Erkenntnisse von Johannes Kreis


Seit einigen Wochen bekomme ich immer wieder E-Mails im Stil eines Newsletters, die mit Johannes Kreis unterschieben wurden. Hier wurde sehr gut recherchiert. Die Punkte werden nur kurz angesprochen, um dann auf andere Quellen zu verweisen. Unter diesem Namen gibt es auch einige Beiträge unter https://www.rubikon.news/. Sonst tritt diese Person nicht öffentlich in Erscheinung. Auf Fragen nach seiner Identität bekomme ich keine Antwort. Es könnte sich also um ein Pseudonym handeln.
 
Ich möchte nach langem Zögern die Rechercheergebnisse dieses geheimnisvollen Johannes Kreis hier vorstellen. Für den Wahrheitsgehalt und die Seriosität der Quellen kann ich keine Haftung übernehmen. Jeder Leser möge sich selbst ein Bild machen.

 

04.08.

Betreff: COVID-19 – der durch Rationalität legitimierte Staat - auf die Dauer wird das Gewaltmonopol alleine nicht reichen
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
haben nur die AfD und die FDP verstanden, dass es bei COVID-19 eine inhaltliche, sachliche Ebene gibt?
 
Argumentieren auf der Datenebene scheint niemand in den Medien zu beherrschen. Die Kraftmeierei sogenannter Spitzenpolitiker lenkt vor allem von den Daten ab.
 
Was Saskia Esken, Peter Altmaier oder Karl Lauterbach derzeit abliefern, ist nicht mehr absurd, das ist obszön. Und das soll es wohl sein.
 
Zu beobachten ist, dass gestandene Hausärzte mit 30 Jahren Praxiserfahrung sich bemüßigt fühlen zum ersten Mal in Ihrem Leben ein Youtube-Video online zu stellen, weil die Daten des RKI hinten und vorne nicht zusammenpassen, weder von den absoluten noch von den relativen Zahlen her. Die Hausärzte sind nicht allen. Es kommen Akademiker von vielen medizinischen und nicht medizischen Fakultäten dazu.
 
Es ist in keiner Statistik ein neuer Killer-Virus zu sehen, was auch jeder erkennen würde, der mal nach Heinsberg, Gütersloh oder Ischgl schaut. Es ist ja genug Zeit vergangen. Es würde auch reichen, sich die Grippewelle von 2018 zu vergegenwärtigen. Das RKI erzeugt eine Scheindynamik durch die Ausweitung der Tests, aber niemandem fällt das auf.
 
Die Datenlage gibt weder Lockdown, noch Maskenpflicht, noch Panikimpfungen her. Dafür wird inzwischen Schweden totgeschwiegen, denn die leben im Median mit COVID-19 länger als wir ohne. In Dänemark sind die Kitas seit mehr als 8 Wochen weitestgehend wieder auf und man sieht nichts in der Infiziertenkurve.
 
Wer vergangenen Samstag nach Berlin geschaut hat, dem sollte aufgefallen sein, dass dort weit überwiegend Väter und Mütter mit Kindern, alte Leute, Lehrer, Pfarrer, Handwerker, ganz normale Menschen auf der Straße waren. Diese Leute als Nazis zu bezeichnen, wie Herr Lauterbach von der SPD dies tut, ergibt gar keinen Sinn mehr. Es ist klar, dass das nicht stimmt.
 
Wo ist hier der durch Rationalität legitimierte Staat? Derzeit ist der Staat nur durch sein Gewaltmonopol und sein Bestrafungspotential legitimiert. Das wird nicht ewig reichen.
 
Da sind wir noch gar nicht bei der Wissensgesellschaft, die in aufgeklärter Weise nach nachvollziehbaren und überprüfbaren Kriterien handeln soll. Wissenschaft besteht nur noch aus Dogma und niemand muß sich irgendwelchen Fragen stellen. Herr Wieler verliest seine Panik-Sprüche in einem ansonsten leeren Raum direkt in die Kamera und das Ganze wird Pressekonferenz genannt.
 
So wird kein demokratischer Staat auf Dauer bestehen können. Das sollte allen klar sein. 
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis
 


02.08.

Betreff: COVID-19 – der gesellschaftliche Konsens und die 4 Grundrechenarten – zu dem Konzept der Verhältniszahl
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
Wirtschaftsminister Peter Altmaier, SPD Co-Vorsitzende Saskia Esken, CDU Fraktionsvorsitzender im Landtag von Brandenburg Jan Redmann, der Berliner Innensenator Andreas Geisel, allen ist gemeinsam, dass sie das Konzept der Verhältniszahl nicht verstanden haben.
 
Dazu ein Beispiel:
 
In einer Umfrage von vor 8 Wochen gaben 100 Personen an, bei der nächsten Bundestagswahl die FDP wählen zu wollen. Letzte Woche wurde diese Umfrage wiederholt und diesmal gaben 200 Personen an, die FDP wählen zu wollen. Die Zunahme von 100% gegenüber vor 8 Wochen wird der guten COVID-19 Arbeit von Parteichef Lindner zugeschrieben.
 
 
Wer würde nicht danach fragen, wie viele Personen jeweils befragt worden sind? Nun, 4 Personen, die diese Frage nicht stellen würden, kennen wir schon.
 
Wenn man die SARS-CoV2 Tests massiv ausweitet, werden auch absolut die Zahlen der positiv Getesteten steigen. Im Verhältnis zu den durchgeführten Tests bleibt der Anteil positiver Tests aber gleich. Das ist das Konzept der Verhältniszahl.
 
Es macht keinen Sinn auf die absolute Zahl der positiv Getesteten zu schauen und daraus eine angebliche Dynamik abzuleiten, wenn man bei stark steigender Anzahl der Tests ein Ausbreitungsgeschehen beweisen will. Das ist eine Scheindynamik.
 
Vgl. dazu die Analyse der Corona-Initiative Deutscher Mittelstand auf Basis von Daten des RKI.
•    CIDM Online, „Aktuelle Corona-Statistik Deutschland 5/7: Fälle pro Woche im Verhältnis, Anteil PCR-Test-Positive pro 100.000 Tests“, https://docs.google.com/presentation/d/1M-tZ2rxnxv8vCMmX5NwuxeYnNBdfg3lOdZ3Z-rTWluQ/present#slide=id.g7fff3a806e_40_17
 
 
Aber wer will diesen 4 Spitzen der Gesellschaft einen Vorwurf machen, gibt es doch zehntausende von Ärzten, Apothekern, Labortechnikern, Pharmakologen, Gesundheitswissenschaftlern, Statistikern usw., die sich nicht an die Vierfeldertafel aus dem ersten Semester erinnern können.
 
Auf den Umstand, dass bei einer Ausweitung der Tests zusätzlich die Falsch-Positiven überproportional ansteigen, hatte sogar Gesundheitsminister Jens Spahn öffentlich hingewiesen.
 
Aber so weit reicht der gesellschaftliche Konsens, nicht einmal mehr bis zu den 4 Grundrechenarten.
 
Man muß kein Prophet sein, um sich auszumalen, wie das im Herbst werden wird, wenn die saisonalen Beschäftigungseffekte wegfallen. Die Insolvenzen fangen gerade erst an und für viele wird der Ertrag aus den Sommermonaten für die Herbst- und Wintermonate nicht reichen. Gleichzeitig „rettet“ die Intensivmedizin gemäß den Behandlungsrichtlinien die Menschen durch künstliche Beatmung.
 
Die deutschen Spitzenpolitiker klopfen sich weiterhin gegenseitig auf die Schulter und loben sich selbst, wie sie mit dem Lätzchen vor dem Mund das Land gerettet haben – nachdem die Infiziertenkurve des RKI schon um 2/3 gefallen war.
 
Und naseweise Junior-Journalisten, die ebenfalls an einer Rechenschwäche zu leiden scheinen, laufen mit erhobenem Zeigerfinger durch das Land und brandmarken die Kritiker. Inzwischen gibt es wohl nur noch die Wahl zwischen Corona-Leugner und Corona-Luegner.
 
Es sollte inzwischen auch dem dümmsten anzunehmenden Journalisten aufgefallen sein, dass die Idee der sogenannten Experten-gesteuerten Gesellschaft nicht funktioniert, sondern zu einer Entmündigung selbstständig denkender Bürger führt. Das sollte auch den Nachwuchstalenten mit eigener Wikipediaseite bei Spiegel-Online und den diversen Edelschreibern aus den Kultur- und Wissenschaftsredaktionen aufgefallen sein, die um die mutmaßliche Allmacht der Wissenschaft und ihren damit einhergehenden Privilegien bangen.
 
Aber, wer sich seitens der Politik und der Wissenschaft jeder Argumentation in einem derartigen Ausmaß verschließt, dass es nicht einmal mehr bis zu den 4 Grundrechenarten reicht, der sollte sich später nicht wundern.
 
Das wird nicht gut ausgehen, mit Lätzchen oder ohne.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis


30.07.
Betreff: COVID-19 – künstliche Beatmung - „primum non nocere, secundum cavere, tertium sanare“
 
 
Liebe Ärzte,
 
Sie sind so leise, man hört Sie gar nicht mehr. Liegt das an der Maske?
 
Wir, die Dummen, hätten gerne einige Antworten.
•    „Corona-Studie: Mehr als die Hälfte der beatmeten Covid-19-Patienten verstorben“, zeit.de, 29. Juli 2020, https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-07/corona-studie-krankenhaus-patienten-beatmet-verstorben-sterblichkeit
 
unter Bezug auf
•    Karagiannidis et al., “Case characteristics, resource use, and outcomes of 10 021 patients with COVID-19 admitted to 920 German hospitals: an observational study”, Lancet, July 28, 2020, https://www.thelancet.com/journals/lanres/article/PIIS2213-2600(20)30316-7/fulltext
 
 
Bei Spiegel Online mag man sich die Ergebnisse schönreden, aber sie sind nicht überraschend, vgl.
•    Richardson et al., “Presenting Characteristics, Comorbidities, and Outcomes Among 5700 Patients Hospitalized With COVID-19 in the New York City Area”, JAMA. Published online April 22, 2020, https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2765184
 
“Mortality rates for those who received mechanical ventilation in the 18-to-65 and older-than-65 age groups were 76.4% and 97.2%, respectively. Mortality rates for those in the 18-to-65 and older-than-65 age groups who did not receive mechanical ventilation were 1.98% and 26.6%, respectively.”
 
Wie kann man hier von einer Therapie sprechen?
 
Wie ordnet sich dieses Ergebnis in das ärztliche Prinzip von „primum non nocere, secundum cavere, tertium sanare“ ein? Oder ist das Marketing?
 
Welche Auswirkungen hat dieses Ergebnis für die Mortalität und die Statistik? Verschärft sich nicht das mit oder an COVID-19 Problem der maroden RKI Statistik, weil es eine neue Dimension gibt, nämlich mit oder ohne künstliche Beatmung?
 
Wie viele der künstlich beatmeten Patienten würden heute noch leben, wenn man nicht ad-hoc eine Zoonose und einen neuen Killer-Virus unterstellt hätte?
 
Wie viele dieser künstlichen Beatmungen sind der Aerosol-Panik geschuldet?
 
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis
 


29.07.
Betreff: COVID-19 – Amnesie, die neue Berufskrankheit von Chef-Ärzten
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
wir möchten darauf hinweisen, dass wir in Deutschland mit einem neuen Krankheitsbild bei Chef-Ärzten konfrontiert sind, Amnesie, d.h. Gedächtnisverlust.
 
Niemand kann sich an die letzte saisonale Virenwelle oder die Wirkungen früherer Virenwellen erinnern.
•    Patrick  et al., “An Outbreak of Human Coronavirus OC43 Infection and Serological Cross-reactivity with SARS Coronavirus.”, Can J Infect Dis Med Microbiol. 2006 Nov; 17(6):330-6, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18382647
 
Ebenso sind die Wirkungen, wie sie andere Viren haben können vergessen, vgl.
•    Christine Ott „Grippeimpfung -  Wirkverstärkter Impfstoff für Senioren“, MMW - Fortschritte der Medizin vol. 158, p.71(2016), https://link.springer.com/article/10.1007/s15006-016-8785-9
 
“Influenza ist eine Systemerkrankung“
 
Entweder es handelt sich um Gedächtnisverlust, oder die Mängel in der Ausbildung von Ärzten sind größer als bisher angenommen.
 
Wir weisen dies nach anhand einer Mitteilung der Deutschen Presseagentur (DPA), aus der Rubrik „Lügen durch Weglassen“, vgl. stellvertretend bei zeit.de,
•    DPA, „Lungenkrankheit: "Milchglasmuster": Corona-Spätfolgen alarmieren Ärzte“, zeit.de, 27. Juli 2020, https://www.zeit.de/news/2020-07/27/milchglasmuster-corona-spaetfolgen-alarmieren-aerzte
 
Das was die versammelte Ärzteschaft dort berichtet, ist nichts Neues. Das sieht man jedes Jahr im Rahmen der saisonalen Virenwelle. Davon wird es ohne jeden Zweifel auch im kommenden Herbst wieder eine geben, mit neuen Viren, so wie jeden Herbst.
 
Nur erinnern kann sich keiner.
 
Aber die Ärzteschaft hält im Nebensatz schon mal fest, dass etwaige Lungenschäden auf keinen Fall auf die künstliche Beatmung zurückzuführen sind. Was auch geschehen ist, es war immer der Virus, nie die Therapie. Das ist zumindest einfach zu merken.
 
Dazu kommen, das ist aber bekannt, erhebliche Mängel bei den Statistikkenntnissen. Denn es geht hier um Einzelfälle, wie sie jedes Jahr auftreten.
 
Als Gedächtnisstützte könnte man sich an den Fragen orientieren: wo sind die Tönnies-Toten? Wo sind die Nieren- und Nervenschäden flächendeckend in Heinsberg? Wo sind die Herzinfarkte in Ischgl, wo 85% der Betroffenen gar nicht gemerkt haben, das sie COVID-19 hatten?
 
Man wundert sich etwas, dass die DPA darauf verzichtet hat, dem Leser „dimensionierende Erläuterung des wissenschaftlichen Kontextes“ anzubieten, wie sie die deutschen Edelschreiber aus den Kultur- und Wissenschaftsredaktionen einfordern, vgl.
•    Johannes Schneider, Carolin Ströbele, „Auf dem Boulevard der Wissenschaft“, zeit.de, 26. Mai 2020, https://www.zeit.de/kultur/2020-05/christian-drosten-corona-studie-bild-boulevardjournalismus
 
Wahrscheinlich wäre das zu peinlich gewesen.
 
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis




26.07.

Betreff: SARS-CoV2 – in 6 Monaten über 100 verschiedene Virenstämme – Wuhan-Virus nicht mehr nachweisbar – zum genetischen Abstand
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
wir möchten darauf hinweisen, dass anhand von ca. 35.000 sequenzierten SARS-CoV2 RNA-Strängen über 100 verschiedene Virenstämme von SARS-CoV2  identifiziert wurden.
•    SARS-Cov2 Lineages, „Lineage Description“, https://cov-lineages.org/descriptions.html
 
Das sind über 100 Virenstämme pro 6 Monate oder mehr als 200 pro Jahr. Diese Zahl muß als untere Grenze gesehen werden, da 35.000 Gensequenzen einen Minimalst-Ausschnitt aus ca. 7 Milliarden menschlichen Lungen weltweit darstellen.
 
Wie es PCR zu eigen ist, findet man zudem nur das, wonach man sucht. Es kann weitere SARS-CoV2 Virenstämme geben, die aber auf den Test nicht ansprechen. Man kann eben nicht alles haben, ultraspezifische Tests einerseits und alle Viren finden andererseits.
 
Dazu käme, zur Bestimmung eines genetischen Abstandes entsprechend viele Sequenzen bei diversen Tierarten. Diese Sequenzen gibt es nicht.
 
Nimmt man SARS-CoV1 von 2003 als Vergleich, also 17 Jahre, so wäre mit mindestens 3.400 Virenstämmen zwischen 2003 und 2020 zu rechnen, von denen es die meisten nicht mehr gibt. Die Zahl könnte auch 34.000 oder 340.000 sein. Man kennt diese Zahl nicht.
 
Die Daten dazu gibt es nicht, da sich in der Vergangenheit niemand für Coronaviren interessiert hat.
 
Der Begriff des genetischen Abstandes von Gensequenzen unterschiedlicher Spezies, wo die Sequenzen sogar Jahre auseinander liegen können, macht überhaupt keinen Sinn, denn Virenstämme entstehen und verschwinden wieder.
 
Dazu kommt der seit langem bekannte Umstand, dass Viren innerhalb eines Wirtes rekombinieren können. D.h. unterschiedliche Virenstämme in einem Wirt mischen sich und erzeugen eine neue Gensequenz. Coronaviren sind hier keine Ausnahme.
•    Yi, “2019 Novel Coronavirus Is Undergoing Active Recombination”, Clinical Infectious Diseases, 04 March 2020, https://academic.oup.com/cid/article/doi/10.1093/cid/ciaa219/5781085
 
Dies sind Mechanismen, die seit Hunderten von Millionen von Jahren so existieren. Das ist in die Evolution der Wirbeltiere und des Menschen schon lange eingepreist.
 
Der genetische Abstand ist das Argument dafür, dass eine Zoonose stattgefunden haben soll. Also der disruptive Übergang eines tierischen Coronavirus auf den Menschen als neuem Wirt und dem Entstehen eines neuen humanen Virusstammes, der in seiner Gensequenz von bestehenden humanen Virenstämmen abweichen soll. Als Beweis für diesen disruptiven Übergang soll der genetische Abstand zwischen SARS-CoV2 und Coronaviren z.B. beim Marderhund, der Fledermaus oder dem chinesischen Schuppentier herhalten. Aber das kann man gar nicht nachweisen, da man die inzwischen wieder verschwundenen Virenstämme nicht kennt. 
 
Der Wuhan-Virus ist inzwischen nicht mehr nachweisbar, wie man an der Lineage A sieht.
•    SARS-Cov2 Lineages, „Lineage A“, https://cov-lineages.org/lineages/lineage_A.html
 
Diesen Virusstamm gibt es nicht mehr. Eine Referenz-Sequenz vom Typ Wuhan macht gar keinen Sinn. Es wird auch davon berichtet, dass SARS-CoV2 Sequenzen, die zu weit von der Referenz-Sequenz im Sinne des genetischen Abstandes abweichen, als Fehl-Sequenzierungen verworfen werden (low-quality sequences). Das macht noch weniger Sinn.
•    Shen et al., “Comprehensive variant and haplotype landscapes of 50,500 global SARS-CoV-2 isolates and accelerating accumulation of country-private variant profiles”, biorxiv July 09, 2020, https://www.biorxiv.org/content/10.1101/2020.07.09.193722v1.full
“The number of variants per isolate ranged from 0 to over 30, and isolates with 30 or more variants were excluded from the analysis because they were regarded as likely low-quality sequences.”
 
Es ist absurd, das Signal zu verwerfen, das nicht zur Theorie passt.
 
Aber die meisten Arbeiten begründen ihre Wichtigkeit mit vielen angeblichen COVID-19 Toten unter Auslassung des Hinweises, dass 2/3 der mit positivem COVID-19 Test Verstorbenen aus Pflegeheimen kamen oder pflegebedürftig waren und dass die meisten weit über 80 Jahre alt waren und an multiplen Vorerkrankungen litten.
 
Die Zoonose ist das Kernargument, dass es einen neuen gefährlichen Erreger geben soll, da während der Evolution keine Anpassung möglich gewesen wäre. Gegen die Zoonose-Hypothese sprechen schon die vielen Menschen, die spontan immun gegen SARS-CoV2 sind und trotz Infektion keine Symptome zeigen, das Ischgl-Phänomen. Das Immunsystem dieser Menschen muß den Virus also gekannt haben. Dagegen spricht auch, dass in 2020 nicht mehr Menschen gestorben sind als in 2019 und weniger als während der Grippewelle 2018.
•    Bundesamt für Statistik, „Sonderauswertung zu Sterbefallzahlen des Jahres 2020“, https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen.html
 
Es reicht gerade für die Hitzewelle von 2018. Das kann auch nicht an den Masken gelegen haben. Als die allgemeine Maskenpflicht kam, war die RKI Kurve zu den Infizierten schon um 2/3 gefallen. Das kann man in jedem RKI Tagesbericht nachlesen.
 
Für die Zoonose-Hypothese fehlt jeder Beweis.

Angesichts der enormen Variabilität von SARS-CoV2 ist zudem sehr zweifelhaft, dass jeder dieser Virusstämme dasselbe Pathogen darstellt.
 
Auch für die Pathogenität jedes dieser Virenstämme fehlt der Beweis.
 
Zu beiden Punkten gibt es noch nicht einmal eine Diskussion. Trotzdem wurde auf Basis dieser beiden Mutmaßungen das Land angehalten, mit unabsehbaren Folgen, und viele Menschen in die künstliche Beatmung geschickt, mit letalen Folgen.
 
Inzwischen versucht die Ärzteschaft aus der ehemaligen Lungenkrankheit COVID-19 eine Systemkrankheit zu machen. In den Medien vergisst dabei man den Hinweis zu erwähnen, dass auch in der Vergangenheit bei Lungenentzündungen in Einzelfällen persistente Symptome wie Müdigkeit oder Schlaflosigkeit zu beobachten waren, vgl.
•    Carfì et al., “Persistent Symptoms in Patients After Acute COVID-19”,  JAMA 2020, Published online July 9, https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2768351
“Furthermore, this is a single-center study with a relatively small number of patients and without a control group of patients discharged for other reasons. Patients with community-acquired pneumonia can also have persistent symptoms, suggesting that these findings may not be exclusive to COVID-19.6“
 
unter Verweis auf,
•    Metlay et al., “Measuring symptomatic and functional recovery in patients with community-acquired pneumonia”, J. Gen. Int.l Med., Vol 12, pp 423–430 (1997), https://link.springer.com/article/10.1046/j.1525-1497.1997.00074.x
 
Das ist also gar nichts COIVD-19 Spezifisches, wird aber gerade in den Medien gehypt und verbreitet Angst und Schrecken.
 
Wann liefert die Wissenschaft endlich belastbare Beweise für irgendwas? Unklar ist auch, in wie weit diese Langzeitfolgen auf die Behandlung zurückzuführen sind.
 
Aufgrund der Aerosol-Panik der Ärzte wurden Menschen vorschnell an die künstliche Beatmung angeschlossen. Daneben wundern sich dieselben Ärzte, dass die Menschen nach einigen Wochen Stillliegen auf der Intensivstation eine erhöhte Thrombose-Neigung zeigen. Aber alle negativen Folgen der Behandlung wurden und werden dem Virus zugeschrieben.
 
Das ist wohl eher der Grund, warum es keine Diskussion geben darf. Es kämen dunkle Flecken auf die weißen Kittel. Da lassen sich die deutschen Virologen lieber wie Filmstars feiern. Passend dazu gibt es Medienpreise.
 
Und die deutschen Edelschreiber mit eigener Wikipedia-Seite entscheiden aus eigener Großartigkeit heraus, dass es zu den offenen Fragen keiner öffentlichen Diskussion bedarf? Angesichts der katastrophalen Folgen des Lockdowns könnten sie inzwischen auch nichts anderes mehr schreiben, als dass alle Maßnahmen ein kolossaler Erfolg gewesen sind.
 
Ausgrenzung, Diffamierung und Verunglimpfung der Kritiker ersetzt den wissenschaftlichen Beweis. Dabei wird übersehen, dass es der Natur herzlich egal ist, ob der Mensch die kausalen Zusammenhänge zur Kenntnis nimmt oder nicht.
 
Mit Wissenschaft hat der COVID-19 Hype nicht mehr zu tun. Das Ergebnis wird von Internet-Trollen und selbsternannten Wahrheitswächtern vorgegeben. Der Kern der Wissenschaft ist der stete Zweifel. Das Fehlen jeden Zweifels, gerade angesichts der Datenlage, zeigt die Unwissenschaftlichkeit von RKI, Drosten & Co am deutlichsten.
 
Und mit jedem neuen Virusstamm, den man findet, werden die Risse im Theoriegebäude größer.
 
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis


22.07.

Betreff: COVID-19 – in Schottland lebt man länger mit COVID-19 als ohne
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
wir möchten darauf aufmerksam machen, dass man in Schottland mit COVID-19 eine höhere durchschnittliche Lebenserwartung hat, als ohne, vgl.
•    Connor Boyd, “Revealed: Average age of Covid-19 victims is OLDER than life expectancy in Scotland as stark figures show 'it is predominantly a disease that strikes the elderly'”, Daily Mail, 21 July 2020, https://www.dailymail.co.uk/news/article-8470843/The-average-Covid-19-victim-OLDER-age-people-usually-die-Scotland.html
 
Der Altersdurchschnitt der mit oder an COVID-19 Verstorbenen in Schottland entspricht dem aus Deutschland, der Schweiz, Italien, Frankreich, den Niederlanden, Belgien, Schweden und Dänemark. Wir hatten mehrfach auf die entsprechenden Tages- und Wochenberichte aus diesen Ländern hingewiesen.
 
Der Virus ist für Menschen unter 65 Jahren in der Regel zu schwach. Und es passiert jeden Winter, dass auch einige jungen Menschen an der Grippe sterben. Das ist 2020 nicht anders als 2019 oder 2018.
•    Bundesamt für Statistik, „Sonderauswertung zu Sterbefallzahlen des Jahres 2020“, https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen.html
 
Und das Schaulaufen von Merkel und Macron mit Maske soll nachträglich die Begründung dafür liefern? Als die allgemeine Maskenpflicht kam, war die RKI Kurve zu den Infiziertenzahlen schon um 2/3 gefallen.
 
Italien gibt an, dass 1,1% der mit positivem SARS-CoV2 Test Verstorbenen unter 50 Jahre gewesen sind, 385 aus 34.026. Von den 86 Verstorbenen unter 40 Jahren werden nur 14 ohne schwere Vorerkrankungen angegeben. Das sind 14 aus 34.026.
•    ISS, “Characteristics of SARS-CoV-2 patients dying in Italy - Report based on available data on July  9th, 2020”, https://www.epicentro.iss.it/en/coronavirus/bollettino/Report-COVID-2019_9_July_2020.pdf
 
Diese Situation haben wir jeden Winter.
 
In England ist es wahrscheinlicher, dass ein Kind vom Blitz getroffen wird, als dass es an COVID-19 stirbt, vgl.
•    Thomas Burrows, “Pupils are more likely to be hit by LIGHTNING than die of coronavirus new figures show as calls to reopen schools grow”,  10 Jun 2020, https://www.thesun.co.uk/news/11825816/pupils-more-likely-hit-lightning-than-die-coronavirus/
 
Und die deutschen Edelschreiber entscheiden, dass es hierzulande dazu keiner öffentlichen Diskussion bedarf?
 
Wo sind die Tönnies-Toten? Wo sind die Nerven- und Nierenschäden in Heinsberg? Warum spricht niemand über die Folgen von künstlicher Beatmung? Weil sonst schwarze Flecken auf die weißen Kittel kommen?
 
Wann fangen die Masken-Aktivisten an, auf das Autofahren zu verzichten? Im Straßenverkehr sind jedes Jahr unter den Verkehrsopfern viele Kinder und Jugendliche.
 
Wie lange noch werden die Menschen in Deutschland von kontextfreien Infiziertenzahlen terrorisiert?
 
Wie lange soll sich deutscher Journalismus noch auf dem Niveau von Ippen Digital Media und Spiegel Online abspielen? Jede Neurose bekommt ihre Plattform und von Recherche kann nicht mal im Ansatz die Rede sein.
 
Pressefreiheit muß man auch leben, sonst ist es keine. 
 
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis



19.07.

Betreff: COVID-19 – Die Diskussions-Verweigerer
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
COVID-19 ist ein Jahrhundert-Ereignis, egal wie man zum Lockdown steht. Aber es gibt keine Diskussion dazu?
 
Diskussionsverweigerung ist kein Zeichen für einen demokratischen Staat. Vorauseilender, medialer Gehorsam statt kritischem Geist? Wir wissen aus Erfahrung sehr genau, wohin das in Deutschland führt.
 
So ignorant sollen die Corona-Kritiker sein, dass sich kein Gespräch mehr lohnt? Dann ist es bis zum Umerziehungslager nicht mehr weit.
 
https://www.rubikon.news/artikel/die-diskussions-verweigerer
 
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis
 
  
18.07.

Betreff:  COVID-19 – neue Begrifflichkeit: inaktive Virenstämme
 
 
Liebe Corona-Kritiker,
 
Anmerkung: wir können nicht nachvollziehen, ob unsere letzte Mail richtig versandt wurde, deshalb senden wir diese unten nochmal.
 
***
Mit der Bitte um Beachtung und ggfs. Verteilung. Es ist absurd. Aber man wird versuchen müssen, das Beste daraus zu machen.
Virenstämme sterben nicht mehr aus. Sie sind nur noch inaktiv.
•    Rambaut et al, “A dynamic nomenclature proposal for SARS-CoV-2 lineages to assist genomic epidemiology”, 15 July 2020, https://www.nature.com/articles/s41564-020-0770-5
 
„Furthermore, because SARS-CoV-2 genomes are being generated continuously and at a similar pace to changes in virus transmission and epidemic control efforts, we expect to see a continual process of lineage generation and extinction through time. Rather than maintaining a cumulative list of all lineages that have existed since the start of the pandemic, it is more prudent to mark lineages as ‘active’, ‘unobserved’ or ‘inactive’. This is a designation that reflects our current understanding of whether they are actively transmitting in the population or not. Accordingly, lineages of SARS-CoV-2 documented within the last month are defined as ‘active’ in this article, those last seen >1 month but <3 months ago are classified as ‘unobserved’ and those that have not been seen for >3 months are termed ‘inactive’.
 
Man sieht sehr schön, dass der Original-Virus aus Wuhan seit Ende Main nicht mehr nachgewiesen wird, vgl. https://cov-lineages.org/lineages/lineage_A.html
 
Nach der neuen Nomenklatur wäre er aber nicht verschwunden, sondern nur noch inaktiv. Aber wer kann den Autoren einen Vorwurf machen? Man ist halt vorsichtig (prudent).
 
Der nächste Schritt auf dieser Leiter der Bedrohung wird der Begriff des „Reservoirs“ sein. D.h. Räume in denen der Killer-Virus inaktiv bleibt, bis er wieder ausbricht. Es kann jeden Tag soweit sein!
 
Es ist absurd. Man weist den Virus nicht mehr nach und erklärt ihn daraufhin für inaktiv. Und alle Virenstämme repräsentieren dasselbe Pathogen.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis
 
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Betreff: COVID-10 – Nerze als asymptomatisches Reservoir für SARS-CoV2?
 
Liebe Corona-Kritiker,
 
zu weiteren PCR Tests Highlights, das Thema Nerze. Es rächt sich wieder einmal fürchterlich, dass man nicht auf die Kausalität geachtet hat, sondern wieder nur auf die Gensequenzen.
 
Oder hatte der Menschen einfach Pech und nach 400 Millionen Jahren Wirbeltier-Evolution kommt ab 1980 die große Viruswelle von den Tieren auf die Menschen? MERS, SARS1, Vogelgrippe, Schweinegrippe und anderes?
 
Ja. Das ist der Stand der Wissenschaft.
•    ntv.de, „Corona-Ausbruch auf Zuchtfarm - Behörden lassen 93.000 Nerze töten“, 16. Juli 2020, https://www.n-tv.de/panorama/Behoerden-lassen-93-000-Nerze-toeten-article21916176.html
 
Folgende Info aus 2 spanischen Quellen zu Nerzen als asymptomatisches Reservoir für SARS-CoV2.
Der Alarm ging von den Niederlanden aus, und das wohl schon im April/Mai,
•    Javier Jiménez, „Los porqués detrás del exterminio de 92.700 visones en Aragón: la estrecha relación entre el visón y el coronavirus”, 16 Julio 2020, https://www.xataka.com/ecologia-y-naturaleza/porques-detras-exterminio-92-700-visones-aragon-estrecha-relacion-vison-coronavirus
 
„El espacial caso del visón Fueron Países Bajos los que dieron la voz de alarma al encontrar no solo un caso de transmisión de animal a humano, sino la evidencia de que en estos animales el virus puede ser asintomático.”
 
mit Bezug zu
•    DW, „Mink pass coronavirus to humans in the Netherlands”, 25.5.2020, https://www.dw.com/en/mink-pass-coronavirus-to-humans-in-the-netherlands/a-53565241
 
Die 7 betroffenen Mitarbeiter werden als leichte Fälle (leve) beschrieben.
•    RTVE.es, EFE, “Coronavirus - Aragón ordena sacrificar los 92.700 visones de una granja tras dar positivo el 80% por covid-19”, 16.07.2020, https://www.rtve.es/noticias/20200716/coronavirus-aragon-ordena-sacrificar-92700-visones-granja-para-prevenir-covid-19/2028701.shtml
 
“... cuando siete de sus 14 trabajadores dieron positivo por covid-19 y que ya están "sanos", habiendo sido todos casos leves.”
 
So sieht die moderne Medizin aus. Keine Symptome, niemand ist krank, aber es gibt einen positiven Biomarker. Alles nichts Neues.
Aber die Zoonose Theorie vom Fischmarkt in Wuhan, China, Ende 2019, wird zunehmend unscharf.
 
Weitere Quellen,
•    Martin Enserink, “Coronavirus rips through Dutch mink farms, triggering culls to prevent human infections”, Jun. 9, 2020, https://www.sciencemag.org/news/2020/06/coronavirus-rips-through-dutch-mink-farms-triggering-culls-prevent-human-infections
 
mit Bezug zu,
•    Oreshkov et al., “SARS-CoV2 infection in farmed mink, Netherlands, April 2020”, biorxiv May 18, 2020, https://www.biorxiv.org/content/10.1101/2020.05.18.101493v1
 
•    Oreshkov et al., “SARS-CoV-2 infection in farmed minks, the Netherlands, April and May 2020”, Euro Surveill. 2020;25(23), 04 Jun 2020, https://www.eurosurveillance.org/content/10.2807/1560-7917.ES.2020.25.23.2001005
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis




17.07.

Betreff: COVID-10 – Nerze als asymptomatisches Reservoir für SARS-CoV2?
 
 
Liebe Corona-Kritiker,
 
zu weiteren PCR Test Highlights, das Thema Nerze. Es rächt sich wieder einmal fürchterlich, dass man nicht auf die Kausalität geachtet hat, sondern wieder nur auf die Gensequenzen.
 
Oder hatte der Mensch einfach Pech und nach 400 Millionen Jahren Wirbeltier-Evolution kommt ab 1980 die große Viruswelle von den Tieren auf die Menschen? MERS, SARS1, Vogelgrippe, Schweinegrippe und anderes?
 
Ja. Das ist der Stand der Wissenschaft.
 
•    ntv.de, „Corona-Ausbruch auf Zuchtfarm - Behörden lassen 93.000 Nerze töten“, 16. Juli 2020, https://www.n-tv.de/panorama/Behoerden-lassen-93-000-Nerze-toeten-article21916176.html
 
Folgende Info aus 2 spanischen Quellen zu Nerzen als asymptomatisches Reservoir für SARS-CoV2.
 
Der Alarm ging von den Niederlanden aus, und das wohl schon im April/Mai,
•    Javier Jiménez, „Los porqués detrás del exterminio de 92.700 visones en Aragón: la estrecha relación entre el visón y el coronavirus”, 16 Julio 2020, https://www.xataka.com/ecologia-y-naturaleza/porques-detras-exterminio-92-700-visones-aragon-estrecha-relacion-vison-coronavirus
 
„El espacial caso del visón Fueron Países Bajos los que dieron la voz de alarma al encontrar no solo un caso de transmisión de animal a humano, sino la evidencia de que en estos animales el virus puede ser asintomático.”
 
mit Bezug zu
•    DW, „Mink pass coronavirus to humans in the Netherlands”, 25.5.2020, https://www.dw.com/en/mink-pass-coronavirus-to-humans-in-the-netherlands/a-53565241
 
Die 7 betroffenen Mitarbeiter werden als leichte Fälle (leve) beschrieben.
 
•    RTVE.es, EFE, “Coronavirus - Aragón ordena sacrificar los 92.700 visones de una granja tras dar positivo el 80% por covid-19”, 16.07.2020, https://www.rtve.es/noticias/20200716/coronavirus-aragon-ordena-sacrificar-92700-visones-granja-para-prevenir-covid-19/2028701.shtml
 
“... cuando siete de sus 14 trabajadores dieron positivo por covid-19 y que ya están "sanos", habiendo sido todos casos leves.”
 
So sieht die moderne Medizin aus. Keine Symptome, niemand ist krank, aber es gibt einen positiven Biomarker. Alles nichts Neues.
Aber die Zoonose Theorie vom Fischmarkt in Wuhan, China, Ende 2019, wird zunehmend unscharf.
 
Weitere Quellen,
•    Martin Enserink, “Coronavirus rips through Dutch mink farms, triggering culls to prevent human infections”, Jun. 9, 2020, https://www.sciencemag.org/news/2020/06/coronavirus-rips-through-dutch-mink-farms-triggering-culls-prevent-human-infections
 
mit Bezug zu,
•    Oreshkov et al., “SARS-CoV2 infection in farmed mink, Netherlands, April 2020”, biorxiv May 18, 2020, https://www.biorxiv.org/content/10.1101/2020.05.18.101493v1
 
•    Oreshkov et al., “SARS-CoV-2 infection in farmed minks, the Netherlands, April and May 2020”, Euro Surveill. 2020;25(23), 04 Jun 2020, https://www.eurosurveillance.org/content/10.2807/1560-7917.ES.2020.25.23.2001005
 
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis
 
  
12.07.

Betreff: COVID-19 – die typischen COVID-19 Patienten in Deutschland – Peter Altmaier und die Verhältniszahl: je mehr Tests, desto mehr Neuinfizierte
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
eine Pressemitteilung des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) zu den „typischen COVID-19 Patienten in Deutschland“ ist etwas untergegangen und wir möchten deshalb darauf hinweisen.
 
In einer Studie des UKE wurden im Mittel 85 Jahre alte, mit oder an COVID-19 Verstorbene mit „altersgerechten Vorerkrankungen“ untersucht, vgl.
•    UKE Pressemitteilung, „Neue Studie von UKE-Forschenden: Das Corona-Virus befällt auch das Herz“, 10.7.2020, https://www.uke.de/allgemein/presse/pressemitteilungen/detailseite_96963.html
„Bei rund zwei Drittel der untersuchten Patientinnen und Patienten (24 von 39) konnten die Forschenden im Herzgewebe das Corona-Virus SARS-CoV-2 nachweisen.“
 
„Durch die Infektion verändern sich zwar die Herzzellen. Ob dies allerdings Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf hat, lässt sich noch nicht abschließend klären.“
 
„Die für die Studie untersuchten verstorbenen Patientinnen und Patienten (23 Frauen, 16 Männer) waren im Mittel 85 Jahre alt.“
 
„Die Patienten repräsentieren mit ihren altersgerechten Vorerkrankungen wie Bluthochdruck und koronare Herzerkrankung die typischen COVID-19-Patienten in Deutschland,…“
 
 
Das wirkt wenig repräsentativ. Aber, unter dem Strich bleibt übrig: „Das Corona-Virus befällt auch das Herz“, siehe Titel. Merkwürdigerweise lautet der Titel nicht, „So sehen typische COVID-19 Patienten aus“.
 
Wo ist die Einordnung dieser Ergebnisse, z.B. im Verhältnis zu klassischen Coronaviren?
•    Patrick  et al., “An Outbreak of Human Coronavirus OC43 Infection and Serological Cross-reactivity with SARS Coronavirus.”, Can J Infect Dis Med Microbiol. 2006 Nov; 17(6):330-6, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18382647
 
Man weiß über klassische Coronaviren fast nichts, da sich vor 2020 kaum jemand dafür interessiert hat. Das war bis 2019 die saisonale Virenwelle.
•    Nickbakhsh et al., “Virus–virus interactions impact the population dynamics of influenza and the common cold”, PNAS December 26, 2019 116 (52) 27142-27150, https://www.pnas.org/content/116/52/27142
 
Dem gegenüber ist seit mehr als 50 Jahre bekannt, dass auch Influenzaviren das Herz und andere Organe befallen können. Und dies zeigt sich auch in den saisonalen Daten zur jährlichen Influenzawelle, insbesondere bei alten Menschen, vgl.
•    Warren-Gash et al., “Influenza Infection and Risk of Acute Myocardial Infarction in England and Wales: A CALIBER Self-Controlled Case Series Study”, J Infect Dis. 2012 Dec 1; 206(11): 1652–1659, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3488196/
“The effect was greatest in those aged ≥80 years (P = .023). Infections occurring when influenza was circulating and those coded as influenza-like illness were associated with consistently higher incidence ratios for AMI (P = .012).”
 
 
Die Ärzteschaft tut so, als ginge es hier um Fragestellungen, die noch nie aufgetreten seien. Das ist objektiv falsch. Und im vorliegenden Fall hat das UKE gar keine Korrelation nachgewiesen. Es ist nicht einmal klar, ob eine Schädigung am Herzen vorlag. Bei einem Drittel gab es keinen SARS-CoV2 Nachweis im Herzgewebe und die sind trotzdem verstorben, mit im Mittel 85 Jahren.
 
Aber der Nachweis von  Virusbruchstücken reicht, bei allen offenen Fragen zum Test. Und PCR kann nicht erkennen, ob die Viren durch Antikörper neutralisiert sind. Warum geht man mit so etwas an die Öffentlichkeit, und dann ohne Einordnung?
Eine kritische Auseinandersetzung mit den offenen Fragen sucht man vergebens.
 
Und die Bevölkerung soll das alles richtig einordnen? Geht es überhaupt darum? Der Bevölkerung wird weitestgehend vorenthalten, wie der „typische COVID-19 Patient in Deutschland“ aussieht, mit seinen im Mittel 85 Lebensjahren und seinen altersgerechten Vorerkrankungen.
 
Die Bevölkerung wird deshalb das tun, was die Leitmedien, die Politik, die Medizin und die Pharmaindustrie von ihr erwartet. Sie wird COVID-19, die ehemalige Lungenkrankheit, mit Tod assoziieren. Die Todesgefahr rechtfertigt dann drakonische Maßnahmen, z.B. künstliche Beatmung oder Medikamente mit starken Nebenwirkungen. Stirbt der Patient, war es der Virus. Wer sonst?
 
Niemand in den Leitmedien war bislang in der Lage das Ischgl Phänomen zu erklären, was tatsächlich die Allgemeinbevölkerung betraf, und die 85% mit positivem Test, die von COVID-19 gar nichts gemerkt haben. Und wo sind die ganzen Tönnies Mitarbeiter mit Herzinfarkt?
 
Aber, was soll man von der Bevölkerung erwarten, wenn nicht einmal der Wirtschaftsminister in der Lage ist, Verhältniszahlen zu bilden.
 
Wir hatten anhand des Beispiels Schweden schon einmal daraufhin gewiesen. Das Verhältnis von Test und Infizierten ist weitgehend konstant.
•    Klaus Wedekind, „WHO muss Fehler eingestehen - Langfristig könnte Schweden richtig liegen“, n-tv, 28. Juni 2020, https://www.n-tv.de/panorama/Langfristig-koennte-Schweden-richtig-liegen-article21876864.html
„Tatsächlich korrigierte sich die WHO noch am selben Tag, schrieb laut "Bloomberg" E-Mails an schwedische Medien. Darin erkannte sie an, dass der Anstieg auf die ausgedehnten Tests seit Anfang Juni zurückzuführen ist. Der Anteil der positiven Tests sei insgesamt stabil bei zwölf bis 13 Prozent geblieben. Sprich: Die Ansteckungsraten sind in Schweden stabil.“
 
Die jetzt von Wirtschaftsminister Peter Altmaier genannte absolute Grenze von 100 Neuinfektionen ohne Bezug zur Zahl der Tests ist dementsprechend haarsträubender Blödsinn.
 
Lohnt es im Rahmen des Eiertanzes zur Maskenflicht auf die Niederlande und Dänemark ohne Maskenpflicht in Geschäften hinzuweisen?
Wo ist der Leitartikel dazu?
 
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis
 



09.07.
 
Liebe Corona-Kritiker,
zur Kenntnisnahme unsere Antwort an die Fraktion der Grünen im Landtag von Baden-Württemberg von heute.
 
Mit freundlichen Grüßen,
JK
 
 
Gesendet: Donnerstag, 09. Juli 2020 um 20:40 Uhr
Von: "Johannes Kreis" <johannes.kreis@gmx.de>
An: nese.erikli@gruene.landtag-bw.de, post@gruene.landtag-bw.de
Cc: Sabine.Reichelt@gruene.landtag-bw.de
Betreff: Aw: WG: Bürgeranfrage: COVID-19 – das Wir-Gefühl und der Wissenschaftler als Podcaster
EILT !!!                EILT !!!                EILT !!!
 
Sehr geehrte  Frau  Erikli, sehr geehrte Fraktion der Grünen im Landtag von BW,
 
die von Ihnen angesprochene Forschungsförderung zu Chloroquin oder Hydroxychloroquin sollten Sie dringendst überprüfen. Es besteht akute Lebensgefahr.
 
Die US-amerikanische FDA hat ihre Ausnahmegenehmigung für den Einsatz dieser Substanzen vor kurzem aufgrund der mitunter tödlichen Nebenwirkungen zurückgezogen.
•    “FDA News Release - Coronavirus (COVID-19) Update: FDA Revokes Emergency Use Authorization for Chloroquine and Hydroxychloroquine”, June 15th 2020, https://www.fda.gov/news-events/press-announcements/coronavirus-covid-19-update-fda-revokes-emergency-use-authorization-chloroquine-and
 
Die italienische ISS warnt schon seit längerem vor diesen Substanzen, vor allem im Zusammenhang mit Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase Mangel, der in Afrika und im süd-europäischen Raum häufig ist.
•    ISS, “Rapporto ISS COVID-19 n. 14/2020 - Indicazioni ad interim per un appropriato sostegno delle persone con enzimopenia G6PD (favismo) nell’attuale scenario emergenziale SARS-CoV-2. Versione del 14 aprile 2020“, https://www.iss.it/en/rapporti-covid-19/-/asset_publisher/btw1J82wtYzH/content/id/5334891
 
Eine fortgeführte Förderung zu einem „Medikament Hydroxychloroquin“ wirkt unprofessionell.
 
Ähnlich verhält es sich mit dem Rest Ihrer Antwort.
 
Wenn in Ihrer Wahrnehmung die Berichterstattung zu COVID-19 so unabhängig ist, dann laden Sie doch einmal Dr. Wolfgang Wodarg, Prof. Dr. Sucharit Bhakdi, Dr. Bodo Schiffmann oder einen anderen der zahlreichen Kritiker in eine Ihrer nächsten Fraktionssitzungen ein.
 
Ihre Antwort beruht zum überwiegenden Teil auf Mutmaßungen zu weitergehenden Wirkungen von SARS-CoV2 für die Sie „Indizien“ oder „Hinweise“ sehen. Und diese Anzeichen findet man in Veröffentlichungen bei im Median 76 Jahren alten Menschen mit mindestens 1 Vorerkrankung und bei 77% mit mindestens 2 Vorerkrankungen. Und diese Veröffentlichungen geben 15 conflict of interest an.
•    Puelles et al., „Multiorgan and Renal Tropism of SARS-CoV-2”, NEJM DOI: 10.1056/NEJMc2011400, May 13, 2020, https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMc2011400
 
- das mittlere Alter, berechnet aus 22 Personen für die das Alter angegeben war, betrug 76 Jahre (Abbildung 1 der Veröffentlichung).
 
- 100% der  Verstorbenen hatten mindestens 1 Vorerkrankung, 77% hatten mindestens 2 Vorerkrankungen. Den Cutoff-Value zu der Anzahl der Vorerkrankungen in Abbildung 1 hat man ohne Angabe eines Grundes auf 2 gesetzt.
 
- 22 Verstorbenen litten unter einer kardiovaskulären Vorerkrankung. Für 13 Verstorbene werden 2 oder mehr kardiovaskuläre Vorerkrankungen angegeben.
 
- Nur bei 2 von 27 Verstorbenen wurden erhöhte Proteinwerte im Urin nachgewiesen (Tabelle S1 des Anhangs). Bei einem der beiden Verstorbenen mit erhöhten Proteinwerten bestand eine Nierenvorerkrankung, aber es gab keinen PCR Nachweis von SARS-CoV2 in den Nieren.
 
Im Ergebnis stellt sich das dann so dar, vgl. ebenda.
“On the basis of these findings, renal tropism is a potential explanation of commonly reported new clinical signs of kidney injury in patients with Covid-19, even in patients with SARS-CoV-2 infection who are not critically ill. Our results indicate that SARS-CoV-2 has an organotropism beyond the respiratory tract, including the kidneys, liver, heart, and brain, and we speculate that organotropism influences the course of Covid-19 disease and, possibly, aggravates preexisting conditions.”
 
So sieht Forschung aus, „we speculate“? Wem wollen Sie das verkaufen? Ein Zusatzbeitrag eines mutmaßlich neuen Erregers zoonotischen Ursprungs konnte gar nicht nachgewiesen werden.
 
Die Unterstellungen, Spekulationen und Mutmaßungen von Puelles et al. werden dann so zitiert,
•    Rohn et al., „COVID-19 und die Niere“, Nephrologe. 2020 Jun 26 : 1–6, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7318905/
“Obduktionsstudien konnten zeigen, dass die menschliche Niere ein spezifisches Ziel für eine SARS-CoV-2-Infektion darstellt.“
 
Einer der Autoren von Rohn et al., ein Herr Dr. Witzke, kommt allein(!) auf 19 conflict of interest, vgl. ebenda,
„O. Witzke erhielt Forschungsstipendien für klinische Studien, Referentenhonorare und Reisekosten von Amgen, Alexion, Astellas, Basilea, Biotest, Bristol-Myers Squibb, Correvio, Chiesi, Gilead, Hexal, Janssen, Dr. F. Köhler Chemie, MSD, Novartis, Roche, Pfizer, Sanofi, TEVA and UCB.“
 
Zudem unterschlagen Sie völlig, dass seit 50 Jahren bekannt ist, dass auch Influenzaviren nicht nur die Lunge befallen können. Und bei Influenza muß man dazu nicht auf die Gruppe der hochbetagten Menschen zurückgreifen.
 
Anstatt sich auf Ihre Wahrnehmung zu verlassen, sollten Sie sich dringend zum aktuellen Sachstand kundig machen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder an COVID-19 sterben ist kaum messbar. Es ist wahrscheinlicher, das diese vom Blitz getroffen werden.
•    Thomas Burrows, “Pupils are more likely to be hit by LIGHTNING than die of coronavirus new figures show as calls to reopen schools grow”,  10 Jun 2020, https://www.thesun.co.uk/news/11825816/pupils-more-likely-hit-lightning-than-die-coronavirus/
 
In der Diskussion in Deutschland ging dieser Umstand vollkommen unter. Dafür wurde die Bild-Zeitung von allen Seiten beschimpft, die es gewagt hatte, Deutschlands Vorzeige-Virologen mit Hinweis auf David Spiegelhalter aus England und seinen Ergebnissen zu Kindern zu kritisieren.
 
Andersherum kann man auch fragen, warum konnten Sie alte Menschen in Pflegeheimen nicht besser schützen? In Deutschland kommt ein Drittel der mit oder an COVID-19 Verstorbenen aus Pflegeheimen, ein weiteres Drittel war pflegebedürftig.  Warum hat die Kontaktsperre dort nicht funktioniert?
•    Comas-Herrera et al., “Mortality associated with COVID-19 outbreaks in care homes: early international evidence”, updated 21 May 2020, https://ltccovid.org/wp-content/uploads/2020/05/Mortality-associated-with-COVID-21-May-6.pdf
 
In der Schweiz und in Italien liegt der Altersmedian der mit oder an COVID-19 verstorbenen Frauen bei 86 Jahren bzw. 85 Jahren. Frankreich gibt für Männer und Frauen einen Altersmedian von 84 Jahren an. In Deutschland beträgt dieser Wert 82 Jahre.
Übereinstimmend werden in der Schweiz und Italien zahlreiche Vorerkrankungen angegeben, 97% bzw. 96% mit mindestens einer Vorerkrankung. Italien gibt 60% mit 3 oder mehr Vorerkrankungen an. Das kann man alles in den Tages- und Wochenberichten nachlesen.
Diese Zahlen unterscheiden sich nicht von einer saisonalen Virenwelle. Es wirkt merkwürdig dünn, angesichts der katastrophalen Folgen des Lockdowns, auch für das Gesundheitssystem, sich auf "Hinweise" und "Indizen" in Pharmastudien zurückzuziehen.
 
Und die Altersstruktur der mit oder an COVID-19 Verstorbenen ist in Schweden nicht anders als in Deutschland,
•    “Folkhälsomyndigheten - Antal fall av covid-19 i Sverige: Avlidna per åldersgrupp”, https://experience.arcgis.com/experience/09f821667ce64bf7be6f9f87457ed9aa
 
Auch dort liegt der Altersmedian der mit oder an COVID-19 Verstorbenen in der Gruppe der 80-90 Jährigen.
Und Sie nehmen eine unabhängige Berichterstattung zu Schweden wahr?
 
Inzwischen werden klassischen Coronaviren  von deutschen Virologen und Wissenschaftsjournalisten als Erkältungsviren verharmlost, damit COVID-19 als besonders gefährlich darsteht,
•    Patrick  et al., “An Outbreak of Human Coronavirus OC43 Infection and Serological Cross-reactivity with SARS Coronavirus.”, Can J Infect Dis Med Microbiol. 2006 Nov; 17(6):330-6, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18382647
 
Und was ist an dem Virus neu? Der wurde in Proben nachgewiesen, die aus der Zeit stammen als es mutmaßlich in Wuhan gerade losging, und auch schon vorher,
•    Deslandes et al., “SARS-CoV-2 was already spreading in France in late December 2019”, 3 May 2020, 106006, https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0924857920301643
 
•    Rafael Cereceda, „Coronavirus schon im März 2019 im Abwasser in Barcelona nachgewiesen“, 27.06.2020, https://de.euronews.com/2020/06/27/coronavirus-schon-im-marz-2019-im-abwasser-in-barcelona-nachgewiesen
 
Sie wissen doch gar nicht, wie das Corona-Virom in europäischen Lungen Ende 2019 ausgesehen hat. Dazu gibt es praktisch keine Daten. Und es ist stark davon auszugehen, dass das Originalvirus vom Fischmarkt in Wuhan schon längst wegmutiert und ausgestorben ist.
 
Und wo ist die Übersterblichkeit, wenn Sie auf die Allgemeinbevölkerung abheben? Es reicht kaum für die Hitzewelle 2018, und da müssen die direkten Folgen des Lockdowns, wie 40% weniger Herzinfarkte und Schlaganfälle in den Ambulanzen, noch herausgerechnet werden,
•    Bundesamt für Statistik, „Sonderauswertung zu Sterbefallzahlen des Jahres 2020“, https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen.html
 
Und was waren die Folgen der künstlichen Beatmung aufgrund der „Aerosol-Panik“ für die Übersterblichkeit? Kann man von Ihrer Forschungsförderung dazu eine objektive Antwort erwarten?
•    Sharon Begley, “New analysis recommends less reliance on ventilators to treat coronavirus patients”, statnews, April 21, 2020, https://www.statnews.com/2020/04/21/coronavirus-analysis-recommends-less-reliance-on-ventilators/
 
Da sind vielfach schwerstpflegebedürftige Menschen, teilweise dement, direkt aus dem Pflegeheim auf die Intensivstation gekommen.
•    Matthias Thöns, „Sehr falsche Prioritäten gesetzt und alle ethischen Prinzipien verletzt“, Deutschlandfunk, 11.4.2020, https://www.deutschlandfunk.de/palliativmediziner-zu-covid-19-behandlungen-sehr-falsche.694.de.html?dram:article_id=474488
 
Bei diesen Menschen wird der Atemreflex, wie Sie sagen, wochenlang, u.a. mit Fentanyl unterdrückt. Die wachen alle, wenn überhaupt, als Junkies wieder auf. Danach lernen Sie mühsam wieder selber zu atmen.
 
Seit April warnen in England ernstzunehmende Onkologen vor eine „Krebs-Zeitbombe“, u.a. aufgrund von wegen COVID-19 unterlassener und jetzt fehlender Vorsorge,
•    Stephen Matthews, Richard Marsden, Ben Spencer, “Fury over warning that another 35,000 cancer patients will die in a year due to treatment delays caused by Covid-19 as top experts fear actual toll will be even higher and attack ministers for failing to tackle the backlog”, Daily Mail, 6 July 2020, https://www.dailymail.co.uk/news/article-8492377/Another-35-000-cancer-patients-die-year-Covid-delays.html
 
Ist der Plan dies später pauschal den ohne Beweis unterstellten Langzeitfolgen von COVID-19 unterzuschieben?
 
Und als die allgemeine Maskenpflicht Ende April kam, war die Infektionskurve des RKI schon um 2/3 gefallen. Das kann man in jedem RKI Tagesbericht nachlesen. Was kann da der Beitrag gewesen sein?
 
Was Sie tun, ist, dass Sie sich Ihre vergangenen Entscheidungen schön reden und die Menschen damit weiterhin den Mutmaßungen der Medizin mit 15 – 19 conflict of interest mit der Pharmaindustrie aussetzen. In den Medien werden daraus Katastrophen-Nachrichten.
 
Inzwischen gibt es Katastrophen-Nachrichten zu angeblichen Folgen von milden COVID-19 Verläufen anhand von handverlesenen Patienten, von denen 35% gar keinen positiven SARS-CoV2 Test hatten, bei allen offenen Fragen zur Qualität der PCR Tests,
•    Paterson et al., “The emerging spectrum of COVID-19 neurology: clinical, radiological and laboratory findings”, Brain, 08 July 2020, https://academic.oup.com/brain/article/doi/10.1093/brain/awaa240/5868408
“Of 43 patients, 29 were SARS-CoV-2 PCR positive and definite, eight probable and six possible.”
 
Soll damit die Bevölkerung eingeschüchtert werden?
 
In dem Wort „Regierungsverantwortung“ steckt das Wort „Verantwortung“. Da kann man etwas mehr erwarten, als die „Wahrnehmung“, dass alles in Ordnung sei.
 
Wenn aus Ihrer Antwort eines deutlich wird, dann dass Sie zu keinem Zeitpunkt abgewogen haben, welche Folgen der Lockdown haben wird und wie viele Tote der Lockdown an sich gekostet hat und noch kosten wird.
 
Die Toten des Lockdown, das ist eine Verantwortung, der Sie und Ihre Fraktion sich werden stellen müssen.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis
 
 
 
Gesendet: Donnerstag, 09. Juli 2020 um 16:01 Uhr
Von: nese.erikli@gruene.landtag-bw.de
An: johannes.kreis@gmx.de
Betreff: WG: Bürgeranfrage: COVID-19 – das Wir-Gefühl und der Wissenschaftler als Podcaster


Sehr geehrter Herr Kreis,
 
herzlichen Dank für Ihre Mail an die grüne Landtagsfraktion. Als Sprecherin für Forschungspolitik beantworte ich Ihre Mail im Namen der gesamten Fraktion.
 
Ich nehme die Entwicklungen rund um das Corona-Virus anders wahr, als Sie. Ich finde nicht, dass in der Berichterstattung der Zeitungen und der Nachrichtensendungen Informationen über das marode Gesundheitssystem in Italien zurückgehalten werden. Ich finde, dass auch regelmäßig darüber berichtet wird, dass ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen, häufiger starke Krankheitsverläufe aufweisen und gegebenenfalls sterben.
Heftige Krankheitsverläufe und Todesfälle kommen aber auch bei Menschen vor, die weder Vorerkrankungen haben, noch zur älteren Kohorte gehören. Dieses Wissen ist für die Gesellschaft wichtig, um die Gefährlichkeit von Covid-19 besser einschätzen zu können. Deshalb finde ich es wichtig, dass in der Presse nicht ausschließlich von Fällen berichtet wird, die zu einer bestimmten älteren Kohorte zählen oder Vorerkrankungen aufweisen.
Es ist sehr verwegen von Ihnen zu behaupten, dass die Berichterstattung der Öffentlich-Rechtlichen Medien auf der Linie der jeweiligen Landesregierung liegen muss. Dem widerspreche ich deutlich, denn: Die Berichterstattung in Deutschland ist unabhängig!
 
Covid-19 ist nicht vergleichbar mit der saisonalen Virenwelle. Zwar sind beide Erkrankungen von einem Virus ausgelöst und der Verlauf der Erkrankung kann in beiden Fällen auch symptomlos erfolgen.
Covid-19 ist allerding mehr als eine reine Lungenkrankheit, denn Covid-19 kann sich in vielfältiger Weise und nicht nur in der Lunge, sondern auch in anderen Organsystemen manifestieren. Das zeigt besonders die obduktionsbasierte Covid-19-Forschung, die wir als Land nun verstärkt fördern wollen.
 
Bei einem schweren Covid-19-Verlauf dauert der Genesungsprozess länger als bei einer Grippe. Patientinnen und Patienten müssen oft wochenlang auf der Intensivstation beatmet werden. Es gibt immer mehr Indizien, dass Covid-19 Langzeitfolgen mit sich bringen kann, beispielsweise Kopfschmerzen, Fieber, Abgeschlagenheit, Atemnot und neurologische Folgen. Beide Erreger werden überwiegend über Tröpfchen oder auch über direkten Körperkontakt weitergegeben. Es mehren sich Hinweise, dass Covidd-19 zusätzlich auch über Aerosole übertragen wird.
Weitere Infos zur Vergleichbarkeit von Covid-19 mit der Grippe finden Sie hier: https://www.who.int/emergencies/diseases/novel-coronavirus-2019/question-and-answers-hub/q-a-detail/q-a-similarities-and-differences-covid-19-and-influenza
 
Ich bin auch davon überzeugt, dass wir durch die getroffenen Maßnahmen die Infektionszahlen massiv senken konnten. Für passgenaue Maßnahmen ist die Covid-19-Forschung eine wichtige Grundlage.
 
In Baden-Württemberg erweitern wir massiv die wissenschaftlichen Grundlagen für die politisch zu entscheidenden Corona-Maßnahmen. Hier eine Übersicht über die Fördermaßnahmen im Bereich Corona durch das Land:
•    Das Land hat 15 Millionen Euro für Covid-19-Forschung an den Medizinischen Fakultäten bereitgestellt.
•    Die Covid-19-Studie zur Virusverbreitung bei Kindern wurde vom Land finanziert. Die mit 1,2 Millionen Euro vom Land finanzierte Studie war Grundlage für die Öffnung von Kita, Kindergärten und Schulen in Baden-Württemberg.
•    Die Studie zum Medikament Hydroxychloroquin und Covid-19 wird vom Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg finanziert.
 
In Baden-Württemberg gibt es sehr viele wissenschaftliche Forschungen rund um das Thema Covid19. Hier eine Übersicht über die verschiedenen Projekte: https://mwk.baden-wuerttemberg.de/de/forschung/forschungslandschaft/covidsciencebw/
 
Ihre Einschätzung, dem Umgang mit Kritiker*innen nach teilte sich die Welt in Alleswisser und Nichtswisser, widerspreche ich mit Nachdruck. Ich erlebe die Diskussion um die Corona-Krise, so wie sie zumindest von der großen Mehrheit meiner Partei geführt wird, als leidenschaftlich, ernsthaft und daher auch angemessen. Es mag Ausnahmen geben, aber ich sehe keinen gesellschaftlichen Konsens aus Politiker*innen sowie ihren Angestellten, die Kritiker*innen dieses, wie sie schreiben, vermarktungsfähigen Konsens als Spinner abtun. 
 
Mit den besten Grüßen verbleibend
Nese Erikli
 
--
Nese Erikli
Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg
 
T +49 (0)711 - 2063 6104
F +49 (0)711 – 2063 146104
nese.erikli@gruene.landtag-bw.de
 
   
 
Fraktion GRÜNE im Landtag
von Baden-Württemberg
Konrad-Adenauer-Straße 12
70173 Stuttgart
 
www.nese-erikli.de
www.twitter.com/neseerikli
www.facebook.com/erikli.nese
https://www.instagram.com/eriklinese
 
 
 
Von: Johannes Kreis <johannes.kreis@gmx.de>
Gesendet: Sonntag, 21. Juni 2020 16:27
An: Reichelt, Sabine <Sabine.Reichelt@gruene.landtag-bw.de>
Betreff: COVID-19 – das Wir-Gefühl und der Wissenschaftler als Podcaster – von der Dummheit
 
Betreff: COVID-19 – das Wir-Gefühl und der Wissenschaftler als Podcaster – von der Dummheit
 
Sehr geehrte Fraktion der Grünen im Landtag von Baden-Württemberg,
bei COVID-19 geht es schon lange nicht mehr um Wissenschaft und den objektiven, wertneutralen Erkenntnisgewinn. Es geht um einen gesellschaftlichen Konsens und das Wir-Gefühl zu diesem Konsens zu gehören.
Wie sonst ist es zu erklären, dass ein Bayerischer Rundfunk bis heute auf 30.000+ COVID-19 Tote in Italien verweist, ohne den Altersmedian von 80+ Jahren, zahlreiche Vorerkrankungen, katastrophale Tests und ein marodes Krankenhaussystem zu erwähnen.  Werden hier unangenehme Tatsachen ausgeblendet, in der Hoffnung, dass niemand es merkt? Wie dumm darf man bei der ARD sein? Vermutlich gibt es hier keine obere Grenze, solange die Berichterstattung auf der Linie der jeweiligen Landesregierung liegt.
Einerseits vermittelt das Wir-Gefühl im Konsens die angenehme Illusion das Richtige zu tun, zweitens, enthebt es der unangenehmen Notwendigkeit selber zu denken und drittens kann man Andersdenkende nach Belieben ausgrenzen und diskreditieren. 
Inzwischen ist klar, dass SARS-CoV2 schon im Dezember in Italien war. Daran ist nichts überraschendes, da der Virus mindestens seit derselben Zeit in Frankreich war. Wir können also ganz sachlich feststellen, dass alle phylogenetischen Analysen, die glaubten im Februar oder März länderübergreifende Infektionsketten nachweisen zu können, nichts weiter als die geographische Reihenfolge der  Tests nachgebildet haben. Niemand weiß, was bei SARS-CoV2 eine Vorwärts- oder eine Rückwärtsmutation ist. Dies drückt nur die Beziehung zu einer beliebig gewählten Referenz-Gensequenz von Januar 2020 aus China aus, die offensichtlich für Frankreich und Italien keine Rolle spielen kann.
Politiker argumentieren mit Mehrheiten. Und Politiker verweisen darauf, welche wissenschaftliche Meinung(!) mehrheitsfähig sei. Und kein Politiker macht Politik gegen eine Mehrheit. Nur muß man sich dann von der Vorstellung trennen, dass das irgendwas mit Wissenschaft zu tun hätte.
Die sozialen Medien verstärken das Wir-Gefühl und beschleunigen die Bildung eines solchen. Jeder kann an dem Gruppen-Konsens teilhaben, auch ohne räumliche Nähe. Dies ist alles nichts Neues. Neu ist allenfalls der podcastende nach BAT bezahlte Landesangestellte, der glaubt wöchentlich die neusten Vermutungen in die Welt posaunen zu müssen. Das geht nur solange die vorgetragenen Unterstellungen im Rahmen des Konsenses erfolgen. Rückblickend wird man viele dieser Damen und Herren wahrscheinlich treffender als „nützlich“ bezeichnen müssen.
Denn es wäre naiv anzunehmen, es gäbe keine Versuche den gesellschaftlichen Konsens zu vermarkten. Da ist die große Gefahr, schaut nur auf die Bilder, aber hier ist das gute Mittel, und gar nicht mal teuer, es soll doch Leben retten! Wer das kritisiert ist ein Spinner.
Merkwürdig nur, dass Bilder wie aus Italien in Dänemark, der Schweiz oder Österreich nicht zu sehen waren. Stattdessen berichtet man ausschließlich zu positiven Tests, ohne zu erwähnen, dass 99% aller positiv Getesteten keine oder nur milde Symptome zeigen. Und weiterhin fehlt jeder Hinweis, dass die Zahl der positiv Getesteten direkt von der Zahl der Tests abhängt.
In allen Ländern sterben im Rahmen der von der WHO so definierten Pandemie mit oder an COVID-19 zum weit überwiegenden Teil über-80 jährige Menschen in Pflegeheimen, die in der ebenso weit überwiegenden Zahl der Fälle durch Vorerkrankungen (Herz-Kreislauf, Diabetes, Demenz) vorbelastet waren. Das entspricht den jährlichen Folgen der saisonalen Virenwelle und nicht den Folgen eines  neuen Killer-Virus angeblich zoonotischen Ursprungs von einem Fischmarkt im Dezember 2019 in China. Daran ändert auch der Vergleich mit Gensequenzen in den Datenbanken nichts. Datenbanken, die einen Minimalst-Ausschnitt der Natur zeigen. Das meiste davon ist nur noch von historischem Interesse, da die herangezogenen Vergleichssequenzen, z.B. SARS1, schon seit Jahren nur noch in den Datenbanken aber nicht mehr in der Natur existieren. Und niemand hat 2003 gefragt, wer an und wer nur mit SARS1 gestorben war, solange nur der Test positiv war. Daran hat sich 17 Jahre später nichts geändert.
Aber, aus einem Konsens herauszukommen ist für eine Gruppe ein schwieriger und auch schmerzhafter Prozess. Ohne dass man einige bequeme, weil einfache, Wahrheiten über Bord wirft funktioniert das nicht. Ebenso wird man sich von einigen podcastenden Helden und Heldinnen trennen müssen. Einige versteigen sich inzwischen in die Behauptung, dass das Ausbleiben der prognostizierten 500.000+ Toten kein Fehler einer katastrophalen Prognose sei, sondern ein Beleg für den Erfolg der ergriffenen Maßnahmen. Maßnahmen, die dann wohl in Pflegeheimen nicht funktioniert haben.
Dünn, sehr dünn, was da von der Wissenschaft kommt.
Noch hält der Konsens und er wird wohl auch noch eine Weile halten. Zu schmerzhaft ist die Alternative. Kann es denn wirklich sein, dass die Wissenschaft so wenig weiß? All die Bundesverdienstkreuzträger mit den langen Titeln vor den Namen und den Milliarden-Budgets wissen tatsächlich so wenig?
Verständlich wird das erst, wenn man sich klar macht, dass man nicht erst Anfang 2020 aufgehört hat, wissenschaftlichen Standards zu folgen und stattdessen begann, die möglichst frühzeitige Kommerzialisierung von mutmaßlich objektiven Konsens-Ergebnissen in den Vordergrund zu stellen. Das fing schon viel, viel früher an.
Alles was man in den letzten Jahrzehnten(!) an Medaillen, Ehrungen, Preisen und Titeln angesammelt hat ist von sehr zweifelhaften Wert und keinerlei Beweis für die zugrundeliegenden wissenschaftlichen Behauptungen. Es ist einzig und allein Ausdruck eines von Menschen gemachten Konsenses und welches Ergebnis den Konsens zu bestätigen scheint.
Nirgendwo steht geschrieben, dass nach wissenschaftlichen Standards gewonnenes Wissen angenehm sein muß. Und doch eilt die biomedizinische Wissenschaft seit mehr als 30 Jahren angeblich von Erfolg zu Erfolg. Daran möchte man glauben. Leider hat sich das, auch durch kommerziellen Druck, weitgehend verselbstständigt und es ist einer neutralen Kontrolle entzogen. Nichts, was den Konsens verletzt, schafft es durch das vielfach beschworene Peer-Review.
Die fehlende unabhängige Kontrolle ist durch den Umgang mit den Kritikern ausreichend belegt. Dem Umgang mit den Kritikern nach teilte sich die Welt in die Alleswisser und die Nichtswisser, wobei die Mehrheit und die, die ihr folgen, natürlich auf der Seite der Alleswisser stehen. Die zudem noch die wirtschaftliche Macht darstellen.
Auch diese unterstellte Zweiteilung widerspricht jeder Erfahrung wie Wissen verteilt ist. Aber so ist eben der Konsens.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis



07.07.

Betreff: COVID-19 – Wo ist die Handschuhpflicht? – Das Vitamin D Problem: die Regierung blieb untätig
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
es macht wenig Sinn, das belegte Brötchen mit einer Maske vor dem Mund zu bestellen, um es dann mit den bloßen Fingern zu essen. Wo ist die Handschuhpflicht?
Es gibt sie nicht.
Und kaum jemandem fällt auf, dass die Maskenpflicht nur noch auf der politischen Ebene diskutiert wird.
Geht eigentlich niemand der Edelschreiber aus den Kultur- und Wissenschaftsressorts ab und zu mal durch deutsche Fußgängerzonen?
 
Die effektive Maskendichte in den Cafés ist 0,0. Und zum Ausfüllen der Adressliste benutzen alle seit 2 Monaten denselben Stift. Und in Bus und Bahn hält sich bislang noch jeder mit den Händen fest.
Das ist Politik an der Realität vorbei. Ebenso realitätsfern sind die zahlreichen Pro-Maskenpflicht-Kolumnen, deren Schreiber wohl auf ein Pluspünktchen von der Regierung hoffen.
 
Ein Grund mehr, wieder auf die sachliche Ebene zu kommen. Denn hier gibt es ernstzunehmende Fragen an die Regierungsverantwortlichen. Merkwürdigerweise stellt sie keiner.
 
Der Mensch braucht Sonne um das lebenswichtige Vitamin D zu bilden. Deshalb ist es sehr kritisch zu sehen, wenn nach einem langen Winter mit wenig Sonne die Menschen, und hier insbesondere alte Menschen, zwangsweise im Frühling und Frühsommer das Haus oder die Wohnung nicht verlassen dürfen.
 
An diesem Effekt besteht nicht der geringste Zweifel und verschiedene Ärzte hatten darauf hingewiesen. Die Tatsache als solche ist allgemein bekannt. Auch das RKI sollte davon gehört haben.
 
Es gibt verschiedene Studien, die zeigen, dass Menschen mit Vitamin D Mangel und hier wieder besonders die alten Menschen, einem vielfach höheren Sterberisiko durch COVID-19 ausgesetzt sind.
 
Es geht nicht um den Schutz vor einer Infektion, den es so oder so im Alltag nicht gibt. Es geht um den Krankheitsverlauf, wenn der Betroffene nicht wie die überwiegende Mehrheit symptomlos bleibt.
 
Und alte Menschen, besonders in Pflegeheimen, sind von COVID-19 Todesfällen weit überproportional betroffen. In der Schweiz und in Italien liegt der Altersmedian der mit oder an COVID-19 verstorbenen Frauen bei 86 Jahren bzw. 85 Jahren. Frankreich gibt für Männer und Frauen zusammen einen Altersmedian von 84 Jahren an. In Deutschland waren 2/3 der mit oder an COVID-19 Verstorbenen pflegebedürftig. Die Hälfte davon, 1/3, kam aus einem Pflegeheim.
 
Anmerkung: die Menge des gebildeten Vitamin D hängt auch von der Hautfarbe ab. Menschen mit dunkler Haut brauchen mehr Sonne für die gleiche Menge Vitamin D. Bei älteren Menschen ist diese Funktion zudem eingeschränkt.
 
Hier einige Veröffentlichungen zu Vitamin D, für dessen Bildung der menschliche Körper Sonnenlicht braucht.
 
•    Biesalski, “Vitamin D deficiency and co-morbidities in COVID-19 patients – A fatal relationship?”, NFS Journal, Vol 20, Aug 2020, pp. 10-21, https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2352364620300067
 
•    Ilie et al., “The role of vitamin D in the prevention of coronavirus disease 2019 infection and mortality”, Aging Clin Exp Res. 2020 May 6 : 1–4, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7202265/
 
•    Raharusuna et al., “Patterns  of  COVID-19  Mortality and Vitamin D: An Indonesian Study”, April 26, 2020, https://ultrasuninternational.com/wp-content/uploads/raharusun-et-al-2020_patterns_of_covid-19_mortality_and_vitamin_d_an_indonesian_study.pdf
 
•    Alipio, “Vitamin D Supplementation Could Possibly Improve Clinical Outcomes of Patients Infected with Coronavirus-2019 (COVID-19)”, April 9, 2020, https://ssrn.com/abstract=3571484
 
Auch die französische l’Académie Nationale de Médecine empfiehlt Vitamin D,
•    “Communiqué de l’Académie nationale de Médecine: Vitamine D et Covid-19”, 22 mai 2020, http://www.academie-medecine.fr/communique-de-lacademie-nationale-de-medecine-vitamine-d-et-covid-19/
 
Ist das Problem, dass der Preis für Vitamin D unter 1$ liegt und damit weit unter den 2500$ für eine 5-Tage Packung Remdesivir?
 
Es ist offensichtlich, dass Menschen die zu Hause eingesperrt werden, weniger Sonne abbekommen werden und folglich ein erhebliches Risiko besteht, dass es zu einem Vitamin D Mangel kommt.
 
Wir möchten die Bundesregierung und die Länderregierungen, besonders aber die Herren Spahn, Söder, Laschet und Lauterbach fragen, welche Maßnahmen getroffen worden waren, die negativen Folgen der Ausgangsbeschränkungen auf den Vitamin D Haushalt der alten Menschen zu kompensieren?
 
Welche Maßnahmen zur Verhinderung eines Vitamin D Mangels wurden aufgrund der bekannten Planspiele von den Experten empfohlen?
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis
 
 



04.07.

Betreff: COVID-19 – 86 Jahre und 85 Jahre: Altersmedian der mit oder an COVID-19 verstorbenen Frauen in der Schweiz und Italien
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
es gibt zu COVID-19 und der Art und Weise der Krisenbewältigung noch einige offene Fragen. Und es gibt Menschen, die darauf gerne Antworten hätten, z.B. 600.000 zusätzliche Arbeitslose, aber auch Angehörige von in Pflegeheimen Verstorbenen.
 
Wo ist die Abgrenzung von COVID-19 zu klassischen Coronaviren, die inzwischen von deutschen Virologen und sogenannten Wissenschaftsjournalisten als Erkältungsviren verharmlost werden,
•    Patrick  et al., “An Outbreak of Human Coronavirus OC43 Infection and Serological Cross-reactivity with SARS Coronavirus.”, Can J Infect Dis Med Microbiol. 2006 Nov; 17(6):330-6, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18382647
 
In diesem Zusammenhang hätten wir auch gerne das Ischgl Phänomen und 85% unbemerkte Infektionen erklärt. Reicht es hier, wenn Provinz-Virologen die Ergebnisse pauschal in Zweifel ziehen? 
Was ist mit den Antikörpern gegen klassische Coronaviren, übrigens auch bei Antikörper-Tests gegen SARS-CoV2? Vgl.
•    Braun et al., „Presence of SARS-CoV-2 reactive T cells in COVID-19 patients and healthy donors”, medxriv, 22.4.2020, https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.04.17.20061440v1
“We demonstrate the presence of S-reactive CD4+T cells in 83% of COVID-19 patients, as  well  as  in  34%  of SARS-CoV-2  seronegative  healthy  donors (HD),  albeit  at  lower frequencies.”
“In light of the very recent emergence of SARS-CoV-2, our data raise the intriguing possibility that pre-existing S-reactive T cells in a subset of SARS-CoV-2 seronegative HD represent cross-reactive clones raised against S-proteins, probably acquired as a result of previous exposure to HCoV. Endemic HCoV account for about 20% of “common cold” upper respiratory tract infections in humans.”
 
Wir möchten zudem darauf hinweisen, dass der Altersmedian der mit oder an COVID-19 verstorbenen Frauen in der Schweiz und Italien mit 86 Jahren bzw. 85 Jahren angegeben wird. Der Altersmedian bei mit oder an COVID-19 verstorbenen Männern ist 3-5 Jahre niedriger, wie es auch der natürlichen Lebenserwartung entspricht.
•    BAG, „Situationsbericht zur epidemiologischen Lage in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein - Woche 26 (22.-28.06.2020)“, https://www.bag.admin.ch/dam/bag/de/dokumente/mt/k-und-i/aktuelle-ausbrueche-pandemien/2019-nCoV/covid-19-woechentlicher-lagebericht.pdf.download.pdf/BAG_COVID-19_Woechentliche_Lage.pdf
 
•    ISS, “Characteristics of SARS-CoV-2 patients dying in Italy - Report based on available data on June 25th, 2020”, https://www.epicentro.iss.it/en/coronavirus/bollettino/Report-COVID-2019_25_june_2020.pdf
 
Übereinstimmend werden zahlreiche Vorerkrankungen angegeben. 97% bzw. 96% mit mindestens einer Vorerkrankung in der Schweiz und Italien. Italien gibt 60% mit 3 oder mehr Vorerkrankungen an. Das war noch nie anders. Diese Zahlen haben schon immer so ausgesehen, auch schon in Südkorea, die bzgl. COVID-19 zwei Wochen vor Europa waren.
•    KSID, “Analysis on 54 Mortality Cases of Coronavirus Disease 2019 in the Republic of Korea from January 19 to March 10, 2020”, .J Korean Med Sci. 2020 Mar 30;35(12):e132, https://www.jkms.org/Synapse/Data/PDFData/0063JKMS/jkms-35-e132.pdf
“The median age at death was 75.5 years old (interquartile range [IQR], 66–80; range, 35–93 years old). Men was 61.1% (33/54). Forty-nine patients (90.7%) had an underlying illness. The most common underlying illness was cardiovascular disease such as hypertension and heart diseases followed by diabetes, and neurologic diseases (mostly dementia and stroke).”
 
In Frankreich beträgt der Altersmedian der mit oder an COVID-19 Verstorbenen 84 Jahre (Männer und Frauen zusammen).
•    Santé publique, „COVID-19 - Point épidémiologique hebdomadaire du 25 juin 2020“, https://www.santepubliquefrance.fr/maladies-et-traumatismes/maladies-et-infections-respiratoires/infection-a-coronavirus/documents/bulletin-national/covid-19-point-epidemiologique-du-25-juin-2020
 
Warum ist das so? Viele Menschen werden erst gar nicht so alt.
Diese Altersstruktur der mit oder an COVID-19 Verstorbenen in Schweden ist identisch.
•    “Folkhälsomyndigheten - Antal fall av covid-19 i Sverige: Avlidna per åldersgrupp”, https://experience.arcgis.com/experience/09f821667ce64bf7be6f9f87457ed9aa
 
Auch hier liegt der Altersmedian der mit oder an COVID-19 Verstorbenen in der Altersgruppe der 80 - 90 Jährigen.
Und warum schaffen positive Meldungen zu Schweden es nur vereinzelt in die Nachrichten?
•    Klaus Wedekind, „WHO muss Fehler eingestehen - Langfristig könnte Schweden richtig liegen“, n-tv, 28. Juni 2020, https://www.n-tv.de/panorama/Langfristig-koennte-Schweden-richtig-liegen-article21876864.html
 
Das hohe Alter der mit oder an COVID-19 Verstorbenen fügt sich in das Bild der Pflegeheim-Epidemie,
•    Comas-Herrera et al., “Mortality associated with COVID-19 outbreaks in care homes: early international evidence”, updated 21 May 2020, https://ltccovid.org/wp-content/uploads/2020/05/Mortality-associated-with-COVID-21-May-6.pdf
 
Warum haben Lock-Down und Kontaktsperre bei Über-80 Jährigen in Pflegeheimen nicht funktioniert?
Schon bei den Intensivpatienten wurde frühzeitig auf den hohen Anteil von 40% schwerstpflegebedürftiger Menschen hingewiesen,
•    Matthias Thöns, „Sehr falsche Prioritäten gesetzt und alle ethischen Prinzipien verletzt“, Deutschlandfunk, 11.4.2020, https://www.deutschlandfunk.de/palliativmediziner-zu-covid-19-behandlungen-sehr-falsche.694.de.html?dram:article_id=474488
 
Die kamen auf die Intensivstation, teilweise dement, und wurden aufgrund der Panik vor Aerosolen sofort an die künstliche Beatmung angeschlossen. Kurz danach waren viele tot. Wenn man bei Über-80 Jährigen den Atemreflex mit Fentanyl unterdrückt, dann ist da nicht mehr viel zu erwarten.  
•    Sharon Begley, “New analysis recommends less reliance on ventilators to treat coronavirus patients”, statnews, April 21, 2020, https://www.statnews.com/2020/04/21/coronavirus-analysis-recommends-less-reliance-on-ventilators/
 
Und was ist mit den Berichten zur sogenannten Palliativbehandlung?
•    Tassilo Hummel, „Was hat Frankreich mit den Alten gemacht?“, Zeit.de, 25. April 2020, https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-04/coronavirus-frankreich-triage-altenheime-todesfaelle
"Als einzige Maßnahme hat er ihr Palliativmedikamente verordnet. Also in Wirklichkeit hat er sie gar nicht behandelt. Sie wurde zum Tode verurteilt."

Ist das ärztliche Kunst?
Dieselbe Ärzteschaft veröffentlicht Artikel mit zusammen 15 conflict of interest in denen bei im Median 76 Jahre alten Menschen, zumeist mit mehreren Vorerkrankungen, zwanghaft nach Zusatzbeiträgen eines mutmaßlich neuen Erregers zoonotischen Ursprungs gesucht wird,
•    Puelles et al., „Multiorgan and Renal Tropism of SARS-CoV-2”, NEJM DOI: 10.1056/NEJMc2011400, May 13, 2020, https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMc2011400
- das mittlere Alter, berechnet aus 22 Personen für die das Alter angegeben war, betrug 76 Jahre (Abbildung 1 der Veröffentlichung).
 
- 100% der  Verstorbenen hatten mindestens 1 Vorerkrankung, 77% hatten mindestens 2 Vorerkrankungen. Den Cutoff-Value zu der Anzahl der Vorerkrankungen in Abbildung 1 hat man ohne Angabe eines Grundes auf 2 gesetzt.
 
- 22 Verstorbenen litten unter einer kardiovaskulären Vorerkrankung. Für 13 Verstorbene werden 2 oder mehr kardiovaskuläre Vorerkrankungen angegeben.
 
- Nur bei 2 von 27 Verstorbenen wurden erhöhte Proteinwerte im Urin nachgewiesen (Tabelle S1 des Anhangs). Bei einem der beiden Verstorbenen mit erhöhten Proteinwerten bestand eine Nierenvorerkrankung, aber es gab keinen PCR Nachweis von SARS-CoV2 in den Nieren.
 
Im Ergebis stellt sich das dann so dar, vgl. ebenda.
“On the basis of these findings, renal tropism is a potential explanation of commonly reported new clinical signs of kidney injury in patients with Covid-19, even in patients with SARS-CoV-2 infection who are not critically ill. Our results indicate that SARS-CoV-2 has an organotropism beyond the respiratory tract, including the kidneys, liver, heart, and brain, and we speculate that organotropism influences the course of Covid-19 disease and, possibly, aggravates preexisting conditions.”
 
Die Unterstellungen, Spekulationen und Mutmaßungen von Puelles et al. werden dann so zitiert.
•    Rohn et al., „COVID-19 und die Niere“, Nephrologe. 2020 Jun 26 : 1–6, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7318905/
“Obduktionsstudien konnten zeigen, dass die menschliche Niere ein spezifisches Ziel für eine SARS-CoV-2-Infektion darstellt.“
 
Und dies unter Außerachtlassung der teilweilweise jahrelangen Medikation der Betroffenen gegen ihre Vorerkrankungen und deren Wirkung auf die Nieren. Einer der Autoren von Rohn et al., ein Herr Witzke, kommt allein(!) auf 19 conflict of interest, vgl. ebenda,
„O. Witzke erhielt Forschungsstipendien für klinische Studien, Referentenhonorare und Reisekosten von Amgen, Alexion, Astellas, Basilea, Biotest, Bristol-Myers Squibb, Correvio, Chiesi, Gilead, Hexal, Janssen, Dr. F. Köhler Chemie, MSD, Novartis, Roche, Pfizer, Sanofi, TEVA and UCB.“
 
Wo sind hier die „dimensionierenden Erläuterung des wissenschaftlichen Kontextes“, wie Johannes Schneider und Carolin Ströbele von der ZEIT einfordern?
•    Johannes Schneider, Carolin Ströbele, „Auf dem Boulevard der Wissenschaft“, Zeit.de, 26. Mai 2020, https://www.zeit.de/kultur/2020-05/christian-drosten-corona-studie-bild-boulevardjournalismus
 
Warum ist in Deutschland vollkommen untergegangen, dass es in England wahrscheinlicher ist, dass ein Kind vom Blitz getroffen wird, als dass es an COVID-19 stirbt?
•    Thomas Burrows, “Pupils are more likely to be hit by LIGHTNING than die of coronavirus new figures show as calls to reopen schools grow”,  10 Jun 2020, https://www.thesun.co.uk/news/11825816/pupils-more-likely-hit-lightning-than-die-coronavirus/
 
Was für eine unglaubliche Panikmache hat man hier den Eltern zugemutet?
 
Von Spiegel-Online über WELT und FAZ bis zur ZEIT und SZ werden die epidemiologischen Daten zu COVID-19 aus China angezweifelt. Von Datenfälschung und einer Verschwörung ist in den Medien zu lesen. Wenn aber Chinesen vor Schweineviren warnen, mit Unterstützung des chinesischen Außenministeriums, bestehen an der Lauterkeit chinesischer Forscher keine Zweifel. 
•    Reuters, „Chinesische Wissenschaftler warnen vor neuer Schweinegrippe“, 30. Juni 2020, https://de.reuters.com/article/virus-china-studie-idDEKBN241196?il=0
 
mit Verweis auf,
•    Sun et al., “Prevalent Eurasian avian-like H1N1 swine influenza virus with 2009 pandemic viral genes facilitating human infection”, PNAS, June 29, 2020, https://www.pnas.org/content/early/2020/06/23/1921186117
 
Es gibt keinen Grund die chinesischen Zahlen zu COVID-19 in Zweifel zu ziehen, da sie den Zahlen aus Island, Dänemark, der Schweiz, Österreich und Südkorea 1:1 entsprechen.
Wo sind die Bilder aus Island? Oder aus Dänemark? Stattdessen wird, auch von deutschen Virologen, mit Sargbildern aus den USA, Brasilien und Italien argumentiert. In keinem Land ist COVID-19 so politisch überformt wie in den USA und Brasilien.
 
Die chinesische Arbeit zeigt aber auch, dass 20% der Jüngeren unter den untersuchten Arbeiter positiv auf einen Nachweis von Antikörpern gegen die Schweineviren reagierten (insgesamt ca. 10%). Das ist nicht erst seit 2011 so, dass Lebewesen Viren austauschen. Das ist seit einigen Hundertmillionen Jahren der Evolution so. Es ist naheliegend, dass sich genau deshalb im Rahmen der Evolution breitbandig wirkende Antikörper gebildet haben, siehe auch oben Braun et al..
Und wo ist die niedrigere Lebenserwartung von Schweine- und Rinderzüchtern, Hundehaltern oder Mitgliedern in Reit- und Fahrvereinen? Was weiß die Wissenschaft, das über hätte, könnte und müßte hinausgeht?
Warum werden Daten zum sehr hohen Altersmedian der mit oder an COVID-19 Verstorbenen oder den zahlreichen Vorerkrankungen beiseite gewischt, sobald die Möglichkeit besteht auf der molekularen Ebene zu spekulieren? Soll das Ignorieren des Offensichtlichen ein Zeichen besonderer Qualifikationen sein?
 
Auch untergegangen ist, dass die US-amerikanische Gesundheitsbehörde FDA ihre Ausnahmegenehmigung für Chloroquine Präparate mit Hinweis auf tödliche Nebenwirkungen zurückgezogen hat.
•    “FDA News Release - Coronavirus (COVID-19) Update: FDA Revokes Emergency Use Authorization for Chloroquine and Hydroxychloroquine”, June 15th 2020, https://www.fda.gov/news-events/press-announcements/coronavirus-covid-19-update-fda-revokes-emergency-use-authorization-chloroquine-and
 
Das ist genau das, worauf Dr. Wodarg seit Wochen hingewiesen hatte. Insbesondere die tödliche Wirkung von Chloroquine bei Menschen mit genetisch bedingtem Glucose-6-Phosphate Dehydrogenase Mangel, der in Afrika und Menschen mit afrikanischen Vorfahren häufig ist.
Zum Dank wurde Dr. Wodarg von der Tagessschau und anderen sogenannten Leitmedien eimerweise mit Dreck überschüttet.
 
Stattdessen werden neue Medikamente gehypt, wie Remdesivir, dass für die Ebola-Therapie zu giftig war, aber jetzt 2500 $ pro 5-Tage Packung kostet. Eine Kommission hat den Preis bestimmt. Die gesetzliche Krankenversicherung als Selbstbedienungsladen.
 
Und wo ist die Aufarbeitung der Lockdown-Toten? Siehe auch oben zur künstlichen Beatmung und zur Palliativtherapie. Es werden zudem bis zu 40% weniger Herzinfarkte und Schlaganfälle in den Ambulanzen angegeben.
•    dts Nachrichtenagentur, „AOK-Studie: Aufnahmediagnosen schwerer Krankheiten stark gesunken“, 14. Mai 2020, https://www.oldenburger-onlinezeitung.de/nachrichten/aok-studie-aufnahmediagnosen-schwerer-krankheiten-stark-gesunken-41753.html
 
Was ist mit zusätzlichen Toten aufgrund unterlassener Krebsvorsorge?
 
Das Bundesamt für Statistik nimmt sich zwischendurch die Zeit seine Server umzuziehen. Gerne, falls die Kurven danach nicht anders aussehen.
•    Bundesamt für Statistik, „Sonderauswertung zu Sterbefallzahlen des Jahres 2020“, https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen.html
 
Die aus dem Rauschen konstruierte Minimalst-Übersterblichkeit ab Mai(!) soll die Wirkung eines neuen Killervirus sein, der schon in 2019 in Spanien, Frankreich und Italien war? Es reicht kaum für die Hitzewelle von 2018.
Wo ist die Diskussion dazu?
•    Deslandes et al., “SARS-CoV-2 was already spreading in France in late December 2019”, 3 May 2020, 106006, https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0924857920301643
 
•    Rafael Cereceda, „Coronavirus schon im März 2019 im Abwasser in Barcelona nachgewiesen“, 27.06.2020, https://de.euronews.com/2020/06/27/coronavirus-schon-im-marz-2019-im-abwasser-in-barcelona-nachgewiesen
 
Und wer rechnet endlich die Folgen der vorschnellen künstlichen Beatmung und der 40% weniger Herzinfarkte und Schlaganfälle in den Ambulanzen aus der Statistik heraus?
 
Wie viel oder besser wie wenig von den Folgen der von den Experten empfohlenen Lock-Down Maßnahmen wurden denn in den bekannten Planspielen mit eingerechnet? 
Ist das Herumeiern zu Masken und 1.5m Mindestabstand das Ergebnis dieser Expertenrunden gewesen? Bis Mitte März sind 10+ Mio. Pendler zweimal täglich mit Bus und Bahn gefahren und das oben ohne.
Auf die schon kurzfristigen, negativen Folgen wie die Unterversorgung anderer Krankheiten, siehe oben, die Flucht von ausländischen Pflegekräften, die Folgen der Zwangsisolation von Über-80 Jährigen sowie zunehmende Depressionen und Suizide ist niemand gekommen? Ganz zu schweigen von den katastrophalen wirtschaftlichen Folgen, die auch auf das Gesundheitssystem durchschlagen werden?
Glaubt jemand, dass diese Fragen einfach weggehen werden? Oder tut man dies einfach als Nörgelei von Ewigunzufriedenen ab?
 
Wie geht es weiter? So wie es bisher gelaufen ist. Kritische Stimmen werden weiter zum Schweigen gebracht oder schlicht ignoriert und Kommissionen werden festlegen, was passiert ist.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis
 

30.06.

Betreff: COVID-19 – zu der Rolle von Agenturmeldungen – keine erhöhte Sterblichkeit bei Schweinezüchtern
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
es ist auffallend, dass Nachrichten es nur selektiv in die Agenturmeldungen schaffen, die dann in der Regel ohne „dimensionierende Erläuterungen des wissenschaftlichen Kontextes“ seitens der Edelschreiber der Kultur- und Wissensressorts verbreitet werden.
Die Nachricht, dass die WHO ihre Einschätzung zu Schweden korrigieren mußte, hat es laut n-tv nicht in die Agenturmeldungen geschafft, vgl.
•    Klaus Wedekind, „WHO muss Fehler eingestehen - Langfristig könnte Schweden richtig liegen“, n-tv, 28. Juni 2020, https://www.n-tv.de/panorama/Langfristig-koennte-Schweden-richtig-liegen-article21876864.html
„Und so attestiert die WHO in der E-Mail Schweden, es sei dem Land durch Einbindung der Gesellschaft gelungen, die Verbreitung auf einem Niveau zu halten, das das Gesundheitssystem bewältigen könne. Tegnell muss aber damit leben, dass außer "Bloomberg" so gut wie kein internationales Medium die WHO-Korrektur weitergab, da sie es nicht in die Agenturmeldungen schaffte.“
 
Schweden hatte zu Recht darauf verwiesen, dass der Anstieg der positiv Getesteten auf eine starke Ausweitung der Testaktivitäten zurückzuführen war, was am Ende auch von der WHO zugestanden wurde. Das Verhältnis „positiv Getestete“ zu „Anzahl Tests“ war konstant geblieben.
Anmerkung: dies wirft auch ein merkwürdiges Licht auf die Bemühungen von Kanzlerkandidat in spe Markus Söder, die Tests in Bayern stark auszuweiten.
 
Auf der anderen Seite haben Mutmaßungen zur Schweinegrippe keine Probleme über Agenturmeldungen verbreitet zu werden, vgl. stellvertretend,
•    Reuters, „Chinesische Wissenschaftler warnen vor neuer Schweinegrippe“, 30. Juni 2020, https://de.reuters.com/article/virus-china-studie-idDEKBN241196?il=0
 
mit Verweis auf,
•    Sun et al., “Prevalent Eurasian avian-like H1N1 swine influenza virus with 2009 pandemic viral genes facilitating human infection”, PNAS, June 29, 2020, https://www.pnas.org/content/early/2020/06/23/1921186117
 
Die Schweinegrippe 2009 war nachweislich ein Fake, woran sich aber heute kaum einer erinnern kann. Ebenso wenig wie an die Rolle, die der viel gescholtenen Dr. Wodarg damals bei der Aufklärung gespielt hatte.
Was die Agenturmeldung nicht sagt, ist, dass 20% der Jüngeren unter den untersuchten Arbeiter positiv auf einen Nachweis von Antikörpern gegen diese Viren reagierten (insgesamt ca. 10%). Viren, im Plural, weil diese natürlich mutierten und insgesamt 179 Varianten nachgewiesen wurden. So ist das in der Natur, schon seit einigen Millionen Jahren.
Wo ist nun die erhöhte Sterblichkeit bei den Schweinezüchtern? Wer hat davon schon mal gehört, sagen wir, in den letzten 1000 Jahren? Auch aus China wird dazu nichts berichtet.
 
Anmerkung: die hohe Prävalenz (Häufigkeit) von Schweinviren bei Schweinezüchtern läßt es ratsam erscheinen, die Ergebnisse bei Tönnies im Hinblick auf Kreuzreaktionen mit tierischen Coronaviren zu hinterfragen.
 
Oder was ist mit Pferden, Hunden, Katzen und Meerschweinchen, die seit Jahrtausenden engsten Umgang mit den Menschen haben? Und das in der Vergangenheit unter ganz anderen hygienischen Bedingungen als heute.
Wo ist die erhöhte Sterblichkeit bei Hundehaltern oder Mitgliedern in Reit- und Fahrvereinen?
Aber es werden natürlich hilfreiche Geister zitiert, die sofort vor der potentiellen Gefahr warnen. Die Wissenschaft hält 2 Gensequenzen hoch und spekuliert über den genetischen Abstand. Passt nur nicht zur Alltagserfahrung.
Wann liefert die Wissenschaft endlich handfeste Beweise, anstatt die Bevölkerung mit wilden Spekulationen in Panik zu versetzen? Panik, die Menschenleben kostet.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis
 



29.06.

Betreff: COVID-19 - Coronavirus schon im März 2019 im Abwasser in Barcelona nachgewiesen
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir möchten darauf hinweisen, dass es jetzt einen dritten Nachweis von SARS-CoV2 in Europa vor dem offiziellen Ausbruch und ohne direkten Link zu China gibt, diesmal sogar im März 2019,
•    Rafael Cereceda, „Coronavirus schon im März 2019 im Abwasser in Barcelona nachgewiesen“, 27.06.2020, https://de.euronews.com/2020/06/27/coronavirus-schon-im-marz-2019-im-abwasser-in-barcelona-nachgewiesen
 
Zu den beiden anderen Nachweisen, vgl.
•    Deslandes et al., “SARS-CoV-2 was already spreading in France in late December 2019”, 3 May 2020, 106006, https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0924857920301643
“Moreover, the absence of a link with China and the lack of recent foreign travel suggest that the disease was already spreading among the French population at the end of December 2019.”
 
•    ISS, “CS N°39/2020 - Studio ISS su acque di scarico, a Milano e Torino Sars-Cov-2 presente già a dicembre”, 18 giugno 2020, https://www.iss.it/web/guest/primo-piano/-/asset_publisher/o4oGR9qmvUz9/content/id/5422725
 
Was heißt das jetzt?
Wischt man solche  Ergebnisse jetzt vom Tisch und läßt sich von den Vorzeige-Virologen erklären warum das alles nicht relevant ist?

Oder nimmt man das endlich mal ernst und wundert sich nicht mehr, dass die weit überwiegende Mehrzahl der positiv Getesteten keine oder nur milde Symptome zeigen? Weil SARS-CoV2 schon Monate vor dem offiziellen Ausbruch im Umlauf war?
Was ist hier los? Jeder der Englisch versteht wird zum Analphabeten erklärt? Wissenschaftliche Ergebnisse werden nur noch verkündigt?
Wann kommt Frau Protzer und die Herren Drosten und Kekulé endlich mit Beweisen für die Zoonose, die im Dezember 2019 in Wuhan auf dem Fischmarkt stattgefunden haben soll?
Wonach wird unser Land gesteuert? Hat die Politik hier überhaupt noch was zu sagen?
Was ist hier los?
Johannes Kreis
 
 




27.06.

Betreff: COVID-19 – eine Test-Diskussion droht den wesentlichen Punkt zu verdecken

Sehr geehrte Mitglieder des MWGFD,
wir möchten diesen Punkt noch einmal ausdrücklich betonen: das was die Pharmaindustrie und alle treibenden Kräfte hinter der von der WHO definierten Pandemie brauchen ist ein Killervirus.
Es geht nicht ohne Killervirus.
Es geht aber mit schlechten Tests, die dann logischerweise im Laufe der Zeit besser werden. Man lernt eben dazu. Wenn ein Killervirus droht, sind schlechte Tests besser als keine, usw.
Aber, eine Test-Diskussion droht eben diesen einen wesentlichen Punkt zu verdecken:
Wie gefährlich ist COVID-19 im Verhältnis zur saisonalen Viruswelle?
 
Bei den mit oder an COVID-19 Verstorbenen sind wir nach 4 Monaten Krise immer noch bei Über-80 Jährigen, vielfach pflegebedürftig, und Menschen mit ein oder mehreren Vorerkrankungen (Herzkreislauf, Bluthochdruck, hohes Übergwicht und Diabetes).
Die Tests können auch nicht beantworten, wofür SARS-CoV2 tatsächlich ursächlich ist, wenn man an die Koch’schen Postulate denkt.
Auch neue Tests vermeiden nicht das Problem der Kreuzreaktionen. Denn auch die klassischen Coronaviren mutieren.
Und: SARS-CoV2 wird aus jedem Testfenster früher oder später herausmutieren. Bei der weiterhin offenen Frage, ob man bei jeder Mutation, und die sind zahlreich, überhaupt von demselben Pathogen sprechen kann. Die Virologie tut dies.
Das alles führt dazu, dass man nicht mehr von dem eigentlichen Problem spricht, nämlich, sterben mehr Menschen als sonst, d.h. gibt es einen neuen Killervirus zoonotischen Ursprungs? Und danach sieht es überhaupt nicht aus. Von dieser Annahme leiten sich aber alle Maßnahmen ab.
Für Ärzte ist es schwer, sich von der Hoffnung zu trennen, mit PCR hätte man die langersehnte Objektivierung der Diagnose auf molekularer Ebene gefunden.
Und in Bezug auf COVID-19 wäre hinzuzufügen, was wird eigentlich diagnostiziert? Einige Virenbruchstücke? Eine Infektion? Welche Symptome sind nun eigentlich charakteristisch? Die CDC hatte im Mai eine laufende Nase („runny nose“) zu der Liste der COVID-19 Symptome hinzugefügt.
•    CDC, „Symptoms of Coronavirus“, last reviewed: May 13, 2020, https://www.cdc.gov/coronavirus/2019-ncov/symptoms-testing/symptoms.html
 
Sie sehen, welches weitere Problem besteht. Alltagssymptome werden scheinbar objektiviert und es droht eine Übertherapie von Menschen, die sonst nach 2-3 Tagen wieder symptomfrei wären. Hier darf man auch die suggestive Kraft der Testergebnisse nicht unterschätzen. Dazu kommt der soziale Druck.
In diesem ganzen Kontext sollte man sich nicht der Möglichkeit verschließen, dass man insgesamt auf molekularer Ebene sehr viel weniger weiß, als man glaubt. Das gilt insbesondere für die Virologie.
He et al. greifen einige Aspekte zu den Problemen mit neuen und überhastet eingeführten Methoden auf,
•    He et al., “While it is not deliberate, much of today's biomedical research contains logical and technical flaws, showing a need for corrective action.”, Int J Med Sci. 2018 Jan 19;15(4):309-322, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29511367
 
Dies ist eine sehr schwierige Diskussion, die weite Teile der Bevölkerung aber auch der Politik derzeit überfordert. Denn auch hier kommt man schnell wieder zu Detaildiskussionen, Kommissionen, Stellungsnahmen, Gutachten, Studien, etc., die von dem wesentlichen Punkt wieder ablenken: was ist die Gefahr? In der Zwischenzeit handelt man aufgrund der angenommenen Gefahr, sicher ist sicher.
Deshalb ist es wichtig auf den Punkt zu fokussieren, den alle verstehen und der einigermaßen nachzuweisen ist: die fehlende Übersterblichkeit im Verhältnis zur saisonalen Welle.
•    Bundesamt für Statistik, „Sonderauswertung zu Sterbefallzahlen des Jahres 2020“, https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen.html
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis
 



27.06.

Betreff: COVID-19 – Wissensschausteller von des NDR Gnaden
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
gibt es in der medialen Aufbereitung von COVID-19 einen tiefstes Niveau? Wenn ja, dann ist man mit dem Grimme-Preis des NDR an Deutschlands Vorzeige-Virologen diesem einen deutlichen Schritt näher gekommen.
Es lohnt sich nicht, viele Worte zu dieser Auffassung von Wissenschaft zu machen, aber es soll auch nicht gänzlich unkommentiert bleiben.
Es ist allgemein zu konstatieren, dass in den meisten Medien vielfach die Auffassung zu dominieren scheint, dass es eine Art Instant-Wissenschaft gäbe, die auf Knopfdruck die gewünschten Ergebnisse liefert. Und dies immer auf der von den Redakteuren vorgegebenen Linie. 
Eigentlich kann man sich zurücklehnen und sich von den medial gebackenen Helden die Welt erklären lassen.
Herr Dr. Kekulé wird sich ärgern, dass sein eigener Podcast nicht berücksichtigt wurde. Ebenso Herr Lauterbach, der mit seinen Fernsehkapriolen durchaus Unterhaltungswert hat.
Denn das ist wohl der neue Maßstab in der Wissenschaft: Unterhaltungswert. Die Krise zum Miterleben. Dass es hier nebenbei um Menschen und Menschleben geht, geht unter.
Hier ist ein ganzes Volk auf Basis von Vermutungen einer Handvoll medial kreierter Vorzeige-Wissenschaftler in einem Hinterzimmmer-Prozess in einen Lockdown getrieben worden, mit bislang unabsehbaren gesundheitlichen, wirtschaftlichen und politischen Folgen. Es ist davon auszugehen, dass die Panikmaßnahmen zu COVID-19 Menschenleben gekostet haben und auch noch kosten werden. 40% weniger Herzinfarkte und Schlaganfälle in den Ambulanzen, Panik, Angst und Stress bei Über-80 Jährigen, vorschnelle künstliche Beatmung, an die sich keiner mehr erinnern will, Depressionen, Verschuldung, Suizide, der wirtschaftliche Ruin. Die Liste ist lang.
Aber kein Thema für die Instant-Wissenschaft.
Und in der Abwägung, wo sind denn nun belastbare Beweise für die Gefährlichkeit von COVID-19 im Verhältnis zur saisonalen Virenwelle? Wo ist in den Folgen zu sehen, dass positiv Getestete (abgesehen von den grottenschlechten Tests) einem zusätzlichen Sterberisiko ausgesetzt sind?
Menschen unter 65 ohne Vorerkrankungen sind von Todesfällen praktisch nicht betroffen, stattdessen trifft es weit überwiegend pflegebedürftige Über-80 Jährige. Das ist bedauerlich, aber jeden Winter so.
Die vom Bundesamt für Statistik konstruierte Übersterblichkeit ab Mai (ohne Abzug des Lockdowns!) ist auf dem Niveau der Hitzewelle von 2018 und von statistischem Rauschen der jahreszeitlichen Kurven nicht zu unterscheiden, und das bei einem Erreger der mindestens seit Dezember 2019 in Europa war. 99% der positiv Getesteten zeigen keine oder nur milde Symptome. Der Virusstamm mutiert beim Zusehen, aber jedes Mal ist dasselbe Pathogen entstanden?
Das wirft Fragen auf. Oder sollte es zumindest. Nicht beim NDR.
Das Vorgehen ist von wissenschaftlicher Selbstbefriedigung kaum noch zu unterscheiden. So werden katastrophal daneben liegende Prognosen zitiert, und das Ausbleiben der Horror-Todeszahlen als Erfolg verkauft. Hier greift das Prinzip der Instant-Wissenschaft und nützliche Vorzeige-Wissenschaftler bringen genau zum richtigen Zeitpunkt die (einzelne) Modelrechnung.
Das ist Wissenschaft durch Verkündigung.
Daneben ist das Berichten von Tatsachen, auch wenn sie in jedem RKI Tagesbericht stehen, eine gefährlich Sache, wie diejenigen erfahren mußten, die leichtsinnigerweise öffentlich darauf hingewiesen haben, dass in Deutschland 2/3 aller mit oder an COVID-19 Verstorbenen aus Pflegeheimen kommen oder pflegebedürftig sind und im Mittel über 80 Jahre alt sind. Für einen neuen Killervirus ist das bemerkenswert selektiv.
Wer will das hören? Oder vielleicht besser: wer sollte das hören? Folgerichtig ist davon wenig bis gar nichts zu lesen oder zu hören. Denn es wirft auch die Frage auf, warum die Kontaktsperren in Pflegeheimen keine Schutzwirkung entfaltet haben.
Geht es hier um einen Preis für die Aufbereitung von Information? Information à la NDR.
Ebenso schlagen die ARD-Sender zusammen mit dem Rest der Edeljournalisten aus den Kultur- und Wissensressorts auf die Bild-Zeitung ein, die es gewagt hatte, kritische Stimmen aufzugreifen. Hat man sowas schon gehört! Kritische Stimmen! Und dann auch noch eine andere Auffassung als die der Haus- und Hof-Wissenschaftler der öffentlich-rechtlichen Sender!
Dementsprechend ist der mediale Aufruhr in Großbritannien zu der Feststellung David Spiegelhalters, dass Kinder eher an einem Blitzschlag sterben, als an COVID-19, hierzulande vollkommen  untergegangen. Es stört wohl das Gesamtbild.
Die schlechte Nachricht ist nun, dass das leider mit Wissenschaft und der Lehre von der Natur nichts, aber auch gar nichts zu tun hat. Es ist beschämend.
Es ist keine Wissenschaft auf der molekularen Ebene zu mutmaßen und gleichzeitig das offensichtliche Fehlen eines Killervirus in der Statistik zu ignorieren. Institutsdirektoren sollten so etwas wissen und es wirft ein merkwürdiges Licht auf das Auswahlverfahren für solche Stellen.
Solche  Leute sind wissenschaftlich nicht mehr ernst zu nehmen. Hier fehlt es wohl auch am Anspruch. Und mehr Worte sollte man dazu nicht verlieren.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis
 


25.06.

Betreff: Replik an Frau Dr. Ulrike Protzer – zu der Qualität der wissenschaftlichen Basis auf der unser Land regiert wird
 
Sehr geehrte Frau Dr. Protzer,
zu Ihren Aussagen, wie von RTL wiedergegeben, folgende Anmerkungen,
•    RTL, „Haben sich die Experten beim Coronavirus geirrt? - Immunologe Beda M. Stadler: Es sind mehr Menschen immun, als Virologen denken“, 24.6.2020, https://www.rtl.de/cms/virologen-annahmen-zum-coronavirus-falsch-immunologe-beda-m-stadler-von-grundimmunitaet-ueberzeugt-4563371.html
 
Drei Ihrer Aussagen zu COVID-19/SARS-CoV2 sind entweder falsch oder ohne Beleg.
 
1) Auch klassische Coronaviren („Erkältungsviren“) können auf die Intensivstation und auch zum Tod führen und dies vor allem bei alten Menschen in Pflegeheimen, wie dies auch bei COVID-19 der Fall ist.
•    Patrick et al., “An Outbreak of Human Coronavirus OC43 Infection and Serological Cross-reactivity with SARS Coronavirus.”, Can J Infect Dis Med Microbiol. 2006 Nov; 17(6):330-6, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18382647
 
Der Altersmedian der mit oder an COVID-19 Verstorbenen in Deutschland beträgt 82 Jahre, in der Schweiz und Frankreich 84 Jahre. In Italien bei Frauen 85 Jahre. Die Schweiz und Italien geben 97% bzw. 96% der Verstorbenen mit Vorerkrankungen an. In Italien hatten 60% der Verstorbenen 3 oder mehr Vorerkrankungen. Man kann das in den aktuellen Tages- und Wochenberichten nachlesen.
Das ist exakt die Gruppe für die saisonale Coronaviren gefährlich sind.
 
2) Die Übersterblichkeit durch mit oder an COVID-19 Verstorbene liegt unterhalb der Grippewelle von 2018 und auf vergleichbarem Niveau der Hitzewelle von 2018,
•    Bundesamt für Statistik, „Sonderauswertung zu Sterbefallzahlen des Jahres 2020“, https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen.html
 
Es ist die Aufgabe der sogenannten Experten für 2020 die direkten Folgen des Lockdowns, 50.000+ verschobene Krebsoperationen, 40% weniger Herzinfarkte und Schlaganfälle in den Ambulanzen, Panik, Angst und Isolation bei Über-80 Jährigen und vorschnelle künstliche Beatmung aufgrund von Aerosol-Panik aus dieser Statistik herauszurechnen.
Zur Erklärung dieser Kurven hilft auch kein Lockdown.
In Deutschland kommen 2/3  der mit oder an COVID-19 Verstorbenen aus Pflegeheimen. In Kanada sind es 82%. Und ausgerechnet in Pflegeheimen hat der Lockdown und die Kontaktsperre nicht funktioniert?
•    Comas-Herrera et al., “Mortality associated with COVID-19 outbreaks in care homes: early international evidence”, updated 21 May 2020, https://ltccovid.org/wp-content/uploads/2020/05/Mortality-associated-with-COVID-21-May-6.pdf
 
3) Es geht bei der Herdenimmunität nicht allein um SARS1 sondern auch um klassische Coronaviren. Diese Viren sind hierzulande, aber auch weltweit, weitverbreitet.
•    Braun et al., „Presence of SARS-CoV-2 reactive T cells in COVID-19 patients and healthy donors”, medxriv, 22.4.2020, https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.04.17.20061440v1
“We demonstrate the presence of S-reactive CD4+T cells in 83% of COVID-19patients, as  well  as  in  34%  of SARS-CoV-2  seronegative  healthy  donors (HD),  albeit  at  lower frequencies.”
“In light of the very recent emergence of SARS-CoV-2, our data raise the intriguing possibility that pre-existing S-reactive T cells in a subset of SARS-CoV-2 seronegative HD represent cross-reactive clones raised against S-proteins, probably acquired as a result of previous exposure to HCoV. Endemic HCoV account for about 20% of “common cold” upper respiratory tract infections in humans.”
 
Der Hinweis von Dr. Stadler ist valide. Denn SARS1 ist schon lange verschwunden und niemand weiß wohin. In den letzten 15 Jahren hat kaum jemand Coronaviren betrachtet und die Gen-Datenbanken enthalten einem Minimalst-Ausschnitt der Evolutionsmaschine Natur.
Viren mutieren permanent weiter und dies auch sehr schnell. Diese Entwicklung ist fast vollkommen unbeobachtet geblieben. Sie wissen über das bestehende Corona-Virom sehr wenig. Die Aussage, wie eine Handvoll Vertreter der Betacoronaviren vor 10 Jahren ausgesehen haben, ist von äußerst geringem Wert.
Ein weiterer Punkt, der so schwammig ist, dass er kaum kommentieren werden kann. Was soll das für ein Argument sein, aufgrund frei erfundener Kopf- und Gliederschmerzen eine Immunreaktion auf SARS-CoV2 zu unterstellen, damit die Theorie wieder stimmt? Da kommen jede Menge andere Erreger genauso in Frage, u.a. wie jeden Winter klassische Coronaviren,
•    Nickbakhsh et al., “Virus–virus interactions impact the population dynamics of influenza and the common cold”, PNAS December 26, 2019 116 (52) 27142-27150, https://www.pnas.org/content/116/52/27142
 
Suggestivfragen in der Anamnese dienen wohl kaum als wissenschaftliche Basis.
Wir möchten Sie höflich auffordern,
a) sich mit der relevanten Literatur vertraut zu machen.
b) endlich belastbare Beweise zu liefern, z.B. zu der nach wie vor unbelegten Zoonose-Hypothese von SARS-CoV2 und der daraus ad-hoc abgeleiteten erhöhten Pathogenität.
Seit Monaten wird dazu von der Virologie auf Gen-Sequenzen in den Datenbanken verwiesen, die so in der Natur vielfach gar nicht mehr existieren. Und es werden auf molekularer Ebene Gensequenzen verglichen, die Jahre auseinanderliegen und mit größter Wahrscheinlichkeit nie zur gleichen Zeit auf diesem Planeten existiert haben.
Hier scheint auch ganz grundsätzlich die Richtung der Beweisführung nicht zu stimmen.
Es war vielfach zu beobachten, dass Vertreter der Virologie in Bausch und Bogen kritische Argumente mit unbewiesenen und auch falschen Aussagen oder diffusen Hinweisen auf Intensivpatienten ablehnen, aber keine eigenen Beweise vorlegen, sondern ausschließlich Mutmaßungen.
Es sollte nicht so sein, dass Sie und Ihre Kollegen eine Diskussion gewähren. Eine Behauptung in die Welt zu setzen und auf den Beweis des Gegenteils zu warten, ist keine Wissenschaft.
Es hat den Anschein, dass man vielfach in der Virologie das Maß und den Bezug zu wissenschaftlichen Standards verloren hat. Einerseits verläßt man sich auf genetische Abstände zu Gensequenzen von Virenstämmen, die in der Mehrzahl längst ausgestorben sind, und niemand weiß welche Bedeutung ein genetischer Abstand hat. Andererseits scheinen Pauschalverweise und die allgemein üblich gewordene Diskreditierung und Diffamierung von Kritikern zu genügen.
Das wird nicht ohne Folgen bleiben. Die Toten, die der Lockdown möglicherweise selbst verursacht hat oder noch verursachen wird, sind nicht von den Kritikern zu verantworten.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis



21.06.

Betreff: COVID-19 – das Wir-Gefühl und der Wissenschaftler als Podcaster – von der Dummheit
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
bei COVID-19 geht es schon lange nicht mehr um Wissenschaft und den objektiven, wertneutralen Erkenntnisgewinn. Es geht um einen gesellschaftlichen Konsens und das Wir-Gefühl zu diesem Konsens zu gehören.
Wie sonst ist es zu erklären, dass ein Bayerischer Rundfunk bis heute auf 30.000+ COVID-19 Tote in Italien verweist, ohne den Altersmedian von 80+ Jahren, zahlreiche Vorerkrankungen, katastrophale Tests und ein marodes Krankenhaussystem zu erwähnen.  Werden hier unangenehme Tatsachen ausgeblendet, in der Hoffnung, dass niemand es merkt? Wie dumm darf man bei der ARD sein? Vermutlich gibt es hier keine obere Grenze, solange die Berichterstattung auf der Linie der jeweiligen Landesregierung liegt.
Einerseits vermittelt das Wir-Gefühl im Konsens die angenehme Illusion das Richtige zu tun, zweitens, enthebt es der unangenehmen Notwendigkeit selber zu denken und drittens kann man Andersdenkende nach Belieben ausgrenzen und diskreditieren. 
Inzwischen ist klar, dass SARS-CoV2 schon im Dezember in Italien war. Daran ist nichts überraschendes, da der Virus mindestens seit derselben Zeit in Frankreich war. Wir können also ganz sachlich feststellen, dass alle phylogenetischen Analysen, die glaubten im Februar oder März länderübergreifende Infektionsketten nachweisen zu können, nichts weiter als die geographische Reihenfolge der  Tests nachgebildet haben. Niemand weiß, was bei SARS-CoV2 eine Vorwärts- oder eine Rückwärtsmutation ist. Dies drückt nur die Beziehung zu einer beliebig gewählten Referenz-Gensequenz von Januar 2020 aus China aus, die offensichtlich für Frankreich und Italien keine Rolle spielen kann.
Politiker argumentieren mit Mehrheiten. Und Politiker verweisen darauf, welche wissenschaftliche Meinung(!) mehrheitsfähig sei. Und kein Politiker macht Politik gegen eine Mehrheit. Nur muß man sich dann von der Vorstellung trennen, dass das irgendwas mit Wissenschaft zu tun hätte.
Die sozialen Medien verstärken das Wir-Gefühl und beschleunigen die Bildung eines solchen. Jeder kann an dem Gruppen-Konsens teilhaben, auch ohne räumliche Nähe. Dies ist alles nichts Neues. Neu ist allenfalls der podcastende nach BAT bezahlte Landesangestellte, der glaubt wöchentlich die neusten Vermutungen in die Welt posaunen zu müssen. Das geht nur solange die vorgetragenen Unterstellungen im Rahmen des Konsenses erfolgen. Rückblickend wird man viele dieser Damen und Herren wahrscheinlich treffender als „nützlich“ bezeichnen müssen.
Denn es wäre naiv anzunehmen, es gäbe keine Versuche den gesellschaftlichen Konsens zu vermarkten. Da ist die große Gefahr, schaut nur auf die Bilder, aber hier ist das gute Mittel, und gar nicht mal teuer, es soll doch Leben retten! Wer das kritisiert ist ein Spinner.
Merkwürdig nur, dass Bilder wie aus Italien in Dänemark, der Schweiz oder Österreich nicht zu sehen waren. Stattdessen berichtet man ausschließlich zu positiven Tests, ohne zu erwähnen, dass 99% aller positiv Getesteten keine oder nur milde Symptome zeigen. Und weiterhin fehlt jeder Hinweis, dass die Zahl der positiv Getesteten direkt von der Zahl der Tests abhängt.
In allen Ländern sterben im Rahmen der von der WHO so definierten Pandemie mit oder an COVID-19 zum weit überwiegenden Teil über-80 jährige Menschen in Pflegeheimen, die in der ebenso weit überwiegenden Zahl der Fälle durch Vorerkrankungen (Herz-Kreislauf, Diabetes, Demenz) vorbelastet waren. Das entspricht den jährlichen Folgen der saisonalen Virenwelle und nicht den Folgen eines  neuen Killer-Virus angeblich zoonotischen Ursprungs von einem Fischmarkt im Dezember 2019 in China. Daran ändert auch der Vergleich mit Gensequenzen in den Datenbanken nichts. Datenbanken, die einen Minimalst-Ausschnitt der Natur zeigen. Das meiste davon ist nur noch von historischem Interesse, da die herangezogenen Vergleichssequenzen, z.B. SARS1, schon seit Jahren nur noch in den Datenbanken aber nicht mehr in der Natur existieren. Und niemand hat 2003 gefragt, wer an und wer nur mit SARS1 gestorben war, solange nur der Test positiv war. Daran hat sich 17 Jahre später nichts geändert.
Aber, aus einem Konsens herauszukommen ist für eine Gruppe ein schwieriger und auch schmerzhafter Prozess. Ohne dass man einige bequeme, weil einfache, Wahrheiten über Bord wirft funktioniert das nicht. Ebenso wird man sich von einigen podcastenden Helden und Heldinnen trennen müssen. Einige versteigen sich inzwischen in die Behauptung, dass das Ausbleiben der prognostizierten 500.000+ Toten kein Fehler einer katastrophalen Prognose sei, sondern ein Beleg für den Erfolg der ergriffenen Maßnahmen. Maßnahmen, die dann wohl in Pflegeheimen nicht funktioniert haben.
Dünn, sehr dünn, was da von der Wissenschaft kommt.
Noch hält der Konsens und er wird wohl auch noch eine Weile halten. Zu schmerzhaft ist die Alternative. Kann es denn wirklich sein, dass die Wissenschaft so wenig weiß? All die Bundesverdienstkreuzträger mit den langen Titeln vor den Namen und den Milliarden-Budgets wissen tatsächlich so wenig?
Verständlich wird das erst, wenn man sich klar macht, dass man nicht erst Anfang 2020 aufgehört hat, wissenschaftlichen Standards zu folgen und stattdessen begann die möglichst frühzeitige Kommerzialisierung von mutmaßlich objektiven Konsens-Ergebnissen in den Vordergrund zu stellen. Das fing schon viel, viel früher an.
Alles was man in den letzten Jahrzehnten(!) an Medaillen, Ehrungen, Preisen und Titeln angesammelt hat ist von sehr zweifelhaften Wert und keinerlei Beweis für die zugrundeliegenden wissenschaftlichen Behauptungen. Es ist einzig und allein Ausdruck eines von Menschen gemachten Konsenses und welches Ergebnis den Konsens zu bestätigen scheint.
Nirgendwo steht geschrieben, dass nach wissenschaftlichen Standards gewonnenes Wissen angenehm sein muß. Und doch eilt die biomedizinische Wissenschaft seit mehr als 30 Jahren angeblich von Erfolg zu Erfolg. Daran möchte man glauben. Leider hat sich das, auch durch kommerziellen Druck, weitgehend verselbstständigt und es ist einer neutralen Kontrolle entzogen. Nichts, was den Konsens verletzt, schafft es durch das vielfach beschworene Peer-Review.
Die fehlende unabhängige Kontrolle ist durch den Umgang mit den Kritikern ausreichend belegt. Dem Umgang mit den Kritikern nach teilte sich die Welt in die Alleswisser und die Nichtswisser, wobei die Mehrheit und die, die ihr folgen, natürlich auf der Seite der Alleswisser stehen. Die zudem noch die wirtschaftliche Macht darstellen.
Auch diese unterstellte Zweiteilung widerspricht jeder Erfahrung wie Wissen verteilt ist. Aber so ist eben der Konsens.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis
 
 

09.06.

Betreff: COVID-19 - tausendfacher Tod in Pflegeheimen – kein Schutz durch Isolation
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
tausenden von alten Menschen war Schutz durch Lockdown und Isolation versprochen worden.
Dieser Schutz ist bei vielen Bewohnern von Pflegeheimen nicht eingetreten, und das weltweit, vgl.
•    Comas-Herrera et al., “Mortality associated with COVID-19 outbreaks in care homes: early international evidence”, updated 21 May 2020, https://ltccovid.org/wp-content/uploads/2020/05/Mortality-associated-with-COVID-21-May-6.pdf
 
Warum haben die hocheffizienten Schutz-Maßnahmen, wie häufig unterstellt, ausgerechnet bei vielfach bettlägerigen alten Menschen, die in den medizinisch eingerichteten Pflegeheimen gut zu schützen gewesen wären, nicht funktioniert?
Wo bleibt der Aufschrei zu der Wirkungslosigkeit der Isolation? Hier ein Stimmchen im Wind,
•    Robert Werner, „Covid 19-Tote in Alten- und Pflegeheimen - Sterben unter Verschwiegenheitspflicht“, 08.06.2020, https://www.regensburg-digital.de/sterben-unter-verschwiegenheitspflicht/08062020/
„Dies liegt offenkundig daran, dass es in Deutschland, anders als etwa in Schweden, keine Debatte gibt um die vielen Alten und Pflegebedürftigen, die an und mit einer COVID-19-Infektion gestorben sind. Stattdessen wird weitestgehend hingenommen oder ignoriert, dass in Heimen wohnende und betreute Menschen auch nach den leichten Lockerungen im Besuchsverbot bis heute in ihren Einrichtungen weitestgehend isoliert verwahrt werden und diese, wie in einem Regensburger Heim, nicht einmal zum Spaziergang nach draußen dürfen.“
 
Isoliert verwahrt und nicht einmal ein Spaziergang? Wie sollte es noch mehr Sicherheit geben?
Und weiter,
„Der SZ-Kommentar „Sinn und Seuche“ zum Pfingstwochenende, der sich gesellschaftspolitisch kluge Gedanken über die Corona-Pandemie macht, ist für diese Ignoranz symptomatisch: Er kommt ohne jegliche Erwähnung von Alten- und Seniorenheimen aus. Weder spricht der Autor von deren Grundrechtsbeschränkungen noch über deren hohen Anteil an den COVID-19-Toten.“
 
Wo ist Superspürnase Markus Grill vom NDR/WDR Investigativteam? Wo ist Christina Berndt von der SZ oder Julia Merlot vom Spiegel? Wo ist Joachim Müller-Jung von der FAZ? Wo ist Karl Lauterbach?
Wo sind all die Selbstvermarktungsprofis mit eigener Wikipedia-Seite aus den Kultur- und Wissenschaftsressorts? Und: was für eine Auffassung von Kultur und Wissenschaft ist das?
Es ist die Clever-Version: man spricht nur über das, was der eigenen Auffassung nützt. Eine Auseinandersetzung mit den Pflegeheimen führt zwangsläufig zu der Frage, wie wirkungslos der Schutz durch Isolation ist. 
Für die vom Bundesamt für Statistik aus dem statistischen Rauschen konstruierte Minimalst-Übersterblichkeit hat dies enorme Bedeutung,
•    Bundesamt für Statistik, „Sonderauswertung zu Sterbefallzahlen des Jahres 2020“, https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen.html
 
Und da sind die Folgen des Lockdowns selbst noch abzuziehen.
Die vielen Toten in den Pflegeheimen sprechen klar dagegen, dass die Isolation einen nennenswerten Einfluß auf die Übersterblichkeit gehabt hat. Und diese liegt brutto (mit Lockdown, Isolation, Panik, Stress, verschobenen Operationen, fehlenden Herzinfarkten und Schlaganfällen in den Ambulanzen, mangelnde Bewegung, usw.) auf dem Niveau einer sommerlichen Hitzewelle.
Was bedeutet das für die Gefährlichkeit von COVID-19 im Verhältnis zu saisonalen Virenwelle? Darüber spricht niemand. Und die Wissenschaft dazu spielt sich weiterhin im Modell ab, als ob es gar keine Wirklichkeit mehr gäbe.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis
 



03.06.

Addendum: COVID-19 – zu einer Rückfrage – neue Flatulenzen bei Prof. Dr. Drosten
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
zu der Rückfrage:
Ja, selbstverständlich gilt der Simpelton-Ansatz der ZEIT auch für die Berichterstattung zu Medikamenten-Nebenwirkungen.
Auch hier ist zunächst mit dem Pharmahersteller Rücksprache zu nehmen, um sich das wissenschaftliche Prozedere zu den ganz normalen und üblichen (minimalen) Nebenwirkungen und der Irrelevanz derselben erklären zu lassen. Danach ist dann  gemeinsam mit dem Vorgesetzten festzuhalten, dass es keine Story gibt.
 
Wichtiger Hinweis für die Kultur- und Wissensressorts der gehobenen Presse!
Herr Prof. Dr. Drosten hat unlängst wieder einen Pubs gelassen. Für alle Edeljournalisten, die gerne wissenschaftliche Blähungen riechen, vgl.
•    „Virologe Christian Drosten im SPIEGEL-Gespräch – ‚Vielleicht entgehen wir einem zweiten Shutdown‘“, SPON, 29.05.2020, https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/virologe-christian-drosten-vielleicht-entgehen-wir-einem-zweiten-shutdown-a-71724496-a9b5-4a26-aa1d-ecdf866c7f4e
 
Nur ganz große Wissenschaftler wissen, wo eine 2. Welle angesichts der Daten aus Dänemark, der Schweiz und Österreich herkommen sollte.  Diese Länder sind seit 7 Wochen im Wesentlichen offen.
•    BAG, „Situationsbericht zur epidemiologischen Lage in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein, https://www.bag.admin.ch/dam/bag/de/dokumente/mt/k-und-i/aktuelle-ausbrueche-pandemien/2019-nCoV/covid-19-lagebericht.pdf.download.pdf/COVID-19_Epidemiologische_Lage_Schweiz.pdf
 
•    Gesundheitsministerium, „Amtliches Dashboard COVID19 – Epidemiologische Kurve“, https://info.gesundheitsministerium.at/
 
•    Sundhedsstyrelsen, “2.2 Testede og bekræftede COVID-19 smittede opgjort pr. dag”, https://www.sst.dk/da/corona/tal-og-overvaagning
 
Hier wird das Grundrauschen zum Signal erklärt. Das(!) sichere Zeichen für ganz außerordentliche Expertise!
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis
 
___________________
Betreff: COVID-19 – der Elefant im Raum und der Tod im Pflegeheim (Kanada 82%)
 
>>> Diese Newsmail ist der Bild-Zeitung und OB Boris Palmer gewidmet, die es gewagt haben, den Schlauermenschen mit universitärer Email-Adresse den Spiegel vorzuhalten <<<
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
nur für die, die es noch nicht gemerkt haben, möchten wir darauf hinweisen, dass da noch ein Elefant mitten im Zimmer steht.
Nachdem das Bundesamt für Statistik die Kurve von 2018 standardmäßig ausblendet, sieht es beim ersten Aufruf zumindest nach ein bisschen was aus. Das fällt sofort wieder in sich zusammen, wenn man 2018 zum Vergleich anklickt.
•    Bundesamt für Statistik, „Sonderauswertung zu Sterbefallzahlen des Jahres 2020“, https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen.html
 
Sieht so ein neuer, brandgefährlicher Killervirus zoonotischen Ursprungs aus, der es zwar vom Fischmarkt in Wuhan nach Heinsberg geschafft hat, aber dann an Mundschutz und 1.5m Mindestabstandsgebot gescheitert sein soll?
Was bleibt von dem Bisschen übrig, wenn man vorschnelle künstliche Beatmung aufgrund der Panik vor Aerosolen und fehlende Behandlung anderer Erkrankungen abzieht?
•    Sharon Begley, “New analysis recommends less reliance on ventilators to treat coronavirus patients”, statnews, April 21, 2020, https://www.statnews.com/2020/04/21/coronavirus-analysis-recommends-less-reliance-on-ventilators/
 
•    dts Nachrichtenagentur, „AOK-Studie: Aufnahmediagnosen schwerer Krankheiten stark gesunken“, 14. Mai 2020, https://www.oldenburger-onlinezeitung.de/nachrichten/aok-studie-aufnahmediagnosen-schwerer-krankheiten-stark-gesunken-41753.html
 
Und das bei einem hochinfektiösen Erreger, der seit Dezember in Europa war, bei einem Menschen, der keinerlei Kontakt zu China hatte?
•    Deslandes et al., “SARS-CoV-2 was already spreading in France in late December 2019”, 3 May 2020, 106006, https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0924857920301643
 
Was ist dann der statistische Unterschied zu den klassischen Coronaviren und der saisonalen Virenwelle?
•    Patrick  et al., “An Outbreak of Human Coronavirus OC43 Infection and Serological Cross-reactivity with SARS Coronavirus.”, Can J Infect Dis Med Microbiol. 2006 Nov; 17(6):330-6, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18382647
 
Sind das die Kurven nach denen Menschen mit überhastet eingeführten oder wiederverwendeten Substanzen wie Remdesivir oder Hydroxychloroquin behandelt werden, oder kaum getestete, mutmaßliche Impfungen erhalten sollen?
Zur Gefährlichkeit und der fehlenden Wirksamkeit von Hydroxychloroquin vgl.
•    FDA, „FDA cautions against use of hydroxychloroquine or chloroquine for COVID-19 outside of the hospital setting or a clinical trial due to risk of heart rhythm problems”, April 24, 2020, https://www.fda.gov/drugs/drug-safety-and-availability/fda-cautions-against-use-hydroxychloroquine-or-chloroquine-covid-19-outside-hospital-setting-or
 
•    Chacko et al., “Hydroxychloroquine in COVID-19: A systematic review and meta-analysis”, medrxiv, May 20, 2020, https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.05.14.20101774v2
 
•    Mehra et al., „Hydroxychloroquine or chloroquine with or without a macrolide for treatment of COVID-19: a multinational registry analysis”, The Lancet, May 22, 2020, https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(20)31180-6/fulltext
 
Dr. Wodarg hatte schon sehr früh auf die Gefährlichkeit von Chloroquin hingewiesen, insbesondere bei Favismus, der besonders in Afrika und in Ländern mit Menschen mit afrikanischen Vorfahren sehr verbreitet ist.
 
Aber mehr ist leider (oder zum Glück) in der Statistik nicht drin. Nur in den Pflegeheimen. Die hat man aus irgendeinem Grund nicht schützen können. In Kanada muß man wohl von einer „Pflegeheim Epidemie“ sprechen, vgl.
•    Comas-Herrera et al., “Mortality associated with COVID-19 outbreaks in care homes: early international evidence”, updated 21 May 2020, https://ltccovid.org/wp-content/uploads/2020/05/Mortality-associated-with-COVID-21-May-6.pdf
 
Warum ist es nicht gelungen, die Pflegeheime besser zu schützen (siehe Table 1), falls es denn überhaupt möglich gewesen wäre?
Und warum ist die Anzahl der mit oder an COVID-19 Verstorbenen in Frankreich und Belgien so konstant (Figure 3)? Wir hatten am Beispiel Belgien mehrfach darauf verwiesen. Warum sieht man dort nicht den Abfall, wie man ihn in der Gesamtbevölkerung sieht?
Weil die Sterberate in Pflegeheimen so ist, wie sie ist?
OB Boris Palmer hatte auf diese Widersprüche hingewiesen und dafür entrüstete Kritik der im Fernseh-Studio versammelten Expertise erfahren,
•    „Morddrohungen gegen Corona-Kritiker Boris Palmer“, 18.05.2020, https://youtu.be/eF2r5Dt41pg?t=390
 [ab 6:30 min, Link öffnet dort]
 
Wie der Statistiker Gerd Bosbach diese Woche angemerkt hatte, wären vor allem die Gesünderen unter den im Median 82 Jahre alten, mit oder an COVID-19 Verstorbenen in Deutschland, gestorben, wenn diese noch die durchschnittliche Lebenserwartung von 82 Jährigen gehabt hätten, wie der Herr vom Helmholtz-Institut behauptet. Das wäre gegen jede praktische Erfahrung.
Und es entspricht auch nicht der Wirklichkeit. Die Schweiz, Italien und Dänemark geben für 97%, 96% bzw. 83% der mit oder an COVID-19 Verstorbenen (Altersmedian Schweiz 84 Jahre, Italien 81 Jahre, davon Frauen 85 Jahre) mindestens eine Vorerkrankung an. Italien gibt für ca. 60% der Verstorbenen 3 oder mehr Vorerkrankungen an (Stand 21.5.2020)
•    BAG, „Situationsbericht zur epidemiologischen Lage in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein“, 31.5.2020, https://www.bag.admin.ch/dam/bag/de/dokumente/mt/k-und-i/aktuelle-ausbrueche-pandemien/2019-nCoV/covid-19-lagebericht.pdf.download.pdf/COVID-19_Epidemiologische_Lage_Schweiz.pdf
 
•    ISS, “Characteristics of COVID-19 patients dying in Italy - Report based on available data on Mai 21th , 2020”, 21.5.2020, https://www.epicentro.iss.it/en/coronavirus/bollettino/Report-COVID-2019_21_May_2020.pdf
 
•    Sundhedsstyrelsen, “5.3 Køns- og aldersfordeling for døde personer med COVID-19 infektion – akkumuleret”, https://www.sst.dk/da/corona/tal-og-overvaagning#5
 
Aber wer braucht die Wirklichkeit, wenn man ein Leben im Modell haben kann?
Sind die Fernseh-Professoren vom Helmholtz-Institut zu schlau für die einfachen Fragen? Gesunden Menschenverstand kann man weder lehren, noch lernen, noch abprüfen.
 
Tja. Was nun? Durchhalten bis zum Herbst und auf die nächste saisonale Virenwelle hoffen? So wie man in Deutschland mit Daten umgeht, könnte das klappen.
Allerdings, nur mit Bildern im Kopf kann man kein Land regieren. Dazu gehören auch (manchmal) unbequeme Wahrheiten. Eine dieser Wahrheiten ist die Fehlbarkeit von Wissenschaft.
Das einzige Medium, dass den Mut hatte, an der Fassade der Wissenschaft zu kratzen, war die Bild-Zeitung. Die Edeljournalisten in den Kulturredaktionen und Wissensressorts der gehobenen Presse schauen ungläubig auf die Dreistigkeit des Boulevards.
Jedoch, wann hätten diese Vorzeigejournalisten in der Berichterstattung zu den Kritikern, wie Dr. Wodarg, Dr. Bhakdi und vielen anderen Ärzten, Statistikern und Epidemiologen, jemals eine „dimensionierende Erläuterung des wissenschaftlichen Kontextes“ geliefert, wie Johannes Schneider und Carolin Ströbele von der ZEIT mit abgespreiztem kleinen Finger einfordern?
•    Johannes Schneider, Carolin Ströbele, „Auf dem Boulevard der Wissenschaft“, zeit.de, 26. Mai 2020, https://www.zeit.de/kultur/2020-05/christian-drosten-corona-studie-bild-boulevardjournalismus
 
Naserümpfen bei den Edelschreibern. Für mehr reicht es nicht. Vgl. ebenda,
„Er [Bild-Redakteur Filipp Piatov] hat sich dann auf Diskussionsplattformen eines internationalen Wissenschaftsbetriebs umgesehen, ein ungewöhnlicher Rechercheweg für einen deutschen Politikjournalisten, und hat dort tatsächlich auch recht unverblümte kritische Anmerkungen zu Drostens Forschung gefunden.“
 
Das ist wirklich Gipfel. Eigene Recherchen bei arxiv.org! Und dann auch noch darüber geschrieben! Ein Politikjournalist! Ist das nicht verboten? Warum den Bürger mit unwesentlichen Details zu Randfragen wie der Öffnung von Kitas unnötig irritieren?
So wäre es richtig gewesen, vgl. ebenda,
„Ein guter Journalist im oben skizzierten Sinn hätte sich nun ans Telefon geklemmt, sich von den betreffenden Forschern das wissenschaftliche Prozedere erklären lassen, wonach die Kritik an der Vorveröffentlichung der Studie Teil eines völlig normalen Kollegendiskurses ist und hätte auf Basis dieser Expertise mit seinem Vorgesetzten befunden, dass es hier keine Geschichte zu erzählen gibt oder höchstens eine, die eher kompliziert als knallig ist.“

Das Geräusch, das Sie im Hintergrund hören, ist Henri Nannen, der im Grab rotiert.
Bei diesem Impact auf das öffentliche Leben einen Kollegendiskurs im Hinterzimmer zuzulassen, erfordert ein Ausmaß an Vernageltheit, das wir hier nicht mit den adäquaten Worten beschreiben können.
Wann hätten Drosten und & Co denn überhaupt einmal etwas Belastbares geliefert, z.B. zur Zoonose-Hypothese von SARS-CoV2? Was bedeutet der genetische Abstand zweier Viren-Gensequenzen in den Bonsai-Datenbanken der Genetik? Welchen Bezug zur Wirklichkeit kann dieser Minimalst-Ausschnitt der Evolutionsmaschine Natur haben?
Darf der Bürger nicht wissen, was die Wissenschaft alles nicht weiß? Geht es nicht eher darum, genau dies zu verbergen? Und ist das nicht der eigentliche Vorwurf an die Bild-Zeitung? Dass man es gewagt hat, den Nimbus der Unfehlbarkeit der Wissenschaft zu hinterfragen?
Diensteifrig reden die selbsternannten Wissenshüter der Medien den zu Übermenschen hochstilisierten Angestellten aus dem universitären Bereich das Wort. Undenkbar, diesen nach BAT bezahlten Ausbund an Objektivität zu hinterfragen.
Außer bei Glyphosat. Aber da hat es 30 Jahre gedauert. Oder nach Tschernobyl. Da hat es allerdings noch bis Fukushima gedauert. Das waren 25 Jahre.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis



31.05.

Betreff: COVID-19 – der Elefant im Raum und der Tot im Pflegeheim (Kanada 82%)
 
>>> Diese Newsmail ist der Bild-Zeitung und OB Boris Palmer gewidmet, die es gewagt haben, den Schlauermenschen mit universitärer Email-Adresse den Spiegel vorzuhalten <<<
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
nur für die, die es noch nicht gemerkt haben, möchten wir darauf hinweisen, dass da noch ein Elefant mitten im Zimmer steht.
Nachdem das Bundesamt für Statistik die Kurve von 2018 standardmäßig ausblendet, sieht es beim ersten Aufruf zumindest nach ein bisschen was aus. Das fällt sofort wieder in sich zusammen, wenn man 2018 zum Vergleich anklickt.
•    Bundesamt für Statistik, „Sonderauswertung zu Sterbefallzahlen des Jahres 2020“, https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen.html
 
Sieht so ein neuer, brandgefährlicher Killervirus zoonotischen Ursprungs aus, der es zwar vom Fischmarkt in Wuhan nach Heinsberg geschafft hat, aber dann an Mundschutz und 1.5m Mindestabstandsgebot gescheitert sein soll?
Was bleibt von dem Bisschen übrig, wenn man vorschnelle künstliche Beatmung aufgrund der Panik vor Aerosolen und fehlende Behandlung anderer Erkrankungen abzieht?
•    Sharon Begley, “New analysis recommends less reliance on ventilators to treat coronavirus patients”, statnews, April 21, 2020, https://www.statnews.com/2020/04/21/coronavirus-analysis-recommends-less-reliance-on-ventilators/
 
•    dts Nachrichtenagentur, „AOK-Studie: Aufnahmediagnosen schwerer Krankheiten stark gesunken“, 14. Mai 2020, https://www.oldenburger-onlinezeitung.de/nachrichten/aok-studie-aufnahmediagnosen-schwerer-krankheiten-stark-gesunken-41753.html
 
Und das bei einem hochinfektiösen Erreger, der seit Dezember in Europa war, bei einem Menschen, der keinerlei Kontakt zu China hatte?
•    Deslandes et al., “SARS-CoV-2 was already spreading in France in late December 2019”, 3 May 2020, 106006, https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0924857920301643
 
Was ist dann der statistische Unterschied zu den klassischen Coronaviren und der saisonalen Virenwelle?
•    Patrick  et al., “An Outbreak of Human Coronavirus OC43 Infection and Serological Cross-reactivity with SARS Coronavirus.”, Can J Infect Dis Med Microbiol. 2006 Nov; 17(6):330-6, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18382647
 
Sind das die Kurven nach denen Menschen mit überhastet eingeführten oder wiederverwendeten Substanzen wie Remdesivir oder Hydroxychloroquin behandelt werden, oder kaum getestete, mutmaßliche Impfungen erhalten sollen?
Zur Gefährlichkeit und der fehlenden Wirksamkeit von Hydroxychloroquin vgl.
•    FDA, „FDA cautions against use of hydroxychloroquine or chloroquine for COVID-19 outside of the hospital setting or a clinical trial due to risk of heart rhythm problems”, April 24, 2020, https://www.fda.gov/drugs/drug-safety-and-availability/fda-cautions-against-use-hydroxychloroquine-or-chloroquine-covid-19-outside-hospital-setting-or
 
•    Chacko et al., “Hydroxychloroquine in COVID-19: A systematic review and meta-analysis”, medrxiv, May 20, 2020, https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.05.14.20101774v2
 
•    Mehra et al., „Hydroxychloroquine or chloroquine with or without a macrolide for treatment of COVID-19: a multinational registry analysis”, The Lancet, May 22, 2020, https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(20)31180-6/fulltext
 
Dr. Wodarg hatte schon sehr früh auf die Gefährlichkeit von Chloroquin hingewiesen, insbesondere bei Favismus, der besonders in Afrika und in Ländern mit Menschen mit afrikanischen Vorfahren sehr verbreitet ist.
 
Aber mehr ist leider (oder zum Glück) in der Statistik nicht drin. Nur in den Pflegeheimen. Die hat man aus irgendeinem Grund nicht schützen können. In Kanada muß man wohl von einer „Pflegeheim Epidemie“ sprechen, vgl.
•    Comas-Herrera et al., “Mortality associated with COVID-19 outbreaks in care homes: early international evidence”, updated 21 May 2020, https://ltccovid.org/wp-content/uploads/2020/05/Mortality-associated-with-COVID-21-May-6.pdf
 
Warum ist es nicht gelungen, die Pflegeheime besser zu schützen (siehe Table 1), falls es denn überhaupt möglich gewesen wäre?
Und warum ist die Anzahl der mit oder an COVID-19 Verstorbenen in Frankreich und Belgien so konstant (Figure 3)? Wir hatten am Beispiel Belgien mehrfach darauf verwiesen. Warum sieht man dort nicht den Abfall, wie man ihn in der Gesamtbevölkerung sieht?
Weil die Sterberate in Pflegeheimen so ist, wie sie ist?
OB Boris Palmer hatte auf diese Widersprüche hingewiesen und dafür entrüstete Kritik der im Fernseh-Studio versammelten Expertise erfahren,
•    „Morddrohungen gegen Corona-Kritiker Boris Palmer“, 18.05.2020, https://youtu.be/eF2r5Dt41pg?t=390
 [ab 6:30 min, Link öffnet dort]
 
Wie der Statistiker Gerd Bosbach diese Woche angemerkt hatte, wären vor allem die Gesünderen unter den im Median 82 Jahre alten, mit oder an COVID-19 Verstorbenen in Deutschland, gestorben, wenn diese noch die durchschnittliche Lebenserwartung von 82 Jährigen gehabt hätten, wie der Herr vom Helmholtz-Institut behauptet. Das wäre gegen jede praktische Erfahrung.
Und es entspricht auch nicht der Wirklichkeit. Die Schweiz, Italien und Dänemark geben für 97%, 96% bzw. 83% der mit oder an COVID-19 Verstorbenen (Altersmedian Schweiz 84 Jahre, Italien 81 Jahre, davon Frauen 85 Jahre) mindestens eine Vorerkrankung an. Italien gibt für ca. 60% der Verstorbenen 3 oder mehr Vorerkrankungen an (Stand 21.5.2020)
•    BAG, „Situationsbericht zur epidemiologischen Lage in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein“, 31.5.2020, https://www.bag.admin.ch/dam/bag/de/dokumente/mt/k-und-i/aktuelle-ausbrueche-pandemien/2019-nCoV/covid-19-lagebericht.pdf.download.pdf/COVID-19_Epidemiologische_Lage_Schweiz.pdf
 
•    ISS, “Characteristics of COVID-19 patients dying in Italy - Report based on available data on Mai 21th , 2020”, 21.5.2020, https://www.epicentro.iss.it/en/coronavirus/bollettino/Report-COVID-2019_21_May_2020.pdf
 
•    Sundhedsstyrelsen, “5.3 Køns- og aldersfordeling for døde personer med COVID-19 infektion – akkumuleret”, https://www.sst.dk/da/corona/tal-og-overvaagning#5
 
Aber wer braucht die Wirklichkeit, wenn man ein Leben im Modell haben kann?
Sind die Fernseh-Professoren vom Helmholtz-Institut zu schlau für die einfachen Fragen? Gesunden Menschenverstand kann man weder lehren, noch lernen, noch abprüfen.
 
Tja. Was nun? Durchhalten bis zum Herbst und auf die nächste saisonale Virenwelle hoffen? So wie man in Deutschland mit Daten umgeht, könnte das klappen.
Allerdings, nur mit Bildern im Kopf kann man kein Land regieren. Dazu gehören auch (manchmal) unbequeme Wahrheiten. Eine dieser Wahrheiten ist die Fehlbarkeit von Wissenschaft.
Das einzige Medium, dass den Mut hatte, an der Fassade der Wissenschaft zu kratzen, war die Bild-Zeitung. Die Edeljournalisten in den Kulturredaktionen und Wissensressorts der gehobenen Presse schauen ungläubig auf die Dreistigkeit des Boulevards.
Jedoch, wann hätten diese Vorzeigejournalisten in der Berichterstattung zu den Kritikern, wie Dr. Wodarg, Dr. Bhakdi und vielen anderen Ärzten, Statistikern und Epidemiologen, jemals eine „dimensionierende Erläuterung des wissenschaftlichen Kontextes“ geliefert, wie Johannes Schneider und Carolin Ströbele von der ZEIT mit abgespreiztem kleinen Finger einfordern?
•    Johannes Schneider, Carolin Ströbele, „Auf dem Boulevard der Wissenschaft“, zeit.de, 26. Mai 2020, https://www.zeit.de/kultur/2020-05/christian-drosten-corona-studie-bild-boulevardjournalismus
 
Naserümpfen bei den Edelschreibern. Für mehr reicht es nicht. Vgl. ebenda,
„Er [Bild-Redakteur Filipp Piatov] hat sich dann auf Diskussionsplattformen eines internationalen Wissenschaftsbetriebs umgesehen, ein ungewöhnlicher Rechercheweg für einen deutschen Politikjournalisten, und hat dort tatsächlich auch recht unverblümte kritische Anmerkungen zu Drostens Forschung gefunden.“
 
Das ist wirklich Gipfel. Eigene Recherchen bei arxiv.org! Und dann auch noch darüber geschrieben! Ein Politikjournalist! Ist das nicht verboten? Warum den Bürger mit unwesentlichen Details zu Randfragen wie der Öffnung von Kitas unnötig irritieren?
So wäre es richtig gewesen, vgl. ebenda,
„Ein guter Journalist im oben skizzierten Sinn hätte sich nun ans Telefon geklemmt, sich von den betreffenden Forschern das wissenschaftliche Prozedere erklären lassen, wonach die Kritik an der Vorveröffentlichung der Studie Teil eines völlig normalen Kollegendiskurses ist und hätte auf Basis dieser Expertise mit seinem Vorgesetzten befunden, dass es hier keine Geschichte zu erzählen gibt oder höchstens eine, die eher kompliziert als knallig ist.“

Das Geräusch, das Sie im Hintergrund hören, ist Henri Nannen, der im Grab rotiert.
Bei diesem Impact auf das öffentliche Leben einen Kollegendiskurs im Hinterzimmer zuzulassen, erfordert ein Ausmaß an Vernageltheit, das wir hier nicht mit den adäquaten Worten beschreiben können.
Wann hätten Drosten und & Co denn überhaupt einmal etwas Belastbares geliefert, z.B. zur Zoonose-Hypothese von SARS-CoV2? Was bedeutet der genetische Abstand zweier Viren-Gensequenzen in den Bonsai-Datenbanken der Genetik? Welchen Bezug zur Wirklichkeit kann dieser Minimalst-Ausschnitt der Evolutionsmaschine Natur haben?
Darf der Bürger nicht wissen, was die Wissenschaft alles nicht weiß? Geht es nicht eher darum, genau dies zu verbergen? Und ist das nicht der eigentliche Vorwurf an die Bild-Zeitung? Dass man es gewagt hat, den Nimbus der Unfehlbarkeit der Wissenschaft zu hinterfragen?
Diensteifrig reden die selbsternannten Wissenshüter der Medien den zu Übermenschen hochstilisierten Angestellten aus dem universitären Bereich das Wort. Undenkbar, diesen nach BAT bezahlten Ausbund an Objektivität zu hinterfragen.
Außer bei Glyphosat. Aber da hat es 30 Jahre gedauert. Oder nach Tschernobyl. Da hat es allerdings noch bis Fukushima gedauert. Das waren 25 Jahre.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis
 



24.05.

Betreff: COVID-19 – das war‘s?
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
so sieht sie also aus, die Signatur des Killervirus,
•    Bundesamt für Statistik, „Sonderauswertung zu Sterbefallzahlen des Jahres 2020“, https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen.html
 
Offen gesagt, und das ist positiv zu sehen, etwas enttäuschend. Es reicht ja gerade mal für die Zahlen der Hitzewelle von 2018.
Und da müssen noch 50.000+ verschobene Operationen, 40% weniger Herzinfarkte und Schlaganfälle in den Ambulanzen und einige tausend mehr künstlich Beatmete im Alter 80+  herausgerechnet werden. Und das bei einem Virus der seit Ende 2019 schon in Frankreich war. Pünktlich zu den Maßnahmen geht die Sterberate (minimal) hoch. Und als der Anti-Aerosol-Beatmungsunsinn wieder zurückgeht, geht die Kurve auch sofort wieder runter.
Vielleicht kann man mit einer Diskussion zu einer 2. Welle noch etwas Panik provozieren. Aber auch das wird nach den Daten aus Dänemark, Österreich und Süd Korea schwer, denn da ist absolut nichts von einer 2. Welle zu sehen. Aber seit wann zählen in dieser Diskussion die Daten?
Mitleiderregend, wie einige Mediziner versuchen an 80+ Jährigen noch Symptome im kausalen Zusammenhang mit COVID-19 zu kreieren, damit man diese Krankheit noch etwas melken kann. Nierenschäden, Lungenembolie, Multiorganversagen, ein echter Killervirus eben. Findet nur leider in der Masse nicht statt. Trotz fehlender Impfung, die zur großen Überraschung aller bei der Grippe nur zu 30% wirksam schützt. Wie kann man da von Impfgegnern sprechen? In 70% der Fälle gab es effektiv keine Impfung.
Tja, aber so sieht sie also aus: die von der Wissenschaft nach objektiven (von Faktencheckern geprüften) Fakten gesteuerte Welt. Das sind die Leute, die uns bis zum Mars bringen. Sagen die Experten in den Talkshows. Aber nur bei einem R-Wert unter 1!
Das Versagen der Wissenschaft könnte nicht umfassender sein. Ist niemandem aufgefallen, dass nicht eine einzige(!) der Vorhersagen der sogenannten Experten auch nur annähernd gestimmt hat? Ein Leben im Modell. Aber die Natur hat anders entschieden, allen genetischen Abständen in den Fuzzi-Datenbanken der Genetik und den Zoonose-Mutmaßungen zum Trotz. Blöd gelaufen.
Aber da liegt der Hund begraben. Denn das können weder die Wissenschaft noch ihre Groupies von der  Wissenschaftsjournaille akzeptieren. Der Mensch, der allein durch seine „segensreichen“ Erfindungen  weiterlebt und der Natur das Leben abringt?
Leider nein, wesentlich naheliegender ist folgendes:  die Virologie hat keine Ahnung, was sie tut. Und mit Streichhölzern spielt man nicht.
Die Menschen versagen immer dann, wenn sie  aufhören miteinander zu reden und anfangen Andersdenkende auszugrenzen. Das ist auch hier so.
Freuen wir uns also in verordneter und von Faktencheckern überwachter Eintracht auf die Scheindebatten zur kommenden Corona-Steuer, blaß-rote Linien zur Staatsverschuldung und den neuen Corona-Feiertag, zu dem wir alle den glorreichen Sieg von Mamis Selbstschnitt-Mundschutz über die bösen  Viren jährlich feiern.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis
 


20.05.

Betreff:  COVID-19 – kein Killervirus bei Drosten & Co
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
zu der gemeinsamen Veröffentlichung von 41 Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen (darunter Star-Virologe Christian Drosten und Politik-Beraterin Ulrike Protzer) im Lancet, die zusammen 9 Seiten und 13 Literaturzitate zusammengetragen haben, möchten wir auf einen Aspekt hinweisen.
•    Böhmer et al., “Investigation of a COVID-19 outbreak in Germany resulting from a single travel-associated primary case: a case series”, Lancet, May 15, 2020, https://www.thelancet.com/journals/laninf/article/PIIS1473-3099(20)30314-5/fulltext
“Although patients in our study presented with predominately mild, non-specific symptoms, infectiousness before or on the day of symptom onset was substantial.”
“By testing all people who had high-risk contact with confirmed patients with SARS-CoV-2 infection (and people with low-risk contact upon onset of symptoms), we were additionally able to detect and follow up patients with only very mild clinical symptoms of COVID-19 that would have probably remained undetected otherwise.“
“Although two patients developed signs of pneumonia later in the course of disease, all others had a light course of disease and all patients recovered fully. However, it should be taken into account that the outbreak occurred in a population of working-age, generally healthy individuals. The overall clinical picture might have been different in a population including older individuals, or those with underlying chronic diseases.”
 
Ja, das wissen wir schon. Der Altersmedian der Verstorbenen in Deutschland beträgt 82 Jahren, in der Schweiz und Frankreich 84 Jahre. In Italien bei Frauen 85 Jahre. Die Schweiz und Italien geben 97% bzw. 96% der Verstorbenen mit Vorerkrankungen an. In Italien hatten 60% der Verstorbenen 3 oder mehr Vorerkrankungen. Man kann das in den aktuellen Tagesberichten nachlesen. Wir hatten mehrfach darauf verwiesen.
Die Frage ist, worauf kommt es denn hier an? Dass sich Viren verbreiten, erleben wir jeden Winter im Rahmen der saisonalen Virenwelle. Das ist nichts Neues. Und Coronaviren können für ältere Menschen gefährlich sein,
•    Patrick  et al., “An Outbreak of Human Coronavirus OC43 Infection and Serological Cross-reactivity with SARS Coronavirus.”, Can J Infect Dis Med Microbiol. 2006 Nov; 17(6):330-6, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18382647
 
Aber wo ist er denn nun, der Killervirus aus der Zoonose auf dem Fischmarkt in Wuhan aus Dezember 2019, der für alle Menschen neu und deshalb gefährlich sein soll?
Im Lancet kann man inzwischen nachlesen, dass es keinen Killervirus gibt, siehe oben. Es gibt einen normalen Virus, so wie jedes Jahr. Das ist zu bedauern, aber nicht neues.
Hier wird Wissenschaft an der zentralen Fragestellung vorbei betrieben.
 
Offen bleibt zudem, warum nicht auch auf andere Viren geprüft wurde. Mehrfachinfektionen sind im Winter häufig.
•    Nickbakhsh et al., “Virus–virus interactions impact the population dynamics of influenza and the common cold”, PNAS December 26, 2019 116 (52) 27142-27150, https://www.pnas.org/content/116/52/27142
“Of these 20,703 patients, 6,884 were virus-positive, 11% of which were coinfected with 2 or more viruses.”
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis
 


17.05.

Betreff: COVID-19 – Angst und Schrecken am UKE in Hamburg – ein Stelldichein der Pharmaindustrie
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir möchten einige Anmerkungen zu einer Untersuchung des UKE in Hamburg zu dem „Multiorganbefall“ durch SARS-CoV2 machen. Die präsentierte Datenlage ist mehr als dünn.
Zu der Pressemitteilung des UKE und der Veröffentlichung im NEJM,
•    Pressemitteilung, „UKE-Studie: Neuartiges Corona-Virus befällt als „Multiorganvirus“ zahlreiche Organe“, Pressestelle UKE Hambug, 14.05.2020, https://www.uke.de/allgemein/presse/pressemitteilungen/detailseite_94474.html
und die Veröffentlichung
•    Puelles et al., „Multiorgan and Renal Tropism of SARS-CoV-2”, NEJM DOI: 10.1056/NEJMc2011400, May 13, 2020, https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMc2011400
Anmerkung: “in silico analysis” ist der Ausdruck für Computer-Analysen in den Gen-Datenbanken („in Silizium“)
 
Vergleicht man den Text der Veröffentlichung mit der Berichterstattung in den Medien dazu, einschließlich der Pressemitteilung, so wird klar, dass gar nichts klar ist.
“On the basis of these findings, renal tropism is a potential explanation of commonly reported new clinical signs of kidney injury in patients with Covid-19, even in patients with SARS-CoV-2 infection who are not critically ill. Our results indicate that SARS-CoV-2 has an organotropism beyond the respiratory tract, including the kidneys, liver, heart, and brain, and we speculate that organotropism influences the course of Covid-19 disease and, possibly, aggravates preexisting conditions.”
 
Zu weitergehenden Aussagen reicht es nicht. Einen Zusatzbeitrag eines mutmaßlich neuen Erregers zoonotischen Ursprungs konnte man gar nicht nachweisen. Warum tritt man mit so etwas an die Öffentlichkeit?
Es betrifft den Kernpunkt unserer Kritik an der modernen Molekularmedizin. Trotz modernster molekular-analytischer Methoden weiß man eigentlich nicht viel und das betrifft nicht allein SARS-CoV2. Regelmäßig gibt es nur Vermutungen. Damit daraus Wissenschaft wird, bedarf es eines Konsenses. Hat man erst einmal den Konsens geschaffen, wie die Daten zu lesen sind, folgen Richtlinien und Guidelines zur Behandlung, die, im Konsens, natürlich immer notwendig und hilfreich ist. Der Patient sieht sich dann schnell einem bunten Medikamenten-Cocktail gegenüber, der 10 – 15 unterschiedliche Präparate umfassen kann.  
Zu dem wissenschaftlichen Niveau und der mehr als dünnen Datenlage dieser Arbeit:
a) Die ausgewählte Gruppe ist wenig repräsentativ für die Allgemeinbevölkerung
•    das mittlere Alter, berechnet aus 22 Personen für die das Alter angegeben war, betrug 76 Jahre (Abbildung 1 der Veröffentlichung).
 
•    100% der  Verstorbenen hatten mindestens 1 Vorerkrankung, 77% hatten mindestens 2 Vorerkrankungen. Den Cutoff-Value zu der Anzahl der Vorerkrankungen in Abbildung 1 hat man ohne Angabe eines Grundes auf 2 gesetzt.
 
•    22 Verstorbene litten unter einer kardiovaskulären Vorerkrankung. Für 13 Verstorbene werden 2 oder mehr kardiovaskuläre Vorerkrankungen angegeben.
 
b) Nur bei 2 von 27 Verstorbenen wurden erhöhte Proteinwerte im Urin nachgewiesen (Tabelle S1 des Anhangs). Bei einem der beiden Verstorbenen mit erhöhten Proteinwerten bestand eine Nierenvorerkrankung, aber es gab keinen PCR Nachweis von SARS-CoV2 in den Nieren.
•    Puelles et al., „Multiorgan and Renal Tropism of SARS-CoV-2- Appendix”, NEJM DOI: 10.1056/NEJMc2011400, May 13, 2020, https://www.nejm.org/doi/suppl/10.1056/NEJMc2011400/suppl_file/nejmc2011400_appendix.pdf
 
Für 24 gibt es keine Angabe zu den Proteinwerten. Wie kann es dann in der Pressemitteilung heißen, dass als „Konsequenz“ aus den Ergebnissen, Untersuchungen des Urins frühzeitig empfohlen werden? Welche Ergebnisse?
 
c) Für 11 der 27 Verstorbenen lag gar kein PCR Nachweis von SARS-CoV2 in den Nieren vor. Davon litten 5 unter einer Vorerkrankung der Nieren.
Bei 8 der Untersuchten fehlt die Angabe der „geschätzten glomerulären Filtrationsrate“ (eGFR) als Maß für die Funktionsfähigkeit der Nieren. Bei 14 Verstorbenen fehlt die Angabe zum Harnstoff-Stickstoff (blood urea nitrogen, BUN).
 
d) Zu der vermutlich langjährigen Medikation der Verstorbenen, die in jeden Fall Einfluß auf die Nierenfunktion haben wird, schweigt sich die Veröffentlichung vollkommen aus.
 
e) Sowohl Bluthochdruck als auch Diabetes schädigen bekanntermaßen die Nieren. Beide Vorerkrankungen sind bei mit oder an COVID-19 Verstorbenen häufig zu finden.
Aber konkrete Angaben zu beidem fehlen beim UKE. Stattdessen verklausuliert man solche Vorerkrankungen hinter „Coexisting conditions“ von  „Cardiovascular system“ und „Metabolism“.
 
f) Mit PCR kann man vieles scheinbar nachweisen, denn PCR ist ultra-empfindlich. Das macht diese Methode für die Diagnose so problematisch. Sobald sich einige Bruchstücke von Viren in der Blutbahn befinden, werden diese in einigen Fällen in weiteren Organen zu finden sein. Für PCR reichen einzelne(!) Bruchstücke. Ob Viren durch die Antikörper neutralisiert sind, kann PCR nicht erkennen.
 
g) Es fehlt jegliche Abgrenzung zu klassischen Coronaviren. Was ist neu an SARS-CoV2?
Dass auch klassische Coronaviren gefährlich sein können, weiß man seit mehreren Jahren,
•    Patrick  et al., “An Outbreak of Human Coronavirus OC43 Infection and Serological Cross-reactivity with SARS Coronavirus.”, Can J Infect Dis Med Microbiol. 2006 Nov; 17(6):330-6, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18382647
 
Warum kann die Wissenschaft dazu keine Aussage machen?
 
h)  Kann man 9 Pharmaunternehmen gleichzeitig beraten? Stehen die nicht in einem Konkurrenzverhältnis zu einander?
•    Puelles et al., „Multiorgan and Renal Tropism of SARS-CoV-2 - Disclosures”, NEJM DOI: 10.1056/NEJMc2011400, May 13, 2020, https://www.nejm.org/doi/suppl/10.1056/NEJMc2011400/suppl_file/nejmc2011400_disclosures.pdf
 
8 Conflicts of Interest - Dr. Tobias Huber (Leiter der Studie)
Fresenius Medical Care (führender Anbieter von Dialyse-Geräten), Amicus Therapeutics, Genzyme/ Sanofi, Boehringer Ingelheim, Goldfinch Bio, Novartis Pharma, DaVita Germany, Bayer Vital GmbH
 
9 Conflicts of Interest - Dr. Stefan Kluge
Pfizer, Biotest, Cytosorbents, Gilead, MSD, Bayer, Astellas, Baxter, Fresenius
 
Das erinnert an die von Gilead Science gesponsorten, angeblich erfolgreichen Studien zu Remdesivir, das mit Hilfe von Antony Fauci im Blitzverfahren durch die Freigaben gedrückt wurde. Vgl.
•    Josh Farkas. „PulmCrit – Eleven reasons the NEJM paper on remdesivir reveals nothing”, April 11, 2020, https://emcrit.org/pulmcrit/pulmcrit-eleven-reasons-the-nejm-paper-on-remdesivir-reveals-nothing
mit Bezug zu
•    Grein et al., “Compassionate Use of Remdesivir for Patients with Severe Covid-19”, April 10, 2020, DOI: 10.1056/NEJMoa2007016, https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa2007016
 
Zieht man 1x Bayer und 1x Fresenius ab, so haben 2 der Autoren dieser „Untersuchung“ zum „Multiorganvirus“ gemäß der Disclosure Form zusammen von 15 verschiedenen Pharmaunternehmen Forschungsmittel und/oder Beraterhonorare in den letzten 3 Jahren erhalten. Beide Autoren haben nach diesen Unterlagen Beraterhonorare von Fresenius erhalten, einem der führenden Anbieter von Dialysegeräten. Verwundert es, dass diese Arbeit über Nierenschäden spekuliert, die dann irgendwann dialysepflichtig(!) werden? Dialyse bedeutet Dialyse für den Rest des Lebens oder bis zur Nierentransplantation.
Dieses Werk spekuliert über einer Verschlimmerung von Vorerkrankungen durch SARS-CoV2. Aber mehr auch nicht. Ein Zusatzbeitrag eines neuen Erregers kann nicht nachgewiesen werden. Offensichtlich reicht dieses Niveau aber für das NEJM. Es hilft sicherlich, wenn man die richtigen Freunde hat.
Es wäre an der Zeit, dass die Wissenschaft endlich belastbare Aussagen liefert.
Angefangen bei
•    den wöchentlich wechselnden epidemiologischen Steuerungsparametern des RKI und seinen ansonsten schwachen und lückenhaften statistischen Daten,
 
•    über die Zoonose-Spekulationen des Dr. Drosten zu Marderhunden, Fledermäusen und chinesischen Schuppentieren,
 
•    die vielen Menschen mit positivem Test, die keine oder nur milde Symptome zeigen,
 
•    bis hin zu fehlenden Ergebnissen von Forschern mit zusammen 15 conflicts of interest,
was kann man den von der Wissenschaft überhaupt noch erwarten, als dass das alles genau so ist, wie die Main-Stream Wissenschaft „vermutet“ und dass das Heil allein in neuen, mutmaßlichen Medikamenten und Therapien liegt?
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis



15.05.

Betreff: Update der Sonderauswertung des Bundesamtes für Statistik zu Sterbefallzahlen des Jahres 2020
 
Es sind vorläufige Ergebnisse, also ist etwas Vorsicht geboten,
•    destatis, „Sonderauswertung zu Sterbefallzahlen des Jahres 2020“, 15.5.2020, https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen.html
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis


14.05.

Betreff: COVID-19 – zu dem statistischen Unsinn des NDR – wie man ein Land kaputt schreibt
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
zu dem statistischen Unsinn des NDR,
•    Strozyk, „Corona-Tote - Neun Lebensjahre verloren“, NDR, 08.05.2020, https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr/corona-lebenserwartung-101.html?utm_source=pocket-newtab
 
Nach dem Argument hätten mit oder an COVID-19 Verstorbene im Durchschnitt zwischen 9 und 14 Lebensjahren verloren. Bildlich untermauert wird dies bedeutungsschwanger von  2 Männern, die einen Sarg einladen.
Der Artikel schafft es tatsächlich den Altersmedian von 82 Jahren der mit oder an COVID-19 in Deutschland Verstorbenen gemäß RKI im Text unter den Tisch fallen zu lassen. Aber anhand der Daten ist klar, dass es um die mittlere Restlebenszeit von 80-Jährigen geht und die Frage, ob diese im Mittel 91 bis 96 Jahre alt hätten werden können, trotz häufiger Vorerkrankungen.
Die Schlußweise des Artikels aus der mittleren Restlebenserwartung aller(!) 82 Jährigen auf die Gruppe der mit oder an COVID-19 Verstorbenen zu schließen ist nicht zulässig.
Das statistische Argument wäre nur dann zulässig, wenn alle(!) im Mittel 82 Jährigen (Median) in Deutschland gestorben wären, denn nur dann hätte man gewußt, dass diese im Mittel noch X Jahre zu leben gehabt hätten.
Es sterben aber bei weitem(!) nicht alle 82 Jährigen!
Aber es ist eben der Teil verstorben, der aufgrund seiner Konstitution und durch die Infektion mit einem saisonalen Erreger, diese Lebenserwartung nicht mehr hatte. Es gibt dagegen eine 106 Jährige, die COVID-19 überlebt hat.
•    Cullen, Asmelash, “A 106-year-old woman leaves UK hospital after recovering from coronavirus”, CNN,  April 16, 2020, https://edition.cnn.com/2020/04/16/europe/106-year-old-coronavirus-trnd/index.html
 
Und sogar eine 113 Jährige hat COVID-19 überlebt. Nach einem Bericht der BBC zeigte sie sogar nur milde Symptome.
•    BBC, „Maria Branyas: 'Oldest woman in Spain' beats coronavirus at 113”, 13.5.2020, https://www.bbc.com/news/world-europe-52641659
 
Für diese Frauen war der Virus zu schwach. Keine Wundermedizin und keine Lockdown-Maßnahmen haben diese Frauen geheilt, sondern ihr eigenes Immunsystem.
Dass Infektionen mit Coronaviren bei alten Menschen, insbesondere in Pflegeheimen, tödlich verlaufen können, ist nicht neu, vgl.
•    Patrick  et al., “An Outbreak of Human Coronavirus OC43 Infection and Serological Cross-reactivity with SARS Coronavirus.”, Can J Infect Dis Med Microbiol. 2006 Nov; 17(6):330-6, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18382647
 
Dr. Wodarg, Dr. Bhakdi, Dr. Ioannidis und viele andere haben darauf immer wieder hingewiesen. In der Vergangenheit hat da nur niemand, bis auf einzelne Ausnahmen, genauer hingeschaut.
Auch im Rahmen der saisonalen Virenwelle versterben Menschen an Infektionen mit Coronaviren, Influenzaviren oder anderen Erregern. Das Argument, es hätte ohne Infektion eine Restlebenszeit gegeben, ginge immer, unabhängig von dem jeweiligen Erreger. Deshalb gibt es aber nicht jedes Jahr einen Killervirus.  Es reflektiert aber die natürliche Lebenserwartung und die ist nicht für alle Menschen gleich. Diese ist bei einigen Menschen erniedrigt. Besonders gilt dies für übergewichtige Menschen mit Diabetes, Bluthochdruck, kardiovaskulären Vorerkrankungen aber auch Rauchern. Da reicht die zusätzliche Belastung durch eine Infektion mit einem Coronavirus unter Umständen aus.
Aber aus den Folgen der Vorerkrankungen und Vorbelastungen versuchen einige in der Medizin ein eigenes Krankheitsbild für COVID-19 zu kreieren. Bei vielen der Verstorbenen wäre der Zusatzbeitrag eines Virus zu  einer diabetischen Nephropathie gar nicht zu diskriminieren, vgl.
•    Persson, Rossing, “Diagnosis of diabetic kidney disease: state of the art and future perspective.”, Kidney Int Suppl (2011). 2018 Jan;8(1):2-7, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30675433
 
Diabetische Nephropathie ist in Deutschland die häufigste Ursache eines dialysepflichtigen Nierenversagens.
 
Wenn der Altersmedian der Verstorbenen bei 82 Jahren liegt (in der Schweiz und Frankreich bei 84 Jahren), ist es wesentlich naheliegender, dass es sich um Opfer der saisonalen Virenwelle handelt, als dass ein neuer Killervirus im Umlauf ist. Für dessen mutmaßlich zoonotischen Ursprung und die daraufhin unterstellte erhöhte Pathogenität fehlt weiterhin jeder Beweis.
Im Fall von COVID-19 ist die Überlebenswahrscheinlich aber dadurch erniedrigt, dass die Ärzteschaft vorschnell von einem Killervirus ausging, und aufgrund der Angst vor Aerosolen Menschen mit positivem Test vorschnell an Beatmungsmaschinen angeschlossen hat. Mit automatischer Beatmung liegt die Überlebenswahrscheinlichkeit für alten Menschen mit Vorerkrankungen bei weniger als 50%.
•    Sharon Begley, “New analysis recommends less reliance on ventilators to treat coronavirus patients”, statnews, April 21, 2020, https://www.statnews.com/2020/04/21/coronavirus-analysis-recommends-less-reliance-on-ventilators/
 
Die Frage der Übertherapie ist umso kritischer zu sehen, als dass es um einen Virus geht, der seit Monaten in Europa war und sich damals schon auch bei Menschen ohne Verbindung zu China verbreitete, vgl.
•    Deslandes et al., “SARS-CoV-2 was already spreading in France in late December 2019”, 3 May 2020, 106006, https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0924857920301643
 
Die wichtige Frage, ob es aufgrund eines neuen Pathogens eine Übersterblichkeit im Verhältnis zur saisonalen Sterblichkeit gibt, wird unter Umständen schwierig zu beantworten sein. Denn zu der Übertherapie von COVID-19 kommt die Unterversorgung in anderen Bereichen.
•    dts Nachrichtenagentur, „AOK-Studie: Aufnahmediagnosen schwerer Krankheiten stark gesunken“, 14. Mai 2020, https://www.oldenburger-onlinezeitung.de/nachrichten/aok-studie-aufnahmediagnosen-schwerer-krankheiten-stark-gesunken-41753.html
 
Die Versprechungen einiger Chefärzte, die moderne Medizin würde jeden 82 Jährigen egal ob dement, mit Bluthochdruck, Diabetes und/oder kardiovaskulären Vorerkrankungen, einschließlich Herzinfarkt, noch 10 Jahre am Leben halten sind genau das, wonach sie aussehen: die maßlose Selbstüberschätzung dieses Berufszweigs.
Mit statistischem Unsinn wie dem des NDR kann man alles beweisen und man schreibt dieses Land weiter kaputt.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis
 


03.05.
Betreff: SARS-CoV2 - nach 4 Monaten 7237 nicht-synonyme Mutationen - zu der Zoonose-Hypothese von SARS-CoV2 – Gibt es Leben jenseits der Gen-Datenbanken?
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
die öffentliche Diskussion zu COVID-19 wird zunehmend durch wirtschaftliche Argumente geprägt. Das ist teilweise berechtigt, als dass Gesundheit auch Geld kostet. Geld, das man haben muß.
Diese Diskussion lenkt aber von den vielen offenen Fragen ab, zu denen die Wissenschaft bislang die Antwort schuldig geblieben ist. Man gewöhnt  sich an die Krise und niemand denkt mehr über die Ursprünge nach.
Zu der weiterhin unbewiesenen Zoonose-Hypothese und dem unterstellten Geschehen in Wuhan Ende 2019 auf dem Fischmarkt, möchten wir erneut auf die extrem hohe Mutationsrate von RNA Viren verweisen, zu denen auch SARS-CoV2 gehört.
Die Rate wird eindrucksvoll von der folgenden Webseite demonstriert, die für SARS-CoV2 in einen sehr kurzen Zeitraum von ca. 4 Monaten 7237 nicht-synonyme, d.h. Aminosäure verändernde Mutationen (replacements), in gefundenen Gen-Sequenzen beschreibt. Dazu kommen 6 Insertions (Einfügen von zusätzlichen Basen) und 87 Deletions (Wegfall von Basen in der Gensequenz). Vgl.
•    CoV-Glue, „ Amino acid analysis for the SARS-CoV-2 pandemic“, http://cov-glue.cvr.gla.ac.uk/#/home
Das ist für ein Genom, dass selbst nur aus ca. 30.000 Basen besteht eine enorme Anzahl von Mutationen, Insertions und Deletions. Und das sind nur die Daten von ein paar Tausend SARS-CoV2 Viren, die man sequenziert hat. Die Natur kennt viele, viele weitere.
Nicht-synonyme Mutationen führen dazu, dass eine andere Aminosäure in die Proteine des Virus eingebaut werden und sie verändern so die chemischen Eigenschaften dieser Proteine. Diese Mutationen akkumulieren innerhalb von Wochen(!), wie die Daten zeigen.
Insertions und Deletions sind von besonderer Bedeutung, da sie u.a. zu einem Frameshift führen können, bei dem die gesamte nachfolgende Kette anders gelesen wird. Es kommen synonyme Mutationen hinzu, die zwar die Primärstruktur der SARS-CoV2 Proteine nicht ändern, aber dennoch eine Rolle in der Diagnostik spielen können, bei vielen offenen Fragen zu weiteren Effekten von  synonymen Mutationen.
Die Wissenschaft ist derzeit mit beiden Händen damit beschäftig, diese zahlreichen Mutationen als nicht relevant wegzudiskutieren und SARS-CoV2 als stabil zu definieren, auch im Hinblick auf eine mögliche Impfung.
Jedoch alle diese Gensequenzen sollen dasselbe Pathogen beschreiben. Das ist eine weitere unbewiesene Aussage. Bei allen Zweifeln an dem PCR Test, die von Anfang an bestanden.
•    Li et al., “Stability Issues of RT-PCR Testing of SARS-CoV-2 for Hospitalized Patients Clinically Diagnosed with COVID-19.”, J Med Virol. 2020 Mar 26. doi: 10.1002/jmv.25786, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/32219885
 
Jedoch, der wesentliche Punkt ist, dass die bislang sequenzierten SARS-CoV2 Viren einen extrem kleinen Ausschnitt der Natur zeigen. Im Verhältnis zum Gesamtgenom aller Coronaviren in allen Menschen fällt dieser Ausschnitt kaum ins Gewicht. Man darf auch nicht vergessen, es gibt nicht nur SARS-CoV2, sondern auch andere humane Coronaviren und die anderen mutieren auch. Sonst wäre man ja nicht irgendwann beim SARS-CoV2 Virus gelandet.
Computer-Analysen, z.B. zu Stammbaum von SARS-CoV2 (phylogenetische Analyse), sind auf Basis dieses extrem kleinen Ausschnitts der Natur, wie sie heute existiert, sehr problematisch. Die letzten 15 Jahre hat man Coronaviren kaum betrachtet, weder beim Mensch noch beim Tier. Der weitaus überwiegende Teil der Coronaviren Gensequenzen in den Datenbanken stammt aus den letzten 4 Monaten oder ist 15 Jahre alt. Die Kritik daran ist nicht neu, insbesondere an der sehr inhomogenen geographischen Verteilung der gefundenen Gensequenzen, vgl.
•    Mavian et al, “Regaining perspective on SARS-CoV-2 molecular tracing and its implications”, medrxiv, 20.3.2020, https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.03.16.20034470v1.article-metrics
“However, in a new tree inferred just one week later, when more than 135 new full genome sequences were made available on GISAID (Figure S2), the direct link between Germany and Italy has disappeared due to the additional clustering of previously unsampled sequences from Portugal, Brazil, Wales and Netherland (Figure 2b).”
 
Einige Veröffentlichungen sprechen davon, dass  Haplotypen (also genetische Muster) von SARS-CoV2 schon wieder verschwunden sind, d.h. nicht mehr bei neu sequenzierten Basenfolgen gefunden werden. Auch SARS(1) ist seit langem wieder verschwunden. Welchen Sinn macht dann ein genetischer Abstand zwischen zwei Gensequenzen?
Doch die Virologie tut das, was sie die letzten 30 Jahre gemacht hat. Sie findet eine virale Gensequenz, die sie noch nicht kannte und erklärt den Virus zum Todesvirus. Damit das funktioniert braucht sie die Zoonose-Hypothese. Ohne die geht es nicht!
Denn nur dank dieser Hypothese, dass ein Erreger Ende 2019 neu von einem tierischen Wirt auf den Menschen in Wuhan auf dem Fischmarkt übergegangen sei, kann man pauschal eine erhöhte Pathogenität (= ein erhöhtes Potential krank zu machen) unterstellen. Der Erreger sei für den Menschen neu, deshalb hätten die Menschen, im Gegensatz zu den ursprünglichen Wirttieren, keine Gelegenheit gehabt sich an den neuen Erreger zu adaptieren.
Dieses Vorgehen funktioniert auch deshalb so gut, weil man immer von schwerstkranken Patienten ausgeht, die dann auch zumeist an mehreren Krankheiten leiden (multimorbid), und Menschen ohne oder mit schwachen Symptomen nicht testet. Und sofort hat man den scheinbaren Beweis, dass positiver Test und Tod Hand in Hand gehen.
Als Beweis dafür halten Drosten, Wieler & Co. zwei Gensequenzen hoch, eine von einem tierischen Coronavirus und eine von einem humanen Coronavirus und verweisen auf den großen genetischen Abstand.
Diese Behauptung kann man deshalb so einfach aufstellen, da es für alles was dazwischen liegt keine Daten gibt. Niemand hat in der notwendigen Dichte tierische und humane Coronaviren in den letzten 15 Jahren vermessen.
Eine sehr großen Anzahl an SARS-CoV2 positiven Menschen zeigen keine oder nur milde Symptome. Für den Anteil asymptomatischer Menschen, die keine Symptome zeigen, werden 50 – 70% genannt. Das geht nicht, ohne dass das Immunsystem auf den Virus vorbereitet gewesen ist. Das legt eine kontinuierliche Entwicklung bis zu SARS-CoV2 (und seiner vielen Varianten) nahe.
Es sprechen zunehmend auch phylogenetischen Analysen, die versuchen, aus den zahlreichen unterschiedlichen Gensequenzen einen Stammbaum aufzubauen, gegen die Hypothese SARS-CoV2 sei Ende 2019 neu durch Zoonose entstanden.
Analysen dieser Art sind aufgrund des sehr kurzen Sample-Zeitraums problematisch. Jedoch mehr hat man derzeit nicht. Dazu kommt, dass der Nullpunkt, also die Referenzsequenz gegen die man Mutationen bewertet, beliebig gewählt ist. Man hat lediglich in China mit dem neuen PCR Test angefangen zu messen und dort die ersten Gensequenzen generiert. Erst danach hat man das in anderen Teilen der Welt getan. Was eine Vorwärts- und was eine Rückmutation ist, ist eine relative Aussage im Verhältnis zur Referenzsequenz. Die vermeintliche Ausbreitung spiegelt nur die geographische Abfolge der Tests wieder.
Die Diversität von SARS-CoV2 ist so groß, dass sich schon in kleinen Samples Cluster bilden. Eine eindeutige Zuordnung, wie der Virus nach New York gekommen ist, ist nicht mehr möglich. Vgl. 
•    Gonzalez-Reiche et al., “Introductions and early spread of SARS-CoV-2 in the New York City area”, April 16, 2020., medxriv, https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.04.08.20056929v2
“Phylogenetic  analysis  of  84  distinct  SARS-CoV2  genomes  indicates  multiple, independent but isolated introductions mainly from Europe and other parts of the United States. Moreover, we find evidence for community transmission of SARS-CoV2 as suggested by clusters of related viruses found in patients living in different neighborhoods of the city.”
 
Diese Cluster müssen sich in den USA in den letzten 3 Monaten gebildet haben. Es sei den SARS-CoV2 und alles was zu SARS-CoV2 führte, ist wesentlich älter.
Alternative Interpretationen derselben Daten(!) aus den Gen-Datenbanken legen nahe, dass SARS-CoV2 sich schon seit 40+ Jahren beim Menschen verbreitet. Vgl.
•    Chaw et al., “The origin and underlying driving forces of the SARS-CoV-2 outbreak”, April 14, 2020, bioxriv, https://www.biorxiv.org/content/10.1101/2020.04.12.038554v1.full
“We have to point out that the TMRCA estimation is strongly influenced by the genome sampling scheme. Since the earliest available genome was sampled on 12/24/2019 almost one month after the outbreak, the real origin of the current outbreak may actually be earlier than our estimation.”
“Assuming a synonymous substitution rate of 2.9x10-3/site/year, the recombination was estimated to have occurred approximately 40 years ago (95% HPD : 31-69 years; divergence time (t) = divergence (dS)/(substitution rate x 2 x 3), considering dS in RBD is 3-fold of genome average). The amino acids in the RBD region of the two genomes have been maintained by natural selection ever since, while synonymous substitutions have been accumulated. If this is true, SARS-CoV-2 may have circulated cryptically among humans for years before being recently noticed.”
 
Es bleibt abzuwarten, ob dieses Preprint es durch den vielgerühmten Peer-Review Prozess schafft, mit dem die Wissenschaft sich selbst und den Stand der Kenntnis „reguliert”.
Viren sind vermutlich genauso alt wie Bakterien. Das Immunsystem der Wirbeltiere ist als Einziges in der Lage den Körper gegen die immer neuen Virenvarianten zu schützen. Genau dazu ist es im Rahmen der Evolution entstanden. Die Gruppe der Wirbeltiere entstand vor etwa 500 Millionen Jahren und das Konzept des Immunsystems ist möglichweise noch älter. 500 Millionen Jahre entwickelte sich das Immunsystem der Wirbeltiere, an dessen vorläufigen Endpunkt der Mensch steht, in engstem Kontakt mit den Viren. Doch die moderne Medizin regelt die Immunantwort mit Hilfe von Corticosteroiden herunter, wie viele COVID-19 Behandlungsprotokolle, vor allem aus den USA, zeigen.
Inzwischen bewirbt die Wissenschaft immer neue Medikamente. Wo werden diese angewendet? 98% der Test-Positiven zeigen keine oder nur milde Symptome. Aber die Medien mischen unkritisch Test und Infektion, Infektion und symptomatische Erkrankung, symptomatische Erkrankung und Tod. Die Schwerbetroffenen sind im Schnitt 80+ und leiden in der weit überwiegenden Mehrzahl der Fälle unter schweren Vorerkrankungen. Wie viele davon an den Folgen der voreiligen Beatmung gestorben sind, kann niemand sagen. Inzwischen wird weiterhin den Intensivpatienten u.a. mit Fentanyl das Atmen abgewöhnt, sonst funktioniert künstliche Beatmung nicht. Diese Patienten wachen, wenn überhaupt, als Junkies auf.
•    Katherine Ellen Foley, „Some drugs used to keep coronavirus patients on ventilators are in short supply”, Quartz, March 31, 2020, https://qz.com/1827177/some-drugs-used-to-keep-people-on-ventilators-are-in-short-supply/
 
Die Intensivmedizin zeigt, was sie kann. Dazu kommen Medikamente wie Remdesivir, das für die Ebola-Therapie zu giftig gewesen ist und in weiteren Tests durchfällt.
•    Josh Farkas. „PulmCrit – Eleven reasons the NEJM paper on remdesivir reveals nothing”, April 11, 2020, https://emcrit.org/pulmcrit/pulmcrit-eleven-reasons-the-nejm-paper-on-remdesivir-reveals-nothing
 
Alle Zweifel haben nicht daran gehindert, Remdesivir in den USA im Blitzverfahren für den Gebrauch freizugeben.
Oder Chloroquin und Azithromycin Kombinationstherapien, die bei Menschen mit cardiovaskulären Vorerkrankungen zum Herzstillstand führen können. Oder eine Chloroquin Monotherapie, die bei Menschen mit Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase Mangel zur Schädigung der roten Blutkörperchen führt.  Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase Mangel ist der weltweit häufigsten vererbliche Gendefekt mit eine Häufigkeit in Afrika von bis zu 20 - 30%. Besonders betroffen sind auch Länder mit einem hohen Anteil afrikanisch stämmiger Menschen.
 
Alles initiiert durch einen maroden Test, überhastete Maßnahmen und ein durch nichts zurechtfertigendes Vertrauen in den minimalen Ausschnitt der Evolutionsmaschine Natur, der in den Gendatenbanken abgelegt ist.
Die Wissenschaft und die von ihr beratenen Politik werden weiterhin ihrer selbstgemachten Krise nachlaufen müssen.  Obwohl es sehr zweifelhaft ist, dass ein Virus, der bei 50 – 70% der Infizierten keine(!) Symptome hervorruft, genau dann in Europa angekommen war, als man die Tests gestartet hat, wie einige jetzt mit Hilfe der Kurven zur Übersterblichkeit glauben machen wollen. Und das bei einer Krankenpopulation bei der 40% der Intensivpatienten schwerstpflegebedürftig direkt aus dem Pflegeheim auf die Intensivstation kamen. Vgl.
•    Matthias Thöns, „Sehr falsche Prioritäten gesetzt und alle ethischen Prinzipien verletzt“, Deutschlandfunk, 11.4.2020, https://www.deutschlandfunk.de/palliativmediziner-zu-covid-19-behandlungen-sehr-falsche.694.de.html?dram:article_id=474488
„Und wir müssen ja bedenken, dass es sich bei den schwer erkrankten COVID-19-Betroffenen, so nennt man ja die Erkrankung, meistens um hochaltrige, vielfach erkrankte Menschen handelt, 40 Prozent von denen kommen schwerstpflegebedürftig aus Pflegeheimen, und in Italien sind von 2.003 Todesfällen nur drei Patienten ohne schwere Vorerkrankungen gewesen. Also es ist eine Gruppe, die üblicherweise und bislang immer mehr Palliativmedizin bekommen hat als Intensivmedizin, und jetzt wird so eine neue Erkrankung diagnostiziert und da macht man aus diesen ganzen Patienten Intensivpatienten.“
 
In dem derzeitigen medialen Klima und dem immensen politischen Druck, auch nachträglich die drakonischen Maßnahmen und deren Folgen zu rechtfertigen, ist es sehr zweifelhaft, dass es zur Zoonose-Hypothese noch eine unabhängige wissenschaftliche Diskussion geben wird. Für welche Forschungsanträge wird wohl Geld bewilligt werden?
Millionen Jahre Evolution und in den letzten 20 Jahren entstehen durch Zoonose alle 3-5 Jahre neue Todesviren, die den Menschen bedrohen? MERS, SARS(1), SARS(2), Schweinegrippe, Vogelgrippe? Das ist wirklich dumm gelaufen.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kreis