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Statistische Auffälligkeiten


Wer wie der Verfasser als junger Mensch vor 40 Jahren bewusst erlebt hat, wie Politik und Leitmedien die berechtigten Bedenken der Menschen gegen die Stationierung von Mittelraketen übergangen und diffamiert haben, hat damit eine Impfung gegen billige Regierungspropaganda bekommen. Es wurde ständig wiederholt, die sowjetischen und nicht die amerikanischen Raketen würden Westeuropa bedrohen und es wurde die ziemlich einfache und logische Schlussfolgerung unterschlagen, dass der Sowjetunion bei einer Flugzeit amerikanischer Mittelstreckenraketen von nur 8 Minuten (bis zur Grenze und vielleicht 15 Minuten bis zum Ziel) keine Zeit bleiben würde, einen ausgelösten Alarm darauf zu überprüfen, ob es sich vielleicht um einen Fehlalarm handeln könne. Sie hätte also den atomaren Gegenschlag auf Verdacht auslösen müssen. Am 26.09. und 07.11.1983 kam es in einer aufgeheizten Stimmung zu solch gefährlichen Situationen, was wir aber erst 25 Jahre später erfahren haben. Zu solch einfachen Denkleistungen zu einer Bedrohungslage mit Wechselwirkung waren Politik und Medien aber anscheinend unfähig. Trotz der einseitigen Haltung der Medien hat die Friedensbewegung nach etwas Anlaufzeit die Massen mobilisieren können, und das ohne Internet.

Auch heute tragen Politiker und Medien Scheuklappen. Sie sind mit ihrem Tunnelblick nicht in der Lage, über den Tellerrand hinauszublicken – heute nennt man das „auf Sicht fahren“! In dieser verengten Wahrnehmung denken sie stromlinienförmig geradeaus, und zum Kreuz- und Querdenken sind sie nicht in der Lage. Böse Zungen mögen behaupten, damals ging es um die Profite der Rüstungsindustrie, die ihre Raketen verkaufen wollte; heute will die Pharmaindustrie ihre mRNA-Impfstoffe verkaufen, die unter normalen Bedingungen nie zugelassen worden wären. Im Ergebnis hat sie den Politikern einen Ladenhüter angedreht, und dafür noch Milliardensubventionen kassiert. Die ganzen Abläufe haben schon Ähnlichkeiten mit einer Marketingkampagne. Ein Gesundheitsminister, der sich 4 Monate später eine Villa für 4,125 Mio. EUR (vom Ministergehalt nicht zu bezahlen) kaufen konnte, hat einen Impfstoff gefordert und die Pharmaindustrie wird in Rekordzeit liefern können. Aber mindestens will man den in der kurzen Zeit unzureichend getesteten Impfstoff zunächst nur an alten Leuten ausprobieren. Ein Schelm, wer sich Böses dabei denkt!

Leider fehlt den Jungen 30 Jahre nach dem Anschluss der DDR die natürliche Immunisierung gegen eine systematische Regierungspropaganda und bei den Alten hat sie auch schon vielfach nachgelassen. Es bleibt zu hoffen, dass die verbliebenen Antikörper in unserer Gesellschaft trotzdem ausreichen, den Kampf gegen Korruption und totalitäre Tendenzen „von oben“ zu führen, und dass die Demokratie nicht an der Gleichschaltung-der-Medien-Krankheit verstirbt.  Wie vor 40 Jahren ist es die Aufgabe der gesellschaftlichen Antikörper, zunächst die unterdrückten Informationen zu verbreiten, so für eine Vermehrung der Antikörper zu sorgen um danach die Angriffe auf die Freiheit abwehren zu können.  

Eine Marketingkampagne will den Verbrauchern ein Produkt verkaufen, das sie in Wirklichkeit nicht brauchen. So wurden in der Vergangenheit viele Produkte entwickelt, die – wenn man sie nicht erfunden hätte – niemand vermisst hätte. Der Unterschied zu nutzlosen Modeprodukten ist jetzt aber, dass die aktuelle Marketingkampagne die Gesellschaften sehr teuer zu stehen kommt. Wie schrieb schon Karl Marx 1867: „Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens.“ (K. Marx, Das Kapital Bd. 1 Nach der vierten, von Friedrich Engels durchgesehenen und herausgegebenen Auflage, Hamburg 1890, Marx-Engels-Werke, Band 23, Berlin/DDR 1962, S. 788)

Zunächst wird eine unbegründete Angst verbreitet, um ein Sicherheitsbedürfnis zu erzeugen. Vor 40 Jahren war die Modernisierung der sowjetischen Mittelstreckenraketen keine Bedrohung für den Westen, weil sie die gegenseitige atomare Abschreckung nur aufrechterhalten hat, statt das Gleichgewicht zu verschieben. Heute wird verschwiegen, dass die Zahl der über-80jährigen seit 2014 jedes Jahr um ca. 200.000 Personen zunimmt, und dass – wenn dieses Wachstum eines Tages aufhört – 200.000 zusätzliche Todesfälle pro Jahr unvermeidlich sind. Die demografiebedingt völlig normale Zunahme der Sterbefälle in dieser Altersgruppe wird jetzt als Beleg für die Gefährlichkeit einer Infektion missbraucht, die für die Masse der Bevölkerung eher ungefährlich ist. Die so aufgehetzte Bevölkerung vergisst dabei, dass für alte und vorerkrankte Menschen jede (zusätzliche) Krankheit lebensgefährlich sein kann. Und wenn sie eine Krankheit überstehen, können sie bald danach der nächsten erliegen. Die Todesquote liegt am Ende immer bei 100 %!

Unabhängig davon, ob der Einzelne inzwischen Angst vor dem Virus hat, oder ob er die Angstmache sichtbar machen will, sollte er die Zusammenhänge verstehen wollen. In Deutschland wird die Angstmache mit den sog. Infektionszahlen betrieben, also den positiv Getesteten, von denen sich mindestens 85 % bester Gesundheit erfreuen. Diese Zahlen sind aber wesentlich von der Anzahl der durchgeführten Tests abhängig. Die können sich nicht nur im Zeitablauf verändern, sondern auch in verschiedenen Ländern unterschiedlich hoch ausfallen. Eine sehr viel eindeutigere Größe ist die Zahl der Todesopfer. Ob jemand tot ist, kann eindeutig ermittelt werden. Es kann nur Unterschiede geben, ob wie in Deutschland jeder Verstorbene mit einem positiven PCR-Test, als auch Unfallopfer, als Corona-Tote in die Statistik einfließen, oder ob zusätzlich auch der Krankheitsverlauf berücksichtigt wird. Die unterschiedliche Zählweise wird die Daten aber nur begrenzt verzerren, sofern sie nicht zusätzlich manipuliert werden. Deshalb sollen hier die Todesfälle im Mittelpunkt der Auswertung stehen.

Die Politik glaubt, dass die Reduzierung von Kontakten die Ansteckung ausbremsen würde. Das müsste dann aber bedeuten, dass Länder mit einer hohen Bevölkerungsdichte, in denen intensive Kontakte also kaum vermeidbar sind, besonders betroffen sein müssten und dünn besiedelte Länder mit einfachen Möglichkeiten zur Kontaktvermeidung eher verschont bleiben. Die internationale Analyse der Länder mit Daten der Johns-Hopkins-Universität vom 05.12.20 hinsichtlich der Bevölkerungsdichte ergab allerdings nur einen Rangkorrelationskoeffizienten von 0,0177, also keinen Zusammenhang (weil < 0,3, und zwar sehr viel kleiner). Die folgende Tabelle zeigt die Uneinheitlichkeit:  
 
                       Einw./km²          Tote je 1 Mio.       Staaten
                           ab 800               106,51                   7
                           400 - 799          208,73                 11
                           200 - 399          227,75                 28
                           100 - 199          253,42                 32
                             50 -   99          217,91                 43
                             20 -   49          242,15                 34
                             < 20                151,97                  29
 
Die Länder mit der höchsten Bevölkerungsdichte haben also die niedrigsten Todesfälle! Die höchsten Zahlen finden sich bei einer mittleren Einwohnerzahl je km². Es sollte angemerkt werden, dass auch schwach besiedelte Länder Ballungszentren haben können. Hier sind genauere Untersuchungen nötig.

Eine gesicherte Erkenntnis ist auch, dass alte Menschen ein sehr viel höheres Todesrisiko haben als junge Leute. Folglich müssten Länder mit einem hohen Altersdurchschnitt stark betroffen sein, und Länder mit einer jungen Bevölkerung eher schwach. Die Analyse der Länder nach dem Durchschnittsalter ergab eine Korrelation von 0,517. Eine Korrelation von 0,5 wird als ein mittelstarker positiver linearer Zusammenhang bewertet. Die folgende Tabelle zeigt die Todesfälle je 1 Mio. Einwohner als Mittelwert für die Staaten mit einem entsprechenden Altersdurchschnitt und bestätigt den Rangkorrelationskoeffizienten:  

                        Ø Alter            Tote je 1 Mio.        Staaten
                          < 20                     26,31                 39
                         20 - 29,9            182,94                 65 
                         30 - 39,9            227,02                 42
                        ab 40                  444,64                 38

 

Neben dem Alter hat auch der Umfang der Übergewichtigkeit einen Einfluss. Länder mit einem kleineren Anteil von übergewichtigen Menschen haben etwas geringere Todesraten. Die Analyse der Länder nach dem Anteil der Übergewichtigen ergab eine Korrelation von 0,499, also nur fast bzw. aufgerundet ein mittelstarker Zusammenhang.

 

                        Anteil Übergewichtiger            Tote je 1 Mio.        Staaten
                           < 5 %                                              18,19                     18
                              5 - < 10 %                                    20,77                     31
                            10 - < 20 %                                  210,61                    39
                            20 - < 25 %                                  372,46                    40
                            25 - < 30 %                                  315,59                    32
                            30 % +                                          211,27                    15


Die Beobachtung, dass die Länder nördlich des nördlichen und südlich des südlichen Wendekreises zu entgegengesetzten Zeiträumen im jeweiligen Winter betroffen sind, lässt einen starken Einfluss des Wetters vermuten. Die Auswertung nach der Durchschnittstemperatur des betreffenden Landes ergab einen Rangkorrelationskoeffizienten von -0,463, also knapp unterhalb der 0,5 mit einem negativen Zusammenhang. Auch hier eine Tabelle:
 
                       Ø Temp.             Tote je 1 Mio.        Staaten
                        < 10 °C                 392,89                    42
                       10 - 14,99 °C        365,05                    20
                       15 - 19,99 °C        250,44                    17
                       20 - 24,99 °C        159,99                    48
                       ab 25 °C                  65,36                    58
 
Je wärmer ein Land, umso geringer die Todesrate; aber (weil < 0,5) noch ein schwacher Zusammenhang. Er könnte von anderen Faktoren überlagert sein, wenn z.B. warme Länder auch eine junge Bevölkerung haben. Bildet man eine kombinierte Rangziffer aus Durchschnittsalter und Durchschnittstemperatur (zu je 1/2), ergibt sich sogar eine Korrelation von -0,579.

Aber dem Einfluss des Wetters kann auch isoliert in einem Land nachgegangen werden. Dafür wurden die gemeldeten Todesfallzahlen der BRD zunächst mit der Durchschnittstemperatur dieses Tages verglichen und eine Korrelation errechnet. Weil der Tod vor dem Meldetag liegt und die Temperatur dieses Tages nicht mehr relevant gewesen sein kann, wurde dann schrittweise einen Tag zurückgegangen. Den höchsten Wert erreichte die Korrelation 22 Tage vor dem Meldetag, also 3 Wochen + 1 Tage (für die verzögerte Meldung). Es wurde dann der Rangkorrelationskoeffizient aus den ab dem 27.03.2020, also ab dem ersten Lockdown, gemeldeten Todesfällen mit der Durchschnittstemperatur 22 Tage zuvor berechnet. Für Temperaturen und Todesfälle wurden jeweils der gleitenden 7-Tage-Durchschnitt verwendet, was das Meldeverhalten der verschiedenen Gesundheitsämter ausgleicht. Daraus ergab sich eine Korrelation von -0,902. Dieser Wert liegt sehr nah an -1! Das bedeutet, dass das Wetter 3 Wochen vor dem Tod (wenn er am Tag vor dem Meldetag eingetreten ist) der wichtigste Risikofaktor ist. Dieser Zusammenhang soll hier, weil eine Tabelle zu umfangreich wäre, grafisch dargestellt werden, wobei die beiden Skalen aber erst mit einem Prozentwert vereinheitlicht werden mussten.
 


Diese Zahlen belegen, dass die Regierung gegen Windmühlenflügel kämpft. Weder das Durchschnittsalter der Bevölkerung, noch das Wetter lassen sich mit Kontaktbeschränkungen beeinflussen. Trotzdem wiederholen die Politiker ständig die gleichen Maßnahmen, die schon vorher nicht die gewünschte Wirkung hatten. Normale Menschen würden den Misserfolg erkennen und nach neuen Wegen suchen. Die Politiker haben sich aber in eine Sackgasse manövriert, aus der sie nicht wieder herausfinden. Es geht ihnen nicht um die Menschen, sondern um ihr politisches Überleben.

Die Grafik zeigt auch eine deutlich höhere Todesfallzahl im November, obwohl die Temperaturen im März nicht niedriger waren als im Oktober. Um hierfür nach einer Erklärung zu suchen, soll an dieser Stelle auch noch die Frage nach dem Dunkelfeld aufgeworfen werden.

Im März ging das Robert-Koch-Institut von einer Todesrate von 5,625 je 1.000 Infizierten aus. Damit und mit den Todesfallzahlen kann man die Zahl der wahrscheinlich Infizierten zwei Wochen vor dem Todeszeitpunkt hochrechnen. Das Dunkelfeld müsste dann die Differenz zu den gemeldeten Infektionen sein. Dies unterstellt und zusätzlich noch eine Rate von 2 % falsch-positiver Test angenommen, hätte es zwischen dem 25.08. und dem 20.09.20 ein negatives Dunkelfeld gegeben haben müssen. Dieses logisch unmögliche Ergebnis bedeutet, dass entweder die Todesrate niedriger, oder die falsch-positiven Tests höher sein müssen. Würde man die Annahme des RKI für richtig halten, müsste es 8,58 % falsch-positiver Tests gegeben haben. Würde man dagegen von nur 2 % falsch-positiven Tests ausgehen (das RKI hält schon diesen Wert für zu hoch), hätte die Todesrate nur bei 2,612 je 1.000 Infizierten gelegen haben können, ohne im August negativ zu werden.

Anfang August wurde die Zahl der Tests erheblich gesteigert, womit der starke Rückgang des Dunkelfeldes plausibel ist. Nicht logisch erklärbar ist aber, dass das Dunkelfeld trotz weiterhin häufiger Tests in der zweiten Septemberhälfte wieder erheblich gewachsen sein soll. Die folgende Grafik zeigt Tests und Dunkelfeld, wobei die Tests als Prozentwert der durchschnittlichen wöchentlichen Tests ausgedrückt wird.


Diese Entwicklung ist – wenn die Richtigkeit der Zahlen unterstellt wird – logisch nicht zu erklären. Das Dunkelfeld kann nicht im August wegen der häufigen Tests auf null geschrumpft, und bei noch häufigeren Tests im November wieder auf 80 % gestiegen sein. Hell- und Dunkelfeld in absoluten Zahlen werden in der folgenden Grafik angezeigt:


Die Zahlen des Robert-Koch-Instituts können also gar nicht stimmen.

Als logische Ursachen für dieses Phänomen sind möglich:

Die Todesrate ist im Sommer niedriger als im Winter. Dann kann aber nicht das Virus die Todesursache sein. Es müsste sich also um eine Mischung von Ursachen handeln, bei denen neben dem Alter das Wetter die zentrale Rolle spielt.

oder

Weil das Dunkelfeld aus den Todesfällen hochgerechnet wird, könnten die ab Ende September gemeldeten Todesfälle zu hoch sein. Weil natürlich keine Lebenden als Tod gemeldet werden, könnten nur Todesfälle, die nichts mit dem Virus zu tun hatten, als Corona-Fälle gemeldet worden sein. Weil die Krankenhäuser für Corona-Fälle höhere Fallpauschalen erhalten, könnte bei alten Menschen, die erkennbar nicht mehr lange leben werden, eine gewinnbringende Fehldiagnose gestellt worden sein. Bei Patienten, die gerettet werden, würde das auffliegen. Bei absehbaren Todesfällen ist das Entdeckungsrisiko für einen solchen Abrechnungsbetrug dagegen gering. Weil der Verfasser vor 30 Jahren selbst Leiter der Abteilung Finanz- und Rechnungswesen in einem staatlichen Krankenhaus war, kann er diesen Erklärungsansatz vor dem Hintergrund der Mentalität im Krankenhausmanagement in den inzwischen weitgehend privatisierten Krankenhäusern als eine durchaus realistische Möglichkeit einschätzen.  

Unabhängig von einer plausiblen Erklärung für das Dunkelfeld kann man festhalten, dass wegen des hohen und stark steigenden Anteils der Altersgruppe 80+ an der Bevölkerung mittelfristig zusätzliche 200.000 Sterbefällen (jährlich) unausweichlich sind. Die aktuellen Zahlen können ein Vorbote dieser Entwicklung sein. Niemand lebt ewig und Bäume wachsen nicht in den Himmel. Politiker, die sich für eine Marketingkampagne der Pharmaindustrie einspannen lassen statt den Menschen diese Wahrheit zu sagen, sind für ihr Amt ungeeignet.

 

 

National Bureau of Economic Research (NBER):  Nichtpharmazeutische Interventionen (NPIs) scheinen das Virus und die Übertragungsraten insgesamt nicht zu beeinflussen


Erstmals belegt eine Metastudie, dass Lockdowns und Maskenzwang keinen Einfluss auf den Verlauf von Covid-19 hatten. Ein neues Arbeitspapier des National Bureau of Economic Research (NBER) von Andrew Atkeson, Karen Kopecky und Tao Zha konzentrierte sich auf Länder und US-Bundesstaaten mit mehr als 1.000 COVID-Todesfällen Ende Juli. Insgesamt umfasste die Studie 25 US-Bundesstaaten und 23 Länder. Die Einrichtung aus Cambridge, Massachusetts, wurde 1920 gegründet und ist ein unabhängiges, mit mehr als zwei Dutzend Nobelpreisträgern verbundenes Institut in den USA.

Basierend auf ihrer Analyse präsentieren die Autoren vier „stilisierte Fakten“ zu COVID-19:

1)  Sobald eine Region 25 COVID-Todesfälle erreicht hat, sinkt die Wachstumsrate der Todesfälle pro Tag innerhalb eines Monats auf ungefähr Null. Mit anderen Worten, unabhängig von Land oder Staat und seiner Politik steigen die Todesfälle pro Tag innerhalb von 20 bis 30 Tagen nach Überschreiten einer Schwelle von 25 Todesfällen nicht mehr an.

 

2)  Sobald dies geschieht, beginnen die Todesfälle pro Tag entweder zu sinken oder der Trend bleibt unverändert.

 

3)  Die Variabilität der Todesfälle in den Regionen ist seit Beginn der Epidemie stark zurückgegangen und bleibt gering. Alle untersuchten Bundesstaaten und alle untersuchten Länder sind sich in ihren Trends ähnlicher geworden und sind es geblieben.

 

4)  Die Beobachtungen 1-3 legen nahe, dass die effektive Reproduktionszahl R nach den ersten 30 Tagen der Epidemie weltweit um eins schwankte.

Die Schlussfolgerung des Papiers lautet, dass die oben beobachteten Datentrends wahrscheinlich darauf hinweisen, dass nichtpharmazeutische Interventionen (NPIs) - wie Sperrungen, Schließungen, Reisebeschränkungen, Anordnungen für den Aufenthalt zu Hause, Veranstaltungsverbote, Quarantänen, Ausgangssperren und Maskenpflicht - das Virus und die Übertragungsraten insgesamt nicht zu beeinflussen scheinen.

Warum? Weil diese Richtlinien in ihrem Zeitpunkt und ihrer Umsetzung in den einzelnen Ländern und Staaten unterschiedlich waren, die Trends bei den Ergebnissen jedoch nicht.


Von den Autoren der Studie:

Standort- und Stichprobenunsicherheit. Die schwarze durchgezogene Linie in beiden Diagrammen repräsentiert die mittlere hintere Schätzung. Die durchgezogene Magenta-Linie in der oberen Grafik repräsentiert die mittlere Wachstumsrate der 7-Tage-geglätteten täglichen Todesfälle für alle 50 Standorte und entspricht nur der linken Skala. Die zwei gestrichelten Bänder in beiden Diagrammen enthalten zu jedem Zeitpunkt zwei Drittel der posterioren Wahrscheinlichkeit und die beiden gestrichelten Bänder 0,90 der posterioren Wahrscheinlichkeit. Die Wachstumsraten der Todesfälle wurden gemäß der angepassten Weibull-Funktion geschätzt. Effektive Reproduktionszahlen und normalisierte Übertragungsraten basieren auf dem SIR-Modell. Tag 0 ist das früheste Datum, an dem die kumulierte Zahl der Todesopfer an jedem Ort 25 erreichte.

Diese Studie steht im Widerspruch zu früheren Studien, in denen behauptet wurde, dass NPIs die Übertragungsraten in den frühen Stadien der Epidemie wirksam senken. Die Autoren erklären:

Angesichts der Beobachtung, dass die Übertragungsraten für COVID-19 während dieser frühen Pandemieperiode praktisch überall auf der Welt gesunken sind, befürchten wir, dass diese Studien die Rolle staatlich vorgeschriebener NPIs bei der Reduzierung der Krankheitsübertragung aufgrund einer ausgelassenen variablen Verzerrung erheblich überbewerten könnten.

Einer der Schlüsselkandidaten für die Schlüsselvariable "ausgelassene Variable", d. h. die wahre Ursache für den Rückgang der Übertragungsraten nach dem ersten Monat einer Epidemie, ist, dass die menschliche Interaktion nicht einfachen epidemiologischen Modellen entspricht. In der realen Welt überlappen sich menschliche soziale Netzwerke derart, dass sich ein Virus für kurze Zeit schnell verbreiten kann, da einige Menschen mehr Netzwerke als andere kontaktieren, aber natürliche Sackgassen und Kreisverkehre erreichen, in denen potenzielle neue Hosts in einem „neuen“ sind Soziale Netzwerke wurden bereits durch andere Netzwerke offengelegt. Der Effekt kann dem ähneln, was manche als „Herdenimmunität“ betrachten, jedoch bei relativ niedrigen Infektionsraten.

Die Autoren begründen, dass NPIs, selbst wenn sie frühzeitig wirksam waren, nicht mehr wirksam zu sein scheinen:

Angesichts der Beobachtung, dass die Krankheitsübertragungsraten in den letzten Monaten aufgrund der Aufhebung der NPI bei relativ geringer Streuung über Standorte weltweit niedrig geblieben sind, als die NPIs aufgehoben wurden, sind wir darüber hinaus besorgt, dass Schätzungen der Wirksamkeit von NPIs bei der Reduzierung der Krankheitsübertragung aus dem früheren Zeitraum möglicherweise für die Prognose der Auswirkungen der Lockerung dieser NPI in der aktuellen Periode aufgrund eines unbeobachteten Regimewechsels nicht möglich sind.

Diese Studie bietet eine starke statistische Unterstützung für das, was so viele seit sechs Monaten beobachten. Die Epidemie hat die natürliche Tendenz, sich zunächst schnell auszubreiten und sich scheinbar von selbst zu verlangsamen, was nicht nur hier, sondern bereits am 14. April von Isaac Ben-Israel betont wurde. In der Zwischenzeit stellen sich die Gouverneure vor, dass sehr spezifische Regeln für die Eröffnung von Bars und Restaurants der Schlüssel zur Eindämmung sind.

Die Regierungen haben ein beispielloses soziales, wirtschaftliches und politisches Experiment durchgeführt, um das Verhalten ganzer Bevölkerungsgruppen mit hohen wirtschaftlichen und menschlichen Kosten zu kontrollieren. Die Autoren stellen die richtige Frage: Hat dieses Experiment zur Kontrolle und Unterdrückung von Viren durch die Regierung einen Unterschied gemacht? Die überraschende Antwort, die sie nach der Untersuchung von Daten aus dem ganzen Land und der ganzen Welt fanden, ist, dass die Beweise einfach nicht da sind.

Wenn wir uns Sorgen über die Beweise für dieses globale Experiment machen, müssen wir zugeben, dass die meisten Regierungsbehörden wahrscheinlich irrtümlich gehandelt haben.

(übersetzt aus:  https://www.aier.org/article/lockdowns-and-mask-mandates-do-not-lead-to-reduced-covid-transmission-rates-or-deaths-new-study-suggests/

 

siehe auch:     COVID-19: WHO-Studie findet kaum Belege für die Wirksamkeit von Eindämmungsmaßnahmen 

(https://www.heise.de/tp/features/COVID-19-WHO-Studie-findet-kaum-Belege-fuer-die-Wirksamkeit-von-Eindaemmungsmassnahmen-4706446.html)

 

 

Die gleiche Beobachtung wurde im Norden Dänemarks gemacht, als nur in einzelnen Gebieten ein Lockdown verhängt wurde:

 

Kasper Planeta Kepp / Christian Bjørnskov

Lockdown-Effekte auf die Sars-CoV-2-Übertragung - Beweise aus Nordjütland

 

https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.12.28.20248936v1

 

Zusammenfassung (Übersetzung)


Die genauen Auswirkungen von Lockdowns und anderen NPIs auf die Sars-CoV-2-Übertragung sind weiterhin umstritten, da in frühen Modellen 100% anfällige homogen übertragende Populationen angenommen wurden, eine Annahme, die bekanntermaßen die kontrafaktische Übertragung überschätzt, und da die meisten realen epidemiologischen Daten sind Gegenstand massiv verwirrender Variablen. Hier analysieren wir den einzigartigen fallkontrollierten epidemiologischen Datensatz, der sich aus dem selektiven Lockdown von Teilen Norddänemarks als Folge der Ausbreitung von Nerzmutationen im November 2020 ergibt. Unsere Analyse zeigt, dass die Infektionsraten zwar abnahmen, Sie taten dies, bevor der Lockdown wirksam wurde, und die Infektionszahlen gingen auch in Nachbargemeinden ohne Maßnahmen zurück. Eine direkte Übertragung auf Nachbargemeinden oder gleichzeitige Massentests erklären dies nicht. Stattdessen war die Kontrolle von Infektionsherden möglicherweise zusammen mit freiwilligem Sozialverhalten offenbar vor den Maßnahmen wirksam, was erklärt, warum der Infektionsrückgang vor und sowohl in den beschränkten als auch in den nicht beschränktten Gebieten auftrat. Die Daten deuten darauf hin, dass eine effiziente Infektionsüberwachung und freiwillige Einhaltung zumindest unter bestimmten Umständen eine vollständigen Lockdown unnötig macht.

 

 

Corona und Demografie

 

Die gemeldeten Covid-19-Neuinfektionen wie auch Todesfälle nehmen seit Anfang Mai 2020 ständig ab und Anfang September wieder zu. Es ist jetzt möglich, die vorliegenden Statistiken jetzt auszuwerten.

 

Risikogruppe ab 80

 

In den 3 Monaten zwischen dem 07.03. und dem 20.09.20 sind lt. Robert-Koch-Institut 9.386 Menschen in Deutschland mit einer Covid-19-Infektion gestorben. Im Durchschnitt der Jahre 2017-19 (Zahlen für 2020 liegen nur bis zum 28.08. vor) sind zwischen dem 07.03. und dem 23.08. 421.608 Menschen gestorben. Von den Corona-Toten waren 60,4 % 80 Jahre oder älter, im Durchschnitt 2017-19 waren es 54,7 %. Die Zahlen in Einzelnen:

 

 

Die interne Verteilung der Todesfälle nach Altersgruppen (rechter Teil der Tabelle) zeigt ein deutlich geringeres Risiko der Altersgruppen unter 60, weshalb ältere Menschen zur Risikogruppe erklärt wurden. Bei den Jüngeren haben tödliche Unfälle aber eine sehr viel größere Bedeutung als bei den Gruppen ab 70.

   

Es muss auch erwähnt werden, dass sich die Zahl der Menschen ab 80 in den letzten 30 Jahren verdoppelt hat. Jedes Jahr kommen etwa 700.000 hinzu und 10 % der Altersgruppe stirbt. Ein Anstieg der Todesfälle um jährlich 20.000 kann demografisch mit dem immer höheren Alter erklärt werden. 2017 stieg die Zahl um 26.027 und 2018 um 19.085. 2019 war wegen der ausgebliebenen Grippewelle ein atypisches Jahr; hier ging die Zahl der Sterbefälle sogar um 3.202 zurück. Das bedeutet, dass in 2020 sogar ein Anstieg von 40.000 demografisch erklärt werden könnte.

   

Aus den aktuell verfügbaren Zahlen bis zum 05.07. gab es 2020 612.562 Sterbefälle (der 29.02. wurde wegen der Vergleichbarkeit herausgerechnet) um im Dreijahresdurchschnitt 619.905. Mit Corona sind also bisher in 2020 6.443 Menschen weniger gestorben als ohne Corona!

  

Abb. 1: Sterblichkeit bis zum 23.08.2020

    Ø 17-19   Corona       Ø 17-19   Corona   Diff.
  < 30   3.728   13   0,35%   0,88%   0,14%   -84,13%
30-49   10.711   104   0,97%   2,54%   1,12%   -55,81%
50-59   26.762   332   1,24%   6,35%   3,58%   -43,55%
60-69   51.976   894   1,72%   12,33%   9,65%   -21,73%
70-79   95.658   2.083   2,18%   22,69%   22,48%   -0,91%
80-89   155.768   4.099   2,63%   36,95%   44,24%   19,75%
90+   80.733   1.740   2,16%   19,15%   18,78%   -1,92%
    421.608   9.265   2,20%   100,00%   100,00%    

Quelle: eigene Berechnung aus Daten des Statistischen Bundesamtes

  

Deutschland ist Anfang Mai wieder bei einer durchschnittlichen Sterblichkeit angekommen. Im April war eine Erhöhung feststellbar.

  

Die in 2000 ausgebliebene Grippewelle ist eher ungewöhnlich. Die geschwächten Menschen, in normalen Jahren mit Grippewelle an ihr gestorben wären, sind jetzt mit einer Covid-19-Infektion gestorben. Eine Gegenüberstellung mit 2019 und dem Dreijahresdurchschnitt 2016-18 zeigt hier eine starke Übereinstimmung von 2019 mit dem Durchschnitt. Dagegen gab es im Sommer 2019 4 erkennbare Übersterblichkeitswellen, die von der Politik nicht beachtet wurden. Schließlich könnten sie auf den Klimawandel zurückgeführt werden, für den die Politiker verantwortlich gemacht werden können.  
 

Abb. 2: Sterblichkeit 2019

Quelle: eigene Berechnung aus Daten des Statistischen Bundesamtes

  

Wenn man die Daten nach Jahren (statt 3-Jahres-Durchschnitt) und Altersgruppen (< 60, 60-79, ab 80) trennt und für 2017-19 das ganze Jahr betrachtet, sieht man trotz des „Grundrauschens“ folgende Details:

 

Abb. 3: Sterblichkeit nach Jahren und Altersgruppen

Quelle: eigene Berechnung aus Daten des Statistischen Bundesamtes

    

In den Grafiken wird durch die Vorjahresdaten verdeckt, dass die Todesfälle in 2020 in der Gruppe ab 80 ziemlich konstant zwischen 1.400 und 1.600 Fällen täglich lag und in der Gruppe 70-79 zwischen 240 und 260. Bei 80+ gab es Ende März eine leichte Erhöhung und Mitte April einen deutlichen Rückgang.

 

Abb. 4: Todesfälle in 2020 im fortgeschrittenen Alter

Quelle: eigene Berechnung aus Daten des Statistischen Bundesamtes

  

Würde man die Corona-Toten herausrechnen, dann wäre in der Gruppe ab 80 die Entwicklung bis Anfang April konstant geblieben, und Mitte April hätte es einen starken Abfall gegeben. Das wäre vor Allem vor dem Hintergrund der eher niedrigen Fälle in 2019 ziemlich unlogisch. Viel plausibler wäre die These, dass die mit Corona verstorbenen Patienten auch ohne Corona verstorben wären – vielleicht 3-4 Wochen später.

 

Diese These wird gestützt, wenn man den Drei-Jahres-Durchschnitt berücksichtigt. In der Altergruppe ab 80 sieht man ab Ende April eine deutliche Untersterblichkeit. Aber auch in der Gruppe 60-79 ist ein Minus-Abstand erkennbar. Dagegen ist die sehr deutliche Untersterblichkeit bis Ende März mit der ausgebliebenen Grippewelle zu erklären. Diese wurde in der Statistik durch Corona ersetzt, und Corona war dabei sehr viel schwächer. 

  

Es wird von der Regierung erklärt, nur durch die entschlossenen Maßnahmen seien Zustände wie in Spanien und Italien verhindert worden. Dazu kann man zu dem Einwand kommen, dass die Beschränkungen in Spanien und Italien schärfer waren, und dann trotzdem nichts genützt hätten. Wenn man mit sanfteren Beschränkungen bessere Zahlen vorweisen kann, hätte man mit noch sanfteren dann nicht noch bessere Zahlen gehabt?

  

Um die Aussage zu bewerten, sollte man sich zunächst die Lage in Spanien und Italien im Vergleich zu Deutschland ansehen.

 

Abb. 5: gemeldete Infektionen (links) und Todesfälle (rechts)

in Spanien, Italien und Deutschland

Quelle: Johns-Hopkins-Universität

  

Der Verläufe ähneln sich. In Italien begannen die Infektionen früher und die Zahlen blieben länger hoch. Die "zweite Welle" findet nur bei den Neuinfaktionen (= positiv getestete Personen) statt; bei den Todesfällen gibt es keinen oder nur einen geringen Anstieg.

  

Die Zahlen aus Spanien werden von Gesundheitsministerium sehr gut nach Altersgruppen aufgeschlüsselt:

 

Abb. 6: Coronafälle in Spanien

Quelle: spanisches Gesundheitsministerium, https://cnecovid.isciii.es/covid19/

  

Die Altersverteilung unterscheidet sich kaum von Deutschland. Auch die spanische Gesellschaft ist stark gealtert. Ein Unterschied in Spanien und Italien zu Deutschland ist die weite Verbreitung der Großfamilien mit mehreren Generationen in einem Haushalt. Hier wird es mehr Gelegenheiten gegeben haben, dass Kinder und Jugendliche, die sich symptomfrei infiziert hatten, ihre Großeltern ansteckten.

 

Alte Menschen sterben nicht plötzlich, sondern allmählich. Sie verlässt langsam die Kraft und bei Krankheiten, die junge Menschen schnell überstehen, reicht ihre Kraft dann eines Tages nicht mehr aus. Nach einem erfüllten Leben ist ein würdevoller Tod im Kreis der Familie einem längeren Leben in Einsamkeit mit einem Tod auf einer Intensivstation vorzuziehen. Leben ist mehr als die Summe von Körperfunktionen!

Und der Altersaufbau unserer Gesellschaft hat sich in den letzten Jahrzehnten dramatisch verändert. 1950 waren 84,4 % unter 60, 2020 sind es nur noch 69,5 %. Der Anteil der Gruppe 80+ ist auf das 6,7fache gestiegen.

Abb. 7 Altersgruppen 1950-2020 

 

Quelle: Statistisches Bundesamt, https://service.destatis.de/bevoelkerungspyramide/index.html


Einige Zahlen im Detail:

 

 

 <20

 20-39

 40-59

 60-79

ab 80

1950

29,1%

26,3%

29,1%

14,4%

1,2%

1960

26,7%

28,8%

25,8%

16,8%

1,8%

1970

28,6%

27,8%

22,5%

18,8%

2,4%

1980

25,1%

28,1%

26,4%

17,3%

3,2%

1990

20,4%

31,6%

26,6%

17,1%

4,3%

2000

20,0%

28,1%

27,0%

20,6%

4,3%

2010

17,3%

23,8%

31,3%

21,7%

5,9%

2020

17,4%

24,3%

27,8%

22,4%

8,1%

  

Bei einer ständig steigenden Zahl alter Menschen ist ein Auf und Ab der Todesfälle bei der Gruppe ab 80 unvermeidbar. Die Politiker sollten auch vor einer Bundestagswahl nicht versuchen, den Menschen ein ewiges Leben zu versprechen. Sie würden noch den letzten Rest ihrer Glaubwürdigkeit verlieren!

  

 

 

Analyse aus dem BMI

BMI = Bundesministerium des Inneren

 

Das Handelsblatt vom 14.05.20 meldete:

„Diese Anti-Merkel-APO hat nun ihren neuen Kronzeugen: Stephan Kohn, ab sofort freigestellter Leiter eines Projekts zur „kritischen Infrastruktur Deutschlands“. Der SPD-Mann, der 2018 Parteichef werden wollte, hat in einem Schreiben auf Behörden-Briefpapier mit den Maßnahmen gegen die Pandemie abgerechnet. Ein Schlüsselsatz: „Der Kollateralschaden ist inzwischen höher als der erkennbare Nutzen.“ Ein Schlüsselbegriff: „Fehlalarm.“ Das von zehn Wissenschaftlern soufflierte Stück erörtert die wirtschaftliche Rezession, zusätzliche Suizide und viele Tote wegen verschobener Operationen. Oberregierungsrat Kohn kann sich freuen, dass das Innenministerium nicht mit Argumenten antwortete, sondern mit Behörden-New-Speak („kritische Privatmeinung“).“
(https://www.handelsblatt.com/meinung/morningbriefing/morning-briefing-ewige-oder-gescheiterte-kanzlerin-angela-merkel-in-den-parallelwelten-/25828502.html)
 
Der volle Text (93 Seiten):
https://www.ichbinanderermeinung.de/Dokument93.pdf

weitere Berichte:
https://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.mitarbeiter-des-bmi-suspendiert-brisantes-corona-papier-war-das-alles-richtig-so.b20f08c6-fd41-4c10-b01a-1995fb60aa2b.html

https://www.merkur.de/politik/coronavirus-horst-seehofer-innenministerium-stephan-kohn-deutschland-fehlalarm-mitarbeiter-berlin-schreiben-zr-13757556.html

https://deutsch.rt.com/inland/102403-gefahr-im-verzug-wie-hoher/

 

Zusammenfassung der Analyseergebnisse

 

1.) Das Krisenmanagement hat in der Vergangenheit (leider wider besseren institutionellen Wissens) keine adäquaten Instrumente zur Gefahrenanalyse und –bewertung aufgebaut. Die Lageberichte, in denen alle entscheidungsrelevanten Informationen zusammen gefasst werden müssten, behandeln in der laufenden Krise bis heute nur einen kleinen Ausschnitt des drohenden Gefahrenspektrums. Auf der Basis unvollständiger und ungeeigneter Informationen in den Lagebildern ist eine Gefahreneinschätzung grundsätzlich nicht möglich. Ohne korrekt erhobene Gefahreneinschätzung kann es keine angemessene und wirksame Maßnahmenplanung geben. Das methodische Defizit wirkt sich bei jeder Transformation auf eine höhere Ebene aus; die Politik hatte bisher eine stark reduzierte Chance, die sachlich richtigen Entscheidungen zu treffen.

 

2.) Die beobachtbaren Wirkungen und Auswirkungen von COVID-19 lassen keine ausreichende Evidenz dafür erkennen, dass es sich – bezogen auf die gesundheitlichen Auswirkungen auf die Gesamtgesellschaft – um mehr als um einen Fehlalarm handelt. Durch den neuen Virus bestand vermutlich zu keinem Zeitpunkt eine über das Normalmaß hinausgehende Gefahr für die Bevölkerung (Vergleichsgröße ist das übliche Sterbegeschehen in DEU). Es sterben an Corona im Wesentlichen die Menschen, die statistisch dieses Jahr sterben, weil sie am Ende ihres Lebens angekommen sind und ihr geschwächter Körper sich beliebiger zufälliger Alltagsbelastungen nicht mehr erwehren kann (darunter der etwa 150 derzeit im Umlauf befindlichen Viren). Die Gefährlichkeit von Covid-19 wurde überschätzt. (innerhalb eines Vierteljahres weltweit nicht mehr als 250.000 Todesfälle mit Covid-19, gegenüber 1,5 Mio. Toten während der Influenzawelle 2017/18). Die Gefahr ist offenkundig nicht größer als die vieler anderer Viren. Wir haben es aller Voraussicht nach mit einem über längere Zeit unerkannt gebliebenen globalen Fehlalarm zu tun. – Dieses Analyseergebnis ist von KM 4 auf wissenschaftliche Plausibilität überprüft worden und widerspricht im Wesentlichen nicht den vom RKI vorgelegten Daten und Risikobewertungen.

 

3.) Dass der mutmaßliche Fehlalarm über Wochen unentdeckt blieb, hat einen wesentlichen Grund darin, dass die geltenden Rahmenvorgaben zum Handeln des Krisenstabs und des Krisenmanagement in einer Pandemie keine geeigneten Detektionsinstrumente enthalten, die automatisch einen Alarm auslösen und den sofortigen Abbruch von Maßnahmen einleiten würden, sobald sich entweder eine Pandemiewarnung als Fehlalarm herausstellte oder abzusehen ist, dass die Kollateralschäden – und darunter insbesondere die Menschenleben vernichtenden Anteile – größer zu werden drohen, als das gesundheitliche und insbesondere das tödliche Potential der betrachteten Erkrankung ausmacht.

 

4.) Der Kollateralschaden ist inzwischen höher ist als der erkennbare Nutzen. Dieser Feststellung liegt keine Gegenüberstellung von materiellen Schäden mit Personenschäden (Menschenleben) zu Grunde! Alleine ein Vergleich von bisherigen Todesfällen durch den Virus mit Todesfällen durch die staatlich verfügten Schutzmaßnahmen (beides ohne sichere Datenbasis) belegen den Befund. Eine von Wissenschaftlern auf Plausibilität überprüfte überblicksartige Zusammenstellung gesundheitlichen Kollateralschäden (incl. Todesfälle) ist unten angefügt.

5.) Der (völlig zweckfreie) Kollateralschaden der Coronakrise ist zwischenzeitlich gigantisch. Ein großer Teil dieses Schadens wird sich sogar erst in der näheren und ferneren Zukunft manifestieren. Dies kann nicht mehr verhindert, sondern nur noch begrenzt werden.

 

6.) Kritische Infrastrukturen sind die überlebensnotwendigen Lebensadern moderner Gesellschaften. Bei den Kritischen Infrastrukturen ist in Folge der Schutzmaßnahmen die aktuelle Versorgungssicherheit nicht mehr wie gewohnt gegeben (bisher graduelle Reduktion der prinzipiellen Versorgungssicherheit, die sich z.B. in kommenden Belastungssituationen niederschlagen kann). Die Resilienz des hochkomplexen und stark interdependenten Gesamtsystems Kritischer Infrastrukturen ist gesunken. Unsere Gesellschaft lebt ab sofort mit einer gestiegenen Verletzlichkeit und höheren Ausfallrisiken von lebenswichtigen Infrastrukturen. Das kann fatale Folgen haben, falls auf dem inzwischen reduzierten Resilienzniveau von KRITIS eine wirklich gefährliche Pandemie oder eine andere Bedrohung eintreten würde.
UN-Generalsekretär António Guterres sprach vor vier Wochen ein grundlegendes Risiko an. Guterres sagte (laut einem Tagesschaubericht vom 10.4.2020): „Die Schwächen und mangelhafte Vorbereitung, die durch diese Pandemie offengelegt wurden, geben Einblicke darin, wie ein bioterroristischer Angriff aussehen könnte - und [diese Schwächen] erhöhen möglicherweise das Risiko dafür.“ Nach unseren Analysen ist ein gravierender Mangel in DEU das Fehlen eines adäquaten Gefahrenanalyse und –bewertungssystem in Krisensituationen (s.o.).

 

7.) Die staatlich angeordneten Schutzmaßnahmen, sowie die vielfältigen gesellschaftlichen Aktivitäten und Initiativen, die als ursprüngliche Schutzmaßnahmen den Kollateralschaden bewirken, aber inzwischen jeden Sinn verloren haben, sind größtenteils immer noch in Kraft. Es wird dringend empfohlen, sie kurzfristig vollständig aufzuheben, um Schaden von der Bevölkerung abzuwenden – insbesondere unnötige zusätzliche Todesfälle – , und um die möglicherweise prekär werdende Lage bei den Kritischen Infrastrukturen zu stabilisieren.

 

8.) Die Defizite und Fehlleistungen im Krisenmanagement haben in der Konsequenz zu einer Vermittlung von nicht stichhaltigen Informationen geführt und damit eine Desinformation der Bevölkerung ausgelöst. (Ein Vorwurf könnte lauten: Der Staat hat sich in der Coronakrise als einer der größten fake-news-Produzenten erwiesen.)

 

 

Aus diesen Erkenntnissen ergibt sich:

 

a) Die Verhältnismäßigkeit von Eingriffen in Rechte von z.B. Bürgern ist derzeit nicht gegeben, da staatlicherseits keine angemessene Abwägung mit den Folgen durchgeführt wurde. Das BVerfG fordert eine angemessene Abwägung von Maßnahmen mit negativen Folgen (PSPP Urteil vom 5. Mai 2020).
b) Die Lageberichte des Krisenstabs BMI-BMG und die Lagemitteilungen des Bundes an die Länder müssen daher ab sofort

   +   eine angemessene Gefahrenanalyse und -bewertung vornehmen.
   +   eine zusätzliche Abteilung mit aussagekräftige Daten über Kollateralschäden enthalten
          (siehe z.B. Ausführungen in der Langfassung)
   +    befreit werden von überflüssigen Daten und Informationen, die für die Gefahrenbewertung

           nicht erforderlich sind, weil sie die Übersicht erschweren.
   +    Es müssten Kennzahlen gebildet und vorangestellt werden.
c) Es ist unverzüglich eine angemessene Gefahrenanalyse und –bewertung durchzuführen. Anderenfalls könnte der Staat für entstandene Schäden haftbar sein.

 

Gemeinsame Pressemitteilung der externen Experten des Corona-Papiers aus dem Bundesministerium des Innern

11.05.2020

Mit Verwunderung nehmen wir, die an der Erstellung des besagten Corona-Papiers beratend beteiligten Ärzte und Wissenschaftler/Wissenschaftlerinnen, die Pressemitteilung des Bundesministeriums des Innern (BMI) vom 10. Mai:
„Mitarbeiter des BMI verbreitet Privatmeinung zum Corona-Krisenmanagement Ausarbeitung erfolgte außerhalb der Zuständigkeit sowie ohne Auftrag und Autorisierung“
zur Kenntnis. Das Ministerium schreibt in dieser Pressemitteilung: „Die Ausarbeitung erfolgte nach bisheriger Kenntnis auch unter Beteiligung Dritter, außerhalb des BMI.“ Wir gehen davon aus, dass mit Dritter wir, die Unterzeichnenden, gemeint sind.

Dazu nehmen wir wie folgt Stellung.

Wir setzen voraus, dass das BMI ein großes Interesse daran hat, dass seine Spezialisten, denen die überaus wichtige Aufgabe anvertraut ist, krisenhafte Entwicklungen zu erkennen und durch rechtzeitiges Warnen Schaden von Deutschland abzuwenden, sowohl mit konkretem Auftrag handeln als auch in Eigeninitiative tätig werden. Der entsprechende Mitarbeiter des BMI hat sich bei der Erstellung der Risikoanalyse zur Einschätzung der medizinischen Kollateralschäden durch die „Corona-Maßnahmen“ im Wege einer fachlichen Anfrage an uns gewandt.

Getragen von der Verantwortung, unterstützten wir den engagierten BMI Mitarbeiter bei der Prüfung dieser essentiellen Frage nach bestem Wissen und Gewissen, neben unserer eigentlichen beruflichen Tätigkeit. Renommierte Kollegen und Kolleginnen, allesamt hervorragende Vertreter ihres Fachs, nahmen zu konkreten Fragen auf der Basis der angefragten Expertise sachlich Stellung. Daraus resultierte eine erste umfangreiche Einschätzung der bereits eingetretenen sowie der drohenden medizinischen Schäden, einschließlich zu erwartender Todesfälle.

Der BMI Mitarbeiter hat anhand unserer Arbeit eine Einschätzung vorgenommen und das Ergebnis an die zuständigen Stellen weitergeleitet. Sie finden das betreffende Dokument im Anhang dieser Pressemitteilung. Dass dies aufgrund der Kürze der Zeit nur der Anfang einer noch umfangreicheren Prüfung sein kann, steht außer Frage. Aber unsere Analyse bietet unseres Erachtens eine gute Ausgangslage für das BMI und die Innenministerien der Länder, den möglichen Nutzen der Schutzmaßnahmen gegenüber dem dadurch verursachten Schaden gut abzuwägen. Unserer Auffassung nach müssten die adressierten Fachbeamten aufgrund dieses Papiers eine sofortige Neubewertung der Schutzmaßnahmen einleiten, für die wir ebenfalls unseren Rat anbieten.

In der Pressemitteilung gibt das BMI deutlich zu erkennen, dass es diese Analyse jedoch nicht berücksichtigen wird. Es ist für uns nicht nachvollziehbar, dass das zuständige Bundesministerium eine derart wichtige Einschätzung auf dem Boden umfassender fachlicher Expertise ignorieren möchte. Aufgrund des Ernstes der Lage muss es darum gehen, sich mit den vorliegenden Sachargumenten auseinanderzusetzten – unabhängig von der Entstehungsgeschichte. 

Deshalb fragen wir:

    Wieso hat das BMI das Ansinnen des Mitarbeiters nicht unterstützt und wieso bezieht das BMI die nun vorliegende umfangreiche Analyse auf dem Boden fachlich hochwertiger externer Expertise nicht bei seiner Einschätzung bezgl. des Verhältnisses von Nutzen und Schaden der Corona-Schutzmaßnahmen ein?

Das BMI schreibt weiter in seiner Pressemitteilung:
„Die Bundesregierung hat in Folge der Corona-Infektionsgefahren zum Schutz der Bevölkerung Maßnahmen ergriffen. Diese werden innerhalb der Bundesregierung fortlaufend abgewogen und regelmäßig mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder abgestimmt.“

Wir bitten das BMI:
    uns zeitnah mitzuteilen, wie genau diese Abwägung stattfindet. Wir bitten dies anhand von Daten, Fakten und Quellen nachzuweisen. Gerne würden wir dies mit unserer Analyse vergleichen. Angesichts der aktuell teilweise katastrophalen Patientenversorgung wären wir beruhigt, wenn diese Analyse zu einer anderen Einschätzung führt als der unsrigen, was uns derzeit jedoch schwer vorstellbar erscheint.

Des Weiteren schreibt das BMI:
„Das Infektionsgeschehen in Deutschland ist im internationalen Vergleich bislang eher niedrig. Die ergriffenen Maßnahmen wirken.“

In Übereinstimmung mit der internationalen Fachliteratur teilen wir diese Feststellung bzgl. der Wirksamkeit der Schutzmaßnahmen nur bedingt. Wir bitten das BMI deshalb im Sinne der Transparenz:
    die Quellen offenzulegen, nach denen es zu dieser Feststellung kommt.

Fazit:
Insgesamt haben wir auf Anfrage eines couragierten Mitarbeiters des BMI die vielfältigen und schweren unerwünschten Wirkungen der Corona-Schutzmaßnahmen im medizinischen Bereich aufgezeigt und diese sind gravierend. Für uns ergibt sich aus dem gesamten Vorgang der Eindruck, dass nach einer sicher schwierigen Anfangsphase der Epidemie nun die Risiken nicht im notwendigen Maß und insbesondere nicht in einer umfassenden Risikobetrachtung bedacht worden sind. Bezüglich der Berichterstattung zu diesem Vorgang bitten wir darum, die inhaltliche Wertigkeit unserer Analyse in das Zentrum zu stellen, und über uns, in Amt und Person, der ernsten Situation angemessen zu berichten. Die durch das Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöste Erkrankung Covid-19 verläuft für viele Menschen der bekannten Risikogruppen schwerwiegend. Wie für jede schwere Infektionserkrankung gilt es, für die Patienten die beste Behandlung zu finden und Infektionswege zu unterbinden. Aber therapeutische und präventive Maßnahmen dürfen niemals schädlicher sein als die Erkrankung selbst. Ziel muss es sein, die Risikogruppen zu schützen, ohne die medizinische Versorgung und die Gesundheit der Gesamtbevölkerung zu gefährden, so wie es gerade leider geschieht. Wir in Wissenschaft und Praxis sowie sehr viele Kolleginnen und Kollegen erleben täglich die Folgeschäden der Corona-Schutzmaßnahmen an unseren Patienten. Wir fordern deshalb das Bundesministerium des Innern auf, zu unserer Pressemitteilung Stellung zu nehmen und hoffen auf eine sachdienliche Diskussion, die hinsichtlich der Maßnahmen zur bestmöglichen Lösung für die gesamte Bevölkerung führt.
 
Gezeichnet:

Prof. Dr. Sucharit Bhakdi, Universitätsprofessor für Medizinische Mikrobiologie (im Ruhestand) Universität Mainz

Dr. med. Gunter Frank, Arzt für Allgemeinmedizin, Mitglied der ständigen Leitlinienkommission der Deutschen Gesellschaft für Familienmedizin und Allgemeinmedizin (DEGAM), Heidelberg

Prof. Dr. phil. Dr. rer. pol. Dipl.-Soz. Dr. Gunnar Heinsohn, Emeritus der Sozialwissenschaften der Universität Bremen

Prof. Dr. Stefan W. Hockertz, tpi consult GmbH, ehem. Direktor des Instituts für Experimentelle Pharmakologie und Toxikologie am Universitätskrankenhaus Eppendorf

Prof. Dr. Dr. rer. nat. (USA) Andreas S. Lübbe, Ärztlicher Direktor des MZG-Westfalen, Chefarzt Cecilien-Klinik

Prof. Dr. Karina Reiß, Department of Dermatology and Allergology University Hospital Schleswig-Holstein

Prof. Dr. Peter Schirmacher, Professor der Pathologie, Heidelberg, Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen, Stellv. Curriculumsdirektor der Medizinischen Universität Wien, Abteilung für Allgemeinmedizin und Familienmedizin.

Dr. med. Til Uebel, Niedergelassener Hausarzt, Facharzt für Allgemeinmedizin, Diabetologie, Notfallmedizin, Lehrarzt des Institutes für Allgemeinmedizin der Universität Würzburg, akademische Lehrpraxis der Universität Heidelberg

Prof. Dr. Dr. phil. Harald Walach, Prof. Med. Universität Poznan, Abt. Pädiatrische Gastroenterologie, Gastprof. Universität Witten-Herdecke, Abt. Psychologie 4