter Altmaier in https://www.tagesschau.de/inland/maskenpflicht-111.html) Die gab es zuletzt Anfang März 2020. Das war dann wohl die Zeit, als Politiker und Mediziner zuletzt nachgedacht haben!  ....

Wer soll das bezahlen?

 

...beim Geld hört die Freundschaft auf, weshalb der Bürger erst nach der Bundestagswahl zur Kasse gebeten werden soll.  ...

Corona-Virus schon im März 2019 in Barcelona?


Am 26.06.20 berichtete die Universität von Barcelona, dass schon im März 2019 Spuren von Covid-19 gefunden wurden. ...

Etikettenschwindel Mehrwertsteuersenkung


Schon seit über 52 Jahren wird für die Steuer das falsche Etikett verwendet. Die Umsatzsteuer wurde 1918 zur Finanzierung des 1. Weltkrieges mit einem Steuersatz von 0,5 % eingeführt. Ab 1968 wurde die inzwischen auf 4 % gestiegene Umsatzsteuer vom damaligen Allphasenmodell auf das Mehrwertsteuersystem der EWG mit 10 % umgestellt. Vor 1968 wurde also Steuer auf die Steuer bezahlt. Bei 3 Produktionsstufen wurden 12,49 % (4 + 4,16 + 4,33) bezahlt, bei 2 Stufen nur 8,16 %. Bei der Berechnung nach dem Mehrwertsteuersystem wurden 10 % verlangt, der Unternehmer konnte sich dabei aber die Umsatzsteuer aus den Rechnungen seiner Lieferanten abziehen. Das hatte dann eine enorme Bürokratie für die Unternehmen zur Folge, für die in den 1980er Jahren Softwarelösungen entwickelt wurden. Das hat die Staaten zu noch mehr Bürokratie motiviert. Dieses System ist auch sehr betrugsanfällig. Es kommt immer wieder vor, dass Steuer aus fingierten Rechnung abgezogen wird, die der angebliche Lieferant gar nicht an das Finanzamt gezahlt hat.

Die Steuer wird in Irland Value added tax (VAT) und in Spanien Impuesto sobre el valor añadido (IVA), also Mehrwertsteuer genannt. Skandinavien ist mit Mervärdeskatt (ML) in Schweden und Omsaetningsavgift (MOMS) in Dänemark uneinheitlich. In den slawischen Sprachen sind auch beide Varianten vorhanden. Als gesetzestreuer Bürger sollte man sich an die gesetzliche Bezeichnung (Umsatzsteuer) halten. Die Politiker, die es mit den eigenen Gesetzen nicht so genau nehmen, sagen lieber Mehrwertsteuer. Auf diesen Widerspruch könnte man bei Gelegenheit hinweisen!

Die vorübergehende Steuersenkung von 19 auf 16 % und von 7 auf 5 % beim ermäßigten Steuersatz soll offiziell die Verbraucher entlasten. Das wäre aber nur der Fall, wenn der Einzelhandel die Gemüsekonserve für 99 Cent (92,52 Cent + 7 %) zukünftig für 97 Cent (92,38 Cent + 5 %) verkaufen würde. Es ist aber wohl wahrscheinlicher, dass es bei den 99 Cent bleiben wird, und der Handel dann 1,76 Cent mehr daran verdient. Wegen der zusätzlichen Kosten für die Hygienemaßnahmen kann man dafür Verständnis haben. Wahrscheinlich war diese Maßnahme sowieso nur als Wirtschaftsförderung geplant, die die Regierung ein Jahr vor der Bundestagswahl nur als Entlastung der Verbraucher und Stärkung der Kaufkraft verkaufen wollte – also von Anfang an ein Etikettenschwindel! 

Aber auch die Wirtschaftsförderung hält sich in sehr engen Grenzen, denn die ganzen Änderungen bei jedem einzelnen Artikel des Sortiments sind für die Unternehmen ein enormer Aufwand. Bei jeder anderen Steuersatzänderung kam das nur alle paar Jahre vor. Diesmal muss aber 6 Monate später alles zurückgeändert werden. „Viele Unternehmerinnen und Unternehmer fürchten einen gigantischen Mehraufwand. So auch Gerhard Hardrath, Handwerksmeister für Sanitär-Heizung-Klima im oberbayerischen Bruckmühl. Für ihn ist das ein bürokratischer Irrsinn.“ (https://www.br.de/nachrichten/wirtschaft/mehrwertsteuersenkung-stellt-wirtschaft-vor-massive-probleme,S1VmyY3) Neben der Bürokratie droht noch ein Stichtags-Chaos. Wenn die Ware lt. Vertrag am 30.06. geliefert werden soll, sind lt. Vertrag 19 % Steuer im Preis enthalten. Wenn sie aber in Wirklichkeit erst am 01.07. ausgeliefert wird, dürfen nur noch 16 % berechnet werden. Bei längerfristigen Lieferverträgen (Bestellung im Mai, Lieferung im Juli) konnte das noch niemand berücksichtigen.

In der Vergangenheit hatte die Wirtschaft ein paar Monate für die praktische Durchführung, und für die Problematik der Umstellungsstichtage braucht man die auch. Jetzt bleiben ihr nur ein paar Tage. Die Rolle rückwärts im Dezember dürfte weniger chaotisch ablaufen. Aber die zweifachen Bürokratiekosten bleiben. Womit sollen dann aber noch die Verbraucher entlastet werden? Auch diese Maßnahme ist also wie der Lockdown insgesamt – ein Schnellschuss und nicht zu Ende gedacht. In der Antwort der Regierung auf die Anfrage der 5 Professoren hat sie eingeräumt, dass sie keine Informationen hatte. Spätestens jetzt kann man hinzufügen – sie hat auch keine Ahnung!

 

Anmerkung:


Es ist erkennbar, dass dieser Text vor dem 01.07. geschrieben wurde und dass nur vermutet wurde, der Handel würde die Steuersenkung nicht an die Verbraucher weitergeben. Dafür wurde ausdrücklich Verständnis geäußert. Der Handel hat extreme Umsatzeinbußen wegen der Maskenpflicht und hohe Mehrkosten wegen der Hygieneauflagen. Er hätte die paar Cent, die der Verbraucher kaum registriert, gut gebrauchen können.

Natürlich hat auch der Verfasser registriert, dass die großen Lebensmitteleinzelhändler den bürokratischen Wahnsinn, tausende von Preisschilder für eine paar Monate zu ändern, mitgemacht haben. Die Regierung konnte aber nicht damit rechnen. Dem sind auch nicht alle Branchen gefolgt. Steuererhöhungen haben in der Vergangenheit nie 1 : 1 auf die Preise durchgeschlagen; es blieb eigentlich immer bei der Endziffer von 9 Cent.  

Mitte Juni 2020:

Hendrik Streeck kritisiert Lockdown

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Streeck sieht als Grund für den Lockdown, dass „ein gewisser Druck in der Öffentlichkeit“ bestanden hätte. ...

Methoden des Mittelalters

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Der Fraktionsvorsitzende der FDP im Bundestag hat der Regierung am 23.04.20 vorgeworfen, das Virus mit den Methoden des Mittelalters zu bekämpfen. ...