Das Internet vergisst nichts!


Unter der Sucheingabe „Stell Dir vor es gibt Impfungen und keiner geht hin“ findet man interessante Ergebnisse, z.B.:

„Impfen. Spritzen. Schröpfen. Geht's ums Geschäft oder unsere Gesundheit?“ fragte Maybrit Illner folgerichtig ihre Gäste. So ausladend wie der Titel es suggerierte wurden die Praktiken im Gesundheitswesen allerdings nicht unter die Lupe genommen – man blieb im Wesentlichen bei der Diskussion um die größte Massenimpfung in der Geschichte der Bundesrepublik.
….
Das Misstrauen der Bürger ist dabei durchaus berechtigt, denn die Medikamente, die ab Montag eingesetzt werden, sind neu entwickelt worden. Eine Pharmakovigilanz, eine laufende und systematische Überwachung der Arzneimittel konnte nicht stattfinden. „Ein Medikament wird vor der Zulassung lediglich von einigen hundert Personen getestet. Ob die Impfstoffe sicher sind, wissen wir derzeit nicht.


Dass der medizinische Fortschritt unser Leben entscheidend verbessert, ist unbestritten. Diesen Industriezweig als karitative Vereinigung darzustellen, verklärt die Realität allerdings ganz gewaltig. Schließlich handeln die Firmen nach den gleichen Marktgesetzen von Angebot und Nachfrage wie jeder andere Wirtschaftszweig. Inwieweit sie diese sogar selber forcieren, verdeutlichte ein Einspieler, der das Budget der Pharmakonzerne anschaulich aufsplittete: Vierzig Prozent der aufgewandten Kosten gehen ins Marketing, lediglich zehn Prozent in die Forschung.
(Jens Steffenhagen, Stell Dir vor es gibt Impfungen und keiner geht hin, 23.10.2009 zur Schweinegrippe, https://www.welt.de/fernsehen/article4944364/Stell-Dir-vor-es-gibt-Impfungen-und-keiner-geht-hin.html)

und:

Wegen der Schweinegrippe läuft eine der größten Impfaktionen an. Frank Plasberg wollte daher wissen, ob die Massenimpfung nun die Rettung oder doch ein Komplott der Pharmaindustrie ist. Eine Antwort darauf blieb aus. Dafür hinterließ die Vorstellung einer Salbe den Beigeschmack der Schleichwerbung.

Mit soviel Gegenwind hatte der sichtlich verdutzte Frank Plasberg wohl nicht gerechnet und er hätte auch gut daran getan, beim Thema Schweinegrippeimpfung zu bleiben. Die Diskussion darüber war zuvor kontrovers und durchaus informativ gewesen. Der Journalist Markus Grill und die Epidemiologin Angela Spelsberg bekannten sich gleich zu Beginn der Sendung dazu, sich nicht impfen lassen zu wollen. Sie beklagten unnötige Panikmache und vermuteten hinter der Hysterie eine Kampagne der Pharmaindustrie, die an der Massenimpfung schließlich sehr gut verdiene.
(Thilo Maluch, Wie die Impfdebatte zur Schleichwerbung verkommt, 22.10.2009 2009 zur Schweinegrippe, https://www.welt.de/fernsehen/article4931010/Wie-die-Impfdebatte-zur-Schleichwerbung-verkommt.html)

Die Pharmaindustrie hat aus dem Marketing-Fiasko von 2009 gelernt. Die Kommunikationspolitik war das zentrale Element beim Event 201. Zuerst mussten die Medien gleichgeschaltet und kritische Stimmen diskreditiert werden. Meinungs-Multiplikatoren wie Maybrit Illner (1. Zitat) oder Frank Plasberg (2. Zitat) durften nicht wieder querschießen, erst recht nicht querdenken! 2020 haben sie dann auch im Sinne der Pharma-Lobby bestens funktioniert. Die Aussagen zur Schweinegrippe sind 1:1 auf Covid-19 übertragbar. Allerdings gibt es jetzt keine kritische Diskussionen mehr. Der chinesische Regierungsvertreter hat sein Know-how zur Unterdrückung freier Meinungsäußerungen beim Event 201 der Gates-Stiftung (siehe Unterseite Corona/Politik) wohl optimal einbringen können.!

 

 

BioNTech und Pfizer


Bei Konzernen denkt man an undurchsichtige wirtschaftliche Machtstrukturen. Um dem entgegenzuwirken wurden die Konzernabschlüsse geschaffen, die diese wirtschaftliche Macht transparent machen sollen. Konzerne sind Gruppen rechtlich selbständiger Unternehmen, die unter der gemeinsamen Leitung einer Obergesellschaft stehen. Regelmäßig werden die Unternehmen in den Konzernabschluss eingezogen, bei den die Konzernmutter direkt (Tochtergesellschaften) oder indirekt (Enkelgesellschaften) eine Stimmenmehrheit hat. Hat eine Konzernmutter einer Tochter- oder Enkelgesellschaft z.B. durch unangemessene Gewinnausschüttungen Kapital entzogen, dann könnte sie bei einer Insolvenz dafür haftbar gemacht werden. Deshalb suchen Konzerne auch nach Wegen, abhängige Unternehmen zu schaffen, die formal nicht zum Konzern gehören sollen. Damit werden Risiken auf sie ausgelagert und im Ernstfall nicht für sie zu haften. Diese Unternehmen, die als Special Purpose Entities (SPEs) bezeichnet werden, werden vom Konzern wirtschaftlich abhängig gemacht und als Anteilseigner treten Strohleute auf, die die Geschäftspolitik des Konzerns willig umsetzen. Für den Zeitpunkt, in dem die riskante Phase überstanden sein dürfte, werden mit den Strohleuten regelmäßig Aktienoptionen vereinbart, mit denen die Konzernmutter dann die SPE übernehmen und auch offiziell in den Konzern einbinden kann. Natürlich verdienen auch die Strohleute an dieser Konstruktion.
 

 

BioNTech als SPE


Es ist rührend, wie fair der große Pfizer-Konzern entgegen aller Gepflogenheiten auf internationalen Kapitalmärkten mit der kleinen deutschen BioNTech SE umgeht. Pfizer hat nur eine symbolische Beteiligung. Bill Gates hat über seine Stiftung schon das 18fache, hat aber formal keinen maßgeblichen Einfluss. Warum hat der 200fach größere Pfizer-Konzern das kleine Unternehmen nicht einfach geschluckt? Warum haben die Konkurrenten keinen Übernahmeversuch gestartet? Nach den Zahlen der Bilanz wäre das Unternehmen ohne ständige Kapitalspritzen (von wem sonst, wenn nicht von Pfizer?) zumindest bis Sept. 2020 nicht lebensfähig und somit eine leichte Beute gewesen! Ist die BioNTech SE etwa schon eine SPE der Pfizer Inc. und die AT Impf GmbH und die Medine GmbH als größte Anteilseigner sind nur Strohleute? Können die Konkurrenten das erkennen?

AT Impf GmbH mit Sitz in München (lt. Bericht 20-F für die SEC mit 47,37 % beteiligt) wird im Handelsregister München unter der Nummer HRB 176159 geführt. Gegenstand des Unternehmens ist das Halten, Verkauf sowie Erwerb von Beteiligungen an Unternehmen aller Art und Rechtsform. Die Medine GmbH mit Sitz in Mainz (lt. Bericht 20-F für die SEC mit 17,25 % beteiligt), eingetragen unter Amtsgericht Mainz HRB 41733, hat als Gegenstand das Halten von Beteiligungen und die Verwaltung eigenen Vermögens sowie die Unternehmensberatung mit Ausnahme der Steuer- und Rechtsberatung. Sie haben also keine eigenständige operative Tätigkeit. Ihre einzige Rolle dürfte also die Verwaltung der BioNTech-Anteile sein. Ob sie auch andere Beteiligungen halten, ist derzeit nicht zu erkennen.

Zum 30.09.2020 hat die BioNTech SE im Quartalsbericht 3Q20 einen Bilanzverlust von 776.541.000 € ausgewiesen, bei einer Bilanzsumme von 2.318.620.000 €. Erst danach ging es aufwärts. Solche Löcher konnten ohne direkte oder indirekte Finanzspritzen von Pfizer (oder Bill Gates?) nicht gestopft worden sein. Die Banken hätten einem so defizitären Unternehmen ohne Sicherheiten unter normalen Umständen keinen Kredit gegeben. Mindestens eine Bürgschaft von Pfizer könnte zur Abwendung einer Pleite gegeben worden sein, denn die AT Impf GmbH und die Medine hätten solche Summen mit Sicherheit nicht aufbringen können. Das alles sind starke Indizien für die Annahme, dass BioNTech als SPE von Pfizer anzusehen ist, und ihre Manager wären dann nur Marionetten. 

Es bleibt also noch die Frage, warum Pfizer seine deutsche SPE nach der erfolgreichen Zulassung des mRNA-Impfstoffs nicht endlich in den Konzern integriert hat. Es könnte an den Haftungsrisiken liegen! BioNTech hatte gentechnische Krebstherapien entwickelt. Zunächst sollten sie totkranken Patienten als letzte Hoffnung verabreicht werden. Nun sollen hunderte von Millionen gesunden Menschen damit gespritzt werden. Wie werden sich die genmanipulierten Zellen entwickeln?Nachdem Marie und Pierre Curie 1898 die radioaktive Strahlung des Radiums entdeckt hatten, wurde dieses Material zunächst als Strahlentherapie für Krebskranke eingesetzt. Heute weiß man, dass radioaktive Strahlen auch Krebs erzeugen können. Was wäre gewesen, wenn man vor 100 Jahren die Strahlentherapie als Krebsvorsorge eingeführt hätte, und wenn man dafür genug Radium gehabt hätte? Heute wird mit den Corona-Impfungen etwas Vergleichbares versucht, ohne vorherige Langzeitstudien!

 

„Pfizer hat einen weltweit üblen Ruf. Mitte der 90er Jahre führte der US-Konzern illegale und betrügerische Meningitis-(Hirnhautentzündungs)-Testversuche mit Kindern im afrikanischen Nigeria durch.“ (Frederico Füllgraf, Lateinamerika als Testgebiet – Corona-Impfstoffe, der Kampf um die Märkte, die Regionalregierungen und die involvierten Milliardäre, https://www.nachdenkseiten.de/?p=64946, 18.09.2020 / Zum Geschäftsgebahren von BioNTech – Pfizer siehe auch: Frederico Füllgraf, Anden-Gletscher als „Kaution“ – Pfizer/BioNTech und das bizarre Geschäft mit dem Impfstoff in Argentinien, https://www.nachdenkseiten.de/?p=71604, 15.04.2021) Pfizer will das Risiko der Corona-Impfung offenbar nicht übernehmen. Träte es ein, ließe man BioNTech fallen, und das Unternehmen wäre sofort pleite. Die Geschädigten gingen leer aus, oder der Staat müsste wieder einspringen. Jetzt sollen also die Bürger ein Gesundheitsrisiko eingehen, das Pfizer als zu hoch einschätzt. Geht es gut, dann wird BioNTech in ein paar Jahren von Pfizer geschluckt, die Stohleute bekommen eine nette Provision und Pfizer hat nach VIAGRA, von dem das Patent vor ein paar Jahren ausgelaufen ist, eine neue Cash-Kuh. So oder so werden aber die kleinen Leute gemolken. Wenn ein Weltkonzern wie Pfizer mit seiner SPE BioNTech also eine Risikovermeidungsstrategie fährt, dann gibt es somit erhebliche Risiken, die Pfizer vermeiden will, und die der Welt verschwiegen werden sollen. Eine solche Risikovermeidungsstrategie würde keinen Sinn machen, wenn es kein sehr hohes Risiko geben würde! Aber die Studien der Pharmaindustrie und die sog. Experten der Regierung sagen uns, dass der Impfstoff völlig sicher sei. Der Pfizer-Vorstand glaubt anscheinend nicht daran. Das ist keine Verschwörungstheorie, sondern die Wirklichkeit auf internationalen Kapitalmärkten!

 

Event 201 am 18.10.2019

 

Die ganze Corona-Hysterie erscheint einem BWL’ler (der bin ich nun einmal!) wie eine Marketing-Kampagne. Mit dem Event 201 (am 18.10.19 in New York, dem Firmensitz von Pfizer - mehr im Text „Geld regiert die Welt!“ auf „Corona / Politik“) lieferten die Gates-Stiftung, die Johns-Hopkins-Universtität und das Welt-Wirtschafts-Forum eine Handlungsanleitung für den Umgang mit einem neuartigen Corona-Virus - 5 Monate vor dem Lockdown. Einziger Regierungsvertreter war der Generaldirektor des „Chinese Center for Disease Control and Prevention“. Sofort nach den chinesischen Meldungen an die WHO (3 Monate nach dem Event 201) warb die Gates-Stiftung, die nach Angaben der US-Börsenaufsicht seit August 2019 an der BioNTech SE beteiligt ist, (und zwar mit der 17,9-fachen Anzahl von Aktien wie Pfizer - für Bill Gates noch immer Kleingeld) für einen noch nicht existierenden Impfstoff und einen Lockdown bis zu seiner Bereitstellung. Natürlich wusste Bill Gates, dass BioNTech ein als Krebsmittel entwickeltes gentechnisches mRNA-Präparat in der Pipeline hatte, das unter normalen Bedingungen niemals oder mindestens erst nach 10-20 Jahren Langzeitstudie als Impfstoff (also zur Behandlung gesunder Menschen) zugelassen worden wäre. Die Risikovermeidungsstrategie von Pfizer belegt, dass man in der Konzernzentrale dieses Risiko ernst nimmt.

 

Aber die Pharma-Lobby war bei der Bearbeitung von Politikern schon immer sehr effektiv. Die Gesundheitspolitik läuft wie geschmiert! Und die öffentlich-rechtlichen Sender verbreiten seit einem Jahr nur noch Dauerwerbesendungen für Corona-Impfstoffe. Die Corona-Hysterie war für Pfizer mit seiner Marionette BioNTech die Chance, Milliarden an Entwicklungskosten einzusparen. In wieweit man nur auf einen fahrenden Zug aufgesprungen ist, und was inszeniert wurde (die Beteiligung der chinesischen Regierung am Event 201 ist vor dem Hintergrund der späteren Entwicklung zumindest merkwürdig – aber schon der Hinweis auf diese Veranstaltung ist eine Verschwörungstheorie), lässt sich nicht mehr klären.

Man muss die Person Bill Gates richtig einordnen. Er ist kein James-Bond-Bösewicht, der die Weltherrschaft erringen will – die hatte er mit Microsoft schon. Er ist ein guter Marketing-Stratege! Für ihn sind die Menschen willenlose Konsumenten, denen er mit einer guten Kampagne alles verkaufen kann. Und eine gute Marketing-Kampagne hat wie eine feindliche Übernahme Ähnlichkeiten mit einer Verschwörung. Den Menschen wird eine frisierte Geschichte erzählt, bei der die verbreiteten Informationen zielgerichtet dosiert und Teile der Wahrheit mindestens zurückgehalten werden. Bill Gates glaubt wahrscheinlich, dass die Gentechnik ein Fortschritt für die Menschheit ist; Pfizer ist anscheinend noch nicht ganz überzeugt. Bill Gates hat wohl eher die Funktion eines Werbeträgers. Sein Einstieg bei BioNTech im Juni 2019 und die Ausrichtung des Events 201 im Oktober 2019 lagen zu dicht beieinander, als dass Bill Gates der Strippenzieher sein konnte. Der wahrscheinlichere Ablauf ist, dass Pfizer mit PR-Experten und Lobbyisten nach einer Marketing-Strategie gesucht hat, um den Gentechnik-skeptischen Europäern das von BioNTech entwickelte Krebsmedikament als Impfstoff und damit als Massenware zu verkaufen. Das könnte Ende 2018 begonnen haben. Ein Marketing-Stratege könnte auf die Idee gekommen sein, dass man eine bedrohliche Pandemie bräuchte, gegen die die mRNA-Technik als einzige Rettung propagiert würde. Diese Botschaft könnten natürlich nicht die Pharma-Konzerne verbreiten, sondern die WHO und die nationalen Regierungen müssten entsprechend bearbeitet werden. Die Lobbyisten mussten den Entscheidungsträgern einreden, dass eine Pandemie wie im Szenario des Events 201 nur eine Frage der Zeit wäre, und dass auf der Grundlage der Vorschläge des Events (die die Pfizer-Experten vorformuliert haben dürften) nationale Pandemiepläne entwickelt werden müssten. Bei der so geschürten Angst wäre es nur eine Frage der Zeit gewesen, bis eine Infektionswelle, mit denen immer zu rechnen ist, zu einer Gefahr für die Menschheit aufgebauscht würde. Die Gates-Stiftung wurde gebraucht, um den Pfizer-Einfluss verdecken.

 

Am 13.08.20 meldete die Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health, dass sie mit finanzieller Unterstützung von BioNTech und in Zusammenarbeit mit Pfizer mit Anwendungsstudien eines COVID-19-Impfstoffs in der Phase 2 (von 3) begonnen hat (https://www.jhsph.edu/departments/international-health/news/johns-hopkins-center-for-immunization-research-begins-enrollment-for-pfizer-biontech-phase-2-3-covid-19-vaccine-research-trial). Wahrscheinlich wurde schon vor dem Oktober 2019 vereinbart, dass die Johns-Hopkins-Universität diese Forschungsaufträge bekommen wird.  

 

 

Alles in Maßen!


Die meisten Menschen sind weder Impfgegner noch Antialkoholiker. Sie trinken abends ihr Bier oder ihren Wein, und übertreiben es dabei nicht. Sie glauben an ihr natürliche Immunsystem und wollen ihm mit natürlichen statt gentechnischen Impfungen nur etwas auf die Sprünge helfen. Übertriebene Impfungen gegen jedes Zipperlein würden sie ebenso ablehnen wie übertriebenen Alkoholkonsum. Für sie gilt die Devise: Alles in Maßen! Wären diese typischen Alkohol- und Impfstoffkonsumenten über die völlige Neuartigkeit der mRNA-Impfstoffe vollständig aufgeklärt, würden sie sich bei der Corona-Impfung mindestens zurückhalten. Im Gegensatz dazu ist Bill Gates nach seinem Erfolg mit Microsoft innovationsgläubig, und er will das menschliche Immunsystem, das sich in Millionen von Jahren perfektioniert hat, in wenigen Jahren revolutionieren. Diese Einschätzung will er den Leuten verkaufen, und das macht er mit den Mitteln, mit denen er früher seine Software verkauft hat, also mit einer durchorganisierten Marketing-Kampagne statt mit guten Argumenten.

Scheitert dieser Ansatz, und der Pfizer-Vorstand hält das offenbar für möglich, wird BioNTech die Wirecard-Pleite weit in den Schatten stellen. Die Politiker, die sich lange vor Wirecard gestellt haben, würden sich auch lange vor BioNTech stellen. Nach der Pleite würden sie dann von den Indizien für die Rolle der BioNTech als Pfizer-SPE, die man schon heute in den Veröffentlichungen der US-Börsenaufsicht nachlesen kann, nichts gewusst haben. Wahrscheinlich würden die BioNTech-Manager wie der Wirecard-CFO rechtzeitig untertauchen können. Dann könnten sie von keinem Untersuchungsausschuss vorgeladen werden. Die Verantwortung würde auf das Paul-Ehrlich-Institut abgeschoben, wie man sie bei Wirecard auf die BaFin abgeschoben hat.

Die Bürger sollten sich überlegen, ob sie sich von der Pharmaindustrie und den Politikern Geschichten erzählen lassen wollen, oder ob sie nicht besser auf ihren gesunden Menschenverstand vertrauen sollten und selbst nach der Wahrheit suchen wollen.  

 

 

siehe auch:                                            https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8595/

„Berlin kämpft in der Pandemie für den "mRNA-Standort Deutschland". BioNTech erzielt Milliardenprofite und strebt damit globale Expansion an.“

 


 

Die Pharmaindustrie will nur unser Bestes:

 

unser Geld!

 

und die Gesundheitspolitik läuft wie geschmiert.

 

Lobbyist    Jens Spahn


Am 21.08.20 meldete ntv, dass sich Jens Spahn Mitte 2020 eine Luxusvilla für 4.125.000 € (seine Anwälte versuchen inzwischen, diesen Betrag mit Unerlassungsklagen geheim zu halten) gekauft hat, obwohl er als Minister nur etwa 240.000 € brutto im Jahr verdient. Weitere interessante Informationen zu seinem Immobilienvermögen finden sich in https://www.stern.de/politik/deutschland/jens-spahn-hat-mehr-immobilien-als-bisher-bekannt-9542138.html

 

Wie kann ein Politiker, der ein Jahr nach der Banklehre mit 22 Jahren in den Bundestag einzog, so ein Vermögen angehäuft haben? Die Bezüge als Abgeordneter reichen dafür nicht aus. Welchen Wert konnte der Rat eines Grünschnabels haben, dass er der Pharmaindustrie Beraterhonorare in Millionenhöhe wert war? Ein Sprichwort sagt: "Wer gut schmiert, der gut fährt!" Mit einem Gesundheitsminister, der monatelang die Werbetrommel für einen gentechnisch hergestellten Impfstoff rührt, der unter normalen Bedingungen nie zugelassen worden wäre, fährt die Pharmaindustrie sehr gut!

 

Wes Brot ich ess,                       des Lied ich sing!

 
Der Tagesspiegel vom 13.05.20 zitiert Prof. Drosten mit den Worten: „In sozialen Medien kursierten inzwischen millionenfach abgerufene Videos, die ,voller Unsinn' und ,falscher Behauptungen' seien, sagte er. Zum Teil seien Ärzte und Professoren dabei, ,die irgendeinen Quatsch in die Welt setzen', ohne je zu den Themen gearbeitet zu haben.“ (https://www.tagesspiegel.de/wissen/corona-podcast-vom-ndr-drosten-kritisiert-aerzte-und-professoren-die-irgendeinen-quatsch-in-die-welt-setzen/25824466.html) Man könnte diese Aussage auch mit „Wer kein Virologe ist soll die Klappe halten!“ übersetzen

Aber Ökonomen dürfen doch wohl über Geld reden - Geld regiert die Welt! Christian Kreiß, Professor für Finanzierung der an der Hochschule Aalen sagte am 08.06.15 im Deutschlandfunk, das 90 % aller Medikamentenstudien von der Pharmaindustrie bezahlt würden, und „... dass viele der Studien nicht wissenschaftlich seriös waren, sondern einseitig verzerrt, dass die Wirkungen entweder übertrieben wurden oder Nebenwirkungen unterschätzt wurden.“ (https://www. deutschlandfunk.de/wissenschaft-die-glaubwuerdigkeit-von-drittmittelforschung.1310.de.html? dram:article_id=322034) - Wes Brot ich ess, des Lied ich sing!
 

Vorgeschichte


Der Focus (ein Brutnest für Verschwörungstheorien) berichtete in der Ausgabe 48/2012: Jens Spahn „... verdiente über ein diskretes Firmenkonstrukt heimlich an intensiver Lobbyarbeit für die Gesundheitsindustrie. …  Einfluss und Insiderkenntnisse sind bares Geld für die Großkonzerne.  … Dass Volksvertreter Spahn sein Mandat als Gesundheitspolitiker profitabel für Beratungshonorare aus der Gesundheitsindustrie einsetzte, war ihm offenkundig bewusst, denn er verschleierte seine Beteiligung an der Lobbyfirma.“ Warum hält dieser Gesundheitsminister Medikamente und Impfstoffe, die es noch gar nicht gibt, für „alternativlos“ und eine natürliche Immunisierung, zu der es aktuell wirklich keine Alternative gibt, für ungeeignet? Ein Schelm, wer sich Böses dabei denkt!

Transparency International kritisierte während der Schweinegrippe 2009, dass 13 der 16 Mitglieder der Ständigen Impfkommission des Robert-Koch-Instituts von der Pharmaindustrie bezahlt wurden. Sie werden vom Bundesministerium für Gesundheit für jeweils drei Jahre berufen und treffen sich zwei Mal jährlich. Von wem werden die Kandidaten vorgeschlagen? Aufgabe der Kommission ist es, auf wissenschaftlicher Grundlage Empfehlungen für Schutzimpfungen in Deutschland vorzubereiten. Dabei geht es auch um viel Geld. Denn die Impfungen, die sie empfiehlt, müssen von den gesetzlichen Krankenkassen finanziert werden. In den vergangenen Jahren hat sich die Liste der empfohlenen Impfungen stetig verlängert.

Analyse


Diese Pharmaindustrie ist keine Wohltätigkeitsorganisation, sie will Umsatz machen und Geld verdienen! Warum haben die großen Pharmaunternehmen mit Ausnahme von Fresenius Vertriebskostenanteile von 30 %, obwohl der Vertrieb von Großhandel und Apotheken organisiert wird und für verschreibungspflichtige Medikamente nicht geworben werden darf? Sind die Masse der hier verbuchten Kosten Provisionen? Wer gut schmiert, der gut fährt! Und die Pharmaindustrie fährt derzeit recht gut. Pharmaaktien sind die Gewinner der Corona-Krise (https://boerse.ard.de/anlagestrategie/branchen/pharma-biotech-saisonal-gute-aussichten100.html) Aber wer diesen Zusammenhang aufzeigt wird als Verschwörungstheoretiker abgestempelt.

Man sollte sich vielleicht einmal die Vertriebskosten der Pharmaindustrie ansehen. Eigentlich müssten die Kosten sehr niedrig sein, denn Medikamente müssen über die Apotheken verkauft werden und für verschreibungspflichtige Präparate darf nicht geworben werden. Wenn man die Geschäftsberichte 2019 der 5 großen Pharmaunternehmen Fresenius, Boehringer Ingelheim, Bayer, Merck und Stada (Fresenius und Bayer nur mit ihren Pharma-Sparten) ansieht, dann kann man folgendes feststellten:

Beträge in Mio. €:

 

2019

Fresenius

Boehringer

Bayer

Merck

Stada

Summe

Umsatz

24.299

18.997

17.962

16.152

2.609

80.019

Vertriebsko.

700

4.847

5.063

4.576

582

15.767

übrige

20.038

10.368

8.137

9.456

1.641

49.641

EBIT

3.561

3.782

4.762

2.120

386

14.611

EBIT : Ums.

14,65%

19,91%

26,51%

13,13%

14,79%

18,26%

Vertr.ko.anteil

3,38%

31,86%

38,36%

32,61%

26,17%

24,11%

 

  

 

2018

Fresenius

Boehringer

Bayer

Merck

Stada

Summe

Umsatz

23.004

17.498

16.746

14.836

2.331

74.415

Vertriebsko.

697

4.648

5.565

4.396

539

15.845

übrige

18.862

9.378

7.968

8.713

1.414

46.335

EBIT

3.445

3.472

3.213

1.727

378

12.235

EBIT : Ums.

14,98%

19,84%

19,19%

11,64%

16,22%

16,44%

Vertr.ko.anteil

3,56%

33,14%

41,12%

33,53%

27,58%

25,48%

 

 

Erläuterungen:


EBIT (earnings before interest and tax) ist das operative Ergebnis. „EBIT : Umsatz“ ist der Gewinnanteil vom Großhandelsabgabepreis; Großhandel und Apotheken verdienen nochmal extra, und das nicht zu knapp! An einem Medikament für 100 € (+ 19 %) verdient Merck also 13,13 € und Bayer 26,51 €. Von solchen Zahlen können andere Branchen nur träumen. Die REWE-Gruppe hatte 2018 nur 1,09 % EBIT-Quote, und mehr wird im Einzelhandel generell nicht verdient!

Der Vertriebkostenanteil gibt den Anteil an allen betrieblichen Aufwendungen an. Bis auf Boehringer bilanzieren die Unternehmen nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), Boehringer wendet das deutsche Handelsgesetzbuch (HGB) mit dem Format „Gesamtkostenverfahren“ an, während die anderen Unternehmen das „Umsatzkostenverfahren“ anwenden. Die Zahlen von Boehringer mussten also anhand der im Vertrieb beschäftigen Arbeitnehmer umgerechnet werden, und sie sind wegen des anderen Standards (HGB statt IFRS) auch nicht voll vergleichbar. Der Gewinn nach IFRS ist eher höher als nach HGB. Bei Fresenius und Bayer stammen die Zahlen der Pharma-Sparten aus dem Segmentbericht. Bei den Vertriebskosten wurde eine Umrechnung anhand der Umsatzerlöse vorgenommen. Die vergleichsweise niedrigen Vertriebskosten von Fresenius sind gemessen an der Zahl der im Bereich Marketing und Vertrieb beschäftigen Arbeitnehmer plausibel.

Ist Fresenius der einzige Pharmakonzern, der keine Ärzte oder Politiker schmiert? Natürlich verdient man dort noch prächtig, aber als der größte der 5 Großen am zweitschlechtesten. "Ehrlich währt am Längsten?" - oder "Wer gut schmiert, der gut fährt?"
 

Schlussfolgerung:


Die Frage muss erlaubt sein, wofür genau diese hohen Vertriebskosten (mit Ausnahme von Fresenius) entstanden sind. Sind es Werbegeschenke für die Ärzte, die die eigenen Medikamente verschreiben, oder Lobby-Kosten wie die Honorare für die Firma von Jens Spahn? Die Drittmittel für die Institute der Medizin-Professoren, mit denen geschönte Arzneimittelstudien eingekauft werden, dürften wohl unter „Forschung und Entwicklung“ verbucht worden sein. Als eine zweite Frage muss erlaubt sein, ob mit einem Gesundheitsminister, der während der Schweinegrippe ein Pharma-Lobby-Unternehmen betrieben hat, der Bock zum Gärtner gemacht wurde.

Der Arzneimittelumsatz der großen 5 lag also bei 80 Mrd. €, woraus die 5 Großen 14,6 Mrd. € Gewinn gemacht haben, eine Steigerung um über 7 % gegenüber 2018. Für die Entwicklung eines Covid-19-Impfstoffs wollen sie zusätzliche 7,5 Mrd. € als Subvention von der EU. Die Pharmaindustrie kann in dieser Situation kein Interesse daran haben, dass die Bevölkerung auf natürliche Weise immunisiert werden könnte. Es geht ihr nicht darum, Leben zu retten, sondern ihre Profite! Eine Erfahrung, dass die Menschen auch ohne Impfstoffe und Medikamente überleben können, wäre schlecht für das Geschäft.

Dass es vor 50 Jahren keine Impfungen gegen die Kinderkrankheiten gab und die Kinder trotzdem nicht massenhaft gestorben sind, will sie mit ihrer Kommunikationspolitik aus dem Gedächtnis der Bevölkerung tilgen. Wenn ein Kind mit Masern infiziert wurde haben die Eltern dafür gesorgt, dass auch die Geschwister die Krankheit bekommen. Was die Generation „50+“ als fürsorglich empfunden hat, wird für ihre Enkel heute als verantwortungslos verdammt und in die Nähe eines Mordversuchs gerückt. Eine Corona-Strategie ohne Impfstoff – und den gibt es nun einmal nicht – würde die teure Lobby-Arbeit der Pharmaindustrie um Jahre zurückwerfen. Die Menschen würden fragen, ob sie wirklich gegen alles geimpft werden müssen, oder ob man das nicht auf wirklich gefährliche Krankheiten beschränken sollte.

Natürlich wären solche Gedanken für die Pharma-Industrie langfristig gefährlich. Es ist interessant, wie oft regierungsnahe Kreise und Medien Neonazis, Reichsbürger, Impfgegner und Verschwörungstheoretiker in einem Atemzug nennen. Ein Gespenst geht um in Europa, das Gespenst der Verschwörungstheorie! Alle Mächte des alten Europa haben sich zu einer heiligen Hetzjagd gegen dieses Gespenst verbündet. (Original: „… das Gespenst des Kommunismus“ aus K. Marx / F. Engels, Manifest der Kommunistischen Partei, Brüssel 1848) 

 

 

Lobbyismus der Pharmaindustrie

03.05.20

Man muss kein Anhänger von Verschwörungstheorien sein, wenn man von einer guten Vernetzung zwischen der Pharmaindustrie und dem Bundesgesundheitsministerium sowie seinen Instituten ausgeht. Bei der Krankheitsbekämpfung wird einseitig auf Medikamente und Impfstoffe gesetzt, auch wenn sie gar keine verfügbar sind. Es darf gar nicht der Verdacht aufkommen, dass man Krankheiten ohne Medikamente bekämpfen könne. Und die müssen natürlich von den großen Unternehmen aus Industrieländern kommen. Ein Medikament aus Kuba, das in China erfolgreich eingesetzt wurde, bekommt in Deutschland natürlich keine Zulassung. Im Verhältnis zur Bevölkerung hatte man in China im Vergleich zu Frankreich weniger als 1 % der Todesfälle; gegenüber Deutschland 4 %. Kuba hat aktuell 5,8 Tote je 1 Mio. Einwohner, Mexiko hat 15,3, die Dom. Rep. 29,8, Panama 49,3, die USA 193,5 und Deutschland 84 - für Europa ein niedriger Wert!

Vor 60 Jahren gab es keine Impfstoffe gegen Masern, Röteln, Windpocken & Co, die Kinder haben diese Krankheiten bekommen, durchgestanden und waren danach immunisiert. Ich erinnere mich, dass vor 50 Jahren an meiner Schule eine schwangere Lehrerin nach Hause geschickt wurde, weil es bei uns Röteln-Fälle gab – also eine Isolierung von Risikogruppen; sonst nichts. Und meine Generation hat es so gut überlebt, dass sie heute ein Finanzierungsproblem für die Rentenversicherung darstellt!

Ich will mich nicht zum Impfgegner erklären. Meine Kinder wurden geimpft; die Zeiten ändern sich. Ich möchte meine Eltern aber nicht als verantwortungslos bezeichnen, weil sie meine Geschwister und mich gemeinsam krank werden ließen. Sie haben unseren Tod nicht billigend in Kauf genommen. Heute bekommen die Eltern, die auf die Natur vertrauen und ihre Kinder nicht impfen lassen, dieses Etikett angehängt. Die Lobbys der Pharmaindustrie arbeiten effektiv.

Was vor 60 Jahren bei den Kinderkrankheiten funktionierte und heute als unverantwortlich gilt, kann auch bei Covid-19 funktionieren, mindestens solange es keinen Impfstoff gibt. Das möchte die Pharmaindustrie aber lieber verhindern, denn wenn es ein Beispiel gibt, dass man ihre Produkte nicht wirklich braucht, ist das nicht gut für das Geschäft. Also üben die Lobbyisten des Robert-Koch-Instituts Druck aus, damit die Geiselnahme der Bevölkerung fortgesetzt wird. Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft forderte die Politik am 1. Mai in einem offenen Brief auf, die einseitige Fixierung auf eine rein virologische Sichtweise zu beenden. Dem kann man sich nur anschließen! Hier übertreibt die Pharmaindustrie ihr Marketing.

Das Statistische Bundesamt hat am 30.04.20 außer der Reihe die Datei „Sterbefälle nach Altersgruppen und Tagen 2020 in Deutschland – aus Rohdaten“ veröffentlicht. Die Auswertung endet am 05.04.20; die Daten sind also sehr aktuell! In dem Monat vom 06.03. bis 05.04.20 sind in Deutschland 86.423 Menschen gestorben, davon lt. RKI 1.296 mit einer Corona-Infektion. Im Drei-Jahres-Durchschnitt von 2017-19 waren es 89.454 Menschen; mit Corona sind also in 2020 3.031 Menschen weniger gestorben als im Drei-Jahres-Durchschnitt ohne Corona! Mit einer anderen Politik ließe sich dieses Ergebnis mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht halten. Trotzdem wäre sie wie der Umgang der Generation meiner Eltern mit den Kinderkrankheiten – verantwortungsvoll!

 

 

 

Seit dem Mai 2020, kurz nach der "Kleinen Anfrage" auf Initiative der "5 Lockdown-kritischen Professoren" hatte ich auf der Startseite folgenden scherzhaften Vergleich:


Regierungspolitiker sind

wie Rindviecher -

man muss sie langsam vor sich hertreiben! Wenn sie sich in die Ecke getrieben werden, werden sie aggressiv und versuchen, einen auf die Hörner zu nehmen. Wenn man aber sanften Druck ausübt und manchmal auch etwas laut wird, dann bewegen sie sich. Es ist die Kunst sie in die Richtung zu treiben, in die man sie bewegen will. Man sollte auch nicht planlos auf sie einprügeln – Tierschutz gehört zu den Staatszielen im Grundgesetz.

Seit dem Start unserer Initiative ist einige Bewegung zu beobachten. Ich will nicht so vermessen sein, dass ich die Veränderung unserer Initiative zuschreiben will, sie wir aber einen Beitrag geleistet habe. Ein Bundestagsabgeordneter hat erklärt, dass wir dort zur Kenntnis genommen werden. Wir müssen jetzt die Herde in Bewegung halten.

Es wurde im Gästebuch mehrfach der Entwurf eines Zweiten Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite angesprochen. Dieser Entwurf wurde in der Gruppe der 5 Professoren nicht besprochen und es wäre nicht korrekt, wenn ich mich hierzu im Zusammenhang mit den gemeinsamen Fragen äußern würde. Man müsste den Entwurf differenziert bewerten. Wir haben gefragt, warum das ganze Volk eingesperrt wird, statt gezielt Risikogruppen zu isolieren. Diese Möglichkeit sieht der Gesetzentwurf vor.

Es ist seltsam, warum der Gesetzentwurf an den Ausschussberatungen vorbei durch das Plenum gepeitscht werden soll. Angeblich gibt es aktuell keinen Impfstoff, trotzdem soll auch ohne formale Impfpflicht mit der Impf- oder Immunitätsdokumentation (Art. 1 Ziffer 20) ein erheblicher Impfdruck ausgeübt. Die Eile trotz fehlender Impfstoffe wäre wie die anderen Handlungen der Regierung erklärungsbedürftig. Unsere gemeinsamen Fragen fordern solche Erklärungen ein.

Man vertritt keine Verschwörungstheorie, wenn man auf die gute Vernetzung der Pharmaindustrie mit dem Bundesgesundheitsministerium hinweist, z.B. in der ständigen Impfkommission des Robert-Koch-Instituts. Es hätte ein Geschmäckle, wenn die Pharmaindustrie nach der Verabschiedung des Gesetzes plötzlich zu einem unverschämt hohen Preis einen Impfstoff aus dem Hut zaubern würde, für den der Gesundheitsminister dann mit der Anwendung des neuen Gesetzes für hohe Verkaufszahlen sorgen würde. Ein solches Szenario wäre aber aktuell nur Spekulation.   

 

Zur Erheiterung der Leser möchte ich noch einen weiteren Vergleich anfügen:
 
politische Talkshows sind

wie Pornos,

im Prinzip passiert immer das gleiche und vor der Kamera machen die Teilnehmer etwas anderes, wie sie es ohne Kamera tun würden. Es ist also alles nur Show!