Erkenntnisse von Johannes Kreis


Seit einigen Wochen bekomme ich immer wieder E-Mails im Stil eines Newsletters, die mit Johannes Kreis unterschieben wurden. Hier wurde sehr gut recherchiert. Die Punkte werden nur kurz angesprochen, um dann auf andere Quellen zu verweisen. Unter diesem Namen gibt es auch einige Beiträge unter https://www.rubikon.news/. Sonst tritt diese Person nicht öffentlich in Erscheinung. Auf Fragen nach seiner Identität bekomme ich keine Antwort. Es könnte sich also um ein Pseudonym handeln.
 
Ich möchte nach langem Zögern die Rechercheergebnisse dieses geheimnisvollen Johannes Kreis hier vorstellen. Für den Wahrheitsgehalt und die Seriosität der Quellen kann ich keine Haftung übernehmen. Jeder Leser möge sich selbst ein Bild machen.

 

 

05.04.21

Betreff: COVID-19 – tödliche Wissenschaftslotterie - Sollte Frau Merkel sich für die Impfopfer entschuldigen?
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
wir möchten auf einige aktuelle Aspekte der Lockdown-Krise in Deutschland hinweisen, die in der aktuellen Berichterstattung nur eine untergeordnete Rolle spielen.
 
Tödliche Wissenschaftslotterie - Impfopfer und Impftote
 
Es fällt auf, dass bzgl. der Impfopfern und den Impftoten zwar die Frage der zweiten Impfung diskutiert wird, es aber keine Diskussion zu den Tätern und deren Verfolgung und Aburteilung gibt.
 
•    „Stiko empfiehlt jüngeren Astrazeneca-Geimpften anderen Impfstoff für zweite Dosis“, rnd, 01.04.2021, https://www.rnd.de/politik/stiko-empfiehlt-jungeren-astrazeneca-geimpften-anderen-impfstoff-fur-zweite-dosis-UZK4LE65IVAVBK2XFZNHXKLLHE.html
 
„„Tierexperimentelle Daten zeigen, dass die Immunreaktion nach heterologer Impfung gleich ausfällt. Man muss noch wissenschaftlich klären, wie gut der Schutz dann beim Menschen ist. Ich hoffe, dass dazu bald Daten vorliegen“, sagte der Vorsitzende der Stiko, Thomas Mertens, dem „Spiegel“.
 
Er rät mit dem Astrazeneca-Vakzin teilgeimpften Menschen unter 60 Jahren davon ab, sich ein zweites Mal das Präparat verabreichen zu lassen. Über das Risiko könne man derzeit nur spekulieren. „Der naheliegende Ausweg ist aus meiner Sicht, es gar nicht zu probieren, sondern zur Sicherheit eben als Alternative einen RNA-Impfstoff zu geben“, sagte Mertens.“
 
oder
 
•    „Impfkommission rät Astra¬zeneca-Geimpften zu anderem Wirkstoff für zweite Dosis“, Ärzteblatt, 3. April 2021, https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/122646/Impfkommission-raet-Astrazeneca-Geimpften-zu-anderem-Wirkstoff-fuer-zweite-Dosis
 
„Die Empfehlung dürfte zahlreiche Menschen in Deutschland betreffen. Nach Zahlen des Robert Koch-Instituts haben mit Stand Donnerstag 2,85 Millionen Personen eine Erstimpfung mit dem Astrazeneca-Präparat erhalten, ein zweites Mal geimpft wurden lediglich knapp 2.000 Menschen.“
 
Ca. 3 Mio. Impfungen später ist man schlauer?
 
Sollte die Aufmerksamkeit nicht erstmal den Opfern gelten? Was ist das für ein Lotteriespiel, dass die angebliche Wissenschaft hier präsentiert, „heute probieren wir dies und morgen das.“? Wie kann man etwas empfehlen, wenn noch gar keine Daten vorliegen?
 
In den Mainstream-Medien ist zu diesen Fragen nichts zu finden. Die jedes-Leben-zählt Fraktion ist äußerst großzügig, wenn es um das Versterben kurz nach einer Impfung geht.
 
Man kann nur hoffen, dass die Betroffenen für solche Ergebnisse nicht auch noch Geld bezahlen mußten, vgl.
 
•    Grant Atkinson, “Photos: Man Has Rare, Horrifying Reaction to Johnson & Johnson COVID Vaccine”, Western Journal, March 31, 2021, https://www.westernjournal.com/photos-man-rare-horrifying-reaction-johnson-johnson-covid-vaccine
   
•    Yaron Steinbuch, “Woman suffers agonizing rash after Oxford-AstraZeneca COVID vaccine”, NY Post, March 31, 2021, https://nypost.com/2021/03/31/woman-suffers-agonizing-rash-after-oxford-astrazeneca-vaccine/
   
Hat Deutschland für diesen Schrott Geld bezahlt?
 
Wenn sich die Haut ablöst, dann sind das Nebenwirkungen, die jeder sehen kann. Wie steht es mit Nebenwirkungen, die nicht so offensichtlich sind? Realistischer Weise sollte man davon ausgehen, dass es eine hohe Dunkelziffer bei den Nebenwirkungen gibt. Aber die zuständigen Behörden, wie EMA, PEI und RKI haben sicher kein Interesse daran, ihr eigenes Narrativ zu beschädigen. Dazu kommt (vielleicht) eine Rest-Angst vor gerichtlicher Verfolgung. Wie unlängst festgestellt, gehören diese 3 Organisationen zu den Wenigen die gerichtsfeste Tatsachen erklären können.
 
Schaut man sich die letzten Wochen an, ist es kaum noch in Worte zu fassen, mit welcher Beliebigkeit aber auch Gleichgültigkeit die Ständige Impfkommission (STIKO) ihre Empfehlungen täglich anpasst, während die Menschen schwerste Nebenwirkungen bis zum Tod erleiden.
 
•    Ilja Regier, „32-jährige Herforderin stirbt zehn Tage nach Astrazeneca-Impfung“, Neue Westfälische, 27.03.2021, https://www.nw.de/lokal/kreis_herford/herford/22980659_32-jaehrige-Psychologin-stirbt-zehn-Tage-nach-Astrazeneca-Impfung.html
 
•    Marcel Görmann, „Bochum: Mann (32) stirbt kurz nach Corona-Impfung – Obduktion ergibt keinen Zusammenhang“, Der Westen, 17.02.2021, https://www.derwesten.de/staedte/bochum/bochum-tot-nach-impfung-corona-mann-gestorben-geimpft-obduktion-todesursache-id231584985.html
 
32 Jahre, geimpft, gestorben. Hätte es einen positiven COVID-19 Test gegeben, hätte die Obduktion mit Sicherheit ergeben, dass die Menschen an dem Virus gestorben wären. Mit ganz großen Aufmachern wäre das durch die Medien gegangen. Bei Impfungen ist das etwas anders. Man stirbt immer an COVID-19 aber nur mit einer Impfung.
 
•    „Autopsie nach Tod einer 63-jährigen Griechin nach Astrazeneca-Impfung angeordnet“, Nürnberger Blatt,  01.04.2021, https://nuernberger-blatt.de/2021/04/autopsie-nach-tod-einer-63-jaehrigen-griechin-nach-astrazeneca-impfung-angeordnet-2-90018/
 
„Die Frau war am Dienstagnachmittag in einem Vorort von Athen mit dem Vakzin des britisch-schwedischen Konzerns geimpft worden. 20 Minuten später wurde sie Medienberichten zufolge in einem benachbarten Park bewusstlos auf einer Bank gefunden – die Ärzte konnten nur noch ihren Tod bestätigen. Laut den Berichten litt die 63-Jährige an Diabetes und anderen chronischen Krankheiten.“
 
Merke: Vorerkrankungen spielen nur eine Rolle, wenn man 20 Minuten nach der Impfung tot umfällt.
 
•    „Thrombose: Kreis Euskirchen stoppt Astrazeneca-Impfung für Frauen unter 55“, General Anzeiger, online, 29. März 2021, https://ga.de/region/koeln-und-rheinland/kreis-euskirchen-astrazeneca-impfung-fuer-frauen-unter-55-gestoppt_aid-57070507
 
„Der Kreis Euskirchen hat am Montag die Corona-Schutzimpfung von Frauen unter 55 mit dem Wirkstoff von Astrazeneca vorläufig gestoppt. Nachdem eine geimpfte Frau (47) vergangene Woche gestorben war, sei dem Kreis nun der Verdacht auf „eine schwerwiegende Erkrankung“ einer 28-Jährigen nach der Impfung mit Astrazeneca gemeldet worden. Beide hatten laut Kreis eine Sinusvenenthrombose erlitten. Auch am Dienstag werden im Kreis Frauen, die unter 55 sind, nicht mit dem Wirkstoff von Astrazeneca geimpft.“
 
•    „Uni-Medizin Rostock stoppt Astrazeneca-Impfung nach Tod einer Mitarbeiterin teilweise“, RND, 25.03.2021, https://www.rnd.de/gesundheit/uni-medizin-rostock-stoppt-astrazeneca-impfung-nach-tod-einer-mitarbeiterin-teilweise-NI2AGMUT3VBSZDWCVPDC25LLHA.html
 
„Untersuchungen hätten allerdings ergeben, dass die Mitarbeiterin der Uni-Medizin eine Thrombose in der Hirnvenenarterie erlitten habe.“
 
•    Pressemitteilung, „Todesfall im möglichen Zusammenhang mit AstraZeneca-Impfung“, UK Essen, 25.03.2021, https://www.uk-essen.de/aktuelles/detailanzeige0/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=2982
 
„In der Universitätsmedizin Essen verstarb am 24. März 2021 ein 36-jähriger Patient an den Folgen thromboembolischer Komplikationen. Ein Zusammenhang zur vorausgegangenen COVID-19-Impfung mit AstraZeneca ist möglich.“
 
•    „Corona-Tote im Seniorenheim: Landkreis gegen Obduktion“, NDR, 26.02.2021, https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Corona-Tote-im-Seniorenheim-Landkreis-gegen-Obduktion,seniorenheim182.html
 
„Das Gesundheitsamt des Kreises habe die sechs Totenscheine geprüft, sagte ein Sprecher gegenüber NDR 1 Niedersachsen. Sie seien allerdings nicht auffällig gewesen. Ferner habe durch das Vakzin ein "vollständiger Impfschutz" bestanden. Dass die Senioren trotzdem gestorben sind, erklärt man sich bei der Behörde damit, dass die Betroffenen alt und schwer vorerkrankt gewesen seien. Deshalb habe auch ein relativ milder Covid-19-Verlauf zum Tod führen können.“
 
Was ist das für eine perverse Logik? Es besteht „vollständiger Impfschutz“ deshalb führt ein „relativ milder COVID-19-Verlauf zum Tod“?
 
•    “AstraZeneca : enquête ouverte après le décès d’un étudiant en médecine, à Nantes”, Ouest-France, 22.03.2021, https://www.ouest-france.fr/sante/virus/coronavirus/astrazeneca-enquete-ouverte-apres-le-deces-d-un-etudiant-en-medecine-a-nantes-0a3ad804-8b34-11eb-be07-a782e4049e5a
 
•    „Norwegen: Zwei Todesfälle durch Blutgerinnsel nach Impfung mit Astrazeneca“, RND, 21.03.2021, https://www.rnd.de/gesundheit/norwegen-zwei-todesfalle-durch-blutgerinnsel-nach-impfung-mit-astrazeneca-JNP7YN425RDKFNFYIS5YC4BPFQ.html
 
„Laut der Mitteilung der Arzneimittel¬behörde wird ein Zusammenhang mit der Astrazeneca-Impfung nicht ausgeschlossen. Insgesamt wurden im Universitäts¬krankenhaus Rikshospitalet von Oslo fünf Patienten mit Blutgerinnseln, Blutungen und einem Mangel an Blutplättchen behandelt. Zwei der Personen seien nun gestorben. Eine zusätzliche Person starb schon unter der Woche. Alle Patienten wurden vorher mit Astrazeneca geimpft.“
 
Scheinbar ist man nur in Norwegen und Finnland in der Lage gewesen, schnell zu reagieren. Die STIKO in Deutschland probiert währenddessen weiter.
 
•    “Finland suspends AstraZeneca Covid vaccinations”, YLE, 19.3.2021 updated 20.3.2021, https://yle.fi/uutiset/osasto/news/finland_suspends_astrazeneca_covid_vaccinations/11847438
 
"Those who have received the AstraZeneca jab are urged to watch out for unusual symptoms, which could begin more than three days after vaccination. It's important to seek care immediately if you get a powerful headache that continues to worsen, or serious bruising on the skin or in the mouth."
 
•    Ida Irene Bergstrøm “Norwegian experts say deadly blood clots were caused by the AstraZeneca covid vaccine”, Science Norway, 18.03.2021, https://sciencenorway.no/covid19/norwegian-experts-say-deadly-blood-clots-were-caused-by-the-astrazeneca-covid-vaccine/1830510
 
“Our theory that this is a powerful immune response most likely triggered by the vaccine, has been confirmed”
 
Sollte Frau Merkel sich für diese Toten entschuldigen? Oder läßt man diese Toten als Kollateralschaden einfach stehen? Wer trifft denn hier die Entscheidung über Leben und Tod? Haben diese Menschen einfach Pech gehabt?
 
Auf diese Antworten wird man noch lange warten müssen, denn wo kein Kläger, da kein Richter. In Deutschland wird jeder einzelne dieser Fälle zum extremen Ausnahmefall erklärt, der eigentlich gar nicht auftreten sollte. Die Ergebnisse der Obduktionen sagen wohl eher etwas über die Qualität der Obduktionen aus. So werden experimentelle Impfstoffe als sicher deklariert und 32 Jährigen fallen eben manchmal tot um. Wer hat das noch nicht gesehen?
 
Siehe dazu auch die folgende Auswertung der Adverse Reaction Datenbank der EMA,
 
•    Peter F. Mayer, „Nebenwirkungen und Todesfälle durch Impfungen nehmen rasant zu“, 05.04.2021, https://tkp.at/2021/04/05/nebenwirkungen-und-todesfaelle-durch-impfungen-nehmen-rasant-zu/
 
Vgl. dazu auch
 
•    „Erschreckende Statistik – Impfnebenwirkungen jetzt amtlich“, 2020news, März 30, 2021, https://2020news.de/erschreckende-statistik-impfnebenwirkungen-jetzt-amtlich/
 
und die ständig wachsende Liste des Grauens,
 
•    „Tote, Corona-Ausbrüche und Nebenwirkungen im Zusammenhang mit der Covid-Impfung“, https://corona-blog.net/tote-im-zusammenhang-mit-der-covid-impfung/
 
Währenddessen gehen in Israel die Sterbezahlen trotz Durchimpfung der Bevölkerung hoch. Ist das der Grund, warum die Daten zu Israel bei Euromomo jetzt fehlen?
 
•    Stefan Homburg, https://twitter.com/SHomburg/status/1378006605485256704
   
Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und der Gnadenakt der Grundrechtsgewährung
 
Wie kann es überhaupt zu einem unterstellten Anstieg der „Inzidenzen“ kommen, was hier „positive Tests“ bedeutet, wenn die Bevölkerung zunehmen durchimpft ist? Die Argumentation der Regierung ist in sich vollkommen widersprüchlich.
 
Solche Fragestellungen finden sich nicht in den öffentlich-rechtlichen Medien, geschweigen denn die Antworten darauf. Diese gefallen sich darin, Menschen, die ihre Grundrechte der Meinungsfreiheit und der Demonstrationsfreiheit wahrnehmen, pauschal als rechtsextrem und gewaltbereit abzustempeln.
 
Solche „Berichterstattung“ hat nichts mit Pressefreiheit zu tun.
 
•    SWR, „10.000 Menschen bei "Querdenken"-Kundgebung Corona-Demo in Stuttgart: Tausende ohne Masken und Angriffe am Rande der Proteste“, swr.de, 04.04.2021, https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/stuttgart/demos-stuttgart-samstag-ostern-100.html
 
„Die "Querdenken"-Bewegung und ihre Mitstreitenden sprechen sich gegen die derzeitigen Corona-Maßnahmen aus. Die Bewegung wird vom Landesamt für Verfassungsschutz in Baden-Württemberg beobachtet. Mehrere maßgebliche Akteure ordnet das Landesamt dem Milieu der "Reichsbürger" und "Selbstverwalter" zu, die die Existenz der Bundesrepublik leugnen und demokratische und rechtsstaatliche Strukturen negieren.“
 
In diesem Zusammenhang erinnern wir dazu an die die Stellungnahme von Dr. med. Claus Köhnlein von Mitte März 2021, die inzwischen auf Youtube gesperrt wurde. So sieht Meinungsfreiheit in Deutschland wirklich aus.
 
•    [Gelöscht]„Die Abrechnung: Ein Jahr Corona mit Dr. Köhnlein“, youtube.de, 19.03.2021, https://www.youtube.com/watch?v=f8aS8GTJYyg
 
Auf bitchute findet man noch eine Kopie,
 
•    „Die Abrechnung: Ein Jahr Corona mit Dr. Köhnlein“, bitchute , 19.03.2021, https://www.bitchute.com/video/IuF7Ldhmb8GZ/
 
Das sind sehr merkwürdige Community-Richtlinien, nach denen ein Arzt, und mit ihm viele andere, nicht mehr ihre Meinung veröffentlichen dürfen.
 
Aber die Pseudoeliten in den Medien und den sozialen Plattformen befinden sich damit in erstbester Gesellschaft, als dass Grundrechte keine unveräußerlichen Rechte des Menschseins mehr sind, sondern bei Bedarf und nach Gnade gewährt werden. So sieht das zumindest der Merkel-Zögling, Stephan Harbarth, Präsident des Bundesverfassungsgerichts und damit oberster „Hüter“ der Verfassung. Vgl.
 
•    „Harbarth zu Corona-Regeln "Stresstest für Demokratie"“, Tagesschau online, 03.04.2021, https://www.tagesschau.de/inland/harbarth-coronavirus-101.html
 
„In Deutschland verläuft der Kampf gegen Corona "in den Bahnen des Rechts", meint der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Harbarth. Er äußerte sich auch zur Frage, ab wann Geimpfte ihre Rechte zurückbekommen.“
 
•    „Grundrechte nur nach Impfung? Präsident des Bundesverfassungsgerichts sorgt mit Aussage für Eklat“, DWN, 03.04.2021, https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/510961/Grundrechte-nur-nach-Impfung-Praesident-des-Bundesverfassungsgerichts-sorgt-mit-Aussage-fuer-Eklat
 
Herr Harbarth sollte vielleicht einmal Nachhilfe in Verfassungsrecht in Kanada nehmen.
 
•    „Nazis are not welcome here“, https://mobile.twitter.com/TABYTCHI/status/1378580522272755713
   
Lockdown Märchen
 
Die katastrophalen Ergebnisse der Impfkampagnen fügen sich in das Bild der verheerenden Folgen der Lockdowns, die keine Wirkung haben, sondern, im Gegenteil, mehr schaden als nützen. Vgl.
 
•    Bendavid et al., “Assessing mandatory stay‐at‐home and business closure effects on the spread of COVID‐19”, Eur. J. Clin. Invest., Vol 51(4), April 2021, pub 05 January 2021, https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/eci.13484
 
 
•    Christian Bjørnskov, “Did Lockdown Work? An Economist’s Cross-Country Comparison”, CESifo Economic Studies, 29 March 2021, https://academic.oup.com/cesifo/advance-article/doi/10.1093/cesifo/ifab003/6199605
 
“Comparing weekly mortality in 24 European countries, the findings in this paper suggest that more severe lockdown policies have not been associated with lower mortality. In other words, the lockdowns have not worked as intended. Further tests also show that early interventions offered no additional benefits or effectiveness and even indicate that the lockdowns of the spring of 2020 were associated with significantly more deaths in the particular age group between 60 and 79 years.”
 
Doch in den deutschen Medien scheinen Schweden, Florida, Texas und Japan, die ohne Lockdows besser dastehen als Deutschland, aufgehört zu haben zu existieren. In Deutschland gibt es keinen Ron DeSantis sondern nur Funktionäre von Frau Merkels Gnaden,
 
•    Allysia Finley, „Vindication for Ron DeSantis“, WSJ online, March 5, 2021, https://www.wsj.com/articles/vindication-for-ron-desantis-11614986751
 
Wie kann man das von dem RKI beschriebene „diffuse Infektionsgeschehen“ und die fehlende Nachverfolgbarkeit von mutmaßlich Infizierten (also positiv Getesteten) noch als eine Welle bezeichnen? In der Mehrzahl werden die positiv Getesteten gar nicht erst krank. Das erklärt sich wesentlich plausibler durch die große Anzahl an falsch-positiven Tests.
 
•    Lühmann, „Anlassloses Testen auf SarS-Cov-2“, KVH-Journal, Sep 2020, https://www.ebm-netzwerk.de/de/medien/pdf/ebm-9_20_kvh_journal_anlassloses-testen.pdf
 
Aber einfache Sachzusammenhänge sind dem derzeitigen Chaos nicht mehr angemessen. Es muß kompliziert sein. Wie hätte die Wissenschaft sonst so versagen können? Diese Komplexität überläßt der dumme Bürger am besten den Experten, die wissen, was richtig ist?
 
Mutmaßliche Cluster erklären sich wesentlich einfacher durch Handhabungs- und Maschinenfehler. Es gibt hierzu keinerlei objektive Kontrolle. PCR ist weiterhin sein eigener Goldstandard und weiterhin wird die Ultra-Sensitivität von PCR weit unterschätzt. Die von der BBC gezeigten Bilder sind eine einzige Katastrophe, denn das ganze Lot wird positiv reagieren, wenn die Verunreinigung positiv war.
 
•    BBC Panorama, “Covid: Secret filming exposes contamination risk at test results lab”, BBC, 30.03.2021, https://www.bbc.com/news/uk-56556806
 
Die Probleme mit PCR sind absolut nichts Neues. Die gibt es, seit es PCR gibt. Und das ist das eigentliche Problem. Seit 25 Jahren definiert die „moderne Medizin“ vollkommen symptomfreie Menschen auf Basis von PCR Tests als krank und therapiert sie dann, bis sie Symptome zeigen.
   
Ein ganz normaler Krankenstand und keine Übersterblichkeit
 
Weiterhin wird ignoriert, dass alle Krankenkassen übereinstimmend für Deutschland einen normalen Krankenstand berichten, tendenziell unter dem der Vorjahre,  vgl. stellvertretend,
 
•    BKK Dachverband, „Statistik - Monatlicher Krankenstand“, https://www.bkk-dachverband.de/statistik/monatlicher-krankenstand
 
 
Wie können dann Jüngere in „besonderem Maße“ betroffen sein, wie Gernot Marx, der neue Präsident der DIVI behauptet. Kann der Mann kein Internet bedienen?
 
•    Helios, „Auslastung Helios-weit“, https://www.helios-gesundheit.de/qualitaet/auslastung/ [PDF auf der Mitte der Seite]
 
Die Bettenauslastung in den Krankenhäusern ist historisch niedrig, vgl.
 
•    Busse, Nimptsch, „COVID-19-Pandemie: Historisch niedrige Bettenauslastung“, Dtsch Arztebl 2021; 118(10): A-504 / B-426, 12. März 2021, https://www.aerzteblatt.de/archiv/218200/COVID-19-Pandemie-Historisch-niedrige-Bettenauslastung
 
Vgl. zur normalen Auslastung der Intensivstationen auch,
 
•    DTS Nachrichtenagentur, „DKG weist Warnungen vor überlasteten Intensivstationen zurück“, Presse Augsburg, 2. April 2021, https://presse-augsburg.de/dkg-weist-warnungen-vor-ueberlasteten-intensivstationen-zurueck/710142/
 
sowie die Aussagen des IQM,
 
•    IQM, „COVID-19 Pandemie – Effekte der SARS-CoV-2 Pandemie auf die stationäre Versorgung 2020. Eine Analyse der §21 Routinedaten von 431 Kliniken der Initiative Qualitätsmedizin (IQM)“, 16.02.2021, https://www.initiative-qualitaetsmedizin.de/covid-19-pandemie
 
„Im Jahr 2020 wurden insgesamt 13,6% weniger Patienten im Krankenhaus behandelt als 2019. Auch die Gesamtzahl der SARI-Fälle, Intensivfälle und Beatmungsfälle war im Untersuchungszeitraum nicht höher als 2019.“
 
Sollte man nicht endlich einmal fragen, in wessen Auftrag Herr Marx seine Behauptungen in die Welt setzt?
 
•    Gernot Marx, „Tele-Intensivmedizin –und berufsgruppenübergreifende Kooperation – ein Ausblick“,  Vortrag, 2016, https://dgtelemed.de/downloads/fruehjahrstagung/2016/4_Prof-Dr-med-Gernot-Marx_Tele-Intensivmedizin.pdf
 
(Folie 2)
„Conflict of Interest - BBraun Melsungen AG, Adrenomed, Biotest, Philips, Edwards Life Science, CLS Behring, Linde Gase, Orion Pharma, Jena Analytik, Fresenius”
 
Und es gibt auch keine Übersterblichkeit, was 1:1 zu dem normalen Krankenstand und der normalen Krankenhausauslastung passt, denn bei einer Infektion wird man erstmal krank, bevor man, wenn überhaupt, stirbt.
 
•    Elke Bodderas, „Keine Übersterblichkeit - Interview mit Göran Kauermann – „Dann wäre klar gewesen, was wirklich in Deutschland geschieht““, Welt Plus, 19.02.2021, https://www.welt.de/politik/deutschland/plus225323039/Uebersterblichkeit-Dann-waere-klar-gewesen-was-wirklich-geschieht.html
 
Wenn es so ein Problem mit den Intensivkapazitäten in Deutschland gäbe, hätten die Bundesregierung und die Regierungen der Länder 15 Monate Zeit gehabt, weitere Intensivkapazitäten in den Krankenhäusern aufzubauen. Stattdessen hat man ca. 5000 Intensivbetten abgebaut und zahlreiche Krankenhäuser geschlossen. Vgl. dazu auch,
 
•    Thorsten Jungholt, „Interview mit Ferdinand Kirchhof – „Man kann eine Gesellschaft auch zu Tode schützen““, Welt Plus, 03.04.2021, https://www.welt.de/politik/deutschland/plus229606515/Ferdinand-Kirchhof-Man-kann-eine-Gesellschaft-auch-zu-Tode-schuetzen.html
 
"Der Schutz des Gesundheitssystems kann nur ein Hilfsziel für den Schutz von Leben und Gesundheit in extremer Not sein. Allein um staatliche Therapieeinrichtungen nicht zu überlasten, dürfen Grundrechte des Bürgers nicht beschränkt werden. Da muß der Staat dann schlicht mehr Einrichtungen schaffen."
   
Das Märchen von den Kindern als Pandemietreibern
 
Nur vereinzelt finden sich solche kritischen Anmerkungen in den deutschen Medien, dann in der Regel nur in der Lokalpresse, hinter Bezahlschranken oder mit vorgeprägtem Spin. Bis heute kann in den öffentlich-rechtlichen Medien niemand eine Verhältniszahl bilden, z.B. zu Kindern, sondern man redet nur von absoluten Zahlen und nennt jeden positiven Test eine Inzidenz.
 
•    Pressemitteilung, „Presseinfo zum Infektionsgeschehen bei Kindern“, DGKJ, 01.04.2021, https://www.dgkj.de/detail/post/presseinfo-kinder-sind-teil-des-sars-cov-2-infektionsgeschehens-zahlen-steigen-aber-nicht-ueberproportional
 
„Die Frage, ob Kinder zum jetzigen Zeitpunkt überproportional am COVID19-Infektionsgeschehen beitragen, kann daher mit einem klaren NEIN beantwortet werden.“
 
Zu den Falschdarstellungen von Lauterbach, RKI & Co vgl. auch,
 
•    „Infektionsgeschehen bei den Jüngsten - Wie ein Kindermediziner den Anstieg der Corona-Inzidenz erklärt“, tagesspiegel online, 25.03.2021, https://m.tagesspiegel.de/wissen/infektionsgeschehen-bei-den-juengsten-wie-ein-kindermediziner-den-anstieg-der-corona-inzidenz-erklaert/27035650.html
 
„Was sich verändert hat, ist die Zahl der Tests“, sagt Berner. „Von Mitte Februar bis März hat sich die Zahl der durchgeführten Testungen bei den 0- bis 4-Jährigen und 5- bis 15-Jährigen verdoppelt. Die Rate der positiven Tests ist dabei aber leicht zurückgegangen.“
 
•    Vinay Prasad, “Kids don’t need Covid-19 vaccines to return to school”, statnews, Beb. 3, 2021, https://www.statnews.com/2021/02/03/kids-dont-need-covid-19-vaccines-to-return-to-school/
 
“In addition, the risk of death or other bad outcomes is low for children. Between March and October of 2020, among those between the ages of five and 14, the risk of dying of Covid-19 in the United States was 1 in 1,000,000. To put that in perspective, in that same age group during non-Covid times, the risk of suicide is 10 times higher. For young adults ages 15 to 24, the risk of dying from Covid19 was 9.9 in 1,000,000, and they are also generally 10 times more likely to commit suicide.”
 
“A study in Sweden, where 1.95 million kids younger than age 16 attended schools without masks between March 2020 and June 2020, 15 (or 1 in 130,000) developed severe Covid-19 and none died.”
   
Das Insolvenzmärchen
 
Aber die Bundesregierung wird weiterhin versuchen, sich bis zu den Wahlen durchzulügen. Dabei hilft auch das wenig beachtet Märchen von den fehlenden Insolvenzen in Deutschland. Erstaunlich, wie geräuschlose eine FDP so etwas durchwinkt.
 
•    Oliver Stock, „Antragspflicht bis Ende April ausgesetzt - Insolvenzen gehen zurück: Das macht keinen Sinn - und zeigt die Gefahren“, focus online, 18.03.2021, https://www.focus.de/finanzen/aktuell-bis-ende-april-ausgesetzt-kommt-mit-dem-ende-der-insolvenzantragspflicht-die-grosse-pleitewelle_id_13092298.html
 
„Der vorübergehende Stopp der Insolvenzantragspflicht sollte einen akuten Anstieg der Pleiten, insbesondere bei kleinen und mittleren Unternehmen, verhindern und die Insolvenzzahlen stabil halten. „Tatsächlich aber zeigt der Rückgang der Insolvenzen, dass auch solche Unternehmen vorläufig der Insolvenz entgangen sind, die – hätte es die Viruskrise nicht gegeben – den Gang zum Insolvenzgericht angetreten hätten“, analysiert Creditreform. Es entstehen Zombiefirmen.“
 
Das Versagen der deutschen Eliten könnte vollständiger nicht sein. Aber es gibt keinen Weg zurück. Zu groß sind die Schäden, die die Arroganz, die Gier und die Maßlosigkeit der vermeintlichen Experten unter dem lautstarken Beifall der Mainstream Medien angerichtet haben.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis

 

28.03.21

Betreff: COVID-19 – Schönwetter-Grundrechte – warum es keinen wirksamen Rechtschutz gegen die Allmacht des RKI gibt
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
wir möchten auf einige Aspekte des Beschlußes des OVG Münster, einstweiligen Rechtsschutz gegen Zugangsbeschränkungen zu Geschäften in NRW zu gewähren, hinweisen. Die Entscheidung in der Hauptsache steht noch aus. Vgl.
 
•    Oberverwaltungsgericht NRW, 13 B 252/21.NE, 13. Senat, vom 19.03.2021, http://www.justiz.nrw.de/nrwe/ovgs/ovg_nrw/j2021/13_B_252_21_NE_Beschluss_20210319.html
 
Zum Kontext:
 
Der Kläger hatte sich gegen die Beschränkungen der sogenannten Corona-Schutzverordnung des Landes NRW gewehrt. Im Ergebnis verneint das Gericht, dass die Lockdown-Beschränkungen und die Grundrechtseinschränkungen unverhältnismäßig seien, aber es bejaht einen Verstoß gegen den Grundsatz der Gleichbehandlung. Das Ersuchen des Klägers um einstweiligen Rechtsschutz hatte also Erfolg, aber die Begründung durch das Gericht erfolgte in einer Form, die jeden Ausweg aus der Lockdown-Krise ausschließt.
 
Die Begründung des Beschlußes war eine deutliche Aufforderung zur Verschärfung von Lockdown-Maßnahmen. Dem ist die Landesregierung NRW dann auch nachgekommen und hat die teilweise Gewährung von Grundrechten sofort wieder zurückgenommen.
 
Es geht hier nicht um den Beschluß im Ergebnis, sondern, wie in der Juristerei üblich, um die Frage, wie er begründet wurde und welche Quellen zur Begründung des Beschlußes herangezogen wurden, einmal zu Verneinung eines Verstoßes gegen die Verhältnismäßigkeit, einmal zur Bejahung eines Verstoßes gegen den Grundsatz der Gleichbehandlung.
 
Vgl. dazu auch den umfangreichen Einschränkungskatalog des § 28a IfSG, der nach Ansicht des OVG Münster verhältnismäßig ist, und auf dessen Grundlage die angegriffene Verordnung erlassen wurde.
 
•    § 28a IfSG, „Besondere Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung der Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19)“, https://www.gesetze-im-internet.de/ifsg/__28a.html
 
sowie die konkret angegriffene Verordnung des Landes NRW,
 
•    „Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO)“, Fassung vom 23.03.2021, https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/2021-03-22_coronaschvo_ab_23.03.2021_lesefassung.pdf
 
Die Beschlußbegründung ist deshalb wichtig, weil sie eine Aussage gestattet, inwieweit es überhaupt einen Rechtsschutz gegen das allmächtige RKI als Organ der Exekutive geben kann.
 
In dem Beschluß geht es um 2 Rechtsgrundsätze. Zum einen den Gleichheitsgrundsatz. Gleiches muß gleich behandelt werden. Dies ist einer der ältesten Rechtsgrundsätze der Menschheit. Aber, Gleiches gleich behandeln, heißt nicht automatisch alles gleich schlecht behandeln.
 
Zum anderen geht es um den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit. Zwangsmaßnahmen des Staates müssen verhältnismäßig sein. D.h. sie müssen geeignet sein, den angestrebten Zweck zu erreichen, sie müssen erforderlich sein (es darf kein milderes Mittel geben, den Zweck zu erreichen) und sie müssen angemessen sein (Vorteile und Nachteile dürfen nicht vollkommen disproportional sein)
 
Offensichtlich ist das ein weites Feld. Jedoch, eine rechtliche Bewertung macht erst Sinn, wenn die Tatsachen klar sind. Und wie es aussieht, ist das RKI die einzige Organisation die Tatsachen erklären kann.
 
Das RKI ist praktisch der einzige Zeuge und das in der eigenen Sache. In der Beschlußbegründung wird an 17 Stellen auf das Robert Koch-Institut verwiesen. An keiner einzigen Stellen werden die Aussagen von Kritikern herangezogen, z.B. von den 40.000 Ärzte, die die Great Barrington Declaration unterzeichnet haben, oder auf das Ausland , z.B. Schweden, Florida oder Japan, verwiesen.
 
Um mit dem Gleichheitsgrundsatz anzufangen. Was heißt denn gleich und was ist hier die Ausgangslage?
 
•    Lange Zeit durften Zahnärzte offen bleiben, Friseure aber nicht. Der Zahnarzt ist deutlich näher an den oberen Atemwegen dran, als ein Friseur. Warum hatte man Friseure seinerzeit überhaupt geschlossen und mit welcher Begründung dürfen diese wieder öffnen?
 
•    In der Bundesliga umarmen sich die Profis, völlig außer Atem nach jedem Tor, Amateurfußball ist, ebenso wie die meisten anderen Vereinssportarten untersagt.
 
•    Die maximale Kundenzahl im Supermarkt ist beschränkt, dafür drängelt sich dann alles an der Kasse.
 
•    Warum darf ein Drogeriemarkt Parfüm verkaufen, eine Parfümerie aber keine Drogerieartikel?
 
•    Nach Mallorca darf man fliegen, aber nicht nach Mecklenburg-Vorpommern „einreisen“?
 
•    Autovermietungen und Fahrschulen dürfen öffnen, Gartencenter nicht.
 
Es lassen sich beliebig andere Beispiele für Absonderlichkeiten dieser Art finden. Das kennt jeder aus der täglichen Anschauung.
 
Gleiches gleich behandeln, das kann man auch auf die Situation in den Krankenhäusern anwenden. Zum Vergleich die Situation in 2015.
 
•    Stefanie Liedtke, „Schlangen vor der Notaufnahme - Volle Kliniken in Frankfurt: Kein Bett ist mehr frei“, fnp, 18.02.2015, https://www.fnp.de/frankfurt/volle-kliniken-frankfurt-kein-bett-mehr-frei-10688512.html
 
•    Dietrich Mittler, „Notfallmedizin in Bayern: Vor dem Kollaps“, SZ online, 3. Februar 2015, https://www.sueddeutsche.de/bayern/notfallmedizin-in-bayern-vor-dem-kollaps-1.2350251
 
Offensichtlich gibt es ganz grundsätzliche Probleme mit den Intensivkapazitäten. Warum ist dieser Maßstab nicht in den Beschluß des OVG Münster eingeflossen?
 
Trotz dieser Widersprüche sieht das OVG in der Privilegierung von Blumengeschäften gegenüber Gartencentern eine Ungleichbehandlung, allerdings ohne nachweisen zu können, warum den die Schließung von Gartencentern überhaupt notwendig ist. Es gibt keinerlei Beweis für eine Gefährlichkeit von Gartencentern. Aber das Rechtsprinzip ist hier, sobald einer geschlossen ist, müssen nach dem Gleichheitsgrundsatz alle schließen.
 
Was sagt das OVG in der Frage der Verhältnismäßigkeit? Hier ist bemerkenswert, dass ein OVG angesichts der katastrophalen Datenqualität des RKI immer noch dessen Datensalat in einer Beschlußbegründung unkommentiert heranzieht, z.B. in der Frage der sogenannten „Inzidenzen“, die tatsächlich aber nur positive Tests sind. Ein OVG Münster weiß das nicht.
 
Warum zieht das OVG zu objektiven Bewertung der Fallzahlen nicht das Netzwerk evidenzbasierte Medizin heran? Die Mehrzahl der positiven Tests sind falsche Positive.
 
•    Lühmann, „Anlassloses Testen auf SarS-Cov-2“, KVH-Journal, Sep 2020, https://www.ebm-netzwerk.de/de/medien/pdf/ebm-9_20_kvh_journal_anlassloses-testen.pdf
 
 
Siehe dazu auch die Webseite von Prof. Dr. med. Matthias Schrappe mit Verweis auf Berechnungen des RKI,
 
•     „Arbeitsbeschaffung für Nachverfolgung“, 15.3.2021, https://corona-netzwerk.info/arbeitsbeschaffung-fuer-nachverfolgung/
 
Unkommentiert und ungeprüft übernimmt das OVG in der Bewertung der mutmaßlichen  Gefahrenlage die 7-Tage-Inzidenz auf Basis von Meldedaten des RKI und übersieht dabei die vollkommene Beliebigkeit eines Schwellwertes von 50, 100 oder 200 zur Begründung von Zwangsmaßnahmen. Angeblich seien diese an den Kapazitäten des Gesundheitssystems ausgerichtet. Ist das der Grund, warum in 2020 zahlreiche Krankenhäuser geschlossen wurden?
 
Nach wie vor gibt das RKI Zahlen zu positiven Tests an, die in den wenigsten Fällen von einer tatsächlichen Infektion begleitet sind. Eine Infektion sagt auch nichts über eine tatsächliche Erkrankung aus. Viele Infizierte, bzw. positiv Getestete, bleiben symptomfrei.
 
An keiner Stelle der Beschlußbegründung kann das OVG Münster einen objektiven Beweis dafür anführen, dass die Einschränkungen des öffentlichen Lebens tatsächlich eine Wirkung haben. Stattdessen wird das saisonale Abfallen der Viruswellen im Frühjahr 2020 pauschal als Erfolg von Lockdown-Maßnahmen angeführt.
 
Vgl. ebenda
 
„Denn die Inzidenzzahlen waren durch den sog. Lockdown im Frühjahr 2020 so sehr gesunken, dass insgesamt – und damit auch in Einzelhandelsgeschäften – nur eine geringe Infektionstätigkeit stattfand.“
 
Das ist schlicht falsch. Es ist mehrfach daraufhin gewiesen worden, dass die Meldefälle (positive Tests) in Deutschland schon um 2/3 gefallen waren, als es zum Lockdown kam.
 
•    Christof Kuhbandner, „Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahmen“, telepolis, 25. April 2020, https://www.heise.de/tp/features/Von-der-fehlenden-wissenschaftlichen-Begruendung-der-Corona-Massnahmen-4709563.html
 
•    Christof Kuhbandner, „Warum die Wirksamkeit des Lockdowns wissenschaftlich nicht bewiesen ist“, telepolis, 18. Dezember 2020, https://www.heise.de/tp/features/Warum-die-Wirksamkeit-des-Lockdowns-wissenschaftlich-nicht-bewiesen-ist-4992909.html
 
•    Kuhbandner, Homburg, “Commentary: Estimating the effects of non-pharmaceutical interventions on COVID-19 in Europe”, Front Med (Lausanne). 2020; 7: 580361, Nov 5, 2020, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7674856/
 
Allein die Beispiele Schweden und Florida zeigen, dass es ohne Lockdown niedrigere Meldezahlen gibt. Aber, mit den Pauschal-Aussagen des OVG Münster kann man alles und jedes begründen. Es ist so, weil es so ist.
 
Kollateralschäden von Lockdowns werden in eine Abwägung der Verhältnismäßigkeit überhaupt nicht einbezogen. Es gibt seitens des OVG keinerlei Hinweis auf die stark zunehmende Zahl von Suiziden oder die Opfer durch unterlassene Operationen und unterlassener Gesundheitsvorsorge. Für diese Einseitigkeit der Betrachtung braucht man kein Jura studiert zu haben. Da kann man sich auch die Begründungen vom Ministerium zuschicken lassen.
 
Dabei kann man es sich wahlweise aussuchen, ob man von einem „diffusen Infektionsgeschehen“ ausgehen möchte oder lieber auf unterstellte „Pandemietreiber“ abhebt, vgl. ebenda,
 
„Das Infektionsgeschehen ist im Moment dadurch gekennzeichnet, dass es nicht nur durch solche besonderen „Treiber der Pandemie“ aufrechterhalten bzw. verstärkt wird, sondern es findet eine diffuse Ausbreitung von Infektionen in der Bevölkerung statt, ohne dass Infektionsketten eindeutig nachvollziehbar sind (sog. community transmission).“
 
Einzige Quelle ist wieder das RKI, das unbewiesene Mutmaßungen verbreitet. Das „diffuses Infektionsgeschehen“ wird wieder allein durch die unspezifischen Meldedaten begründet. Das kann keine Basis für einen Gerichtsbeschluß sein, denn dieses diffuse Geschehen erklärt sich vor allem aus der katastrophal schlechten Qualität der Tests, die den Meldedaten zugrunde liegen. PCR ist weiterhin sein eigener Goldstandard und es gibt keine objektive Validierung der Tests.
 
An anderer Stelle verweist die Begründung auf die hohen Sterbezahlen, die das RKI berichtet, vgl. ebenda.
 
„Nach den Daten des Robert Koch-Instituts versterben gegenwärtig rund 37 % aller intensivmedizinisch behandelten Patienten.“
 
Es fehlt jeder Vergleich mit den Vorjahren, wie z.B. beim IQM hinterlegt, vgl.
 
•    IQM, „COVID-19 Pandemie – Effekte der SARS-CoV-2 Pandemie auf die stationäre Versorgung 2020. Eine Analyse der §21 Routinedaten von 431 Kliniken der Initiative Qualitätsmedizin (IQM)“, 16.02.2021, https://www.initiative-qualitaetsmedizin.de/covid-19-pandemie
 
„Im Jahr 2020 wurden insgesamt 13,6% weniger Patienten im Krankenhaus behandelt als 2019. Auch die Gesamtzahl der SARI-Fälle, Intensivfälle und Beatmungsfälle war im Untersuchungszeitraum nicht höher als 2019.“
 
Der Blick auf die normale Situation in Ländern ohne Lockdown, läßt starke Zweifel aufkommen, dass die normale Krankenhausauslastung in einem Zusammenhang mit den Lockdown-Maßnahmen steht.
 
Ebenfalls fällt unter den Tisch, dass die mit oder an COVID-19 Verstorbenen in Deutschland im Median 84 Jahre alt waren und die Mehrzahl der Intensivpatienten, teilweise dement, direkt aus dem Pflegeheim kamen.
 
•    Matthias Thöns, „Sehr falsche Prioritäten gesetzt und alle ethischen Prinzipien verletzt“, Deutschlandfunk, 11.4.2020, https://www.deutschlandfunk.de/palliativmediziner-zu-covid-19-behandlungen-sehr-falsche.694.de.html?dram:article_id=474488
 
Es fehlt auch jeder Hinweis darauf, wie viele Menschen sonst pro Jahr sterben und dass es in Deutschland in 2020 keine Übersterblichkeit gab.
 
•    Kauermann, Küchenhof, „CoDAG-Bericht Nr.4“, Statistisches Beratungslabor (Statlab) am Lehrstuhl für Statistik und ihre Anwendungen in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der LMU München, 11.12.2020, https://www.stablab.stat.uni-muenchen.de/_assets/docs/codag-bericht-4.pdf
 
•    Heudorf und Gottschalk, „Die Covid-19-Pandemie in Frankfurt am Main: Was sagen die Daten?“, Hessisches Ärzteblatt, Ausgabe 10/2020, https://www.laekh.de/heftarchiv/ausgabe/artikel/2020/oktober-2020/die-covid-19-pandemie-in-frankfurt-am-main-was-sagen-die-daten
 
Das Gericht verweist auf mögliche schwere Erkrankungen von Jüngeren, vgl. ebenda
 
„Schwere Verläufe können außerdem auch bei Personen ohne bekannte Vorerkrankung und bei jüngeren Patienten auftreten.“
 
Das Gericht vergißt aber zu erwähnen, dass auch bei der Influenza jedes Jahr Jüngere betroffen sind. Es wird lediglich das Panik-Narrativ des RKI unkritisch übernommen. Wie der normale Krankenstand zeigt, gibt es kein über das saisonale Maß hinausgehendes Risiko für Menschen unter 65 Jahren. Vgl.
 
•    BKK Dachverband, „Statistik - Monatlicher Krankenstand“, https://www.bkk-dachverband.de/statistik/monatlicher-krankenstand
 
•    Helios, „Auslastung Helios-weit“, https://www.helios-gesundheit.de/qualitaet/auslastung/
[PDF auf der Mitte der Seite]
 
Wenn es aber nur um den Punkt geht, dass es überhaupt Erkrankte oder Tote geben kann, warum fahren wir dann noch mit dem Auto? Ist jeder Mensch der atmet, ein potentieller Gefährder?
 
Die Meldedaten des RKI hängen 1:1 von der Anzahl der durchgeführten Tests ab. Offensichtlich ist ein OVG Münster nicht in der Lage, eine Verhältniszahl zu bilden. Vgl. dazu auch die berichteten, steigenden Fallzahlen aufgrund ausgeweiteter Tests bei Kindern, vgl.
 
•    „Infektionsgeschehen bei den Jüngsten - Wie ein Kindermediziner den Anstieg der Corona-Inzidenz erklärt“, tagesspiegel online, 25.03.2021, https://m.tagesspiegel.de/wissen/infektionsgeschehen-bei-den-juengsten-wie-ein-kindermediziner-den-anstieg-der-corona-inzidenz-erklaert/27035650.html?utm_referrer=http%3A%2F%2Fm.facebook.com%2F
 
„Was sich verändert hat, ist die Zahl der Tests“, sagt Berner. „Von Mitte Februar bis März hat sich die Zahl der durchgeführten Testungen bei den 0- bis 4-Jährigen und 5- bis 15-Jährigen verdoppelt. Die Rate der positiven Tests ist dabei aber leicht zurückgegangen.“
 
Und dann bringt das OVG Münster, ganz auf Regierungslinie, das Märchen von den Virusvarianten, vgl. ebenda,
 
„Es ist allerdings ein erneuter exponentieller Anstieg von Infektionen aufgrund einer nach wie vor stark ausgeprägten Viruszirkulation – auch der Virusvariante B.1.1.7 – zu befürchten. Die Zahl der Übertragungen von COVID-19 nimmt wieder zu. In den letzten Tagen hat sich dabei der Anstieg der Fallzahlen beschleunigt.“
 
Beschleunigt hat sich allein die Anzahl der Tests. Die Zahlen aus Schweden zeigen, dass dort seit längerem die Virusvarianten B.1.1.7 dominiert, ohne dass es zu irgendwelchen Auffälligkeiten gekommen wäre.
 
•    “Statistik om SARS-CoV-2 virusvarianter av särskild betydelse”, https://www.folkhalsomyndigheten.se/smittskydd-beredskap/utbrott/aktuella-utbrott/covid-19/statistik-och-analyser/sars-cov-2-virusvarianter-av-sarskild-betydelse/
 
Für den angeblichen Beweis der Gefährlichkeit wird wieder nur das RKI herangezogen. Schweden steht inzwischen besser da als Deutschland.
 
Es ist zudem eine Virusvariante unter mindestens 40.000, vgl.
 
•    CoV-Glue, „Amino acid analysis for the SARS-CoV-2 pandemic“, http://cov-glue.cvr.gla.ac.uk/#/home
 
Es gibt wesentlich mehr Varianten, da die CoV-Glue Datenbank Sequenzen, die zu weit von der Referenzsequenz abweichen, nicht erfasst. Zudem zeigen die Gen-Datenbanken immer nur einen Minimal-Ausschnitt des Coronaviroms in ca. 7,5 Mrd. menschlichen Lungen. Die meisten Corona-Varianten sind wieder verschwunden, bevor sie jemand entdecken konnte.
 
Das OVG Münster verweist auf „Modellrechnungen“, um eine Erreichung der Kapazitätsgrenze der Intensivkapazitäten zu belegen, vgl. ebenda,
 
„Intensivmediziner haben in einem Simulationsmodell vor Öffnungsschritten vor Anfang April, die zu einem R-Wert von über 1 führen, gewarnt und rechnen in einem solchen Fall mit einer erneuten Spitzenauslastung der Intensivkapazitäten.“
 
Gleichzeitig unterläßt die Spruchkammer den Hinweis, dass nach derselben Statistik in 2020 in Deutschland ca. 5.000 Intensivbetten abgebaut wurden und zahlreiche Kliniken geschlossen wurden.
 
Es gibt doch inzwischen genug Erfahrung mit der Beliebigkeit der Modellrechnungen, die sämtlich und durchgehend katastrophal falsch lagen.
 
Der Kern des Beschlußes ist dann, dass eine Privilegierung von Buchhandlungen, Schreibwarenläden und Gartenmärkte, Kunden ohne Voranmeldung und mit 1 Kunde pro 10 qm zu empfangen, gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz verstieße. Vgl. ebenda,
 
„Nach diesen Maßgaben ist die in § 11 Abs. 1 und 3 IfSG nunmehr angelegte Differenzierung zwischen Betrieben, die im Ausgangspunkt einer Beschränkung der Kundenzahl von einem Kunden pro angefangene 10 qm Verkaufsfläche unterliegen (im Folgenden: privilegierte Betriebe), und solchen, die Kunden nur nach vorheriger Terminbuchung empfangen dürfen und bei denen die zulässige Kundenzahl auf einen Kunden pro 40 qm Fläche beschränkt ist (im Folgenden: nicht privilegierte Betriebe), nicht in jeder Hinsicht mit dem allgemeinen Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG vereinbar.“
 
Hätte man, der Schein-Präzision der Beschlußbegründung folgend, nicht auch auf die Deckenhöhe des Geschäftes abheben müssen,  oder bei Gartencentern mit Freiluftfläche auf die durchschnittliche Windgeschwindigkeit mal Sonnenwinkel minus Luftfeuchtigkeit?
 
An dieser Stelle kann es auch Sinn machen, die magische Zahl von 1 Kunde pro 25 qm in Spiel zu bringen oder man läßt es, angesichts dieser Kumulation von Absurditäten in dem, was die Kammer als „Beschlußbegründung“ bezeichnet. Jeder, der regelmäßig an einer Supermarktkasse Schlange steht, wird bestätigen müssen, dass diese Dichtezahlen keinen Sinn ergeben.
 
Aber es ist klar, wie es weitergehen wird. Daran hat das OVG Münster keinerlei Zweifel gelassen. Vgl. ebenda,
 
„Eine Öffnung des gesamten Einzelhandels unter den Bedingungen des § 11 Abs. 1 CoronaSchVO ließe hingegen das Entstehen weiterer Infektionsquellen befürchten.“
 
Im Grunde ist man damit dann auch am Ende, denn befürchten kann man vieles und ein RKI muß nichts beweisen. Mutmaßungen reichen. Alle 6 Monate eine neue Virusvariante, und fertig.  Daraus folgt dann zwangsläufig die Pflicht zur halbjährlichen Impfung, die Lizenz zum Gelddrucken.
 
Auch ein OVG Münster hätte zur Kenntnis nehmen müssen, dass wir in Deutschland ca. 2,5 Mio Menschen haben, die nach einem positiven Test von COVID-19 genesen sind, bzw. gar nicht erst symptomatisch wurden. Eine verschwindende Minderheit davon lag im Krankenhaus und noch weniger sind daran gestorben. Vergleichbare Zahlen gibt es jedes Jahr, im Rahmen der saisonalen Virenwelle.
 
In Summe ist diese Beschlußbegründung auf der Tatsachenebene eine einzige Anhäufung von Mutmaßungen und Unterstellungen. In einer schockierenden Einseitigkeit hat das Gericht dabei allein die beklagte Partei als Informationsquelle herangezogen.
 
Früher oder später wird man sich die Frage stellen müssen, wie unabhängig deutsche Gerichte tatsächlich sind, wenn es um die Bewertung der Exekutive geht und sich die Richter dabei ausschließlich auf Behörden eben jener Exekutive beziehen. Die Frage ist inzwischen, ob hier überhaupt der Anspruch einer objektiven Rechtsprechung besteht.
 
Dieser Beschlußbegründung fehlt es an Abgeklärtheit, Abstand zum Sache und an Objektivität. Es ist ein Angst-Beschluß, der im Verhältnis zum alltäglichen Lebensrisiko vollkommen unverhältnismäßig ist.
 
Gegen den Beschluß sind prozessual keine Rechtsmittel erlaubt. Aber der Beschluß wird bei dieser einseitigen Kenntnisnahme durch das Gericht auch in der Verhandlung in der Hauptsache  inhaltlich nicht anzugreifen sein. Was ein RKI glaubt, in dem eigenen Datensalat gefunden zu haben, ist sakrosankt und das Geschwätz eines Herrn Lauterbach wird zur Wissenschaft erklärt. Effektiv besteht hier kein Rechtsschutz.
 
Der Beschluß des OVG Münster bestätigt die Unrechtsauffassungen mit denen die vollkommen willkürlichen Demonstrationsverbote begründet werden. Was am Ende übrig bleibt, ist ein Deutschland von Herrn Lauterbachs Gnaden.
 
Eine abschließende Frage:
 
Was haben Angehörige von Impfopfern und Impftoten vor Gericht zu erwarten?
 
Nichts.
 
Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA und das deutsche PEI haben gesagt, die Impfstoffe sind sicher. Punkt.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis

 

21.03.21

Betreff: #Impfidioten – Menschen, denen das Leben anderer egal ist – zu der politisch angeordneten, ethischen Leere in Deutschland
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
der deutsche Wissenschaftsjournalismus wirkte verzweifelter als sonst, nachdem man ihm sein neues Spielzeug, den Astra-Zeneca Impfstoff, weggenommen hatte. Ergebenheitsadressen und Treueschwüre an Astra-Zeneca folgten im Stundentakt, allen voran Herr Lauterbach.
 
Nur keine Zweifel aufkommen lassen. Und die Automatismen auf der europäischen Ebene, weit weg von jeder objektiven Kontrolle, haben ja dann auch gut funktioniert. Zu Astra-Zeneca gibt es jetzt einen Warnhinweis, den man bitte sofort wieder ignoriert, wenn man im Sommer in Urlaub fahren möchte. Aber wer jetzt noch nach einer Impfung stirbt, ist es selber schuld.
 
•    Katarina Amtmann, „Nach AstraZeneca-Impfung: Frau (37) aus Bayern stirbt - Zusammenhang aber noch ungeklärt“, Merkur, 20.03.2021, https://www.merkur.de/bayern/astrazeneca-corona-impfung-bayern-tot-frau-stirbt-zusammenhang-impfstoff-news-aktuell-zr-90248262.html
 
Ist die Menschenwürde und das Recht auf Gesundheit und ein selbstbestimmtes Leben inzwischen auf die Haftungsfrage reduziert?
 
Kein einziges nachdenkliches Wort zu den aufgezwungenen Impfrisiken in den Mainstream-Medien, auch nicht von den Fernseh-Forschern oder den regierungsnahen Ethik-Räten. Wenn man jünger als 80 Jahre alt ist, besteht kein (null) über das saisonale Maß hinausgehendes Risiko an SARS-CoV2 schwer zu erkranken oder zu versterben. Der Krankenstand in Deutschland war in 2020 (ohne jede Impfung) und ist in 2021 durchgehend normal und das Gleiche gilt für die Krankenhausauslastung, vgl.
 
•    BKK Dachverband, „Statistik - Monatlicher Krankenstand“, https://www.bkk-dachverband.de/statistik/monatlicher-krankenstand
 
•    Helios, „Auslastung Helios-weit“, https://www.helios-gesundheit.de/qualitaet/auslastung/
[PDF auf der Mitte der Seite]
 
Die Bettenauslastung in den Krankenhäusern ist historisch niedrig, vgl.
 
•    Busse, Nimptsch, „COVID-19-Pandemie: Historisch niedrige Bettenauslastung“, Dtsch Arztebl 2021; 118(10): A-504 / B-426, 12. März 2021, https://www.aerzteblatt.de/archiv/218200/COVID-19-Pandemie-Historisch-niedrige-Bettenauslastung
 
Das spiegelt sich auch in den berichteten Klinikschließungen wieder.
 
In Schweden, Florida, South Dakota oder Japan sehen die Zahlen, ohne Lockdown, nicht anders aus, tendenziell sogar besser. Lockdown-Maßnahmen retten keine Leben. Sie zerstören die wirtschaftliche Grundlage des Gesundheitssystems.
 
Aber das interessiert niemanden, denn allzu gerne schwingen sich Deutschlands Edelschreiber zu Herren über Leben und Tod auf.  Sind das die  neuen Bessermenschen, die sich so gerne über andere erheben und so großzügig mit dem Leben und der Gesundheit anderer umgehen, bar jeder Vernunft oder Evidenz?
 
Vielleicht hätte man in den Kultur- und Politikredaktionen mal nach Norwegen schauen sollen,
 
•    Ida Irene Bergstrøm “Norwegian experts say deadly blood clots were caused by the AstraZeneca covid vaccine”, Science Norway, 18.03.2021, https://sciencenorway.no/covid19/norwegian-experts-say-deadly-blood-clots-were-caused-by-the-astrazeneca-covid-vaccine/1830510
 
“Our theory that this is a powerful immune response most likely triggered by the vaccine, has been confirmed”
 
Das ist mehr als Zweifel, das ist Bestätigung (“confirmed”).
 
In Deutschland gibt es stattdessen nur ein weiter-so und ostentativ das Bundesverdienstkreuz (mit Stern) für die Biontech Gründer. Wer könnte es jetzt noch wagen, diese Lichtgestalten zu kritisieren? Was auch immer passieren wird, es war immer der Virus, nie die Therapie. Der Maßstab scheint inzwischen zu seien, dass man kurz nach der Impfung nicht tot umgefallen ist. Über die Langzeitfolgen der vorschnell zugelassenen und vollkommen unzureichend getesteten mRNA Impfstoffe ist nichts bekannt.
 
Diese politisch verordnete Wissenschaft, allein der Gesichtswahrung der Mächtigen dienend, mutet inzwischen verzweifelt an. Sie führt nur in den Abgrund, sonst nirgendwohin.
 
Die Liste des Grauens wird derweil immer länger,
 
•    „Tote, Corona-Ausbrüche und Nebenwirkungen im Zusammenhang mit der Covid-Impfung“, https://corona-blog.net/tote-im-zusammenhang-mit-der-covid-impfung/
 
Die Politik und die Medien haben von den Impfgeschädigten und den Impftoten gefordert, sich selbst zu opfern. Mit welcher Berechtigung? Es ist nicht einmal klar, ob von den Impfungen irgendein Schutz ausgeht. Die absolute Risikoreduktion ist unter 1%.
 
•    Allan S. Cunningham, „Rapid Response: Covid-19 vaccine candidate is unimpressive: NNTV is around 256“, BMJ, Nov 13, 2020,  https://www.bmj.com/content/371/bmj.m4347/rr-4
 
Aber, das wird gar nicht mehr thematisiert. Als ob es zu den Gefahren des vorschnellen Einsatzes von Impfstoffen keine Erfahrungen gäbe, vgl.
 
•    Ärzteblatt, „Grippeimpfung: Wie Pandemrix eine Narkolepsie auslöst“, 2. Juli 2015, https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/63356/Grippeimpfung-Wie-Pandemrix-eine-Narkolepsie-ausloest
 
Man kann auch früher ansetzen, wo war die jedes-Leben-zählt Fraktion als es um die Hydroxychloroquin Überdosierung ging, die in der Anfangsphase der angeblichen Pandemie eine große Rolle spielte und viele Opfer forderte?
 
•    “FDA News Release - Coronavirus (COVID-19) Update: FDA Revokes Emergency Use Authorization for Chloroquine and Hydroxychloroquine”, June 15th 2020, https://www.fda.gov/news-events/press-announcements/coronavirus-covid-19-update-fda-revokes-emergency-use-authorization-chloroquine-and
 
Siehe dazu auch die Stellungnahme von Dr. med. Claus Köhnlein,
 
•    „Die Abrechnung: Ein Jahr Corona mit Dr. Köhnlein“, youtube.de, 19.03.2021, https://www.youtube.com/watch?v=f8aS8GTJYyg
 
oder falls auf Youtube gesperrt,
 
•    „Die Abrechnung: Ein Jahr Corona mit Dr. Köhnlein“, rt.de, 19.03.2021, https://de.rt.com/meinung/114685-abrechnung-jahr-corona-mit-dr/
 
Oder wo war die Kritik an vorschneller mechanischer Beatmung? Die Probleme waren frühzeitig bekannt, vgl.
 
•    Sharon Begley, “New analysis recommends less reliance on ventilators to treat coronavirus patients”, statnews, April 21, 2020, https://www.statnews.com/2020/04/21/coronavirus-analysis-recommends-less-reliance-on-ventilators/
 
Aktuell dazu,
 
•    Voshaar et al., “Conservative management of Covid 19 associated hypoxemia”, ERJ Open Research 2021; https://openres.ersjournals.com/content/early/2021/01/21/23120541.00026-2021
 
“Overall mortality was 7.7%, the mortality of intubated patients was 50%.”
 
Es wurde einmal aufgriffen in der Sendung Monitor, und dann schnell wieder vergessen.
 
•    Georg Restle, „Gefährliche Intubation: Könnten mehr Covid-19-Erkrankte überleben?“, WDR Monitor, 11.03.2021, https://www1.wdr.de/daserste/monitor/videos/video-monitor-vom--306.html
 
Wo war der Aufschrei angesichts dieser Probleme? Wo waren Karl Lauterbach und Christian Drosten? Offensichtlich sollen diese Risiken nicht thematisiert werden. Wenn sich keine Gelegenheit ergibt, andere mit dem erhobenen Zeigefinger zu belehren, scheint es für Vorzeigejournalisten wie Markus Grill vom NDR oder Cornelia Tutt von der Wirtschaftswoche uninteressant zu sein.
 
Technikgläubigkeit bis in den Tod und jeder, der davor warnt, wird medial ausgegrenzt und diffamiert. Hauptsache der Umsatz stimmt. Die Politik ist nur noch Umsatzhelfer. Die Worte Risiko oder Risikoabwägung scheint man dort nicht zu kennen. Genauso wenig die Begriffe Diskussion, Kritik, Evidenz oder auch Grundrecht.
 
Man stirbt an COVID-19 aber mit einer Impfung. Es wird mit zweierlei Maß gemessen und jeder mit einigermaßen Verstand sollte das sehen. Offensichtlich schließt das Herrn Steinmeier aus.
 
Es ist von dieser Seite keine Einsicht zu erwarten, nicht nach den zahlreichen Preisen und Ehrungen. Und vor allem nicht nach den Toten, mit denen diese Preise und Ehrungen erkauft wurden. Darüber wird man weiterhin schweigen, so wie man das immer getan hat.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis
 

 

14.03.21

  

Betreff: COVID-19 – RKI bewertet Qualität von Schnelltest: über 90% Falsch-Positive – die STIKO und die strafrechtliche Beihilfe – tödliche Intubation

 

 

 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

 

 

wir möchten auf eine Bewertung von COVID-19 Schnelltests/Selbsttests durch das RKI aufmerksam machen. Gerade für die Generation Dumpfbacke in den Kultur-, Politik- und Sportredaktionen sind das wertvolle Informationen.

 

 

 

          RKI, „Was ist bei Antigentests zur Eigenanwendung (Selbsttests) zum Nachweis von SARS-CoV-2 zu beachten?“, Epidemiologisches Bulletin 8, 2021, 25. Februar 2021, https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2021/Ausgaben/08_21.pdf?__blob=publicationFile

 

 

 

„Unter den oben genannten Annahmen liegt im 1. Beispiel (A, s. Abb. oben) der positive Vorhersagewert bei ca. 4,17 %. Der negative Vorhersagewert liegt bei ca. 99,91 %. Im 2. Beispiel (B, s. Abb. unten) liegt der positive Vorhersagewert bei ca. 11,50 %. Der negative Vorhersagewert bleibt bei ca. 99,91 %.“

 

 

 

und

 

 

 

„In Europa können In-vitro-Diagnostika alleinig unter Veröffentlichung von durch die Her¬steller selbst generierten Validierungsdaten vertrie¬ben werden; eine unabhängige Validierung muss hier nicht durchlaufen werden.“

 

 

 

 

 

Die Daten zeigen auch, dass die Strategie von Herrn Palmer, Tübingen mit einem Tagestestpass zu öffnen, zum Scheitern verurteilt ist und mehr schadet als nützt, vgl.

 

 

 

          „Palmer unterschreibt Verfügung: Fragen und Antworten zum Tübinger Tagesticket“, Schäbisches Tagesblatt, 13.03.2021, https://www.tagblatt.de/Nachrichten/Palmer-unterschreibt-Verfuegung-Fragen-und-Antworten-zum-Tuebinger-Tagesticket-493541.html

 

 

 

 

 

Der Mann hat einfach keine Ahnung und läuft blind den Fernseh-Wissenschaftlern hinterher. Aber was soll er anderes machen?

 

 

 

Schnelltests sollen den Weg aus der Lockdown-Krise zeigen und den Regierenden einen Rückzug ohne Gesichtsverlust ermöglichen. Doch was taugen die Tests? Offensichtlich weiß das keiner, außer vielleicht den Herstellern.

 

 

 

Die Hersteller bewerben ihre Tests mit hoher Spezifität und Sensitivität, doch kaum jemand, auch Ärzte häufig nicht, wissen, was diese Größen bedeuten. Oder machen sich Gedanken dazu. Karl Lauterbach empfiehlt es, dann wird es schon passen.

 

 

 

In 2019 wurden von  Gesundheitsminister Jens Spahn serologische HIV-Selbst-Tests für den Hausgebrauch propagiert. Die sind von ähnlich fraglichem Wert, vgl.

 

 

 

          Gerd Gigerenzer, „Unstatistik des Monats – „Sie sind wahrscheinlich HIV-Positiv““, RWI, 08.01.2019, http://www.rwi-essen.de/unstatistik/86/

 

 

 

 

 

Das Prinzip ist bei COVID-19 Tests dasselbe, denn das Problem besteht unabhängig vom Test. Es besteht grundsätzlich bei allen Ja/Nein Tests.

 

 

 

Sensitivität und Spezifität sind optisch hoch und werden deshalb von den Herstellern angegeben. Sie sind aber für den Patienten wenig informativ. Wichtig für den Patienten, oder zu dem Zeitpunkt noch, den Menschen, ist der PPV oder Positive Vorhersagewert (positive predictive value). Der ist real viel niedriger, aber wesentlich, denn er sagt aus, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Mensch bei einem positiven Test wirklich infiziert ist.

 

 

 

Die Sensitivität eines Tests ist die Wahrscheinlichkeit mit dem der Test einen Infizieren als infiziert erkennt. Die Abweichung der Sensitivität von 100% (also alle Infizierten werden als infiziert erkannt) ergibt die falsch-negativ Rate. D.h. es gibt Tests, die fallen negativ aus, obwohl die Person infiziert ist.

 

 

 

Die Spezifität eines Tests ist die Wahrscheinlichkeit mit dem der Test einen Gesunden als gesund erkennt. Die Abweichung der Spezifität von 100% (also alle Nicht-Infizierten werden als nicht-infiziert erkannt) ergibt die falsch-positiv Rate. D.h. trotz positivem Test ist die Person nicht infiziert.

 

 

 

Wie berechnet sich nun die Wahrscheinlichkeit für einen falsch-positiven Test? Hier geht die Häufigkeit der Erkrankung ein. Dazu ein Zahlenbeispiel. Nehmen wir eine Sensitivität von 90% und eine Spezifität von 95% an, was für einen medizinischen Test eine sehr hohe Spezifität ist. Und es seien von 1000 Personen 10 infiziert (Prävalenz (Häufigkeit) von 1 in 100 oder 1%).

 

 

 

Von den 990 nicht-infizierten (echt gesunden) Personen erkennt der Test (Spezifität) 990 * 0,95 =  941 richtig. D.h. 49 Nicht-Infizierte erkennt er falsch. Diese werden positiv getestet, obwohl sie nicht-infiziert sind. Tatsächlich waren aber nur 10 Personen infiziert. Von diesen 10 Infizierten (echt Kranken) erkennt der Test (Sensitivität) 10 * 0,90 = 9 Personen richtig.

 

 

 

Insgesamt waren also im Test 9 + 49 = 58 Personen positiv, richtig erkannt wurden davon aber nur 9.

 

D.h. die Qualität des Tests beträgt 9/58 oder etwa 16%. Das ist der positive Vorhersagewert  (PPV). Der Rest zu 100% waren Falsch-Positive, also ca. 84%. Die Differenz der Spezifität zu 100% betrug 5%. Man sieht, dass die falsch-positiven Rate nichts über die tatsächliche Anzahl der Falsch-Positiven aussagt.

 

 

 

16% der Personen erhielten in dem Zahlenbeispiel das richtige Testergebnis. Das ist weit weg von 90% oder 95%. Hätten wir das Beispiel mit einer Prävalenz (Häufigkeit) von Erkrankten von 1 in 1000 oder 0,1% gerechnet, was ungefähr COVID-19 entspricht, wäre der positive Vorhersagewert 1,8% gewesen. So schlecht sind diese Tests. Aber man fängt schon mal mit der Therapie an.

 

 

 

Dieses Problem besteht bei allen Ja/Nein Tests. Die Ursache ist, dass es viele Nicht-Infizierte gibt, die weit überwiegenden Mehrheit. Die Differenz der Spezifität zu 100% wird also mit einer großen Zahl multipliziert. Es verschärft sich je seltener eine Infektion ist (niedrige Prävalenz), da der Anteil der Nicht-Infizierten steigt.

 

 

 

Inzwischen geht man dazu über, neben absurd hohen Spezifitäten auch absurd niedrige Sensitivitäten zu unterstellen, mit dem Ziel, die Falsch-Negativen optisch hochzutreiben und die Menschen zum Testen anzuhalten. Aber die Gefahr eines falsch-negativen Tests ist verschwindend gering im Verhältnis zu den falsch-positiven Tests.

 

 

 

Die Hersteller von Tests werben mit einer hohen Sensitivität und Spezifität, unterschlagen aber die Abhängigkeit von der Häufigkeit der Krankheit. So etwas findet sich auch in medizinischen Veröffentlichungen.

 

 

 

Eine bemerkenswerte Ausnahme ist das Netzwerk evidenzbasierte Medizin, die sich durchaus auch kritisch äußern. Zu dem positiven Vorhersagewert, siehe dort,

 

 

 

          Lühmann, „Anlassloses Testen auf SarS-Cov-2“, KVH-Journal, Sep 2020, https://www.ebm-netzwerk.de/de/medien/pdf/ebm-9_20_kvh_journal_anlassloses-testen.pdf

 

 

 

Leider schmücken sich auch zunehmend Fernseh-Forscher à la Lauterbach mit dem Prädikat „evidenzbasiert“.

 

 

 

Hinter dem mathematischen Problem liegt das folgende biochemische Problem. Die Verteilungen der positiven und negativen Testergebnisse überschneiden sich, wie in nachfolgender Graphik gezeigt.

 

 

 

 

 

Was der Hersteller eines Tests tun kann, ist den cut-off  verschieben. Der cut-off ist der Schwellwert bis zu dem ein Test als negativ gilt und ab wann er als positiv gewertet wird. Dabei gibt es eine Abwägung zwischen Sensitivität und Spezifität oder dem Maße in dem man falsche Negative und falsche Positive akzeptiert. Das macht jeden Test von vorn herein in gewisser Weise beliebig, als dass es immer eine Entscheidung geben muß, wo der cut-off Wert liegt. Man kann versuchen, die Werte von Sensitivität und Spezifität zu optimieren, aber mehr auch nicht. Es ist in der Regel jedem Hersteller eines Tests selbst überlassen, wie er den cut-off legt.

 

 

 

Die Medizin versucht teilweise durch mehrfaches Testen hintereinander das Ergebnis zu verifizieren. Man macht 3 Tests, und wenn 2 positiv und einer negativ ist, wird man als infiziert betrachtet (tie breaker test). Aber welche Aussagekraft hat das? Nur die, dass es wohl ein Problem mit dem Test gibt.

 

 

 

Dazu kommt, dass es auch das Testresultat „unbestimmt“ gibt. D.h. der Test liefert kein klares Ergebnis. Was sagt das aus? Dass die Biomedizin ist vielleicht weniger gut ist, als sie glaubt. Und man sollte sehr vorsichtig sein, bevor man Menschen, die keine Symptome zeigen, aufgrund eines Biomarkers für krank erklärt.

 

 

 

Angesichts der extrem hohen Zahl an Falsch-Positiven führt es auch nicht weiter, wenn man auf eine Bestätigung durch PCR hofft, falls ein Schnelltest positiv war. Positive Vorhersagewerte von unter 5%  taugen sicher nicht als Vortestswahrscheinlichkeit. Es genügt, beim PCR Test den cycle threshold (Ct), also die Anzahl der Verstärkungszyklen, entsprechend hochzudrehen und das gewollte, positive Ergebnis wird im PCR erscheinen. Zum cycle threshold siehe auch,

 

 

 

          Apoorva Mandavilli „Your Coronavirus Test Is Positive. Maybe It Shouldn’t Be.“, NVT, Aug. 29, 2020, https://www.nytimes.com/2020/08/29/health/coronavirus-testing.html

 

 

 

“Any test with a cycle threshold above 35 is too sensitive, agreed Juliet Morrison, a virologist at the University of California, Riverside. “I’m shocked that people would think that 40 could represent a positive,” she said.”

 

 

 

 

 

Aber, Antikörper-Testkits waren noch nie besser, genau wie PCR. Das an die Adresse derjenigen, die glauben, dass es seit 40 Jahren (1981) eine Retrovirus-Pandemie gibt, die zuerst bei schwer drogenabhängigen, mehrfach infizierten Homosexuellen in den USA aufgetreten sei.

 

 

 

          Gottlieb et al., “Pneumocystis Pneumonia - Los  Angeles“, Morbidity and mortality weekly report, Vol. 30, no. 21, June 5, 1981, https://stacks.cdc.gov/view/cdc/1261

 

 

 

 

 

Erstaunlich, dass PCR weiterhin sein eigener Goldstandard sein darf, während gleichzeitig einige Millionen Existenzen vernichtet werden. Aber für den Testterror, der die Menschen gefügig machen soll, reicht es. Die gemeldeten positiven Testzahlen sagen nichts darüber aus, wie viele Menschen tatsächlich infiziert waren und wie viele von den Infizierten tatsächlich krank geworden sind.

 

 

 

Damit ist man dann bei der Therapie, mit der die Menschen „gerettet“ werden sollen.

 

 

 

Inzwischen sollte auch dem letzten Deppen in den Redaktionen aufgefallen sein, dass es eine mit dem Lineal gezogene, gerade Linie von der WHO, über die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA), dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI), der Ständigen Impfkommission (STIKO) und dem Bundesgesundheitsministerium, bis zu Coronoikern à la Karl Lauterbach und Viola Priesemann gibt. Es spricht nicht für eine kritische Auseinandersetzung mit den Impfstoffen, die nun als „umfassend getestet“ und „zugelassen“ beschrieben werden, wenn überall Fälle mit Blutgerinnungsstörungen kurz nach der Impfung auftreten. Für diese „Expertenmeinungen“ braucht man keine Zeitung mehr zu kaufen.

 

 

 

Ausfallend ist, dass Blutgerinnungsstörungen bei Geimpften in allen Nachbarländern auftreten, aber angeblich in Deutschland nichts gefunden wird.

 

 

 

Kurz nachdem die STIKO ihre Empfehlung für den Astra-Zeneca Impfstoff auf Über-65-Jährige ausgeweitet hat, häufen sich die Todesfälle. Inzwischen hat selbst die EMA begriffen, dass es einen Zusammenhang zwischen den Toten und den Impfungen gibt.

 

 

 

          „Astra-Zeneca-Impfstoff : EMA weist auf schwere allergische Reaktion als Nebenwirkung hin“, FAZ.NET, 12.03.2021, https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/astra-zeneca-impfstoff-ema-weist-auf-schwere-allergische-reaktion-als-nebenwirkung-hin-17241605.html

 

 

 

 

 

Was ist also eine Empfehlung der STIKO wert? Wieviel Objektivität kann man von der STIKO bei Impfopfern erwarten? Warum ist von der jedes-Leben-zählt Fraktion nichts zu hören, die so gerne Kritiker fragt, ob diesen das Leben von anderen Menschen egal sei?

 

 

 

Während bei dem sogenannten Long-COVID niemand auf die Idee gekommen zu sein scheint, mal nach möglichen Langzeitfolgen bei anderen Virus-Infektionen, wie z.B. der Influenza, zu schauen, fällt den „Experten“ plötzlich ein, dass bei allen(!) Impfungen mit schweren Nebenwirkungen, einschließlich Todesfällen, zu rechnen sei. Das allein ist eine Erkenntnis für sich. Vgl. ebenda,

 

 

 

„Gleichzeitig wies die EMA darauf hin, dass schwere allergische Reaktionen auch bei Impfungen gegen andere Krankheiten eine bekannte seltene Nebenwirkung sind. Der Astrazeneca-Beipackzettel empfiehlt bereits jetzt, dass Patienten nach einer Impfung noch mindestens 15 Minuten unter Beobachtung bleiben sollten, um auf mögliche allergische Reaktionen reagieren zu können.“

 

 

 

 

 

Während die deutsche Politprominenz immer lauter über eine Impfpflicht spekuliert, wird der Bürger auf den Beipackzettel verwiesen?

 

 

 

Warum hat man von diesen offensichtlich akzeptierten Opfern nie etwas in den Medien gelesen? So wie die derzeitige Berichterstattung aussieht, sollte man realistischer Weise von einer hohen Dunkelziffer von Impftoten ausgehen.

 

 

 

Rechtlich ist die Empfehlung der STIKO als Beihilfe zu werten. Man hat den Tod der Impfopfer billigend in Kauf genommen und dem Vorschub geleistet. Die Toten waren zudem arglos. Sie mußten nach der Empfehlung der STIKO und der unkritischen Berichterstattung dazu, zu keinem Zeitpunkt davon ausgehen, dass sie in Todesgefahr waren.

 

 

 

Jeder, der in dieser sorglosen und beschwichtigen Weise, wie es derzeit geschieht, die vollkommen unzureichend getesteten und überhastet eingeführten Impfstoffe schön schreibt, wird sich ebenfalls dem Vorwurf der Beihilfe ausgesetzt sehen.

 

 

 

Falls noch ein zweiter Impfstoff wegen Todesfällen ausfällt, war es das für die Impf- und Teststrategie der Bundesregierung. Von der STIKO hat die Bundesregierung sicher nichts zu befürchten. Dort steckt man viel zu tief mit drin. Stattdessen redet die STIKO jetzt den russischen Impfstoff schön, damit noch irgendetwas von der Regierungsstrategie übrigbleibt.

 

 

 

Und bei Astra-Zeneca reden wir von kurzfristigen Folgen unmittelbar nach der Impfung. Die Langzeitfolgen der mRNA Impfstoffe sind nicht absehbar. Aber wir machen uns alle kein Sorgen. Karl Lauterbach hat gesagt, das klappt schon.

 

 

 

 

 

Es gibt wenige Lichtblicke.

 

 

 

Inzwischen, man glaubt es kaum, greift das öffentlich-rechtliche Fernsehen die Risiken von Intubation auf, vgl.

 

 

 

          Georg Restle, „Gefährliche Intubation: Könnten mehr Covid-19-Erkrankte überleben?“, WDR Monitor, 11.03.2021, https://www1.wdr.de/daserste/monitor/videos/video-monitor-vom--306.html

 

 

 

 

 

Die Veröffentlichung dazu,

 

 

 

          Voshaar et al., “Conservative management of Covid 19 associated hypoxemia”, ERJ Open Research 2021; https://openres.ersjournals.com/content/early/2021/01/21/23120541.00026-2021

 

 

 

“Overall mortality was 7.7%, the mortality of intubated patients was 50%.”

 

 

 

 

 

Und das alles in Zeiten historisch niedriger Bettenauslastungen in den Krankenhäusern, vgl.

 

 

 

          Busse, Nimptsch, „COVID-19-Pandemie: Historisch niedrige Bettenauslastung“, Dtsch Arztebl 2021; 118(10): A-504 / B-426, 12. März 2021, https://www.aerzteblatt.de/archiv/218200/COVID-19-Pandemie-Historisch-niedrige-Bettenauslastung

 

 

 

 

 

Lesen die in den Redaktionen keine Zeitungen?

 

 

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

Johannes Kreis 

 

 

 


09.03.21

Betreff: Reihe „Tiefpunkte des deutschen Journalismus“
 
 
Sehr geehrte Corona-Kritiker und andere kritischen Geister,
 
in unserer Reihe „Tiefpunkte des deutschen Journalismus“ stellen wir diesmal die Frage, wie tief kann eine SZ noch sinken?
 
•    Gerhard Matzig, „Minister Siblers Gartenparty: Doppeltes Ärgernis“, SZ online, 25. Februar 2021, https://www.sueddeutsche.de/panorama/sibler-garten-corona-1.5216969
 
„Ein Minister empfängt an seinem Geburtstag im Garten zu viele Menschen aus zu vielen Haushalten. Ein Ärgernis, klar. Aber fast so ärgerlich ist doch eigentlich die Gestaltung der Grünfläche.“
 
Bei jedem anderen wäre die Polizei in Mannschaftsstärke angerückt. Millionen von Existenzen vernichtet, aber die SZ sorgt sich um die Rasenfläche.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis

 


07.03.21


Betreff: COVID-19 – was passiert, wenn man die Experten wechselt
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
wir möchten auf die Erfolge von Ron DeSantis, dem Gouverneur von Florida, USA, im Zusammenhang mit COVID-19 aufmerksam machen, ohne Lockdown,
 
•    Allysia Finley, „Vindication for Ron DeSantis“, WSJ online, March 5, 2021, https://www.wsj.com/articles/vindication-for-ron-desantis-11614986751
 
“Florida’s death rate is in the middle of the pack and only slightly higher than in California, which has a much younger population. Florida’s death rate among seniors is about 20% lower than California’s and 50% lower than New York’s, based on Centers for Disease Control and Prevention data.”
 
“Mr. DeSantis says he listened to a different cast of experts such as Stanford’s Jay Bhattacharya, Harvard’s Martin Kulldorff and Oxford’s Carl Heneghan and Sunetra Gupta. Instead of shutting down businesses in the summer, he ordered more-frequent testing for nursing-home workers and deployed more personnel to hard-hit hospitals. In late July, cases in Florida and across the Sun Belt began to fall.”
 
Offensichtlich zahlt es sich aus, auch alternative Meinungen zu hören und diese Wissenschaftler nicht mit Diffamierungen und Schmähungen zu überziehen oder in den sozialen Medien zu sperren. Was ist die Diskussion in Deutschland?
 
Die Erde ist keine Scheibe. Vgl.
 
•    Sarah Brasack, Carsten Fiedler, „Interview mit Mai Thi Nguyen-Kim „Attila Hildmann schickt seine Lämmer zu mir““, KSTA online, 28.02.2021, https://www.ksta.de/kultur/interview-mit-mai-thi-nguyen-kim--attila-hildmann-schickt-seine-laemmer-zu-mir--38112794
 
„Zum Beispiel dem, dass die Erde doch keine Scheibe ist.
 
[…] Mein Hassbeispiel in der Krise sind Experten wie Sucharit Bhakdi, die den wissenschaftlichen Konsens in Frage stellen und dafür eine Plattform bekommen. […]Das tut Bhakdi aber nicht, weshalb er in der wissenschaftlichen Community nicht erst genommen wird. Auf einen Laien kann das erst einmal so wirken wie eine dogmatische Wissenschafts-Religion, wo nur eine Meinung erwünscht ist. Aber es geht in Wissenschaft nun mal nicht um Kreativität, sondern um Evidenz. Und Evidenz wird auch nicht demokratisch gebildet, sondern ist faktenbasiert.“
 
Der Blick nach Florida zeigt, dass es sich lohnt, die Diskussion auf einem höheren Niveau zu führen, als „die Erde ist keine Scheibe“. Aber für mehr reicht es bei Frau Nguyen-Kim (und vielen anderen) wohl nicht.
 
Angesichts der allgemeinen Datenlage (normaler Krankenstand, keine Übersterblichkeit) muß man inzwischen auch fragen, welchen Wert ein Konsens der sogenannten wissenschaftlichen Community überhaupt hat. Um ein Mitglied dieser Gemeinschaft zu werden, reicht es ausreichend nützlich zu sein.
 
Menschen im Alter von Mitte 80 und altersbedingten Vorerkrankungen sterben an COVID-19, aber mit einer Impfung? Dieselbe Gruppe hat einmal noch 9 Jahre Restlebenserwartung (an COVID-19 gestorben), im anderen Fall stirbt sie eines natürlichen Todes (mit Impfung).
 
Das scheint wenig faktenbasiert. Mit Impfung kann man auch Ende 40 sterben.
 
Aber, um von diesen Fakten zu erfahren, muß man inzwischen in den Iran gehen. Augenscheinlich liegt den Ayatollahs das Wohl der Bevölkerung mehr am Herzen als den Machthabern in den sogenannten westlichen Demokratien.
 
•    „Austrian nurse dies after being vaccinated with Astra Zeneca”, Iran Press, last update: Sunday, 07 March 2021, https://iranpress.com/content/35734
 
“A 49-year-old nurse from the Zwettl State Hospital, Austra died on Saturday shortly after receiving a Covid-19 vaccination from Astra Zeneca.”
 
In Deutschland liest sich das so,
 
•    „Impfstoff von Astrazeneca: Berichte über Nebenwirkungen und Akzeptanzprobleme – Experten widersprechen“, Deutschlandfunk, 7. März 2021, https://www.deutschlandfunk.de/corona-pandemie-impfstoff-von-astrazeneca-berichte-ueber.1939.de.html?drn:news_id=1234992
 
„Spahn, Drosten und Lauterbach verteidigen Astrazeneca-Impfstoff.“
 
Vielleicht sollte man auch hierzulande mal die Experten wechseln.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis

 


02.03.21

Betreff: COVID-19 – Scheuklappen und Beliebigkeit in der modernen Molekularbiologie
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
wir möchten anhand von zwei Veröffentlichungen auf die Einseitigkeit, aber auch die Beliebigkeit in der modernen Molekularbiologie hinweisen.
 
•    Zhou et al., “A pneumonia outbreak associated with a new coronavirus of probable bat origin”, Nature. 2020; 579(7798): 270–273, published online Feb 3, 2020, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7095418/
 
 
und
 
•    Wiesendanger, „Studie zum Ursprung der Coronavirus-Pandemie“, February 2021, https://www.researchgate.net/publication/349302406_Studie_zum_Ursprung_der_Coronavirus-Pandemie
 
 
Die eine Arbeit (Zhou et al.) behauptet einen neuen Virus zoonotischen Ursprungs gefunden zu haben (Sprung eines Virus von einem tierischen Wirt auf den Menschen als neuen Wirt), die andere (Wiesendanger) behauptet, dass es in China einen Laborunfall gegeben hätte, und dass sich dadurch ein neuartiger, eben in jenem Labor gezüchteter Virus im Umlauf befände.
 
Gemeinsam ist beiden Arbeiten, dass ein singuläres Ereignis unterstellt wird, das zu einer Pandemie geführt haben soll.
 
Die Zoonose-Hypothese scheint, wie in den vergangenen mutmaßlichen Pandemien auch, die meisten Anhänger zu haben, wobei es offen bleibt, welche Spezies diesmal der Übeltäter gewesen sein soll, Fledermäuse, chinesische Schuppentiere, Marderhunde, Nerze oder auch eine Kombination daraus. Dieser Punkt scheint nicht so wichtig zu sein, Hauptsache Zoonose.
 
Eine dritte Möglichkeit, kein Laborunfall und keine Zoonose, scheint es nicht zu geben. Das ist das Merkwürdige, denn keine der beiden Arbeiten kann ihre Hypothese belegen.
 
Vgl. Wiesendanger,
 
„Bis heute gibt es keine wissenschaftlich basierten strikten Beweise für eine der beiden genannten Theorien.“
 
 
Vgl. auch
 
•    Sallard et al., “Tracing the origins of SARS-COV-2 in coronavirus phylogenies: a review”, Environmental Chemistry Letters, Feb 4, 2021, https://link.springer.com/article/10.1007/s10311-020-01151-1
 
“The data currently available are not sufficient to firmly assert whether SARS-CoV2 results from a zoonotic emergence or from an accidental escape of a laboratory strain.”
 
 
Das ist wohl der einzig unstrittige Satz, der zu diesem Thema gesagt werden kann. Und das ist der Stand der Wissenschaft. Dabei mahnt Wiesendanger eine „ergebnisoffenen Haltung“ der Wissenschaft an, schränkt aber gleichzeitig, wie alle anderen, die zu betrachtenden Hypothesen auf diese zwei ein.
 
Dieses singuläre Ereignis ist essentiell für eine Pandemie. Ohne dieses Ereignis geht es nicht. Es ist der Kern der Bedrohungsszenarien, die man zu COVID-19 und den anderen mutmaßlichen Pandemien in der Vergangenheit aufgebaut hat. Aber, für die mutmaßliche Bekämpfung der Bedrohung und die damit verbundenen Milliardenumsätze ist es egal, wie es zu der Situation gekommen sein soll.
 
Die makroskopischen Daten wiederlegen beide Theorien und die Hypothesen vom singulären Ereignis. Der Krankenstand war in Deutschland in 2020 nicht höher als normal, tendenziell eher niedriger [1,2,3]. Es gab generell  weniger Atemwegserkrankungen [4]. Die weit überwiegende Mehrheit der Menschen ist symptomfreie und wird aufgrund von katastrophal schlechten PCR Tests als krank definiert [5]. Die Krankenhausauslastung war normal, und die Anzahl der beatmeten Patienten tendenziell niedriger als in den Vorjahren [6,7,8]. Wie die Beispiele Schweden, Japan und Florida zeigen, kann das nicht an den Lockdown-Maßnahmen gelegen haben [9]. Es ist keine Übersterblichkeit zu verzeichnen, wenn man die steigende Überalterung in Deutschland berücksichtigt [10,11]. Das passt zu dem normalen Krankenstand und der normalen Krankenhausauslastung, denn bei einer Infektion muß man erstmal krank werden, bevor man (unter Umständen) stirbt. Die seltenen, tödlichen Ausgänge einer Infektion treffen Menschen im Alter von Mitte 80 und multiple Vorerkrankungen und sind von der natürlichen Sterblichkeit nicht zu unterscheiden.
 
Ganz offensichtlich passen die epidemiologischen Daten nicht zu den molekularen Theorien vom neuen Killervirus.
 
Aber es wird munter auf der molekularen Ebene herumspekuliert, was sehr einfach ist, weil man nichts tatsächlich beweisen kann.
 
Was wäre zur Konstruktion dieser Krise besser geeignet, als eine Wissenschaft, die mehrheitlich nur vermutet und bei der es nur darauf ankommt, wer behauptet was, und wie sieht der gegenwärtige Konsens aus? Fernseh-Professoren, die mehr Zeit in Talkshows als im Labor verbringen, verkünden die Wissenschaft, ohne jeden handfesten Beweis. Aber das Geld fließt in Strömen. Wehe, jemand stellt das in Frage!
 
Die Vermutungen werden medial als „gesicherter Stand der Kenntnis“ verkauft, jedoch der einzige gesicherte Stand der Wissenschaft ist, dass es in Deutschland in 2020 nicht mehr Kranke gab, als in den Jahren davor und es lagen auch nicht mehr Menschen im Krankenhaus, weder auf Station noch auf Intensiv.
 
Das Ganze wird begleitet von hastig zugelassenen und unzureichend getesteten Medikamenten und Therapien, die sich von selbst verkaufen, oder besser, dank staatlichem Druck zur Pflicht werden. Die öffentlichen Gesundheitskassen im Selbstbedienungsmodus, zugänglich gemacht durch nützliche Kommissionen. Gleichzeitig werden alle Kritiker medial ausgegrenzt und in infamer Weise verleumdet.
 
Wie geht es weiter? Im Verlauf einer Pandemie, Jahr 2 und folgende, ist es dann in der Regel so, dass man in den Industrienationen, dank  moderner Medizin, so gerade nochmal die Kurve bekommen hätte, aber(!) in Entwicklungsländern grassiere die Seuche weiter, medial begleitet von Schockbildern und angeblichen Hochrechnungen aus den Armutsvierteln dieser Welt. Unter gar keinen Umständen werden die Grundannahmen, wie die dem Viruswahn zugrunde liegenden Zoonose-Hypothesen, in Frage gestellt, und die Beweise lassen weiter auf sich warten.
 
In diesem Zustand befindet sich die moderne Molekularbiologie seit mehr als 30 Jahren und es ist festzuhalten, dass sich diese Konstruktion als äußerst profitabel erwiesen hat.
 
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis
 
 
 
Referenzen
 
[1] TKK Pressemitteilung, „Trotz Corona: Krankenstand im 1. Halb¬jahr 2020 stabil - Anstieg bei psychischen Diagnosen“, 7. Sep 2020, https://www.tk.de/presse/themen/praevention/gesundheitsstudien/trotz-corona-krankentand-stabil-2090874
 
[2]TKK, „Pressemitteilung aus Schleswig-Holstein - Krankenstand in Schleswig-Holstein gesunken“, 4. Februar 2021, https://www.tk.de/presse/themen/praevention/gesundheitsstudien/krankenstand-in-schleswig-holstein-2099892
 
[3] BKK Dachverband, „Statistik - Monatlicher Krankenstand“, https://www.bkk-dachverband.de/statistik/monatlicher-krankenstand
 
[4] RKI, „Wochenberichte der AGI“, https://influenza.rki.de/wochenberichte.aspx
 
[5] Oran, Topol, “The Proportion of SARS-CoV-2 Infections That Are Asymptomatic - A Systematic Review”, Ann. Int. Med., Jan 22, 2021, https://www.acpjournals.org/doi/10.7326/M20-6976
 
[6]DIVI, „Anzahl gemeldeter intensivmedizinisch behandelter COVID-19-Fälle an Anzahl belegter Intensivbetten“, https://www.intensivregister.de/#/aktuelle-lage/zeitreihen
 
[7] IQM, „Effekte der SARS-CoV-2 Pandemie auf die stationäre Versorgung im ersten Halbjahr 2020. Eine Analyse der §21 Routinedaten an 421 Kliniken der Initiative Qualitätsmedizin (IQM).“, https://www.initiative-qualitaetsmedizin.de/effekte-der-sars-cov-2-pandemie-auf-die-stationaere-versorgung-im-ersten-halbjahr-2020
 
[8] Helios, „Auslastung Helios-weit“, https://www.helios-gesundheit.de/qualitaet/auslastung/
 
[9] Zack, „Warum Lockdowns nicht so wirken wie gedacht“, 21.01.2021, https://frankfurtzack.medium.com/warum-lockdowns-nicht-so-wirken-wie-gedacht-9a92c093d361
 
[10] Kauermann, Küchenhof, „CoDAG-Bericht Nr.4“, Statistisches Beratungslabor (Statlab) am Lehrstuhl für Statistik und ihre Anwendungen in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der LMU München, 11.12.2020, https://www.stablab.stat.uni-muenchen.de/_assets/docs/codag-bericht-4.pdf
 
[11] Heudorf und Gottschalk, „Die Covid-19-Pandemie in Frankfurt am Main: Was sagen die Daten?“, Hessisches Ärzteblatt, Ausgabe 10/2020, https://www.laekh.de/heftarchiv/ausgabe/artikel/2020/oktober-2020/die-covid-19-pandemie-in-frankfurt-am-main-was-sagen-die-daten
 


26.02.

Betreff: COVID-19 Impftote - noch 9 Jahre Restlebenserwartung der Verstorbenen
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
in dem Beitrag des NDR,
 
•    Robert Bongen, Lea Busch, Johannes Edelhoff, „Corona: Tod nach Impfung“, Panorama, 12.02.2021, https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2021/Corona-Tod-nach-Impfung,coronaimpfung130.html
 
verweist der Präsident der Ständigen Impfkommission (STIKO), Prof. Thomas Mertens, auf das hohe Alter der Verstorbenen von 85 Jahren, vgl.
 
„Für Thomas Mertens, Virologe und Vorsitzender der Ständigen Impfkommission (STIKO), ist zunächst eine Zahl wesentlich: 85 Jahre. So hoch ist das  Durchschnittsalter der Verstorbenen: "Wenn Sie in einer Gruppe von Menschen impfen, die sowieso ein statistisch hohes Risiko haben, in nächster Zeit zu sterben, dann kann es natürlich auch sein, dass jemand im engeren zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung stirbt."“
 
Hatten diese Menschen nicht noch 9 Jahre Restlebenserwartung? Vgl.
 
•    Rommel et al., „COVID-19-Krankheitslast in Deutschland im Jahr 2020 - Durch Tod und Krankheit verlorene Lebensjahre im Verlauf der Pandemie“, Dtsch Arztebl 2021; 12. Februar 2021, https://www.aerzteblatt.de/archiv/217880/COVID-19-Krankheitslast-in-Deutschland-im-Jahr-2020
 
„Durchschnittlich verlor jede verstorbene Person 9,6 Lebensjahre…“
 
Im Median waren die laut RKI mit oder an COVID-19 Verstorbenen in Deutschland 84 Jahre alt.
 
•    „Täglicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19)“, RKI, 16.02.2021, https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Feb_2021/2021-02-16-de.pdf?__blob=publicationFile
 
„Von allen Todesfällen waren 58.297 (89%) Personen 70 Jahre und älter, der Altersmedian lag bei 84 Jahren (…).“
 
Vgl. auch
 
•    UKE Pressemitteilung, „Neue Studie von UKE-Forschenden: Das Corona-Virus befällt auch das Herz“, 10.7.2020, https://www.uke.de/allgemein/presse/pressemitteilungen/detailseite_96963.html
 
„Die für die Studie untersuchten verstorbenen Patientinnen und Patienten (23 Frauen, 16 Männer) waren im Mittel 85 Jahre alt.“
 
„Die Patienten repräsentieren mit ihren altersgerechten Vorerkrankungen wie Bluthochdruck und koronare Herzerkrankung die typischen COVID-19-Patienten in Deutschland,…“
 
Wo ist der Unterschied?
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis

 

 

21.02.

Betreff: COVID-19 – die Impfungen und die Toten: von „blöd gelaufen“ bis „trauriger Zufall“ – zu der Glaubwürdigkeit deutscher Strafverfolgungsbehörden
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
wir möchten erneut auf die teilweise tödlich verlaufenen COVID-19 Fälle in Pflegeheimen nach Impfungen hinweisen.
 
Bekannt sind u.a. Pflegeheime in Belm bei Osnabrück, Nordhorn (Grafschaft Bentheim), Rhede im nördlichen Emsland, Gröditz im Landkreis Meißen, Uhldingen-Mühlhofen in Baden-Württemberg, Bedburg in NRW, Leipzig in Sachsen und Miesbach in Oberbayern.
 
•    „Bedburger Pflegeheim: Senioren und Personal nach Impfung an Corona erkrankt“, WDR, 14.01.2021, https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/Coronafaelle-nach-Impftermin-in-Bedburger-Pflegeeinrichtung-100.html
 
„In einer Bedburger Pflegeeinrichtung sind 21 Senioren und zwei Mitarbeiter an Corona erkrankt. Laut dem Kreis waren alle von ihnen Ende Dezember gegen das Virus geimpft worden.“
 
•    „Landkreis Meißen Trotz Impfung: Corona-Ausbruch in Gröditzer Pflegeheim“, MDR, 21. Januar 2021, https://www.mdr.de/sachsen/dresden/meissen/corona-infektionen-pflegeheim-groeditz-trotz-impfung-100.html
 
„Fast die Hälfte der Bewohner des Pflegeheims in Gröditz im Landkreis Meißen sind positiv auf Corona getestet worden, obwohl sie Anfang Januar geimpft wurden.“
 
Mit der zweiten Impfung hat das offensichtlich wenig zu tun, denn die erhöht den Schutz nicht,
 
•    „Corona-positiv trotz Impfung: Weitere Heimbewohner infiziert“, NDR, 10.02.2021, https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/Corona-positiv-trotz-Impfung-Weitere-Heimbewohner-infiziert,belm272.html
 
„Die meisten der Infizierten waren zwei Mal gegen Corona geimpft. Und das schon einige Wochen, bevor sie positiv getestet wurden.“
 
„Auch der Bremer Virologe Andreas Dotzauer kann das nicht erklären. "Ich denke schon, dass es ein zufälliges Ereignis ist. Vielleicht kann man so sagen: Es ist einfach blöd gelaufen."“
 
Vielleicht sollte man damit anfangen, was Virologen überhaupt erklären können. Diese Liste ist sehr kurz.
 
•    „Elf Todesfälle im Seniorenwohnpark: Laut Bürgermeister ein „tragischer Zufall“ und ohne Zusammenhang zum Impftermin“, Südkurier, 25. Januar 2021, https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/elf-todesfaelle-im-seniorenwohnpark-laut-buergermeister-ein-tragischer-zufall-und-ohne-zusammenhang-zum-impftermin;art410936,10719652
 
„Elf von 41 Bewohnern eines Seniorenheims in Uhldingen-Mühlhofen, die am 31. Dezember gegen Corona geimpft wurden, sind seitdem an oder mit Covid-19 gestorben. Wie die Gesundheitsbehörde im Landratsamt, schließt auch der Bürgermeister der Gemeinde einen Zusammenhang zwischen Impfung und Todesfällen aus. Er sprach von einem „tragischen Zufall“.“
 
•    „Schwerer Sars-Cov-2-Ausbruch Drama in Leipziger Pflegeheim: 16 Corona-Tote seit Mitte Januar“, LVZ, 18.02.2021, https://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Leipzig-16-Corona-Tote-in-Pflegeheim-seit-Mitte-Januar
 
„Bei einem schweren Corona-Ausbruch in einem Seniorenheim in der Leipziger Südvorstadt ist fast jeder vierte Bewohner gestorben – trotz Schutzimpfung.“
 
•    BR24-Newsletter, „Impfung kam zu spät: Acht Tote in Miesbacher Pflegeheim“, br online, 20.01.2021, https://www.br.de/nachrichten/bayern/impfung-kam-zu-spaet-acht-tote-in-miesbacher-pflegeheim
 
„In dem Pflegeheim seien 41 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden, wovon 34 geimpft waren. Sieben geimpfte Bewohner und ein weiterer seien inzwischen gestorben, teilte die Kreisbehörde am Dienstag mit. Auch 24 Mitarbeiter seien erkrankt.“
 
„“Aufgrund des engen zeitlichen Abstands zwischen Impfung und Ausbruch ist davon auszugehen, dass sich die Geimpften bereits zum Zeitpunkt der Impfung angesteckt hatten“, hieß es. Außerdem hätte es den vollen Impfschutz erst nach der zweiten geplanten Impfung gegeben. „Für die Geimpften kam die Impfung also zu spät.““
 
„Dass nun ausgerechnet in einem zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung gleich zwei Einrichtungen betroffen sind, ist wohl leider ein trauriger Zufall", sagte Behördensprecherin Sophie Stadler.“
 
Die Toten, das ist immer der Virus, nie die Therapie.
 
Traurig ist die geistige Schlichtheit deutscher Behörden. Aber so muß man wohl argumentieren, wenn man vom Bayerischen Staatsrundfunk und dem selbsternannten „Faktenfuchs“ des BR nicht als Spinner und Leugner diffamiert werden will.
 
Der enge zeitliche Abstand zwischen Impfung und Ausbruch bzw. Tod spricht für eine vorherige Infektion und der Rest sind „traurige Zufälle“? Redet man den weiterhin fehlenden Schutz der Alten schön? 60% der mit positivem Test Verstorbenen waren pflegebedürftig oder kamen aus Pflegeheimen. Da hat nicht eine der vielen Lockdown-Maßnahmen geschützt.
 
•    „COVID-19: Sterblichkeit unter Pflegebedürftigen fünfzigmal höher“, Ärzteblatt, 10. Juni 2020, https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/113675/COVID-19-Sterblichkeit-unter-Pflegebeduerftigen-fuenfzigmal-hoeher
 
„Werden die Befragungsergebnisse auf die Bundesrepublik hochgerechnet, zeigt sich, dass rund 60 Prozent aller Verstorbenen von Pflegeheimen oder Pflegediensten betreute Pflegebedürftige sind, wobei deren Anteil an allen infizierten Personen nur insgesamt 8,5 Prozent beträgt“
 
Die Nebenwirkungen treten bei Arbeitnehmern (unter 65 Jahre) so gehäuft auf, dass die Impfungen abgebrochen wurden,
 
•    „Emden: Viele Krankmeldungen nach Corona-Impfungen in Klinik“, NDR, 15.02.2021, https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Emden-Viele-Krankmeldungen-nach-Corona-Impfungen-in-Klinik,emden1370.html
 
„Wie NDR 1 Niedersachsen berichtet, sind etwa 15 Prozent der geimpften Personen betroffen. Viele von ihnen klagten über Übelkeit, Kopfschmerzen und teilweise sogar hohes Fieber. Wie lange die angegebenen Nebenwirkungen anhielten, war zunächst nicht bekannt.“
 
„Wie die Trägergesellschaft des Klinikums Emden mitteilte, wurden wegen der auftretenden Symptome die Impfungen am Sonnabendnachmittag ausgesetzt. Fünf weitere Angestellte wurden nicht mehr geimpft, um die Handlungsfähigkeit der Station zu erhalten.“
 
Die Altersgruppe unter 65 Jahren ist von COVID-19 nicht über das Maß einer saisonalen Virenwelle hinaus betroffen. Der Krankenstand in Deutschland in 2020, also vor den Impfungen, war normal.
 
•    TKK, „Pressemitteilung aus Schleswig-Holstein - Krankenstand in Schleswig-Holstein gesunken“, 4. Februar 2021, https://www.tk.de/presse/themen/praevention/gesundheitsstudien/krankenstand-in-schleswig-holstein-2099892
 
„Covid-19 spielt eine eher untergeordnete Rolle - Die Krankschreibungen aufgrund der Diagnose Covid-19 spielen eine eher untergeordnete Rolle im Vergleich zu den anderen Erkrankungen. Deutschlandweit verzeichnete die TK im letzten Jahr rund 5,3 Millionen Krankschreibungen, davon 26.833 aufgrund von Covid-19.“
 
Was tut man den Menschen hier an? Welche Risiken geht man zum angeblichen Schutz der Menschen ein? Und zu den Langzeitfolgen dieser Impfungen weiß man gar nichts.
 
Jedes Leben zählt. Es sei denn, man ist eines der notwendigen Opfer, die der Lebensrettung leider im Weg standen. Mit Wissenschaft hat das nichts zu tun. Man erklärt das, was man braucht, zur Theorie.
 
Das gilt auch für das ZDF. Hier erinnert man sich plötzlich wieder an die Grunderkrankungen, die man bei den im Median 84 Jahre alten Verstorbenen mit einem positiven COVID-19 Test vergessen hatte.
 
•    Katja Belousova, „Coronavirus - Sterblichkeit nach Impfung - Was ist bekannt?“, ZDFheute, 02.02.2021, https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-impfung-sterblichkeit-pei-100.html
 
„In Norwegen sterben 23 Menschen nach einer Corona-Impfung, in einem Pflegeheim am Bodensee elf. Manch einer vermutet einen Zusammenhang zwischen Tod und Impfung - zu Unrecht.“
 
Zum Beweis zitiert man Klaus Cichutek, Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) so,
 
„Es handelt sich häufig um Personen mit Grunderkrankungen - und es ist plausibel, dass diese Grunderkrankungen zum Versterben geführt haben.“
 
Ist man über 80 Jahre alt und leidet unter altersbedingten Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Krankheiten oder Diabetes, dann stirbt man an COVID-19, aber mit einer Impfung. Wer wüßte das besser, als der Präsident der für die Aufsicht und Zulassung von Impfstoffen in Deutschland zuständigen Behörde? Oder sitzt Herr Cichutek dort, genau weil er diese Auffassung vertritt?
 
Gehäufte Todesfälle nach Impfungen, aber die deutsche Strafverfolgung sieht keinen Anfangsverdacht, zur Aufnahme von Ermittlungen? Die Impfstoffe sind doch gar nicht an Über-80-Jährigen getestet worden. Der Feldversuch ist jetzt. Oder ist man bei den Staatsanwaltschaften nur realistisch, wohl wissend, dass gegen die Expertokratie an den Gerichten kein Durchkommen ist? Dort würde man keine kritischen Ärzte zu Gutachtern bestellen.
 
Dagegen zweimal medial zelebrierte Hausdurchsuchung wegen mutmaßlich falschen Attesten bei Dr. Schiffmann, weitere Hausdurchsuchungen durch Einsatzgruppen der Polizei bei anderen Ärzten,
 
•    „Falsche Atteste ausgestellt? Durchsuchungen in Hamburg“, NDR, 16.02.2021, https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/coronavirus/Falsche-Atteste-ausgestellt-Durchsuchungen-in-Hamburg,durchsuchung260.html
 
Aber kein Anfangsverdacht beim dem zeitnahen Tod alter Menschen nach einer Impfung.
 
Die Polizei hebt derweil illegale Kindergeburtstage, verbotene Skatrunden und heimliche Karnevalsfeiern aus oder bedrängt Mütter vor den Augen ihrer Kinder auf dem Spielplatz.
 
Das Wort „Verhältnismäßigkeit“ kann man aus dem juristischen Vokabular streichen. Es wird schlicht nicht mehr benötigt.
 
COVID-19 hat nichts mit Wissenschaftlichkeit zu tun und auch nicht mit Recht. Die Krise deckt die Automatismen auf, die seit 30 Jahren wirken. Es wird eine Theorie definiert, die dann industriel in Profit umgesetzt wird.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis

 

14.02.

Betreff: COVID-19 – der Fall Lütge – wo  ist die Nutzen/Risiko-Diskussion? – zu den Aufgaben eines Ethikrates und der Selbstkastration der deutschen Eliten
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
es ist ein Polit-Skandal allerersten Ranges. Ein amtierender Ministerpräsident entläßt, Kraft seines Amtes, einen unliebsamen Kritiker, um diesen mundtot zu machen.
 
Das mediale Schweigen dazu ist ernüchternd und erschreckend. Wenn man schon nicht den Ministerpräsidenten rügt (Lieber Markus, lies nochmal das Grundgesetz, Art. 5 Abs. 3 GG, Freiheit der Wissenschaft), dann hätte man doch wenigstens Prof. Lütge kreuzigen müssen (Sorry, lieber Herr Lütge). Stattdessen nichts. Hat Herr Lütge am Ende recht?
 
Ohne jeden Zweifel verursachen die Lockdown-Maßnahmen auch Schäden. Es ist die Aufgabe eines Ethikrates das Nutzen/Risiko-Verhältnis abzuwägen und darauf hinzuweisen, wenn dieses negativ ist. Genau das ist von einem Ethikrat zu erwarten. Schadet man mehr, als dass man hilft? Zweifel sind bei denen angebracht, die im Bayerischen Ethikrat sitzen und die Nutzen/Risiko-Diskussion verweigern. Das scheint wohl dort die Mehrheit zu sein.
 
Wenn das, was Prof. Lütge gesagt hat, so offensichtlich falsch wäre, warum hat man sich dann nicht einfach der Debatte gestellt? Das wäre doch am einfachsten gewesen. Stattdessen überschlägt man sich an den Universitäten mit Distanzierungserklärungen oder sitzt mit der Decke über dem Kopf im Keller, um bloß nicht an die Pflicht zur Verteidigung der wissenschaftlichen Freiheit erinnert zu werden, eben jener von den akademischen Landesangestellten so ungeliebte Art. 5 Abs. 3 GG.
 
Eine Frau Susanne Breit-Keßler, Vorsitzende des Bayerischen Ethikrates, stellt sich auf das moralische Treppchen und unterstellt, Prof. Lütge hätte alten Menschen den Schutz verweigert. Das ist eine bodenlose Infamie und Frechheit. 60% der mit einem positivem COVID-19 Test Verstorbenen kamen aus einem Pflegheim oder waren pflegebedürftig. Wo war da der Schutz?
 
Prof. Lütge hat darauf hingewiesen, dass es in Deutschland in 2020 keine Übersterblichkeit gab, wenn man die fortschreitende Überalterung der Gesellschaft berücksichtigt. Und wir fügen hinzu, es ist zulässig, daraus zu folgern, dass es keine zusätzliche Todesursache gab. Oder zumindest festzuhalten, dass sich Pandemie und Maßnahmen in besonders bemerkenswerter Weise gegenseitig aufgehoben haben.
 
Auch Prof. Püschel hatte schon frühzeitig festgestellt, dass die Todesursache, der im hohen Alter mit positivem PCR Test Verstorbenen (Altersmedian 84 Jahre, mit altersbedingten Vorerkrankungen wie Herzkreislauf-Krankheiten oder Diabetes) in der Mehrzahl der Fälle nicht COVID-19 war.
 
Es wird von allen Krankenkassen ein normaler Krankenstand auf dem Niveau der Vorjahre berichtet und die Krankenhausauslastung war und ist ebenfalls normal, tendenziell sogar unter dem Vorjahresniveau. Sehr merkwürdig, dass sich ein Herr Armin Nassehi von diesen gut belegten Tatsachen distanziert. Ethik ist, wenn die Regierung alles richtig gemacht hat? Des Brot ich ess‘, des Lied ich sing.
 
Natürlich wirft sich ein RKI, und mit ihm die Regierung, in die Brust und sagt, die fehlende Übersterblichkeit, der normale Krankenstand, die normale Krankenhausauslastung, das waren alles wir. Die Grippeviren sind verschwunden, aber die Testzahlen für SARS-CoV2 gehen weiter nach oben. Das wären seltsam selektive Maßnahmen. Wer soll das glauben? Und das darf man nicht mehr hinterfragen? Für das mehrfach ausbleibende Hinterfragen von Regierungsmaßnahmen gibt es den Begriff der Gleichschaltung.
 
Es ist ohne Zweifel, dass die fatalen Folgen der Lockdowns nicht allein die Wirtschaft und die Gesellschaft insgesamt sehr hart treffen, sondern auch die fast ausschließlich von COVID-19 betroffene Gruppe der Über-80 Jährigen. Welche Folgen hat der jetzt ein Jahr dauernde Bewegungsmangel und die Isolation für diese Gruppe. Ist das keine ethische Frage? Wann äußert sich endlich die Bundeskanzlerin zu den Schäden durch die Lockdowns und im Detail zu den gesundheitlichen Schäden, die direkt auf die Lockdown-Maßnahmen zurückgehen? Oder besser, wo wären die Journalisten, die diese Frage einmal stellen?
 
Zurecht verweist Prof. Lütge auf Schweden. Dort ist die Sterblichkeit nicht höher als in Deutschland und die aktuelle Auslastung der Intensivstationen mit COVID-19 Patienten ist niedriger als in Deutschland. Wie es aussieht, hat das Prinzip der Herdenimmunität funktioniert. Soll das keiner erfahren?
 
Schon im Januar/Februar 2020 stand fest, dass es einen neuen Killervirus geben soll. Nur die Daten dazu gab es gar nicht. Jetzt, ein Jahr später, weiß man mehr, aber die ursprünglichen Hypothesen werden nicht in Frage gestellt. Soll das Wissenschaft sein? Nur eine Wissenschaft, die sich hinterfragen läßt, kann eine ethische Wissenschaft sein. Um das zu wissen, braucht es keinen Ethikrat.
 
Ist es so glaubhaft, dass einige Millionen Schweden danebengestanden und tatenlos zugesehen haben, als die Eltern oder Großeltern im Medianalter von 86 Jahren starben, wenn es sich nicht auch in Schweden um natürlich Verstorbene gehandelt hätte?
 
In den Medien wird weiterhin die durchschnittliche Restlebenserwartung von ca. 5,7 Mio. in Deutschland lebenden Über-80-Jährigen den einigen Tausend mit positivem Corona-Test Verstorbenen unterstellt. Dieser Unsinn geht maßgeblich auf die Physiker Michael Meyer-Hermann und Viola Priesemann zurück, die von medizinischer Statistik offensichtlich keine Ahnung haben. Diese mit einem Altersmedian von 84 Jahre Verstorbenen hatten diese durchschnittliche Lebenserwartung nicht mehr. Das ist das, was Prof. Püschel sagt. Die Todesursache war nicht COVID-19. Und genau dasselbe sagt die fehlende Übersterblichkeit, der normale Krankenstand und die normale Krankenhausauslastung. Bei Infektionen wird man in der Regel erstmal krank bevor man stirbt. Man fällt nicht sofort tot um.
 
Demgegenüber werden die letalen Folgen der medizinischen Übertherapie gar nicht adressiert. Daran bestehen für die Hydroxychloroquin-Überdosierung und die Hydroxychloroquin und Azithromycin Kombinationstherapie keine Zweifel. Und niemand weist darauf hin, wie gefährlich die künstliche Beatmung ist. Hier ist bestenfalls unklar, inwieweit die Heilungschancen dadurch überhaupt verbessert werden und nicht mehr Schaden angerichtet wird.
 
Ist es nicht die Aufgabe eines Ethikrates, diese Dinge zu thematisieren. Aber wer das tut, wird entlassen? Gehen die Fragen davon weg?

Genau das Gleiche gilt für die Impfungen. Es ist von Pflegeheimen in Belm bei Osnabrück, Nordhorn (Grafschaft Bentheim), Rhede im nördlichen Emsland, Gröditz im Landkreis Meißen, Uhldingen-Mühlhofen in Baden-Württemberg, Bedburg in NRW und Miesbach in Oberbayern berichtet worden, dass Heimbewohner (und Mitarbeiter) kurz nach einer Impfung (auch zweifach Impfung) krank wurden und dass Heimbewohner gestorben sind. Wer kümmert sich um das Nutzen/Risiko-Verhältnis der Impfungen? Der verbleibende Rest-Ethikrat?
 
Dürfen diese Fragen nicht mehr adressiert werden, weil die Regierung sonst zu schlecht aussieht und wir in einem Superwahljahr sind?
 
Auch zu der ganz essentiellen Zoonose-Hypothese von SARS-CoV2 fehlt jede Diskussion und auch jeder Beweis. Wer glaubt denn an die Wuhan-Show der WHO?
 
Aber man sollte auch etwas weiterdenken. Was sind die weiteren Themen zu denen eine Frau Susanne Breit-Keßler und ein Herr Armin Nassehi, zusammen mit dem Rest der deutschen Pseudoeliten, schweigen? Das erfährt man wahrscheinlich gar nicht mehr.
 
Es ist sehr zu bezweifeln, dass sich der deutsche Journalismus, aber auch die akademische Gemeinschaft, von dieser Selbstkastration noch einmal erholen wird. Pluralismus, Meinungsfreiheit, wissenschaftliche Freiheit, das war einmal. Man könnte die Liste mit einer ganzen Reihe von weiteren Schönwetter-Grundrechten fortsetzen, die ebenfalls sang- und klanglos verschwunden sind, Gewerbefreiheit, Versammlungsfreiheit, Recht auf Unverletzlichkeit der häuslichen Wohnung, Recht auf persönliche Freiheit, Bewegungsfreiheit und Reisefreiheit, Recht Parteien frei von staatlicher Einflussnahme oder Kontrolle zu gründen etc.. Dank eines handzahmen und politisch eingenordeten Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts wird es wohl auch so bleiben.
 
Und wer will dagegen etwas sagen, solange eine Handvoll serviler und nützlicher Helfer dies als ethisch vertretbar deklariert?
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis


13.02.

Betreff: Bayern – Seine Durchlaucht regiert durch und die Presse schweigt
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Untertanen,
 
seine durchlauchtigste Exzellenz, Markus I., Prinz von Bayern, Großherzog von München, Bewahrer der rechten Glaubens, Beschützer von Witwen und Waisen hat durchregiert!
 
Und kaum jemand erfährt davon!
 
Vollkommen alleine stand seine durchlauchtigste Hoheit gegen tausende von Einzelmeinungen, gerade mal von einer Handvoll von servilen, dienstbaren Geistern und Lobliedsängern umgeben und verteidigte heldenhaft die reine Lehre! So müsste es doch überall zu lesen sein, nur keiner schreibt es.
 
Nur wenige, wie Susanne Breit-Keßler, Vorsitzende des Bayerischen Ethikrates, und Armin Nassehi, ebenfalls Mitglied des Bayerischen Ethikrates, haben erkannt, dass es in der Stunde der Gefahr nur eine Ethik gibt, und das ist die Södersche Ethik!
 
•    Sabine Buchwald, "“Seine Einzelmeinung provoziert häufig den Beifall von ausgewiesenen Corona-Leugnern“", SZ online, 29. Januar 2021, https://www.sueddeutsche.de/muenchen/bayern-ethikrat-corona-kritik-christoph-luetge-1.5190363
 
„Ausgewiesene Corona-Leugner“, unbelehrbare, penetrante Wissenschaftsfanatiker und notorische Statistikfetischisten! Da können diese Damen und Herren Akademiker noch so sachlich argumentieren. Wir hören einfach nicht mehr zu!
 
In der Stunde der Not hat Markus I. durchregiert und das Vaterland gegen jene Professoren Horden aus der akademischen Steppe verteidigt, die glauben in den sozialen Medien die Menschen mit Argumenten verwirren zu müssen.
 
Welch ein Tag für Deutschland, der 2.2.2021, als Seine Gnaden das großherzogliche Kabinett einstimmig beschließ ließ, den Bayerischen Ethikrat ethisch zu säubern und die ethische Reinheit des Rates wiederherzustellen! Endlich ein klares Signal in welchem Land wir leben und ein mahnendes Beispiel für all diejenigen, die glauben Deutschland mit einer eigenen fachlichen Meinung beglücken zu müssen. Endlich Schluß mit Multimeinung!
 
Und wieviel Zeit und Geld das spart! Wozu sich unzählige Institute, Gremien, Ausschüße etc. halten, ganz zu schweigen von einer freien Presse? Warum auf Biegen und Brechen dieses Land mit unnützen und vollkommen überflüßigen Kontroversen und Diskussionen überziehen? Der Gleichtakt sorgt für Effizienz. Das hat seine Durchlaucht erkannt und als es darauf ankam klare Kante gezeigt. Jetzt sollte jeder wissen, wo sein Platz ist!
 
Hier noch einmal die Äußerungen dieses Herrn Lütge, der dem Titel nach ein Professor ist, aber ganz sicher nicht der inneren Einstellung nach, und der glaubte, unbedingt eine eigene Meinung haben zu müssen. Was für eine Anmaßung!
 
•    „‘Die Verlängerung des Lockdowns ist nicht vermittelbar‘: Der Ethiker Christoph Lütge bleibt bei seiner Kritik an den Corona-Massnahmen“, NZZ, 12.02.2021, https://www.nzz.ch/international/der-ethiker-christoph-luetge-kritisiert-weiterhin-den-lockdown-ld.1601465
 
Und wo steht geschrieben, dass es im Mittelalter so schlecht gewesen ist?   

Lang lebe Markus I.!
 
Mit untertänigsten Grüßen,
Johannes Kreis

 

11.02.

Betreff: COVID-19 – ohne die Zoonose-Hypothese geht es nicht! – Rätselraten in Wuhan
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
wir möchten erneut auf die fehlenden Beweise zur Zoonose-Hypothese von SARS-CoV2 hinweisen.
 
•    „WHO: Alles deutet auf Fledermäuse als Corona-Ursprung hin“, FAZ.NET, 09.02.2021, https://www.faz.net/aktuell/politik/who-in-wuhan-alles-deutet-auf-fledermaeuse-als-corona-ursprung-hin-17188862.html
 
„Ein Expertenteam der WHO bestätigt, was zuvor schon vermutet worden war: Das Coronavirus Sars-CoV-2 geht vermutlich auf ähnliche Viren in Fledermäusen zurück. Ein Laborunfall als Ursache sei extrem unwahrscheinlich.“
 
Experten bestätigen, dass die Vermutung vermutlich richtig ist? Worin besteht hier die Expertise? Expertise ist, wenn die geeignete Vermutung vermutlich zutrifft?
 
Dabei wird es medial so dargestellt, dass es nur 2 valide Hypothesen gäbe, Laborvirus oder Zoonose. Wer also gegen die Zoonose-Hypothese argumentiert, ist demnach automatische Anhänger der Labor-Theorie? Und wenn die Theorie vom Labor-Virus widerlegt ist, ist es automatisch die Zoonose-Hypothese, die wahr sein muß?
 
Die Behauptung, dass es sich bei SARS-CoV2 um einen neuen Erreger zoonotischen Ursprungs handele, ist die ursächliche Basis der angeblichen Pandemie. Sie ist der Auslöser für die Pandemie-Panik. Sie ist die conditio sine qua non, die unabdingbare Vorrausetzung, ohne die es nicht geht. Und für diese Behauptung fehlt jeder Beweis.
 
Mehr noch, diese Unterstellung liegt allen Pandemien zugrunde, die die Menschheit in den letzten 4 Jahrzehnten heimgesucht haben sollen. Diese Hypothese ist für keine einzige der mutmaßlichen Pandemien bewiesen worden. Aber ohne die Zoonose-Hypothese geht es nicht. Alte Viren machen keine neue Pandemie.
 
Unter den Tisch fällt bei der WHO Untersuchung in Wuhan, dass SARS-CoV2 schon im Dezember 2019 in Frankreich zirkulierte,
 
•    Deslandes et al., “SARS-CoV-2 was already spreading in France in late December 2019”, 3 May 2020, 106006, https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0924857920301643
 
“Moreover, the absence of a link with China and the lack of recent foreign travel suggest that the disease was already spreading among the French population at the end of December 2019.”
 
Muß dieses Meßergebnis jetzt verworfen werden, weil es nicht zur Theorie passt?
 
Viren sind absolut nichts Neues. Sie machen den größten Teil der Biomasse des Planeten aus. Jeder Mensch trägt viele Viren Zeit seines Lebens in sich und jeden Herbst und Winter gibt es eine saisonale Virenwellen.
 
•    Nickbakhsh et al., “Virus–virus interactions impact the population dynamics of influenza and the common cold”, PNAS December 26, 2019 116 (52) 27142-27150, https://www.pnas.org/content/116/52/27142
 
Es ist die plausibelste Theorie, die mit allen Beobachtungen, einschließlich des normalen Krankenstandes und der normalen Krankenhaus-Auslastung verträglich ist, dass es sich bei COVID-19 um eine saisonale Virenwelle handelt.
 
•    TKK, „Pressemitteilung aus Schleswig-Holstein - Krankenstand in Schleswig-Holstein gesunken“, 4. Februar 2021, https://www.tk.de/presse/themen/praevention/gesundheitsstudien/krankenstand-in-schleswig-holstein-2099892
 
„Covid-19 spielt eine eher untergeordnete Rolle - Die Krankschreibungen aufgrund der Diagnose Covid-19 spielen eine eher untergeordnete Rolle im Vergleich zu den anderen Erkrankungen. Deutschlandweit verzeichnete die TK im letzten Jahr rund 5,3 Millionen Krankschreibungen, davon 26.833 aufgrund von Covid-19.“
 
Aber für diese Erklärung ist es angesichts der unbestreitbaren Kollateralschäden der Lockdown-Maßnahmen zu spät und sie ist deshalb politisch nicht opportun.
 
•    Kampf, Kulldorff, “Calling for benefit–risk evaluations of COVID-19 control measures”, The Lancet, Feb 04, 2021, https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(21)00193-8/fulltext
 
Und das beschreibt nur die medizinisch fassbaren Folgen. Die wirtschaftlichen, sozialen und politischen Folgen sind unabsehbar.
 
Folgerichtig wird  diese Erklärung gar nicht mehr betrachtet. Stattdessen wird COVID-19 weiterhin gegen jede Evidenz medial zur Todeswelle aufgeblasen und man ergeht sich in Scheindebatten zur Verfügbarkeit von Impfstoffen mit einer absoluten Risikoreduktion von unter 1%.
 
•    Allan S. Cunningham, „Rapid Response: Covid-19 vaccine candidate is unimpressive: NNTV is around 256“, BMJ, Nov 13, 2020,  https://www.bmj.com/content/371/bmj.m4347/rr-4
 
Darüber liest man nur in den Kommentaren zu den Hurra-Artikeln, die relative Risikoreduktionen von 90% fälschlicherweise als 90%igen Schutz verkaufen.
 
Weniger als 1% absoluter Risikoreduktion führen, bei den gegebenen Nebenwirkungsprofilen, zu einer Menge „trauriger Zufälle“,
 
•    BR24-Newsletter, „Impfung kam zu spät: Acht Tote in Miesbacher Pflegeheim“, br online, 20.01.2021, https://www.br.de/nachrichten/bayern/impfung-kam-zu-spaet-acht-tote-in-miesbacher-pflegeheim
 
„In einer weiteren Pflegeeinrichtung in dem oberbayerischen Landkreis wurden zehn Bewohner und neun Mitarbeiter positiv getestet. Auch hier erkrankten drei geimpfte Bewohner. "Dass nun ausgerechnet in einem zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung gleich zwei Einrichtungen betroffen sind, ist wohl leider ein trauriger Zufall", sagte Behördensprecherin Sophie Stadler.“
 
Ein positiver PCR Test sagt nichts über eine Infektion aus. Das ist schon mehrfach festgehalten worden. Und steigende Testzahlen beißen sich mit einem normalen Krankenstand auf dem Niveau der Vorjahre. Sollten sich die Maßnahmen und die Pandemie genau aufgehoben haben?
 
Und wo ist die saisonale Virenwelle hin? SARS-CoV2 wäre als neuer Erreger zusätzlich zur saisonalen Virenwelle. Ein normaler Krankenstand bedeutet, dass man genau den SARS-CoV2 Anteil mit den Maßnahmen herausgefiltert hätte.
 
Und es gibt keine Grippeviren mehr, weil die Maßnahmen so erfolgreich waren? Warum steigen dann die Testzahlen? Weil man nur die Grippeviren und die Noroviren erwischt hat?
 
Sieht so Wissenschaft aus?  
 
Ja. So sieht derzeit die Wissenschaft aus. Sie ist getrieben von der Angst vor den eigenen Ergebnissen. Es geht um das, was alle fürchten. Denn ohne die Zoonose-Hypothese fallen die letzten 37 Jahre Virus-Wahn in sich zusammen.
 
Die Folgen der Viruspanik sind Übertherapie und Tote. Aber auch Milliarden-Umsätze mit angeblichen Therapien.
 
•    Fiolet et al., “Effect of hydroxychloroquine with or without azithromycin on the mortality of coronavirus disease 2019 (COVID-19) patients: a systematic review and meta-analysis”, Clin Micro. Inf., Vol 27 (1), p19-27, Jan 01, 2021 (published online Aug 26, 2020), https://www.clinicalmicrobiologyandinfection.com/article/S1198-743X(20)30505-X/fulltext
 
“Conclusion: Hydroxychloroquine alone was not associated with reduced mortality in hospitalized COVID-19 patients but the combination of hydroxychloroquine and azithromycin significantly increased mortality.”
 
In der Vergangenheit wurden alle Toten dem Virus zugerechnet. So beweist sich die Theorie vom Killervirus mit den Folgen, die sie nach sich zieht, selbst. Es ist schon ein unglaublicher Fortschritt, dass es Untersuchungen gibt, die Tote auch den Therapien zuordnen.
 
„Follow the science! – What science?“
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis

 

07.02.

Betreff: COVID-19 –  normaler, tendenziell niedrigerer Krankenstand in 2020, trotz steigender Testzahlen
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
wir möchten erneut auf die Berichte zu dem normalen, tendenziell niedrigeren Krankenstand in 2020 im Vergleich zu 2019 und 2018 hinweisen.
 
Das steht in direktem Wiederspruch zu den steigenden Testzahlen. Diese haben offensichtlich keinen Einfluß auf den Krankenstand. Das RKI und die mit ihm verbundenen Virologen definieren die Krankheit, auch bei in der überwiegenden Mehrheit symptomfreien Menschen, durch einen positiven Test. Ganz offensichtlich ist das falsch.
 
In diese Betrachtungen geht der Umstand, dass Ärzte in 2020 wesentlich einfacher krankschreiben konnten, gar nicht ein. Dazu genügte ein Telefonanruf beim Arzt.
 
Der Trend eines normalen, in der Tendenz niedrigeren Krankenstandes, trotz steigender Testzahlen zeichnete sich frühzeitig ab.
 
•    TKK Pressemitteilung, „Trotz Corona: Krankenstand im 1. Halb¬jahr 2020 stabil - Anstieg bei psychischen Diagnosen“, 7. Sep 2020, https://www.tk.de/presse/themen/praevention/gesundheitsstudien/trotz-corona-krankentand-stabil-2090874
 
Der Trend hat sich für 2020 bestätigt. Auffallend genau wird der Krankenstand der Vorjahre getroffen. Der Jahresverlauf der Monatsstatistik des Dachverbandes der BKK zeigt, außer für den Panikmonat März, für 2020 keine Auffälligkeiten im Vergleich zu den Vorjahren.
 
•    BKK Dachverband, „Statistik - Monatlicher Krankenstand“, https://www.bkk-dachverband.de/statistik/monatlicher-krankenstand
 
Das soll eine Notlage von nationaler Tragweite beschreiben und die Grundlage für zahlreiche Grundrechtseinschränkungen, von Versammlungs- und Gewerbeverboten bis zu Kontaktbeschränkungen in der eigenen Wohnung, sein?
 
Für Schleswig-Holstein stellt die TKK fest, dass COVID-19 für die Krankschreibungen eine “eher untergeordnete Rolle“ spielt. Ein sehr merkwürdiges Verhalten für eine Pandemie.
 
•    TKK, „Pressemitteilung aus Schleswig-Holstein - Krankenstand in Schleswig-Holstein gesunken“, 4. Februar 2021, https://www.tk.de/presse/themen/praevention/gesundheitsstudien/krankenstand-in-schleswig-holstein-2099892
 
„Covid-19 spielt eine eher untergeordnete Rolle - Die Krankschreibungen aufgrund der Diagnose Covid-19 spielen eine eher untergeordnete Rolle im Vergleich zu den anderen Erkrankungen. Deutschlandweit verzeichnete die TK im letzten Jahr rund 5,3 Millionen Krankschreibungen, davon 26.833 aufgrund von Covid-19.“
 
Gleiches wird von Thüringen berichtet.
 
•    SZ, dpa-Newskanal, „Gesundheit – Erfurt - TK: Krankenstand in Thüringen ist trotz Corona gesunken“, SZ, 4. Februar 2021, https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/gesundheit-erfurt-tk-krankenstand-in-thueringen-ist-trotz-corona-gesunken-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-210204-99-301153
 
„Krankschreibungen aufgrund von Covid-19-Diagnosen hätten dagegen mit statistisch gesehen 0,04 Tagen nur einen sehr geringen Teil des Krankenstandes im Jahr 2020 ausgemacht. Das könnte unter anderem daran liegen, dass für die am stärksten betroffene Personengruppe der älteren Menschen keine Krankenscheine ausgestellt werden.
 
Die Zahl der Infektionskrankheiten sank den Angaben zufolge ebenfalls. Demnach gab es in Thüringen im vergangenen Jahr dreimal weniger Norovirus- und 60 Prozent weniger Grippeinfektionsfälle. Die Hygiene- und Abstandsregeln während der Corona-Pandemie seien ein zentraler Grund für die Rückgänge, hieß es.“
 
Also gab es bei den Unter-65 Jährigen gar keine Pandemie? Das ist ein sehr merkwürdiger Virus.
 
Jetzt mutmaßt man, wie die Daten zu den Maßnahmen der Bundesregierung und der Länder passen könnten. Nach diesen Mutmaßungen hätten die Hygiene- und Abstandsregeln die unterstellten Zusatzkranken durch die Pandemie fast exakt ausgleichen müssen, um auf das Vorjahresniveau zu kommen.
 
Gleichzeitig gibt es nur halb so viele Grippe-Diagnosen, wie auch das Ärzteblatt unter Berufung auf die Barmer Ersatzkassen berichtet.
 
•    Ärzteblatt, „Krankschreibungen wegen Grippe in Coronapandemie halbiert“, 2. Februar 2021, https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/120780/Krankschreibungen-wegen-Grippe-in-Coronapandemie-halbiert
 
Wo sind die Grippeviren hin? Nirgendwo, die sind alle noch da. Genau wie die Noroviren und alle anderen Viren.
 
Es ist wesentlich plausibler, dass man die Grippekranken und andere Infektionen umdeklariert und als COVID-19 Fälle erfasst hat. Die virale Diagnostik ist offensichtlich eine Katastrophe.
 
Für diese Interpretation der Daten spricht auch der steigende Anteil von COVID-19 assoziierten Patienten bei gleichbleibender Gesamtauslastung in den Krankenhäusern.
 
•    Helios, „Auslastung Helios-weit“, https://www.helios-gesundheit.de/qualitaet/auslastung/
 
Dass sich erst nach 10 Monaten Krise, ab Oktober 2020, einzig in der sehr fragilen Gruppe der Über-80 Jährigen  eine (leichte) Übersterblichkeit zeigt, läßt Schlimmstes für die Kollateralschäden der Lockdown-Maßnahmen befürchten.
 
•    Kauermann, Küchenhof, „CoDAG-Bericht Nr.4“, Statistisches Beratungslabor (Statlab) am Lehrstuhl für Statistik und ihre Anwendungen in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der LMU München, 11.12.2020, https://www.stablab.stat.uni-muenchen.de/_assets/docs/codag-bericht-4.pdf
 
Ausgerechnet bei den am wenigsten mobilen Menschen, den Ältesten, haben die Lockdown-Maßnahmen am wenigsten geholfen und sich der Virus am einfachsten verbreitet?
 
Auch stellt sich dringend die Frage der ärztlichen Übertherapie bei dieser sehr empfindlichen Population.
 
Eine sich selbst weit überschätzende medizinische Wissenschaft, die symptomfreie Menschen anhand von nicht-validierten Biomarkern für krank erklärt, um dann angebliche Therapien zu verkaufen, epidemiologische Daten, die nicht zu den Theorien passen und eine Presse, die einseitig die geeigneten Nachrichten verbreitet. Das klingt nicht neu. Wo haben wir das bloß schon mal gehört?
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis

31.01.

Betreff: COVID-19 - Wo stehen wir nach einem Jahr Dauerkrise? – Krankenstand normal und Krankenhäuser nicht überlastet trotz steigender Testzahlen – 80-jährige Senioren in der Waschbären-Falle
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
nach einem Jahr Dauerkrise möchten wir im Rahmen einer Zwischenbilanz auf einige Veröffentlichungen und Umstände hinweisen, die so gar nicht zu der aktuellen Berichterstattung und den täglichen Regierungsverlautbarungen passen.
 
Nach einem Jahr sollte man ja mehr wissen, tut dies aber an kritischen Stellen gerade nicht:
 
•    Es gibt in Deutschland derzeit wöchentlich ca. 1,6 Mio. Tests (mal mehr, mal weniger) mit einer hohen Falschpositivrate, worauf auch das Netzwerk Evidenzbasierte Medizin (EbM) mehrfach hingewiesen hat [1]. Im Gegenzug dazu gab es in 2020 fast keine Grippe-Kranken mehr [2].
 
•    Die Zahl der positiv Getesteten hängt direkt von der Zahl der Tests ab und die Mehrzahl der mit PCR positiv Getesteten zeigen keine Symptome oder nur milde [3]. Das hängt nicht nur mit falsch-positiven Tests oder Cycle-Thresholds von über 40 zusammen [4], sondern auch mit einer bestehenden Immunabwehr aufgrund von Infektionen mit klassischen Coronaviren in den Jahren vor 2020 [5].
 
•    Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass der Mensch keine wirksamen Antikörper gegen SARS-CoV2 bilden könnte.
 
•    Die Auslastung der Normal- und Intensivstationen in den Krankenhäusern ist weiterhin normal, wie man tagesaktuell dem DIVI Intensivregister [6] oder auch der IQM Studie von November 2019 entnehmen kann [7]. Dies bestätigen auch die Tagesberichte zu den 89 Helios-Kliniken [8]. Nach diesen Tagesberichten liegt die Auslastung sogar unter der von 2019. Da es in 2020 auch nicht mehr Kranke gegeben hat, wie auch die Studien zum Krankenstand der TKK [9] und die Monatsstatistik des Dachverbandes der BKK [10] zeigen, ist bei einem steigenden Anteil von COVID-19 Patienten eine Umdeklarierung von Patienten naheliegend.
 
•    Es beißt sich, wenn die hohe Zahl an positiv Getesteten eine hohe Zahl an Infizierten suggerieren soll, der Krankenstand und die Auslastung in den Krankenhäusern aber normal ist. Da hilft auch die Unterstellung eines Präventionsparadoxons nichts.
 
•    Gemäß den Influenzawochenberichten des RKI lagen die Atemwegserkrankungen in 2020 durchgehend unter dem Vorjahresniveau [11]. Für schwere Fälle bestätigt dies die angesprochene IQM Studie von November 2020, die für 2020 von weniger künstlich beatmeten Patienten im Verhältnis zu 2019 berichtet.
 
•    Die Altersstruktur der Sterblichkeit mit einem positiven SARS-CoV2 Test ist von der normalen Sterblichkeitskurve nicht zu unterscheiden. Sie bildet sogar die höhere Lebenserwartung von Frauen ab [12].
 
•    In der Altersgruppe unter 80 Jahren gab es in 2020 keinerlei Übersterblichkeit, wie man einer Studie des Statistiklabors der LMU München von Mitte Dezember 2020 entnehmen kann [13]. Das wird durch Zahlen des Schweizer Bundesamtes für Statistik für 2020 bestätigt [14]. Wenn es in 2020 überhaupt eine Übersterblichkeit gab, was das Frankfurter Gesundheitsamt bezweifelt [15], dann betrifft das die Gruppe der ca. 5,7 Mio. Über-80-Jährigen in Deutschland [16], die man monatelang in Angst und Isolation zu Hause oder im Pflegeheim festgesetzt hat.
 
•    Die Altersgruppe unter 65 Jahren, also 0 – 64 Jahre, einschließlich der Kinder, ist in 2020 keinem über das saisonale Maß hinausgehenden Risiko ausgesetzt gewesen, siehe oben und [17]. Das schließt alle Erwerbstätigen, auch die Lehrer, mit ein.
 
•    Der Altersmedian der mit einem positiven Test Verstorbenen beträgt in Deutschland 84 Jahre [18] und in der Schweiz 86 Jahre [19]. Viele davon litten an altersbedingten Vorerkrankungen, wie Bluthochdruck, kardiovaskuläre Erkrankungen oder Diabestes [20]. Das war durchgehend seit Anfang 2020 so. Der hohe Anteil von ca. 60% der Verstorbenen, die pflegebedürftig waren [21],[22],[23], zeigt, dass die Lockdowns in Alters- und Pflegeheimen keine Schutzwirkung entfaltet haben.
 
•    In Schweden, wo die Schulen ebenso wie Restaurants und Geschäft durchgehend offen waren und kein Maskenzwang oder Kontakteinschränkungen bestanden, sehen die Zahlen nicht anders aus [24], [25]. Die Auslastung der Intensivstationen durch COVID-19 assoziierte Patienten ist niedriger als in Deutschland [26].
 
 
Aber:
 
•    Coronaviren waren für Über-80-Jährige noch nie ungefährlich [27].
 
•    Schon frühzeitig war das Zusammenfallen von höheren COVID-19 Testzahlen mit der saisonalen Virenwelle auffällig. Dieser Umstand hat seitens der Wissenschaft keinerlei Beachtung gefunden. Eine Differenzierung zwischen COVID-19 und der saisonale Virenwelle findet weiterhin nicht statt (siehe oben zu den falsch-positiven Tests, [5] und [28]).
 
•    Weiterhin gibt es keinen unabhängigen Teststandard. PCR ist sein eigener Goldstandard. Nicht einmal der maximale Cycle-Threshold ist verbindlich festgelegt. Die wenigsten Labore geben diesen an.
 
•    Es gibt inzwischen Tausende von Mutationen von SARS-CoV2 von denen man weiß. Derzeit sind ca. 32.000 Sequenzen mit nicht-synonymen (Aminosäure verändernde) Punktmutationen bei CoV-Glue hinterlegt [29]. Dort gehen aber nur Sequenzen mit maximal 10 Punktmutationen gegenüber der Referenzsequenz ein [30]. Sequenzen mit mehr Mutationen nimmt man nicht an. Dasselbe wird von der GISAID Datenbank berichtet, dort für maximal 15 SNPs. Der Grund, zu stark von der Theorie abweichende Signale bewußt zu verwerfen, erschließt sich nicht. Trotz der Einschränkungen ergibt sich eine enorme Zahl von Mutationen.
 
•    Es ist klar, dass man die weit überwiegenden Mehrzahl der Mutationen (Replacements, Insertions und Deletions -  mit oder ohne Frameshift) in ca. 7,5 Mrd. menschlichen Lungen gar nicht kennt und die Gendatenbanken weiterhin einen Minimal-Ausschnitt der Natur zeigen.
 
•    Man kennt noch nicht einmal das vollständige Corona-Virom in einem Menschen, sondern nur die Variante, die die PCR Primer erkannt und verstärkt haben.
 
•    Welche Bedeutung ein genetischer Abstand zwischen Konsenssequenzen [31] haben soll, die von der Wissenschaft festgelegt werden, ist vollkommen unklar. Die Natur kennt den Begriff der Konsenssequenz nicht. Es werden Sequenzen verglichen, die zu einem großen Teil nie zusammen auf diesen Planeten existiert haben, sondern teilweise Jahre auseinander liegen. Niemand kennt die unzähligen Generationen, die dazwischen lagen.
 
•    Die überwiegende Mehrzahl von Virusvarianten ist wieder verschwunden bevor sie jemand entdecken konnte.
 
•    Auch der Original-Wuhan Virus ist inzwischen wieder verschwunden und wird nicht mehr sequenziert [32].
 
•    Wann und wo eine Gensequenz zuerst gefunden worden ist, sagt nichts darüber aus, wann und wo die Natur sie zuerst geschaffen hat. Anhand der Orte und der Zeitpunkte der Probenentnahmen eine Ausbreitungsdynamik abzuleiten ist eine fragwürdige Methode.
 
•    Virale Genetik und klinische Symptomatik sind weiterhin entkoppelt. Es ist mehr als fraglich, ob die tausenden von Mutationen dasselbe Pathogen beschreiben. Dagegen sprechen die vielen asymptomatischen Fälle.
 
•    Für die ganz essentielle Zoonose-Hypothese von SARS-CoV2 fehlt weiterhin jeder Beweis.
 
 
Insgesamt macht es bei nüchterner Betrachtung der statistischen Daten und ohne mediale Panikmache nicht den Eindruck, dass die Natur in 2020 irgendetwas anders gemacht hätte als in 2019 oder davor. Nach den statistischen Daten spricht nichts dafür, dass sich seit Ende 2019 ein zusätzliches Pathogen zoonotischen Ursprungs im Umlauf befindet.
 
Es wäre an der Zeit, dass die moderne Molekularbiologie, Virologie und Genetik etwas Belastbares zu einer Diskussion beisteuert, außer Konsensmutmaßungen und Fernsehauftritten.
 
Alle, die auf die Daten und Tatsachen hingewiesen haben, wurden diffamiert und verleumdet. Häufig mit Hilfe naseweiser Faktenchecker, die selbst nicht einen einzigen Tag im Labor verbracht haben und bis heute nicht in der Lage sind einen Vergleich zwischen 2020 und den Jahren davor zu ziehen.
 
Es ist an Erbärmlichkeit schwer zu überbieten, wenn sich das IQM (Initiative Qualitätsmedizin) auf der eigenen Webseite von correctiv.org bescheinigen läßt, dass man die richtigen Wahrheiten kundgetan habe und welche Wahrheiten zu beachten sind und welche nicht [33].
 
Selbsternannte Wahrheitswächter, die wissenschaftliche Aussagen in das rechte Licht setzen und einordnen? Damit es zur Politik passt? Das hat mit freier Wissenschaft nichts mehr zu tun.
 
Die Wissenschaft hat inzwischen Angst vor den eigenen Ergebnissen. Krankenstand und Krankenhaus-Auslastung waren in 2020 normal. Und das bei steigenden Infektionszahlen. Das kann nicht an einem Lockdown gelegen haben, der auf die Infektionen (genauer positiven Tests) wirken soll. Aber niemand traut sich mehr das zu sagen.
 
Innerhalb eines Jahres hat man im Namen der Wissenschaft die Grundpfeiler der Demokratie erodiert und Eltern schauen sich ängstlich um, wenn ihre Kinder mit anderen Kindern draußen zusammen spielen.
 
Eine Bevölkerung in Angst und Schrecken, Über-80-Jährige, die ohne Bewegung eingeschlossen werden (gesund durch Waschbären-Faulheit?), ungetestete Impfungen, Übertherapie mit tödlichen Folgen, Pleitewellen, Millionen vernichteter Existenzen, traumatisierte Kinder im Bildungsabseits, massivste Grundrechtseinschränkungen, Versammlungsverbote, die Polizei hebt illegale Kindergeburtstage und verbotene Skatrunden aus, usw. Aber die Pharmaindustrie und ihre Lobbyisten bedienen sich nach Belieben bei den öffentlichen Gesundheitskassen.
 
Und genau darum geht es. Mit der saisonalen Virenwelle läßt sich nur mäßig Geld verdienen. Inzwischen sind wir bei einer vollkommen überbordenden Diagnostik  und mindestens jährlich 2 Impfungen (zusätzlich zur Grippe-Impfung), wenn das reicht.
 
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis
 
 
 
Referenzen:
 
[1] Lühmann, „Anlassloses Testen auf SarS-Cov-2“, KVH-Journal, Sep 2020, https://www.ebm-netzwerk.de/de/medien/pdf/ebm-9_20_kvh_journal_anlassloses-testen.pdf
 
[2] Gunter Frank, “Wo ist die Grippe geblieben?“, 11.11.2020, https://www.achgut.com/artikel/wo_ist_die_grippe_geblieben
 
[3] Oran, Topol, “The Proportion of SARS-CoV-2 Infections That Are Asymptomatic - A Systematic Review”, Ann. Int. Med., Jan 22, 2021, https://www.acpjournals.org/doi/10.7326/M20-6976
 
[4] Apoorva Mandavilli „Your Coronavirus Test Is Positive. Maybe It Shouldn’t Be.“, NVT, Aug. 29, 2020, https://www.nytimes.com/2020/08/29/health/coronavirus-testing.html
 
[5] Braun et al., „Presence of SARS-CoV-2 reactive T cells in COVID-19 patients and healthy donors”, Nature (2020), 29 July 2020, https://www.nature.com/articles/s41586-020-2598-9
 
[6] DIVI, „Anzahl gemeldeter intensivmedizinisch behandelter COVID-19-Fälle an Anzahl belegter Intensivbetten“, https://www.intensivregister.de/#/aktuelle-lage/zeitreihen
 
[7] IQM, „Effekte der SARS-CoV-2 Pandemie auf die stationäre Versorgung im ersten Halbjahr 2020. Eine Analyse der §21 Routinedaten an 421 Kliniken der Initiative Qualitätsmedizin (IQM).“, https://www.initiative-qualitaetsmedizin.de/effekte-der-sars-cov-2-pandemie-auf-die-stationaere-versorgung-im-ersten-halbjahr-2020
 
[8] Helios, „Auslastung Helios-weit“, https://www.helios-gesundheit.de/qualitaet/auslastung/
 
[9] TKK Pressemitteilung, „Trotz Corona: Krankenstand im 1. Halb¬jahr 2020 stabil - Anstieg bei psychischen Diagnosen“, 7. Sep 2020, https://www.tk.de/presse/themen/praevention/gesundheitsstudien/trotz-corona-krankentand-stabil-2090874
 
[10] BKK Dachverband, „Statistik - Monatlicher Krankenstand“, https://www.bkk-dachverband.de/statistik/monatlicher-krankenstand
 
[11] RKI, „Wochenberichte der AGI“, https://influenza.rki.de/wochenberichte.aspx
 
[12] Statista, „Todesfälle mit Coronavirus (COVID-19) in Deutschland nach Alter und Geschlecht“, Stand 12. Jan 2021“, https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1104173/umfrage/todesfaelle-aufgrund-des-coronavirus-in-deutschland-nach-geschlecht/
 
[13] Kauermann, Küchenhof, „CoDAG-Bericht Nr.4“, Statistisches Beratungslabor (Statlab) am Lehrstuhl für Statistik und ihre Anwendungen in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der LMU München, 11.12.2020, https://www.stablab.stat.uni-muenchen.de/_assets/docs/codag-bericht-4.pdf
 
[14] BFS „Sterblichkeit, Todesursachen- Wöchentliche Todesfälle, 2020 – 2021“, Bundesamt für Statistik, Schweiz, https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/gesundheit/gesundheitszustand/sterblichkeit-todesursachen.html
 
[15] Heudorf und Gottschalk, „Die Covid-19-Pandemie in Frankfurt am Main: Was sagen die Daten?“, Hessisches Ärzteblatt, Ausgabe 10/2020, https://www.laekh.de/heftarchiv/ausgabe/artikel/2020/oktober-2020/die-covid-19-pandemie-in-frankfurt-am-main-was-sagen-die-daten
 
[16] Statista, „Altersstruktur der Bevölkerung in Deutschland zum 31. Dezember 2019“, https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1351/umfrage/altersstruktur-der-bevoelkerung-deutschlands/
 
[17] Ioannidis et al., “Population-level COVID-19 mortality risk for non-elderly individuals overall and for non-elderly individuals without underlying diseases in pandemic epicenters”, Environ Res. 2020 Sep; 188: 109890, (Preprint medrxiv, April 08, 2020), https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7327471/
 
[18] RKI, „Täglicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19)“, 12.01.2021, https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Jan_2021/2021-01-12-de.pdf?__blob=publicationFile
 
[19] BAG, „Situationsbericht zur epidemiologischen Lage in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein - Woche 02 (11. - 17.01.2021)“, https://www.bag.admin.ch/dam/bag/de/dokumente/mt/k-und-i/aktuelle-ausbrueche-pandemien/2019-nCoV/covid-19-woechentlicher-lagebericht.pdf.download.pdf/BAG_COVID-19_Woechentliche_Lage.pdf
 
[20] UKE Pressemitteilung, „Neue Studie von UKE-Forschenden: Das Corona-Virus befällt auch das Herz“, 10.7.2020, https://www.uke.de/allgemein/presse/pressemitteilungen/detailseite_96963.html
 
[21] „COVID-19: Sterblichkeit unter Pflegebedürftigen fünfzigmal höher“, Ärzteblatt, 10. Juni 2020, https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/113675/COVID-19-Sterblichkeit-unter-Pflegebeduerftigen-fuenfzigmal-hoeher
 
[22] Comas-Herrera et al., “Mortality associated with COVID-19 outbreaks in care homes: early international evidence”, updated 21 May 2020, https://ltccovid.org/wp-content/uploads/2020/05/Mortality-associated-with-COVID-21-May-6.pdf
 
[23] Matthias Thöns, „Sehr falsche Prioritäten gesetzt und alle ethischen Prinzipien verletzt“, Deutschlandfunk, 11.4.2020, https://www.deutschlandfunk.de/palliativmediziner-zu-covid-19-behandlungen-sehr-falsche.694.de.html?dram:article_id=474488
 
[24] “Bekräftade fall i Sverige – daglig uppdatering“, https://www.folkhalsomyndigheten.se/smittskydd-beredskap/utbrott/aktuella-utbrott/covid-19/statistik-och-analyser/bekraftade-fall-i-sverige/
 
[25] “Folkhälsomyndigheten - Antal fall av covid-19 i Sverige: Avlidna per åldersgrupp”, https://experience.arcgis.com/experience/09f821667ce64bf7be6f9f87457ed9aa
 
[26] „Sammanfattande statistik och utveckling över tid om covid-19“, https://www.socialstyrelsen.se/statistik-och-data/statistik/statistik-om-covid-19/sammanfattande-statistik-over-tid/
 
[27] Patrick  et al., “An Outbreak of Human Coronavirus OC43 Infection and Serological Cross-reactivity with SARS Coronavirus.”, Can J Infect Dis Med Microbiol. 2006 Nov; 17(6):330-6, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18382647
 
[28]  Nickbakhsh et al., “Virus–virus interactions impact the population dynamics of influenza and the common cold”, PNAS December 26, 2019 116 (52) 27142-27150, https://www.pnas.org/content/116/52/27142
 
[29] CoV-Glue, „ Amino acid analysis for the SARS-CoV-2 pandemic“, http://cov-glue.cvr.gla.ac.uk/#/home
 
[30] CoV-Glue, „Excluded sequences“, http://cov-glue.cvr.gla.ac.uk/#/excludedSeqs
 
[31] GISAID, „Official hCoV-19 Reference Sequence”, https://www.gisaid.org/epiflu-applications/hcov-19-reference-sequence/
 
[32] SARS-Cov2 Lineages, „Lineage A“, http://web.archive.org/web/20200930044912/https://cov-lineages.org/lineages/lineage_A.html [Bemerkung: es wird ein Snapshot des WebArchives verwendet, da man die Graphik inzwischen angepasst hat und die Summe aller Linien zeigt.]
 
[33] IQM, „Faktencheck der Rechercheplattform Correctiv“, https://www.initiative-qualitaetsmedizin.de/

 

17.01.

Betreff: COVID-19 – tödlicher Lockdown für Menschen über 80
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
zu der Frage, ob jemand „mit“ oder „an“ COVID-19 und „mit“ oder „an“ einer Impfung verstirbt, möchten wir darauf hinweisen, wie sehr hier mit zweierlei Maß gemessen wird. Dazu kommt, dass dies bei weitem nicht die einzigen Todesursachen sind.
 
Um mit dem letzten Punkt anzufangen. Es gibt in Deutschland ca. 5,7 Mio. Menschen in im Alter von 80+.
 
•    Statista, „Altersstruktur der Bevölkerung in Deutschland zum 31. Dezember 2019“, https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1351/umfrage/altersstruktur-der-bevoelkerung-deutschlands/
 
Diese Personengruppe ist seit 10 Monaten durch die Lockdown-Maßnahmen, aber auch durch die mediale Panikmache, erheblichen Bewegungseinschränkungen ausgesetzt. Das bleibt nicht ohne Folgen.  
 
Es ist auch diese Personengruppe, die fast ausschließlich die Statistik der mit oder an COVID-19 Verstorbenen ausmacht.
 
Zu der Altersverteilung der mit oder an COVID-19 Verstorbenen in Deutschland siehe,
 
•    Statista, „Todesfälle mit Coronavirus (COVID-19) in Deutschland nach Alter und Geschlecht“, Stand 12. Jan 2021“, https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1104173/umfrage/todesfaelle-aufgrund-des-coronavirus-in-deutschland-nach-geschlecht/
 
Die Altersabhängigkeit ist so ausgeprägt, dass sie sogar die höhere Lebenserwartung von Frauen abbildet. Das ist weltweit so, auch in der Schweiz,
 
•    Statista, „Anzahl Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus (COVID-19) in der Schweiz nach Altersklasse“, Stand 15. Jan 2021“, https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1108171/umfrage/todesfaelle-aufgrund-des-coronavirus-covid-19-in-der-schweiz-nach-altersklasse/
 
 
 
Das Schweizer Bundesamt für Statistik gibt die Zeitreihen für die mit oder an COVID-19 Verstorbenen für die Altersgruppe 0 – 64 Jahre und 65+ an.
 
•    BFS „Sterblichkeit, Todesursachen- Wöchentliche Todesfälle, 2020 – 2021“, Bundesamt für Statistik, Schweiz, https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/gesundheit/gesundheitszustand/sterblichkeit-todesursachen.html
 
Es ist deutlich zu sehen, dass die zusätzlichen Toten ausschließlich(!) in der Altersgruppe 65+ auftreten, und das ab Mitte Oktober nach 10 Monaten Krise. Davor verläuft die Kurve für diese Altersgruppe im Rahmen der zu erwartenden Werte. Auch die durch die Panikmaßnahmen im März und April verursachten zusätzlichen Toten betreffen ausschließlich die Altersgruppe 65+. Ein etwas merkwürdiges Verhalten für einen angeblich brandneuen Erreger mutmaßlich zoonotischen Ursprungs vom Fischmarkt in Wuhan Ende 2019.
 
Der Altersmedian der mit oder an COVID-19 Verstorbenen betrug in der Schweiz in 2020 durchgehend 86 Jahre.
 
Die beobachteten Kurven in der Schweiz bestätigen die Aussagen von John Ioannidis vom April 2020, vgl.,
 
•    Ioannidis et al., “Population-level COVID-19 mortality risk for non-elderly individuals overall and for non-elderly individuals without underlying diseases in pandemic epicenters”, Environ Res. 2020 Sep; 188: 109890, (Preprint medrxiv, April 08, 2020), https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7327471/
 
 “Conclusions: People <65 years old have very small risks of COVID-19 death even in pandemic epicenters and deaths for people <65 years without underlying predisposing conditions are remarkably uncommon.”
 
“Moreover, the differentiation between dying “with” SARS-CoV-2 versus dying “from” SARS-CoV-2 may be difficult to make, and the vast majority of patients with COVID-19 have comorbidities and these could also contribute to the fatal outcome or may be even more important than SARS-CoV-2 in causing the death (Boccia et al., 2020). Nursing homes and hospitalized patients (nosocomial infection) appear to account for a lion's share of COVID-19 mortality.”
 
Es zeigt sich dasselbe Verhalten in Deutschland, es wird von offizieller Seite aber schlechter dokumentiert als in der Schweiz.
 
•    Bundesamt für Statistik, „Sonderauswertung zu Sterbefallzahlen des Jahres 2020“, https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen.html
 
Die Sterblichkeit, die alle Todesursachen zusammenfasst, liegt im März und April, trotz der Toten durch die mediale Panik und die ärztliche Übertherapie, im Rahmen der saisonalen Sterblichkeit. Erst nach ca. 10 Monaten Krise setzt eine Übersterblichkeit ein. D.h. es gibt einen zusätzlichen Sterbefaktor.
 
Zu der ganz zentralen Frage der Altersstruktur der mit oder an COVID-19 Verstorbenen äußert sich das RKI nur dienstags. Den Rest der Woche reitet man auf positiven Tests und R-Wert herum. Am Dienstag den 12.1.2021 heißt es,
 
•    RKI, „Täglicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19)“, 12.01.2021, https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Jan_2021/2021-01-12-de.pdf?__blob=publicationFile
 
„Ab Meldewoche 37 war ein deutlicher Anstieg bei der Zahl der Todesfälle zu beobachten. Von allen Todesfällen waren 36.857 (89%) Personen 70 Jahre und älter, der Altersmedian lag bei 84 Jahren(s. dazu auch Tabelle 4). Im Unterschied dazu beträgt der Anteil der über 70-Jährigen an der Gesamtzahl der übermittelten COVID-19-Fälle nur 15%.“
 
Es ist ein frommer Wunsch, dass die zusätzlichen Toten allein(!) auf COVID-19 zurückzugingen. SARS-CoV2, als angeblich neuer Erreger, müßte alle Altersgruppen betreffen. Warum nur die Alten und warum so spät in der Krise?
 
Weil die alten Menschen nach 10 Monaten einfach mit der Kraft am Ende sind. Es sind die Über-80-Jährigen, die nach 10 Monaten Krise aufgrund der Einschränkungen und des Bewegungsmangels angefangen haben zu sterben.
 
Keine Bewegung, kein Seniorensport, kein Miteinander, keine Freude, stattdessen Einsamkeit, Isolation und Angst. So sieht es aus, wenn die Wissenschaft die Menschen „rettet“.
 
Diese angebliche Pandemie findet bei Menschen unter 65 Jahre nicht statt. Diese sind keinem über das saisonale Maß hinausgehendem Risiko ausgesetzt. Es fällt etwas schwer zu glauben, dass dies den zuständigen Behörden bis Anfang 2021 nicht bekannt gewesen ist. Stattdessen gibt man vor, die Über-80-Jährigen retten zu wollen.
 
Wieviele Jahre muß man Medizin studiert haben, um zu wissen, dass man 5,7 Mio. Menschen über 80 Jahren nicht ungestraft über Monate hinweg einsperrt?
 
Dass diese Gruppe besonders anfällig ist, hat inzwischen auch die FAZ festgestellt, aber nur in Bezug auf Impfungen, vgl.
 
•    Christian Geinitz, Thiemo Heeg, Roland Lindner, „Dämpfer für Biontech : Mögliche Nebenwirkungen des Impfstoffs“, FAZ.NET, 15.01.2021, https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/biontech-moegliche-nebenwirkungen-des-impfstoffs-17148242.html
 
„Den Informationen zufolge sind bislang 23 Menschen im Land kurze Zeit nach ihrer ersten Impfdosis gestorben. 13 dieser Toten wurden untersucht – die Ergebnisse legen nahe, dass sie unter den üblichen Nebeneffekten einer Impfung litten. Diese Nebeneffekte sollen bei ihnen zu sehr schwerwiegenden körperlichen Reaktionen geführt haben. Die Rede ist von gebrechlichen älteren Personen.“
 
„gebrechliche ältere Personen“. Damit scheint für die Wirtschaftskorrespondenten der FAZ der Fall erledigt zu sein. Zurück zum DAX.
 
Interessant, dass die „jedes-Leben-zählt“-Fraktion im Rahmen von Impfungen von „üblichen Nebeneffekten“ spricht. Man stirbt „mit“ einer Impfung (im Rahmen des Üblichen) aber „an“ COVID-19.
 
Erstaunlich leise ist auch die Helmholtz-Gesellschaft, die jedem mit einem positivem COVID-19 Test Verstorbenen, trotz der vielfachen Vorerkrankungen, die mittlere Restlebenserwartung aus einigem Millionen Über-80-Jährigen zubilligen will, dies aber bei „mit“ einer Impfung Verstorbenen verweigert. „Mit“ einer Impfung verstirbt man am Ende des natürlichen Lebens.
 
Es ist absurd, wenn der Artikel die altersbedingten Vorerkrankungen der Impfopfer aufzählt, vgl. ebenda,
 
„Diese Personen, vier Frauen und drei Männer, waren zwischen 79 bis 93 Jahren alt und verstarben im zeitlichen Abstand von 2,5 Stunden bis zu vier Tagen nach der Impfung. Eine Patientin mit Bluthochdruck und Diabetes verstarb an einer Lungenembolie und Herzkreislaufstillstand. Bei den anderen Patienten ist die Todesursache noch unklar, aber alle hatten schwerwiegende Vorerkrankungen wie Karzinome, Niereninsuffizienz oder Alzheimer.“
 
Es sind dieselben Vorerkrankungen der angeblich „an“ COVID-19 Verstorbenen. Nur dort fehlt in der Berichterstattung in der Regel dieser Hinweis.
 
•    UKE Pressemitteilung, „Neue Studie von UKE-Forschenden: Das Corona-Virus befällt auch das Herz“, 10.7.2020, https://www.uke.de/allgemein/presse/pressemitteilungen/detailseite_96963.html
 
„Die für die Studie untersuchten verstorbenen Patientinnen und Patienten (23 Frauen, 16 Männer) waren im Mittel 85 Jahre alt.“
 
„Die Patienten repräsentieren mit ihren altersgerechten Vorerkrankungen wie Bluthochdruck und koronare Herzerkrankung die typischen COVID-19-Patienten in Deutschland,…“
 
Man braucht eigentlich gar kein Studium, um zu sehen, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird. Das hat mit Wissenschaft nichts mehr zu tun. Es geht nur um den Profit. Und nützliche Journalisten helfen eifrig mit.
 
„Follow the science!“  – „What science?“
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis

 

09.01.

Betreff: COVID-19 – der Panikjournalismus der dpa und die kritikfreie Medien – das widerliche Spiel mit der Angst
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
zu einem Artikel der Deutschen Presseagentur (dpa), der regional aber auch überregional Verbreitung fand, möchten wir fragen, wie lange man dem Leser noch diesen Abfalljournalismus à la dpa zumuten möchte, vgl.
 
•    Direkt aus dem dpa-Newskanal, „Gesundheit: Nach Covid-19 ist das Leben oft nicht wie vorher“, SZ online, 7. Jan 2021, https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/gesundheit-nach-covid-19-ist-das-leben-oft-nicht-wie-vorher-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-210107-99-929651
 
•    dpa, „Trotz Genesung: Nach Covid-19 ist das Leben oft nicht wie vorher“, ZEIT online, 7. Jan 2021, https://www.zeit.de/news/2021-01/07/nach-covid-19ist-das-leben-oft-nicht-wie-vorher?utm_referrer=https%3A%2F%2Fnews.google.com%2F
 
Ein aus der Luft gegriffener Zusammenhang zwischen dem seltenen Guillain-Barré-Syndrom und SARS-CoV2 und ein Schlaganfall im künstlichen Koma sollen zeigen, dass SARS-CoV2 zu Spätfolgen führen kann und das auch bei Menschen unter 65 Jahren? In der Statistik der mit oder an einem Coronavirus Verstorbenen spielen die kaum eine Rolle, so wie jeden Winter. Der Altersmedian der mit positivem SARS-CoV2 Test Verstorbenen beträgt in Deutschland weiterhin 84 Jahre.
 
Deshalb bedarf es wohl der Einzelfalldarstellungen. Exemplarisch wird dazu die folgende anonyme Auswahl angeboten, vgl. ebenda,
 
„Da ist die Studentin, die ihre Abschlussarbeit nicht schafft, der Ingenieur, der sich seine Pin-Nummer nicht mehr merken kann, und der Taucher, dessen Lunge nach Wochen noch zu schlecht aussieht, als dass er wieder unter Wasser könnte.“
 
Rauscht man durch die Prüfung oder vergißt man die PIN Nummer, war es COVID-19. Also schnell zum Arzt. Der kann dann gleich das RKI anrufen, dass er wieder einen unerkannten COVID-19 Fall mit Spätfolgen gefunden hat. Eine COVID-19 Diagnose bringt mehr Geld.
 
Schwimmt man im Mainstream wie dpa, SZ und ZEIT, darf man dem Leser vor die Füße kotzen, was einem gerade in den Sinn kommt. Nach diesem Maßstab war ein Claas Relotius vom SPIEGEL lediglich konsequent, denn er hat seine Geschichten gleich frei erfunden.
 
Erst im hinteren Teil des Textes erfährt man dann, dass Spätfolgen auch bei anderen Virusinfektionen vorkommen können. Dort aber sorgsam eingerahmt in ein düsteres Bedrohungsszenario zusammen mit der  Feststellung, dass vieles ungewiß sei. Das war aber in 2019 und davor nicht anders.
 
Thrombosen, Schlaganfälle und Herzinfarkte traten schon immer nach und während längeren Krankenhausaufenthalten auf, insbesondere nach intensivmedizinischer Behandlung. Daran ist nichts COVID-19 Spezifisches. Aber das muß es offensichtlich auch nicht. Es reicht darauf zu verweisen, dass man etwas nicht ausschließen kann. Oder genauer, nicht ausschließen möchte. Das nennt man dann Wissenschaft.
 
Bei der ZEIT finden sich einige kommentarlos angefügte Verweise, die Einzelbeobachtungen zu Studien hochstilisieren. Eine der angeführten Veröffentlichung ist lange bekannt und wird häufig in diesem Kontext herangezogen. Dort ist unter Limitations zu lesen,
 
•    Carfì et al., “Persistent Symptoms in Patients After Acute COVID-19”,  JAMA 2020, Published online July 9, https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2768351
 
“Furthermore, this is a single-center study with a relatively small number of patients and without a control group of patients discharged for other reasons. Patients with community-acquired pneumonia can also have persistent symptoms, suggesting that these findings may not be exclusive to COVID-19.6“
 
unter Verweis auf eine Veröffentlichung aus dem Jahr 1997,
 
•    Metlay et al., “Measuring symptomatic and functional recovery in patients with community-acquired pneumonia”, J. Gen. Int.l Med., Vol 12, pp 423–430 (1997), https://link.springer.com/article/10.1046/j.1525-1497.1997.00074.x
 
Auch die anderen Verweise der ZEIT ergehen sich in Mutmaßungen. U.a. wird ein Meinungsartikel (Viewpoint) von Deblina Datta et al. angeführt, vgl.
 
•    Deblina Datta et al. , “A Proposed Framework and Timeline of the Spectrum of Disease Due to SARS-CoV-2 InfectionIllness Beyond Acute Infection and Public Health Implications”, JAMA. 2020;324(22):2251-2252, Nov 18, 2020, https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2773338
 
Dort heißt es dann zu einer sehr seltenen, angeblich auf COVID-19 zurückzuführende Überreaktion des Immunsystems, vgl. ebenda,
 
“The more complex and prolonged course of illness makes it difficult to identify hyperinflammation as a distinct process from acute infection in adults.”
 
Unter dem Vorwand das Gesundheitssystem schützen zu wollen, überschlägt man sich mit Vermutungen und die Medien erklären jede Mutmaßung zur Tatsache.  Gerade damit macht man das Gesundheitssystem kaputt. Aber als Mediziner darf man beliebig neue Krankheiten erfinden. Das schafft Umsatz und man ist sofort ein Medienstar. Wer sachlich dagegen argumentiert ist ein Verharmloser.
 
Niemand in den Medien fordert von der Medizin belastbare Beweise. Es reicht, sich in Befürchtungen und Vermutungen zu ergehen, die dann von nützlichen Nachrichtenagenturen unter die Leute gebracht werden. Wem hilft das?
 
Eine weitere bei der ZEIT kommentarlos angehängte Veröffentlichung möchte anhand einer Gruppe von 128 Patienten (Alter 49,5 Jahre, +/- 15 Jahre) einen Zusammenhang zwischen fortgesetzter Müdigkeit und einer COVID-19 Erkrankung beobachtet haben.
 
•    Townsend et al., “Persistent fatigue following SARS-CoV-2 infection is common and independent of severity of initial infection”,  PLOS ONE, Nov 9, 2020, https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0240784
 
Wo sind die Patienten, die wegen anderer Infektionen im Krankenhaus waren? Kaum ein Symptom ist wohl so offen für Suggestionen wie Müdigkeit oder Erschöpfung. Folgerichtig heißt es dort, vgl. ebenda,
 
„Female gender and those with a pre-existing diagnosis of depression/anxiety were over-represented in those with fatigue.”
 
Seltsam, dass die Edelschreiber der Wissensredaktion keine Zeit für einen eingehenderen Kommentar gefunden haben. Oder müßte der feststellen, dass man nahezu beliebige Unterstellungen präsentiert? Wo sind die angeblich so objektiven Faktenchecker, die sich so gerne in der Diffamierung einzelner Kritiker ergehen?
 
Nach Lesen des dpa Artikels, mit oder ohne die Verweise in der ZEIT, kann man festhalten: die Wissenschaft weiß nichts mit Bestimmtheit und das meiste ist ungewiß. Man muß abwarten, so die zitierten Expertenmeinungen, und auf die Ärzteschaft hoffen.
 
Aber Ungewißheit gibt es bei vielen Krankheiten. Das ist nichts Neues. Das hindert eine dpa nicht daran damit Meinungsmache zu betreiben und Ängste zu schüren.  Sorgsam wurde die dpa Nachricht zu diesem Zweck von jedem Kontext befreit. Und wer keine Fachzeitschriften liest, wird den Kontext kaum herstellen können.
 
Mit dem für die vollkommen überschätzte Ärzteschaft so typischen Sätze, wie „wir können nicht ausschließen, dass …“ oder “in Einzelfällen kann es vorkommen, dass …“, lassen sich wunderbar Geschäfte machen.
 
Vorgehalten werden dem Bürger ohne Beweis unterstellte Kausalzusammenhänge mit seltenen Erkrankungen, Schlaganfälle durch Intensivbehandlung und künstliche Beatmung und darüber hinaus Müdigkeit und Erschöpfung.
 
Millionen vernichteter Existenzen, wirtschaftliche Schäden in astronomischer Höhe, Tote durch Hydroxychloroquin Überdosierung und vorschnelle künstliche Beatmung, Opfer von vollkommen unzureichend getesteten Impfungen, traumatisierte Kinder, Jugendliche im Bildungsabseits, eine vollkommen zerrissene Gesellschaft, Grundrechtseinschränkungen bis zu Gewerbeschließungen, Ausgangssperren und Demonstrationsverboten, Diffamierung und Verleumdung von allen Kritikern -  es bedarf solcher fakten- und kontextfreien Panikmache, um die Regierungsmaßnahmen und die katastrophalen Folgen derselben zu rechtfertigen.
 
Das wird man noch einige Jahre durchhalten müssen und dabei hoffen, dass sich immer eine Mehrheit findet, die sich davon einschüchtern läßt.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis

 

01.01.

Betreff: COVID-19 – neue Grammatikregeln für die Präpositionen „an“ und „mit“ - Zoonose Rätselraten geht weiter
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
wir möchten auf eine neue Grammatikregel für  den Gebrauch von „an“ und „mit“ hinweisen. Man stirbt mit einer Impfung aber an SARS-CoV2.
 
•    Medienmitteilung, „Medienberichte zu Todesfall nach Covid-19-Impfung in der Schweiz: Kein Zusammenhang mit der Impfung ersichtlich“, Swissmedic, 30.12.2020, https://www.swissmedic.ch/swissmedic/de/home/news/coronavirus-covid-19/kein-zusammenhang-mit-covid-19-impfung.html
 
 
Offensichtlich besitzt die Ärzteschaft weitreichende Freiheiten, was das Ausfüllen von Totenscheinen angeht.
 
In diesem Zusammenhang hat man auch den Begriff der „schweren Vorerkrankung“ wiederentdeckt, d.h. bestehende Morbiditäten, die auch ohne einen weiteren Zusatzfaktor zum Exitus führen. Besonders auffallend, man erinnert sich an den lange vergessenen Zusammenhang zwischen Lebensalter und Tod. Selten liest man zu den mit positivem COVID-19 Test Verstorbenen, dass diese im Median in Deutschland 82 Jahre alt waren, in der Schweiz 86 Jahre. Offensichtlich spielt das nur bei Impfungen eine Rolle.
 
Vgl. dazu auch,
 
•    UKE Pressemitteilung, „Neue Studie von UKE-Forschenden: Das Corona-Virus befällt auch das Herz“, 10.7.2020, https://www.uke.de/allgemein/presse/pressemitteilungen/detailseite_96963.html
 
„Die für die Studie untersuchten verstorbenen Patientinnen und Patienten (23 Frauen, 16 Männer) waren im Mittel 85 Jahre alt.“
 
„Die Patienten repräsentieren mit ihren altersgerechten Vorerkrankungen wie Bluthochdruck und koronare Herzerkrankung die typischen COVID-19-Patienten in Deutschland,…“
 
 
Nichts neues hingegen bei der Zoonose-Hypothese von SARS-CoV2. Das Rätselraten geht weiter. Wer war es denn nun? Die Fledermaus, der Nerz, das chinesische Schuppentier oder der Marderhund? Vielleicht eine Kombination davon? Alles wird diskutiert.
 
Die Wissenschaft dilettantiert weiterhin auf niedrigem Niveau und hält einzelne virale Gensequenzen aus den Gen-Datenbanken hoch, die nur einen Minimalst-Ausschnitt der Natur zeigen. Auf die Frage, warum sich denn bei so vielen unterschiedlichen Tierarten aus ganz unterschiedlichen Regionen (und zu unterschiedlichen Zeiten) ähnliche Gensequenzen finden lassen, ist noch niemand gekommen.
 
Die Wissenschaft wird weiterhin ohne Beweis auf der Hypothese vom Killervirus vom Fischmarkt in Wuhan beharren. Mehr hat sie nicht. Dabei ist die Original-Wuhan-Virusvariante von SARS-CoV2 von Ende 2019 schon längst wieder verschwunden, oder genauer, wegmutiert. Wo ist eigentlich SARS-CoV1 hin?
 
•    Chan et al., “Genomic characterization of the 2019 novel human-pathogenic coronavirus isolated from a patient with atypical pneumonia after visiting Wuhan.”, Emerg Microbes Infect. 2020 Jan 28;9(1):221-236, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31987001
 
“Overall, the genome of 2019-nCoV has 89% nucleotide identity with bat SARS-like-CoVZXC21 and 82% with that of human SARS-CoV."
 
Sobald man die Zoonose-Hypothese aufgibt, fällt der ganze Viruszauber der letzten 36 Jahre in sich zusammen. Denn ein alter Virus kann ganz offensichtlich keine neue Pandemie verursachen.
 
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis

 

23.12.

Betreff: COVID-19 – Intensivmediziner im Panikmodus? – die alltäglichen „(potential) conflict of interest“
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
zu dem Panikartikel bei t-online zur drohenden Überlastung der Intensivstationen über Weihnachten möchten wir einige Anmerkungen zu den „(potential) conflict of interest“ der dort zitierten Mediziner machen.
 
•    Lars Wienand, „Covid-19 in den Kliniken - Sechs Intensiv-Mediziner: So schlimm wird unser Weihnachten“, t-online.de, 22.12.2020, https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_89169514/sechs-intensivmediziner-so-schlimm-wird-corona-weihnachten-in-den-kliniken.html
 
Dies vor dem Hintergrund, dass die Kliniken der Helios-Gruppe eine normale Auslastung zeigen, und das ca. 10 Monate in der Krise.
 
•    Helios, „Auslastung Helios-weit“, https://www.helios-gesundheit.de/qualitaet/auslastung/
[PDF auf der Mitte der Seite]
 
Im Gegenteil hier ist zu fragen, wie es sein kann, dass die Gesamtzahl der Intensivpatienten gleichbleibt, wenn doch die Zahl derer mit  positivem Test zunimmt. Hat man Intensivpatienten umdeklariert?
 
Ebenso erstaunlich ist, dass keiner der 6 Intensivmediziner einen Vergleich zu 2019 oder 2018 zu ziehen scheint. Oder mit dem Hinweis zitiert wird, dass Transporte von Intensivpatienten zu weiter entfernt liegenden Krankenhäusern bei temporären Engpässen nichts Ungewöhnliches sind und schon vor 2020 vielfach stattfanden.
 
Für die Crème de la Crème der deutschen Intensivmedizin scheint das bemerkenswert dünn.
 
Für 5 der 6 genannten Intensiv-Medizinern haben wir in einer Kurzrecherche folgende Veröffentlichungen mit deklarierten „(potential) conflict of interest“ gefunden,
 
a) Uwe Janssens, Chefarzt aus Eschweiler
keine
 
b) Christian Karagiannidis, Chef des ECMO-Zentrums (Abteilung mit Herz-Lungen-Maschinen) der Lungenklinik Köln-Merheim. Er leitet das DIVI-Intensivregister
 
•    7th EuroELSO Congress on ECMO-ECLS, 2018, https://guarant.topinfo.cz/euroelso2018/en/invited-speaker?id=109
 
“Maquet, Swisstom, Bayer”
 
•    Blecha  et al., “Tracheostomy in patients with acute respiratory distress syndrome is not related to quality of life, symptoms of psychiatric disorders or return-to-work: the prospective DACAPO cohort study”, Annals of Intensive Care volume 10, Article number: 52 (2020), 06 May 2020, https://link.springer.com/article/10.1186/s13613-020-00671-x#ethics
 
“CK received travel grants and lecture fees from Maquet, Rastatt, Germany.”
 
Man kennt sich untereinander, 3 der Intensivärzte sind Autoren der folgenden Veröffentlichung.
 
•    Wolfram Windisch, Steffen Weber-Carstens, Stefan Kluge, Rolf Rossaint, Tobias Welte,  Christian Karagiannidis, „Invasive and Non-Invasive Ventilation  in Patients With COVID-19“,  Dtsch Arztebl Int 2020; 117: 528–33, https://www.aerzteblatt.de/int/archive/article/214736/Invasive-and-non-invasive-ventilation-in-patients-with-COVID-19
 
“Prof. Karagiannidis has received payments for consultation from Bayer and Xenios. He has received reimbursement of travel and accommodation expenses from Bayer and lecture honoraria from Bayer and Xenios”
 
In der nachfolgenden Veröffentlichung sind 5 der 6 genannten Intensivmediziner zu finden,
 
•    Stefan Kluge, Uwe Janssens, Tobias Welte, Steffen Weber-Carstens,  Gernot Marx, and Christian Karagiannidis, „German recommendations for critically ill patients with COVID 19”, Med Klin Intensivmed Notfmed. 2020 Apr 14 : 1–4, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7155395/
 
“C. Karagiannidis received consultant honoraria from Bayer und Xenios.”
 
c) Steffen Weber-Carstens, Klinik für Anästhesiologie mit Schwerpunkt operative Intensivmedizin an der Charité Berlin
 
•    Wolfram Windisch, Steffen Weber-Carstens, Stefan Kluge, Rolf Rossaint, Tobias Welte,  Christian Karagiannidis, „Invasive and Non-Invasive Ventilation  in Patients With COVID-19“,  Dtsch Arztebl Int 2020; 117: 528–33, https://www.aerzteblatt.de/int/archive/article/214736/Invasive-and-non-invasive-ventilation-in-patients-with-COVID-19
 
“Prof. Weber-Carstens has received financial support for research of his own initiation from Dräger.”
 
 
•    Stefan Kluge, Uwe Janssens, Tobias Welte, Steffen Weber-Carstens,  Gernot Marx, and Christian Karagiannidis, „German recommendations for critically ill patients with COVID 19”, Med Klin Intensivmed Notfmed. 2020 Apr 14 : 1–4, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7155395/
 
“S. Weber-Carstens works in a research cooperation with Dräger.”
 
d) Jan-Thorsten Gräsner, Klinik-Direktor aus Kiel
 
•    European Resuscitation Council Guidelines, https://cprguidelines.eu/conflict-of-interest
 
und dort,
 
https://cprguidelines.eu/sites/573c777f5e61585a053d7ba5/content_entry5dc40a9b4c84860818e4d3b8/5df795c14c84865c5be4d148/files/COI_JTG.PDF?
 
“Boards or consultancies, honoraria, payments for lectures:
Scientific Board Member Weinmann Emergency, > 1 Year
Honoraria for lectures by Weinmann Emergency, Fresenius, Secare, Zoll, Ratiopharm, 2017, 2018
Scientific Board Member Secare, 2017
Scientifix Board Member Zoll Temperaturmamagement, >1 Year”
 
e) Stefan Kluge, Direktor der Klinik für Intensivmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
 
Dieser Herr war uns schon früher aufgefallen. Wie kann man eine solche Anzahl an Unternehmen, die in einem gegenseitigen Wettbewerb stehen, gleichzeitig beraten? Was ist hier der gemeinsame Nenner?
 
•    Puelles et al., „Multiorgan and Renal Tropism of SARS-CoV-2”, NEJM DOI: 10.1056/NEJMc2011400, May 13, 2020, https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMc2011400
 
9 Conflicts of Interest - Dr. Stefan Kluge
Pfizer, Biotest, Cytosorbents, Gilead, MSD, Bayer, Astellas, Baxter, Fresenius
 
•    Wolfram Windisch, Steffen Weber-Carstens, Stefan Kluge, Rolf Rossaint, Tobias Welte,  Christian Karagiannidis, „Invasive and Non-Invasive Ventilation  in Patients With COVID-19“,  Dtsch Arztebl Int 2020; 117: 528–33, https://www.aerzteblatt.de/int/archive/article/214736/Invasive-and-non-invasive-ventilation-in-patients-with-COVID-19
 
“Prof. Kluge has received research support from the companies Ambu, E.T.View Ltd, Fisher & Paykel, Pfizer, and Xenios. He has received lecture honoraria from ArjoHuntleigh, Astellas, Astra, Basilea, Bard, Baxter, Biotest, CSL Behring, Cytosorbents, Fresenius, Gilead, MSD, Orion, Pfizer, Philips, Sedana, Sorin, Xenios, and Zoll. He has received payments for consultation from AMOMED, Astellas, Baxter, Bayer, Fresenius, Gilead, MSD, Pfizer, and Xenio.”
 
•    Stefan Kluge, Uwe Janssens, Tobias Welte, Steffen Weber-Carstens,  Gernot Marx, and Christian Karagiannidis, „German recommendations for critically ill patients with COVID 19”, Med Klin Intensivmed Notfmed. 2020 Apr 14 : 1–4, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7155395/
 
“S. Kluge received research support by Ambu, E.T.View Ltd, Fisher & Paykel, Pfizer and Xenios. He also received lecture honorarium from ArjoHuntleigh, Astellas, Astra, Basilea, Bard, Baxter, Biotest, CSL Behring, Cytosorbents, Fresenius, Gilead, MSD, Orion, Pfizer, Philips, Sedana, Sorin, Xenios and Zoll. He received consultant honorarium from AMOMED, Astellas, Baxter, Bayer, Fresenius, Gilead, MSD, Pfizer and Xenios.”
 
f) Gernot Marx, Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care des Uniklinik Aachen
 
•    Stefan Kluge, Uwe Janssens, Tobias Welte, Steffen Weber-Carstens,  Gernot Marx, and Christian Karagiannidis, „German recommendations for critically ill patients with COVID 19”, Med Klin Intensivmed Notfmed. 2020 Apr 14 : 1–4, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7155395/
 
“G. Marx received consultant honorarium and research support by Biotest, B.Braun und Adrenomed.”
 
•    Gernot Marx, „Tele-Intensivmedizin –und berufsgruppenübergreifende Kooperation – ein Ausblick“,  Vortrag, 2016, https://dgtelemed.de/downloads/fruehjahrstagung/2016/4_Prof-Dr-med-Gernot-Marx_Tele-Intensivmedizin.pdf
 
(Folie 2)
„Conflict of Interest
 
BBraun Melsungen AG
Adrenomed
Biotest
Philips
Edwards Life Science
CLS Behring
Linde Gase
Orion Pharma
Jena Analytik
Fresenius”
 
Bei einigen dieser Herren sollte man fragen, wann noch Zeit für Patienten bleibt? Es ist etwas viel verlangt, wenn die Medien dem Bürger zumuten, hier eine vollkommen unabhängige Meinung zu unterstellen, frei von Beeinflußung durch Dritte.
 
Sollte man mit derselben Begründung als gerichtlich bestellte Gutachter Mitarbeiter oder Berater eines beklagten Unternehmens zulassen?
 
Warum ist es eine solche Selbstverständlichkeit, dass solche „(potential) conflict of interest“ mutmaßlich unabhängiger Forscher überhaupt bestehen und(!), dass man in den Medien darüber hinweggeht, als bestünden diese „(potential) conflict of interest“ nicht?
 
Besonders kritisch scheinen solche „(potential) conflict of interest“, wenn es um Guidelines geht, die unter Umständen auch andere Ärzte, u.a. wegen möglicher Haftung, binden. Deshalb weisen wir auf das folgende Werk gesondert hin.
 
•    S. Kluge, U. Janssens, T. Welte, S. Weber-Carstens, G. Schälte, B. Salzberger, P. Gastmeier, F. Langer, M. Welper, M. Westhoff, M. Pfeifer, F. Hoffmann, B. W. Böttiger, G. Marx & C. Karagiannidis , „Recommendations for treatment of critically ill patients with COVID-19, Version 3 S1-guideline“, Der Anaesthesist (2020), 27.11.2020, https://link.springer.com/article/10.1007/s00101-020-00879-3
 
“S. Kluge received research support from Ambu, ETView Ltd, Fisher & Paykel, Pfizer and Xenios. He also received lecture fees from ArjoHuntleigh, Astellas, Astra, Basilea, C.R.Bard, Baxter, Biotest, CSL Behring, Cytosorbents, Fresenius, Gilead, MSD, Orion, Pfizer, Philips, Sedana, Sorin, Xenios and Zoll. He received consultant fees from AMOMED, Astellas, Baxter, Bayer, Fresenius, Gilead, MSD, Pfizer and Xenios.
 
T. Welte received consultant fees from MSD, GSK, Boehringer, Immunogenic, Novartis, AstraZeneca and Roche. He received lecture fees and travel grants from Gilead and research support from Roche, MSD, Gilead, Immunogenic, Novartis, GSK and CSL Behring (DSMB).
 
S. Weber-Carstens works in a research cooperation with Dräger.
 
B. Salzberger received consultant fees from Falk Foundation, GSK, Roche and Sanofi, and, research support from Bosch-Stiftung, GSK and Biochryst.
 
F. Langer received lecture and consultant fees as well as research support from Aspen, Bayer, Boehringer-Ingelheim, Bristol-Myers Squibb, Chugai, CSL Behring, Daiichi Sankyo, LEO Pharma, Pfizer, Roche, Sanofi, SOBI and Takeda.
 
M. Westhoff received lecture fees from Actelion, Boehringer, Novartis and Löwenstein as well as research support by Bayer.
 
M. Pfeifer received lecture fees from Astra-Zeneca, Boehringer, Chiesi, Glaxo-Smith-Kline, Novartis and Roche. He also received consultant fees from Boehringer, Chiesi, Novartis and Roche, and travel support from Boehringer.
 
B.W. Böttiger received lecture fees from Forum für medizinische Fortbildung (FomF), ZOLL and C.R. Bard.
 
G. Marx received consultant fees and research support from Biotest, B.Braun und Adrenomed, he also received lecture compensation from B.Braun und Philips.
 
C. Karagiannidis received consultant fees from Bayer und Xenios.“
 
Um nicht mißverstanden zu werden, wir hegen die allerhöchste Achtung vor Medizinern, die sich der schwierigen Aufgabe der Diagnose und der noch schwierigeren Aufgabe der Therapie ernsthaft und hauptberuflich widmen. Aber die Medizin ist keine exakte Wissenschaft.
 
Vieles weiß man nicht und man ist auf Vermutungen und Meinungen angewiesen. Gerade vor diesem Hintergrund wiegen „(potential) conflict of interest“ besonders schwer und die medizinische Wissenschaft muß sich im Interesse der Patienten kritischen Fragen stellen.
 
Nur eine Wissenschaft, die sich hinterfragen läßt, kann eine ethische Wissenschaft sein.
 
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis

 


19.12.

Betreff: COVID-19 – Helios-Kliniken mit normaler Auslastung – „spürbare Impfstoffe“ von Biontech/Pfizer
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
zu den Panikmeldungen der Regierungspresse in den letzten Tagen und der Einordnung derselben möchten wir auf einige aktuelle Beiträge hinweisen.
 
Da sind z.B. die Helios-Kliniken, die täglich ihre Auslastung auf ihrer Webseite berichten. Vgl.
 
•    Helios, „Auslastung Helios-weit“, https://www.helios-gesundheit.de/qualitaet/auslastung/
[PDF auf der Mitte der Seite]
 
Die „Liegende Fälle gesamt“ sind seit Wochen konstant und liegen unterhalb der gemittelten Fallzahlen des Vorjahreszeitraums. Das ist einigermaßen überraschend, wenn man an die täglichen Panikmeldungen in FAZ, SZ & Co denkt.
 
Vor dem Hintergrund der steigenden Zahlen von Patienten mit positivem Test überrascht es noch mehr. Denn dann hätte die Zahl der nicht-COVID-19 Patienten in dem gleichen Maße sinken müssen. Es sei denn, die Patienten wurden auf Basis eines positiven Tests lediglich umdeklariert. Wer will das prüfen? Intensivpatienten leiden in der Regel an mehreren Krankheiten gleichzeitig.
 
In den medialen Regierungsorganen weitgehend untergegangen ist eine abweichende Stellungnahme zu dem Leopoldina-Pamphlet mit dem die Regierung den neuen, harten Lockdown begründet hat. Vgl.
 
•    Michael Esfeld, „Ansichten eines Leopoldina-Dissidenten - Wissenschaft und Aufklärung in der Corona-Krise“, achgut.com, 16.12.2020, https://www.achgut.com/artikel/ansichten_eines_leopoldina_dissidenten
 
Dort heißt es u.a.
 
„Die Rolle von Wissenschaft darf nicht die der Staatsreligion in voraufklärerischer Zeit sein: Es gibt kein Wissen, mit dem sich eine Planung der Gesellschaft rechtfertigen ließe, die sich über die Freiheit der Individuen hinwegsetzt. Aufklärung ist auch heute der Ausgang aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit, in die unsere Gesellschaft diesbezüglich hineinzulaufen droht.“
 
Schwierig, diesen Kritiker als Wissenschaftsleugner zu diffamieren.
 
Der Beitrag von Dr. Esfeld stört wohl das Bild der Eintracht, das man in den Mainstream Medien von der Wissenschaft zeichnen möchte. Darüber hinaus kritisiert er das Prinzip der „Wissenschaft durch Verkündigung“, nach dem Pharma-Freunde à la Karl Lauterbach jeden Unsinn zur Primetime im öffentlich-rechtlichen Fernsehen in die Welt posaunen dürfen, ohne eine einzige kritische Frage befürchten zu müssen.
 
Dann ist da die LMU München, die die Übersterblichkeit in 2020 in Deutschland untersucht hat und keine findet, vgl.
 
•    Kauermann, Küchenhof, „CoDAG-Bericht Nr.4“, Statistisches Beratungslabor (Statlab) am Lehrstuhl für Statistik und ihre Anwendungen in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der LMU München, 11.12.2020, https://www.stablab.stat.uni-muenchen.de/_assets/docs/codag-bericht-4.pdf
 
„Man erkennt, dass in der Altersgruppe der 35-59 Jährigen aktuell eine Untersterblichkeit sichtbar ist, die sich insbesondere seit KW 44 zeigt, also kurz nach den einschränkenden Maßnahmen im Oktober (siehe Abbildung 2). In der Altersgruppe der 60-79 Jährigen zeigt sich auch unter Berücksichtigung der COVID-19 Todesfälle keine Übersterblichkeit (siehe Abbildung 3). Bei den Hochbetagten, den über 80-Jährigen, zeigt sich eine leicht erhöhte Sterblichkeit je 100.000 Lebende im Frühjahr 2020. Zieht man die COVID-19 Todesfälle ab und betrachtet nur die sonstigen Todesfälle (blaue Linie), so ergibt sich in dieser Altersgruppe für das Frühjahr und den Frühsommer eine leichte Untersterblichkeit.“
 
 
Wie überraschend ist es, dass man eine erhöhte Gefährdung von Menschen im Alter von 80+ feststellt, nachdem diese Menschen seit Monaten isoliert, in Angst und Schrecken gehalten und an körperlicher Bewegung gehindert werden?
 
Ist es so plausibel, dass man Über-80-Jährige monatelang wegsperrt und es hat keine Folgen? Ein weiteres Thema über das geschwiegen wird, im Namen der Gesundheit.
 
 
Was allerdings sehr gut in den Mainstream passt, ist ein Beitrag von Klaus Raab beim MDR zur Corona-Berichterstattung in Deutschland in 2020. Dort hat inzwischen das Weißwaschen der Medien und die Geschichtsglättung begonnen, vgl.
 
•    Klaus Raab, „Wie war der Corona-Journalismus 2020?“, mdr.de, 18.12.2020, https://www.mdr.de/altpapier/das-altpapier-corona-journalismus-100.html
 
„Fazit: Die Corona-Berichterstattung war sehr raumgreifend, aber nahm ab April ab. In der ersten Phase war die Stimmenvielfalt gering und keinesfalls auffallend regierungskritisch, ab dem späten Frühjahr änderte sich das Bild. Die lauteste Minderheit der Maßnahmenkritiker – also die querdenkende –, die klagte, sie werde nicht beachtet, wurde sehr wohl beachtet, wenn auch nicht affirmativ.“
 
 
Herr Raab stellt zudem fest, dass Dr. Sucharit Bhakdi, Dr. Wolfgang Wodarg und Prof. Homburg „aus guten Gründen aber nicht zum Talkpersonal der Öffentlich-Rechtlichen“ gehörten. Er schweigt sich darüber aus, was das für Gründe sind. Gleichzeitig stellt er zu einer Petition, die eine Diskussionsrunde mit diesen Dreien im öffentlich-rechtlichen Fernsehen fordert, fest,
 
„Es wäre freilich auch ein Armutszeugnis, wenn die ARD die Besetzung ihrer Talks von Petitionen abhängig machen würde.“
 
Nein, da beschränkt man sich lieber auf Karl Lauterbach und eine Handvoll anderer Auserwählter als TV Dauergäste. Das Talkpersonal eben.
 
Erstaunlich, dass man ganz zu Anfang der Krise auf Dr. Wodarg und seine Erfahrungen aus der angeblichen Schweinegrippe-Pandemie zurückgreifen wollte.
 
•    Christian Esser, Manka Heise, Charlotte Köhler und Astrid Randerath, „Corona und die Folgen - Zwischen Panik und Pandemie“, ZDF Frontal 21, 10.3.2020, https://www.zdf.de/politik/frontal-21/corona-zwischen-panik-und-pandemie-100.html
 
An dem Beitrag von Frontal 21 ist sachlich nichts falsch. Nur von den jährlichen, saisonalen Coronaviren-Wellen hat man in den öffentlich-rechtlichen Medien hier das letzte Mal gehört.  Dabei wäre das für die Frage, was diese für die Tests bedeuten, durchaus interessant.
 
Zwei Wochen später hatte sich die Berichterstattung um 180 Grad gedreht und Dr. Wodarg wurde zum Verschwörungstheoretiker erklärt, vgl.
 
•    Jochen Taßler, Jana Heck, „„Alternative Fakten“ zu Corona: Das Netzwerk der Verharmloser und Verschwörer“, WDR Monitor, 2.4.2020, https://www1.wdr.de/daserste/monitor/sendungen/corona-fake-news-106.html
 
Dr. Wodarg wird auf ausgebleichten Bildern im Stile von Fahndungsfotos vor düsterer Musik gezeigt, der "gute" Wissenschaftler dann in Farbe und klarem Ton. Inhaltlich bestätigt er dann allerdings Dr. Wodarg. Markus Langemann hat diesen „nicht-affirmativen“ Propaganda-Journalismus von Deutschlands Vorzeige-Journalisten im Detail analysiert, vgl.
 
•    Markus Langemann, „Wichtig! Aufklärung zu Covid19. Wie Medien in Zeiten von Corona manipulativ arbeiten.“, 6.4.2020, https://www.youtube.com/watch?v=MmKl_KiuUrI
 
 
Ohne Skrupel wird Dr. Wodarg, der für die SPD im Bundestag saß, vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen, in die rechte Ecke geschoben. Dabei ist es dann bis heute geblieben. Kein mediales Niveau war und ist in der Berichterstattung zu Corona/Lockdown-Kritikern zu niedrig. Zwischen „nicht affirmativ“ und „diffamierend“ scheint für Herrn Raab kein Unterschied zu bestehen.
 
Der Ausdruck „Haltungsjournalismus“ gibt das servile Anbiedern der deutschen Presse an die Politik nur unzureichend wieder.
 
Und dann ist da Frau Dörhöfer von der Frankfurter Rundschau. Frau Dörhöfer, die mit ihren einfachen Wahrheiten den deutschen Wissenschaftsjournalismus maßgeblich prägt, deklariert Nebenwirkungen bei den neuartigen und vollkommen unzureichend getesteten mRNA Impfungen kurzer Hand als Zeichen eines funktionierenden Immunsystems um.
 
•    Pamela Dörhöfer, „Corona-Impfstoff: Nebenwirkungen treten auf, sind aber kein schlechtes Signal“, FR-online, 18.12.2020, https://www.fr.de/wissen/corona-impfstoff-biontech-nebenwirkungen-pfizer-covid-19-risiko-allergie-deutschland-pandemie-experten-90134019.html
 
Zu dem laut Aussage einer US-Medizinerin „spürbaren“ Impfstoff von Biontech/Pfizer (siehe Artikel), sagt Frau Dörhöfer einerseits,
 
„Mit den neuartigen genetischen Vakzinen, die in Großbritannien und den USA bereits verabreicht werden und auch in der Europäischen Union kurz vor der Zulassung stehen, gibt es bislang keine praktische Erfahrung.“
 
Andererseits stellt Frau Dörhöfer zu Nebenwirkungen schon mal fest,
 
„Gleichwohl sind sie [Nebenwirkungen] weder ungewöhnlich noch gefährlich – sondern vielmehr ein Zeichen, dass das Immunsystem reagiert, was ja erwünscht ist. Auch andere Impfungen können zu ähnlichen Beschwerden führen.“
 
Wann hat man bei Grippeimpfungen von folgenden, kurzfristigen(!) Nebenwirkungen in dieser Zahl gehört, vgl. ebenda,
 
„Über Kopfschmerzen klagten in der Altersgruppe der 18- bis 55-Jährigen 51,7 Prozent, bei den Älteren waren es 39 Prozent. Muskelschmerzen traten bei 37,3 Prozent der Jüngeren und 28,7 Prozent der Älteren auf, Schüttelfrost bei 35,1 und 22,7 Prozent, Gelenkschmerzen bei 21,9 und 18,9 Prozent. Fieber über 38 Grad entwickelten 15,8 Prozent in der Gruppe der Jüngeren und 10,9 Prozent in der Gruppe der Älteren. Durchfall trat bei 10,4 und 8,3 Prozent auf.“
 
Schwer zu glauben, aber dieses Zitat ist aus dem gleichen Artikel. Eigentlich sollten jetzt alle Alarmglocken angehen, denn zu den Langzeitfolgen weiß man nichts. Aber offensichtlich haben weite Teile der Politik und der Medien mit diesen Zahlen kein Problem. Zu den schwerwiegenden Nebenwirkungen heißt es dort,
 
„Vereinzelt traten in den Studien aber auch schwere Ereignisse auf, von denen bis jetzt nicht klar ist, ob sie in Zusammenhang mit der Impfung stehen. So gab es vier Fälle von Fazialisparese, einer in der Regel vorübergehenden Gesichtslähmung, die auch von einer Viruserkrankung hervorgerufen werden kann.“
 
„Eine Person bekam zudem Herzrhythmusstörungen, eine weitere erlitt eine Schulterverletzung auf der Seite des Impfarms. Auch bei diesen Fällen steht nicht fest, wie es dazu kam."
 
Was heißt, „steht nicht fest, wie es dazu kam“? Sind das akzeptierte Opfer, die im Rauschen untergehen sollen? Was ist denn mit „jedes Leben zählt“? Sollte man solche Fälle nicht unter grob fahrläßige Körperverletzung einordnen? Sind diese Substanzen nicht in Tierversuchen ausreichend vorgetestet worden?
 
Und so etwas will man auf Millionen Menschen loslassen?
 
Wer sich diesen Dreck nicht in die Adern spritzen lassen will, gilt medial als unsolidarischer und asozialer Impfverweigerer. Da sagt man aber nicht selbst, sondern das läßt man geeignete Personen sagen, so wie den eifrigen Wolfram Henn, Mitglied im deutschen Ethikrat.
 
•    Patrick Huljina, Martina Lippl, „Corona in Deutschland: Professor trifft harte Aussage gegen Impfgegner - Striktes Durchgreifen bei Erkrankung“, Münchener Merkur, 19.12.2020, https://www.merkur.de/welt/coronavirus-deutschland-rki-covid-19-tote-infizierte-regierung-lockdown-impfung-stoff-zr-90145651.html
 
Dort wird Herr Henn dann so zitiert,
 
„Wer partout das Impfen verweigern will, der sollte, bitte schön, auch ständig ein Dokument bei sich tragen mit der Aufschrift: ,Ich will nicht geimpft werden! Ich will den Schutz vor der Krankheit anderen überlassen! Ich will, wenn ich krank werde, mein Intensivbett und mein Beatmungsgerät anderen überlassen.‘“
 
„Eine Impfpflicht gibt es nicht. Auch weil viele noch skeptisch sind und Fragen haben. Das ist verständlich. ABER: Bitte stellen Sie diese Fragen an Menschen, die sich wirklich auskennen“    
 
„Forscher weltweit haben mit riesigem Aufwand das Tempo erhöht, aber nicht auf Kosten der Sicherheit.“
 
Wenn das so ist, warum werden dann aller Kritiker in diesem Ausmaß diffamiert und ihnen jegliche Qualifikation abgesprochen? Und weiter heißt es,
 
„Darüber hinaus ist sich Henn sicher, dass bald Impfstoff normaler Bauart, wie etwa bei der Grippe oder auch Hepatitis, gegeben wird.“
 
Welcher Schutz für andere von diesen Impfungen ausgeht, ist vollkommen unklar. Und was heißt denn, „bald“ gibt es einen „Impfstoff normaler Bauart“? Was heißt „bald“ und warum warten wir nicht auf den?
 
Diese Leute kriegen Kraft ihrer Titel für diesen lebensgefährlichen Quatsch eine Plattform in der BILD Zeitung. Einem Prof. Dr. Bhakdi verweigert man dies.
 
Und ein Herr Henn soll in Deutschland bestimmen, was ethisch ist? Wer hat diesen Herrn zum Professor ernannt und in diesen Rat gesetzt? Für wen sitzt er da? Und wer in diesem Rat ist etwas klüger und posaunt seine wirren Ideen nicht öffentlich heraus?
 
Aber, nach der Maxime von Dörhöfer, Henn & Co werden sich einige opfern müssen. Oder genauer, sie werden geopfert, zwar im Namen der Gesundheit, doch vor allem aus wirtschaftlichem Interesse und politischem Kalkül.
 
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis

 

 

10.12.

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

  

wir möchten exemplarisch für die Auseinandersetzung mit den öffentlich-rechtlichen Medien auf unsere Diskussion mit der SWR Wissen aktuell-Redaktion zu der Frage, welche Nebenwirkungen in der Therapie und Prophylaxe annehmbar sind, hinweisen.

  

Die öffentlich-rechtlichen Rundfunk-Anstalten befinden sich nach unserer Auffassung mit ihrer Berichterstattung zu COVID-19 weit außerhalb dessen, was ihnen zusteht oder erlaubt ist.

   

Mit freundlichen Grüßen,

 

Johannes Kreis

 

   

_________________________

 

Sehr geehrte Damen und Herren der SWR Wissen aktuell-Redaktion,

  

herzlichen Dank, dass Sie sich die Mühe einer Antwort gemacht haben. Allerdings greift diese Antwort deutlich zu kurz und sie ist sehr schwarz-weiß.

  

Wir brauchen keine Denkanstöße, wir brauchen verläßliche Daten. Und dazu reicht es nicht, dass die Pharmaindustrie ihre Titelhalter auflaufen läßt, die bescheinigen, es sei alles in bester Ordnung.

  

Niemand hat behauptet, dass HIV PrEP und SARS-CoV2 Impfungen dasselbe Nebenwirkungsprofil haben. Aber sind 15.000 schwere Nebenwirkungen von HIV PrEP in Europa viel oder wenig, oder 810 Tote in den USA? Sie vergessen, dass angeblich jedes Leben zählt. Wann hätte es dazu eine Diskussion gegeben?

  

Sie tun so, als redeten wir von Selbstverständlichkeiten, dass die Therapien mehr nützen als schaden. Das mag bei Aspirin so sein, aber beim Rest sollte man das erst einmal diskutieren. Und zwar in einer Art und Weise, dass kritische Stimmen sich nicht ausgedehnten Diffamierungskampagnen ausgesetzt sehen.

  

Vor dem Hintergrund, dass die Bevölkerung derzeit permanent mit absoluten Zahlen zu den positiv auf COVID-19 Getesteten bombardiert wird, verwundert es, dass Sie darauf verweisen, die schweren Nebenwirkungen von TRUVADA müßte man in Relation sehen.

  

Was heißt denn genau an AIDS gestorben? Nur ca. 10% der HIV+ gemessenen Menschen versterben an AIDS-definierenden Krankheiten. Diese Menschen wurden jahrelange mit hochgiftigen Substanzen behandelt. Wie Sie sagen, Millionen Tabletten. Die Schäden durch die Behandlung zeigen sich klar an HIV-negativen, fehldiagnostizierten Menschen. Welcher Anteil der Toten geht auf diese Behandlung zurück? Das sollte man mal klären.

  

Es ist ein bißchen sehr einfach, dass diejenigen, die vorbehaltslosen den Maßnahmen ein positives Nutzen/Risiko Verhältnis unterstellen, die Menschen retten und wer dies in Frage stellt, Menschen schadet. Bei COVID-19 ist auch nach den Kollateralschäden der Lockdowns, aber auch nach den Schäden durch den vorschnellen Einsatz von Medikamenten wie Hydroxychloroquin zu fragen. Die Notfallzulassung dieser Substanz wurde von der US amerikanischen FDA wieder zurückgezogen. Ist das auch bei den Notfallzulassungen der SARS-CoV2 Impfstoffe zu erwarten?

  

Bei den Über-80 Jährigen, der Hauptrisikogruppe von COVID-19, läßt sich durch eine Impfung gar keine Immunantwort mehr provozieren. Bei Menschen unter 65 Jahren besteht durch COVID-19 keine über das jährliche, normale Maß hinausgehende Gefahr. Das kann man in den Tages- und Wochenberichten der europäischen Länder nachlesen. Wann wäre das in die Diskussion eingegangen?

  

Wie glaubwürdig ist es denn, dass Ärzte und Wissenschaftler mit jahrzehntelanger Erfahrung und einwandfreiem Ruf plötzlich zu Leugnern und Spinner mutieren sollen, während auf der anderen Seite Milliarden-Profite gemacht werden? Beispiele dazu gibt es sowohl bei HIV/AIDS als auch bei COVID-19. Aber auch bei der HPV Impfung und Gebärmutterhalskrebs oder der Glyphosat-Diskussion sind solche Anfeindungen zu beobachten. Eine differenzierte Impfdiskussion ist gar nicht mehr führbar.

  

Hier transformiert sich die Marktmacht und die politische Macht der Chemie- und Pharmakonzerne in eine geeignete Beeinflußung der öffentlichen Meinung.

  

Entscheidungen über Leben und Tod kann nur der Souverän treffen. Das ist in Deutschland das Volk. Dem SWR stehen solche Entscheidungen nicht zu. Das Volk sollte diese Entscheidungen treffen, nachdem es umfassend informiert worden ist. Und zwar auch darüber, was die Wissenschaft alles nicht weiß, sondern nur vermutet.

  

Die Diskussion ist das, was eine offene Gesellschaft ausmacht. Es geht auch um die informierte Entscheidung des Individuums für das eigene Leben und die eigene Gesundheit. Gilt man inzwischen pauschal als Gefährder, wenn man auf Nebenwirkungen hinweist?

  

Es ist falsch, wenn der öffentlich-rechtliche Rundfunk das von der Industrie gewünschte Ergebnis vorrauseilend propagiert und unterstellt, das kolportierte Nutzen/Risiko Verhältnis sei in jedem Fall positiv. Das entspricht nicht der Datenlage. Und es nicht mehr gedeckt durch den Informationsauftrag der öffentlich-rechtlichen Sender zur Wahrung unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung.

    

Mit freundlichen Grüßen,

 

Johannes Kreis

    

 

Gesendet: Dienstag, 08. Dezember 2020 um 10:02 Uhr

 

Von: "INFO SWR" <info@swr.de>

 

An: "Johannes Kreis" <johannes.kreis@gmx.de>

 

Betreff: AW: COVID-19 – welche Nebenwirkungen sind bei Impfungen akzeptabel?

 

Guten Tag, Herr Kreis,

  

vielen Dank für Ihre Mail und Ihr Interesse an unserem Programm. Unsere Kollegen aus der Redaktion Wissen lassen Ihnen diese Antwort auf Ihr Schreiben zukommen.

  

Es freut uns, dass sich Menschen mit dieser Materie auseinandersetzen – auch oder sogar vor allem kritisch!

  

Bitte entschuldigen Sie, dass wir aus Zeitgründen nicht komplett und detailliert antworten können und uns auch nicht auf eine Diskussion einlassen können – aber hier ein paar Punkte:

  

Sie vergleichen die Prä-Expositionsprophylaxe mit der Corona-Schutzimpfung, das ist mindestens ein schwieriger Vergleich. Sie sagen ja bereits, dass in der PrEP verschiedene Stoffklassen zum Einsatz kommen und diese vergleichen Sie dann mit nochmal ganz anderen (und wieder unterschiedlichen) Stoffklassen, die in den Impfungen eingesetzt werden. Es ist nicht zu erwarten, dass die Impfstoffe ähnliche Nebenwirkungen mit ähnlichen Auswirkungen haben werden – und das ist ganz unwertend gemeint: Es könnten auch schlimmer Nebenwirkungen mit schlimmeren Auswirkungen sein. Wir wissen es schlicht noch nicht, auch wenn die Impfstoffe auf den ersten Blick sicher scheinen (und wir auch nicht erwarten, dass schlimme Nebenwirkungen auftreten). Aber ein ähnliches Nebenwirkungsprofil dieser grundverschiedenen Stoffe wäre schon ein enormer Zufall.

  

Alle Zahlen, die Sie zu den Nebenwirkungen von Truvada angeben sind absolut, aber Sie müssen Sie in Relation setzen. Natürlich ist jeder Mensch, der stirbt, einer zu viel, aber es gibt Situationen in denen müssen Menschen entscheiden: Lassen wir ein Medikament zu, von dem wir wissen, dass Menschen deswegen sterben werden, aber viel mehr vor einer schlimmen Krankheit gerettet werden? Eine Entscheidung, die niemand treffen will – aber sie muss nun mal sein. Noch schlimmer ist die Situation für Ärzte, die damit leben müssen, wenn Patienten an Nebenwirkungen schwer erkranken oder sterben, sie aber wissen, dass sie die richtige Entscheidung getroffen haben, weil deutlich mehr Leben dadurch gerettet wurden.

  

Zu ihrem Beispiel: Wie gesagt, wir haben nicht die Zeit alle Zahlen zu recherchieren, aber eine die man zum Vergleich hernehmen kann ist die Zahl der AIDS-Toten in den USA: ca. 13.000 pro Jahr. Truvada ist seit 2012 als Präexpositionsprophylaxe zugelassen. Das bedeutet, dass in der Zeit mehr als 100.000 Menschen an AIDS gestorben sind. Ganz zu schweigen von denen, die durch das HI-Virus massiv eingeschränkt sind. Und – auch ganz wichtig, wenn Sie über die Nebenwirkungen in absoluten Zahlen sprechen: Wie viele Menschen nutzen die PrEP? Laut UNAIDS sind es aktuell 590.000 Menschen, die sie seit 2016 mindestens einmal eingesetzt haben. Viele nutzen sie allerdings täglich, weswegen man von mehreren Millionen, wenn nicht zig Millionen, genommen Tabletten ausgehen muss.

  

Wenn Sie jetzt immer noch skeptisch sind, was Ihr gutes Recht ist, dann müssen Sie sich Gedanken machen: Wo hören wir auf? Welches Medikament, welchen Impfstoff darf es noch geben? Denn jedes Medikament hat Nebenwirkungen, aber jedes Medikament hat auch einen Nutzen (Hauptziel der klinischen Studien ist übrigens festzustellen, dass der Nutzen das Risiko wesentlich überwiegt. Wenn ein Medikament das nicht nachweisen kann, oder sich herausstellt, dass es weniger wirksam ist, als eine bereits bestehende Therapie, dann wird es nicht zugelassen!). Was ist mit der Polio-Impfung? In den 60ern sanken die Poliofälle von mehreren 100.000 Fällen auf etwa 1.000 pro Jahr auf nahezu keine Fälle heutzutage. Aspirin rettet durch seine blutverdünnende Wirkung jährlich Millionen von Leben. Wenn wir aber jede einzelne schwere Nebenwirkung als absolut und nicht hinnehmbar ansehen, dann dürfte es diese Medikamente nicht geben. Das Gleiche gilt in großem Maße für die Chemotherapie – bei der ist es ja das Ziel Körperzellen zu töten, wie sind da Nebenwirkungen vermeidbar?

  

Wie gesagt, Sie haben jedes Recht weiter skeptisch zu sein, was den Corona-Impfstoff angeht, aber wir hoffen, wir konnten Ihnen ein, zwei Denkanstöße angeben.

 

   

Ihre SWR Wissen aktuell-Redaktion

  

Freundliche Grüße

  

Südwestrundfunk

Hörer- und Zuschauerservice

70150 Stuttgart

 

 

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Von: Johannes Kreis <johannes.kreis@gmx.de>

 

Gesendet: Sonntag, 6. Dezember 2020 11:21

An: Johannes Kreis <johannes.kreis@gmx.de>

 

Betreff: COVID-19 – welche Nebenwirkungen sind bei Impfungen akzeptabel?

 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

  

demnächst sollen neuartige und kaum getestete SARS-CoV2 Impfungen an gesunden Menschen durchgeführt werden. Die Impfungen sollen der Vorsorge (Prophylaxe) dienen. Es werden gesunde Menschen damit behandelt. Die Politik forciert dieses Vorgehen massiv.

  

Zu der Frage, welche Nebenwirkungen in welcher Zahl dabei akzeptabel sein werden, möchten wir auf die sogenannte HIV Prä-Expositionsprophylaxe (PrEP) bei HIV-negativen Menschen verweisen. Dominierendes Produkt ist TRUVADA. Diese Substanzen werden bei gesunden Menschen eingesetzt.

  

Hier nun die aktuellen Daten zu den Nebenwirkungen von TRUVADA aus Europa, 15.884 Fälle zum Zeitpunkt des Abrufes, davon 14.995 schwer.

  

          EudraVigilance, Europäische Datenbank gemeldeter Verdachtsfälle von Ärzneimittelnebenwirkungen, Truvada, Number of Individual Cases by Reaction Groups by Seriousness, Abruf 05.12.2020, http://www.adrreports.eu/de/search.html#

  

TRUVADA, Abruf 05.12.2020, [Mehrfachnennungen pro behandelter Person möglich]

   

Zum Schweregrad vgl. http://www.adrreports.eu/de/data_source.html

  

“Eine Nebenwirkung wird als „schwerwiegend” eingestuft, wenn sie (i) zum Tode führt, (ii) lebensbedrohend ist, (iii) eine stationäre Behandlung oder die Verlängerung einer stationären Behandlung erfordert, (iv) (nach Ansicht des Melders) zu bleibender oder schwerwiegender Behinderung oder Invalidität führt, (v) eine kongenitale Anomalie bzw. einen Geburtsfehler hervorruft oder (vi) andere medizinisch bedeutsame Beschwerden hervorruft.

  

„Meldungen, bei denen ein Arzneimittel oder Wirkstoff als Begleitmedikation gemeldet wird, werden ausgeschlossen.”

   

Die Daten der EU-Datenbank entsprechen den Daten und Nebenwirkungen in der  US-amerikanischen Datenbank der FDA,  21.179 Fälle zum Zeitpunkt des Abrufess, 17.336 davon schwer, einschließlich 810 Toter, vgl.

  

          FDA Adverse Event Reporting System (FAERS) Public Dashboard, https://www.fda.gov/drugs/fda-adverse-event-reporting-system-faers/fda-adverse-event-reporting-system-faers-public-dashboard or https://fis.fda.gov/

  

TRUVADA, Abruf 05.12.2020

  


23.11.


Betreff: COVID-19 – IQM Studie zur Krankenhausauslastung neu verlinkt - 75% der COVID-19 Patienten hatten keinen positiven PCR Test
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
die IQM Studie zur Krankenhausauslastung im 1. Halbjahr 2020 ist neu verlinkt
 
•    IQM, „Effekte der SARS-CoV-2 Pandemie auf die stationäre Versorgung im ersten Halbjahr 2020. Eine Analyse der §21 Routinedaten an 421 Kliniken der Initiative Qualitätsmedizin (IQM).“, https://www.initiative-qualitaetsmedizin.de/covid-19-pandemie
 
„Interessanterweise beobachteten wir für den Verlauf der Intensivaufenthalte und auch für die Anzahl der maschinell beatmeten Patienten keine Zunahme im Vergleich zu 2019. Im Gegenteil, die Anzahl von Intensivfällen war im Lockdown deutlich geringer und die Beatmungsfälle blieben weitgehend unverändert.“
 
„Es wurden im ersten Halbjahr 2020 drei Mal mehr COVID-Verdachtsfälle als nachgewiesene COVID-Fälle aufgenommen. Für die Schonung der Kapazitäten und notwendigen Schutzmaßnahmen muss ein Standard gelten, wie mit Patienten mit negativer PCR, aber typischen Symptomen umzugehen ist.“
 
„Im ersten Halbjahr 2020 wurden deutlich weniger Patienten im Krankenhaus behandelt als 2019. Auch die Gesamtzahl der SARI-Fälle, Intensivfälle und Beatmungsfälle war zu jedem Zeitpunkt geringer als 2019. Zu keinem Zeitpunkt war in den beteiligten Krankenhäusern ein Kapazitätsengpass messbar.“
 
 
75% der COVID-19 Patienten hatten nach der Studie keinen positiven PCR Test. Gleichzeitig gibt es keine Grippe-Kranken mehr.
 
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis



22.11.
Betreff: [EILT!] COVID-19 – Vorstandsvorsitzender der Helios-Kliniken – IQM Studie zur Krankenhausauslastung verschwunden
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
wir bitten um Beachtung eines Blogbeitrages von Francesco de Meo, Vorstandsvorsitzender der Helios-Kliniken, und der von ihm zitierten IQM Studie,
 
•    Francesco De Meo, „Covid 20 - ein Blogbeitrag von Francesco De Meo, Nachtrag vom 22.10.20: Mehr Balance beim Blick auf Covid-19 und Covid-20“, 22.10.2020, https://www.helios-health.com/what-we-do/covid-20-german
 
„Diese Studie führt für Deutschland zu drei wesentlichen Erkenntnissen:
 
1.    In 2020 gab es weniger an SARI-Erkrankte als in 2019.
2.    In 2020 waren weniger Erkrankte auf der Intensivstation und es wurden insgesamt auch weniger beatmet als in 2019.
3.    Die Anzahl der vermuteten Covid-Fälle war 3-Mal höher als die der nachgewiesenen Covid-Fälle. In anderen Worten: nur ein Viertel aller mit Verdacht auf Covid-Infektion Behandelten war erwiesenermaßen Covid-positiv.
4.    Bei einem Covid-bedingtem SARI verstarben 22,9 % der Patienten in den Kliniken, während bei SARI ohne Covid 12,4 % versterben.“
 
 
Die von Dr. De Meo angesprochene IQM Studie ist von der Webseite der IQM verschwunden, vgl. IQM, www.initiative-qualitaetsmedizin.de/covid-19/analyse-der-effekte-der-sars-cov-2-pandemie-1
 
Aber der Google Cache hat dankenswerterweise eine Kopie aufgehoben, ebenso das Wayback Archive. Laut der Webseite kann ein PDF Kopie des Berichtes unter Angabe der Kontaktdaten unter  info@initiative-qualitaetsmedizin.de angefordert werden.
 
•    IQM, „Effekte der SARS-CoV-2 Pandemie auf die stationäre Versorgung im ersten Halbjahr 2020. Eine Analyse der §21 Routinedaten an 421 Kliniken der Initiative Qualitätsmedizin (IQM).“, https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:kzFi_VKG8yUJ:https://www.initiative-qualitaetsmedizin.de/covid-19/analyse-der-effekte-der-sars-cov-2-pandemie-1+&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de&client=firefox-b-d
 
oder
 
https://web.archive.org/web/20201102064036/www.initiative-qualitaetsmedizin.de/covid-19/analyse-der-effekte-der-sars-cov-2-pandemie-1
 
 
„Interessanterweise beobachteten wir für den Verlauf der Intensivaufenthalte und auch für die Anzahl der maschinell beatmeten Patienten keine Zunahme im Vergleich zu 2019. Im Gegenteil, die Anzahl von Intensivfällen war im Lockdown deutlich geringer und die Beatmungsfälle blieben weitgehend unverändert.“
 
„Es wurden im ersten Halbjahr 2020 drei Mal mehr COVID-Verdachtsfälle als nachgewiesene COVID-Fälle aufgenommen. Für die Schonung der Kapazitäten und notwendigen Schutzmaßnahmen muss ein Standard gelten, wie mit Patienten mit negativer PCR, aber typischen Symptomen umzugehen ist.“
 
„Im ersten Halbjahr 2020 wurden deutlich weniger Patienten im Krankenhaus behandelt als 2019. Auch die Gesamtzahl der SARI-Fälle, Intensivfälle und Beatmungsfälle war zu jedem Zeitpunkt geringer als 2019. Zu keinem Zeitpunkt war in den beteiligten Krankenhäusern ein Kapazitätsengpass messbar.“
 
 
Als alternative Quelle steht auch eine Pressemitteilung des Klinikums Chemnitz zur Verfügung,
 
•    Pressemitteilung, „Routinedaten von Krankenhauspatienten unterstützen Pandemiemanagement“, Klinikum Chemnitz, 26.10.2020, https://www.klinikumchemnitz.de/fileadmin/user_upload/Aktuelles/Pressemitteilungen/Pressemitteilungen/extern_2020_10_26_PM_IQM_Covid_Analyse.pdf
 
„Die Zahl der Intensiv-und der Beatmungsfälle war geringer als 2019.“
 
 
Für Corona-Kritiker sind dies keine überraschenden Ergebnisse. Welchen Grund könnte es geben, solche Ergebnisse der Bevölkerung vorzuenthalten?
 
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis


22.11.   

Betreff: COVID-19 – 87 Jahre, der Altersmedian der mit oder an COVID-19 verstorbenen Frauen in der Schweiz – wie sterben alte Menschen?
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
wir haben sehr wenig Hoffnung, dass es auf absehbare Zeit möglich sein wird, einen rationalen Dialog mit den Corona-Hysterikern zu führen. Vgl. stellvertretend,
 
•    Ingo Arzt, „Kommentar; Demonstrationen gegen Coronapolitik: Gefährliches Schutzverständnis“, taz online, 18.11.2020, https://taz.de/Demonstrationen-gegen-Coronapolitik/!5725532/
 
„Sie demonstrieren für einen Staat, der die Schwächsten nicht schützen, sondern verrecken lassen soll. Für einen Staat, der menschliches Leben in lebenswertes und nicht lebenswertes unterteilen soll.“
 
 
An dem was Herr Arzt sagt ist kein wahres Wort. Es ist hysterisch und selbstgerecht. Aber absurde Unterstellungen dieser Art finden sich auch bei der FAZ, SZ, SPON, ARD, ZDF oder n-tv.
 
Ist es so plausibel, dass erfahrene Ärzte und Wissenschaftler kranken Patienten nicht helfen wollen? Also denjenigen helfen, die wirklich krank sind und nicht nur einen positiven Biomarker zeigen. Wir sprechen von Ärzten, die teilweise seit 30 Jahre eine Praxis führen.
 
Möglich wird solcher Unsinn durch die Politisierung der Krise. Inzwischen geht es nicht mehr um das, was die Natur in 2020 anders macht als in den Jahren davor. Es geht um das politisch Opportune. Mit Horrorzahlen von Positiv-Getesteten versucht man den politischen Gegner vor sich her zu treiben. Die Folgen eines positiven Tests bei einem gesunden Menschen konnte man an Jens Spahn gut sehen.
 
Coronaviren waren für alte Menschen noch nie ungefährlich. Wir hatten mehrfach darauf hingewiesen,
 
•    Patrick  et al., “An Outbreak of Human Coronavirus OC43 Infection and Serological Cross-reactivity with SARS Coronavirus.”, Can J Infect Dis Med Microbiol. 2006 Nov; 17(6):330-6, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18382647
 
 
Nur wie reagiert man auf eine solche Bedrohung? Indem man das Land abschaltet? Bislang haben die Lockdowns zu keinem höheren Schutz der Alten geführt. Es trifft weiterhin die Alten, z.B. in der Schweiz,
 
•    BAG, „Situationsbericht zur epidemiologischen Lage in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein - Woche 46 (09.11-15.11.2020)“, https://www.bag.admin.ch/dam/bag/de/dokumente/mt/k-und-i/aktuelle-ausbrueche-pandemien/2019-nCoV/covid-19-woechentlicher-lagebericht.pdf.download.pdf/BAG_COVID-19_Woechentliche_Lage.pdf.
 
„Demographische Verteilung der laborbestätigten COVID-19-Todesfälle
Seit Woche 24
Frauen 44%                       87 Jahre
Männer 56%                      83 Jahre
Gesamt 100%                    86 Jahre“
 
 
Wann sehen wir endlich einen Beweis, dass diese Menschen zu retten waren?
 
Bei den Zahlen muß man auch berücksichtigen, dass die Maximaltherapie der Intensivmedizin in den Anfangswochen zu erheblichen Schäden geführt hat.
 
•    Richardson et al., “Presenting Characteristics, Comorbidities, and Outcomes Among 5700 Patients Hospitalized With COVID-19 in the New York City Area”, JAMA. Published online April 22, 2020, https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2765184
 
“Mortality rates for those who received mechanical ventilation in the 18-to-65 and older-than-65 age groups were 76.4% and 97.2%, respectively. Mortality rates for those in the 18-to-65 and older-than-65 age groups who did not receive mechanical ventilation were 1.98% and 26.6%, respectively.”
 
 
Wo war der Aufschrei des Herrn Arzt?
 
Zu der Altersverteilung in der Schweiz vergleiche auch,
 
•    Statista, „Anzahl Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus (COVID-19) in der Schweiz nach Altersklasse (Stand: 20. November 2020“, https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1108171/umfrage/todesfaelle-aufgrund-des-coronavirus-covid-19-in-der-schweiz-nach-altersklasse/
 
 
Zu der Altersverteilung in Deutschland siehe,
 
•    Statista, „Todesfälle mit Coronavirus (COVID-19) in Deutschland nach Alter und Geschlecht (Stand: 17. November 2020)“, https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1104173/umfrage/todesfaelle-aufgrund-des-coronavirus-in-deutschland-nach-geschlecht/
 
 
Diese Zahlen beziehen sich in Deutschland auf eine Population von über 2 Mio. Menschen, die über 80 sind,
 
•    Statista, „Altersstruktur der Bevölkerung in Deutschland zum 31. Dezember 2019“, https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1351/umfrage/altersstruktur-der-bevoelkerung-deutschlands/
 
„Zum 31. Dezember 2019 gab es in Deutschland 2.386.854 Personen im Alter von 85 Jahren und älter.“
 
 
Die Sterblichkeit mit oder an COVID-19 entspricht der natürlichen Sterblichkeit, wie sie jedes Jahr innerhalb der statistischen Schwankungen zu beobachten ist. Sie bildet sogar die höhere Lebenserwartung von Frauen ab, siehe oben zur Altersverteilung in Deutschland.
 
Die Behauptung der Helmholtz-Gesellschaft, dass sich die durchschnittliche Restlebenserwartung der Über-80-Jährigen 1:1 auf die mit oder an COVID-19 Verstorbenen übertragen läßt, ist schlicht Humbug. Diese Menschen hatten diese Lebenserwartung nicht mehr.
 
•    UKE Pressemitteilung, „Neue Studie von UKE-Forschenden: Das Corona-Virus befällt auch das Herz“, 10.7.2020, https://www.uke.de/allgemein/presse/pressemitteilungen/detailseite_96963.html
 
„Die für die Studie untersuchten verstorbenen Patientinnen und Patienten (23 Frauen, 16 Männer) waren im Mittel 85 Jahre alt.“
 
„Die Patienten repräsentieren mit ihren altersgerechten Vorerkrankungen wie Bluthochdruck und koronare Herzerkrankung die typischen COVID-19-Patienten in Deutschland,…“
 
 
Man muß sich endlich der Frage stellen, wie alte Menschen sterben? Medienwirksam 80-jährige Intensivpatienten zu zeigen, die man aus dem Pflegeheim, teilweise dement, direkt auf die Intensivstation gebracht hat, wird dem nicht gerecht.
 
•    Matthias Thöns, „Sehr falsche Prioritäten gesetzt und alle ethischen Prinzipien verletzt“, Deutschlandfunk, 11.4.2020, https://www.deutschlandfunk.de/palliativmediziner-zu-covid-19-behandlungen-sehr-falsche.694.de.html?dram:article_id=474488
 
„Und wir müssen ja bedenken, dass es sich bei den schwer erkrankten COVID-19-Betroffenen, so nennt man ja die Erkrankung, meistens um hochaltrige, vielfach erkrankte Menschen handelt, 40 Prozent von denen kommen schwerstpflegebedürftig aus Pflegeheimen, und in Italien sind von 2.003 Todesfällen nur drei Patienten ohne schwere Vorerkrankungen gewesen.“
 
 
Wie viele Menschen sind an den Nebenwirkungen von vorschnell eingesetzten Medikamenten gestorben? Diese Frage stellt eine taz nicht, genauso wenig wie eine FAZ, SZ und so weiter.
 
•    Owen Dyer, “Covid-19: Remdesivir has little or no impact on survival, WHO trial shows”, BMJ 2020;371:m4057, 19 Oct 2020, https://www.bmj.com/content/371/bmj.m4057
 
mit Bezug zu,
 
•    WHO Solidarity trial consortium, “Repurposed antiviral drugs for COVID-19 –interim WHO SOLIDARITY trial results”, medrxiv, Oct 15, 2020, https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.10.15.20209817v1?ijkey=443d559730b3501b8b92a3cc9554bf482eff90c3&keytype2=tf_ipsecsha
 
 
Das wird so weitergehen, denn wer so moralinsauer den Finger hebt, wie Herr Arzt und seine Mitstreiter bei FAZ & Co., der kommt aus der Nummer nicht mehr raus. Da treibt man lieber die Bevölkerung in die vollkommen unzureichend getesteten Impfungen und ignoriert, was es inzwischen an belastbaren Studien gibt, z.B. zu dem fehlenden Schutz von Masken,
 
•    Bundgaard et al., “Effectiveness of Adding a Mask Recommendation to Other Public Health Measures to Prevent SARS-CoV-2 Infection in Danish Mask Wearers - A Randomized Controlled Trial”, Annals Int Med, 18 November 2020, https://www.acpjournals.org/doi/10.7326/M20-6817
 
“The primary outcome occurred in 42 participants (1.8%) in the mask group and 53 (2.1%) in the control group.”
 
 
Falls es einen Schutz vor viraler Infektion durch Masken gibt, dann ist der Effekt so klein, dass er nicht zu messen ist. Ein typisches Beispiel für ein politisch nicht opportunes, wissenschaftliches Ergebnis.
 
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis

 


15.11.

Betreff: COVID-19 - eine Veröffentlichung, die jeder Virologe kennt – Ergebnisse, die mit Toten erkauft sind
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
wir möchten erneut auf eine Veröffentlichung aus dem Jahr 2006 aufmerksam machen, die jeder Virologe oder Mikrobiologe kennt,
 
•    Patrick  et al., “An Outbreak of Human Coronavirus OC43 Infection and Serological Cross-reactivity with SARS Coronavirus.”, Can J Infect Dis Med Microbiol. 2006 Nov; 17(6):330-6, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18382647
 
 
Ein Ausbruch von HCoV-OC43  aus der Familie der Coronaviren führte in einem Pflegeheim zu mehreren Toten.
 
Und zum x-ten Mal wurde von Prof. Dr. Sucharit Bhakdi genau das bestätigt. Coronaviren waren noch nie ungefährlich für alte Menschen über 80.
 
•    Presseportal, „Sucharit Bhakdi: "Natürlich ist das Corona-Virus gefährlich!"“, Neue Osnabrücker Zeitung, 14.11.2020, https://www.presseportal.de/pm/58964/4762919
 
 
Das ist aber das, was die mutmaßliche Pandemie ausmacht, sehr alte Menschen, häufig mit multiplen Vorerkrankungen.
 
•    UKE Pressemitteilung, „Neue Studie von UKE-Forschenden: Das Corona-Virus befällt auch das Herz“, 10.7.2020, https://www.uke.de/allgemein/presse/pressemitteilungen/detailseite_96963.html
 
„Die für die Studie untersuchten verstorbenen Patientinnen und Patienten (23 Frauen, 16 Männer) waren im Mittel 85 Jahre alt.“
 
„Die Patienten repräsentieren mit ihren altersgerechten Vorerkrankungen wie Bluthochdruck und koronare Herzerkrankung die typischen COVID-19-Patienten in Deutschland,…“
 
 
Daran ist nichts Neues. Jeder Arzt ist befähigt, dazu etwas zu sagen. Es ist Teil der Grundausbildung von Ärzten. Dafür werden kritische Ärzte von der Presse als „umstritten“ oder als „Leugner“ bezeichnet.
 
Die Veröffentlichung, die kein Virologe kennt, ist die, in der die Zoonose-Hypothese vom Fischmarkt in China bewiesen wird. Es gibt sie nicht, weil es eine reine Vermutung ist.
 
Diese beiden Informationen zu unterschlagen, Coronaviren, die noch nie ungefährlich waren, und die fehlenden Beweise der Zoonose-Hypothese, ist eine Falschinformation der Bevölkerung.
 
Dass Coronaviren noch nie harmlos waren, ist der tiefere Grund, warum der Krankenstand im 1. Halbjahr 2020 auf normalem Niveau gewesen ist und keine Übersterblichkeit zu sehen ist. Auch vor 2020 gab es einen Beitrag von Coronaviren zum Krankenstand und den Todesfällen. Und der ist vergleichbar dem in 2020.
 
•    TKK Pressemitteilung, „Trotz Corona: Krankenstand im 1. Halb¬jahr 2020 stabil - Anstieg bei psychischen Diagnosen“, 7. Sep 2020, https://www.tk.de/presse/themen/praevention/gesundheitsstudien/trotz-corona-krankentand-stabil-2090874
 
„Mit einem Anteil von 4,36 Prozent ist der Krankenstand der bei der Techniker Krankenkasse (TK) versicherten Erwerbspersonen im ersten Halbjahr 2020 trotz Corona-Krise nicht übermäßig gestiegen. Im Vergleich: 2019 betrug der Krankenstand für diesen Zeitraum  4,33 Prozent, 2018 waren es 4,48 Prozent.“
 
 
Wie kann es sein, dass der Krankenstand normal ist, aber gleichzeitig die Intensivstationen überfüllt sein sollen?
 
Zur fehlenden Übersterblichkeit,
 
•    Bundesamt für Statistik, „Sonderauswertung zu Sterbefallzahlen des Jahres 2020“, https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen.html
 
 
oder die Bewertung des Leiters des Frankfurter Gesundheitsamtes,
 
•    Heudorf und Gottschalk, „Die Covid-19-Pandemie in Frankfurt am Main: Was sagen die Daten?“, Hessisches Ärzteblatt, Ausgabe 10/2020, https://www.laekh.de/heftarchiv/ausgabe/artikel/2020/oktober-2020/die-covid-19-pandemie-in-frankfurt-am-main-was-sagen-die-daten
 
 
Und aus der Sterbefall-Statistik sind die Panikmaßnahmen im März, April und Mai noch herauszurechnen. Das ging bis man merkte, dass die künstliche Beatmung mehr schadet als nützt.
 
•    Sharon Begley, “New analysis recommends less reliance on ventilators to treat coronavirus patients”, statnews, April 21, 2020, https://www.statnews.com/2020/04/21/coronavirus-analysis-recommends-less-reliance-on-ventilators/
 
 
Kurz danach hat man die Hydroxychloroquin-Notfallbehandlungen eingestellt,
 
•    “FDA News Release - Coronavirus (COVID-19) Update: FDA Revokes Emergency Use Authorization for Chloroquine and Hydroxychloroquine”, June 15th 2020, https://www.fda.gov/news-events/press-announcements/coronavirus-covid-19-update-fda-revokes-emergency-use-authorization-chloroquine-and
 
 
Dieser Erkenntnisse wurden mit Toten erkauft. Weil man im Panikmodus jede ärztliche Vorsicht fahren ließ.
 
Wer auf das hinweist, was seit Jahrzehnten der tatsächliche Wissensstand ist, muß sich in aller Öffentlichkeit diffamieren lassen. Zu den Talkshows werden Zoonose-Spinner eingeladen, die bislang keinerlei Beweise vorgelegt haben. Und niemand verlangt Beweise.
 
Wer war es denn nun? Der Nerz, die Fledermaus, der Marderhund oder das chinesische Schuppentier? Da nimmt man sich gerne noch ein paar Jahre Zeit mit der Forschung. In dieser ganz zentralen Frage scheint es keinen Druck zu geben.
 
Rein aus Vorsicht töte man in Dänemark schon mal einige Millionen Nerze.
 
•    Julia Wäschenbach, „Auf Nerzfarmen entdeckt Corona-Mutation in Dänemark: Forscher warnen vor Panikmache“, WiWo Online, 07. Nov 2020, https://www.wiwo.de/technologie/forschung/auf-nerzfarmen-entdeckt-corona-mutation-in-daenemark-forscher-warnen-vor-panikmache/26600186.html
 
 
Und das bei ca. 760 mit positivem COVID-19 Test Verstorbenen in Dänemark im Alter von 70 – 90 Jahren, nach 10 Monaten Krise. Gerechnet auf die ca. 5,8 Mio. Einwohner sind das ca. 13 auf 100.000. Das ist von der natürlichen Sterblichkeit mit oder an Coronaviren nicht zu unterscheiden.
 
•    Statens Serum Institut - COVID-19 – Danmark, „Dødsfald pr. aldersgruppe (hele landet)“,  https://experience.arcgis.com/experience/aa41b29149f24e20a4007a0c4e13db1d
 
 
In diesem Zustand der Hysterie befindet sich die Virologie seit 30 Jahren. Die Vermutung hat den Beweis ersetzt und Kritiker werden diskreditiert und ausgegrenzt. Das führt zu Milliardengewinnen, hat aber nichts mehr mit Wissenschaft zu tun.
 
Die Wissenschaftsversteher in den Medien machen sich gemein mit diesem Unsinn und man posaunt unbewiesene Mutmaßungen als gesichertes Wissen in die Welt.   
 
Das hat bislang zu vielen Toten geführt und es wird zu vielen weiteren Toten führen, wenn erst die vollkommen unzureichend getesteten Impfungen in privaten Impfzentren den Menschen in die Arme gespritzt werden.
 
Die weit überwiegende Mehrheit der Bevölkerung wird durch die „Wissenschaft mit Lichtgeschwindigkeit“, von der die Frankfurter Rundschau träumt, einem Risiko ausgesetzt, dass in keinem Verhältnis zu dem Risiko durch COVID-19 steht. Jens Spahn ist das beste Beispiel.
 
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis

 

08.11.

Betreff: COVID-19  - Jens Spahn spricht im Deutschen Bundestag – war da was?
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
hoppla, Jens Spahn spricht wieder im Deutschen Bundestag. War da nicht was?
 
•    Jens Spahn, „Corona Maßnahmen“, Deutscher Bundestag, 190. Sitzung, 6.11.2020, https://www.bundestag.de/mediathek?videoid=7481962#url=L21lZGlhdGhla292ZXJsYXk/dmlkZW9pZD03NDgxOTYy&mod=mediathek
 
 
Ach ja, der Mann war ja  positiv auf COVID-19 getestet worden und in häuslicher Quarantäne! Dort hat er Zeit und Muße sich vom Kaffeetisch an das Wahlvolk zu wenden.
 
•    Jens Spahn, „Persönliches Update“, 25.10.2020, https://www.youtube.com/watch?v=LLMAAWhd_Ok
 
 
Zur Erinnerung, der Mann war in häuslicher Quarantäne, weil er mit einem für die Menschheit angeblich brandneuen Killervirus von einem Fischmarkt in China infiziert war.
 
Warum hat der Mann keine Schläuche in der Nase und ist intubiert? Geht er erst, nachdem das Video aufgenommen ist, auf die Intensivstation oder war er schon da? Wenn ja, wie lange?
 
Wenn man dieses Video sieht, welche Aussagekraft soll ein positiver Test haben? Für welche Folgen steht denn ein positiver Test?
 
Wir reden seit Monaten von Intensivkapazitäten und jeder weiß inzwischen was das DIVI Intensivregister ist und dieser Herr sitzt in seiner Quarantäne mit weißem Hemd und blauer Strickjacke neben einem Blumenbukett und plaudert seelenruhig in die Kamera, man sollte COVID-19 nicht verharmlosen?
 
Nebenbei erfährt man, dass alle seine Kontakte negativ getestet wurden und dass 15.000 positive Tests an einem Tag besorgniserregend sind. Es ist gut, dass er das sagt, denn nach dem Video wäre man nicht ohne weiteres darauf gekommen.
 
2 Wochen später steht Herr Spahn wieder am Rednerpult im Deutschen Bundestag und erklärt wie schlimm das alles ist. Vielleicht stimmt es ja doch, dass COVID-19 das Gehirn angreift?
 
•    Robert von Loewenstern, „Karl Lauterbach und der IQ-Verlust: Macht Corona dumm?“, achgut.de, 01.11.2020, https://www.achgut.com/artikel/karl_lauterbach_und_der_iq_verlust_macht_corona_dumm
 
 
Möglicherweise ist auch nur die Übergangsphase ein Problem, wenn noch nicht alle verblödet sind.
 
Warum ist ein RKI nicht in der Lage, detaillierte Informationen zu den Krankheitsverläufen vorzulegen? Grundrechtseinschränkungen für alle auf Zuruf der Wissenschaft? Das Gegenbeispiel steht im Deutschen Bundestag vorne am Rednerpult und dennoch wird alles und jedes mit den steigenden Zahlen der positiven Tests begründet.
 
Zumindest scheint die Bundesregierung davon auszugehen, dass nach Abflauen der Erkältungssymptome eine Person nicht mehr infektiös ist.
 
Es gibt in Deutschland ca. 2,38 Mio. Menschen im Alter 85+.
 
•    „Altersstruktur der Bevölkerung in Deutschland zum 31. Dezember 2019“, https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1351/umfrage/altersstruktur-der-bevoelkerung-deutschlands/
 
„Zum 31. Dezember 2019 gab es in Deutschland 2.386.854 Personen im Alter von 85 Jahren und älter.“
 
 
Für diese 2,38 Mio. errechnet man eine durchschnittliche verbleibende Restlebenszeit. Und die mutmaßlichen Experten der Helmholtz-Gesellschaft projizieren diesen Wert auf einige Tausend mit oder an COVID-19 Verstorbene im Alter 80+, die diese durchschnittliche Lebenserwartung nicht mehr hatten.
 
•    Pressemitteilung, „COVID-19 in Augsburg: Obduktionen zeigen schwere Lungenschädigungen“, Universität Augsburg, 22.05.2020, https://www.uni-augsburg.de/de/campusleben/neuigkeiten/2020/05/22/2193/
 
„Obduktion von 10 Patientinnen und Patienten mit SARS-CoV-2 im Durchschnittsalter von 79 Jahren mit durchschnittlich vier Vorerkrankungen, überwiegend im kardiovaskulären Bereich.“
 
 
•    UKE Pressemitteilung, „Neue Studie von UKE-Forschenden: Das Corona-Virus befällt auch das Herz“, 10.7.2020, https://www.uke.de/allgemein/presse/pressemitteilungen/detailseite_96963.html
 
„Die für die Studie untersuchten verstorbenen Patientinnen und Patienten (23 Frauen, 16 Männer) waren im Mittel 85 Jahre alt.“
 
„Die Patienten repräsentieren mit ihren altersgerechten Vorerkrankungen wie Bluthochdruck und koronare Herzerkrankung die typischen COVID-19-Patienten in Deutschland,…“
 
 
Für diese Population waren Coronaviren noch nie ungefährlich.
 
•    Patrick  et al., “An Outbreak of Human Coronavirus OC43 Infection and Serological Cross-reactivity with SARS Coronavirus.”, Can J Infect Dis Med Microbiol. 2006 Nov; 17(6):330-6, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18382647
 
 
Man kann es nur wiederholen, die Zahlen sehen in Schweden nicht anders aus, als in Deutschland,
 
•    FOHM, „Folkhälsomyndigheten -  Avlidna per åldersgrupp“, https://experience.arcgis.com/experience/09f821667ce64bf7be6f9f87457ed9aa
 
 
Die Sterblichkeitskurve des Bundesamtes für Statistik, aus der das Bundesamt jeden COVID-19 Toten herauszupressen versucht, zeigt keine Übersterblichkeit.
 
•    Bundesamt für Statistik, „Sonderauswertung zu Sterbefallzahlen des Jahres 2020“, https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen.html
 
 
Unlängst war dies auch von dem Leiter des Frankfurter Gesundheitsamtes festgestellt worden.
 
Es sieht absolut nicht danach aus, dass die Natur in 2020 irgendetwas anders macht, als in den Jahren davor. Es ist die Wissenschaft, die aufgrund haltloser Zoonose-Spekulationen völlig durchgedreht ist. Das betrifft (möglicherweise) den Nerz, den Marderhund, die Fledermaus oder das Chinesischen Schuppentier. Genau weiß das keiner, aber für eine Notlage von nationaler Tragweite reicht die Spekulation.
 
Es ist nicht das erste Mal, dass die sogenannte Wissenschaft mit Spekulationen Angst und Schrecken verbreitet. Neu ist lediglich, dass man diesmal das ganze Land mit in den Abgrund gezogen hat.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis


30.10.
Betreff: COVID-19 – der Betrug des Wissenschaftsjournalismus
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
zu den Rechtfertigungsversuchen sogenannter Wissenschaftsjournalisten, wie Herr Müller-Jung von der FAZ und Frau Dörhöfer von der Frankfurter Rundschau, möchten wir einige Anmerkungen machen. Der Betrug scheint zu offenkundig, um das unkommentiert zu lassen. Vgl. stellvertretend,
 
•    Pamela Dörhöfer, „Journalismus in der Pandemie: Wie wir über Corona berichten – und warum“, FR Online, 22.10.2020, https://www.fr.de/politik/wissenschaft-mit-lichtgeschwindigkeit-90076388.html
 
Anmerkung:
Der Linktext lautet „Wissenschaft mit Lichtgeschwindigkeit“. Ist niemandem aufgefallen, dass dieser Anspruch geeignet ist, Zweifel zu sähen?
 
und
 
•    Joachim Müller-Jung, „Wissenschaftsjournalisten: Prüfen, prüfen, prüfen“, FAZ online, 09.10.2020, https://www.faz.net/aktuell/wissen/forschung-politik/wissenschaftsjournalisten-als-gatekeeper-in-der-corona-pandemie-16987889.html
 
 
Anmerkung:
Hier lautet der Linktext „Wissenschaftsjournalisten als Gatekeeper in der Corona-Pandemie“. Das läßt vom Selbstverständnis her schon tief blicken. Ein Herr Müller-Jung erklärt anderen die Welt, nicht umgekehrt.
 
 
Im Kern steht immer, wie in den beiden Beispielen, dasselbe Argument: die deutschen Wissensschreiber beschränken die Berichterstattung lediglich auf das, was die „Mehrheit“ der ordentlichen und renommierten Wissenschaftler sagt. So einfach ist das.
 
Offenkundig setzt man auf ein schlechtes Erinnerungsvermögen des Lesers. Wie ist man denn zu dieser medial so deklarierten Mehrheit gekommen?
 
War nicht Dr. Wolfgang Wodarg bis Anfang 2020 ein hochgeachteter Lungenfacharzt und ehemaliger Leiter eines Gesundheitsamtes, der in seiner Eigenschaft als Mitglied des Deutschen Bundestages und der Parlamentarischen Versammlung des Europarates zusammen mit Prof. Dr. Ulrich Keil, Dr. Angela Spelsberg und anderen geholfen hatte, den Schweingrippe-Pandemie Unsinn aufzudecken?
 
Wer die Interviews mit Dr. Wodarg aus dieser Zeit sieht, muß sich fragen, warum dieser ausgewiesene Pandemie-Experte nicht in den Talkrunden von ARD und ZDF sitzt? Stattdessen sitzt dort, mit einer Handvoll anderer Auserwählter, der Schweinegrippe-Paniker Christian Drosten.
 
War Prof. Dr. Sucharit Bhakdi nicht bis Anfang 2020 einer der meistzitierten deutschen Mikrobiologen? Ein hoch angesehener Experte für Infektionskrankheiten. Heute findet man in den Mainstream Medien keine Erwähnung von ihm ohne den Zusatz „umstritten“, wenn man ihn nicht einfach ignoriert.
 
Das Gleiche gilt für Prof. Dr. John Ioannidis, Prof. Dr. Eran Bendavid und Prof. Dr. Jay Bhattacharya von der Stanford University, die von Lokalredakteuren mit Schwerpunkt Kultur und Sport, bei denen es nicht einmal bis zur Vierfeldertafel reicht, als “Corona-Leugner“ tituliert werden. Keiner von diesen ausgewiesenen Experten hat jemals die Existenz von Coronviren geleugnet. Prof. Dr. John Ioannidis ist einer der meistzitierten Gesundheitswissenschaftler weltweit.
 
Was ist mit Prof. Dr. Michael Levitt, Nobelpreisträger für Chemie? Ein weiterer gefallener Held, gefallen innerhalb weniger Monate.
 
Gestandene Hausärzte, Kinderärzte, Intensivmediziner und andere Fachärzte, die teilweise Jahrzehnte lang ihre Patienten nach besten Wissen und Gewissen versorgt haben, melden sich auf Youtube mit ihrer fachlichen Meinung zu Wort, werden dafür gesperrt und zensiert und müssen sich zudem von journalistischen Proleten dafür anpöbeln lassen.
 
Die Liste der Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fachrichtungen, über deren Kritik in den Leitmedien nur mit abwertenden Zusatzattributen, wenn überhaupt, berichtet wird, ist inzwischen ellenlang.
 
Und doch brüstet man sich in den Leitmedien damit, dass man die Meinung der Mehrheit der Wissenschaftler wiedergäbe. Das kann man nur behaupten, nachdem man alle Kritiker mit den Mitteln der Propaganda auf niedrigstem Niveau ausgegrenzt hat.  
 
Die Selbstrechtfertigungsversuche entlarven sich schon dadurch, dass man sich gerade nicht damit begnügt, über Wissenschaft zu berichten und auch die Einschränkungen aus den Veröffentlichungen wiederzugeben. Das was man alles nicht weiß. Sondern man stellt ausgewählt jeweils den schlimmsten oder den besten Fall dar, je nachdem wie man es gerade braucht. Widersprüche zeigt man gar nicht auf und kritische Fragen sind im sogenannten Wissensteil einer Zeitung seit jeher tabu. Wann wäre z.B. die einseitige und nicht zu begründende Beschränkung des RKI und der Bundesregierung auf die absolute Zahl der positiven Tests als alleiniger Maßstab für Entscheidungen seitens des Wissenschaftsjournalismus kritisiert worden?  Selbst für diese einfache Aufgabe reicht es nicht.
 
Stattdessen steigt Herr Müller-Jung auf ein Treppchen und diskutiert auf angemaßter Augenhöhe mit Karl Popper. Kleiner geht es bei diesem Herrn scheinbar nicht und Karl Popper kann nicht mehr antworten. Was unter „großer Offenheit“ zu verstehen ist, entscheidet ein Herr Müller-Jung höchstpersönlich, vgl. ebenda,  
 
„Andersherum: Noch nie war angesichts der grassierenden Unsicherheiten mit Blick auf den Pandemieverlauf die Offenheit so groß. Viel hilft aber nicht unbedingt viel.“
 
 
Meinungsvielfalt ja, aber bitte nur im Rahmen der Vorgaben,
 
„Aber aufklärerischer Pluralismus bedeutet nicht, jede Minderheitenmeinung gleichwertig zu behandeln – solange nicht besondere und nachvollziehbare Beweise vorliegen, mit denen das mühsam aufgebaute (oder sich abzeichnende) wissenschaftliche Mehrheitsvotum in Frage zu stellen ist.“
 
 
Aus der Summer vieler Minderheitsmeinung kann sich durchaus eine Mehrheitsmeinung ergeben. Aber es wird medial so dargestellt, als wäre es immer einer alleine gegen den Rest.
 
Entscheidend sei zudem, wo die Herde gerade hinrennt? Warum schließt die „offene“ Berichterstattung nicht ein, wo die Wissenschaft nur vermutet und nichts weiß? Warum werden aus Vermutungen in den Medien stets Gewissheiten? Und seit wann wird über Naturgesetze abgestimmt?
 
Der Text ist keine Antwort an die Anhänger Karl Poppers, der Text ist schlicht Unsinn. Was stimmt bei der FAZ nicht?
 
Der Text von Frau Dörhöfer steht dem von Herrn Müller-Jung an geistiger Schlichtheit und Selbstgefälligkeit in nichts nach. Diese schreibt u.a.,
 
„Sucharit Bhakdi und Wolfgang Wodarg verbreiten ihre Ansichten vor allem in Youtube-Videos. Es ist nicht alles falsch, was sie behaupten. Aber während andere sich schwertun, geben sie einfache, oft verkürzte Antworten, werfen mit raunendem Unterton Fragen auf und säen Zweifel an der Seriosität und den Absichten der anderen. Damit leisten sie – ob gewollt oder ungewollt – Verschwörungstheorien Vorschub.“
 

Was man mit Sprache alles machen kann. „Mit raunendem Unterton“? Jedem Journalismus-Schüler würde man solche Sätze um die Ohren hauen. Es ist schmerzhaft, einen solchen Stuß lesen zu müssen, damit man darauf antworten kann.
 
Was für ein Bild wird hier kreiert? Sogar die Selbstrechtfertigung besteht aus Abwertung und Unterstellung von einst angesehenen Ärzten und Wissenschaftlern. Die namentliche Nennung soll Prof. Dr. Bhakdi und Dr. Wodarg isolieren und den Eindruck erwecken, es gingen nur die beiden. So unterstreicht Frau Dörhöfer den Mehrheitsanspruch.
 
Und im Gegensatz dazu das RKI! Wie viel „verkürzter“ als allein auf der absoluten Zahl der positiven Tests herumzureiten (siehe oben), ohne Bezug zur Gesamtzahl der Tests, wie es das RKI macht, kann es denn gehen? Einer Frau Dörhöfer fällt so etwas nicht auf.
 
Und wer ist es, der „Zweifel an der Seriosität und den Absichten der anderen sät“? Schreibt Frau Dörhöfer solche Sätze bei vollem Bewußtsein?
 
Frau Dörhöfer übersieht vollständig, dass Prof. Dr. Bhakdi und Dr. Wodarg auf Basis von wissenschaftlichen Veröffentlichungen argumentieren. Das ist beste Tradition in der Wissenschaft. Niemand ist gezwungen allein auf Basis seiner eigenen Meßergebnisse zu argumentieren. Und Coronaviren gibt es schon sehr lange. Sie sind Teil jeder Arztausbildung.
 
Keiner der Kritiker, weder die beiden noch die zahlreichen anderen, hat behauptet, dass Corona-Viren harmlos sind. Die Corona-Viren in der Saison 2019/2020 waren aber von vergleichbarer Gefährlichkeit wie die in den saisonalen Virenwellen davor.  Davon zeugt auch die fehlende Übersterblichkeit. Warum kommt das bei einer Frau Dörhöfer nicht an? Warum kennt eine Frau Dörhöfer die Einlassungen des Leiters des Frankfurter Gesundheitsamtes vom 25.9.2020 im Hessischen Ärzteblatt dazu nicht, wenn sie doch zu COVID-19 so viel liest?
 
•    Heudorf und Gottschalk, „Die Covid-19-Pandemie in Frankfurt am Main: Was sagen die Daten?“, Hessisches Ärzteblatt, Ausgabe 10/2020, https://www.laekh.de/heftarchiv/ausgabe/artikel/2020/oktober-2020/die-covid-19-pandemie-in-frankfurt-am-main-was-sagen-die-daten
 
 
Die Verdrehungen, die Auslassungen, die Ausgrenzung, die Verweigerung der Diskussion, die persönlichen Anfeindungen, das war zu allererst der Wissenschaftsjournalismus, dem die Germanisten aus dem Kulturressorts später nur allzu willig gefolgt sind. Die Medien haben diese Pöbeleien gesellschaftsfähig gemacht. Wer hat denn die Studenten gegen kritische Professoren aufgehetzt? Diese Schmutzkampagnen waren erst möglich, nachdem man diese Professoren medial ausgesondert hatte, auch zur Warnung an andere. Es zählt nicht die eigene fachliche Meinung und die Begründung derselben, wofür der Steuerzahler die Kritiker an den Universitäten bezahlt, sondern es zählt inzwischen nur noch, ob die Meinung ausreichend genehm ist.
 
Es geht soweit, dass man eine Auseinandersetzung mit anderen Meinungen im öffentlich-rechtlichen Umfeld mit Hinweis auf angebliche politische Umtriebe verweigert, so Bettina Schausten im ZDF zu Dr. Wolfgang Wodarg, einem langjährigen SPD Mitglied und vormals Mitglied des deutschen Bundestages.
 
•    „Bettina Schausten versucht, zu erklären, warum Wolfgang Wodarg nicht in Talkshows eingeladen wird.“, https://www.youtube.com/watch?v=Gc2J0Kk9li0
 
 
Frau Schausten beschwört die journalistische Freiheit, jemanden, der ihr nicht passt, nicht einzuladen? Frau Schausten hat doch selber mitgeholfen, das Bild von den Außenseitern zu kreieren. Und die Betroffenen selbst, hier einen ehemaligen Amtsarzt und SPD Bundestagsabgeordneter, muß man gar nicht mehr hören? Ist das journalistisches Grundrecht?
 
Es mag aussehen, als ginge es jeweils um eine Einzelperson. Allerdings sind es inzwischen einige 10.000 Einzelpersonen aus den Wissenschaften, die von den öffentlich-rechtlichen Medien ausgegrenzt werden.
 
So etwas trägt Früchte. Hat jemand den Studenten Sebastian vergessen, der im Sommer dafür, dass er seine eigene Meinung gesagt hat, der Universität verwiesen werden sollte? Hier nochmal sein Video,
 
•    Sebastian, „Die Zerstörung des Corona Hypes“, 28.06.2020, https://www.youtube.com/watch?v=Juugv0T7inc
 
 
Das ist die Saat des Wissenschaftsjournalismus à la Müller-Jung, Dörhöfer & Co., die aufgeht. Die angebliche Mehrheit, vertreten durch einige Auserwählte, bestimmt, was gesagt werden darf.
 
Was nach den Leitlinien der mutmaßlichen Wissenschaftsversteher bei n-tv und Spiegel TV entstanden ist, ist von Elendsvoyeurismus nicht mehr zu unterscheiden. Die Bilder, die man glaubt in den Medien produzieren zu müssen, um die Hypothesen zu veranschaulichen, wirken auf die Wissenschaft zurück. Diese macht es sich nun einfach und definiert Themen als bewiesen, weil man sich einig sei und Kritiker keine Plattform mehr haben. Die kriegen auch nichts mehr veröffentlicht. Wenn die Front einmal steht, geht durch den viel gelobten Peer-Review Prozess keine abweichende Meinung mehr durch. Und jeder Abweichler riskiert seine Karriere und die öffentliche Anprangerung als Leugner. Diese real gelebte Unwissenschaftlichkeit sollte jedem mittelmäßig begabten Journalisten auffallen.
 
Die Einseitigkeit in der Berichterstattung hat lange Tradition. Das geht schon seit 30 Jahren so, ganz besonders in der Virologie. Die mediale Demontage von Kritikern im Bereich COVID-19 ist kein Betriebsunfall, sondern die Regel. Das ist kein Zufall, da die durch Ausgrenzung definierte „Mehrheitsmeinung“ gleichzeitig immer auch die profitabelste aller Alternativen ist. Dafür grenzt man andere Meinungen aus und scheut auch vor persönlichen Angriffen nicht zurück. Irgendwann endet es dann bei der Anschuldigung, die Kritiker würden die Medizin, die WHO und die Pharmaindustrie daran hindern, die Welt zu retten. Nach dem Motto, wir haben Recht, alle anderen sind Spinner, Kritiker gefährden Leben und Nebenwirkungen von Therapien sind ein notwendiges Übel.
 
Falls die Welt denn tatsächlich in Gefahr war und die angeblichen Therapien nicht vorwiegend aus Nebenwirkungen bestehen. Die WHO finanziert sich über solche Gefahrenmeldungen. Und die Pharmaindustrie läßt sich für ihre „Hilfe“ von den öffentlichen Gesundheitssystemen fürstlich entlohnen. Nach Preisen, die von unabhängigen Kommissionen festgelegt werden? Interessenskonflikte dieser Art sind kein Thema für einen Wissenschaftsjournalisten.
 
Die Selbstrechtfertigung der Wissenschaftsjournalisten trägt nicht. Sie ist an Anmaßung, Selbstgefälligkeit und Selbstgerechtigkeit kaum zu überbieten. Wenn man denn so objektiv wäre, warum bedarf es dann dieser massiven Anfeindungen und Ausgrenzungen? Weil selbst eine Mehrheitsmeinung auch nur eine Meinung ist. Und über Meinungen kann man streiten. Die Daten sind so schwach, dass die Hypothesen keinen Bestand hätten, wenn man sie mit unbeschädigter Reputation kritisieren dürfte. In Deutschland ist im 1. Halbjahr 2020 nicht einmal der Krankenstand erhöht.
 
•    TKK Pressemitteilung, „Trotz Corona: Krankenstand im 1. Halb¬jahr 2020 stabil - Anstieg bei psychischen Diagnosen“, 7. Sep 2020, https://www.tk.de/presse/themen/praevention/gesundheitsstudien/trotz-corona-krankentand-stabil-2090874
 
 
Wären dagegen die wissenschaftlichen Argumente so durchschlagend, wie die Vorzeigejournalisten behaupten, bedürfte es nicht der persönlichen Diffamierung von Kritikern.
 
Die Edelschreiber aus den Wissensressorts gehen lediglich den Weg des geringsten Widerstandes und hängen das Fähnchen nach dem Wind. Gleichzeitig schmückt man sich damit, dass man an der Weltenrettung mitwirken würde. Am besten notiert man dies auf der eigenen Wikipedia-Seite, als staatstragende Persönlichkeit des öffentlichen Lebens.
 
Besonders erschreckend ist, dass einem Herrn Müller-Jung und einer Frau Dörhöfer die Widerwärtigkeit der Angriffe auf kritische Ärzte und Wissenschaftler gar nicht mehr präsent zu sein scheint. Es scheint selbstverständlich zu sein, dass Ärzte und Wissenschaftler, die bis vor wenigen Monaten noch zu den angesehensten Mitgliedern unserer Gesellschaft gehörten, zum einen nicht mehr zur Wissenschaft gehören sollen und zum anderen nach Belieben diskreditiert und diffamiert werden dürfen.
 
Dieser Widerspruch ist so eklatant und ins Auge springend, dass sein Nichterkennen nicht alleine durch Einfalt und Naivität zu erklären wäre. Es ist der Kern des Dogmas, dass es seine eigene Welt schafft, mit eigenen Maßstäben von Gut und Böse. Und da scheint die Antwort zu liegen. Es geht nicht um das, was objektiv ist und bewiesen werden kann, sondern es geht um das, was sein soll. Was sich ein Herr Müller-Jung und eine Frau Dörhöfer wünschen, das sein soll. Die allwissende Wissenschaft, die uns allen den Weg zeigt und von deren Glanz ein wenig auf die Hofberichterstatter abfällt. Doch dieser Traum ist ausgeträumt.
 
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis

24.10.

Betreff: COVID-19 und die Masken – Wer hat Recht?
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
zu der Erklärung des Präsidenten der Bundesärztekammer, Dr. Klaus Reinhardt, vom Freitag, also dem 23.10.2020 (Obacht, hier kommt es auf einen Tag an), vgl.
 
•    Pressemitteilung, „Erklärung des Präsidenten der Bundesärztekammer Dr. Klaus Reinhardt: „Wirksamkeit der Schutzwirkung von Mund-Nasen-Masken ist wissenschaftlich belegt““, 23.10.2020, https://www.bundesaerztekammer.de/presse/pressemitteilungen/news-detail/erklaerung-des-praesidenten-der-bundesaerztekammer-dr-klaus-reinhardt-wirksamkeit-der-schutzwirkun/
 
„Die Studien weisen darauf hin, dass sowohl die Übertragung auf andere als auch die Selbstansteckung durch Alltagsmasken reduziert wird.“
 
 
Dagegen der sogenannte SPD Gesundheitsexperte und Dauer-Talker Karl Lauterbach zu Alltagsmasken am 13.8.2020 bei Markus Lanz.
 
•    „Masken sind OHNE Nutzen / Prof. Karl Lauterbach bei Markus Lanz am 13.08.2020“, https://www.youtube.com/watch?v=iSlc1pDxXXI
 
„Aber die Masken, die wir eben gesehen haben, bringen beim Aerosol sowieso nix.“
[zustimmendes Nicken von Fernsehforscher Jonas Schmidt-Chanasit]
 
Wer hat nun Recht?
 
Es ist übrigens derselbe Karl Lauterbach, der am Do, also dem 22.10., denselben Dr. Klaus Reinhardt zum Rücktritt aufgefordert hat, nachdem letzterer gesagt hatte, dass Masken „nix bringen“. Also genau umgekehrt.
 
Das ist tagesaktuelle Gesundheitspolitik aus einem Guß und Herr Reinhardt hat die Nacht wohl mit Literaturrecherche verbracht. Aber, wenn Masken so viel bringen, warum steigt dann jetzt die Zahl der positiven Tests? Frau Merkel im Sommer: "das Erreichte bewahren". Das war wohl nichts.
 
Wer käme auf die Idee, dass die 180 Grad Wende des mutmaßlich nur schlecht informierten Präsidenten der Bundesärztekammer aufgrund von massivem Druck erfolgte? Ganz sicher nicht FAZ, SZ, RP, taz, SPON, Stern, focus, tagesschau, ZDFheute, n-tv und & Co.
 
Nur gut, dass wir ein Volk von Deppen sind, die brav glauben, was man ihnen sagt.
 
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis


14.10.

Betreff: COVID-19 – in England wird man mit COVID-19 älter als ohne - die Toten durch die Kollateralschäden
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
wie lange soll die Bevölkerung noch durch Panikmeldungen von medizinischen Selbstdarstellern à la Doc Caro terrorisiert werden?
 
Markige Sprüche kann jeder. Nur mal auf die Daten schauen ist diesen Damen und Herren nicht gegeben?
 
Jeder Influenza-Tote ist einer zuviel? Jeder Verkehrstote ist einer zuviel? Jeder Krebstote ist einer zuviel? Jeder Medikamentenmißbrauch ist einer zuviel? Jede Leberzirrhose nach Alkoholmissbrauch ist eine zuviel? Jeder Ertrunkene im Baggersee ist einer zuviel?
 
Mit positivem COVID-19 Test wird man in Schottland, England und Wales älter als ohne.
 
•    Connor Boyd, “Revealed: Average age of Covid-19 victims is OLDER than life expectancy in Scotland as stark figures show 'it is predominantly a disease that strikes the elderly'”, Daily Mail, 21 July 2020, https://www.dailymail.co.uk/news/article-8470843/The-average-Covid-19-victim-OLDER-age-people-usually-die-Scotland.html
 
•    “Data shows the average age of death from coronavirus is 82.4 years, writes DAVID ROSE as he argues for anti-lockdown plan to shield only the most vulnerable”, Daily Mail, 8 October 2020, https://www.dailymail.co.uk/debate/article-8821113/The-average-age-death-coronavirus-82-4-years-writes-DAVID-ROSE.html
 
“The average age of people who died from Covid-19 in England and Wales since the pandemic began is 82.4, the Daily Mail can reveal.
 
That figure – computed from Office of National Statistics data by experts at Oxford University – is significantly higher than the average age reached by people recorded as dying from all other causes, which is 81.5.”
 
Die Altersabhängigkeit ist sehr ausgeprägt und zeichnet sogar die höhere Lebenserwartung von Frauen nach. Das bestätigt entsprechende Zahlen aus anderen Europäischen Ländern. Diese Zahlen sehen in Schweden genauso aus.
 
Für einen angeblich neuen Killervirus zoonotischen Ursprungs ist das ein äußerst bemerkenswertes Resultat. Die Daten sind identisch in Deutschland. Hier ist der Altersmedian der mit positivem Test Verstorbenen 82 Jahre. Das ist von der natürlichen Lebenserwartung nicht zu unterscheiden. 2/3 der mit einem positiven COVID-19 Test Verstorbenen in Deutschland war pflegebedürftig.
 
Der Krankenstand in Deutschland ist nach einer TKK Studie im 1. Halbjahr 2020 niedriger als in 2018.
 
•    TKK Pressemitteilung, „Trotz Corona: Krankenstand im 1. Halb¬jahr 2020 stabil - Anstieg bei psychischen Diagnosen“, 7. Sep 2020, https://www.tk.de/presse/themen/praevention/gesundheitsstudien/trotz-corona-krankentand-stabil-2090874
 
„Mit einem Anteil von 4,36 Prozent ist der Krankenstand der bei der Techniker Krankenkasse (TK) versicherten Erwerbspersonen im ersten Halbjahr 2020 trotz Corona-Krise nicht übermäßig gestiegen. Im Vergleich: 2019 betrug der Krankenstand für diesen Zeitraum  4,33 Prozent, 2018 waren es 4,48 Prozent.“
 
Und es ist keine Übersterblichkeit festzustellen.
 
•    Heudorf und Gottschalk, „Die Covid-19-Pandemie in Frankfurt am Main: Was sagen die Daten?“, Hessisches Ärzteblatt, Ausgabe 10/2020, https://www.laekh.de/heftarchiv/ausgabe/artikel/2020/oktober-2020/die-covid-19-pandemie-in-frankfurt-am-main-was-sagen-die-daten
 
„Das Statistische Bundesamt veröffentlicht die Sterbedaten der Bevölkerung in Deutschland – alle Ursachen – auf seiner Website [7]. Abb. 11 zeigt den üblichen Jahresgang mit höheren Sterberaten im Winter als im Sommer. Gut ist auch die Übersterblichkeit in den Grippewellen im Winter 2017 und 2018 erkennbar sowie einzelne kurze Peaks im Sommer (Hitzewellen). Im Jahr 2020 ist keine Übersterblichkeit erkennbar.“
 
Was man sieht, ist die Wirkung von katastrophal schlechten Tests. Die Probleme, die PCR in der Diagnose schafft, sind seit mehr als 20 Jahren bekannt.
 
•    Gina Kolata, New York Times Jan 22, 2007, “Faith in Quick Test Leads to Epidemic That Wasn’t”, https://www.nytimes.com/2007/01/22/health/22whoop.html?sec=health&pagewanted=all
 
“The big message is that every lab is vulnerable to having false positives,” Dr. Petti said. “No single test result is absolute and that is even more important with a test result based on P.C.R.”
 
Dem stellt die Medizin Lungenschäden von Verstorbenen mit im Median 79 Jahren und durchschnittlich 4 Vorerkrankungen gegenüber.
 
•    Pressemitteilung, „COVID-19 in Augsburg: Obduktionen zeigen schwere Lungenschädigungen“, Universität Augsburg, 22.05.2020, https://www.uni-augsburg.de/de/campusleben/neuigkeiten/2020/05/22/2193/
 
„Obduktion von 10 Patientinnen und Patienten mit SARS-CoV-2 im Durchschnittsalter von 79 Jahren mit durchschnittlich vier Vorerkrankungen, überwiegend im kardiovaskulären Bereich.“
 
Ein Zusatzbeitrag eines angeblich neuen Virus ist da gar nicht zu diskriminieren. Da nützt ein positiver PCR Test im Rachen nichts. Im Original steht dann der fehlende SARS-CoV2 Nachweis in den Organen,
 
•    Schaller et al., “Postmortem Examination of Patients With COVID-19”, JAMA, 2020;323(24):2518-2520, May 21, 2020, https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2766557
 
“This study has limitations, including the small number of cases from a single center and missing proof of direct viral organ infection.”
 
Ein bakterieller Schaden ist hier ebenfalls nicht abzugrenzen. Und das nach Therapien mit immunsuppressiven Corticosteroiden.
 
Wann hören diese Patentmediziner endlich auf, auf Basis der maroden PCR Tests und handverlesener Patienten Panik zu verbreiten? Die Kollateralschäden der Krise und die Toten durch die Kollateralschäden gehen auf das Konto dieser Panikmache.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis

 

10.10.

Betreff: COVID-19 – in England mit COVID-19 älter als ohne - keine guten Nachrichten für die PCR Tests von SARS-CoV2
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
wir hatten mehrfach auf den Fall Schottland hingewiesen, und dass dort Menschen mit positivem COVID-19 Test im Mittel länger leben als die ohne. Identisches wird jetzt auch von England und Wales berichtet,
 
•    “Data shows the average age of death from coronavirus is 82.4 years, writes DAVID ROSE as he argues for anti-lockdown plan to shield only the most vulnerable”, Daily Mail, 8 October 2020, https://www.dailymail.co.uk/debate/article-8821113/The-average-age-death-coronavirus-82-4-years-writes-DAVID-ROSE.html
 
“The average age of people who died from Covid-19 in England and Wales since the pandemic began is 82.4, the Daily Mail can reveal.
 
That figure – computed from Office of National Statistics data by experts at Oxford University – is significantly higher than the average age reached by people recorded as dying from all other causes, which is 81.5.”
 
Die Altersabhängigkeit ist sehr ausgeprägt und bestätigt entsprechende Zahlen aus anderen Europäischen Ländern. Diese Zahlen sehen in Schweden genauso aus.
 
Für einen angeblich neuen Killervirus zoonotischen Ursprungs ist das ein äußerst bemerkenswertes Resultat. Das sollte in die Berichterstattung mit einfließen. Denn für den Winter droht in Deutschland der Test-Kollaps.
 
Dazu möchten wir darauf hinweisen, dass man inzwischen Tausende nicht-synonyme, d.h. Aminosäure verändernde, Punkt-Mutationen (replacements) im Genom des SARS-CoV2 Virus nachgewiesen hat. Dazu kommen deletions and insertions.
 
•    CoV-Glue, „ Amino acid analysis for the SARS-CoV-2 pandemic“, http://cov-glue.cvr.gla.ac.uk/#/home
 
Für ein Genom von ca. 30.000 Basenpaaren ist das eine ungeheure Menge. Das gilt auch unter Berücksichtigung etwaiger Doppelzählungen.
 
Und jedes dieser unterschiedlichen Genome war ein positiver PCR Tests, sonst dürfte man es nicht SARS-CoV2 nennen. Und jedes dieser Genome soll denselben Erreger beschreiben, trotz aller Mutationen, Insertions und Deletions. Das ist eine sehr fragwürdige Annahme. Es ist aber die Pauschal-Unterstellung bei allen Virenarten, obwohl es noch kleinere Viren gibt, die noch schneller mutieren, z.B. HIV mit ca. 9000 Basenpaaren.
 
Wichtig ist dabei auch, dass nur ein verschwindend geringer Anteil der Corona-Viren in 450 Mio. menschlichen Lungen in Europa untersucht wurde. Die Bandbreite der tatsächlich existierenden Gensequenzen ist erheblich größer und übersteigt die Menge der bekannten Sequenzen um ein Vielfaches.
 
Der Original Wuhan Virus ist inzwischen nicht mehr nachweisbar.
 
•    SARS-Cov2 Lineages, „Lineage A“, https://cov-lineages.org/lineages/lineage_A.html
 
“Root of the pandemic lies within lineage A. Many sequences originating from China and many global exports; including to South East Asia, Japan, South Korea, Australia, the USA and Europe, represented in this lineage”
 
Das ist alles nichts Neues und jedes Jahr so. Jedes Jahr gibt es eine neue Corona-Virenwelle mit neuen Coronaviren, vgl.
 
•    Nickbakhsh et al., “Virus–virus interactions impact the population dynamics of influenza and the common cold”, PNAS December 26, 2019 116 (52) 27142-27150, https://www.pnas.org/content/116/52/27142
 
Ein Anstieg der positiven PCR Tests für SARS-CoV2 im Herbst, also mit ganz anderen Viren als im Januar, zeigt, dass die Tests unspezifisch sind und alles mitnehmen, was nach Corona aussieht.
 
Deutschland läuft mit 1,3 Mio. PCR Tests pro Woche in die saisonale Herbst-Welle der Corona-Viren rein.  Und die Tests sind ein Haufen Schrott.
 
Die schlechte Qualität der Tests mahnt auch zu einem sehr vorsichtigen Umgang mit dem Thema „Re-Infektionen“, da viele positive Tests Falsche-Positive sind. Es ist unklar, ob diese Menschen beim ersten Mal tatsächlich infiziert waren. Die Pharma-Industrie greift solche Fälle gerne auf, da sie zeigen sollen, das Antikörpern gegen SARS-CoV2 nicht oder nur begrenzt wirksam sind. Das ist der Schlüssel zu einer lebenslangen Therapie und unbegrenztem Profit.
 
Die schlechte Qualität der PCR Tests führt dazu, dass die Politik ihrem eigenen Schwanz nachjagt und die Bevölkerung täglich neu mit einer Unzahl von widersprüchlichen Panikmeldungen konfrontiert wird.
 
Allein entscheidend ist die Anzahl der tatsächlich Erkrankten oder Verstorbenen. Wir hatten mehrfach darauf hingewiesen, dass sich dort keine Auffälligkeiten zeigen.
 
Der Krankenstand in Deutschland ist nach einer Studie der TKK  im 1. Halbjahr 2020 niedriger als in 2018.
 
•    TKK Pressemitteilung, „Trotz Corona: Krankenstand im 1. Halb¬jahr 2020 stabil - Anstieg bei psychischen Diagnosen“, 7. Sep 2020, https://www.tk.de/presse/themen/praevention/gesundheitsstudien/trotz-corona-krankentand-stabil-2090874
 
„Mit einem Anteil von 4,36 Prozent ist der Krankenstand der bei der Techniker Krankenkasse (TK) versicherten Erwerbspersonen im ersten Halbjahr 2020 trotz Corona-Krise nicht übermäßig gestiegen. Im Vergleich: 2019 betrug der Krankenstand für diesen Zeitraum 4,33 Prozent, 2018 waren es 4,48 Prozent.“
 
Und es ist keine Übersterblichkeit festzustellen.
 
•    Heudorf und Gottschalk, „Die Covid-19-Pandemie in Frankfurt am Main: Was sagen die Daten?“, Hessisches Ärzteblatt, Ausgabe 10/2020, https://www.laekh.de/heftarchiv/ausgabe/artikel/2020/oktober-2020/die-covid-19-pandemie-in-frankfurt-am-main-was-sagen-die-daten
 
„Das Statistische Bundesamt veröffentlicht die Sterbedaten der Bevölkerung in Deutschland – alle Ursachen – auf seiner Website [7]. Abb. 11 zeigt den üblichen Jahresgang mit höheren Sterberaten im Winter als im Sommer. Gut ist auch die Übersterblichkeit in den Grippewellen im Winter 2017 und 2018 erkennbar sowie einzelne kurze Peaks im Sommer (Hitzewellen). Im Jahr 2020 ist keine Übersterblichkeit erkennbar.“
 
Es ist bemerkenswert, dass einige deutsche Epidemiologen davon reden, dass sie zu wenige Daten hätten. Im ersten Halbjahr 2020 gab es noch Virenstämme, die dem Original-Virus vom Fischmarkt in Wuhan zumindest noch ähnlich waren. Bei dieser hohen Mutationsrate, welche Aussagekraft sollen Studien aus dem zweiten Jahr haben?
 
Jahreszeitlich bedingt wird die Zahl der Erkrankten und Verstorbenen im Herbst und Winter ansteigen. Man sollte sich davor hüten, das pauschal COVID-19 zu zuschreiben. Wir werden auch diesen Herbst und Winter wieder eine Grippewelle (Influenza) bekommen.
 
Die wahren Ursachen dieser Krise reichen weit zurück. Das was tatsächlich passiert, ist, dass man jahrzehntelang unkritisch Diagnoseverfahren eingesetzt hat, die unter massiven Mängeln leiden.
 
Die Probleme, die PCR in der Diagnose schafft, sind seit mehr als 20 Jahren bekannt.
 
•    Gina Kolata, New York Times Jan 22, 2007, “Faith in Quick Test Leads to Epidemic That Wasn’t”, https://www.nytimes.com/2007/01/22/health/22whoop.html?sec=health&pagewanted=all
 
“The big message is that every lab is vulnerable to having false positives,” Dr. Petti said. “No single test result is absolute and that is even more important with a test result based on P.C.R.”
 
Im Kern dieser Krise stehen die maßlose Selbstüberschätzung der sogenannten medizinischen Wissenschaft und die Profitgier der Pharmakonzerne. Das war möglich, weil man kritische Stimmen und Mahner seit Jahrzehnten marginalisiert und diffamiert hat. Die Medien haben dabei kräftig mitgeholfen.
 
Am Ende wird man, ob man will oder nicht, der Realität ins Auge blicken müssen. Es geht allein um Profite. Das Wohl der Bevölkerung spielt keine Rolle.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis

 

06.10.


Betreff: Die Ausplünderung der Krankenkassen
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
würden wir, wie es unsere Gewohnheit ist, am Anfang auf die Daten hinweisen, würde niemand mehr weiterlesen. Geht es aber ums Geld, so interessiert es doch den ein oder anderen.
 
Also stellen wir die Konsequenzen an den Anfang. Sofosbuvir ist schweine-teuer.
 
Es ist das Medikament der Wahl zu Behandlung einer HCV Infektion. Wie üblich reicht zum Nachweis derselben ein positiver PCR Test.
 
Sofosbuvir ist das zweit-teuersten Medikament der Welt, nach Zolgensma.
•    Heike Korzilius, „Hepatitis C-Therapie: Preis von Sovaldi sinkt um 27 Prozent“, Dtsch Arztebl 2015; 112(8): A-305 / B-265 / C-261, https://www.aerzteblatt.de/archiv/168179/Hepatitis-C-Therapie-Preis-von-Sovaldi-sinkt-um-27-Prozent
 
„Der Preis für eine Packung des Medikaments liege rückwirkend seit dem 13. Januar bei 14 520,84 Euro. Eine zwölfwöchige Therapie koste nun nicht mehr wie zuvor rund 60 000 Euro, sondern 43 562,52 Euro – etwa 27 Prozent weniger.“
 
Inzwischen ist klar, es geht um den diesjährigen Nobelpreis für Physiologie oder Medizin an die Entdecker des HCV Virus.
•    Nobel Assembly at Karolinska Institutet, “The Nobel Prize in Physiology or Medicine 2020”, https://www.nobelprize.org/prizes/medicine/2020/summary/
 
“The Nobel Prize in Physiology or Medicine 2020 was awarded jointly to Harvey J. Alter, Michael Houghton and Charles M. Rice "for the discovery of Hepatitis C virus."”
 
Die Pressemitteilung der Nobel Versammlung des Karolinska Instituts spart einige Details aus, die wir gerne ergänzen möchten und wir möchten dazu auf einige Veröffentlichungen zu dem Thema aufmerksam machen.
 
Bei HCV handelt es sich um einen weiteren Virus, der sich 20 - 30 Jahre nach einer mutmaßlichen Infektion bemerkbar machen soll, hier durch eine Schädigung der Leber.  
 
Zu den offenen Fragen zu HCV gehört u.a. diese Frage, nämlich, ob dieser Virus überhaupt irgendetwas mit einer Lebererkrankung zu tun hat? Vgl.
 
•    Seeff et al., “45-year follow-up of hepatitis C virus infection in healthy young adults”, Ann Intern Med, 2000 Jan 18;132(2):105-11, https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10644270/
 
“Of persons who were HCV-positive, 1 (5.9%) died of liver disease 42 years after the original phlebotomy, 5 (29%) died of non-liver-related disease a median of 37 years after the original phlebotomy, and 1 (5.9%) died of unknown causes. One hundred nineteen HCV-negative persons (1.4%) died of liver disease.”
 
“During 45 years of follow-up, HCV-positive persons had low liver-related morbidity and mortality rates. This suggests that healthy HCV-positive persons may be at less risk for progressive liver disease than is currently thought.”

 
Nach 17 Jahren, 2% mit einer möglichen oder bestätigen Leberzirrhose und da muß exzessiver Alkohol Abusus noch mit dazu gerechnet werden. Das spricht nicht dafür, dass eine HCV Infektion mit einer Leberzirrhose korreliert ist, geschweigen denn kausal für eine solche ist. Vgl.
 
•    Kenny-Walsh, “Clinical Outcomes after Hepatitis C Infection from Contaminated Anti-D Immune Globulin”, N Engl J Med 1999; 340:1228-1233, April 22, 1999, https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJM199904223401602
 
“Although the biopsy samples from 186 of the 363 women (51 percent) showed evidence of fibrosis, only 7 women (2 percent) had probable or definite cirrhosis. Two of the seven reported excessive alcohol consumption.“
 
“In conclusion, we evaluated the consequences of iatrogenic HCV infection in a relatively homogeneous group of women who were infected during their childbearing years, about 17 years earlier. Although almost all the women who underwent liver biopsy had evidence of inflammation, only about half had some degree of fibrosis and only 2 percent had probable or definite cirrhosis.”
 
 
Bei Kindern ist die Beweislage noch dünner. Der mutmaßliche Virus verschwindet teilweise von selbst. Vgl.
 
•    Vogt et al., “Prevalence and Clinical Outcome of Hepatitis C Infection in Children Who Underwent Cardiac Surgery before the Implementation of Blood-Donor Screening”, N Engl J Med 1999; 341:866-870, September 16, 1999, https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/nejm199909163411202
 
“At a mean interval of 19.8 years after the first operation, 37 (55 percent) of the 67 patients who were positive for anti-HCV had detectable HCV RNA in their blood. The infection had cleared in the other 30 patients, as evidenced by negative results on three polymerase-chain-reaction analyses performed at six-month intervals.”
 
“Only 1 of the 37 patients who were positive for HCV RNA had elevated levels of liver enzymes; that patient had severe right-sided congestive heart failure. Of the 17 patients who underwent liver biopsies, only 3 had histologic signs of progressive liver damage. These three patients had additional risk factors: two had congestive heart failure, and the third had also been infected with hepatitis B virus.”
 
“Children who had undergone cardiac surgery in Germany before the implementation of blood-donor screening for hepatitis C had a substantial risk of acquiring the infection. However, after about 20 years, the virus had spontaneously cleared in many patients.”
 
Es ist nicht einmal klar, ob dieser Virus tatsächlich so existiert, als dass homologe Gen-Sequenzen bei gesunden Probanden gefunden wurden, die HCV-negativ getestet wurden. Vgl.
 
•    Dennin, Chen, „Hepatitis C virus (HCV) specific sequences are demonstrable in the DNA fraction of peripheral blood mononuclear cells from healthy, anti-HCV antibody-negative individuals and cell lines of human origin”, Eur J Clin Chem Clin Biochem 1997 Dec;35(12):899-905, https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/9476617/
 
“Direct polymerase chain reaction, i.e. without a reverse transcriptase step, revealed HCV-specific sequences in the DNA fraction of peripheral blood mononuclear cells of different origin: healthy anti-HCV negative individuals, furthermore in HeLa and MT2 cells.”
 
 
und
 
•    Dennin  et al., “Hepatitis C virus-specific DNA sequences in human DNA: differentiation by means of restriction enzyme analysis at the DNA level in healthy, anti-HCV-negative individuals”, Clin Chem Lab Med 1999 Jun;37(6):623-30, https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10475069/
 
“It shows that the major part of the 5'-non-coding region (5'-NCR) of the hepatitis C virus genome is present in the DNA fraction from peripheral blood mononuclear cells (PBMCs) of healthy, anti-HCV-negative individuals tested.”
 
Diese Veröffentlichungen lesen sich etwas anders als die Pressemitteilung des Nobelpreis Komitees. Doch das ist nicht alles. Denn zu einem mutmaßlich gefährlichen Virus gehört die passsende “segensreiche” antivirale Therapie.
 
Sofosbuvir wurde 2014 in Deutschland von  der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, zusammen mit der Pharmaindustrie, auf Basis von PCR Daten („Viruslast“) durchgesetzt.
 
•    Gemeinsamer Bundesausschuß, „Mündliche Anhörung – Wortprotokoll“, 10.06.2014, https://www.g-ba.de/downloads/91-1031-102/2014-06-10_Wortprotokoll_end_Sofosbuvir.pdf
 
„Das IQWiG hat in seiner Dossierbewertung die Viruslast als nicht validiertes  Surrogat  bewertet  und  kommt  daher  wegen  nur  einer  direkten  Vergleichsstudie  mit  der zweckmäßigen Vergleichstherapie nur für den Genotyp 2, die Subgruppe der therapienaiven Patienten,  zu  einem  nicht quantifizierbaren  Zusatznutzen.  Für  alle  anderen  Genotypen  gelangt  das IQWiG wegen fehlender direkter Vergleichsstudien zu dem Ergebnis, dass ein Zusatznutzen nicht belegt sei.“
„Für die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft ist demgegenüber die Viruslast direkt patientenrelevant,  weil ohne Infektiosität  keine  psychosozialen  und  beruflichen  Einschränkungen bestehen, und sie sieht in ihrer schriftlichen Stellungnahme hierin ein validiertes Surrogat auch für Leberkarzinom  und  Leberfolgeerkrankungen  wie  Zirrhose  und  leberbezogene  Mortalität.  Vor  diesem  Hintergrund kommt die AkdÄ zu einer insgesamt positiveren Bewertung als das IQWiG.“
 
Das blieb nicht ohne Folgen.
 
Zu Nebenwirkungen bei der Sofosbuvir Therapie hier eine Auswahl. Diese Therapien wurden am lebenden Objekt entwickelt:
 
•    Tong et al. “Adverse events associated with ribavirin in sofosbuvir-based therapies for patients with chronic hepatitis C: A community practice experience.”, J Dig Dis. 2016 Feb;17(2):113-21, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26749171
 
“SAEs appeared in 15.6-53.8% of ribavirin-inclusive treated patients compared to 4.8% of the ribavirin-free regimen. PEG-IFN, sofosbuvir plus ribavirin had the highest frequencies of fatigue, headache and rash compared to either 12 or 24 weeks of ribavirin and sofosbuvir. However, sofosbuvir and ribavirin regimens led to significant increases in dyspnea, need for ribavirin dose reductions and withdrawal from treatment due to SAEs”
 
•    Elbaz et al, “Serious Adverse Events with Sofosbuvir Combined with Interferon and Ribavirin: Real-Life Egyptian Experience.”, J Interferon Cytokine Res. 2017 Aug;37(8):348-353, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28777714
 
„Among 6,989 patients who were treated in 26 treatment centers related to NCCVH, 406 cases (5.9%) reported SAEs and prematurely stopped their treatment.”
 
•    Iqbal et al., “Sofosbuvir Adverse Events Profile in a Subset of Pakistani Population.”, J Coll Physicians Surg Pak. 2018 Feb;28(2):146-149, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29394975
 
“The most frequent complaints in these subjects were fatigue, fever, myalgias and nausea accounting for 55%, 42%, 44.2% and 50%, respectively. Twenty-seven percent of patients reported with drop in hemoglobin of >2g/dl, while absolute neutropenia and moderate to severe thrombocytopenia was observed in 3% and 5% of patients, respectively. One patient died as a result of severe pancytopenia.“
 
•    Cunha-Silva et al., “Hand-foot syndrome due to hepatitis C therapy.”, Rev Assoc Med Bras (1992). 2018 May;64(5):415-419, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30304139
 
“We report the case of a 49-year-old man with compensated liver cirrhosis due to chronic hepatitis C genotype 1, treatment-naïve, who started viral treatment with sofosbuvir, simeprevir and ribavirin for 12 weeks.”
 
“At the sixth week of treatment he had anemia, requiring a lower dose of ribavirin. At the tenth week, he had erythematous, pruritic, scaly and flaky lesions on hands and feet, which showed a partial response to oral antihistamines and topical corticosteroids. It was not necessary to discontinue antiviral treatment, but in the first week after the end of treatment, there was worsening of injuries, including signs of secondary infection, that required hospitalization, antibiotics and oral corticosteroid, with progressive improvement.”
 
“Patients receiving ribavirin combinations and those who had a history of pharmacodermia or skin disease may be more susceptible. There is no consensus on how to prevent skin reactions in these patients.”
 
•    Dashti-Khavidaki et al., “Potential nephrotoxicity of sofosbuvir-based treatment in patients infected with hepatitis C virus: a review on incidence, type and risk factors.”, Expert Rev Clin Pharmacol. 2018 May;11(5):525-529, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29533117
 
“There are some reports of acute kidney injury (AKI) possibly related to sofosbuvir-containing treatments from real-life experiences.”
 
“AKI may happen in 1-15% of patients who are treated with sofosbuvir-containing regimens. Compared with patients with normal kidney function, higher incidences of AKI have been reported in patients with baseline moderate to severe kidney dysfunction. Median time to AKI is 9 weeks after starting sofosbuvir.“
 
“Baseline renal impairment, presence of ascites, diabetes or concomitant use of nephrotoxic drugs are possible risk factors for sofosbuvir-induced AKI. AKI following sofosbuvir-containing treatment is characterized by histological feature of acute interstitial nephritis and may be reversible following drug discontinuation.”
 
•    Verma et al., “Sofosbuvir induced steven Johnson Syndrome in a patient with hepatitis C virus-related cirrhosis.”, Hepatol Commun. 2017 Nov 11;2(1):16-20,  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29404508
 
„After peginterferon withdrawal and stabilization, oral sofosbuvir and ribavirin were started; 10 days later, he developed itching over the trunk and legs, followed by multiple papules and vesicles over an erythematous base. Over the next 15 days, the rash progressed with the formation of blisters and peeling skin. Simultaneously, the oral mucosa and lips developed crusting and painful erosions. Considering drug-induced Steven John Syndrome (SJS), sofosbuvir and ribavirin were withdrawn and the patient was treated with topical emollients, steroids, and supportive care. The lesions improved over the next 4 weeks, with some residual hyperpigmentation. Rechallenge with sofosbuvir alone at one eighth the dose resulted in similar skin and mucosal lesions after 2 months; these lesions also improved after sofosbuvir withdrawal. The Algorithm of Drug Causality for Epidermal Necrolysis score was 7, which suggested sofosbuvir as the very probable drug resulting in SJS in our patient.
 
Conclusion: The appearance of SJS following sofosbuvir use is an important and potentially fatal complication from a drug that serves as the backbone of several HCV treatment regimens. “
 
Das sind eine Menge schwerwiegende Nebenwirkungen, bis zum Tod, für eine mutmaßliche Infektion, die nach 30 Jahren zu einer Leberzirrhose führen soll, aber in vielen Fällen verschwindet der Virus von selbst.
 
Zahlreiche Medikamentenstudien werden in Entwicklungsländern durchgeführt, weil man ja helfen möchte. In der Regel gibt es dort keine unabhängige Überwachung und keine klagenden Angehörigen.
 
Und dort sind aufgrund der hygienischen Verhältnisse und der Ernährungslage viele Menschen tatsächlich krank. Sie leiden unter Parasiten, klassischen Infektionen wie Tuberkulose oder Malaria oder Schwermetallen im Trinkwasser. Aber sobald es einen positiven PCR Test gibt, sind sie HCV Patienten. In den wenigsten Fällen wurde gegen Leberschäden durch Alkoholmißbrauch oder die Medikation selbst diskriminiert.
 
HCV ist ein weiteres Mal, dass die Pharmaindustrie über eine wissenschaftliche Theorie per Nobelpreis entscheiden läßt. Das betrifft all die slow virus Theorien, wo ein Virus Jahrzehnte nach einer Infektion, und durch Antikörper neutralisiert, Schaden anrichten soll. Aber der Schaden ist von den Nebenwirkungen der Medikamente nicht zu unterscheiden.
 
•    Hart et al. “Inflammation-Related Morbidity and Mortality Among HIV-Positive Adults: How Extensive Is It?”, J Acquir Immune Defic Syndr. 2018 Jan 1;77(1):1-7, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28991883
 
 “Everyone in our investigation was taking suppressive ART. Thus, we can only speculate whether the grade 4 events are due to underlying HIV disease or to ART.”
 
In dem gegenwärtigen Klima in der Medizin und speziell in der Virologie werden solche Ergebnisse ignoriert oder kleingeredet. Gleichzeitig wird die Bedrohungslage durch den mutmaßlichen Erreger stark überhöht. Die WHO ist immer bereit große Zahlen zu schätzen.
 
Dem ins Auge zu schauen wird nicht einfach und es wird ein schmerzhafter Prozess werden. Es ist verständlich, dass sich Viele lieber weiterhin auf Ausgrenzung, Diffamierung und Ignoranz verlassen möchten.
 
Aber das ändert nichts an den Tatsachen.
 
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis

 

03.10.

Betreff: COVID-19 – Manager-Preis der WiWo für Herrn Drosten - Wie objektiv kann ein Herr Drosten noch sein?
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
im Zusammenhang mit den Aussagen des Leiters des Frankfurter Gesundheitsamtes zur fehlenden Übersterblichkeit in 2020 und dem zeitgleichen Manager-Preis der WiWo für Herrn Drosten, möchten wir fragen, wie objektiv ein Herr Drosten bei der wissenschaftlichen Bewertung von COVID-19 noch sein kann?
 
•    Heudorf und Gottschalk, „Die Covid-19-Pandemie in Frankfurt am Main: Was sagen die Daten?“, Hessisches Ärzteblatt, Ausgabe 10/2020, https://www.laekh.de/heftarchiv/ausgabe/artikel/2020/oktober-2020/die-covid-19-pandemie-in-frankfurt-am-main-was-sagen-die-daten
 
„Das Statistische Bundesamt veröffentlicht die Sterbedaten der Bevölkerung in Deutschland – alle Ursachen – auf seiner Website [7]. Abb. 11 zeigt den üblichen Jahresgang mit höheren Sterberaten im Winter als im Sommer. Gut ist auch die Übersterblichkeit in den Grippewellen im Winter 2017 und 2018 erkennbar sowie einzelne kurze Peaks im Sommer (Hitzewellen). Im Jahr 2020 ist keine Übersterblichkeit erkennbar.“
 
Und nun, neben Medienpreisen und dem Bundesverdienstkreuz, nach 9 Monaten in der angeblichen Virus-Krise, auch noch ein Manager-Preis für Herrn Drosten, vgl.
 
•    Varinia Bernau, „Entscheidungsmacher-Sonderpreisträger Drosten ‚Viele wären über Wochen oder Monate ausgefallen‘“, WiWo, 01. Oktober 2020, https://www.wiwo.de/technologie/forschung/entscheidungsmacher-sonderpreistraeger-drosten-viele-waeren-ueber-wochen-oder-monate-ausgefallen/26236942.html
 
„Die WirtschaftsWoche und KPMG zeichnen mit dem Entscheidungsmacher Award seit drei Jahren Manager aus, die durch ihre mutigen und oft auch unkonventionellen Entscheidungen ihre Unternehmen positiv prägen.
 
Der Sonderpreis geht in diesem Jahr an Christian Drosten. Er hat in den vergangenen Monaten sehr vielen Menschen durch konstruktive Einordnungen, Erklärungen und Empfehlungen Zuversicht gegeben. Aus diesem Anlass wurde dieses Gespräch geführt.“
 
Was für eine Art von Management soll das sein, das Herrn Drosten auszeichnen soll, Wissenschaftsmanagement, Erkenntnismanagement oder Wissensmanagement? Oder sollte es vielleicht treffender Wahrheitsmanagement heißen?
 
Sind Medien- und Managementpreise der neue Maßstab in der Wissenschaft?
 
Wir wagen an dieser Stelle die Voraussage, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die Pharmaindustrie Herrn Drosten den Nobelpreis verleiht. Eigentlich führt daran gar kein Weg mehr vorbei.
 
Aber, das hat alles nichts mehr mit der objektiven Datenlage zu tun. Die fehlende Übersterblichkeit, die sich auch in dem niedrigen Krankenstand im ersten Halbjahr 2020 wiederspiegelt, spricht ganz klar gegen einen Killervirus mutmaßlich zoonotischen Ursprungs.
 
•    TKK Pressemitteilung, „Trotz Corona: Krankenstand im 1. Halb¬jahr 2020 stabil - Anstieg bei psychischen Diagnosen“, 7. Sep 2020, https://www.tk.de/presse/themen/praevention/gesundheitsstudien/trotz-corona-krankentand-stabil-2090874
 
„Mit einem Anteil von 4,36 Prozent ist der Krankenstand der bei der Techniker Krankenkasse (TK) versicherten Erwerbspersonen im ersten Halbjahr 2020 trotz Corona-Krise nicht übermäßig gestiegen. Im Vergleich: 2019 betrug der Krankenstand für diesen Zeitraum  4,33 Prozent, 2018 waren es 4,48 Prozent.“
 
Schweden steht glänzend da. Die Altersstruktur der mit oder an COVID-19 Verstorbenen ist nicht anders als in Deutschland. 90% der mit positivem COVID-19 Test Verstorbenen waren über 70 Jahre alt und litten an Vorerkrankungen,
 
•    FOHM, „Folkhälsomyndigheten -  Avlidna per åldersgrupp“, https://experience.arcgis.com/experience/09f821667ce64bf7be6f9f87457ed9aa
 
Das entspricht dem, was man jedes Jahr im Rahmen der saisonalen Virenwelle sieht.
 
Kritiker des schwedischen Weges übersehen gerne, dass auch in Deutschland 60% der mit oder an COVID-19 Verstorbenen pflegebedürftig waren.
 
•    „COVID-19: Sterblichkeit unter Pflegebedürftigen fünfzigmal höher“, Ärzteblatt, 10. Juni 2020, https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/113675/COVID-19-Sterblichkeit-unter-Pflegebeduerftigen-fuenfzigmal-hoeher
 
““Werden die Befragungsergebnisse auf die Bundesrepublik hochgerechnet, zeigt sich, dass rund 60 Prozent aller Verstorbenen von Pflegeheimen oder Pflegediensten betreute Pflegebedürftige sind, wobei deren Anteil an allen infizierten Personen nur insgesamt 8,5 Prozent beträgt“, erklärte Heinz Rothgang vom SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik an der Universität Bremen, einer der Studienautoren.“
 
Für die ganz zentrale Zoonose-Hypothese fehlt jeder Beweis. Diese Hypothese basiert auf Gensequenzen von Viren, die es schon lange nicht mehr gibt. Was war es denn nun, der Marderhund, die Fledermaus oder das chinesische Schuppentier?
 
Und der Wuhan-Virus ist gar nicht mehr nachweisbar.
 
•    SARS-Cov2 Lineages, „Lineage A“, https://cov-lineages.org/lineages/lineage_A.html
 
Wie kann es da eine Pandemie mit diesem Virus geben? Unzählige Male wurde inzwischen von Fachleuten darauf hingewiesen, dass ein PCR Test Bruchstücke eines Virus nachweist und keine tatsächliche Infektion.
 
Dazu kommen die Probleme mit der Spezifität der PCR Tests. Dieser wurden an Laborproben „validiert“, wie Herr Drosten sagt. Aber das waren dieselben Proben mit denen man den Test entwickelt hat. Es ist nicht sonderlich überraschend, wenn es damit funktioniert. Aber, diese Virenstämme gibt es in der Natur gar nicht mehr. Dafür gibt es andere.
 
Die Spezifität der Tests wurde nie an tatsächlichen Patienten bestimmt. Der PCR Test ist sein eigener Goldstandard. Es gibt keine unabhängige Validierung. Und niemand, auch Herr Drosten nicht, kennt das tatsächliche Corona-Virom in 450 Mio. europäischen Lungen. Das ist zudem durch Mutation permanent in Entwicklung.  Die Gendatenbanken zeigen davon nur einen Minimalst-Ausschnitt und der ist schon längst nicht mehr aktuell.
 
Kann man zu diesen Fragestellungen von Herr Drosten noch eine objektive und unabhängige Meinung erwarten? Ist es vorstellbar, dass Herr Drosten preis- und ordensbehangen vor die Kameras tritt und neue Erkenntnisse vorstellt, die im Widerspruch zu seinen alten Aussagen stehen? Könnte ein Herr Drosten tatsächlich den Lockdown rückblickend ernsthaft in Frage stellen?  
 
Wir halten das für sehr schwer vorstellbar. Aus gutem Grund sieht der wissenschaftliche Erkenntnisprozess immer eine abweichende, zweite Meinung vor, die Antithese zur These. Im Abgleich der beiden und im kritischen Vergleich mit der empirischen Datenlage liegt der Erkenntnisgewinn. Dieses Standbein der Wissenschaft hat man medial amputiert.
 
Die analogen Fragen stellen sich bei den Impfstoffen. Es werden, ohne dass es einen Impfstoff gibt, Produktionskapazitäten für hunderte von Millionen Impfdosen pro Jahr aufgebaut. Das kostet eine Menge Geld.
 
Aber man soll weiterhin davon ausgehen, dass die Pharmaindustrie objektiv und unabhängig über die Wirkungen und Nebenwirkungen dieser Substanzen berichtet?
 
Die Politik kommt aus der Nummer nicht mehr raus. Und an den Maskenunsinn glauben nur noch wenige. Selbst Karl Lauterbach hatte kürzlich bei Markus Lanz gesagt, dass Alltagsmasken keinen Schutz gegen Viren bieten.
 
Über den Wahrheitsgehalt einer wissenschaftlichen Hypothese entscheiden weder Preise noch Profite. Diese können allerdings falsche Hypothesen über Jahrzehnte stabilisieren und am Leben halten. Es ist kaum vorstellbar, dass man mit einer kritischen Meinung zu SARS-CoV2 und COVID-19 nennenswert Karriere in der Virologie oder Molekularbiologie machen kann.
 
Die Konsequenzen trägt der Einzelne. Das sind wirtschaftliche Konsequenzen, aber auch gesundheitliche, wenn die mutmaßlichen Therapien auf die Allgemeinheit losgelassen werden.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis

 

01.10.

 

Betreff: COVID-19 – was ist eigentlich mit den Toten aus den gestoppten Medikamentenversuchen?
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
wir hätten gerne gewußt, was mit den Toten aus den gestoppten Medikamentenversuchen ist?
 
Inzwischen sind ja eine ganzer Reihe von Versuchen abgebrochen worden, z.B. zu dem Thema Hydroxychloroquin. Hier ist vor allem der RECOVERY Versuch zu nennen, der mit einer massiven Überdosierung arbeitete und dessen Hydroxychloroquin Teilversuch vorzeitig abgebrochen wurde, vgl.
 
•    Horby et al., “Effect of Hydroxychloroquine in Hospitalized Patients with COVID-19: Preliminary results from a multi-centre, randomized, controlled trial”, medrxiv, July 15, 2020, https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.07.15.20151852v1
 
“Therefore enrolment of participants to the hydroxychloroquine arm was closed on 5 June and the preliminary result for the primary outcome was made public. Investigators were advised that any patients currently taking hydroxychloroquine as part of the study should discontinue the treatment.”
 
“Conclusions: In patients hospitalized with COVID-19, hydroxychloroquine was not associated with reductions in 28-day mortality but was associated with an increased length of hospital stay and increased risk of progressing to invasive mechanical ventilation or death.”
 
Richtigerweise hat die FDA ihre Notfallzulassung für Chloroquin and Hydroxychloroquin im Juni zurückgezogen,
 
•    “FDA News Release - Coronavirus (COVID-19) Update: FDA Revokes Emergency Use Authorization for Chloroquine and Hydroxychloroquine”, June 15th 2020, https://www.fda.gov/news-events/press-announcements/coronavirus-covid-19-update-fda-revokes-emergency-use-authorization-chloroquine-and
 
In Deutschland hatte ein Dr. Wolfgang Wodarg frühzeitig auf die Gefährlichkeit dieser Substanzen hingewiesen. Niemand in den Medien hatte seine Warnungen aufgegriffen.

Erfahren wir wirklich alles zu den Folgen der Versuche und sind die erprobten Substanzen am Ende immer nur ohne Wirkung? Reichen für den Nachweis einer Schädigung der Patienten die Daten nicht, weil man gerade noch rechtzeitig abgebrochen hat? Mindestens bei dem RECOVERY Versuch war das offensichtlich nicht der Fall.
 
Zu einer Übersicht aktueller Behandlungsmethoden und einer Einschätzung derselben siehe auch,
 
•    Jonathan Corum, Katherine J. Wu, Carl Zimmer, “Updated Coronavirus Drug and Treatment Tracker”, NYT, updated September 29, 2020, https://www.nytimes.com/interactive/2020/science/coronavirus-drugs-treatments.html
 
Zu nennen ist hier auch die künstliche Beatmung als Therapieansatz der Intensivmedizin. Bei Patienten mit künstlich gelähmten Atemmuskeln bläst man wochenlang die Lungen mit Überdruck auf. Und falls jemand das überlebt, wundert man sich über die Langzeitfolgen?
 
•    Richardson et al., “Presenting Characteristics, Comorbidities, and Outcomes Among 5700 Patients Hospitalized With COVID-19 in the New York City Area”, JAMA. Published online April 22, 2020, https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2765184
 
“Mortality rates for those who received mechanical ventilation in the 18-to-65 and older-than-65 age groups were 76.4% and 97.2%, respectively. Mortality rates for those in the 18-to-65 and older-than-65 age groups who did not receive mechanical ventilation were 1.98% and 26.6%, respectively.”
 
Sind das alles notwendige Opfer zum größeren Ruhm und Glanz der Wissenschaft? Diese Toten rechtfertigt die Wissenschaft, weil sie ohne jeden Beweis einen neuen Erreger mutmaßlich zoonotischen Urspungs unterstellt. Weil angeblich neu aus einer unterstellen Zoonose entstanden, soll der Erreger besonders gefährlich sein.
 
Aber in der Statistik ist nichts, wie auch die TKK Studie zeigt.
 
•    TKK Pressemitteilung, „Trotz Corona: Krankenstand im 1. Halb¬jahr 2020 stabil - Anstieg bei psychischen Diagnosen“, 7. Sep 2020, https://www.tk.de/presse/themen/praevention/gesundheitsstudien/trotz-corona-krankentand-stabil-2090874
 
„Mit einem Anteil von 4,36 Prozent ist der Krankenstand der bei der Techniker Krankenkasse (TK) versicherten Erwerbspersonen im ersten Halbjahr 2020 trotz Corona-Krise nicht übermäßig gestiegen. Im Vergleich: 2019 betrug der Krankenstand für diesen Zeitraum  4,33 Prozent, 2018 waren es 4,48 Prozent.“
 
Im ersten Halbjahr 2020 ist der Krankenstand niedriger als in 2018. Und das kann nicht an den Masken gelegen haben.
 
•    Ines Kappstein, „Mund-Nasen-Schutz in der Öffentlichkeit: Keine Hinweise für eine Wirksamkeit“, Krankenhaushygiene up2date 2020; 15(03): 279-297, 18. August 2020 (online), https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/a-1174-6591
 
Was sagt der Bundespräsident dazu? Was sagt der Ethikrat? Haben diese Opfer einfach Pech gehabt? Wer hat verhindert, dass diese Menschen zu Versuchskaninchen wurden?
 
„primum non nocere“. So sollte das Vorgehen sein und so sollten die Daten gelesen werden. Hier geht es nur um den Profit der Pharma-Giganten und den Ruhm blasierter Chef-Ärzte.
 
Und die Medien mischen eifrig mit. Die Berichterstattung ist inzwischen wie in der ehemaligen DDR. Man mußte wieder lernen, die wenigen kritischen Anmerkungen zwischen den Zeilen zu lesen.
 
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis

27.09.


Betreff: COVID-19 – der Offenbarungseid des Wissenschaftsjournalismus
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
wir möchten auf einen ausführlichen Beitrag bei Telepolis hinweisen, der etwas tut, wozu die Damen und Herren aus den Wissenschaftsresorts in den Leitmedien nicht fähig sind, ganz zu schweigen von den Edelschreibern in den Kultur- und Politikredaktionen: eigenständige, kritische Analyse.
 
Und, Prof. Dr. Kuhbandner wirkt nicht wie ein Reichsbürger. Was ist da los?
•    Prof. Dr. Christof Kuhbandner, „Coronavirus: Das Aufrechterhalten der Maßnahmen trotz einer dramatisch gesunkenen Sterberate“, telepolis, 21. September 2020, https://www.heise.de/tp/features/Coronavirus-Das-Aufrechterhalten-der-Massnahmen-trotz-einer-dramatisch-gesunkenen-Sterberate-4906401.html
 
Sieht so nicht eigentlich eine detaillierte Analyse aus? Das Abwägen von Für und Wider auf der Basis von empirischen Daten? Warum kann ein RKI das nicht?
 
Zu Herrn Kuhbandner gesellen sich eine Vielzahl von Hausärzten, Fachärzten, Statistikern und andere Wissenschaftler, die sich auf sozialen Plattformen, z.B. bei Youtube oder Bitchute äußern. Viele davon begeben sich nach vielen Berufsjahren zum ersten Mal in ihrem Leben auf eine solche Plattform, um ihre fachliche Meinung mitzuteilen.
 
Die meisten dieser Damen und Herren sind dann sehr verwundert, was ihnen von sogenannten Wissenschaftsjournalisten, aber auch von den Kulturwächtern und Politikerklärern in den Leitmedien, entgegenweht.
 
Viele dieser Edelschreiber sind nicht einmal in der Lage eine Verhältniszahl zu bilden, eine Schwäche, die sie mit der Mehrzahl der Politiker teilen. Wenn es nach ihnen geht, ist Wissenschaft alleine das, was die Handvoll Vorzeigewissenschaftler erzählen, die seit März durch die Talkshows tingeln.   
 
Aber, Wissenschaft ist nicht, was eine Tagesschau verkündet oder ein NDR mit Medienpreisen überhäuft. Es ist auch nicht, was ein Bundespräsident mit Medaillen behängt, für standhaftes Durchhalten gegen die Widrigkeiten der Realität.
 
Wissenschaft ist ein zähes Ringen um die Gesetzmäßigkeiten der Natur. Es ist auch heute noch vor allem durch Fehlschläge geprägt. Und vieles weiß man schlicht nicht. Da fehlt es vielen an der notwendigen Bescheidenheit. Die Modelwirklichkeit hat vielfach die echte, tatsächliche Wirklichkeit ersetzt (ja, die gibt es auch noch). Davon zeugen auch die zahlreichen Katastrophen-Prognosen zu COVID-19 die samt und sonders, ohne Ausnahme, nicht eingetroffen sind.
 
3D animierte Graphiken von Molekülen vermitteln den falschen Eindruck man sei auf der molekularen Ebene zu Hause. Das ist mitnichten so. Zellen sind picke-packe voll. Da schwebt kein einzelnes, hochsymmetrisches Virus-Teilchen durch den ansonsten leeren Raum. Aber es sind natürlich wunderschöne Bilder. Nur mit der (echten) Wirklichkeit hat das nichts zu tun.
 
Unter Mißbrauch und Vergewaltigung jeder Ethik macht die Pharma-Industrie inzwischen nur noch die notwendigsten Experimente, weil man ja schnell helfen möchte. Das trifft insbesondere auf die aktuellen Impfversuche zu, die nur noch an Minigruppen durchgeführt werden. Weil man ja keine Zeit hätte. Dahinter steckt reine Profitgier, genau wie hinter den Notfallzulassungen von angeblichen Medikamenten wie Chloroquin und Hydroxychloroquin.
 
Ausgedehntere Experimente würden die Widersprüche und die Unbrauchbarkeit der Methoden aufzeigen und damit eine Vermarktung unmöglich machen. Vergeblich wartet man auf Warnungen des sogenannten Ethikrates vor den Gefahren unzureichend getesteter Therapien.
 
Irgendwann wird es zu spät sein. Die Berichte, dass es bei dem Corona Impfversuchen von AstraZeneca eine zweiten Fall von Transverser Myelitis gibt, einer schwerwiegenden Entzündung der Rückenmarksnerven, sind in Deutschland fast untergegangen.
•    Denise Grady, Katherine J. Wu and Sharon LaFraniere, “AstraZeneca, Under Fire for Vaccine Safety, Releases Trial Blueprints”, NYT, Sept. 19, 2020, https://www.nytimes.com/2020/09/19/health/astrazeneca-vaccine-safety-blueprints.html
 
•    Tony Winterburn, “Second Coronavirus Vaccine Volunteer Suffers Rare Neurological Condition”, Euroweeklynews, 21. September 2020, https://www.euroweeklynews.com/2020/09/21/second-coronavirus-vaccine-volunteer-suffers-rare-neurological-condition/
 
Und diese zwei Fälle betreffen eine Gruppe von einigen Tausend Probanden, die vor der Impfung bei bester Gesundheit waren, nicht einige Millionen oder sogar Milliarden von Menschen, darunter Schwangere, Kinder und ältere Menschen.
 
Das Rundum-Sorglos-Paket der Wissenschaft hat es nie gegeben. Im Gegenteil, man muß sich fragen, wieviel Wissenschaft in Big-Pharma überhaupt noch drin ist.
•    ARTE, „Big Pharma - Die Allmacht der Konzerne“, 2018, https://www.youtube.com/watch?v=5ckDyDZuwPE
 
und
https://www.arte.tv/de/videos/085428-000-A/big-pharma/
 
Kaum jemand in Deutschland berichtet über die weiterhin katastrophalen Folgen der Opioide-Krise in den USA,
•    PBS, “Understanding the Opioid Epidemic”, January 17, 2018, https://www.pbs.org/show/understanding-opioid-epidemic/
 
Eine Kopie ist auf YouTube zu finden,
•    PBS, “Understanding the Opioid Epidemic 2018”,  Jan 17, 2018, https://www.youtube.com/watch?v=xdcCqg1e_SQ
 
Wissenschaft heißt, dass man sich das Ergebnis nicht aussuchen kann. Der Teil, der nicht ins Weltbild passt wird aber von den sogenannten Wissenschaftsjournalisten regelmäßig ausgeblendet. Das ist das Gegenteil von Wissenschaft. Und es kostet Menschenleben. Das sollten sich dieser Damen und Herren bewußt machen.
 
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis
 


24.09. (zwei Mitteilungen nach dem 12.09. wurden als persönlich gekennzeichnet)

Betreff: COVID-19 Panikmache – es drostet wieder – wofür man kein Bundesverdienstkreuz bekommt
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
zu den neuerlichen Paniksprüchen des Herrn Drosten, dass die angebliche Pandemie jetzt erst richtig losgehe usw., möchten wir sachlich anmerken, dass der Wuhan-Virus aus einer angeblichen Zoonose Ende 2019 gar nicht mehr nachweisbar ist.
•    SARS-Cov2 Lineages, „Lineage A“, https://cov-lineages.org/lineages/lineage_A.html
 
Dieser mutmaßlich neue Erreger angeblich zoonotischen Ursprungs ist längst wegmutiert. Was qualifiziert diesen Herrn Drosten fachlich, wenn er das nicht weiß? Aber seine Panikmache qualifiziert ihn für das Bundesverdienstkreuz?
 
COVID-19 definiert sich bei  weit überwiegend symptomfreien Menschen durch einen maroden PCR Test. 85% in Ischgl haben gar nicht gemerkt, dass sie COVID-19 hatten. Bei positivem Testergebnis wird man als krank definiert und bei den leisesten Symptomen gegen einen mutmaßlichen Killervirus therapiert. Das hat Folgen.
 
Erinnert sich keiner mehr an Chloroquin und Hydroxychloroquin? Diese Diskussion ist still und leise verschwunden. Wie viele Tote hat die überhastete, vorläufige Zulassung dieser Therapie gekostet?  Wie viele Menschleben wurden dadurch gerettet, dass man die Zulassung dieser Substanzen wieder zurückgezogen hat?
•    “FDA News Release - Coronavirus (COVID-19) Update: FDA Revokes Emergency Use Authorization for Chloroquine and Hydroxychloroquine”, June 15th 2020, https://www.fda.gov/news-events/press-announcements/coronavirus-covid-19-update-fda-revokes-emergency-use-authorization-chloroquine-and
 
Das ist etwas, das darf es ja gar nicht geben: eine Therapie, die mehr schadet als nützt?! Warten wir ab, wie es bei den neuen, vollkommen unzureichend getesteten mRNA-Impfungen weitergeht.
 
Es waren Dr. Wodarg und weniger andere, die sich gegen den Strom der angeblich ethischen, medizinischen Wissenschaften gestellt haben und unter großen persönlichen Angriffen und Anfeindungen darauf hingewiesen haben, wie gefährlich diese Substanzen sind, insbesondere bei Menschen mit Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase Mangel, der bei Menschen mit afrikanischen Vorfahren sehr häufig ist.
 
Das nennt man Zivilcourage, aber dafür gibt es von dem Parteisoldaten Steinmeier kein Bundesverdienstkreuz. Das gibt es für die medial herausgeputzten, unkritischen wissenschaftlichen Leichtgewichte des NDR.
 


Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis

 

12.09.

Betreff: COVID-19 – am Montag verschollene TKK-Studie zum aktuellen Krankenstand wieder aufgetaucht – kein Schutz in Pflegeheimen
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
wir wundern uns, dass die Regierungen des Bundes und der Länder eine gute Gelegenheit haben vorbeiziehen lassen, auf die Erfolge ihrer Corona-Krisen-Bewältigung hinzuweisen.
 
Gemeint ist das Hightech-Konzept „Lappen“, mit dem Merkel, Söder, Esken & Co. die Menschen gerettet haben wollen.  
 
Nach einer am Montag veröffentlichten, aber dann allseits ignorierten Studie der Techniker-Krankenkasse (TKK) ist der Krankenstand in Deutschland in 2020 im ersten Halbjahr niedriger als in 2018, vgl.
•    TKK Pressemitteilung, „Trotz Corona: Krankenstand im 1. Halb¬jahr 2020 stabil - Anstieg bei psychischen Diagnosen“, 7. Sep 2020, https://www.tk.de/presse/themen/praevention/gesundheitsstudien/trotz-corona-krankentand-stabil-2090874
 
„Mit einem Anteil von 4,36 Prozent ist der Krankenstand der bei der Techniker Krankenkasse (TK) versicherten Erwerbspersonen im ersten Halbjahr 2020 trotz Corona-Krise nicht übermäßig gestiegen. Im Vergleich: 2019 betrug der Krankenstand für diesen Zeitraum  4,33 Prozent, 2018 waren es 4,48 Prozent.“
 
 
Tue Gutes und sprich darüber.
 
Die Beobachtung der TKK zu Erwerbstätigen deckt sich mit dem Umstand, dass in 2020 weniger Menschen sterben als in 2018.
•    Bundesamt für Statistik, „Sonderauswertung zu Sterbefallzahlen des Jahres 2020“, https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen.html
 
Wie mehrfach festgestellt, sterben in Deutschland und im Europäischen Ausland (einschließlich Schweden) mit oder an COVID-19 fast ausschließlich Über-80-Jährige. In Deutschland waren 2/3 der mit positivem SARS-CoV2 Test Verstorbenen pflegebedürftig. Die Hälfte davon, 1/3, kam direkt aus dem Pflegeheim.
 
Spricht man deshalb so wenig über die mutmaßlichen Erfolge, weil man sonst erklären müßte, warum die „Lappen“-Strategie aus dem Kanzleramt ausgerechnet in den gut abzuschirmenden Pflege- und Altersheimen nicht funktioniert hat? Offensichtlich haben Masken dort auch nicht zu einer Immunisierung geführt.
 
Hält man es mit Fernseh-Doktor Karl Lauterbach, der unlängst bei Markus Lanz in einer Nebenbemerkung zugab, dass Alltagsmasken keinen Schutz vor Viren bieten, so kommt man zu dem Schluß, dass in 2020 im Rahmen der statistischen Unsicherheit nichts anderes passiert als in den Jahren zuvor.
 
Zum fehlenden Schutz durch Masken vgl. auch,
•    Ines Kappstein, „Mund-Nasen-Schutz in der Öffentlichkeit: Keine Hinweise für eine Wirksamkeit“, Krankenhaushygiene up2date 2020; 15(03): 279-297, 18. August 2020 (online), https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/a-1174-6591
 
Und doch soll da seit Ende Dezember 2019 ein vollkommen neuer Killer-Virus aus einer Zoonose von Fledermäusen, chinesischen Schuppentieren oder  Marderhunden, genaueres weiß man nicht, im Umlauf sein.
 
In der Statistik ist kein Killer-Virus drin. Wohl aber die Panik-Reaktionen im März und April auf die Meldungen, es gäbe einen neuen Killer-Virus zoonotischen Ursprungs. Das betrifft u.a. die Folgen der ärztlichen Maximaltherapie. Nachdem sämtliche Horror-Prognosen sich als vollkommen überzogen herausgestellt haben, beschwört dieselbe Medizin Langzeitfolgen, die sie an obduzierten 80-Jährigen mit jahrzehntelangem Bluthochdruck und Diabetes festgestellt haben will.
 
Für die Edelschreiber aus den Politik- und Kulturressort und  ihren Bundespräsidenten ist das nicht zu begreifen. Sie hätte alle gerne wieder das Rundumsorglos-Paket, da ist das Problem und da ist die Wissenschaft, die es löst. Aber mit dem Ausbleiben der Katastrophe bekommt auch das Bild der allwissenden Wissenschaft zunehmend Risse.
 
Kann Wissenschaft dermaßen irren? Ja, sie kann.
 
Die Virologen und ihre Bewunderer in den Medien, haben sich in 2020, zusammen mit RKI und WHO, nicht anders verhalten, als in den Jahrzehnten zuvor. Davon zeugen MERS, SARS, H1N1, HIV, HPV, HCV und dergleichen. Es regnete Mutmaßungen zu immer neuen Zoonosetheorien auf Basis von genetischen Abständen von längst ausgestorbenen Virenstämmen bei verschiedenen Spezies. Dass das alles nicht zu den makroskopischen Daten passt, interessiert niemanden. Der Originalvirus aus Wuhan ist schon lange wegmutiert und es ist vollkommen unklar gegen was ein genetischer Abstand gemessen werden soll.
 
Glaubt tatsächlich noch jemand, die enormen Probleme mit den PCR Tests seien ein Spezifikum von Coronaviren?
 
Jeder der sich dem entgegenstellt und auf die objektiven Daten verweist, ist wahlweise Wissenschaftsfeind, Reichsbürger, linker Impfgegner oder, jetzt neu, Islamist. Egal was, Hauptsache am Rand oder außerhalb der Gesellschaft. So wird auch Spiegel TV nicht müde immer neue Herabwürdigungen der Corona-Kritiker zu produzieren. An den Daten ändert das nichts. Aber wie angenehm, auf andere herabschauen zu können.
 
COVID-19 ist kein wissenschaftliches Problem, denn die Datenlage ist klar. Es ist ein soziales Problem. Und wie bei allen sozialen Problemen geht es im Kern um Macht und Dominanz. Da läßt man nicht gerne los. Schon gar nicht die deutschen Chefärzte, die 80 Jährige mit multiplen Vorerkrankungen noch 10 Jahre am Leben halten wollen.
 
Es wird noch ein weiter Weg werden, bis man diese Menschen davon überzeugt haben wird, dass man sich die Wirklichkeit nicht aussuchen kann. Alles was nicht in das vorgegebene Bild passt, wird ausgegrenzt. Herr Steinmeier, dessen Tunnelblick nur auf die Reichstagstreppen und ein Häuflein Ewiggestriger gerichtet war, hätte sich nur einmal umdrehen müssen, um die mehr als 50.000 Teilnehmer der Querdenker-Demo am 29.08. in Berlin sehen zu können.
 
Dazu fehlte dem deutschen Staatsoberhaupt der Mut, denn die Konsequenzen, wenn man in den Medien die Corona-Daten objektiv betrachtete, betreffen nicht nur die katastrophalen wirtschaftlichen Folgen.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis

 

07.09.

Betreff: COVID-19 – niedriger Krankenstand trotz Corona – wieder schlägt das Phantom des Präventionsparadoxon zu?
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
zu dem Unsinn des Präventionsparadoxon und der ohne Beweis unterstellten Wirksamkeit von Abstandsregeln und Maskenpflicht möchten wir auf eine Untersuchung der Techniker Krankenkasse aufmerksam machen,
•    „Techniker Krankenkasse - Corona hat Krankenstand nicht auffällig steigen lassen“, Deutschlandfunk, 7. September 2020, https://www.deutschlandfunk.de/techniker-krankenkasse-corona-hat-krankenstand-nicht.1939.de.html?drn:news_id=1170116
 
Der niedrige Krankenstand trotz Corona kann nicht an den Masken und den Abstandsregel gelegen haben, denn dieses Jahr gibt es doppelt so viele positive Tests auf Rhinoviren in den Sentinelproben des RKI zur Überwachung der Atemwegserkrankungen als letztes Jahr.  Da hätten die Masken selektiv nur Corona-Viren gefiltert.
•    Thomas Maul, „Leugnet das RKI die Corona-Pandemie?“, achgut, 29.08.2020, https://www.achgut.com/artikel/leugnet_des_rki_die_corona_pandemie
 
Die Masken haben keine Wirkung bei Viren. Auf die Untauglichkeit von Alltagsmasken hatte selbst Karl Lauterbach hingewiesen. Vgl. auch
•    Prof. Dr. Markus Veit, „Pandemie Spezial - Hauptsache Maske!?“, DAZ 2020, Nr. 33, S. 26, 13.08.2020, https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2020/daz-33-2020/hauptsache-maske
 
„Die mangelhafte Schutzwirkung von Alltagsmasken (und auch von chirurgischen Masken) als Schutz vor Infektionen mit Viren ist in der wissenschaftlichen Welt basierend auf den bisher vorliegenden Daten unstrittig.
 
Bei diesem Sachstand, warum werden alte Menschen weiter gequält und isoliert? Wann lesen wir endlich mehr zu den Toten durch die vorschnelle künstliche Beatmung?
•    Sharon Begley, “New analysis recommends less reliance on ventilators to treat coronavirus patients”, statnews, April 21, 2020, https://www.statnews.com/2020/04/21/coronavirus-analysis-recommends-less-reliance-on-ventilators/
 
Es gibt schlicht keine Pandemie, die die Menschen in 2020 häufiger krank werden oder sterben läßt als in den Jahren davor.
•    Bundesamt für Statistik, „Sonderauswertung zu Sterbefallzahlen des Jahres 2020“, https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen.html
 
Es sterben in 2020 weniger Menschen als in 2018 und da sind 40% weniger Herzinfarkte und Schlaganfälle in den Ambulanzen zusammen mit überhasteten und riskanten Therapiemaßnahmen in 2020 noch herauszurechnen.
 
Was es gibt, ist Testunfug, der sofort in sich zusammenfallen würde, falls man in der Berichterstattung zu COVID-19 endlich den Anregungen des Deutschen Netzwerkes Evidenz-basierte Medizin folgte, vgl.
•    Deutsches Netzwerk Evidenz-basierte Medizin, „Risikokommunikation zu COVID-19 in den Medien“, 20.8.2020, https://www.ebm-netzwerk.de/de/veroeffentlichungen/pdf/stn-risikokommunikation-covid19-20200820.pdf
 
Und dort zitiert eine ausführliche Erläuterung des positiven Vorhersagewertes (PPV) eines Tests,
•    Dr. med. Dagmar Lühmann, „Anlassloses Testen auf SarS-Cov-2“, KVH-Journal, Sep 2020, https://www.ebm-netzwerk.de/de/medien/pdf/ebm-9_20_kvh_journal_anlassloses-testen.pdf
 
„Für Personen, bei denen kein begründeter Verdacht auf eine Infektion vorliegt, ist die Aussagekraft eines einzelnen positiven Testergebnisses verschwindend gering.“
 
Selbst bei Personen, bei denen ein begründeter Verdacht auf eine Infektion vorliegt, beweist der Test keine akute Infektion, sondern plausibilisiert lediglich die Diagnose.
 
Es gibt keine Gefahrenlage, die die enormen Risiken der neuen und unzureichend getesteten mRNA-Impfstoffe aufwiegt. Da geht es nur um das Geschäft. Da ist nichts, was diese Risiken rechtfertigt.
 
Wann kommen Deutschlands Edelschreiber aus ihrer Schmollecke und fangen an, Tatsachen zu berichten, anstatt Nachrichten zu fabrizieren? Wie lange soll die Bevölkerung bei dieser Gesamtlage noch von Paniknachrichten eingeschüchtert werden?
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis


06.09.

Betreff: Ronen Steinke und der Verrat an Fritz Bauer
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
wir möchten auf die Wirklichkeitsglättung seitens deutscher Intellektueller hinweisen, und wie sie problemlos und ohne mit der Wimper zu zucken, Corona-Kritiker als Nazis abstempeln.
 
Als Beispiel sei Ronen Steinke genannt,
•    Ronen Steinke, „Corona-Leugner: Die Demonstranten eint ein Feindbild“, SZ online, 31. August 2020, https://www.sueddeutsche.de/politik/bundestag-demonstranten-corona-1.5015614
 
300 Deppen in einer theatermäßigen Inszenierung mit Reichflaggen auf den Stufen des Reichstages und die Welt geht unter. Aber mehr als 50.000 Demonstranten mit validen Fragen 100 Meter weiter werden von Herrn Steinke ignoriert? Sein eingeschränktes Sehvermögen teilt er mit seinem Bundespräsidenten.
 
Der deutsche Staat, der sich argumentativ nicht durchsetzen kann, ja, in Person des Bundesgesundheitsministers ein Überschießen seiner Maßnahmen schon zugeben mußte, diffamiert und diskreditiert seit Monaten seine Kritiker und die deutschen Edelschreiber helfen eifrig mit? Wo haben wir das bloß schon mal gesehen?
 
 Ist eine differenzierte Betrachtung von Deutschlands Vorzeigedenkern zu viel verlangt?
 
Ist Prof. Dr. John Ioannidis ein Nazi?
Oder Prof. Dr. Beda Stadler?
Vielleicht Dr. Wolfgang Wodarg?
Oder Prof. Dr. Stefan Hockertz?
Was ist mit Dr. Claus Köhnlein?
Oder Prof. Dr. Pablo Goldschmidt?
Ist Prof. Dr. Sucharit Bhakdi ein Nazi?
Vielleicht seine Frau Prof. Dr. Karina Reiß?
Und Prof. Dr. Giulio Tarro?
Ganz sicher aber Prof. Dr. Eran Bendavid?
Und was ist mit Prof. Dr. Jay Bhattacharya?
Der bekannte Dr. Bodo Schiffmann, Familienvater aus Sinzheim?
Oder aus Österreich (sehr verdächtig) Prof. Dr. Martin Haditsch?
Der US Amerikaner Dr. Knut Wittkowski?
Was ist mit Dr. Michael Spitzbart?
Oder aus UK, Dr. Tom Jefferson?
Und Prof. Dr. Carl Heneghan?
Wieder aus UK, Prof. Dr. David Spiegelhalter?
Oder Prof. Dr. Ulrich Keil?
Ist Dr. Gunter Frank ein Nazi?
Oder Prof. Dr. Harald Walach?
Vielleicht Prof. Dr. Henrik Ullum?
Oder Dr. Heiko Schönning?
Was ist mit Prof. Dr. Stefan Homburg?
Der Schwede Dr. Anders Tegnell?
Vielleicht Dr. Mikko Paunio?
Und Prof. Dr. Christof Kuhbandner?
Und Dr. Angela Spelsberg? (Hat in der taz veröffentlicht, aber das heißt nicht viel.)
Nobelpreisträger Prof. Dr. Michael Levitt?
Und Prof. Dr. Dr. Daniel von Wachter?
Oder aus den USA, Dr. Dan Erickson und Dr. Artin Massihi?
Oder die Hausärzte Dr. Ernst Zimmer und Dr. Ulrich Krämer?
Aber doch Prof. Dr. Werner Müller?
 
Nein, Herr Steinke, diese Menschen sind keine Nazis und keine Reichsbürger. Es sind Menschen, die ihre fachlich fundierte Meinung gesagt haben. Und die das inzwischen nicht mehr tun können, ohne Gefahr zu laufen, als Rechtsextreme abgestempelt zu werden.
 
Es ist ein Verrat an allem, wofür Dr. Fritz Bauer stand. Das ist vor allem die Wahrheit. Das was wirklich geschehen ist. Daten und Beweise. Ein Fritz Bauer hätte nicht gezögert, einem Herrn Wieler für seine Panikmache und einem Herr Drosten für seine maroden Tests den Prozess zu machen.
 
Und niemals hätte Fritz Bauer alle in einen Topf geworfen. Es ging ihm immer darum, die Schuldigen zu verurteilen, aber nicht darum, möglichst viele Nichtschuldige mitzuhängen.
 
Aber so sehen sie aus, Deutschlands neue intellektuelle Mitläufer, deren Rechtfertigung darin besteht, dass sie sich zur Mehrheit rechnen. Die Wirklichkeit hat hier keinen Platz. Hier geht es um das, was man sich wünscht. Und der Wunsch ist, dass jeder, der sich auf Basis der Daten eine eigene Meinung bildet, ein Nazi ist.
 
Keiner der Edelschreiber aus den Kultur- und Politikressort ist auch nur auf die Idee gekommen, dass es handfeste medizinische und statistische Argumente gibt, auf Basis derer man die Lockdown Maßnahmen nicht nur kritisieren kann, sondern auch muß.
 
Diskreditieren, diffamieren, ausgrenzen und ignorieren. Der Verrat an Fritz Bauer könnte vollständiger nicht sein.
 
Es passt zu der Selbstherrlichkeit dieser neuen Kaste von Vorzeigedenker, wie man bei Spiegel TV die Menschen vorführt,
•    Der Spiegel, „Der Corona-Soundtrack - Best Of "Hygienedemos"“, 29.08.2020, https://www.youtube.com/watch?v=bCaTX7gd32E
 
Was für ein Menschenbild offenbart sich in diesem Beitrag? Sieht so die sachliche Auseinandersetzung mit Regierungsmaßnahmen aus, die 1 Mio. Arbeitsplätze gekostet haben?
 
Eine Anprangerung und Zurschaustellung von Andersdenkenden dieser Art, die wohl repräsentativ wirken soll, haben wir in Deutschland schon einmal gehabt. Ein Herr Steinke sollte das wissen.
 
Aber dazu schweigt ein Herr Steinke, zusammen mit dem Rest der deutschen Neu-Intellektuellen.
 
Stattdessen lehnt man sich wohlgenährt und satt in seiner eingebildeten, intellektuellen Überlegenheit zurück und spricht seine Werturteile aus. Dabei scheitert dieser Haufen kläglich an der einfachsten Statistik und schafft es seit Monaten nicht, positiven Test und Infektion zu trennen. Von der Vierfeldertafel wollen wir gar nicht reden.  
 
Aber so einfach ist die Welt für Herrn Steinke und seinen Bundespräsidenten, wir hier drin sind die Gute, das kann man in der Zeitung nachlesen, und ihr da draußen seit die Bösen.
 
Faschismus beginnt im Kopf und nicht mit einem Bärtchen und einem braunen Hemd.
 
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis

 

02.09.

Betreff: COVID-19 – Corona-Leugner bei der NYT und der NZZ? Was ist mit Jens Spahn los?
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
wir möchten auf die zunehmende Zahl sogenannter Corona-Leugner, Aluhut-Träger, Verschwörungstheoretiker und Reichsfahnen-Schwenker in den Mainstream-Medien hinweisen. Oder heißen die dort anders?
•    Milosz Matuschek, „Kollabierte Kommunikation: Was, wenn am Ende «die Covidioten» recht haben?“, NZZ, 01.09.2020, https://www.nzz.ch/meinung/kollabierte-kommunikation-was-wenn-am-ende-die-covidioten-recht-haben-ld.1574096
 
Und was ist das? Kritik an den PCR Tests in der NYT? Mit diesen Tests wurde Deutschland gerade überschwemmt. Ein Herr Söder hat sich hier besonders hervorgetan.
•    Apoorva Mandavilli „Your Coronavirus Test Is Positive. Maybe It Shouldn’t Be.“, NVT, Aug. 29, 2020, https://www.nytimes.com/2020/08/29/health/coronavirus-testing.html
 
Was, um Gottes Willen, ist mit Jens Spahn los?  Wir wissen mehr als im März? Das trifft doch nur auf die zu, die seit März gestandene Hausärzte, Wissenschaftler, Leiter von Gesundheitsämtern und wissenschaftlichen Instituten mit 30 Jahren Berufserfahrung als Aluhut-Träger und Verschwörungstheoretiker beschimpft, ausgegrenzt und ignoriert haben.
 
Wer das nicht gemacht hat, sondern wer zugehört hat und die Argumente angeschaut hat, der wußte das, was Jens Spahn heute weiß, auch schon im März.
 
Was jetzt, Deutschland? Jens Spahn opfern und weitermachen wie bisher?
 
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis

 

31.08.

  

Betreff: COVID-19 – das Herz der Demokratie ist und bleibt die Wahrheit

 

   

Sehr geehrte Damen und Herren,

  

nachdem mit der angeblichen „Stürmung des Reichstages“ die von weiten Teilen der Medien, aber auch der Politik, erhofften Bilder produziert wurden, möchten wir auf einige Aspekte hinweisen, die in der inszenierten Empörung von Tagesschau & Co etwas untergehen.

  

50.000 friedliche Demonstranten mit berechtigten und dringenden Fragen totzuschweigen, ist für einen Bundespräsidenten erträglich. 300 Deppen mit Reichsflaggen und eine theatermäßige Inszenierung einer „Erstürmung“ bringen Herrn Steinmeier an seine Grenzen.

  

Wo ist der Bundespräsident, wenn gestandene Hausärzte, Wissenschaftler, Leiter von Gesundheitsämtern und wissenschaftlichen Instituten mit 30 Jahren Berufserfahrung von Internetproleten als Aluhut-Träger und Verschwörungstheoretiker beschimpft werden?  Wo ist da die Grenze des Erträglichen für Herrn Steinmeier und den Rest der Politprominenz?

  

Würde die Presse nach den Kriterien des Deutschen Netzwerkes Evidenz-basierte Medizin über Corona berichten, würde die ganze Corona-Panikstory innerhalb weniger Tage in sich zusammenfallen.

 

          Deutsches Netzwerk Evidenz-basierte Medizin, „Risikokommunikation zu COVID-19 in den Medien“, 20.8.2020, https://www.ebm-netzwerk.de/de/veroeffentlichungen/pdf/stn-risikokommunikation-covid19-20200820.pdf

   

Nach den statistischen Daten steht die Politik nackt da und das angesichts der katastrophalen wirtschaftlichen Folgen. Und darum geht es. Darum werden die Kritiker diffamiert. Corona ist an allem Schuld, nicht die Maßnahmen.

  

Sachlichen Argumenten möchte man sich da lieber nicht stellen.

  

Es werden alle Altersgruppen positiv getestet, doch die mit positivem Test in Deutschland Verstorbenen sind im Median 82 Jahre alt. Das ist von der natürlichen Lebenserwartung nicht zu unterscheiden. In Schottland leben Menschen mit positivem COVID-19 Test länger als die ohne. 

  

Die Zahlen sind in Schweden nicht anders, aber Schweden gibt es inzwischen nur noch auf der Landkarte.

  

Dass Alltagsmasken wirkungslos sind, hat sogar Herr Lauterbach festgestellt. Und trotz angeblich steigender Infektionszahlen bleibt die Zahl der Intensivfälle auf sehr niedrigem Niveau.

  

Und 50.000 Menschen auf einer Demonstration in Berlin fragen danach und wollen Antworten. Was sie bekommen, ist gespielte Empörung zu einer Reichsflagge.

  

Ignorieren, diffamieren, ausgrenzen, das ist die Antwort der Politik, nicht nur an die 50.000 in Berlin, sondern auch an die vielen anderen, die dieselben Fragen haben.

  

Diese Scheindebatten sind Ausdruck der zunehmenden Hilflosigkeit der Politik angesichts einer ebenso kopflos und vor allem datenfrei agierenden Wissenschaft.

  

Kaum jemandem ist aufgefallen, dass wir, von „500.000 Toten im Juni“ kommend, bei „es könnte Langzeitfolgen geben“ gelandet sind.

 

          „Zwei Epidemiologen im Streitgespräch - Haben wir angemessen auf Covid-19 reagiert?, STREITGESPRÄCH MIT SUCHARIT BHAKDI UND ULRICH MANSMANN am 28. August 2020“, CICERO, https://www.cicero.de/innenpolitik/covid-epidemiologen-virus-bhakdi-mansmann-masken-streitgespraech

   

Von der jährlichen, saisonalen Virenwelle, gegen die COVID-19 zu messen ist, scheint in den Medien, aber auch in großen Teil der Ärzteschaft, noch nie jemand gehört zu haben. Es sterben in 2020 nicht mehr Menschen als in 2019 und weniger als in 2018. Das ist amtlich.

 

          Bundesamt für Statistik, „Sonderauswertung zu Sterbefallzahlen des Jahres 2020“, https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen.html

  

Wo sind die Tönnies-Toten? Das ist doch eine valide Frage. Wo sind die Herzinfarkte in Heinsberg, oder die Nieren- und Nervenschäden in Ischgl, wo 85% der positiv Getesteten gar nicht gemerkt haben, dass sie  COVID-19 hatten?

 

Dank Herrn Steinmeier und Herrn Schäuble wissen wir aber inzwischen, dass man an solchen Fragen Reichsbürger und Rechtsextreme erkennt.

  

Wer möchte dann noch solche Fragen stellen?

  

Dinge hinterfragen zu dürfen und gerade auch Regierungshandeln zu hinterfragen, das ist das Herz der Demokratie. Aber anstatt diese berechtigten Fragen aufzugreifen, zu kanalisieren und die Wissenschaft in die Pflicht zunehmen, verschanzt sich die politische Führung hinter Durchhalteparolen à la Merkel und der Ausgrenzung von Kritikern.

  

Was ist nun der „Angriff auf das Herz der Demokratie“?

    

Mit freundlichen Grüßen,

 

Johannes Kreis

 

  

 

27.08.

  

Liebe Corona-Kritiker

  

zur Kenntnis und mit der Bitte um Verbreitung,

 

          Prof. Jean-François Toussaint on French TV, “WATCH: French Professor says there is no second wave”, Off-Guardian, https://off-guardian.org/2020/08/27/watch-french-professor-says-there-is-no-second-wave/

  

Mit freundlichen Grüßen,

 

Johannes Kreis

 

  


24.08.

Betreff: COVID-19 – wie wenig Wissenschaft reicht inzwischen?
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
zu dem Märchen vom Präventionsparadoxon und der mutmaßlichen Eindämmung von COVID-19 durch eine Mundschutzpflicht, möchten auf einen Beitrag in der Deutschen Apothekerzeitung aufmerksam machen. Vgl.
•    Prof. Dr. Markus Veit, „Pandemie Spezial - Hauptsache Maske!?“, DAZ 2020, Nr. 33, S. 26, 13.08.2020, https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2020/daz-33-2020/hauptsache-maske
 
„Die mangelhafte Schutzwirkung von Alltagsmasken (und auch von chirurgischen Masken) als Schutz vor Infektionen mit Viren ist in der wissenschaftlichen Welt basierend auf den bisher vorliegenden Daten unstrittig. Das wissen auch unsere Politiker und das RKI, deshalb wurde auch zunächst von der Verwendung von Masken abgeraten. Warum es zu einer Änderung in der Kommunikation mit der Öffentlichkeit kam und einem Zwang, Masken in bestimmten Situationen zu tragen, darüber kann man nur spekulieren – zumal das zu einem Zeitpunkt passierte, als der Infektionsdruck bereits am Abklingen war.“
 
Siehe auch die dort zitierte Metastudie zur Übertragung von Grippeviren,
•    Xiao et al., “Nonpharmaceutical Measures for Pandemic Influenza in Nonhealthcare Settings—Personal Protective and Environmental Measures”, EID Journal, Vol 26 (5), May 2020, https://wwwnc.cdc.gov/eid/article/26/5/19-0994_article
 
“Although mechanistic studies support the potential effect of hand hygiene or face masks, evidence from 14 randomized controlled trials of these measures did not support a substantial effect on transmission of laboratory-confirmed influenza.”
 
Merkwürdigerweise finden solche kritischen Arbeiten in den Medien keine Beachtung. Kann man sich die Wissenschaft, der man folgen möchte, jetzt aussuchen?
 
Die Arbeiten bestätigen die Unwirksamkeit der allgemeinen Maskenpflicht. Als diese in Deutschland kam, war die RKI Kurve der positiv auf SARS-CoV2 Getesteten schon um 2/3 gefallen.
 
Wie wenig Wissenschaft reicht inzwischen? Geht es nur noch um das Nötigste, um auf der einmal eingenommenen Position beharren zu können, unabhängig von allen Daten und Ergebnissen?
 
Bei den Medien aber auch bei den Medizinern offenbart sich ein völlig gestörtes Verhältnis zu den Naturwissenschaften und dem naturwissenschaftlichen Erkenntnisgewinn. Vieles was man gestern noch als gesichertes Wissen angesehen hat, ist morgen überholt. Weder die Medien, noch die Medizin, noch die Politik können damit umgehen.
 
Natur ist nicht das, was Kommissionen festlegen, oder Kulturredakteure sich wünschen. 


Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis

 

15.08.


Betreff: COVID-19 – Aerosole und die toten Friseure – zu dem vorzeitigen Ableben eines ganzen Berufszweiges
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
nachdem Herr Lauterbach bei Markus Lanz ausnahmsweise mal etwas Wertvolles gesagt hat, nämlich, dass die sogenannten Alltagsmasken nicht vor Aerosolen schützen, müssen wir uns einer weiteren gefährdeten Spezies zuwenden, den Friseuren.
 
Wir müssen aber etwas einschränken, als dass derzeit kein erhöhtes Ableben von Friseuren berichtet wird. Genauso wenig wie bei Zahnärzten, worauf schon die WiWo hingewiesen hatte.
•    Thomas Stölzel, „Covid-19-Aerosole Wie das Prinzip Zahnarztpraxis bei der Corona-Eindämmung helfen könnte“, 02. August 2020, https://www.wiwo.de/my/technologie/forschung/covid-19-aerosole-wie-das-prinzip-zahnarztpraxis-bei-der-corona-eindaemmung-helfen-koennte/26049390.html
 
Weder Zahnärzte, noch Friseure, noch Nagelstudios sind einem Risiko ausgesetzt, dass über das hinausgeht, was es jedes Jahr gibt. Soll die Natur Ende 2019 etwas komplett Neues erfunden haben, was es vorher noch nie gab?
 
Die Aerosol-Panik-Story ist kompletter Humbug. Es fahren weiterhin Millionen von Pendlern in ihren Alltagsmasken täglich mit Bus und Bahn. Vgl. zu Aerosolen auch,
•    Klompas et al., “Airborne Transmission of SARS-CoV-2 Theoretical Considerations and Available Evidence”, JAMA. 2020;324(5):441-442, July 13, 2020, https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2768396
 
Und erinnert sich jemand an dieses geheimnisvolle Land im hohen Norden? Das moderne Atlantis, das inzwischen von jedem Radar verschwunden zu sein scheint? Schweden?
 
Warum hört man nichts mehr von Schweden? Weil es kein Präventionsparadoxon gibt. Stattdessen produziert man Panik-Kurven von positiv Getesteten. Und je schlechter der Test ist, desto einfacher ist das.
 
Tendenziell zeigt sich derzeit eine Untersterblichkeit in Deutschland, wobei für März, April und Mai die negativen Folgen der Aerosol-Panik-Beatmung von Intensivpatienten und des Lockdowns, wie 40% weniger Herzinfarkte und Schlaganfälle in den Ambulanzen noch herauszurechnen sind. Vgl.
•    Bundesamt für Statistik, „Sonderauswertung zu Sterbefallzahlen des Jahres 2020“, https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen.html
 
Aber das Lätzchen hat die Menschen gerettet?
 
Die ganze Diskussion dreht sich inzwischen nur noch um die Tests, während gleichzeitig der Wuhan-Virus aus einer angeblichen Zoonose Ende 2019 gar nicht mehr nachweisbar ist.
•    SARS-Cov2 Lineages, „Lineage A“, https://cov-lineages.org/lineages/lineage_A.html
 
Warum findet dieser Umstand in der Berichterstattung keine Erwähnung? Man müßte eigentlich fragen, auf was testet Herr Söder denn? Man kann noch jahrelang diesen Test-Gespenstern nachlaufen, ohne die eigentlich wesentliche Frage zu stellen, was ist das Gefahrenpotential?
 
Der Altersmedian der mit oder an COVID-19 Verstorbenen liegt in allen europäischen Ländern über 80 Jahren. Viele hatten Vorerkrankungen. Das ist von der natürlichen Lebenserwartung nicht zu unterscheiden.
 
Es bleibt wenig Zeit bis Herbst und dann wird die saisonale Virenwelle kommen. Wird dann jeder erschlagen, der im Bus niest?
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis


12.08.

Betreff: COVID-19 und die Freibäder – Panikmache von der Realität überholt
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
ist irgendjemand in den letzten Tagen mal im Freibad gewesen und hat die Menschenmassen im Schwimmbecken gesehen?
 
Niemand trägt in den randvollen Becken eine Maske und das schon seit Wochen.
 
Wann wäre die Müllentsorgung eingestellt gewesen, obwohl die Menschen dort doch den „Virenwolken“ aus dem Abfall mit am intensivsten ausgesetzt wären?
 
Das ist kein Präventionsparadoxon. Eine Pandemie im Sinne von kranken Menschen findet schlicht nicht statt.
 
Was es gibt, sind Testorgien, die eine Scheindynamik erzeugen. Bei der niedrigen Prävalenz (Häufigkeit) von SARS-CoV2 Infektionen sagt ein positiver Test zudem nichts aus.
 
Und wo sind die Tönnies-Toten? Wo sind die Herzinfarkte in Heinsberg? Wo sind die Nieren- und Nervenschäden in Ischgl, wo 85% gar nicht gemerkt haben, das sie COVID-19 hatten.
 
Und weiterhin fehlt in der Berichterstattung jeder Hinweis, dass in Deutschland die mit positivem SARS-CoV2 Test Verstorbenen im Median 82 Jahre alt waren. 85% der Verstorbenen waren 70 Jahre und älter. Die Altersstruktur der Verstorbenen ist in Schweden nicht anders, als in Deutschland. Tendenziell waren die Verstorbenen dort sogar noch älter.
 
Diese Pandemie-Panik-Story von dem tödlichen Virus aus einer Zoonose in China im Dezember 2019 ist längst von der Wirklichkeit überholt worden. Der Bürger weiß das schon. Wann nehmen Medien und Politik das zur Kenntnis?
 
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis

04.08.

Betreff: COVID-19 – der durch Rationalität legitimierte Staat - auf die Dauer wird das Gewaltmonopol alleine nicht reichen
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
haben nur die AfD und die FDP verstanden, dass es bei COVID-19 eine inhaltliche, sachliche Ebene gibt?
 
Argumentieren auf der Datenebene scheint niemand in den Medien zu beherrschen. Die Kraftmeierei sogenannter Spitzenpolitiker lenkt vor allem von den Daten ab.
 
Was Saskia Esken, Peter Altmaier oder Karl Lauterbach derzeit abliefern, ist nicht mehr absurd, das ist obszön. Und das soll es wohl sein.
 
Zu beobachten ist, dass gestandene Hausärzte mit 30 Jahren Praxiserfahrung sich bemüßigt fühlen zum ersten Mal in Ihrem Leben ein Youtube-Video online zu stellen, weil die Daten des RKI hinten und vorne nicht zusammenpassen, weder von den absoluten noch von den relativen Zahlen her. Die Hausärzte sind nicht allen. Es kommen Akademiker von vielen medizinischen und nicht medizischen Fakultäten dazu.
 
Es ist in keiner Statistik ein neuer Killer-Virus zu sehen, was auch jeder erkennen würde, der mal nach Heinsberg, Gütersloh oder Ischgl schaut. Es ist ja genug Zeit vergangen. Es würde auch reichen, sich die Grippewelle von 2018 zu vergegenwärtigen. Das RKI erzeugt eine Scheindynamik durch die Ausweitung der Tests, aber niemandem fällt das auf.
 
Die Datenlage gibt weder Lockdown, noch Maskenpflicht, noch Panikimpfungen her. Dafür wird inzwischen Schweden totgeschwiegen, denn die leben im Median mit COVID-19 länger als wir ohne. In Dänemark sind die Kitas seit mehr als 8 Wochen weitestgehend wieder auf und man sieht nichts in der Infiziertenkurve.
 
Wer vergangenen Samstag nach Berlin geschaut hat, dem sollte aufgefallen sein, dass dort weit überwiegend Väter und Mütter mit Kindern, alte Leute, Lehrer, Pfarrer, Handwerker, ganz normale Menschen auf der Straße waren. Diese Leute als Nazis zu bezeichnen, wie Herr Lauterbach von der SPD dies tut, ergibt gar keinen Sinn mehr. Es ist klar, dass das nicht stimmt.
 
Wo ist hier der durch Rationalität legitimierte Staat? Derzeit ist der Staat nur durch sein Gewaltmonopol und sein Bestrafungspotential legitimiert. Das wird nicht ewig reichen.
 
Da sind wir noch gar nicht bei der Wissensgesellschaft, die in aufgeklärter Weise nach nachvollziehbaren und überprüfbaren Kriterien handeln soll. Wissenschaft besteht nur noch aus Dogma und niemand muß sich irgendwelchen Fragen stellen. Herr Wieler verliest seine Panik-Sprüche in einem ansonsten leeren Raum direkt in die Kamera und das Ganze wird Pressekonferenz genannt.
 
So wird kein demokratischer Staat auf Dauer bestehen können. Das sollte allen klar sein. 
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis
 


02.08.

Betreff: COVID-19 – der gesellschaftliche Konsens und die 4 Grundrechenarten – zu dem Konzept der Verhältniszahl
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
Wirtschaftsminister Peter Altmaier, SPD Co-Vorsitzende Saskia Esken, CDU Fraktionsvorsitzender im Landtag von Brandenburg Jan Redmann, der Berliner Innensenator Andreas Geisel, allen ist gemeinsam, dass sie das Konzept der Verhältniszahl nicht verstanden haben.
 
Dazu ein Beispiel:
 
In einer Umfrage von vor 8 Wochen gaben 100 Personen an, bei der nächsten Bundestagswahl die FDP wählen zu wollen. Letzte Woche wurde diese Umfrage wiederholt und diesmal gaben 200 Personen an, die FDP wählen zu wollen. Die Zunahme von 100% gegenüber vor 8 Wochen wird der guten COVID-19 Arbeit von Parteichef Lindner zugeschrieben.
 
 
Wer würde nicht danach fragen, wie viele Personen jeweils befragt worden sind? Nun, 4 Personen, die diese Frage nicht stellen würden, kennen wir schon.
 
Wenn man die SARS-CoV2 Tests massiv ausweitet, werden auch absolut die Zahlen der positiv Getesteten steigen. Im Verhältnis zu den durchgeführten Tests bleibt der Anteil positiver Tests aber gleich. Das ist das Konzept der Verhältniszahl.
 
Es macht keinen Sinn auf die absolute Zahl der positiv Getesteten zu schauen und daraus eine angebliche Dynamik abzuleiten, wenn man bei stark steigender Anzahl der Tests ein Ausbreitungsgeschehen beweisen will. Das ist eine Scheindynamik.
 
Vgl. dazu die Analyse der Corona-Initiative Deutscher Mittelstand auf Basis von Daten des RKI.
•    CIDM Online, „Aktuelle Corona-Statistik Deutschland 5/7: Fälle pro Woche im Verhältnis, Anteil PCR-Test-Positive pro 100.000 Tests“, https://docs.google.com/presentation/d/1M-tZ2rxnxv8vCMmX5NwuxeYnNBdfg3lOdZ3Z-rTWluQ/present#slide=id.g7fff3a806e_40_17
 
 
Aber wer will diesen 4 Spitzen der Gesellschaft einen Vorwurf machen, gibt es doch zehntausende von Ärzten, Apothekern, Labortechnikern, Pharmakologen, Gesundheitswissenschaftlern, Statistikern usw., die sich nicht an die Vierfeldertafel aus dem ersten Semester erinnern können.
 
Auf den Umstand, dass bei einer Ausweitung der Tests zusätzlich die Falsch-Positiven überproportional ansteigen, hatte sogar Gesundheitsminister Jens Spahn öffentlich hingewiesen.
 
Aber so weit reicht der gesellschaftliche Konsens, nicht einmal mehr bis zu den 4 Grundrechenarten.
 
Man muß kein Prophet sein, um sich auszumalen, wie das im Herbst werden wird, wenn die saisonalen Beschäftigungseffekte wegfallen. Die Insolvenzen fangen gerade erst an und für viele wird der Ertrag aus den Sommermonaten für die Herbst- und Wintermonate nicht reichen. Gleichzeitig „rettet“ die Intensivmedizin gemäß den Behandlungsrichtlinien die Menschen durch künstliche Beatmung.
 
Die deutschen Spitzenpolitiker klopfen sich weiterhin gegenseitig auf die Schulter und loben sich selbst, wie sie mit dem Lätzchen vor dem Mund das Land gerettet haben – nachdem die Infiziertenkurve des RKI schon um 2/3 gefallen war.
 
Und naseweise Junior-Journalisten, die ebenfalls an einer Rechenschwäche zu leiden scheinen, laufen mit erhobenem Zeigerfinger durch das Land und brandmarken die Kritiker. Inzwischen gibt es wohl nur noch die Wahl zwischen Corona-Leugner und Corona-Luegner.
 
Es sollte inzwischen auch dem dümmsten anzunehmenden Journalisten aufgefallen sein, dass die Idee der sogenannten Experten-gesteuerten Gesellschaft nicht funktioniert, sondern zu einer Entmündigung selbstständig denkender Bürger führt. Das sollte auch den Nachwuchstalenten mit eigener Wikipediaseite bei Spiegel-Online und den diversen Edelschreibern aus den Kultur- und Wissenschaftsredaktionen aufgefallen sein, die um die mutmaßliche Allmacht der Wissenschaft und ihren damit einhergehenden Privilegien bangen.
 
Aber, wer sich seitens der Politik und der Wissenschaft jeder Argumentation in einem derartigen Ausmaß verschließt, dass es nicht einmal mehr bis zu den 4 Grundrechenarten reicht, der sollte sich später nicht wundern.
 
Das wird nicht gut ausgehen, mit Lätzchen oder ohne.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis


30.07.
Betreff: COVID-19 – künstliche Beatmung - „primum non nocere, secundum cavere, tertium sanare“
 
 
Liebe Ärzte,
 
Sie sind so leise, man hört Sie gar nicht mehr. Liegt das an der Maske?
 
Wir, die Dummen, hätten gerne einige Antworten.
•    „Corona-Studie: Mehr als die Hälfte der beatmeten Covid-19-Patienten verstorben“, zeit.de, 29. Juli 2020, https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-07/corona-studie-krankenhaus-patienten-beatmet-verstorben-sterblichkeit
 
unter Bezug auf
•    Karagiannidis et al., “Case characteristics, resource use, and outcomes of 10 021 patients with COVID-19 admitted to 920 German hospitals: an observational study”, Lancet, July 28, 2020, https://www.thelancet.com/journals/lanres/article/PIIS2213-2600(20)30316-7/fulltext
 
 
Bei Spiegel Online mag man sich die Ergebnisse schönreden, aber sie sind nicht überraschend, vgl.
•    Richardson et al., “Presenting Characteristics, Comorbidities, and Outcomes Among 5700 Patients Hospitalized With COVID-19 in the New York City Area”, JAMA. Published online April 22, 2020, https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2765184
 
“Mortality rates for those who received mechanical ventilation in the 18-to-65 and older-than-65 age groups were 76.4% and 97.2%, respectively. Mortality rates for those in the 18-to-65 and older-than-65 age groups who did not receive mechanical ventilation were 1.98% and 26.6%, respectively.”
 
Wie kann man hier von einer Therapie sprechen?
 
Wie ordnet sich dieses Ergebnis in das ärztliche Prinzip von „primum non nocere, secundum cavere, tertium sanare“ ein? Oder ist das Marketing?
 
Welche Auswirkungen hat dieses Ergebnis für die Mortalität und die Statistik? Verschärft sich nicht das mit oder an COVID-19 Problem der maroden RKI Statistik, weil es eine neue Dimension gibt, nämlich mit oder ohne künstliche Beatmung?
 
Wie viele der künstlich beatmeten Patienten würden heute noch leben, wenn man nicht ad-hoc eine Zoonose und einen neuen Killer-Virus unterstellt hätte?
 
Wie viele dieser künstlichen Beatmungen sind der Aerosol-Panik geschuldet?
 
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis
 


29.07.
Betreff: COVID-19 – Amnesie, die neue Berufskrankheit von Chef-Ärzten
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
wir möchten darauf hinweisen, dass wir in Deutschland mit einem neuen Krankheitsbild bei Chef-Ärzten konfrontiert sind, Amnesie, d.h. Gedächtnisverlust.
 
Niemand kann sich an die letzte saisonale Virenwelle oder die Wirkungen früherer Virenwellen erinnern.
•    Patrick  et al., “An Outbreak of Human Coronavirus OC43 Infection and Serological Cross-reactivity with SARS Coronavirus.”, Can J Infect Dis Med Microbiol. 2006 Nov; 17(6):330-6, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18382647
 
Ebenso sind die Wirkungen, wie sie andere Viren haben können vergessen, vgl.
•    Christine Ott „Grippeimpfung -  Wirkverstärkter Impfstoff für Senioren“, MMW - Fortschritte der Medizin vol. 158, p.71(2016), https://link.springer.com/article/10.1007/s15006-016-8785-9
 
“Influenza ist eine Systemerkrankung“
 
Entweder es handelt sich um Gedächtnisverlust, oder die Mängel in der Ausbildung von Ärzten sind größer als bisher angenommen.
 
Wir weisen dies nach anhand einer Mitteilung der Deutschen Presseagentur (DPA), aus der Rubrik „Lügen durch Weglassen“, vgl. stellvertretend bei zeit.de,
•    DPA, „Lungenkrankheit: "Milchglasmuster": Corona-Spätfolgen alarmieren Ärzte“, zeit.de, 27. Juli 2020, https://www.zeit.de/news/2020-07/27/milchglasmuster-corona-spaetfolgen-alarmieren-aerzte
 
Das was die versammelte Ärzteschaft dort berichtet, ist nichts Neues. Das sieht man jedes Jahr im Rahmen der saisonalen Virenwelle. Davon wird es ohne jeden Zweifel auch im kommenden Herbst wieder eine geben, mit neuen Viren, so wie jeden Herbst.
 
Nur erinnern kann sich keiner.
 
Aber die Ärzteschaft hält im Nebensatz schon mal fest, dass etwaige Lungenschäden auf keinen Fall auf die künstliche Beatmung zurückzuführen sind. Was auch geschehen ist, es war immer der Virus, nie die Therapie. Das ist zumindest einfach zu merken.
 
Dazu kommen, das ist aber bekannt, erhebliche Mängel bei den Statistikkenntnissen. Denn es geht hier um Einzelfälle, wie sie jedes Jahr auftreten.
 
Als Gedächtnisstützte könnte man sich an den Fragen orientieren: wo sind die Tönnies-Toten? Wo sind die Nieren- und Nervenschäden flächendeckend in Heinsberg? Wo sind die Herzinfarkte in Ischgl, wo 85% der Betroffenen gar nicht gemerkt haben, das sie COVID-19 hatten?
 
Man wundert sich etwas, dass die DPA darauf verzichtet hat, dem Leser „dimensionierende Erläuterung des wissenschaftlichen Kontextes“ anzubieten, wie sie die deutschen Edelschreiber aus den Kultur- und Wissenschaftsredaktionen einfordern, vgl.
•    Johannes Schneider, Carolin Ströbele, „Auf dem Boulevard der Wissenschaft“, zeit.de, 26. Mai 2020, https://www.zeit.de/kultur/2020-05/christian-drosten-corona-studie-bild-boulevardjournalismus
 
Wahrscheinlich wäre das zu peinlich gewesen.
 
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis




26.07.

Betreff: SARS-CoV2 – in 6 Monaten über 100 verschiedene Virenstämme – Wuhan-Virus nicht mehr nachweisbar – zum genetischen Abstand
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
wir möchten darauf hinweisen, dass anhand von ca. 35.000 sequenzierten SARS-CoV2 RNA-Strängen über 100 verschiedene Virenstämme von SARS-CoV2  identifiziert wurden.
•    SARS-Cov2 Lineages, „Lineage Description“, https://cov-lineages.org/descriptions.html
 
Das sind über 100 Virenstämme pro 6 Monate oder mehr als 200 pro Jahr. Diese Zahl muß als untere Grenze gesehen werden, da 35.000 Gensequenzen einen Minimalst-Ausschnitt aus ca. 7 Milliarden menschlichen Lungen weltweit darstellen.
 
Wie es PCR zu eigen ist, findet man zudem nur das, wonach man sucht. Es kann weitere SARS-CoV2 Virenstämme geben, die aber auf den Test nicht ansprechen. Man kann eben nicht alles haben, ultraspezifische Tests einerseits und alle Viren finden andererseits.
 
Dazu käme, zur Bestimmung eines genetischen Abstandes entsprechend viele Sequenzen bei diversen Tierarten. Diese Sequenzen gibt es nicht.
 
Nimmt man SARS-CoV1 von 2003 als Vergleich, also 17 Jahre, so wäre mit mindestens 3.400 Virenstämmen zwischen 2003 und 2020 zu rechnen, von denen es die meisten nicht mehr gibt. Die Zahl könnte auch 34.000 oder 340.000 sein. Man kennt diese Zahl nicht.
 
Die Daten dazu gibt es nicht, da sich in der Vergangenheit niemand für Coronaviren interessiert hat.
 
Der Begriff des genetischen Abstandes von Gensequenzen unterschiedlicher Spezies, wo die Sequenzen sogar Jahre auseinander liegen können, macht überhaupt keinen Sinn, denn Virenstämme entstehen und verschwinden wieder.
 
Dazu kommt der seit langem bekannte Umstand, dass Viren innerhalb eines Wirtes rekombinieren können. D.h. unterschiedliche Virenstämme in einem Wirt mischen sich und erzeugen eine neue Gensequenz. Coronaviren sind hier keine Ausnahme.
•    Yi, “2019 Novel Coronavirus Is Undergoing Active Recombination”, Clinical Infectious Diseases, 04 March 2020, https://academic.oup.com/cid/article/doi/10.1093/cid/ciaa219/5781085
 
Dies sind Mechanismen, die seit Hunderten von Millionen von Jahren so existieren. Das ist in die Evolution der Wirbeltiere und des Menschen schon lange eingepreist.
 
Der genetische Abstand ist das Argument dafür, dass eine Zoonose stattgefunden haben soll. Also der disruptive Übergang eines tierischen Coronavirus auf den Menschen als neuem Wirt und dem Entstehen eines neuen humanen Virusstammes, der in seiner Gensequenz von bestehenden humanen Virenstämmen abweichen soll. Als Beweis für diesen disruptiven Übergang soll der genetische Abstand zwischen SARS-CoV2 und Coronaviren z.B. beim Marderhund, der Fledermaus oder dem chinesischen Schuppentier herhalten. Aber das kann man gar nicht nachweisen, da man die inzwischen wieder verschwundenen Virenstämme nicht kennt. 
 
Der Wuhan-Virus ist inzwischen nicht mehr nachweisbar, wie man an der Lineage A sieht.
•    SARS-Cov2 Lineages, „Lineage A“, https://cov-lineages.org/lineages/lineage_A.html
 
Diesen Virusstamm gibt es nicht mehr. Eine Referenz-Sequenz vom Typ Wuhan macht gar keinen Sinn. Es wird auch davon berichtet, dass SARS-CoV2 Sequenzen, die zu weit von der Referenz-Sequenz im Sinne des genetischen Abstandes abweichen, als Fehl-Sequenzierungen verworfen werden (low-quality sequences). Das macht noch weniger Sinn.
•    Shen et al., “Comprehensive variant and haplotype landscapes of 50,500 global SARS-CoV-2 isolates and accelerating accumulation of country-private variant profiles”, biorxiv July 09, 2020, https://www.biorxiv.org/content/10.1101/2020.07.09.193722v1.full
“The number of variants per isolate ranged from 0 to over 30, and isolates with 30 or more variants were excluded from the analysis because they were regarded as likely low-quality sequences.”
 
Es ist absurd, das Signal zu verwerfen, das nicht zur Theorie passt.
 
Aber die meisten Arbeiten begründen ihre Wichtigkeit mit vielen angeblichen COVID-19 Toten unter Auslassung des Hinweises, dass 2/3 der mit positivem COVID-19 Test Verstorbenen aus Pflegeheimen kamen oder pflegebedürftig waren und dass die meisten weit über 80 Jahre alt waren und an multiplen Vorerkrankungen litten.
 
Die Zoonose ist das Kernargument, dass es einen neuen gefährlichen Erreger geben soll, da während der Evolution keine Anpassung möglich gewesen wäre. Gegen die Zoonose-Hypothese sprechen schon die vielen Menschen, die spontan immun gegen SARS-CoV2 sind und trotz Infektion keine Symptome zeigen, das Ischgl-Phänomen. Das Immunsystem dieser Menschen muß den Virus also gekannt haben. Dagegen spricht auch, dass in 2020 nicht mehr Menschen gestorben sind als in 2019 und weniger als während der Grippewelle 2018.
•    Bundesamt für Statistik, „Sonderauswertung zu Sterbefallzahlen des Jahres 2020“, https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen.html
 
Es reicht gerade für die Hitzewelle von 2018. Das kann auch nicht an den Masken gelegen haben. Als die allgemeine Maskenpflicht kam, war die RKI Kurve zu den Infizierten schon um 2/3 gefallen. Das kann man in jedem RKI Tagesbericht nachlesen.
 
Für die Zoonose-Hypothese fehlt jeder Beweis.

Angesichts der enormen Variabilität von SARS-CoV2 ist zudem sehr zweifelhaft, dass jeder dieser Virusstämme dasselbe Pathogen darstellt.
 
Auch für die Pathogenität jedes dieser Virenstämme fehlt der Beweis.
 
Zu beiden Punkten gibt es noch nicht einmal eine Diskussion. Trotzdem wurde auf Basis dieser beiden Mutmaßungen das Land angehalten, mit unabsehbaren Folgen, und viele Menschen in die künstliche Beatmung geschickt, mit letalen Folgen.
 
Inzwischen versucht die Ärzteschaft aus der ehemaligen Lungenkrankheit COVID-19 eine Systemkrankheit zu machen. In den Medien vergisst dabei man den Hinweis zu erwähnen, dass auch in der Vergangenheit bei Lungenentzündungen in Einzelfällen persistente Symptome wie Müdigkeit oder Schlaflosigkeit zu beobachten waren, vgl.
•    Carfì et al., “Persistent Symptoms in Patients After Acute COVID-19”,  JAMA 2020, Published online July 9, https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2768351
“Furthermore, this is a single-center study with a relatively small number of patients and without a control group of patients discharged for other reasons. Patients with community-acquired pneumonia can also have persistent symptoms, suggesting that these findings may not be exclusive to COVID-19.6“
 
unter Verweis auf,
•    Metlay et al., “Measuring symptomatic and functional recovery in patients with community-acquired pneumonia”, J. Gen. Int.l Med., Vol 12, pp 423–430 (1997), https://link.springer.com/article/10.1046/j.1525-1497.1997.00074.x
 
Das ist also gar nichts COIVD-19 Spezifisches, wird aber gerade in den Medien gehypt und verbreitet Angst und Schrecken.
 
Wann liefert die Wissenschaft endlich belastbare Beweise für irgendwas? Unklar ist auch, in wie weit diese Langzeitfolgen auf die Behandlung zurückzuführen sind.
 
Aufgrund der Aerosol-Panik der Ärzte wurden Menschen vorschnell an die künstliche Beatmung angeschlossen. Daneben wundern sich dieselben Ärzte, dass die Menschen nach einigen Wochen Stillliegen auf der Intensivstation eine erhöhte Thrombose-Neigung zeigen. Aber alle negativen Folgen der Behandlung wurden und werden dem Virus zugeschrieben.
 
Das ist wohl eher der Grund, warum es keine Diskussion geben darf. Es kämen dunkle Flecken auf die weißen Kittel. Da lassen sich die deutschen Virologen lieber wie Filmstars feiern. Passend dazu gibt es Medienpreise.
 
Und die deutschen Edelschreiber mit eigener Wikipedia-Seite entscheiden aus eigener Großartigkeit heraus, dass es zu den offenen Fragen keiner öffentlichen Diskussion bedarf? Angesichts der katastrophalen Folgen des Lockdowns könnten sie inzwischen auch nichts anderes mehr schreiben, als dass alle Maßnahmen ein kolossaler Erfolg gewesen sind.
 
Ausgrenzung, Diffamierung und Verunglimpfung der Kritiker ersetzt den wissenschaftlichen Beweis. Dabei wird übersehen, dass es der Natur herzlich egal ist, ob der Mensch die kausalen Zusammenhänge zur Kenntnis nimmt oder nicht.
 
Mit Wissenschaft hat der COVID-19 Hype nicht mehr zu tun. Das Ergebnis wird von Internet-Trollen und selbsternannten Wahrheitswächtern vorgegeben. Der Kern der Wissenschaft ist der stete Zweifel. Das Fehlen jeden Zweifels, gerade angesichts der Datenlage, zeigt die Unwissenschaftlichkeit von RKI, Drosten & Co am deutlichsten.
 
Und mit jedem neuen Virusstamm, den man findet, werden die Risse im Theoriegebäude größer.
 
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis


22.07.

Betreff: COVID-19 – in Schottland lebt man länger mit COVID-19 als ohne
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
wir möchten darauf aufmerksam machen, dass man in Schottland mit COVID-19 eine höhere durchschnittliche Lebenserwartung hat, als ohne, vgl.
•    Connor Boyd, “Revealed: Average age of Covid-19 victims is OLDER than life expectancy in Scotland as stark figures show 'it is predominantly a disease that strikes the elderly'”, Daily Mail, 21 July 2020, https://www.dailymail.co.uk/news/article-8470843/The-average-Covid-19-victim-OLDER-age-people-usually-die-Scotland.html
 
Der Altersdurchschnitt der mit oder an COVID-19 Verstorbenen in Schottland entspricht dem aus Deutschland, der Schweiz, Italien, Frankreich, den Niederlanden, Belgien, Schweden und Dänemark. Wir hatten mehrfach auf die entsprechenden Tages- und Wochenberichte aus diesen Ländern hingewiesen.
 
Der Virus ist für Menschen unter 65 Jahren in der Regel zu schwach. Und es passiert jeden Winter, dass auch einige jungen Menschen an der Grippe sterben. Das ist 2020 nicht anders als 2019 oder 2018.
•    Bundesamt für Statistik, „Sonderauswertung zu Sterbefallzahlen des Jahres 2020“, https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen.html
 
Und das Schaulaufen von Merkel und Macron mit Maske soll nachträglich die Begründung dafür liefern? Als die allgemeine Maskenpflicht kam, war die RKI Kurve zu den Infiziertenzahlen schon um 2/3 gefallen.
 
Italien gibt an, dass 1,1% der mit positivem SARS-CoV2 Test Verstorbenen unter 50 Jahre gewesen sind, 385 aus 34.026. Von den 86 Verstorbenen unter 40 Jahren werden nur 14 ohne schwere Vorerkrankungen angegeben. Das sind 14 aus 34.026.
•    ISS, “Characteristics of SARS-CoV-2 patients dying in Italy - Report based on available data on July  9th, 2020”, https://www.epicentro.iss.it/en/coronavirus/bollettino/Report-COVID-2019_9_July_2020.pdf
 
Diese Situation haben wir jeden Winter.
 
In England ist es wahrscheinlicher, dass ein Kind vom Blitz getroffen wird, als dass es an COVID-19 stirbt, vgl.
•    Thomas Burrows, “Pupils are more likely to be hit by LIGHTNING than die of coronavirus new figures show as calls to reopen schools grow”,  10 Jun 2020, https://www.thesun.co.uk/news/11825816/pupils-more-likely-hit-lightning-than-die-coronavirus/
 
Und die deutschen Edelschreiber entscheiden, dass es hierzulande dazu keiner öffentlichen Diskussion bedarf?
 
Wo sind die Tönnies-Toten? Wo sind die Nerven- und Nierenschäden in Heinsberg? Warum spricht niemand über die Folgen von künstlicher Beatmung? Weil sonst schwarze Flecken auf die weißen Kittel kommen?
 
Wann fangen die Masken-Aktivisten an, auf das Autofahren zu verzichten? Im Straßenverkehr sind jedes Jahr unter den Verkehrsopfern viele Kinder und Jugendliche.
 
Wie lange noch werden die Menschen in Deutschland von kontextfreien Infiziertenzahlen terrorisiert?
 
Wie lange soll sich deutscher Journalismus noch auf dem Niveau von Ippen Digital Media und Spiegel Online abspielen? Jede Neurose bekommt ihre Plattform und von Recherche kann nicht mal im Ansatz die Rede sein.
 
Pressefreiheit muß man auch leben, sonst ist es keine. 
 
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis



19.07.

Betreff: COVID-19 – Die Diskussions-Verweigerer
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
COVID-19 ist ein Jahrhundert-Ereignis, egal wie man zum Lockdown steht. Aber es gibt keine Diskussion dazu?
 
Diskussionsverweigerung ist kein Zeichen für einen demokratischen Staat. Vorauseilender, medialer Gehorsam statt kritischem Geist? Wir wissen aus Erfahrung sehr genau, wohin das in Deutschland führt.
 
So ignorant sollen die Corona-Kritiker sein, dass sich kein Gespräch mehr lohnt? Dann ist es bis zum Umerziehungslager nicht mehr weit.
 
https://www.rubikon.news/artikel/die-diskussions-verweigerer
 
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis
 
  
18.07.

Betreff:  COVID-19 – neue Begrifflichkeit: inaktive Virenstämme
 
 
Liebe Corona-Kritiker,
 
Anmerkung: wir können nicht nachvollziehen, ob unsere letzte Mail richtig versandt wurde, deshalb senden wir diese unten nochmal.
 
***
Mit der Bitte um Beachtung und ggfs. Verteilung. Es ist absurd. Aber man wird versuchen müssen, das Beste daraus zu machen.
Virenstämme sterben nicht mehr aus. Sie sind nur noch inaktiv.
•    Rambaut et al, “A dynamic nomenclature proposal for SARS-CoV-2 lineages to assist genomic epidemiology”, 15 July 2020, https://www.nature.com/articles/s41564-020-0770-5
 
„Furthermore, because SARS-CoV-2 genomes are being generated continuously and at a similar pace to changes in virus transmission and epidemic control efforts, we expect to see a continual process of lineage generation and extinction through time. Rather than maintaining a cumulative list of all lineages that have existed since the start of the pandemic, it is more prudent to mark lineages as ‘active’, ‘unobserved’ or ‘inactive’. This is a designation that reflects our current understanding of whether they are actively transmitting in the population or not. Accordingly, lineages of SARS-CoV-2 documented within the last month are defined as ‘active’ in this article, those last seen >1 month but <3 months ago are classified as ‘unobserved’ and those that have not been seen for >3 months are termed ‘inactive’.
 
Man sieht sehr schön, dass der Original-Virus aus Wuhan seit Ende Main nicht mehr nachgewiesen wird, vgl. https://cov-lineages.org/lineages/lineage_A.html
 
Nach der neuen Nomenklatur wäre er aber nicht verschwunden, sondern nur noch inaktiv. Aber wer kann den Autoren einen Vorwurf machen? Man ist halt vorsichtig (prudent).
 
Der nächste Schritt auf dieser Leiter der Bedrohung wird der Begriff des „Reservoirs“ sein. D.h. Räume in denen der Killer-Virus inaktiv bleibt, bis er wieder ausbricht. Es kann jeden Tag soweit sein!
 
Es ist absurd. Man weist den Virus nicht mehr nach und erklärt ihn daraufhin für inaktiv. Und alle Virenstämme repräsentieren dasselbe Pathogen.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis
 
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Betreff: COVID-10 – Nerze als asymptomatisches Reservoir für SARS-CoV2?
 
Liebe Corona-Kritiker,
 
zu weiteren PCR Tests Highlights, das Thema Nerze. Es rächt sich wieder einmal fürchterlich, dass man nicht auf die Kausalität geachtet hat, sondern wieder nur auf die Gensequenzen.
 
Oder hatte der Menschen einfach Pech und nach 400 Millionen Jahren Wirbeltier-Evolution kommt ab 1980 die große Viruswelle von den Tieren auf die Menschen? MERS, SARS1, Vogelgrippe, Schweinegrippe und anderes?
 
Ja. Das ist der Stand der Wissenschaft.
•    ntv.de, „Corona-Ausbruch auf Zuchtfarm - Behörden lassen 93.000 Nerze töten“, 16. Juli 2020, https://www.n-tv.de/panorama/Behoerden-lassen-93-000-Nerze-toeten-article21916176.html
 
Folgende Info aus 2 spanischen Quellen zu Nerzen als asymptomatisches Reservoir für SARS-CoV2.
Der Alarm ging von den Niederlanden aus, und das wohl schon im April/Mai,
•    Javier Jiménez, „Los porqués detrás del exterminio de 92.700 visones en Aragón: la estrecha relación entre el visón y el coronavirus”, 16 Julio 2020, https://www.xataka.com/ecologia-y-naturaleza/porques-detras-exterminio-92-700-visones-aragon-estrecha-relacion-vison-coronavirus
 
„El espacial caso del visón Fueron Países Bajos los que dieron la voz de alarma al encontrar no solo un caso de transmisión de animal a humano, sino la evidencia de que en estos animales el virus puede ser asintomático.”
 
mit Bezug zu
•    DW, „Mink pass coronavirus to humans in the Netherlands”, 25.5.2020, https://www.dw.com/en/mink-pass-coronavirus-to-humans-in-the-netherlands/a-53565241
 
Die 7 betroffenen Mitarbeiter werden als leichte Fälle (leve) beschrieben.
•    RTVE.es, EFE, “Coronavirus - Aragón ordena sacrificar los 92.700 visones de una granja tras dar positivo el 80% por covid-19”, 16.07.2020, https://www.rtve.es/noticias/20200716/coronavirus-aragon-ordena-sacrificar-92700-visones-granja-para-prevenir-covid-19/2028701.shtml
 
“... cuando siete de sus 14 trabajadores dieron positivo por covid-19 y que ya están "sanos", habiendo sido todos casos leves.”
 
So sieht die moderne Medizin aus. Keine Symptome, niemand ist krank, aber es gibt einen positiven Biomarker. Alles nichts Neues.
Aber die Zoonose Theorie vom Fischmarkt in Wuhan, China, Ende 2019, wird zunehmend unscharf.
 
Weitere Quellen,
•    Martin Enserink, “Coronavirus rips through Dutch mink farms, triggering culls to prevent human infections”, Jun. 9, 2020, https://www.sciencemag.org/news/2020/06/coronavirus-rips-through-dutch-mink-farms-triggering-culls-prevent-human-infections
 
mit Bezug zu,
•    Oreshkov et al., “SARS-CoV2 infection in farmed mink, Netherlands, April 2020”, biorxiv May 18, 2020, https://www.biorxiv.org/content/10.1101/2020.05.18.101493v1
 
•    Oreshkov et al., “SARS-CoV-2 infection in farmed minks, the Netherlands, April and May 2020”, Euro Surveill. 2020;25(23), 04 Jun 2020, https://www.eurosurveillance.org/content/10.2807/1560-7917.ES.2020.25.23.2001005
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis




17.07.

Betreff: COVID-10 – Nerze als asymptomatisches Reservoir für SARS-CoV2?
 
 
Liebe Corona-Kritiker,
 
zu weiteren PCR Test Highlights, das Thema Nerze. Es rächt sich wieder einmal fürchterlich, dass man nicht auf die Kausalität geachtet hat, sondern wieder nur auf die Gensequenzen.
 
Oder hatte der Mensch einfach Pech und nach 400 Millionen Jahren Wirbeltier-Evolution kommt ab 1980 die große Viruswelle von den Tieren auf die Menschen? MERS, SARS1, Vogelgrippe, Schweinegrippe und anderes?
 
Ja. Das ist der Stand der Wissenschaft.
 
•    ntv.de, „Corona-Ausbruch auf Zuchtfarm - Behörden lassen 93.000 Nerze töten“, 16. Juli 2020, https://www.n-tv.de/panorama/Behoerden-lassen-93-000-Nerze-toeten-article21916176.html
 
Folgende Info aus 2 spanischen Quellen zu Nerzen als asymptomatisches Reservoir für SARS-CoV2.
 
Der Alarm ging von den Niederlanden aus, und das wohl schon im April/Mai,
•    Javier Jiménez, „Los porqués detrás del exterminio de 92.700 visones en Aragón: la estrecha relación entre el visón y el coronavirus”, 16 Julio 2020, https://www.xataka.com/ecologia-y-naturaleza/porques-detras-exterminio-92-700-visones-aragon-estrecha-relacion-vison-coronavirus
 
„El espacial caso del visón Fueron Países Bajos los que dieron la voz de alarma al encontrar no solo un caso de transmisión de animal a humano, sino la evidencia de que en estos animales el virus puede ser asintomático.”
 
mit Bezug zu
•    DW, „Mink pass coronavirus to humans in the Netherlands”, 25.5.2020, https://www.dw.com/en/mink-pass-coronavirus-to-humans-in-the-netherlands/a-53565241
 
Die 7 betroffenen Mitarbeiter werden als leichte Fälle (leve) beschrieben.
 
•    RTVE.es, EFE, “Coronavirus - Aragón ordena sacrificar los 92.700 visones de una granja tras dar positivo el 80% por covid-19”, 16.07.2020, https://www.rtve.es/noticias/20200716/coronavirus-aragon-ordena-sacrificar-92700-visones-granja-para-prevenir-covid-19/2028701.shtml
 
“... cuando siete de sus 14 trabajadores dieron positivo por covid-19 y que ya están "sanos", habiendo sido todos casos leves.”
 
So sieht die moderne Medizin aus. Keine Symptome, niemand ist krank, aber es gibt einen positiven Biomarker. Alles nichts Neues.
Aber die Zoonose Theorie vom Fischmarkt in Wuhan, China, Ende 2019, wird zunehmend unscharf.
 
Weitere Quellen,
•    Martin Enserink, “Coronavirus rips through Dutch mink farms, triggering culls to prevent human infections”, Jun. 9, 2020, https://www.sciencemag.org/news/2020/06/coronavirus-rips-through-dutch-mink-farms-triggering-culls-prevent-human-infections
 
mit Bezug zu,
•    Oreshkov et al., “SARS-CoV2 infection in farmed mink, Netherlands, April 2020”, biorxiv May 18, 2020, https://www.biorxiv.org/content/10.1101/2020.05.18.101493v1
 
•    Oreshkov et al., “SARS-CoV-2 infection in farmed minks, the Netherlands, April and May 2020”, Euro Surveill. 2020;25(23), 04 Jun 2020, https://www.eurosurveillance.org/content/10.2807/1560-7917.ES.2020.25.23.2001005
 
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis
 
  
12.07.

Betreff: COVID-19 – die typischen COVID-19 Patienten in Deutschland – Peter Altmaier und die Verhältniszahl: je mehr Tests, desto mehr Neuinfizierte
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
eine Pressemitteilung des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) zu den „typischen COVID-19 Patienten in Deutschland“ ist etwas untergegangen und wir möchten deshalb darauf hinweisen.
 
In einer Studie des UKE wurden im Mittel 85 Jahre alte, mit oder an COVID-19 Verstorbene mit „altersgerechten Vorerkrankungen“ untersucht, vgl.
•    UKE Pressemitteilung, „Neue Studie von UKE-Forschenden: Das Corona-Virus befällt auch das Herz“, 10.7.2020, https://www.uke.de/allgemein/presse/pressemitteilungen/detailseite_96963.html
„Bei rund zwei Drittel der untersuchten Patientinnen und Patienten (24 von 39) konnten die Forschenden im Herzgewebe das Corona-Virus SARS-CoV-2 nachweisen.“
 
„Durch die Infektion verändern sich zwar die Herzzellen. Ob dies allerdings Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf hat, lässt sich noch nicht abschließend klären.“
 
„Die für die Studie untersuchten verstorbenen Patientinnen und Patienten (23 Frauen, 16 Männer) waren im Mittel 85 Jahre alt.“
 
„Die Patienten repräsentieren mit ihren altersgerechten Vorerkrankungen wie Bluthochdruck und koronare Herzerkrankung die typischen COVID-19-Patienten in Deutschland,…“
 
 
Das wirkt wenig repräsentativ. Aber, unter dem Strich bleibt übrig: „Das Corona-Virus befällt auch das Herz“, siehe Titel. Merkwürdigerweise lautet der Titel nicht, „So sehen typische COVID-19 Patienten aus“.
 
Wo ist die Einordnung dieser Ergebnisse, z.B. im Verhältnis zu klassischen Coronaviren?
•    Patrick  et al., “An Outbreak of Human Coronavirus OC43 Infection and Serological Cross-reactivity with SARS Coronavirus.”, Can J Infect Dis Med Microbiol. 2006 Nov; 17(6):330-6, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18382647
 
Man weiß über klassische Coronaviren fast nichts, da sich vor 2020 kaum jemand dafür interessiert hat. Das war bis 2019 die saisonale Virenwelle.
•    Nickbakhsh et al., “Virus–virus interactions impact the population dynamics of influenza and the common cold”, PNAS December 26, 2019 116 (52) 27142-27150, https://www.pnas.org/content/116/52/27142
 
Dem gegenüber ist seit mehr als 50 Jahre bekannt, dass auch Influenzaviren das Herz und andere Organe befallen können. Und dies zeigt sich auch in den saisonalen Daten zur jährlichen Influenzawelle, insbesondere bei alten Menschen, vgl.
•    Warren-Gash et al., “Influenza Infection and Risk of Acute Myocardial Infarction in England and Wales: A CALIBER Self-Controlled Case Series Study”, J Infect Dis. 2012 Dec 1; 206(11): 1652–1659, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3488196/
“The effect was greatest in those aged ≥80 years (P = .023). Infections occurring when influenza was circulating and those coded as influenza-like illness were associated with consistently higher incidence ratios for AMI (P = .012).”
 
 
Die Ärzteschaft tut so, als ginge es hier um Fragestellungen, die noch nie aufgetreten seien. Das ist objektiv falsch. Und im vorliegenden Fall hat das UKE gar keine Korrelation nachgewiesen. Es ist nicht einmal klar, ob eine Schädigung am Herzen vorlag. Bei einem Drittel gab es keinen SARS-CoV2 Nachweis im Herzgewebe und die sind trotzdem verstorben, mit im Mittel 85 Jahren.
 
Aber der Nachweis von  Virusbruchstücken reicht, bei allen offenen Fragen zum Test. Und PCR kann nicht erkennen, ob die Viren durch Antikörper neutralisiert sind. Warum geht man mit so etwas an die Öffentlichkeit, und dann ohne Einordnung?
Eine kritische Auseinandersetzung mit den offenen Fragen sucht man vergebens.
 
Und die Bevölkerung soll das alles richtig einordnen? Geht es überhaupt darum? Der Bevölkerung wird weitestgehend vorenthalten, wie der „typische COVID-19 Patient in Deutschland“ aussieht, mit seinen im Mittel 85 Lebensjahren und seinen altersgerechten Vorerkrankungen.
 
Die Bevölkerung wird deshalb das tun, was die Leitmedien, die Politik, die Medizin und die Pharmaindustrie von ihr erwartet. Sie wird COVID-19, die ehemalige Lungenkrankheit, mit Tod assoziieren. Die Todesgefahr rechtfertigt dann drakonische Maßnahmen, z.B. künstliche Beatmung oder Medikamente mit starken Nebenwirkungen. Stirbt der Patient, war es der Virus. Wer sonst?
 
Niemand in den Leitmedien war bislang in der Lage das Ischgl Phänomen zu erklären, was tatsächlich die Allgemeinbevölkerung betraf, und die 85% mit positivem Test, die von COVID-19 gar nichts gemerkt haben. Und wo sind die ganzen Tönnies Mitarbeiter mit Herzinfarkt?
 
Aber, was soll man von der Bevölkerung erwarten, wenn nicht einmal der Wirtschaftsminister in der Lage ist, Verhältniszahlen zu bilden.
 
Wir hatten anhand des Beispiels Schweden schon einmal daraufhin gewiesen. Das Verhältnis von Test und Infizierten ist weitgehend konstant.
•    Klaus Wedekind, „WHO muss Fehler eingestehen - Langfristig könnte Schweden richtig liegen“, n-tv, 28. Juni 2020, https://www.n-tv.de/panorama/Langfristig-koennte-Schweden-richtig-liegen-article21876864.html
„Tatsächlich korrigierte sich die WHO noch am selben Tag, schrieb laut "Bloomberg" E-Mails an schwedische Medien. Darin erkannte sie an, dass der Anstieg auf die ausgedehnten Tests seit Anfang Juni zurückzuführen ist. Der Anteil der positiven Tests sei insgesamt stabil bei zwölf bis 13 Prozent geblieben. Sprich: Die Ansteckungsraten sind in Schweden stabil.“
 
Die jetzt von Wirtschaftsminister Peter Altmaier genannte absolute Grenze von 100 Neuinfektionen ohne Bezug zur Zahl der Tests ist dementsprechend haarsträubender Blödsinn.
 
Lohnt es im Rahmen des Eiertanzes zur Maskenflicht auf die Niederlande und Dänemark ohne Maskenpflicht in Geschäften hinzuweisen?
Wo ist der Leitartikel dazu?
 
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis
 



09.07.
 
Liebe Corona-Kritiker,
zur Kenntnisnahme unsere Antwort an die Fraktion der Grünen im Landtag von Baden-Württemberg von heute.
 
Mit freundlichen Grüßen,
JK
 
 
Gesendet: Donnerstag, 09. Juli 2020 um 20:40 Uhr
Von: "Johannes Kreis" <johannes.kreis@gmx.de>
An: nese.erikli@gruene.landtag-bw.de, post@gruene.landtag-bw.de
Cc: Sabine.Reichelt@gruene.landtag-bw.de
Betreff: Aw: WG: Bürgeranfrage: COVID-19 – das Wir-Gefühl und der Wissenschaftler als Podcaster
EILT !!!                EILT !!!                EILT !!!
 
Sehr geehrte  Frau  Erikli, sehr geehrte Fraktion der Grünen im Landtag von BW,
 
die von Ihnen angesprochene Forschungsförderung zu Chloroquin oder Hydroxychloroquin sollten Sie dringendst überprüfen. Es besteht akute Lebensgefahr.
 
Die US-amerikanische FDA hat ihre Ausnahmegenehmigung für den Einsatz dieser Substanzen vor kurzem aufgrund der mitunter tödlichen Nebenwirkungen zurückgezogen.
•    “FDA News Release - Coronavirus (COVID-19) Update: FDA Revokes Emergency Use Authorization for Chloroquine and Hydroxychloroquine”, June 15th 2020, https://www.fda.gov/news-events/press-announcements/coronavirus-covid-19-update-fda-revokes-emergency-use-authorization-chloroquine-and
 
Die italienische ISS warnt schon seit längerem vor diesen Substanzen, vor allem im Zusammenhang mit Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase Mangel, der in Afrika und im süd-europäischen Raum häufig ist.
•    ISS, “Rapporto ISS COVID-19 n. 14/2020 - Indicazioni ad interim per un appropriato sostegno delle persone con enzimopenia G6PD (favismo) nell’attuale scenario emergenziale SARS-CoV-2. Versione del 14 aprile 2020“, https://www.iss.it/en/rapporti-covid-19/-/asset_publisher/btw1J82wtYzH/content/id/5334891
 
Eine fortgeführte Förderung zu einem „Medikament Hydroxychloroquin“ wirkt unprofessionell.
 
Ähnlich verhält es sich mit dem Rest Ihrer Antwort.
 
Wenn in Ihrer Wahrnehmung die Berichterstattung zu COVID-19 so unabhängig ist, dann laden Sie doch einmal Dr. Wolfgang Wodarg, Prof. Dr. Sucharit Bhakdi, Dr. Bodo Schiffmann oder einen anderen der zahlreichen Kritiker in eine Ihrer nächsten Fraktionssitzungen ein.
 
Ihre Antwort beruht zum überwiegenden Teil auf Mutmaßungen zu weitergehenden Wirkungen von SARS-CoV2 für die Sie „Indizien“ oder „Hinweise“ sehen. Und diese Anzeichen findet man in Veröffentlichungen bei im Median 76 Jahren alten Menschen mit mindestens 1 Vorerkrankung und bei 77% mit mindestens 2 Vorerkrankungen. Und diese Veröffentlichungen geben 15 conflict of interest an.
•    Puelles et al., „Multiorgan and Renal Tropism of SARS-CoV-2”, NEJM DOI: 10.1056/NEJMc2011400, May 13, 2020, https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMc2011400
 
- das mittlere Alter, berechnet aus 22 Personen für die das Alter angegeben war, betrug 76 Jahre (Abbildung 1 der Veröffentlichung).
 
- 100% der  Verstorbenen hatten mindestens 1 Vorerkrankung, 77% hatten mindestens 2 Vorerkrankungen. Den Cutoff-Value zu der Anzahl der Vorerkrankungen in Abbildung 1 hat man ohne Angabe eines Grundes auf 2 gesetzt.
 
- 22 Verstorbenen litten unter einer kardiovaskulären Vorerkrankung. Für 13 Verstorbene werden 2 oder mehr kardiovaskuläre Vorerkrankungen angegeben.
 
- Nur bei 2 von 27 Verstorbenen wurden erhöhte Proteinwerte im Urin nachgewiesen (Tabelle S1 des Anhangs). Bei einem der beiden Verstorbenen mit erhöhten Proteinwerten bestand eine Nierenvorerkrankung, aber es gab keinen PCR Nachweis von SARS-CoV2 in den Nieren.
 
Im Ergebnis stellt sich das dann so dar, vgl. ebenda.
“On the basis of these findings, renal tropism is a potential explanation of commonly reported new clinical signs of kidney injury in patients with Covid-19, even in patients with SARS-CoV-2 infection who are not critically ill. Our results indicate that SARS-CoV-2 has an organotropism beyond the respiratory tract, including the kidneys, liver, heart, and brain, and we speculate that organotropism influences the course of Covid-19 disease and, possibly, aggravates preexisting conditions.”
 
So sieht Forschung aus, „we speculate“? Wem wollen Sie das verkaufen? Ein Zusatzbeitrag eines mutmaßlich neuen Erregers zoonotischen Ursprungs konnte gar nicht nachgewiesen werden.
 
Die Unterstellungen, Spekulationen und Mutmaßungen von Puelles et al. werden dann so zitiert,
•    Rohn et al., „COVID-19 und die Niere“, Nephrologe. 2020 Jun 26 : 1–6, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7318905/
“Obduktionsstudien konnten zeigen, dass die menschliche Niere ein spezifisches Ziel für eine SARS-CoV-2-Infektion darstellt.“
 
Einer der Autoren von Rohn et al., ein Herr Dr. Witzke, kommt allein(!) auf 19 conflict of interest, vgl. ebenda,
„O. Witzke erhielt Forschungsstipendien für klinische Studien, Referentenhonorare und Reisekosten von Amgen, Alexion, Astellas, Basilea, Biotest, Bristol-Myers Squibb, Correvio, Chiesi, Gilead, Hexal, Janssen, Dr. F. Köhler Chemie, MSD, Novartis, Roche, Pfizer, Sanofi, TEVA and UCB.“
 
Zudem unterschlagen Sie völlig, dass seit 50 Jahren bekannt ist, dass auch Influenzaviren nicht nur die Lunge befallen können. Und bei Influenza muß man dazu nicht auf die Gruppe der hochbetagten Menschen zurückgreifen.
 
Anstatt sich auf Ihre Wahrnehmung zu verlassen, sollten Sie sich dringend zum aktuellen Sachstand kundig machen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder an COVID-19 sterben ist kaum messbar. Es ist wahrscheinlicher, das diese vom Blitz getroffen werden.
•    Thomas Burrows, “Pupils are more likely to be hit by LIGHTNING than die of coronavirus new figures show as calls to reopen schools grow”,  10 Jun 2020, https://www.thesun.co.uk/news/11825816/pupils-more-likely-hit-lightning-than-die-coronavirus/
 
In der Diskussion in Deutschland ging dieser Umstand vollkommen unter. Dafür wurde die Bild-Zeitung von allen Seiten beschimpft, die es gewagt hatte, Deutschlands Vorzeige-Virologen mit Hinweis auf David Spiegelhalter aus England und seinen Ergebnissen zu Kindern zu kritisieren.
 
Andersherum kann man auch fragen, warum konnten Sie alte Menschen in Pflegeheimen nicht besser schützen? In Deutschland kommt ein Drittel der mit oder an COVID-19 Verstorbenen aus Pflegeheimen, ein weiteres Drittel war pflegebedürftig.  Warum hat die Kontaktsperre dort nicht funktioniert?
•    Comas-Herrera et al., “Mortality associated with COVID-19 outbreaks in care homes: early international evidence”, updated 21 May 2020, https://ltccovid.org/wp-content/uploads/2020/05/Mortality-associated-with-COVID-21-May-6.pdf
 
In der Schweiz und in Italien liegt der Altersmedian der mit oder an COVID-19 verstorbenen Frauen bei 86 Jahren bzw. 85 Jahren. Frankreich gibt für Männer und Frauen einen Altersmedian von 84 Jahren an. In Deutschland beträgt dieser Wert 82 Jahre.
Übereinstimmend werden in der Schweiz und Italien zahlreiche Vorerkrankungen angegeben, 97% bzw. 96% mit mindestens einer Vorerkrankung. Italien gibt 60% mit 3 oder mehr Vorerkrankungen an. Das kann man alles in den Tages- und Wochenberichten nachlesen.
Diese Zahlen unterscheiden sich nicht von einer saisonalen Virenwelle. Es wirkt merkwürdig dünn, angesichts der katastrophalen Folgen des Lockdowns, auch für das Gesundheitssystem, sich auf "Hinweise" und "Indizen" in Pharmastudien zurückzuziehen.
 
Und die Altersstruktur der mit oder an COVID-19 Verstorbenen ist in Schweden nicht anders als in Deutschland,
•    “Folkhälsomyndigheten - Antal fall av covid-19 i Sverige: Avlidna per åldersgrupp”, https://experience.arcgis.com/experience/09f821667ce64bf7be6f9f87457ed9aa
 
Auch dort liegt der Altersmedian der mit oder an COVID-19 Verstorbenen in der Gruppe der 80-90 Jährigen.
Und Sie nehmen eine unabhängige Berichterstattung zu Schweden wahr?
 
Inzwischen werden klassischen Coronaviren  von deutschen Virologen und Wissenschaftsjournalisten als Erkältungsviren verharmlost, damit COVID-19 als besonders gefährlich darsteht,
•    Patrick  et al., “An Outbreak of Human Coronavirus OC43 Infection and Serological Cross-reactivity with SARS Coronavirus.”, Can J Infect Dis Med Microbiol. 2006 Nov; 17(6):330-6, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18382647
 
Und was ist an dem Virus neu? Der wurde in Proben nachgewiesen, die aus der Zeit stammen als es mutmaßlich in Wuhan gerade losging, und auch schon vorher,
•    Deslandes et al., “SARS-CoV-2 was already spreading in France in late December 2019”, 3 May 2020, 106006, https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0924857920301643
 
•    Rafael Cereceda, „Coronavirus schon im März 2019 im Abwasser in Barcelona nachgewiesen“, 27.06.2020, https://de.euronews.com/2020/06/27/coronavirus-schon-im-marz-2019-im-abwasser-in-barcelona-nachgewiesen
 
Sie wissen doch gar nicht, wie das Corona-Virom in europäischen Lungen Ende 2019 ausgesehen hat. Dazu gibt es praktisch keine Daten. Und es ist stark davon auszugehen, dass das Originalvirus vom Fischmarkt in Wuhan schon längst wegmutiert und ausgestorben ist.
 
Und wo ist die Übersterblichkeit, wenn Sie auf die Allgemeinbevölkerung abheben? Es reicht kaum für die Hitzewelle 2018, und da müssen die direkten Folgen des Lockdowns, wie 40% weniger Herzinfarkte und Schlaganfälle in den Ambulanzen, noch herausgerechnet werden,
•    Bundesamt für Statistik, „Sonderauswertung zu Sterbefallzahlen des Jahres 2020“, https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen.html
 
Und was waren die Folgen der künstlichen Beatmung aufgrund der „Aerosol-Panik“ für die Übersterblichkeit? Kann man von Ihrer Forschungsförderung dazu eine objektive Antwort erwarten?
•    Sharon Begley, “New analysis recommends less reliance on ventilators to treat coronavirus patients”, statnews, April 21, 2020, https://www.statnews.com/2020/04/21/coronavirus-analysis-recommends-less-reliance-on-ventilators/
 
Da sind vielfach schwerstpflegebedürftige Menschen, teilweise dement, direkt aus dem Pflegeheim auf die Intensivstation gekommen.
•    Matthias Thöns, „Sehr falsche Prioritäten gesetzt und alle ethischen Prinzipien verletzt“, Deutschlandfunk, 11.4.2020, https://www.deutschlandfunk.de/palliativmediziner-zu-covid-19-behandlungen-sehr-falsche.694.de.html?dram:article_id=474488
 
Bei diesen Menschen wird der Atemreflex, wie Sie sagen, wochenlang, u.a. mit Fentanyl unterdrückt. Die wachen alle, wenn überhaupt, als Junkies wieder auf. Danach lernen Sie mühsam wieder selber zu atmen.
 
Seit April warnen in England ernstzunehmende Onkologen vor eine „Krebs-Zeitbombe“, u.a. aufgrund von wegen COVID-19 unterlassener und jetzt fehlender Vorsorge,
•    Stephen Matthews, Richard Marsden, Ben Spencer, “Fury over warning that another 35,000 cancer patients will die in a year due to treatment delays caused by Covid-19 as top experts fear actual toll will be even higher and attack ministers for failing to tackle the backlog”, Daily Mail, 6 July 2020, https://www.dailymail.co.uk/news/article-8492377/Another-35-000-cancer-patients-die-year-Covid-delays.html
 
Ist der Plan dies später pauschal den ohne Beweis unterstellten Langzeitfolgen von COVID-19 unterzuschieben?
 
Und als die allgemeine Maskenpflicht Ende April kam, war die Infektionskurve des RKI schon um 2/3 gefallen. Das kann man in jedem RKI Tagesbericht nachlesen. Was kann da der Beitrag gewesen sein?
 
Was Sie tun, ist, dass Sie sich Ihre vergangenen Entscheidungen schön reden und die Menschen damit weiterhin den Mutmaßungen der Medizin mit 15 – 19 conflict of interest mit der Pharmaindustrie aussetzen. In den Medien werden daraus Katastrophen-Nachrichten.
 
Inzwischen gibt es Katastrophen-Nachrichten zu angeblichen Folgen von milden COVID-19 Verläufen anhand von handverlesenen Patienten, von denen 35% gar keinen positiven SARS-CoV2 Test hatten, bei allen offenen Fragen zur Qualität der PCR Tests,
•    Paterson et al., “The emerging spectrum of COVID-19 neurology: clinical, radiological and laboratory findings”, Brain, 08 July 2020, https://academic.oup.com/brain/article/doi/10.1093/brain/awaa240/5868408
“Of 43 patients, 29 were SARS-CoV-2 PCR positive and definite, eight probable and six possible.”
 
Soll damit die Bevölkerung eingeschüchtert werden?
 
In dem Wort „Regierungsverantwortung“ steckt das Wort „Verantwortung“. Da kann man etwas mehr erwarten, als die „Wahrnehmung“, dass alles in Ordnung sei.
 
Wenn aus Ihrer Antwort eines deutlich wird, dann dass Sie zu keinem Zeitpunkt abgewogen haben, welche Folgen der Lockdown haben wird und wie viele Tote der Lockdown an sich gekostet hat und noch kosten wird.
 
Die Toten des Lockdown, das ist eine Verantwortung, der Sie und Ihre Fraktion sich werden stellen müssen.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis
 
 
 
Gesendet: Donnerstag, 09. Juli 2020 um 16:01 Uhr
Von: nese.erikli@gruene.landtag-bw.de
An: johannes.kreis@gmx.de
Betreff: WG: Bürgeranfrage: COVID-19 – das Wir-Gefühl und der Wissenschaftler als Podcaster


Sehr geehrter Herr Kreis,
 
herzlichen Dank für Ihre Mail an die grüne Landtagsfraktion. Als Sprecherin für Forschungspolitik beantworte ich Ihre Mail im Namen der gesamten Fraktion.
 
Ich nehme die Entwicklungen rund um das Corona-Virus anders wahr, als Sie. Ich finde nicht, dass in der Berichterstattung der Zeitungen und der Nachrichtensendungen Informationen über das marode Gesundheitssystem in Italien zurückgehalten werden. Ich finde, dass auch regelmäßig darüber berichtet wird, dass ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen, häufiger starke Krankheitsverläufe aufweisen und gegebenenfalls sterben.
Heftige Krankheitsverläufe und Todesfälle kommen aber auch bei Menschen vor, die weder Vorerkrankungen haben, noch zur älteren Kohorte gehören. Dieses Wissen ist für die Gesellschaft wichtig, um die Gefährlichkeit von Covid-19 besser einschätzen zu können. Deshalb finde ich es wichtig, dass in der Presse nicht ausschließlich von Fällen berichtet wird, die zu einer bestimmten älteren Kohorte zählen oder Vorerkrankungen aufweisen.
Es ist sehr verwegen von Ihnen zu behaupten, dass die Berichterstattung der Öffentlich-Rechtlichen Medien auf der Linie der jeweiligen Landesregierung liegen muss. Dem widerspreche ich deutlich, denn: Die Berichterstattung in Deutschland ist unabhängig!
 
Covid-19 ist nicht vergleichbar mit der saisonalen Virenwelle. Zwar sind beide Erkrankungen von einem Virus ausgelöst und der Verlauf der Erkrankung kann in beiden Fällen auch symptomlos erfolgen.
Covid-19 ist allerding mehr als eine reine Lungenkrankheit, denn Covid-19 kann sich in vielfältiger Weise und nicht nur in der Lunge, sondern auch in anderen Organsystemen manifestieren. Das zeigt besonders die obduktionsbasierte Covid-19-Forschung, die wir als Land nun verstärkt fördern wollen.
 
Bei einem schweren Covid-19-Verlauf dauert der Genesungsprozess länger als bei einer Grippe. Patientinnen und Patienten müssen oft wochenlang auf der Intensivstation beatmet werden. Es gibt immer mehr Indizien, dass Covid-19 Langzeitfolgen mit sich bringen kann, beispielsweise Kopfschmerzen, Fieber, Abgeschlagenheit, Atemnot und neurologische Folgen. Beide Erreger werden überwiegend über Tröpfchen oder auch über direkten Körperkontakt weitergegeben. Es mehren sich Hinweise, dass Covidd-19 zusätzlich auch über Aerosole übertragen wird.
Weitere Infos zur Vergleichbarkeit von Covid-19 mit der Grippe finden Sie hier: https://www.who.int/emergencies/diseases/novel-coronavirus-2019/question-and-answers-hub/q-a-detail/q-a-similarities-and-differences-covid-19-and-influenza
 
Ich bin auch davon überzeugt, dass wir durch die getroffenen Maßnahmen die Infektionszahlen massiv senken konnten. Für passgenaue Maßnahmen ist die Covid-19-Forschung eine wichtige Grundlage.
 
In Baden-Württemberg erweitern wir massiv die wissenschaftlichen Grundlagen für die politisch zu entscheidenden Corona-Maßnahmen. Hier eine Übersicht über die Fördermaßnahmen im Bereich Corona durch das Land:
•    Das Land hat 15 Millionen Euro für Covid-19-Forschung an den Medizinischen Fakultäten bereitgestellt.
•    Die Covid-19-Studie zur Virusverbreitung bei Kindern wurde vom Land finanziert. Die mit 1,2 Millionen Euro vom Land finanzierte Studie war Grundlage für die Öffnung von Kita, Kindergärten und Schulen in Baden-Württemberg.
•    Die Studie zum Medikament Hydroxychloroquin und Covid-19 wird vom Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg finanziert.
 
In Baden-Württemberg gibt es sehr viele wissenschaftliche Forschungen rund um das Thema Covid19. Hier eine Übersicht über die verschiedenen Projekte: https://mwk.baden-wuerttemberg.de/de/forschung/forschungslandschaft/covidsciencebw/
 
Ihre Einschätzung, dem Umgang mit Kritiker*innen nach teilte sich die Welt in Alleswisser und Nichtswisser, widerspreche ich mit Nachdruck. Ich erlebe die Diskussion um die Corona-Krise, so wie sie zumindest von der großen Mehrheit meiner Partei geführt wird, als leidenschaftlich, ernsthaft und daher auch angemessen. Es mag Ausnahmen geben, aber ich sehe keinen gesellschaftlichen Konsens aus Politiker*innen sowie ihren Angestellten, die Kritiker*innen dieses, wie sie schreiben, vermarktungsfähigen Konsens als Spinner abtun. 
 
Mit den besten Grüßen verbleibend
Nese Erikli
 
--
Nese Erikli
Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg
 
T +49 (0)711 - 2063 6104
F +49 (0)711 – 2063 146104
nese.erikli@gruene.landtag-bw.de
 
   
 
Fraktion GRÜNE im Landtag
von Baden-Württemberg
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70173 Stuttgart
 
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https://www.instagram.com/eriklinese
 
 
 
Von: Johannes Kreis <johannes.kreis@gmx.de>
Gesendet: Sonntag, 21. Juni 2020 16:27
An: Reichelt, Sabine <Sabine.Reichelt@gruene.landtag-bw.de>
Betreff: COVID-19 – das Wir-Gefühl und der Wissenschaftler als Podcaster – von der Dummheit
 
Betreff: COVID-19 – das Wir-Gefühl und der Wissenschaftler als Podcaster – von der Dummheit
 
Sehr geehrte Fraktion der Grünen im Landtag von Baden-Württemberg,
bei COVID-19 geht es schon lange nicht mehr um Wissenschaft und den objektiven, wertneutralen Erkenntnisgewinn. Es geht um einen gesellschaftlichen Konsens und das Wir-Gefühl zu diesem Konsens zu gehören.
Wie sonst ist es zu erklären, dass ein Bayerischer Rundfunk bis heute auf 30.000+ COVID-19 Tote in Italien verweist, ohne den Altersmedian von 80+ Jahren, zahlreiche Vorerkrankungen, katastrophale Tests und ein marodes Krankenhaussystem zu erwähnen.  Werden hier unangenehme Tatsachen ausgeblendet, in der Hoffnung, dass niemand es merkt? Wie dumm darf man bei der ARD sein? Vermutlich gibt es hier keine obere Grenze, solange die Berichterstattung auf der Linie der jeweiligen Landesregierung liegt.
Einerseits vermittelt das Wir-Gefühl im Konsens die angenehme Illusion das Richtige zu tun, zweitens, enthebt es der unangenehmen Notwendigkeit selber zu denken und drittens kann man Andersdenkende nach Belieben ausgrenzen und diskreditieren. 
Inzwischen ist klar, dass SARS-CoV2 schon im Dezember in Italien war. Daran ist nichts überraschendes, da der Virus mindestens seit derselben Zeit in Frankreich war. Wir können also ganz sachlich feststellen, dass alle phylogenetischen Analysen, die glaubten im Februar oder März länderübergreifende Infektionsketten nachweisen zu können, nichts weiter als die geographische Reihenfolge der  Tests nachgebildet haben. Niemand weiß, was bei SARS-CoV2 eine Vorwärts- oder eine Rückwärtsmutation ist. Dies drückt nur die Beziehung zu einer beliebig gewählten Referenz-Gensequenz von Januar 2020 aus China aus, die offensichtlich für Frankreich und Italien keine Rolle spielen kann.
Politiker argumentieren mit Mehrheiten. Und Politiker verweisen darauf, welche wissenschaftliche Meinung(!) mehrheitsfähig sei. Und kein Politiker macht Politik gegen eine Mehrheit. Nur muß man sich dann von der Vorstellung trennen, dass das irgendwas mit Wissenschaft zu tun hätte.
Die sozialen Medien verstärken das Wir-Gefühl und beschleunigen die Bildung eines solchen. Jeder kann an dem Gruppen-Konsens teilhaben, auch ohne räumliche Nähe. Dies ist alles nichts Neues. Neu ist allenfalls der podcastende nach BAT bezahlte Landesangestellte, der glaubt wöchentlich die neusten Vermutungen in die Welt posaunen zu müssen. Das geht nur solange die vorgetragenen Unterstellungen im Rahmen des Konsenses erfolgen. Rückblickend wird man viele dieser Damen und Herren wahrscheinlich treffender als „nützlich“ bezeichnen müssen.
Denn es wäre naiv anzunehmen, es gäbe keine Versuche den gesellschaftlichen Konsens zu vermarkten. Da ist die große Gefahr, schaut nur auf die Bilder, aber hier ist das gute Mittel, und gar nicht mal teuer, es soll doch Leben retten! Wer das kritisiert ist ein Spinner.
Merkwürdig nur, dass Bilder wie aus Italien in Dänemark, der Schweiz oder Österreich nicht zu sehen waren. Stattdessen berichtet man ausschließlich zu positiven Tests, ohne zu erwähnen, dass 99% aller positiv Getesteten keine oder nur milde Symptome zeigen. Und weiterhin fehlt jeder Hinweis, dass die Zahl der positiv Getesteten direkt von der Zahl der Tests abhängt.
In allen Ländern sterben im Rahmen der von der WHO so definierten Pandemie mit oder an COVID-19 zum weit überwiegenden Teil über-80 jährige Menschen in Pflegeheimen, die in der ebenso weit überwiegenden Zahl der Fälle durch Vorerkrankungen (Herz-Kreislauf, Diabetes, Demenz) vorbelastet waren. Das entspricht den jährlichen Folgen der saisonalen Virenwelle und nicht den Folgen eines  neuen Killer-Virus angeblich zoonotischen Ursprungs von einem Fischmarkt im Dezember 2019 in China. Daran ändert auch der Vergleich mit Gensequenzen in den Datenbanken nichts. Datenbanken, die einen Minimalst-Ausschnitt der Natur zeigen. Das meiste davon ist nur noch von historischem Interesse, da die herangezogenen Vergleichssequenzen, z.B. SARS1, schon seit Jahren nur noch in den Datenbanken aber nicht mehr in der Natur existieren. Und niemand hat 2003 gefragt, wer an und wer nur mit SARS1 gestorben war, solange nur der Test positiv war. Daran hat sich 17 Jahre später nichts geändert.
Aber, aus einem Konsens herauszukommen ist für eine Gruppe ein schwieriger und auch schmerzhafter Prozess. Ohne dass man einige bequeme, weil einfache, Wahrheiten über Bord wirft funktioniert das nicht. Ebenso wird man sich von einigen podcastenden Helden und Heldinnen trennen müssen. Einige versteigen sich inzwischen in die Behauptung, dass das Ausbleiben der prognostizierten 500.000+ Toten kein Fehler einer katastrophalen Prognose sei, sondern ein Beleg für den Erfolg der ergriffenen Maßnahmen. Maßnahmen, die dann wohl in Pflegeheimen nicht funktioniert haben.
Dünn, sehr dünn, was da von der Wissenschaft kommt.
Noch hält der Konsens und er wird wohl auch noch eine Weile halten. Zu schmerzhaft ist die Alternative. Kann es denn wirklich sein, dass die Wissenschaft so wenig weiß? All die Bundesverdienstkreuzträger mit den langen Titeln vor den Namen und den Milliarden-Budgets wissen tatsächlich so wenig?
Verständlich wird das erst, wenn man sich klar macht, dass man nicht erst Anfang 2020 aufgehört hat, wissenschaftlichen Standards zu folgen und stattdessen begann, die möglichst frühzeitige Kommerzialisierung von mutmaßlich objektiven Konsens-Ergebnissen in den Vordergrund zu stellen. Das fing schon viel, viel früher an.
Alles was man in den letzten Jahrzehnten(!) an Medaillen, Ehrungen, Preisen und Titeln angesammelt hat ist von sehr zweifelhaften Wert und keinerlei Beweis für die zugrundeliegenden wissenschaftlichen Behauptungen. Es ist einzig und allein Ausdruck eines von Menschen gemachten Konsenses und welches Ergebnis den Konsens zu bestätigen scheint.
Nirgendwo steht geschrieben, dass nach wissenschaftlichen Standards gewonnenes Wissen angenehm sein muß. Und doch eilt die biomedizinische Wissenschaft seit mehr als 30 Jahren angeblich von Erfolg zu Erfolg. Daran möchte man glauben. Leider hat sich das, auch durch kommerziellen Druck, weitgehend verselbstständigt und es ist einer neutralen Kontrolle entzogen. Nichts, was den Konsens verletzt, schafft es durch das vielfach beschworene Peer-Review.
Die fehlende unabhängige Kontrolle ist durch den Umgang mit den Kritikern ausreichend belegt. Dem Umgang mit den Kritikern nach teilte sich die Welt in die Alleswisser und die Nichtswisser, wobei die Mehrheit und die, die ihr folgen, natürlich auf der Seite der Alleswisser stehen. Die zudem noch die wirtschaftliche Macht darstellen.
Auch diese unterstellte Zweiteilung widerspricht jeder Erfahrung wie Wissen verteilt ist. Aber so ist eben der Konsens.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis



07.07.

Betreff: COVID-19 – Wo ist die Handschuhpflicht? – Das Vitamin D Problem: die Regierung blieb untätig
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
es macht wenig Sinn, das belegte Brötchen mit einer Maske vor dem Mund zu bestellen, um es dann mit den bloßen Fingern zu essen. Wo ist die Handschuhpflicht?
Es gibt sie nicht.
Und kaum jemandem fällt auf, dass die Maskenpflicht nur noch auf der politischen Ebene diskutiert wird.
Geht eigentlich niemand der Edelschreiber aus den Kultur- und Wissenschaftsressorts ab und zu mal durch deutsche Fußgängerzonen?
 
Die effektive Maskendichte in den Cafés ist 0,0. Und zum Ausfüllen der Adressliste benutzen alle seit 2 Monaten denselben Stift. Und in Bus und Bahn hält sich bislang noch jeder mit den Händen fest.
Das ist Politik an der Realität vorbei. Ebenso realitätsfern sind die zahlreichen Pro-Maskenpflicht-Kolumnen, deren Schreiber wohl auf ein Pluspünktchen von der Regierung hoffen.
 
Ein Grund mehr, wieder auf die sachliche Ebene zu kommen. Denn hier gibt es ernstzunehmende Fragen an die Regierungsverantwortlichen. Merkwürdigerweise stellt sie keiner.
 
Der Mensch braucht Sonne um das lebenswichtige Vitamin D zu bilden. Deshalb ist es sehr kritisch zu sehen, wenn nach einem langen Winter mit wenig Sonne die Menschen, und hier insbesondere alte Menschen, zwangsweise im Frühling und Frühsommer das Haus oder die Wohnung nicht verlassen dürfen.
 
An diesem Effekt besteht nicht der geringste Zweifel und verschiedene Ärzte hatten darauf hingewiesen. Die Tatsache als solche ist allgemein bekannt. Auch das RKI sollte davon gehört haben.
 
Es gibt verschiedene Studien, die zeigen, dass Menschen mit Vitamin D Mangel und hier wieder besonders die alten Menschen, einem vielfach höheren Sterberisiko durch COVID-19 ausgesetzt sind.
 
Es geht nicht um den Schutz vor einer Infektion, den es so oder so im Alltag nicht gibt. Es geht um den Krankheitsverlauf, wenn der Betroffene nicht wie die überwiegende Mehrheit symptomlos bleibt.
 
Und alte Menschen, besonders in Pflegeheimen, sind von COVID-19 Todesfällen weit überproportional betroffen. In der Schweiz und in Italien liegt der Altersmedian der mit oder an COVID-19 verstorbenen Frauen bei 86 Jahren bzw. 85 Jahren. Frankreich gibt für Männer und Frauen zusammen einen Altersmedian von 84 Jahren an. In Deutschland waren 2/3 der mit oder an COVID-19 Verstorbenen pflegebedürftig. Die Hälfte davon, 1/3, kam aus einem Pflegeheim.
 
Anmerkung: die Menge des gebildeten Vitamin D hängt auch von der Hautfarbe ab. Menschen mit dunkler Haut brauchen mehr Sonne für die gleiche Menge Vitamin D. Bei älteren Menschen ist diese Funktion zudem eingeschränkt.
 
Hier einige Veröffentlichungen zu Vitamin D, für dessen Bildung der menschliche Körper Sonnenlicht braucht.
 
•    Biesalski, “Vitamin D deficiency and co-morbidities in COVID-19 patients – A fatal relationship?”, NFS Journal, Vol 20, Aug 2020, pp. 10-21, https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2352364620300067
 
•    Ilie et al., “The role of vitamin D in the prevention of coronavirus disease 2019 infection and mortality”, Aging Clin Exp Res. 2020 May 6 : 1–4, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7202265/
 
•    Raharusuna et al., “Patterns  of  COVID-19  Mortality and Vitamin D: An Indonesian Study”, April 26, 2020, https://ultrasuninternational.com/wp-content/uploads/raharusun-et-al-2020_patterns_of_covid-19_mortality_and_vitamin_d_an_indonesian_study.pdf
 
•    Alipio, “Vitamin D Supplementation Could Possibly Improve Clinical Outcomes of Patients Infected with Coronavirus-2019 (COVID-19)”, April 9, 2020, https://ssrn.com/abstract=3571484
 
Auch die französische l’Académie Nationale de Médecine empfiehlt Vitamin D,
•    “Communiqué de l’Académie nationale de Médecine: Vitamine D et Covid-19”, 22 mai 2020, http://www.academie-medecine.fr/communique-de-lacademie-nationale-de-medecine-vitamine-d-et-covid-19/
 
Ist das Problem, dass der Preis für Vitamin D unter 1$ liegt und damit weit unter den 2500$ für eine 5-Tage Packung Remdesivir?
 
Es ist offensichtlich, dass Menschen die zu Hause eingesperrt werden, weniger Sonne abbekommen werden und folglich ein erhebliches Risiko besteht, dass es zu einem Vitamin D Mangel kommt.
 
Wir möchten die Bundesregierung und die Länderregierungen, besonders aber die Herren Spahn, Söder, Laschet und Lauterbach fragen, welche Maßnahmen getroffen worden waren, die negativen Folgen der Ausgangsbeschränkungen auf den Vitamin D Haushalt der alten Menschen zu kompensieren?
 
Welche Maßnahmen zur Verhinderung eines Vitamin D Mangels wurden aufgrund der bekannten Planspiele von den Experten empfohlen?
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis
 
 



04.07.

Betreff: COVID-19 – 86 Jahre und 85 Jahre: Altersmedian der mit oder an COVID-19 verstorbenen Frauen in der Schweiz und Italien
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
es gibt zu COVID-19 und der Art und Weise der Krisenbewältigung noch einige offene Fragen. Und es gibt Menschen, die darauf gerne Antworten hätten, z.B. 600.000 zusätzliche Arbeitslose, aber auch Angehörige von in Pflegeheimen Verstorbenen.
 
Wo ist die Abgrenzung von COVID-19 zu klassischen Coronaviren, die inzwischen von deutschen Virologen und sogenannten Wissenschaftsjournalisten als Erkältungsviren verharmlost werden,
•    Patrick  et al., “An Outbreak of Human Coronavirus OC43 Infection and Serological Cross-reactivity with SARS Coronavirus.”, Can J Infect Dis Med Microbiol. 2006 Nov; 17(6):330-6, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18382647
 
In diesem Zusammenhang hätten wir auch gerne das Ischgl Phänomen und 85% unbemerkte Infektionen erklärt. Reicht es hier, wenn Provinz-Virologen die Ergebnisse pauschal in Zweifel ziehen? 
Was ist mit den Antikörpern gegen klassische Coronaviren, übrigens auch bei Antikörper-Tests gegen SARS-CoV2? Vgl.
•    Braun et al., „Presence of SARS-CoV-2 reactive T cells in COVID-19 patients and healthy donors”, medxriv, 22.4.2020, https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.04.17.20061440v1
“We demonstrate the presence of S-reactive CD4+T cells in 83% of COVID-19 patients, as  well  as  in  34%  of SARS-CoV-2  seronegative  healthy  donors (HD),  albeit  at  lower frequencies.”
“In light of the very recent emergence of SARS-CoV-2, our data raise the intriguing possibility that pre-existing S-reactive T cells in a subset of SARS-CoV-2 seronegative HD represent cross-reactive clones raised against S-proteins, probably acquired as a result of previous exposure to HCoV. Endemic HCoV account for about 20% of “common cold” upper respiratory tract infections in humans.”
 
Wir möchten zudem darauf hinweisen, dass der Altersmedian der mit oder an COVID-19 verstorbenen Frauen in der Schweiz und Italien mit 86 Jahren bzw. 85 Jahren angegeben wird. Der Altersmedian bei mit oder an COVID-19 verstorbenen Männern ist 3-5 Jahre niedriger, wie es auch der natürlichen Lebenserwartung entspricht.
•    BAG, „Situationsbericht zur epidemiologischen Lage in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein - Woche 26 (22.-28.06.2020)“, https://www.bag.admin.ch/dam/bag/de/dokumente/mt/k-und-i/aktuelle-ausbrueche-pandemien/2019-nCoV/covid-19-woechentlicher-lagebericht.pdf.download.pdf/BAG_COVID-19_Woechentliche_Lage.pdf
 
•    ISS, “Characteristics of SARS-CoV-2 patients dying in Italy - Report based on available data on June 25th, 2020”, https://www.epicentro.iss.it/en/coronavirus/bollettino/Report-COVID-2019_25_june_2020.pdf
 
Übereinstimmend werden zahlreiche Vorerkrankungen angegeben. 97% bzw. 96% mit mindestens einer Vorerkrankung in der Schweiz und Italien. Italien gibt 60% mit 3 oder mehr Vorerkrankungen an. Das war noch nie anders. Diese Zahlen haben schon immer so ausgesehen, auch schon in Südkorea, die bzgl. COVID-19 zwei Wochen vor Europa waren.
•    KSID, “Analysis on 54 Mortality Cases of Coronavirus Disease 2019 in the Republic of Korea from January 19 to March 10, 2020”, .J Korean Med Sci. 2020 Mar 30;35(12):e132, https://www.jkms.org/Synapse/Data/PDFData/0063JKMS/jkms-35-e132.pdf
“The median age at death was 75.5 years old (interquartile range [IQR], 66–80; range, 35–93 years old). Men was 61.1% (33/54). Forty-nine patients (90.7%) had an underlying illness. The most common underlying illness was cardiovascular disease such as hypertension and heart diseases followed by diabetes, and neurologic diseases (mostly dementia and stroke).”
 
In Frankreich beträgt der Altersmedian der mit oder an COVID-19 Verstorbenen 84 Jahre (Männer und Frauen zusammen).
•    Santé publique, „COVID-19 - Point épidémiologique hebdomadaire du 25 juin 2020“, https://www.santepubliquefrance.fr/maladies-et-traumatismes/maladies-et-infections-respiratoires/infection-a-coronavirus/documents/bulletin-national/covid-19-point-epidemiologique-du-25-juin-2020
 
Warum ist das so? Viele Menschen werden erst gar nicht so alt.
Diese Altersstruktur der mit oder an COVID-19 Verstorbenen in Schweden ist identisch.
•    “Folkhälsomyndigheten - Antal fall av covid-19 i Sverige: Avlidna per åldersgrupp”, https://experience.arcgis.com/experience/09f821667ce64bf7be6f9f87457ed9aa
 
Auch hier liegt der Altersmedian der mit oder an COVID-19 Verstorbenen in der Altersgruppe der 80 - 90 Jährigen.
Und warum schaffen positive Meldungen zu Schweden es nur vereinzelt in die Nachrichten?
•    Klaus Wedekind, „WHO muss Fehler eingestehen - Langfristig könnte Schweden richtig liegen“, n-tv, 28. Juni 2020, https://www.n-tv.de/panorama/Langfristig-koennte-Schweden-richtig-liegen-article21876864.html
 
Das hohe Alter der mit oder an COVID-19 Verstorbenen fügt sich in das Bild der Pflegeheim-Epidemie,
•    Comas-Herrera et al., “Mortality associated with COVID-19 outbreaks in care homes: early international evidence”, updated 21 May 2020, https://ltccovid.org/wp-content/uploads/2020/05/Mortality-associated-with-COVID-21-May-6.pdf
 
Warum haben Lock-Down und Kontaktsperre bei Über-80 Jährigen in Pflegeheimen nicht funktioniert?
Schon bei den Intensivpatienten wurde frühzeitig auf den hohen Anteil von 40% schwerstpflegebedürftiger Menschen hingewiesen,
•    Matthias Thöns, „Sehr falsche Prioritäten gesetzt und alle ethischen Prinzipien verletzt“, Deutschlandfunk, 11.4.2020, https://www.deutschlandfunk.de/palliativmediziner-zu-covid-19-behandlungen-sehr-falsche.694.de.html?dram:article_id=474488
 
Die kamen auf die Intensivstation, teilweise dement, und wurden aufgrund der Panik vor Aerosolen sofort an die künstliche Beatmung angeschlossen. Kurz danach waren viele tot. Wenn man bei Über-80 Jährigen den Atemreflex mit Fentanyl unterdrückt, dann ist da nicht mehr viel zu erwarten.  
•    Sharon Begley, “New analysis recommends less reliance on ventilators to treat coronavirus patients”, statnews, April 21, 2020, https://www.statnews.com/2020/04/21/coronavirus-analysis-recommends-less-reliance-on-ventilators/
 
Und was ist mit den Berichten zur sogenannten Palliativbehandlung?
•    Tassilo Hummel, „Was hat Frankreich mit den Alten gemacht?“, Zeit.de, 25. April 2020, https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-04/coronavirus-frankreich-triage-altenheime-todesfaelle
"Als einzige Maßnahme hat er ihr Palliativmedikamente verordnet. Also in Wirklichkeit hat er sie gar nicht behandelt. Sie wurde zum Tode verurteilt."

Ist das ärztliche Kunst?
Dieselbe Ärzteschaft veröffentlicht Artikel mit zusammen 15 conflict of interest in denen bei im Median 76 Jahre alten Menschen, zumeist mit mehreren Vorerkrankungen, zwanghaft nach Zusatzbeiträgen eines mutmaßlich neuen Erregers zoonotischen Ursprungs gesucht wird,
•    Puelles et al., „Multiorgan and Renal Tropism of SARS-CoV-2”, NEJM DOI: 10.1056/NEJMc2011400, May 13, 2020, https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMc2011400
- das mittlere Alter, berechnet aus 22 Personen für die das Alter angegeben war, betrug 76 Jahre (Abbildung 1 der Veröffentlichung).
 
- 100% der  Verstorbenen hatten mindestens 1 Vorerkrankung, 77% hatten mindestens 2 Vorerkrankungen. Den Cutoff-Value zu der Anzahl der Vorerkrankungen in Abbildung 1 hat man ohne Angabe eines Grundes auf 2 gesetzt.
 
- 22 Verstorbenen litten unter einer kardiovaskulären Vorerkrankung. Für 13 Verstorbene werden 2 oder mehr kardiovaskuläre Vorerkrankungen angegeben.
 
- Nur bei 2 von 27 Verstorbenen wurden erhöhte Proteinwerte im Urin nachgewiesen (Tabelle S1 des Anhangs). Bei einem der beiden Verstorbenen mit erhöhten Proteinwerten bestand eine Nierenvorerkrankung, aber es gab keinen PCR Nachweis von SARS-CoV2 in den Nieren.
 
Im Ergebis stellt sich das dann so dar, vgl. ebenda.
“On the basis of these findings, renal tropism is a potential explanation of commonly reported new clinical signs of kidney injury in patients with Covid-19, even in patients with SARS-CoV-2 infection who are not critically ill. Our results indicate that SARS-CoV-2 has an organotropism beyond the respiratory tract, including the kidneys, liver, heart, and brain, and we speculate that organotropism influences the course of Covid-19 disease and, possibly, aggravates preexisting conditions.”
 
Die Unterstellungen, Spekulationen und Mutmaßungen von Puelles et al. werden dann so zitiert.
•    Rohn et al., „COVID-19 und die Niere“, Nephrologe. 2020 Jun 26 : 1–6, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7318905/
“Obduktionsstudien konnten zeigen, dass die menschliche Niere ein spezifisches Ziel für eine SARS-CoV-2-Infektion darstellt.“
 
Und dies unter Außerachtlassung der teilweilweise jahrelangen Medikation der Betroffenen gegen ihre Vorerkrankungen und deren Wirkung auf die Nieren. Einer der Autoren von Rohn et al., ein Herr Witzke, kommt allein(!) auf 19 conflict of interest, vgl. ebenda,
„O. Witzke erhielt Forschungsstipendien für klinische Studien, Referentenhonorare und Reisekosten von Amgen, Alexion, Astellas, Basilea, Biotest, Bristol-Myers Squibb, Correvio, Chiesi, Gilead, Hexal, Janssen, Dr. F. Köhler Chemie, MSD, Novartis, Roche, Pfizer, Sanofi, TEVA and UCB.“
 
Wo sind hier die „dimensionierenden Erläuterung des wissenschaftlichen Kontextes“, wie Johannes Schneider und Carolin Ströbele von der ZEIT einfordern?
•    Johannes Schneider, Carolin Ströbele, „Auf dem Boulevard der Wissenschaft“, Zeit.de, 26. Mai 2020, https://www.zeit.de/kultur/2020-05/christian-drosten-corona-studie-bild-boulevardjournalismus
 
Warum ist in Deutschland vollkommen untergegangen, dass es in England wahrscheinlicher ist, dass ein Kind vom Blitz getroffen wird, als dass es an COVID-19 stirbt?
•    Thomas Burrows, “Pupils are more likely to be hit by LIGHTNING than die of coronavirus new figures show as calls to reopen schools grow”,  10 Jun 2020, https://www.thesun.co.uk/news/11825816/pupils-more-likely-hit-lightning-than-die-coronavirus/
 
Was für eine unglaubliche Panikmache hat man hier den Eltern zugemutet?
 
Von Spiegel-Online über WELT und FAZ bis zur ZEIT und SZ werden die epidemiologischen Daten zu COVID-19 aus China angezweifelt. Von Datenfälschung und einer Verschwörung ist in den Medien zu lesen. Wenn aber Chinesen vor Schweineviren warnen, mit Unterstützung des chinesischen Außenministeriums, bestehen an der Lauterkeit chinesischer Forscher keine Zweifel. 
•    Reuters, „Chinesische Wissenschaftler warnen vor neuer Schweinegrippe“, 30. Juni 2020, https://de.reuters.com/article/virus-china-studie-idDEKBN241196?il=0
 
mit Verweis auf,
•    Sun et al., “Prevalent Eurasian avian-like H1N1 swine influenza virus with 2009 pandemic viral genes facilitating human infection”, PNAS, June 29, 2020, https://www.pnas.org/content/early/2020/06/23/1921186117
 
Es gibt keinen Grund die chinesischen Zahlen zu COVID-19 in Zweifel zu ziehen, da sie den Zahlen aus Island, Dänemark, der Schweiz, Österreich und Südkorea 1:1 entsprechen.
Wo sind die Bilder aus Island? Oder aus Dänemark? Stattdessen wird, auch von deutschen Virologen, mit Sargbildern aus den USA, Brasilien und Italien argumentiert. In keinem Land ist COVID-19 so politisch überformt wie in den USA und Brasilien.
 
Die chinesische Arbeit zeigt aber auch, dass 20% der Jüngeren unter den untersuchten Arbeiter positiv auf einen Nachweis von Antikörpern gegen die Schweineviren reagierten (insgesamt ca. 10%). Das ist nicht erst seit 2011 so, dass Lebewesen Viren austauschen. Das ist seit einigen Hundertmillionen Jahren der Evolution so. Es ist naheliegend, dass sich genau deshalb im Rahmen der Evolution breitbandig wirkende Antikörper gebildet haben, siehe auch oben Braun et al..
Und wo ist die niedrigere Lebenserwartung von Schweine- und Rinderzüchtern, Hundehaltern oder Mitgliedern in Reit- und Fahrvereinen? Was weiß die Wissenschaft, das über hätte, könnte und müßte hinausgeht?
Warum werden Daten zum sehr hohen Altersmedian der mit oder an COVID-19 Verstorbenen oder den zahlreichen Vorerkrankungen beiseite gewischt, sobald die Möglichkeit besteht auf der molekularen Ebene zu spekulieren? Soll das Ignorieren des Offensichtlichen ein Zeichen besonderer Qualifikationen sein?
 
Auch untergegangen ist, dass die US-amerikanische Gesundheitsbehörde FDA ihre Ausnahmegenehmigung für Chloroquine Präparate mit Hinweis auf tödliche Nebenwirkungen zurückgezogen hat.
•    “FDA News Release - Coronavirus (COVID-19) Update: FDA Revokes Emergency Use Authorization for Chloroquine and Hydroxychloroquine”, June 15th 2020, https://www.fda.gov/news-events/press-announcements/coronavirus-covid-19-update-fda-revokes-emergency-use-authorization-chloroquine-and
 
Das ist genau das, worauf Dr. Wodarg seit Wochen hingewiesen hatte. Insbesondere die tödliche Wirkung von Chloroquine bei Menschen mit genetisch bedingtem Glucose-6-Phosphate Dehydrogenase Mangel, der in Afrika und Menschen mit afrikanischen Vorfahren häufig ist.
Zum Dank wurde Dr. Wodarg von der Tagessschau und anderen sogenannten Leitmedien eimerweise mit Dreck überschüttet.
 
Stattdessen werden neue Medikamente gehypt, wie Remdesivir, dass für die Ebola-Therapie zu giftig war, aber jetzt 2500 $ pro 5-Tage Packung kostet. Eine Kommission hat den Preis bestimmt. Die gesetzliche Krankenversicherung als Selbstbedienungsladen.
 
Und wo ist die Aufarbeitung der Lockdown-Toten? Siehe auch oben zur künstlichen Beatmung und zur Palliativtherapie. Es werden zudem bis zu 40% weniger Herzinfarkte und Schlaganfälle in den Ambulanzen angegeben.
•    dts Nachrichtenagentur, „AOK-Studie: Aufnahmediagnosen schwerer Krankheiten stark gesunken“, 14. Mai 2020, https://www.oldenburger-onlinezeitung.de/nachrichten/aok-studie-aufnahmediagnosen-schwerer-krankheiten-stark-gesunken-41753.html
 
Was ist mit zusätzlichen Toten aufgrund unterlassener Krebsvorsorge?
 
Das Bundesamt für Statistik nimmt sich zwischendurch die Zeit seine Server umzuziehen. Gerne, falls die Kurven danach nicht anders aussehen.
•    Bundesamt für Statistik, „Sonderauswertung zu Sterbefallzahlen des Jahres 2020“, https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen.html
 
Die aus dem Rauschen konstruierte Minimalst-Übersterblichkeit ab Mai(!) soll die Wirkung eines neuen Killervirus sein, der schon in 2019 in Spanien, Frankreich und Italien war? Es reicht kaum für die Hitzewelle von 2018.
Wo ist die Diskussion dazu?
•    Deslandes et al., “SARS-CoV-2 was already spreading in France in late December 2019”, 3 May 2020, 106006, https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0924857920301643
 
•    Rafael Cereceda, „Coronavirus schon im März 2019 im Abwasser in Barcelona nachgewiesen“, 27.06.2020, https://de.euronews.com/2020/06/27/coronavirus-schon-im-marz-2019-im-abwasser-in-barcelona-nachgewiesen
 
Und wer rechnet endlich die Folgen der vorschnellen künstlichen Beatmung und der 40% weniger Herzinfarkte und Schlaganfälle in den Ambulanzen aus der Statistik heraus?
 
Wie viel oder besser wie wenig von den Folgen der von den Experten empfohlenen Lock-Down Maßnahmen wurden denn in den bekannten Planspielen mit eingerechnet? 
Ist das Herumeiern zu Masken und 1.5m Mindestabstand das Ergebnis dieser Expertenrunden gewesen? Bis Mitte März sind 10+ Mio. Pendler zweimal täglich mit Bus und Bahn gefahren und das oben ohne.
Auf die schon kurzfristigen, negativen Folgen wie die Unterversorgung anderer Krankheiten, siehe oben, die Flucht von ausländischen Pflegekräften, die Folgen der Zwangsisolation von Über-80 Jährigen sowie zunehmende Depressionen und Suizide ist niemand gekommen? Ganz zu schweigen von den katastrophalen wirtschaftlichen Folgen, die auch auf das Gesundheitssystem durchschlagen werden?
Glaubt jemand, dass diese Fragen einfach weggehen werden? Oder tut man dies einfach als Nörgelei von Ewigunzufriedenen ab?
 
Wie geht es weiter? So wie es bisher gelaufen ist. Kritische Stimmen werden weiter zum Schweigen gebracht oder schlicht ignoriert und Kommissionen werden festlegen, was passiert ist.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis
 

30.06.

Betreff: COVID-19 – zu der Rolle von Agenturmeldungen – keine erhöhte Sterblichkeit bei Schweinezüchtern
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
es ist auffallend, dass Nachrichten es nur selektiv in die Agenturmeldungen schaffen, die dann in der Regel ohne „dimensionierende Erläuterungen des wissenschaftlichen Kontextes“ seitens der Edelschreiber der Kultur- und Wissensressorts verbreitet werden.
Die Nachricht, dass die WHO ihre Einschätzung zu Schweden korrigieren mußte, hat es laut n-tv nicht in die Agenturmeldungen geschafft, vgl.
•    Klaus Wedekind, „WHO muss Fehler eingestehen - Langfristig könnte Schweden richtig liegen“, n-tv, 28. Juni 2020, https://www.n-tv.de/panorama/Langfristig-koennte-Schweden-richtig-liegen-article21876864.html
„Und so attestiert die WHO in der E-Mail Schweden, es sei dem Land durch Einbindung der Gesellschaft gelungen, die Verbreitung auf einem Niveau zu halten, das das Gesundheitssystem bewältigen könne. Tegnell muss aber damit leben, dass außer "Bloomberg" so gut wie kein internationales Medium die WHO-Korrektur weitergab, da sie es nicht in die Agenturmeldungen schaffte.“
 
Schweden hatte zu Recht darauf verwiesen, dass der Anstieg der positiv Getesteten auf eine starke Ausweitung der Testaktivitäten zurückzuführen war, was am Ende auch von der WHO zugestanden wurde. Das Verhältnis „positiv Getestete“ zu „Anzahl Tests“ war konstant geblieben.
Anmerkung: dies wirft auch ein merkwürdiges Licht auf die Bemühungen von Kanzlerkandidat in spe Markus Söder, die Tests in Bayern stark auszuweiten.
 
Auf der anderen Seite haben Mutmaßungen zur Schweinegrippe keine Probleme über Agenturmeldungen verbreitet zu werden, vgl. stellvertretend,
•    Reuters, „Chinesische Wissenschaftler warnen vor neuer Schweinegrippe“, 30. Juni 2020, https://de.reuters.com/article/virus-china-studie-idDEKBN241196?il=0
 
mit Verweis auf,
•    Sun et al., “Prevalent Eurasian avian-like H1N1 swine influenza virus with 2009 pandemic viral genes facilitating human infection”, PNAS, June 29, 2020, https://www.pnas.org/content/early/2020/06/23/1921186117
 
Die Schweinegrippe 2009 war nachweislich ein Fake, woran sich aber heute kaum einer erinnern kann. Ebenso wenig wie an die Rolle, die der viel gescholtenen Dr. Wodarg damals bei der Aufklärung gespielt hatte.
Was die Agenturmeldung nicht sagt, ist, dass 20% der Jüngeren unter den untersuchten Arbeiter positiv auf einen Nachweis von Antikörpern gegen diese Viren reagierten (insgesamt ca. 10%). Viren, im Plural, weil diese natürlich mutierten und insgesamt 179 Varianten nachgewiesen wurden. So ist das in der Natur, schon seit einigen Millionen Jahren.
Wo ist nun die erhöhte Sterblichkeit bei den Schweinezüchtern? Wer hat davon schon mal gehört, sagen wir, in den letzten 1000 Jahren? Auch aus China wird dazu nichts berichtet.
 
Anmerkung: die hohe Prävalenz (Häufigkeit) von Schweinviren bei Schweinezüchtern läßt es ratsam erscheinen, die Ergebnisse bei Tönnies im Hinblick auf Kreuzreaktionen mit tierischen Coronaviren zu hinterfragen.
 
Oder was ist mit Pferden, Hunden, Katzen und Meerschweinchen, die seit Jahrtausenden engsten Umgang mit den Menschen haben? Und das in der Vergangenheit unter ganz anderen hygienischen Bedingungen als heute.
Wo ist die erhöhte Sterblichkeit bei Hundehaltern oder Mitgliedern in Reit- und Fahrvereinen?
Aber es werden natürlich hilfreiche Geister zitiert, die sofort vor der potentiellen Gefahr warnen. Die Wissenschaft hält 2 Gensequenzen hoch und spekuliert über den genetischen Abstand. Passt nur nicht zur Alltagserfahrung.
Wann liefert die Wissenschaft endlich handfeste Beweise, anstatt die Bevölkerung mit wilden Spekulationen in Panik zu versetzen? Panik, die Menschenleben kostet.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis
 



29.06.

Betreff: COVID-19 - Coronavirus schon im März 2019 im Abwasser in Barcelona nachgewiesen
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir möchten darauf hinweisen, dass es jetzt einen dritten Nachweis von SARS-CoV2 in Europa vor dem offiziellen Ausbruch und ohne direkten Link zu China gibt, diesmal sogar im März 2019,
•    Rafael Cereceda, „Coronavirus schon im März 2019 im Abwasser in Barcelona nachgewiesen“, 27.06.2020, https://de.euronews.com/2020/06/27/coronavirus-schon-im-marz-2019-im-abwasser-in-barcelona-nachgewiesen
 
Zu den beiden anderen Nachweisen, vgl.
•    Deslandes et al., “SARS-CoV-2 was already spreading in France in late December 2019”, 3 May 2020, 106006, https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0924857920301643
“Moreover, the absence of a link with China and the lack of recent foreign travel suggest that the disease was already spreading among the French population at the end of December 2019.”
 
•    ISS, “CS N°39/2020 - Studio ISS su acque di scarico, a Milano e Torino Sars-Cov-2 presente già a dicembre”, 18 giugno 2020, https://www.iss.it/web/guest/primo-piano/-/asset_publisher/o4oGR9qmvUz9/content/id/5422725
 
Was heißt das jetzt?
Wischt man solche  Ergebnisse jetzt vom Tisch und läßt sich von den Vorzeige-Virologen erklären warum das alles nicht relevant ist?

Oder nimmt man das endlich mal ernst und wundert sich nicht mehr, dass die weit überwiegende Mehrzahl der positiv Getesteten keine oder nur milde Symptome zeigen? Weil SARS-CoV2 schon Monate vor dem offiziellen Ausbruch im Umlauf war?
Was ist hier los? Jeder der Englisch versteht wird zum Analphabeten erklärt? Wissenschaftliche Ergebnisse werden nur noch verkündigt?
Wann kommt Frau Protzer und die Herren Drosten und Kekulé endlich mit Beweisen für die Zoonose, die im Dezember 2019 in Wuhan auf dem Fischmarkt stattgefunden haben soll?
Wonach wird unser Land gesteuert? Hat die Politik hier überhaupt noch was zu sagen?
Was ist hier los?
Johannes Kreis
 
 




27.06.

Betreff: COVID-19 – eine Test-Diskussion droht den wesentlichen Punkt zu verdecken

Sehr geehrte Mitglieder des MWGFD,
wir möchten diesen Punkt noch einmal ausdrücklich betonen: das was die Pharmaindustrie und alle treibenden Kräfte hinter der von der WHO definierten Pandemie brauchen ist ein Killervirus.
Es geht nicht ohne Killervirus.
Es geht aber mit schlechten Tests, die dann logischerweise im Laufe der Zeit besser werden. Man lernt eben dazu. Wenn ein Killervirus droht, sind schlechte Tests besser als keine, usw.
Aber, eine Test-Diskussion droht eben diesen einen wesentlichen Punkt zu verdecken:
Wie gefährlich ist COVID-19 im Verhältnis zur saisonalen Viruswelle?
 
Bei den mit oder an COVID-19 Verstorbenen sind wir nach 4 Monaten Krise immer noch bei Über-80 Jährigen, vielfach pflegebedürftig, und Menschen mit ein oder mehreren Vorerkrankungen (Herzkreislauf, Bluthochdruck, hohes Übergwicht und Diabetes).
Die Tests können auch nicht beantworten, wofür SARS-CoV2 tatsächlich ursächlich ist, wenn man an die Koch’schen Postulate denkt.
Auch neue Tests vermeiden nicht das Problem der Kreuzreaktionen. Denn auch die klassischen Coronaviren mutieren.
Und: SARS-CoV2 wird aus jedem Testfenster früher oder später herausmutieren. Bei der weiterhin offenen Frage, ob man bei jeder Mutation, und die sind zahlreich, überhaupt von demselben Pathogen sprechen kann. Die Virologie tut dies.
Das alles führt dazu, dass man nicht mehr von dem eigentlichen Problem spricht, nämlich, sterben mehr Menschen als sonst, d.h. gibt es einen neuen Killervirus zoonotischen Ursprungs? Und danach sieht es überhaupt nicht aus. Von dieser Annahme leiten sich aber alle Maßnahmen ab.
Für Ärzte ist es schwer, sich von der Hoffnung zu trennen, mit PCR hätte man die langersehnte Objektivierung der Diagnose auf molekularer Ebene gefunden.
Und in Bezug auf COVID-19 wäre hinzuzufügen, was wird eigentlich diagnostiziert? Einige Virenbruchstücke? Eine Infektion? Welche Symptome sind nun eigentlich charakteristisch? Die CDC hatte im Mai eine laufende Nase („runny nose“) zu der Liste der COVID-19 Symptome hinzugefügt.
•    CDC, „Symptoms of Coronavirus“, last reviewed: May 13, 2020, https://www.cdc.gov/coronavirus/2019-ncov/symptoms-testing/symptoms.html
 
Sie sehen, welches weitere Problem besteht. Alltagssymptome werden scheinbar objektiviert und es droht eine Übertherapie von Menschen, die sonst nach 2-3 Tagen wieder symptomfrei wären. Hier darf man auch die suggestive Kraft der Testergebnisse nicht unterschätzen. Dazu kommt der soziale Druck.
In diesem ganzen Kontext sollte man sich nicht der Möglichkeit verschließen, dass man insgesamt auf molekularer Ebene sehr viel weniger weiß, als man glaubt. Das gilt insbesondere für die Virologie.
He et al. greifen einige Aspekte zu den Problemen mit neuen und überhastet eingeführten Methoden auf,
•    He et al., “While it is not deliberate, much of today's biomedical research contains logical and technical flaws, showing a need for corrective action.”, Int J Med Sci. 2018 Jan 19;15(4):309-322, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29511367
 
Dies ist eine sehr schwierige Diskussion, die weite Teile der Bevölkerung aber auch der Politik derzeit überfordert. Denn auch hier kommt man schnell wieder zu Detaildiskussionen, Kommissionen, Stellungsnahmen, Gutachten, Studien, etc., die von dem wesentlichen Punkt wieder ablenken: was ist die Gefahr? In der Zwischenzeit handelt man aufgrund der angenommenen Gefahr, sicher ist sicher.
Deshalb ist es wichtig auf den Punkt zu fokussieren, den alle verstehen und der einigermaßen nachzuweisen ist: die fehlende Übersterblichkeit im Verhältnis zur saisonalen Welle.
•    Bundesamt für Statistik, „Sonderauswertung zu Sterbefallzahlen des Jahres 2020“, https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen.html
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis
 



27.06.

Betreff: COVID-19 – Wissensschausteller von des NDR Gnaden
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
gibt es in der medialen Aufbereitung von COVID-19 einen tiefstes Niveau? Wenn ja, dann ist man mit dem Grimme-Preis des NDR an Deutschlands Vorzeige-Virologen diesem einen deutlichen Schritt näher gekommen.
Es lohnt sich nicht, viele Worte zu dieser Auffassung von Wissenschaft zu machen, aber es soll auch nicht gänzlich unkommentiert bleiben.
Es ist allgemein zu konstatieren, dass in den meisten Medien vielfach die Auffassung zu dominieren scheint, dass es eine Art Instant-Wissenschaft gäbe, die auf Knopfdruck die gewünschten Ergebnisse liefert. Und dies immer auf der von den Redakteuren vorgegebenen Linie. 
Eigentlich kann man sich zurücklehnen und sich von den medial gebackenen Helden die Welt erklären lassen.
Herr Dr. Kekulé wird sich ärgern, dass sein eigener Podcast nicht berücksichtigt wurde. Ebenso Herr Lauterbach, der mit seinen Fernsehkapriolen durchaus Unterhaltungswert hat.
Denn das ist wohl der neue Maßstab in der Wissenschaft: Unterhaltungswert. Die Krise zum Miterleben. Dass es hier nebenbei um Menschen und Menschleben geht, geht unter.
Hier ist ein ganzes Volk auf Basis von Vermutungen einer Handvoll medial kreierter Vorzeige-Wissenschaftler in einem Hinterzimmmer-Prozess in einen Lockdown getrieben worden, mit bislang unabsehbaren gesundheitlichen, wirtschaftlichen und politischen Folgen. Es ist davon auszugehen, dass die Panikmaßnahmen zu COVID-19 Menschenleben gekostet haben und auch noch kosten werden. 40% weniger Herzinfarkte und Schlaganfälle in den Ambulanzen, Panik, Angst und Stress bei Über-80 Jährigen, vorschnelle künstliche Beatmung, an die sich keiner mehr erinnern will, Depressionen, Verschuldung, Suizide, der wirtschaftliche Ruin. Die Liste ist lang.
Aber kein Thema für die Instant-Wissenschaft.
Und in der Abwägung, wo sind denn nun belastbare Beweise für die Gefährlichkeit von COVID-19 im Verhältnis zur saisonalen Virenwelle? Wo ist in den Folgen zu sehen, dass positiv Getestete (abgesehen von den grottenschlechten Tests) einem zusätzlichen Sterberisiko ausgesetzt sind?
Menschen unter 65 ohne Vorerkrankungen sind von Todesfällen praktisch nicht betroffen, stattdessen trifft es weit überwiegend pflegebedürftige Über-80 Jährige. Das ist bedauerlich, aber jeden Winter so.
Die vom Bundesamt für Statistik konstruierte Übersterblichkeit ab Mai (ohne Abzug des Lockdowns!) ist auf dem Niveau der Hitzewelle von 2018 und von statistischem Rauschen der jahreszeitlichen Kurven nicht zu unterscheiden, und das bei einem Erreger der mindestens seit Dezember 2019 in Europa war. 99% der positiv Getesteten zeigen keine oder nur milde Symptome. Der Virusstamm mutiert beim Zusehen, aber jedes Mal ist dasselbe Pathogen entstanden?
Das wirft Fragen auf. Oder sollte es zumindest. Nicht beim NDR.
Das Vorgehen ist von wissenschaftlicher Selbstbefriedigung kaum noch zu unterscheiden. So werden katastrophal daneben liegende Prognosen zitiert, und das Ausbleiben der Horror-Todeszahlen als Erfolg verkauft. Hier greift das Prinzip der Instant-Wissenschaft und nützliche Vorzeige-Wissenschaftler bringen genau zum richtigen Zeitpunkt die (einzelne) Modelrechnung.
Das ist Wissenschaft durch Verkündigung.
Daneben ist das Berichten von Tatsachen, auch wenn sie in jedem RKI Tagesbericht stehen, eine gefährlich Sache, wie diejenigen erfahren mußten, die leichtsinnigerweise öffentlich darauf hingewiesen haben, dass in Deutschland 2/3 aller mit oder an COVID-19 Verstorbenen aus Pflegeheimen kommen oder pflegebedürftig sind und im Mittel über 80 Jahre alt sind. Für einen neuen Killervirus ist das bemerkenswert selektiv.
Wer will das hören? Oder vielleicht besser: wer sollte das hören? Folgerichtig ist davon wenig bis gar nichts zu lesen oder zu hören. Denn es wirft auch die Frage auf, warum die Kontaktsperren in Pflegeheimen keine Schutzwirkung entfaltet haben.
Geht es hier um einen Preis für die Aufbereitung von Information? Information à la NDR.
Ebenso schlagen die ARD-Sender zusammen mit dem Rest der Edeljournalisten aus den Kultur- und Wissensressorts auf die Bild-Zeitung ein, die es gewagt hatte, kritische Stimmen aufzugreifen. Hat man sowas schon gehört! Kritische Stimmen! Und dann auch noch eine andere Auffassung als die der Haus- und Hof-Wissenschaftler der öffentlich-rechtlichen Sender!
Dementsprechend ist der mediale Aufruhr in Großbritannien zu der Feststellung David Spiegelhalters, dass Kinder eher an einem Blitzschlag sterben, als an COVID-19, hierzulande vollkommen  untergegangen. Es stört wohl das Gesamtbild.
Die schlechte Nachricht ist nun, dass das leider mit Wissenschaft und der Lehre von der Natur nichts, aber auch gar nichts zu tun hat. Es ist beschämend.
Es ist keine Wissenschaft auf der molekularen Ebene zu mutmaßen und gleichzeitig das offensichtliche Fehlen eines Killervirus in der Statistik zu ignorieren. Institutsdirektoren sollten so etwas wissen und es wirft ein merkwürdiges Licht auf das Auswahlverfahren für solche Stellen.
Solche  Leute sind wissenschaftlich nicht mehr ernst zu nehmen. Hier fehlt es wohl auch am Anspruch. Und mehr Worte sollte man dazu nicht verlieren.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis
 


25.06.

Betreff: Replik an Frau Dr. Ulrike Protzer – zu der Qualität der wissenschaftlichen Basis auf der unser Land regiert wird
 
Sehr geehrte Frau Dr. Protzer,
zu Ihren Aussagen, wie von RTL wiedergegeben, folgende Anmerkungen,
•    RTL, „Haben sich die Experten beim Coronavirus geirrt? - Immunologe Beda M. Stadler: Es sind mehr Menschen immun, als Virologen denken“, 24.6.2020, https://www.rtl.de/cms/virologen-annahmen-zum-coronavirus-falsch-immunologe-beda-m-stadler-von-grundimmunitaet-ueberzeugt-4563371.html
 
Drei Ihrer Aussagen zu COVID-19/SARS-CoV2 sind entweder falsch oder ohne Beleg.
 
1) Auch klassische Coronaviren („Erkältungsviren“) können auf die Intensivstation und auch zum Tod führen und dies vor allem bei alten Menschen in Pflegeheimen, wie dies auch bei COVID-19 der Fall ist.
•    Patrick et al., “An Outbreak of Human Coronavirus OC43 Infection and Serological Cross-reactivity with SARS Coronavirus.”, Can J Infect Dis Med Microbiol. 2006 Nov; 17(6):330-6, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18382647
 
Der Altersmedian der mit oder an COVID-19 Verstorbenen in Deutschland beträgt 82 Jahre, in der Schweiz und Frankreich 84 Jahre. In Italien bei Frauen 85 Jahre. Die Schweiz und Italien geben 97% bzw. 96% der Verstorbenen mit Vorerkrankungen an. In Italien hatten 60% der Verstorbenen 3 oder mehr Vorerkrankungen. Man kann das in den aktuellen Tages- und Wochenberichten nachlesen.
Das ist exakt die Gruppe für die saisonale Coronaviren gefährlich sind.
 
2) Die Übersterblichkeit durch mit oder an COVID-19 Verstorbene liegt unterhalb der Grippewelle von 2018 und auf vergleichbarem Niveau der Hitzewelle von 2018,
•    Bundesamt für Statistik, „Sonderauswertung zu Sterbefallzahlen des Jahres 2020“, https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen.html
 
Es ist die Aufgabe der sogenannten Experten für 2020 die direkten Folgen des Lockdowns, 50.000+ verschobene Krebsoperationen, 40% weniger Herzinfarkte und Schlaganfälle in den Ambulanzen, Panik, Angst und Isolation bei Über-80 Jährigen und vorschnelle künstliche Beatmung aufgrund von Aerosol-Panik aus dieser Statistik herauszurechnen.
Zur Erklärung dieser Kurven hilft auch kein Lockdown.
In Deutschland kommen 2/3  der mit oder an COVID-19 Verstorbenen aus Pflegeheimen. In Kanada sind es 82%. Und ausgerechnet in Pflegeheimen hat der Lockdown und die Kontaktsperre nicht funktioniert?
•    Comas-Herrera et al., “Mortality associated with COVID-19 outbreaks in care homes: early international evidence”, updated 21 May 2020, https://ltccovid.org/wp-content/uploads/2020/05/Mortality-associated-with-COVID-21-May-6.pdf
 
3) Es geht bei der Herdenimmunität nicht allein um SARS1 sondern auch um klassische Coronaviren. Diese Viren sind hierzulande, aber auch weltweit, weitverbreitet.
•    Braun et al., „Presence of SARS-CoV-2 reactive T cells in COVID-19 patients and healthy donors”, medxriv, 22.4.2020, https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.04.17.20061440v1
“We demonstrate the presence of S-reactive CD4+T cells in 83% of COVID-19patients, as  well  as  in  34%  of SARS-CoV-2  seronegative  healthy  donors (HD),  albeit  at  lower frequencies.”
“In light of the very recent emergence of SARS-CoV-2, our data raise the intriguing possibility that pre-existing S-reactive T cells in a subset of SARS-CoV-2 seronegative HD represent cross-reactive clones raised against S-proteins, probably acquired as a result of previous exposure to HCoV. Endemic HCoV account for about 20% of “common cold” upper respiratory tract infections in humans.”
 
Der Hinweis von Dr. Stadler ist valide. Denn SARS1 ist schon lange verschwunden und niemand weiß wohin. In den letzten 15 Jahren hat kaum jemand Coronaviren betrachtet und die Gen-Datenbanken enthalten einem Minimalst-Ausschnitt der Evolutionsmaschine Natur.
Viren mutieren permanent weiter und dies auch sehr schnell. Diese Entwicklung ist fast vollkommen unbeobachtet geblieben. Sie wissen über das bestehende Corona-Virom sehr wenig. Die Aussage, wie eine Handvoll Vertreter der Betacoronaviren vor 10 Jahren ausgesehen haben, ist von äußerst geringem Wert.
Ein weiterer Punkt, der so schwammig ist, dass er kaum kommentieren werden kann. Was soll das für ein Argument sein, aufgrund frei erfundener Kopf- und Gliederschmerzen eine Immunreaktion auf SARS-CoV2 zu unterstellen, damit die Theorie wieder stimmt? Da kommen jede Menge andere Erreger genauso in Frage, u.a. wie jeden Winter klassische Coronaviren,
•    Nickbakhsh et al., “Virus–virus interactions impact the population dynamics of influenza and the common cold”, PNAS December 26, 2019 116 (52) 27142-27150, https://www.pnas.org/content/116/52/27142
 
Suggestivfragen in der Anamnese dienen wohl kaum als wissenschaftliche Basis.
Wir möchten Sie höflich auffordern,
a) sich mit der relevanten Literatur vertraut zu machen.
b) endlich belastbare Beweise zu liefern, z.B. zu der nach wie vor unbelegten Zoonose-Hypothese von SARS-CoV2 und der daraus ad-hoc abgeleiteten erhöhten Pathogenität.
Seit Monaten wird dazu von der Virologie auf Gen-Sequenzen in den Datenbanken verwiesen, die so in der Natur vielfach gar nicht mehr existieren. Und es werden auf molekularer Ebene Gensequenzen verglichen, die Jahre auseinanderliegen und mit größter Wahrscheinlichkeit nie zur gleichen Zeit auf diesem Planeten existiert haben.
Hier scheint auch ganz grundsätzlich die Richtung der Beweisführung nicht zu stimmen.
Es war vielfach zu beobachten, dass Vertreter der Virologie in Bausch und Bogen kritische Argumente mit unbewiesenen und auch falschen Aussagen oder diffusen Hinweisen auf Intensivpatienten ablehnen, aber keine eigenen Beweise vorlegen, sondern ausschließlich Mutmaßungen.
Es sollte nicht so sein, dass Sie und Ihre Kollegen eine Diskussion gewähren. Eine Behauptung in die Welt zu setzen und auf den Beweis des Gegenteils zu warten, ist keine Wissenschaft.
Es hat den Anschein, dass man vielfach in der Virologie das Maß und den Bezug zu wissenschaftlichen Standards verloren hat. Einerseits verläßt man sich auf genetische Abstände zu Gensequenzen von Virenstämmen, die in der Mehrzahl längst ausgestorben sind, und niemand weiß welche Bedeutung ein genetischer Abstand hat. Andererseits scheinen Pauschalverweise und die allgemein üblich gewordene Diskreditierung und Diffamierung von Kritikern zu genügen.
Das wird nicht ohne Folgen bleiben. Die Toten, die der Lockdown möglicherweise selbst verursacht hat oder noch verursachen wird, sind nicht von den Kritikern zu verantworten.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis



21.06.

Betreff: COVID-19 – das Wir-Gefühl und der Wissenschaftler als Podcaster – von der Dummheit
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
bei COVID-19 geht es schon lange nicht mehr um Wissenschaft und den objektiven, wertneutralen Erkenntnisgewinn. Es geht um einen gesellschaftlichen Konsens und das Wir-Gefühl zu diesem Konsens zu gehören.
Wie sonst ist es zu erklären, dass ein Bayerischer Rundfunk bis heute auf 30.000+ COVID-19 Tote in Italien verweist, ohne den Altersmedian von 80+ Jahren, zahlreiche Vorerkrankungen, katastrophale Tests und ein marodes Krankenhaussystem zu erwähnen.  Werden hier unangenehme Tatsachen ausgeblendet, in der Hoffnung, dass niemand es merkt? Wie dumm darf man bei der ARD sein? Vermutlich gibt es hier keine obere Grenze, solange die Berichterstattung auf der Linie der jeweiligen Landesregierung liegt.
Einerseits vermittelt das Wir-Gefühl im Konsens die angenehme Illusion das Richtige zu tun, zweitens, enthebt es der unangenehmen Notwendigkeit selber zu denken und drittens kann man Andersdenkende nach Belieben ausgrenzen und diskreditieren. 
Inzwischen ist klar, dass SARS-CoV2 schon im Dezember in Italien war. Daran ist nichts überraschendes, da der Virus mindestens seit derselben Zeit in Frankreich war. Wir können also ganz sachlich feststellen, dass alle phylogenetischen Analysen, die glaubten im Februar oder März länderübergreifende Infektionsketten nachweisen zu können, nichts weiter als die geographische Reihenfolge der  Tests nachgebildet haben. Niemand weiß, was bei SARS-CoV2 eine Vorwärts- oder eine Rückwärtsmutation ist. Dies drückt nur die Beziehung zu einer beliebig gewählten Referenz-Gensequenz von Januar 2020 aus China aus, die offensichtlich für Frankreich und Italien keine Rolle spielen kann.
Politiker argumentieren mit Mehrheiten. Und Politiker verweisen darauf, welche wissenschaftliche Meinung(!) mehrheitsfähig sei. Und kein Politiker macht Politik gegen eine Mehrheit. Nur muß man sich dann von der Vorstellung trennen, dass das irgendwas mit Wissenschaft zu tun hätte.
Die sozialen Medien verstärken das Wir-Gefühl und beschleunigen die Bildung eines solchen. Jeder kann an dem Gruppen-Konsens teilhaben, auch ohne räumliche Nähe. Dies ist alles nichts Neues. Neu ist allenfalls der podcastende nach BAT bezahlte Landesangestellte, der glaubt wöchentlich die neusten Vermutungen in die Welt posaunen zu müssen. Das geht nur solange die vorgetragenen Unterstellungen im Rahmen des Konsenses erfolgen. Rückblickend wird man viele dieser Damen und Herren wahrscheinlich treffender als „nützlich“ bezeichnen müssen.
Denn es wäre naiv anzunehmen, es gäbe keine Versuche den gesellschaftlichen Konsens zu vermarkten. Da ist die große Gefahr, schaut nur auf die Bilder, aber hier ist das gute Mittel, und gar nicht mal teuer, es soll doch Leben retten! Wer das kritisiert ist ein Spinner.
Merkwürdig nur, dass Bilder wie aus Italien in Dänemark, der Schweiz oder Österreich nicht zu sehen waren. Stattdessen berichtet man ausschließlich zu positiven Tests, ohne zu erwähnen, dass 99% aller positiv Getesteten keine oder nur milde Symptome zeigen. Und weiterhin fehlt jeder Hinweis, dass die Zahl der positiv Getesteten direkt von der Zahl der Tests abhängt.
In allen Ländern sterben im Rahmen der von der WHO so definierten Pandemie mit oder an COVID-19 zum weit überwiegenden Teil über-80 jährige Menschen in Pflegeheimen, die in der ebenso weit überwiegenden Zahl der Fälle durch Vorerkrankungen (Herz-Kreislauf, Diabetes, Demenz) vorbelastet waren. Das entspricht den jährlichen Folgen der saisonalen Virenwelle und nicht den Folgen eines  neuen Killer-Virus angeblich zoonotischen Ursprungs von einem Fischmarkt im Dezember 2019 in China. Daran ändert auch der Vergleich mit Gensequenzen in den Datenbanken nichts. Datenbanken, die einen Minimalst-Ausschnitt der Natur zeigen. Das meiste davon ist nur noch von historischem Interesse, da die herangezogenen Vergleichssequenzen, z.B. SARS1, schon seit Jahren nur noch in den Datenbanken aber nicht mehr in der Natur existieren. Und niemand hat 2003 gefragt, wer an und wer nur mit SARS1 gestorben war, solange nur der Test positiv war. Daran hat sich 17 Jahre später nichts geändert.
Aber, aus einem Konsens herauszukommen ist für eine Gruppe ein schwieriger und auch schmerzhafter Prozess. Ohne dass man einige bequeme, weil einfache, Wahrheiten über Bord wirft funktioniert das nicht. Ebenso wird man sich von einigen podcastenden Helden und Heldinnen trennen müssen. Einige versteigen sich inzwischen in die Behauptung, dass das Ausbleiben der prognostizierten 500.000+ Toten kein Fehler einer katastrophalen Prognose sei, sondern ein Beleg für den Erfolg der ergriffenen Maßnahmen. Maßnahmen, die dann wohl in Pflegeheimen nicht funktioniert haben.
Dünn, sehr dünn, was da von der Wissenschaft kommt.
Noch hält der Konsens und er wird wohl auch noch eine Weile halten. Zu schmerzhaft ist die Alternative. Kann es denn wirklich sein, dass die Wissenschaft so wenig weiß? All die Bundesverdienstkreuzträger mit den langen Titeln vor den Namen und den Milliarden-Budgets wissen tatsächlich so wenig?
Verständlich wird das erst, wenn man sich klar macht, dass man nicht erst Anfang 2020 aufgehört hat, wissenschaftlichen Standards zu folgen und stattdessen begann die möglichst frühzeitige Kommerzialisierung von mutmaßlich objektiven Konsens-Ergebnissen in den Vordergrund zu stellen. Das fing schon viel, viel früher an.
Alles was man in den letzten Jahrzehnten(!) an Medaillen, Ehrungen, Preisen und Titeln angesammelt hat ist von sehr zweifelhaften Wert und keinerlei Beweis für die zugrundeliegenden wissenschaftlichen Behauptungen. Es ist einzig und allein Ausdruck eines von Menschen gemachten Konsenses und welches Ergebnis den Konsens zu bestätigen scheint.
Nirgendwo steht geschrieben, dass nach wissenschaftlichen Standards gewonnenes Wissen angenehm sein muß. Und doch eilt die biomedizinische Wissenschaft seit mehr als 30 Jahren angeblich von Erfolg zu Erfolg. Daran möchte man glauben. Leider hat sich das, auch durch kommerziellen Druck, weitgehend verselbstständigt und es ist einer neutralen Kontrolle entzogen. Nichts, was den Konsens verletzt, schafft es durch das vielfach beschworene Peer-Review.
Die fehlende unabhängige Kontrolle ist durch den Umgang mit den Kritikern ausreichend belegt. Dem Umgang mit den Kritikern nach teilte sich die Welt in die Alleswisser und die Nichtswisser, wobei die Mehrheit und die, die ihr folgen, natürlich auf der Seite der Alleswisser stehen. Die zudem noch die wirtschaftliche Macht darstellen.
Auch diese unterstellte Zweiteilung widerspricht jeder Erfahrung wie Wissen verteilt ist. Aber so ist eben der Konsens.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis
 
 

09.06.

Betreff: COVID-19 - tausendfacher Tod in Pflegeheimen – kein Schutz durch Isolation
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
tausenden von alten Menschen war Schutz durch Lockdown und Isolation versprochen worden.
Dieser Schutz ist bei vielen Bewohnern von Pflegeheimen nicht eingetreten, und das weltweit, vgl.
•    Comas-Herrera et al., “Mortality associated with COVID-19 outbreaks in care homes: early international evidence”, updated 21 May 2020, https://ltccovid.org/wp-content/uploads/2020/05/Mortality-associated-with-COVID-21-May-6.pdf
 
Warum haben die hocheffizienten Schutz-Maßnahmen, wie häufig unterstellt, ausgerechnet bei vielfach bettlägerigen alten Menschen, die in den medizinisch eingerichteten Pflegeheimen gut zu schützen gewesen wären, nicht funktioniert?
Wo bleibt der Aufschrei zu der Wirkungslosigkeit der Isolation? Hier ein Stimmchen im Wind,
•    Robert Werner, „Covid 19-Tote in Alten- und Pflegeheimen - Sterben unter Verschwiegenheitspflicht“, 08.06.2020, https://www.regensburg-digital.de/sterben-unter-verschwiegenheitspflicht/08062020/
„Dies liegt offenkundig daran, dass es in Deutschland, anders als etwa in Schweden, keine Debatte gibt um die vielen Alten und Pflegebedürftigen, die an und mit einer COVID-19-Infektion gestorben sind. Stattdessen wird weitestgehend hingenommen oder ignoriert, dass in Heimen wohnende und betreute Menschen auch nach den leichten Lockerungen im Besuchsverbot bis heute in ihren Einrichtungen weitestgehend isoliert verwahrt werden und diese, wie in einem Regensburger Heim, nicht einmal zum Spaziergang nach draußen dürfen.“
 
Isoliert verwahrt und nicht einmal ein Spaziergang? Wie sollte es noch mehr Sicherheit geben?
Und weiter,
„Der SZ-Kommentar „Sinn und Seuche“ zum Pfingstwochenende, der sich gesellschaftspolitisch kluge Gedanken über die Corona-Pandemie macht, ist für diese Ignoranz symptomatisch: Er kommt ohne jegliche Erwähnung von Alten- und Seniorenheimen aus. Weder spricht der Autor von deren Grundrechtsbeschränkungen noch über deren hohen Anteil an den COVID-19-Toten.“
 
Wo ist Superspürnase Markus Grill vom NDR/WDR Investigativteam? Wo ist Christina Berndt von der SZ oder Julia Merlot vom Spiegel? Wo ist Joachim Müller-Jung von der FAZ? Wo ist Karl Lauterbach?
Wo sind all die Selbstvermarktungsprofis mit eigener Wikipedia-Seite aus den Kultur- und Wissenschaftsressorts? Und: was für eine Auffassung von Kultur und Wissenschaft ist das?
Es ist die Clever-Version: man spricht nur über das, was der eigenen Auffassung nützt. Eine Auseinandersetzung mit den Pflegeheimen führt zwangsläufig zu der Frage, wie wirkungslos der Schutz durch Isolation ist. 
Für die vom Bundesamt für Statistik aus dem statistischen Rauschen konstruierte Minimalst-Übersterblichkeit hat dies enorme Bedeutung,
•    Bundesamt für Statistik, „Sonderauswertung zu Sterbefallzahlen des Jahres 2020“, https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen.html
 
Und da sind die Folgen des Lockdowns selbst noch abzuziehen.
Die vielen Toten in den Pflegeheimen sprechen klar dagegen, dass die Isolation einen nennenswerten Einfluß auf die Übersterblichkeit gehabt hat. Und diese liegt brutto (mit Lockdown, Isolation, Panik, Stress, verschobenen Operationen, fehlenden Herzinfarkten und Schlaganfällen in den Ambulanzen, mangelnde Bewegung, usw.) auf dem Niveau einer sommerlichen Hitzewelle.
Was bedeutet das für die Gefährlichkeit von COVID-19 im Verhältnis zu saisonalen Virenwelle? Darüber spricht niemand. Und die Wissenschaft dazu spielt sich weiterhin im Modell ab, als ob es gar keine Wirklichkeit mehr gäbe.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis
 



03.06.

Addendum: COVID-19 – zu einer Rückfrage – neue Flatulenzen bei Prof. Dr. Drosten
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
zu der Rückfrage:
Ja, selbstverständlich gilt der Simpelton-Ansatz der ZEIT auch für die Berichterstattung zu Medikamenten-Nebenwirkungen.
Auch hier ist zunächst mit dem Pharmahersteller Rücksprache zu nehmen, um sich das wissenschaftliche Prozedere zu den ganz normalen und üblichen (minimalen) Nebenwirkungen und der Irrelevanz derselben erklären zu lassen. Danach ist dann  gemeinsam mit dem Vorgesetzten festzuhalten, dass es keine Story gibt.
 
Wichtiger Hinweis für die Kultur- und Wissensressorts der gehobenen Presse!
Herr Prof. Dr. Drosten hat unlängst wieder einen Pubs gelassen. Für alle Edeljournalisten, die gerne wissenschaftliche Blähungen riechen, vgl.
•    „Virologe Christian Drosten im SPIEGEL-Gespräch – ‚Vielleicht entgehen wir einem zweiten Shutdown‘“, SPON, 29.05.2020, https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/virologe-christian-drosten-vielleicht-entgehen-wir-einem-zweiten-shutdown-a-71724496-a9b5-4a26-aa1d-ecdf866c7f4e
 
Nur ganz große Wissenschaftler wissen, wo eine 2. Welle angesichts der Daten aus Dänemark, der Schweiz und Österreich herkommen sollte.  Diese Länder sind seit 7 Wochen im Wesentlichen offen.
•    BAG, „Situationsbericht zur epidemiologischen Lage in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein, https://www.bag.admin.ch/dam/bag/de/dokumente/mt/k-und-i/aktuelle-ausbrueche-pandemien/2019-nCoV/covid-19-lagebericht.pdf.download.pdf/COVID-19_Epidemiologische_Lage_Schweiz.pdf
 
•    Gesundheitsministerium, „Amtliches Dashboard COVID19 – Epidemiologische Kurve“, https://info.gesundheitsministerium.at/
 
•    Sundhedsstyrelsen, “2.2 Testede og bekræftede COVID-19 smittede opgjort pr. dag”, https://www.sst.dk/da/corona/tal-og-overvaagning
 
Hier wird das Grundrauschen zum Signal erklärt. Das(!) sichere Zeichen für ganz außerordentliche Expertise!
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis
 
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Betreff: COVID-19 – der Elefant im Raum und der Tod im Pflegeheim (Kanada 82%)
 
>>> Diese Newsmail ist der Bild-Zeitung und OB Boris Palmer gewidmet, die es gewagt haben, den Schlauermenschen mit universitärer Email-Adresse den Spiegel vorzuhalten <<<
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
nur für die, die es noch nicht gemerkt haben, möchten wir darauf hinweisen, dass da noch ein Elefant mitten im Zimmer steht.
Nachdem das Bundesamt für Statistik die Kurve von 2018 standardmäßig ausblendet, sieht es beim ersten Aufruf zumindest nach ein bisschen was aus. Das fällt sofort wieder in sich zusammen, wenn man 2018 zum Vergleich anklickt.
•    Bundesamt für Statistik, „Sonderauswertung zu Sterbefallzahlen des Jahres 2020“, https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen.html
 
Sieht so ein neuer, brandgefährlicher Killervirus zoonotischen Ursprungs aus, der es zwar vom Fischmarkt in Wuhan nach Heinsberg geschafft hat, aber dann an Mundschutz und 1.5m Mindestabstandsgebot gescheitert sein soll?
Was bleibt von dem Bisschen übrig, wenn man vorschnelle künstliche Beatmung aufgrund der Panik vor Aerosolen und fehlende Behandlung anderer Erkrankungen abzieht?
•    Sharon Begley, “New analysis recommends less reliance on ventilators to treat coronavirus patients”, statnews, April 21, 2020, https://www.statnews.com/2020/04/21/coronavirus-analysis-recommends-less-reliance-on-ventilators/
 
•    dts Nachrichtenagentur, „AOK-Studie: Aufnahmediagnosen schwerer Krankheiten stark gesunken“, 14. Mai 2020, https://www.oldenburger-onlinezeitung.de/nachrichten/aok-studie-aufnahmediagnosen-schwerer-krankheiten-stark-gesunken-41753.html
 
Und das bei einem hochinfektiösen Erreger, der seit Dezember in Europa war, bei einem Menschen, der keinerlei Kontakt zu China hatte?
•    Deslandes et al., “SARS-CoV-2 was already spreading in France in late December 2019”, 3 May 2020, 106006, https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0924857920301643
 
Was ist dann der statistische Unterschied zu den klassischen Coronaviren und der saisonalen Virenwelle?
•    Patrick  et al., “An Outbreak of Human Coronavirus OC43 Infection and Serological Cross-reactivity with SARS Coronavirus.”, Can J Infect Dis Med Microbiol. 2006 Nov; 17(6):330-6, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18382647
 
Sind das die Kurven nach denen Menschen mit überhastet eingeführten oder wiederverwendeten Substanzen wie Remdesivir oder Hydroxychloroquin behandelt werden, oder kaum getestete, mutmaßliche Impfungen erhalten sollen?
Zur Gefährlichkeit und der fehlenden Wirksamkeit von Hydroxychloroquin vgl.
•    FDA, „FDA cautions against use of hydroxychloroquine or chloroquine for COVID-19 outside of the hospital setting or a clinical trial due to risk of heart rhythm problems”, April 24, 2020, https://www.fda.gov/drugs/drug-safety-and-availability/fda-cautions-against-use-hydroxychloroquine-or-chloroquine-covid-19-outside-hospital-setting-or
 
•    Chacko et al., “Hydroxychloroquine in COVID-19: A systematic review and meta-analysis”, medrxiv, May 20, 2020, https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.05.14.20101774v2
 
•    Mehra et al., „Hydroxychloroquine or chloroquine with or without a macrolide for treatment of COVID-19: a multinational registry analysis”, The Lancet, May 22, 2020, https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(20)31180-6/fulltext
 
Dr. Wodarg hatte schon sehr früh auf die Gefährlichkeit von Chloroquin hingewiesen, insbesondere bei Favismus, der besonders in Afrika und in Ländern mit Menschen mit afrikanischen Vorfahren sehr verbreitet ist.
 
Aber mehr ist leider (oder zum Glück) in der Statistik nicht drin. Nur in den Pflegeheimen. Die hat man aus irgendeinem Grund nicht schützen können. In Kanada muß man wohl von einer „Pflegeheim Epidemie“ sprechen, vgl.
•    Comas-Herrera et al., “Mortality associated with COVID-19 outbreaks in care homes: early international evidence”, updated 21 May 2020, https://ltccovid.org/wp-content/uploads/2020/05/Mortality-associated-with-COVID-21-May-6.pdf
 
Warum ist es nicht gelungen, die Pflegeheime besser zu schützen (siehe Table 1), falls es denn überhaupt möglich gewesen wäre?
Und warum ist die Anzahl der mit oder an COVID-19 Verstorbenen in Frankreich und Belgien so konstant (Figure 3)? Wir hatten am Beispiel Belgien mehrfach darauf verwiesen. Warum sieht man dort nicht den Abfall, wie man ihn in der Gesamtbevölkerung sieht?
Weil die Sterberate in Pflegeheimen so ist, wie sie ist?
OB Boris Palmer hatte auf diese Widersprüche hingewiesen und dafür entrüstete Kritik der im Fernseh-Studio versammelten Expertise erfahren,
•    „Morddrohungen gegen Corona-Kritiker Boris Palmer“, 18.05.2020, https://youtu.be/eF2r5Dt41pg?t=390
 [ab 6:30 min, Link öffnet dort]
 
Wie der Statistiker Gerd Bosbach diese Woche angemerkt hatte, wären vor allem die Gesünderen unter den im Median 82 Jahre alten, mit oder an COVID-19 Verstorbenen in Deutschland, gestorben, wenn diese noch die durchschnittliche Lebenserwartung von 82 Jährigen gehabt hätten, wie der Herr vom Helmholtz-Institut behauptet. Das wäre gegen jede praktische Erfahrung.
Und es entspricht auch nicht der Wirklichkeit. Die Schweiz, Italien und Dänemark geben für 97%, 96% bzw. 83% der mit oder an COVID-19 Verstorbenen (Altersmedian Schweiz 84 Jahre, Italien 81 Jahre, davon Frauen 85 Jahre) mindestens eine Vorerkrankung an. Italien gibt für ca. 60% der Verstorbenen 3 oder mehr Vorerkrankungen an (Stand 21.5.2020)
•    BAG, „Situationsbericht zur epidemiologischen Lage in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein“, 31.5.2020, https://www.bag.admin.ch/dam/bag/de/dokumente/mt/k-und-i/aktuelle-ausbrueche-pandemien/2019-nCoV/covid-19-lagebericht.pdf.download.pdf/COVID-19_Epidemiologische_Lage_Schweiz.pdf
 
•    ISS, “Characteristics of COVID-19 patients dying in Italy - Report based on available data on Mai 21th , 2020”, 21.5.2020, https://www.epicentro.iss.it/en/coronavirus/bollettino/Report-COVID-2019_21_May_2020.pdf
 
•    Sundhedsstyrelsen, “5.3 Køns- og aldersfordeling for døde personer med COVID-19 infektion – akkumuleret”, https://www.sst.dk/da/corona/tal-og-overvaagning#5
 
Aber wer braucht die Wirklichkeit, wenn man ein Leben im Modell haben kann?
Sind die Fernseh-Professoren vom Helmholtz-Institut zu schlau für die einfachen Fragen? Gesunden Menschenverstand kann man weder lehren, noch lernen, noch abprüfen.
 
Tja. Was nun? Durchhalten bis zum Herbst und auf die nächste saisonale Virenwelle hoffen? So wie man in Deutschland mit Daten umgeht, könnte das klappen.
Allerdings, nur mit Bildern im Kopf kann man kein Land regieren. Dazu gehören auch (manchmal) unbequeme Wahrheiten. Eine dieser Wahrheiten ist die Fehlbarkeit von Wissenschaft.
Das einzige Medium, dass den Mut hatte, an der Fassade der Wissenschaft zu kratzen, war die Bild-Zeitung. Die Edeljournalisten in den Kulturredaktionen und Wissensressorts der gehobenen Presse schauen ungläubig auf die Dreistigkeit des Boulevards.
Jedoch, wann hätten diese Vorzeigejournalisten in der Berichterstattung zu den Kritikern, wie Dr. Wodarg, Dr. Bhakdi und vielen anderen Ärzten, Statistikern und Epidemiologen, jemals eine „dimensionierende Erläuterung des wissenschaftlichen Kontextes“ geliefert, wie Johannes Schneider und Carolin Ströbele von der ZEIT mit abgespreiztem kleinen Finger einfordern?
•    Johannes Schneider, Carolin Ströbele, „Auf dem Boulevard der Wissenschaft“, zeit.de, 26. Mai 2020, https://www.zeit.de/kultur/2020-05/christian-drosten-corona-studie-bild-boulevardjournalismus
 
Naserümpfen bei den Edelschreibern. Für mehr reicht es nicht. Vgl. ebenda,
„Er [Bild-Redakteur Filipp Piatov] hat sich dann auf Diskussionsplattformen eines internationalen Wissenschaftsbetriebs umgesehen, ein ungewöhnlicher Rechercheweg für einen deutschen Politikjournalisten, und hat dort tatsächlich auch recht unverblümte kritische Anmerkungen zu Drostens Forschung gefunden.“
 
Das ist wirklich Gipfel. Eigene Recherchen bei arxiv.org! Und dann auch noch darüber geschrieben! Ein Politikjournalist! Ist das nicht verboten? Warum den Bürger mit unwesentlichen Details zu Randfragen wie der Öffnung von Kitas unnötig irritieren?
So wäre es richtig gewesen, vgl. ebenda,
„Ein guter Journalist im oben skizzierten Sinn hätte sich nun ans Telefon geklemmt, sich von den betreffenden Forschern das wissenschaftliche Prozedere erklären lassen, wonach die Kritik an der Vorveröffentlichung der Studie Teil eines völlig normalen Kollegendiskurses ist und hätte auf Basis dieser Expertise mit seinem Vorgesetzten befunden, dass es hier keine Geschichte zu erzählen gibt oder höchstens eine, die eher kompliziert als knallig ist.“

Das Geräusch, das Sie im Hintergrund hören, ist Henri Nannen, der im Grab rotiert.
Bei diesem Impact auf das öffentliche Leben einen Kollegendiskurs im Hinterzimmer zuzulassen, erfordert ein Ausmaß an Vernageltheit, das wir hier nicht mit den adäquaten Worten beschreiben können.
Wann hätten Drosten und & Co denn überhaupt einmal etwas Belastbares geliefert, z.B. zur Zoonose-Hypothese von SARS-CoV2? Was bedeutet der genetische Abstand zweier Viren-Gensequenzen in den Bonsai-Datenbanken der Genetik? Welchen Bezug zur Wirklichkeit kann dieser Minimalst-Ausschnitt der Evolutionsmaschine Natur haben?
Darf der Bürger nicht wissen, was die Wissenschaft alles nicht weiß? Geht es nicht eher darum, genau dies zu verbergen? Und ist das nicht der eigentliche Vorwurf an die Bild-Zeitung? Dass man es gewagt hat, den Nimbus der Unfehlbarkeit der Wissenschaft zu hinterfragen?
Diensteifrig reden die selbsternannten Wissenshüter der Medien den zu Übermenschen hochstilisierten Angestellten aus dem universitären Bereich das Wort. Undenkbar, diesen nach BAT bezahlten Ausbund an Objektivität zu hinterfragen.
Außer bei Glyphosat. Aber da hat es 30 Jahre gedauert. Oder nach Tschernobyl. Da hat es allerdings noch bis Fukushima gedauert. Das waren 25 Jahre.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis



31.05.

Betreff: COVID-19 – der Elefant im Raum und der Tot im Pflegeheim (Kanada 82%)
 
>>> Diese Newsmail ist der Bild-Zeitung und OB Boris Palmer gewidmet, die es gewagt haben, den Schlauermenschen mit universitärer Email-Adresse den Spiegel vorzuhalten <<<
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
nur für die, die es noch nicht gemerkt haben, möchten wir darauf hinweisen, dass da noch ein Elefant mitten im Zimmer steht.
Nachdem das Bundesamt für Statistik die Kurve von 2018 standardmäßig ausblendet, sieht es beim ersten Aufruf zumindest nach ein bisschen was aus. Das fällt sofort wieder in sich zusammen, wenn man 2018 zum Vergleich anklickt.
•    Bundesamt für Statistik, „Sonderauswertung zu Sterbefallzahlen des Jahres 2020“, https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen.html
 
Sieht so ein neuer, brandgefährlicher Killervirus zoonotischen Ursprungs aus, der es zwar vom Fischmarkt in Wuhan nach Heinsberg geschafft hat, aber dann an Mundschutz und 1.5m Mindestabstandsgebot gescheitert sein soll?
Was bleibt von dem Bisschen übrig, wenn man vorschnelle künstliche Beatmung aufgrund der Panik vor Aerosolen und fehlende Behandlung anderer Erkrankungen abzieht?
•    Sharon Begley, “New analysis recommends less reliance on ventilators to treat coronavirus patients”, statnews, April 21, 2020, https://www.statnews.com/2020/04/21/coronavirus-analysis-recommends-less-reliance-on-ventilators/
 
•    dts Nachrichtenagentur, „AOK-Studie: Aufnahmediagnosen schwerer Krankheiten stark gesunken“, 14. Mai 2020, https://www.oldenburger-onlinezeitung.de/nachrichten/aok-studie-aufnahmediagnosen-schwerer-krankheiten-stark-gesunken-41753.html
 
Und das bei einem hochinfektiösen Erreger, der seit Dezember in Europa war, bei einem Menschen, der keinerlei Kontakt zu China hatte?
•    Deslandes et al., “SARS-CoV-2 was already spreading in France in late December 2019”, 3 May 2020, 106006, https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0924857920301643
 
Was ist dann der statistische Unterschied zu den klassischen Coronaviren und der saisonalen Virenwelle?
•    Patrick  et al., “An Outbreak of Human Coronavirus OC43 Infection and Serological Cross-reactivity with SARS Coronavirus.”, Can J Infect Dis Med Microbiol. 2006 Nov; 17(6):330-6, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18382647
 
Sind das die Kurven nach denen Menschen mit überhastet eingeführten oder wiederverwendeten Substanzen wie Remdesivir oder Hydroxychloroquin behandelt werden, oder kaum getestete, mutmaßliche Impfungen erhalten sollen?
Zur Gefährlichkeit und der fehlenden Wirksamkeit von Hydroxychloroquin vgl.
•    FDA, „FDA cautions against use of hydroxychloroquine or chloroquine for COVID-19 outside of the hospital setting or a clinical trial due to risk of heart rhythm problems”, April 24, 2020, https://www.fda.gov/drugs/drug-safety-and-availability/fda-cautions-against-use-hydroxychloroquine-or-chloroquine-covid-19-outside-hospital-setting-or
 
•    Chacko et al., “Hydroxychloroquine in COVID-19: A systematic review and meta-analysis”, medrxiv, May 20, 2020, https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.05.14.20101774v2
 
•    Mehra et al., „Hydroxychloroquine or chloroquine with or without a macrolide for treatment of COVID-19: a multinational registry analysis”, The Lancet, May 22, 2020, https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(20)31180-6/fulltext
 
Dr. Wodarg hatte schon sehr früh auf die Gefährlichkeit von Chloroquin hingewiesen, insbesondere bei Favismus, der besonders in Afrika und in Ländern mit Menschen mit afrikanischen Vorfahren sehr verbreitet ist.
 
Aber mehr ist leider (oder zum Glück) in der Statistik nicht drin. Nur in den Pflegeheimen. Die hat man aus irgendeinem Grund nicht schützen können. In Kanada muß man wohl von einer „Pflegeheim Epidemie“ sprechen, vgl.
•    Comas-Herrera et al., “Mortality associated with COVID-19 outbreaks in care homes: early international evidence”, updated 21 May 2020, https://ltccovid.org/wp-content/uploads/2020/05/Mortality-associated-with-COVID-21-May-6.pdf
 
Warum ist es nicht gelungen, die Pflegeheime besser zu schützen (siehe Table 1), falls es denn überhaupt möglich gewesen wäre?
Und warum ist die Anzahl der mit oder an COVID-19 Verstorbenen in Frankreich und Belgien so konstant (Figure 3)? Wir hatten am Beispiel Belgien mehrfach darauf verwiesen. Warum sieht man dort nicht den Abfall, wie man ihn in der Gesamtbevölkerung sieht?
Weil die Sterberate in Pflegeheimen so ist, wie sie ist?
OB Boris Palmer hatte auf diese Widersprüche hingewiesen und dafür entrüstete Kritik der im Fernseh-Studio versammelten Expertise erfahren,
•    „Morddrohungen gegen Corona-Kritiker Boris Palmer“, 18.05.2020, https://youtu.be/eF2r5Dt41pg?t=390
 [ab 6:30 min, Link öffnet dort]
 
Wie der Statistiker Gerd Bosbach diese Woche angemerkt hatte, wären vor allem die Gesünderen unter den im Median 82 Jahre alten, mit oder an COVID-19 Verstorbenen in Deutschland, gestorben, wenn diese noch die durchschnittliche Lebenserwartung von 82 Jährigen gehabt hätten, wie der Herr vom Helmholtz-Institut behauptet. Das wäre gegen jede praktische Erfahrung.
Und es entspricht auch nicht der Wirklichkeit. Die Schweiz, Italien und Dänemark geben für 97%, 96% bzw. 83% der mit oder an COVID-19 Verstorbenen (Altersmedian Schweiz 84 Jahre, Italien 81 Jahre, davon Frauen 85 Jahre) mindestens eine Vorerkrankung an. Italien gibt für ca. 60% der Verstorbenen 3 oder mehr Vorerkrankungen an (Stand 21.5.2020)
•    BAG, „Situationsbericht zur epidemiologischen Lage in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein“, 31.5.2020, https://www.bag.admin.ch/dam/bag/de/dokumente/mt/k-und-i/aktuelle-ausbrueche-pandemien/2019-nCoV/covid-19-lagebericht.pdf.download.pdf/COVID-19_Epidemiologische_Lage_Schweiz.pdf
 
•    ISS, “Characteristics of COVID-19 patients dying in Italy - Report based on available data on Mai 21th , 2020”, 21.5.2020, https://www.epicentro.iss.it/en/coronavirus/bollettino/Report-COVID-2019_21_May_2020.pdf
 
•    Sundhedsstyrelsen, “5.3 Køns- og aldersfordeling for døde personer med COVID-19 infektion – akkumuleret”, https://www.sst.dk/da/corona/tal-og-overvaagning#5
 
Aber wer braucht die Wirklichkeit, wenn man ein Leben im Modell haben kann?
Sind die Fernseh-Professoren vom Helmholtz-Institut zu schlau für die einfachen Fragen? Gesunden Menschenverstand kann man weder lehren, noch lernen, noch abprüfen.
 
Tja. Was nun? Durchhalten bis zum Herbst und auf die nächste saisonale Virenwelle hoffen? So wie man in Deutschland mit Daten umgeht, könnte das klappen.
Allerdings, nur mit Bildern im Kopf kann man kein Land regieren. Dazu gehören auch (manchmal) unbequeme Wahrheiten. Eine dieser Wahrheiten ist die Fehlbarkeit von Wissenschaft.
Das einzige Medium, dass den Mut hatte, an der Fassade der Wissenschaft zu kratzen, war die Bild-Zeitung. Die Edeljournalisten in den Kulturredaktionen und Wissensressorts der gehobenen Presse schauen ungläubig auf die Dreistigkeit des Boulevards.
Jedoch, wann hätten diese Vorzeigejournalisten in der Berichterstattung zu den Kritikern, wie Dr. Wodarg, Dr. Bhakdi und vielen anderen Ärzten, Statistikern und Epidemiologen, jemals eine „dimensionierende Erläuterung des wissenschaftlichen Kontextes“ geliefert, wie Johannes Schneider und Carolin Ströbele von der ZEIT mit abgespreiztem kleinen Finger einfordern?
•    Johannes Schneider, Carolin Ströbele, „Auf dem Boulevard der Wissenschaft“, zeit.de, 26. Mai 2020, https://www.zeit.de/kultur/2020-05/christian-drosten-corona-studie-bild-boulevardjournalismus
 
Naserümpfen bei den Edelschreibern. Für mehr reicht es nicht. Vgl. ebenda,
„Er [Bild-Redakteur Filipp Piatov] hat sich dann auf Diskussionsplattformen eines internationalen Wissenschaftsbetriebs umgesehen, ein ungewöhnlicher Rechercheweg für einen deutschen Politikjournalisten, und hat dort tatsächlich auch recht unverblümte kritische Anmerkungen zu Drostens Forschung gefunden.“
 
Das ist wirklich Gipfel. Eigene Recherchen bei arxiv.org! Und dann auch noch darüber geschrieben! Ein Politikjournalist! Ist das nicht verboten? Warum den Bürger mit unwesentlichen Details zu Randfragen wie der Öffnung von Kitas unnötig irritieren?
So wäre es richtig gewesen, vgl. ebenda,
„Ein guter Journalist im oben skizzierten Sinn hätte sich nun ans Telefon geklemmt, sich von den betreffenden Forschern das wissenschaftliche Prozedere erklären lassen, wonach die Kritik an der Vorveröffentlichung der Studie Teil eines völlig normalen Kollegendiskurses ist und hätte auf Basis dieser Expertise mit seinem Vorgesetzten befunden, dass es hier keine Geschichte zu erzählen gibt oder höchstens eine, die eher kompliziert als knallig ist.“

Das Geräusch, das Sie im Hintergrund hören, ist Henri Nannen, der im Grab rotiert.
Bei diesem Impact auf das öffentliche Leben einen Kollegendiskurs im Hinterzimmer zuzulassen, erfordert ein Ausmaß an Vernageltheit, das wir hier nicht mit den adäquaten Worten beschreiben können.
Wann hätten Drosten und & Co denn überhaupt einmal etwas Belastbares geliefert, z.B. zur Zoonose-Hypothese von SARS-CoV2? Was bedeutet der genetische Abstand zweier Viren-Gensequenzen in den Bonsai-Datenbanken der Genetik? Welchen Bezug zur Wirklichkeit kann dieser Minimalst-Ausschnitt der Evolutionsmaschine Natur haben?
Darf der Bürger nicht wissen, was die Wissenschaft alles nicht weiß? Geht es nicht eher darum, genau dies zu verbergen? Und ist das nicht der eigentliche Vorwurf an die Bild-Zeitung? Dass man es gewagt hat, den Nimbus der Unfehlbarkeit der Wissenschaft zu hinterfragen?
Diensteifrig reden die selbsternannten Wissenshüter der Medien den zu Übermenschen hochstilisierten Angestellten aus dem universitären Bereich das Wort. Undenkbar, diesen nach BAT bezahlten Ausbund an Objektivität zu hinterfragen.
Außer bei Glyphosat. Aber da hat es 30 Jahre gedauert. Oder nach Tschernobyl. Da hat es allerdings noch bis Fukushima gedauert. Das waren 25 Jahre.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis
 



24.05.

Betreff: COVID-19 – das war‘s?
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
so sieht sie also aus, die Signatur des Killervirus,
•    Bundesamt für Statistik, „Sonderauswertung zu Sterbefallzahlen des Jahres 2020“, https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen.html
 
Offen gesagt, und das ist positiv zu sehen, etwas enttäuschend. Es reicht ja gerade mal für die Zahlen der Hitzewelle von 2018.
Und da müssen noch 50.000+ verschobene Operationen, 40% weniger Herzinfarkte und Schlaganfälle in den Ambulanzen und einige tausend mehr künstlich Beatmete im Alter 80+  herausgerechnet werden. Und das bei einem Virus der seit Ende 2019 schon in Frankreich war. Pünktlich zu den Maßnahmen geht die Sterberate (minimal) hoch. Und als der Anti-Aerosol-Beatmungsunsinn wieder zurückgeht, geht die Kurve auch sofort wieder runter.
Vielleicht kann man mit einer Diskussion zu einer 2. Welle noch etwas Panik provozieren. Aber auch das wird nach den Daten aus Dänemark, Österreich und Süd Korea schwer, denn da ist absolut nichts von einer 2. Welle zu sehen. Aber seit wann zählen in dieser Diskussion die Daten?
Mitleiderregend, wie einige Mediziner versuchen an 80+ Jährigen noch Symptome im kausalen Zusammenhang mit COVID-19 zu kreieren, damit man diese Krankheit noch etwas melken kann. Nierenschäden, Lungenembolie, Multiorganversagen, ein echter Killervirus eben. Findet nur leider in der Masse nicht statt. Trotz fehlender Impfung, die zur großen Überraschung aller bei der Grippe nur zu 30% wirksam schützt. Wie kann man da von Impfgegnern sprechen? In 70% der Fälle gab es effektiv keine Impfung.
Tja, aber so sieht sie also aus: die von der Wissenschaft nach objektiven (von Faktencheckern geprüften) Fakten gesteuerte Welt. Das sind die Leute, die uns bis zum Mars bringen. Sagen die Experten in den Talkshows. Aber nur bei einem R-Wert unter 1!
Das Versagen der Wissenschaft könnte nicht umfassender sein. Ist niemandem aufgefallen, dass nicht eine einzige(!) der Vorhersagen der sogenannten Experten auch nur annähernd gestimmt hat? Ein Leben im Modell. Aber die Natur hat anders entschieden, allen genetischen Abständen in den Fuzzi-Datenbanken der Genetik und den Zoonose-Mutmaßungen zum Trotz. Blöd gelaufen.
Aber da liegt der Hund begraben. Denn das können weder die Wissenschaft noch ihre Groupies von der  Wissenschaftsjournaille akzeptieren. Der Mensch, der allein durch seine „segensreichen“ Erfindungen  weiterlebt und der Natur das Leben abringt?
Leider nein, wesentlich naheliegender ist folgendes:  die Virologie hat keine Ahnung, was sie tut. Und mit Streichhölzern spielt man nicht.
Die Menschen versagen immer dann, wenn sie  aufhören miteinander zu reden und anfangen Andersdenkende auszugrenzen. Das ist auch hier so.
Freuen wir uns also in verordneter und von Faktencheckern überwachter Eintracht auf die Scheindebatten zur kommenden Corona-Steuer, blaß-rote Linien zur Staatsverschuldung und den neuen Corona-Feiertag, zu dem wir alle den glorreichen Sieg von Mamis Selbstschnitt-Mundschutz über die bösen  Viren jährlich feiern.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis
 


20.05.

Betreff:  COVID-19 – kein Killervirus bei Drosten & Co
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
zu der gemeinsamen Veröffentlichung von 41 Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen (darunter Star-Virologe Christian Drosten und Politik-Beraterin Ulrike Protzer) im Lancet, die zusammen 9 Seiten und 13 Literaturzitate zusammengetragen haben, möchten wir auf einen Aspekt hinweisen.
•    Böhmer et al., “Investigation of a COVID-19 outbreak in Germany resulting from a single travel-associated primary case: a case series”, Lancet, May 15, 2020, https://www.thelancet.com/journals/laninf/article/PIIS1473-3099(20)30314-5/fulltext
“Although patients in our study presented with predominately mild, non-specific symptoms, infectiousness before or on the day of symptom onset was substantial.”
“By testing all people who had high-risk contact with confirmed patients with SARS-CoV-2 infection (and people with low-risk contact upon onset of symptoms), we were additionally able to detect and follow up patients with only very mild clinical symptoms of COVID-19 that would have probably remained undetected otherwise.“
“Although two patients developed signs of pneumonia later in the course of disease, all others had a light course of disease and all patients recovered fully. However, it should be taken into account that the outbreak occurred in a population of working-age, generally healthy individuals. The overall clinical picture might have been different in a population including older individuals, or those with underlying chronic diseases.”
 
Ja, das wissen wir schon. Der Altersmedian der Verstorbenen in Deutschland beträgt 82 Jahren, in der Schweiz und Frankreich 84 Jahre. In Italien bei Frauen 85 Jahre. Die Schweiz und Italien geben 97% bzw. 96% der Verstorbenen mit Vorerkrankungen an. In Italien hatten 60% der Verstorbenen 3 oder mehr Vorerkrankungen. Man kann das in den aktuellen Tagesberichten nachlesen. Wir hatten mehrfach darauf verwiesen.
Die Frage ist, worauf kommt es denn hier an? Dass sich Viren verbreiten, erleben wir jeden Winter im Rahmen der saisonalen Virenwelle. Das ist nichts Neues. Und Coronaviren können für ältere Menschen gefährlich sein,
•    Patrick  et al., “An Outbreak of Human Coronavirus OC43 Infection and Serological Cross-reactivity with SARS Coronavirus.”, Can J Infect Dis Med Microbiol. 2006 Nov; 17(6):330-6, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18382647
 
Aber wo ist er denn nun, der Killervirus aus der Zoonose auf dem Fischmarkt in Wuhan aus Dezember 2019, der für alle Menschen neu und deshalb gefährlich sein soll?
Im Lancet kann man inzwischen nachlesen, dass es keinen Killervirus gibt, siehe oben. Es gibt einen normalen Virus, so wie jedes Jahr. Das ist zu bedauern, aber nicht neues.
Hier wird Wissenschaft an der zentralen Fragestellung vorbei betrieben.
 
Offen bleibt zudem, warum nicht auch auf andere Viren geprüft wurde. Mehrfachinfektionen sind im Winter häufig.
•    Nickbakhsh et al., “Virus–virus interactions impact the population dynamics of influenza and the common cold”, PNAS December 26, 2019 116 (52) 27142-27150, https://www.pnas.org/content/116/52/27142
“Of these 20,703 patients, 6,884 were virus-positive, 11% of which were coinfected with 2 or more viruses.”
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis
 


17.05.

Betreff: COVID-19 – Angst und Schrecken am UKE in Hamburg – ein Stelldichein der Pharmaindustrie
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir möchten einige Anmerkungen zu einer Untersuchung des UKE in Hamburg zu dem „Multiorganbefall“ durch SARS-CoV2 machen. Die präsentierte Datenlage ist mehr als dünn.
Zu der Pressemitteilung des UKE und der Veröffentlichung im NEJM,
•    Pressemitteilung, „UKE-Studie: Neuartiges Corona-Virus befällt als „Multiorganvirus“ zahlreiche Organe“, Pressestelle UKE Hambug, 14.05.2020, https://www.uke.de/allgemein/presse/pressemitteilungen/detailseite_94474.html
und die Veröffentlichung
•    Puelles et al., „Multiorgan and Renal Tropism of SARS-CoV-2”, NEJM DOI: 10.1056/NEJMc2011400, May 13, 2020, https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMc2011400
Anmerkung: “in silico analysis” ist der Ausdruck für Computer-Analysen in den Gen-Datenbanken („in Silizium“)
 
Vergleicht man den Text der Veröffentlichung mit der Berichterstattung in den Medien dazu, einschließlich der Pressemitteilung, so wird klar, dass gar nichts klar ist.
“On the basis of these findings, renal tropism is a potential explanation of commonly reported new clinical signs of kidney injury in patients with Covid-19, even in patients with SARS-CoV-2 infection who are not critically ill. Our results indicate that SARS-CoV-2 has an organotropism beyond the respiratory tract, including the kidneys, liver, heart, and brain, and we speculate that organotropism influences the course of Covid-19 disease and, possibly, aggravates preexisting conditions.”
 
Zu weitergehenden Aussagen reicht es nicht. Einen Zusatzbeitrag eines mutmaßlich neuen Erregers zoonotischen Ursprungs konnte man gar nicht nachweisen. Warum tritt man mit so etwas an die Öffentlichkeit?
Es betrifft den Kernpunkt unserer Kritik an der modernen Molekularmedizin. Trotz modernster molekular-analytischer Methoden weiß man eigentlich nicht viel und das betrifft nicht allein SARS-CoV2. Regelmäßig gibt es nur Vermutungen. Damit daraus Wissenschaft wird, bedarf es eines Konsenses. Hat man erst einmal den Konsens geschaffen, wie die Daten zu lesen sind, folgen Richtlinien und Guidelines zur Behandlung, die, im Konsens, natürlich immer notwendig und hilfreich ist. Der Patient sieht sich dann schnell einem bunten Medikamenten-Cocktail gegenüber, der 10 – 15 unterschiedliche Präparate umfassen kann.  
Zu dem wissenschaftlichen Niveau und der mehr als dünnen Datenlage dieser Arbeit:
a) Die ausgewählte Gruppe ist wenig repräsentativ für die Allgemeinbevölkerung
•    das mittlere Alter, berechnet aus 22 Personen für die das Alter angegeben war, betrug 76 Jahre (Abbildung 1 der Veröffentlichung).
 
•    100% der  Verstorbenen hatten mindestens 1 Vorerkrankung, 77% hatten mindestens 2 Vorerkrankungen. Den Cutoff-Value zu der Anzahl der Vorerkrankungen in Abbildung 1 hat man ohne Angabe eines Grundes auf 2 gesetzt.
 
•    22 Verstorbene litten unter einer kardiovaskulären Vorerkrankung. Für 13 Verstorbene werden 2 oder mehr kardiovaskuläre Vorerkrankungen angegeben.
 
b) Nur bei 2 von 27 Verstorbenen wurden erhöhte Proteinwerte im Urin nachgewiesen (Tabelle S1 des Anhangs). Bei einem der beiden Verstorbenen mit erhöhten Proteinwerten bestand eine Nierenvorerkrankung, aber es gab keinen PCR Nachweis von SARS-CoV2 in den Nieren.
•    Puelles et al., „Multiorgan and Renal Tropism of SARS-CoV-2- Appendix”, NEJM DOI: 10.1056/NEJMc2011400, May 13, 2020, https://www.nejm.org/doi/suppl/10.1056/NEJMc2011400/suppl_file/nejmc2011400_appendix.pdf
 
Für 24 gibt es keine Angabe zu den Proteinwerten. Wie kann es dann in der Pressemitteilung heißen, dass als „Konsequenz“ aus den Ergebnissen, Untersuchungen des Urins frühzeitig empfohlen werden? Welche Ergebnisse?
 
c) Für 11 der 27 Verstorbenen lag gar kein PCR Nachweis von SARS-CoV2 in den Nieren vor. Davon litten 5 unter einer Vorerkrankung der Nieren.
Bei 8 der Untersuchten fehlt die Angabe der „geschätzten glomerulären Filtrationsrate“ (eGFR) als Maß für die Funktionsfähigkeit der Nieren. Bei 14 Verstorbenen fehlt die Angabe zum Harnstoff-Stickstoff (blood urea nitrogen, BUN).
 
d) Zu der vermutlich langjährigen Medikation der Verstorbenen, die in jeden Fall Einfluß auf die Nierenfunktion haben wird, schweigt sich die Veröffentlichung vollkommen aus.
 
e) Sowohl Bluthochdruck als auch Diabetes schädigen bekanntermaßen die Nieren. Beide Vorerkrankungen sind bei mit oder an COVID-19 Verstorbenen häufig zu finden.
Aber konkrete Angaben zu beidem fehlen beim UKE. Stattdessen verklausuliert man solche Vorerkrankungen hinter „Coexisting conditions“ von  „Cardiovascular system“ und „Metabolism“.
 
f) Mit PCR kann man vieles scheinbar nachweisen, denn PCR ist ultra-empfindlich. Das macht diese Methode für die Diagnose so problematisch. Sobald sich einige Bruchstücke von Viren in der Blutbahn befinden, werden diese in einigen Fällen in weiteren Organen zu finden sein. Für PCR reichen einzelne(!) Bruchstücke. Ob Viren durch die Antikörper neutralisiert sind, kann PCR nicht erkennen.
 
g) Es fehlt jegliche Abgrenzung zu klassischen Coronaviren. Was ist neu an SARS-CoV2?
Dass auch klassische Coronaviren gefährlich sein können, weiß man seit mehreren Jahren,
•    Patrick  et al., “An Outbreak of Human Coronavirus OC43 Infection and Serological Cross-reactivity with SARS Coronavirus.”, Can J Infect Dis Med Microbiol. 2006 Nov; 17(6):330-6, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18382647
 
Warum kann die Wissenschaft dazu keine Aussage machen?
 
h)  Kann man 9 Pharmaunternehmen gleichzeitig beraten? Stehen die nicht in einem Konkurrenzverhältnis zu einander?
•    Puelles et al., „Multiorgan and Renal Tropism of SARS-CoV-2 - Disclosures”, NEJM DOI: 10.1056/NEJMc2011400, May 13, 2020, https://www.nejm.org/doi/suppl/10.1056/NEJMc2011400/suppl_file/nejmc2011400_disclosures.pdf
 
8 Conflicts of Interest - Dr. Tobias Huber (Leiter der Studie)
Fresenius Medical Care (führender Anbieter von Dialyse-Geräten), Amicus Therapeutics, Genzyme/ Sanofi, Boehringer Ingelheim, Goldfinch Bio, Novartis Pharma, DaVita Germany, Bayer Vital GmbH
 
9 Conflicts of Interest - Dr. Stefan Kluge
Pfizer, Biotest, Cytosorbents, Gilead, MSD, Bayer, Astellas, Baxter, Fresenius
 
Das erinnert an die von Gilead Science gesponsorten, angeblich erfolgreichen Studien zu Remdesivir, das mit Hilfe von Antony Fauci im Blitzverfahren durch die Freigaben gedrückt wurde. Vgl.
•    Josh Farkas. „PulmCrit – Eleven reasons the NEJM paper on remdesivir reveals nothing”, April 11, 2020, https://emcrit.org/pulmcrit/pulmcrit-eleven-reasons-the-nejm-paper-on-remdesivir-reveals-nothing
mit Bezug zu
•    Grein et al., “Compassionate Use of Remdesivir for Patients with Severe Covid-19”, April 10, 2020, DOI: 10.1056/NEJMoa2007016, https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa2007016
 
Zieht man 1x Bayer und 1x Fresenius ab, so haben 2 der Autoren dieser „Untersuchung“ zum „Multiorganvirus“ gemäß der Disclosure Form zusammen von 15 verschiedenen Pharmaunternehmen Forschungsmittel und/oder Beraterhonorare in den letzten 3 Jahren erhalten. Beide Autoren haben nach diesen Unterlagen Beraterhonorare von Fresenius erhalten, einem der führenden Anbieter von Dialysegeräten. Verwundert es, dass diese Arbeit über Nierenschäden spekuliert, die dann irgendwann dialysepflichtig(!) werden? Dialyse bedeutet Dialyse für den Rest des Lebens oder bis zur Nierentransplantation.
Dieses Werk spekuliert über einer Verschlimmerung von Vorerkrankungen durch SARS-CoV2. Aber mehr auch nicht. Ein Zusatzbeitrag eines neuen Erregers kann nicht nachgewiesen werden. Offensichtlich reicht dieses Niveau aber für das NEJM. Es hilft sicherlich, wenn man die richtigen Freunde hat.
Es wäre an der Zeit, dass die Wissenschaft endlich belastbare Aussagen liefert.
Angefangen bei
•    den wöchentlich wechselnden epidemiologischen Steuerungsparametern des RKI und seinen ansonsten schwachen und lückenhaften statistischen Daten,
 
•    über die Zoonose-Spekulationen des Dr. Drosten zu Marderhunden, Fledermäusen und chinesischen Schuppentieren,
 
•    die vielen Menschen mit positivem Test, die keine oder nur milde Symptome zeigen,
 
•    bis hin zu fehlenden Ergebnissen von Forschern mit zusammen 15 conflicts of interest,
was kann man den von der Wissenschaft überhaupt noch erwarten, als dass das alles genau so ist, wie die Main-Stream Wissenschaft „vermutet“ und dass das Heil allein in neuen, mutmaßlichen Medikamenten und Therapien liegt?
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis



15.05.

Betreff: Update der Sonderauswertung des Bundesamtes für Statistik zu Sterbefallzahlen des Jahres 2020
 
Es sind vorläufige Ergebnisse, also ist etwas Vorsicht geboten,
•    destatis, „Sonderauswertung zu Sterbefallzahlen des Jahres 2020“, 15.5.2020, https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen.html
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis


14.05.

Betreff: COVID-19 – zu dem statistischen Unsinn des NDR – wie man ein Land kaputt schreibt
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
zu dem statistischen Unsinn des NDR,
•    Strozyk, „Corona-Tote - Neun Lebensjahre verloren“, NDR, 08.05.2020, https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr/corona-lebenserwartung-101.html?utm_source=pocket-newtab
 
Nach dem Argument hätten mit oder an COVID-19 Verstorbene im Durchschnitt zwischen 9 und 14 Lebensjahren verloren. Bildlich untermauert wird dies bedeutungsschwanger von  2 Männern, die einen Sarg einladen.
Der Artikel schafft es tatsächlich den Altersmedian von 82 Jahren der mit oder an COVID-19 in Deutschland Verstorbenen gemäß RKI im Text unter den Tisch fallen zu lassen. Aber anhand der Daten ist klar, dass es um die mittlere Restlebenszeit von 80-Jährigen geht und die Frage, ob diese im Mittel 91 bis 96 Jahre alt hätten werden können, trotz häufiger Vorerkrankungen.
Die Schlußweise des Artikels aus der mittleren Restlebenserwartung aller(!) 82 Jährigen auf die Gruppe der mit oder an COVID-19 Verstorbenen zu schließen ist nicht zulässig.
Das statistische Argument wäre nur dann zulässig, wenn alle(!) im Mittel 82 Jährigen (Median) in Deutschland gestorben wären, denn nur dann hätte man gewußt, dass diese im Mittel noch X Jahre zu leben gehabt hätten.
Es sterben aber bei weitem(!) nicht alle 82 Jährigen!
Aber es ist eben der Teil verstorben, der aufgrund seiner Konstitution und durch die Infektion mit einem saisonalen Erreger, diese Lebenserwartung nicht mehr hatte. Es gibt dagegen eine 106 Jährige, die COVID-19 überlebt hat.
•    Cullen, Asmelash, “A 106-year-old woman leaves UK hospital after recovering from coronavirus”, CNN,  April 16, 2020, https://edition.cnn.com/2020/04/16/europe/106-year-old-coronavirus-trnd/index.html
 
Und sogar eine 113 Jährige hat COVID-19 überlebt. Nach einem Bericht der BBC zeigte sie sogar nur milde Symptome.
•    BBC, „Maria Branyas: 'Oldest woman in Spain' beats coronavirus at 113”, 13.5.2020, https://www.bbc.com/news/world-europe-52641659
 
Für diese Frauen war der Virus zu schwach. Keine Wundermedizin und keine Lockdown-Maßnahmen haben diese Frauen geheilt, sondern ihr eigenes Immunsystem.
Dass Infektionen mit Coronaviren bei alten Menschen, insbesondere in Pflegeheimen, tödlich verlaufen können, ist nicht neu, vgl.
•    Patrick  et al., “An Outbreak of Human Coronavirus OC43 Infection and Serological Cross-reactivity with SARS Coronavirus.”, Can J Infect Dis Med Microbiol. 2006 Nov; 17(6):330-6, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18382647
 
Dr. Wodarg, Dr. Bhakdi, Dr. Ioannidis und viele andere haben darauf immer wieder hingewiesen. In der Vergangenheit hat da nur niemand, bis auf einzelne Ausnahmen, genauer hingeschaut.
Auch im Rahmen der saisonalen Virenwelle versterben Menschen an Infektionen mit Coronaviren, Influenzaviren oder anderen Erregern. Das Argument, es hätte ohne Infektion eine Restlebenszeit gegeben, ginge immer, unabhängig von dem jeweiligen Erreger. Deshalb gibt es aber nicht jedes Jahr einen Killervirus.  Es reflektiert aber die natürliche Lebenserwartung und die ist nicht für alle Menschen gleich. Diese ist bei einigen Menschen erniedrigt. Besonders gilt dies für übergewichtige Menschen mit Diabetes, Bluthochdruck, kardiovaskulären Vorerkrankungen aber auch Rauchern. Da reicht die zusätzliche Belastung durch eine Infektion mit einem Coronavirus unter Umständen aus.
Aber aus den Folgen der Vorerkrankungen und Vorbelastungen versuchen einige in der Medizin ein eigenes Krankheitsbild für COVID-19 zu kreieren. Bei vielen der Verstorbenen wäre der Zusatzbeitrag eines Virus zu  einer diabetischen Nephropathie gar nicht zu diskriminieren, vgl.
•    Persson, Rossing, “Diagnosis of diabetic kidney disease: state of the art and future perspective.”, Kidney Int Suppl (2011). 2018 Jan;8(1):2-7, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30675433
 
Diabetische Nephropathie ist in Deutschland die häufigste Ursache eines dialysepflichtigen Nierenversagens.
 
Wenn der Altersmedian der Verstorbenen bei 82 Jahren liegt (in der Schweiz und Frankreich bei 84 Jahren), ist es wesentlich naheliegender, dass es sich um Opfer der saisonalen Virenwelle handelt, als dass ein neuer Killervirus im Umlauf ist. Für dessen mutmaßlich zoonotischen Ursprung und die daraufhin unterstellte erhöhte Pathogenität fehlt weiterhin jeder Beweis.
Im Fall von COVID-19 ist die Überlebenswahrscheinlich aber dadurch erniedrigt, dass die Ärzteschaft vorschnell von einem Killervirus ausging, und aufgrund der Angst vor Aerosolen Menschen mit positivem Test vorschnell an Beatmungsmaschinen angeschlossen hat. Mit automatischer Beatmung liegt die Überlebenswahrscheinlichkeit für alten Menschen mit Vorerkrankungen bei weniger als 50%.
•    Sharon Begley, “New analysis recommends less reliance on ventilators to treat coronavirus patients”, statnews, April 21, 2020, https://www.statnews.com/2020/04/21/coronavirus-analysis-recommends-less-reliance-on-ventilators/
 
Die Frage der Übertherapie ist umso kritischer zu sehen, als dass es um einen Virus geht, der seit Monaten in Europa war und sich damals schon auch bei Menschen ohne Verbindung zu China verbreitete, vgl.
•    Deslandes et al., “SARS-CoV-2 was already spreading in France in late December 2019”, 3 May 2020, 106006, https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0924857920301643
 
Die wichtige Frage, ob es aufgrund eines neuen Pathogens eine Übersterblichkeit im Verhältnis zur saisonalen Sterblichkeit gibt, wird unter Umständen schwierig zu beantworten sein. Denn zu der Übertherapie von COVID-19 kommt die Unterversorgung in anderen Bereichen.
•    dts Nachrichtenagentur, „AOK-Studie: Aufnahmediagnosen schwerer Krankheiten stark gesunken“, 14. Mai 2020, https://www.oldenburger-onlinezeitung.de/nachrichten/aok-studie-aufnahmediagnosen-schwerer-krankheiten-stark-gesunken-41753.html
 
Die Versprechungen einiger Chefärzte, die moderne Medizin würde jeden 82 Jährigen egal ob dement, mit Bluthochdruck, Diabetes und/oder kardiovaskulären Vorerkrankungen, einschließlich Herzinfarkt, noch 10 Jahre am Leben halten sind genau das, wonach sie aussehen: die maßlose Selbstüberschätzung dieses Berufszweigs.
Mit statistischem Unsinn wie dem des NDR kann man alles beweisen und man schreibt dieses Land weiter kaputt.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis
 


03.05.
Betreff: SARS-CoV2 - nach 4 Monaten 7237 nicht-synonyme Mutationen - zu der Zoonose-Hypothese von SARS-CoV2 – Gibt es Leben jenseits der Gen-Datenbanken?
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
die öffentliche Diskussion zu COVID-19 wird zunehmend durch wirtschaftliche Argumente geprägt. Das ist teilweise berechtigt, als dass Gesundheit auch Geld kostet. Geld, das man haben muß.
Diese Diskussion lenkt aber von den vielen offenen Fragen ab, zu denen die Wissenschaft bislang die Antwort schuldig geblieben ist. Man gewöhnt  sich an die Krise und niemand denkt mehr über die Ursprünge nach.
Zu der weiterhin unbewiesenen Zoonose-Hypothese und dem unterstellten Geschehen in Wuhan Ende 2019 auf dem Fischmarkt, möchten wir erneut auf die extrem hohe Mutationsrate von RNA Viren verweisen, zu denen auch SARS-CoV2 gehört.
Die Rate wird eindrucksvoll von der folgenden Webseite demonstriert, die für SARS-CoV2 in einen sehr kurzen Zeitraum von ca. 4 Monaten 7237 nicht-synonyme, d.h. Aminosäure verändernde Mutationen (replacements), in gefundenen Gen-Sequenzen beschreibt. Dazu kommen 6 Insertions (Einfügen von zusätzlichen Basen) und 87 Deletions (Wegfall von Basen in der Gensequenz). Vgl.
•    CoV-Glue, „ Amino acid analysis for the SARS-CoV-2 pandemic“, http://cov-glue.cvr.gla.ac.uk/#/home
Das ist für ein Genom, dass selbst nur aus ca. 30.000 Basen besteht eine enorme Anzahl von Mutationen, Insertions und Deletions. Und das sind nur die Daten von ein paar Tausend SARS-CoV2 Viren, die man sequenziert hat. Die Natur kennt viele, viele weitere.
Nicht-synonyme Mutationen führen dazu, dass eine andere Aminosäure in die Proteine des Virus eingebaut werden und sie verändern so die chemischen Eigenschaften dieser Proteine. Diese Mutationen akkumulieren innerhalb von Wochen(!), wie die Daten zeigen.
Insertions und Deletions sind von besonderer Bedeutung, da sie u.a. zu einem Frameshift führen können, bei dem die gesamte nachfolgende Kette anders gelesen wird. Es kommen synonyme Mutationen hinzu, die zwar die Primärstruktur der SARS-CoV2 Proteine nicht ändern, aber dennoch eine Rolle in der Diagnostik spielen können, bei vielen offenen Fragen zu weiteren Effekten von  synonymen Mutationen.
Die Wissenschaft ist derzeit mit beiden Händen damit beschäftig, diese zahlreichen Mutationen als nicht relevant wegzudiskutieren und SARS-CoV2 als stabil zu definieren, auch im Hinblick auf eine mögliche Impfung.
Jedoch alle diese Gensequenzen sollen dasselbe Pathogen beschreiben. Das ist eine weitere unbewiesene Aussage. Bei allen Zweifeln an dem PCR Test, die von Anfang an bestanden.
•    Li et al., “Stability Issues of RT-PCR Testing of SARS-CoV-2 for Hospitalized Patients Clinically Diagnosed with COVID-19.”, J Med Virol. 2020 Mar 26. doi: 10.1002/jmv.25786, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/32219885
 
Jedoch, der wesentliche Punkt ist, dass die bislang sequenzierten SARS-CoV2 Viren einen extrem kleinen Ausschnitt der Natur zeigen. Im Verhältnis zum Gesamtgenom aller Coronaviren in allen Menschen fällt dieser Ausschnitt kaum ins Gewicht. Man darf auch nicht vergessen, es gibt nicht nur SARS-CoV2, sondern auch andere humane Coronaviren und die anderen mutieren auch. Sonst wäre man ja nicht irgendwann beim SARS-CoV2 Virus gelandet.
Computer-Analysen, z.B. zu Stammbaum von SARS-CoV2 (phylogenetische Analyse), sind auf Basis dieses extrem kleinen Ausschnitts der Natur, wie sie heute existiert, sehr problematisch. Die letzten 15 Jahre hat man Coronaviren kaum betrachtet, weder beim Mensch noch beim Tier. Der weitaus überwiegende Teil der Coronaviren Gensequenzen in den Datenbanken stammt aus den letzten 4 Monaten oder ist 15 Jahre alt. Die Kritik daran ist nicht neu, insbesondere an der sehr inhomogenen geographischen Verteilung der gefundenen Gensequenzen, vgl.
•    Mavian et al, “Regaining perspective on SARS-CoV-2 molecular tracing and its implications”, medrxiv, 20.3.2020, https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.03.16.20034470v1.article-metrics
“However, in a new tree inferred just one week later, when more than 135 new full genome sequences were made available on GISAID (Figure S2), the direct link between Germany and Italy has disappeared due to the additional clustering of previously unsampled sequences from Portugal, Brazil, Wales and Netherland (Figure 2b).”
 
Einige Veröffentlichungen sprechen davon, dass  Haplotypen (also genetische Muster) von SARS-CoV2 schon wieder verschwunden sind, d.h. nicht mehr bei neu sequenzierten Basenfolgen gefunden werden. Auch SARS(1) ist seit langem wieder verschwunden. Welchen Sinn macht dann ein genetischer Abstand zwischen zwei Gensequenzen?
Doch die Virologie tut das, was sie die letzten 30 Jahre gemacht hat. Sie findet eine virale Gensequenz, die sie noch nicht kannte und erklärt den Virus zum Todesvirus. Damit das funktioniert braucht sie die Zoonose-Hypothese. Ohne die geht es nicht!
Denn nur dank dieser Hypothese, dass ein Erreger Ende 2019 neu von einem tierischen Wirt auf den Menschen in Wuhan auf dem Fischmarkt übergegangen sei, kann man pauschal eine erhöhte Pathogenität (= ein erhöhtes Potential krank zu machen) unterstellen. Der Erreger sei für den Menschen neu, deshalb hätten die Menschen, im Gegensatz zu den ursprünglichen Wirttieren, keine Gelegenheit gehabt sich an den neuen Erreger zu adaptieren.
Dieses Vorgehen funktioniert auch deshalb so gut, weil man immer von schwerstkranken Patienten ausgeht, die dann auch zumeist an mehreren Krankheiten leiden (multimorbid), und Menschen ohne oder mit schwachen Symptomen nicht testet. Und sofort hat man den scheinbaren Beweis, dass positiver Test und Tod Hand in Hand gehen.
Als Beweis dafür halten Drosten, Wieler & Co. zwei Gensequenzen hoch, eine von einem tierischen Coronavirus und eine von einem humanen Coronavirus und verweisen auf den großen genetischen Abstand.
Diese Behauptung kann man deshalb so einfach aufstellen, da es für alles was dazwischen liegt keine Daten gibt. Niemand hat in der notwendigen Dichte tierische und humane Coronaviren in den letzten 15 Jahren vermessen.
Eine sehr großen Anzahl an SARS-CoV2 positiven Menschen zeigen keine oder nur milde Symptome. Für den Anteil asymptomatischer Menschen, die keine Symptome zeigen, werden 50 – 70% genannt. Das geht nicht, ohne dass das Immunsystem auf den Virus vorbereitet gewesen ist. Das legt eine kontinuierliche Entwicklung bis zu SARS-CoV2 (und seiner vielen Varianten) nahe.
Es sprechen zunehmend auch phylogenetischen Analysen, die versuchen, aus den zahlreichen unterschiedlichen Gensequenzen einen Stammbaum aufzubauen, gegen die Hypothese SARS-CoV2 sei Ende 2019 neu durch Zoonose entstanden.
Analysen dieser Art sind aufgrund des sehr kurzen Sample-Zeitraums problematisch. Jedoch mehr hat man derzeit nicht. Dazu kommt, dass der Nullpunkt, also die Referenzsequenz gegen die man Mutationen bewertet, beliebig gewählt ist. Man hat lediglich in China mit dem neuen PCR Test angefangen zu messen und dort die ersten Gensequenzen generiert. Erst danach hat man das in anderen Teilen der Welt getan. Was eine Vorwärts- und was eine Rückmutation ist, ist eine relative Aussage im Verhältnis zur Referenzsequenz. Die vermeintliche Ausbreitung spiegelt nur die geographische Abfolge der Tests wieder.
Die Diversität von SARS-CoV2 ist so groß, dass sich schon in kleinen Samples Cluster bilden. Eine eindeutige Zuordnung, wie der Virus nach New York gekommen ist, ist nicht mehr möglich. Vgl. 
•    Gonzalez-Reiche et al., “Introductions and early spread of SARS-CoV-2 in the New York City area”, April 16, 2020., medxriv, https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.04.08.20056929v2
“Phylogenetic  analysis  of  84  distinct  SARS-CoV2  genomes  indicates  multiple, independent but isolated introductions mainly from Europe and other parts of the United States. Moreover, we find evidence for community transmission of SARS-CoV2 as suggested by clusters of related viruses found in patients living in different neighborhoods of the city.”
 
Diese Cluster müssen sich in den USA in den letzten 3 Monaten gebildet haben. Es sei den SARS-CoV2 und alles was zu SARS-CoV2 führte, ist wesentlich älter.
Alternative Interpretationen derselben Daten(!) aus den Gen-Datenbanken legen nahe, dass SARS-CoV2 sich schon seit 40+ Jahren beim Menschen verbreitet. Vgl.
•    Chaw et al., “The origin and underlying driving forces of the SARS-CoV-2 outbreak”, April 14, 2020, bioxriv, https://www.biorxiv.org/content/10.1101/2020.04.12.038554v1.full
“We have to point out that the TMRCA estimation is strongly influenced by the genome sampling scheme. Since the earliest available genome was sampled on 12/24/2019 almost one month after the outbreak, the real origin of the current outbreak may actually be earlier than our estimation.”
“Assuming a synonymous substitution rate of 2.9x10-3/site/year, the recombination was estimated to have occurred approximately 40 years ago (95% HPD : 31-69 years; divergence time (t) = divergence (dS)/(substitution rate x 2 x 3), considering dS in RBD is 3-fold of genome average). The amino acids in the RBD region of the two genomes have been maintained by natural selection ever since, while synonymous substitutions have been accumulated. If this is true, SARS-CoV-2 may have circulated cryptically among humans for years before being recently noticed.”
 
Es bleibt abzuwarten, ob dieses Preprint es durch den vielgerühmten Peer-Review Prozess schafft, mit dem die Wissenschaft sich selbst und den Stand der Kenntnis „reguliert”.
Viren sind vermutlich genauso alt wie Bakterien. Das Immunsystem der Wirbeltiere ist als Einziges in der Lage den Körper gegen die immer neuen Virenvarianten zu schützen. Genau dazu ist es im Rahmen der Evolution entstanden. Die Gruppe der Wirbeltiere entstand vor etwa 500 Millionen Jahren und das Konzept des Immunsystems ist möglichweise noch älter. 500 Millionen Jahre entwickelte sich das Immunsystem der Wirbeltiere, an dessen vorläufigen Endpunkt der Mensch steht, in engstem Kontakt mit den Viren. Doch die moderne Medizin regelt die Immunantwort mit Hilfe von Corticosteroiden herunter, wie viele COVID-19 Behandlungsprotokolle, vor allem aus den USA, zeigen.
Inzwischen bewirbt die Wissenschaft immer neue Medikamente. Wo werden diese angewendet? 98% der Test-Positiven zeigen keine oder nur milde Symptome. Aber die Medien mischen unkritisch Test und Infektion, Infektion und symptomatische Erkrankung, symptomatische Erkrankung und Tod. Die Schwerbetroffenen sind im Schnitt 80+ und leiden in der weit überwiegenden Mehrzahl der Fälle unter schweren Vorerkrankungen. Wie viele davon an den Folgen der voreiligen Beatmung gestorben sind, kann niemand sagen. Inzwischen wird weiterhin den Intensivpatienten u.a. mit Fentanyl das Atmen abgewöhnt, sonst funktioniert künstliche Beatmung nicht. Diese Patienten wachen, wenn überhaupt, als Junkies auf.
•    Katherine Ellen Foley, „Some drugs used to keep coronavirus patients on ventilators are in short supply”, Quartz, March 31, 2020, https://qz.com/1827177/some-drugs-used-to-keep-people-on-ventilators-are-in-short-supply/
 
Die Intensivmedizin zeigt, was sie kann. Dazu kommen Medikamente wie Remdesivir, das für die Ebola-Therapie zu giftig gewesen ist und in weiteren Tests durchfällt.
•    Josh Farkas. „PulmCrit – Eleven reasons the NEJM paper on remdesivir reveals nothing”, April 11, 2020, https://emcrit.org/pulmcrit/pulmcrit-eleven-reasons-the-nejm-paper-on-remdesivir-reveals-nothing
 
Alle Zweifel haben nicht daran gehindert, Remdesivir in den USA im Blitzverfahren für den Gebrauch freizugeben.
Oder Chloroquin und Azithromycin Kombinationstherapien, die bei Menschen mit cardiovaskulären Vorerkrankungen zum Herzstillstand führen können. Oder eine Chloroquin Monotherapie, die bei Menschen mit Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase Mangel zur Schädigung der roten Blutkörperchen führt.  Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase Mangel ist der weltweit häufigsten vererbliche Gendefekt mit eine Häufigkeit in Afrika von bis zu 20 - 30%. Besonders betroffen sind auch Länder mit einem hohen Anteil afrikanisch stämmiger Menschen.
 
Alles initiiert durch einen maroden Test, überhastete Maßnahmen und ein durch nichts zurechtfertigendes Vertrauen in den minimalen Ausschnitt der Evolutionsmaschine Natur, der in den Gendatenbanken abgelegt ist.
Die Wissenschaft und die von ihr beratenen Politik werden weiterhin ihrer selbstgemachten Krise nachlaufen müssen.  Obwohl es sehr zweifelhaft ist, dass ein Virus, der bei 50 – 70% der Infizierten keine(!) Symptome hervorruft, genau dann in Europa angekommen war, als man die Tests gestartet hat, wie einige jetzt mit Hilfe der Kurven zur Übersterblichkeit glauben machen wollen. Und das bei einer Krankenpopulation bei der 40% der Intensivpatienten schwerstpflegebedürftig direkt aus dem Pflegeheim auf die Intensivstation kamen. Vgl.
•    Matthias Thöns, „Sehr falsche Prioritäten gesetzt und alle ethischen Prinzipien verletzt“, Deutschlandfunk, 11.4.2020, https://www.deutschlandfunk.de/palliativmediziner-zu-covid-19-behandlungen-sehr-falsche.694.de.html?dram:article_id=474488
„Und wir müssen ja bedenken, dass es sich bei den schwer erkrankten COVID-19-Betroffenen, so nennt man ja die Erkrankung, meistens um hochaltrige, vielfach erkrankte Menschen handelt, 40 Prozent von denen kommen schwerstpflegebedürftig aus Pflegeheimen, und in Italien sind von 2.003 Todesfällen nur drei Patienten ohne schwere Vorerkrankungen gewesen. Also es ist eine Gruppe, die üblicherweise und bislang immer mehr Palliativmedizin bekommen hat als Intensivmedizin, und jetzt wird so eine neue Erkrankung diagnostiziert und da macht man aus diesen ganzen Patienten Intensivpatienten.“
 
In dem derzeitigen medialen Klima und dem immensen politischen Druck, auch nachträglich die drakonischen Maßnahmen und deren Folgen zu rechtfertigen, ist es sehr zweifelhaft, dass es zur Zoonose-Hypothese noch eine unabhängige wissenschaftliche Diskussion geben wird. Für welche Forschungsanträge wird wohl Geld bewilligt werden?
Millionen Jahre Evolution und in den letzten 20 Jahren entstehen durch Zoonose alle 3-5 Jahre neue Todesviren, die den Menschen bedrohen? MERS, SARS(1), SARS(2), Schweinegrippe, Vogelgrippe? Das ist wirklich dumm gelaufen.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis