Die früheren Analysen wurden jetzt thematisch sortiert und wie folgt auf Unterseiten verteilt:

 

Demografie

Corona und Demografie


NBER

Lockdown wirkungslos

Studie von Prof. Allen

National Bureau of Economic Research (NBER):  Nichtpharmazeutische Interventionen (NPIs) scheinen das Virus und die Übertragungsraten insgesamt nicht zu beeinflussen

Lockdown-Effekte auf die Sars-CoV-2-Übertragung - Beweise aus Nordjütland


Statistik

 

Statistische Auffälligkeiten


BMI

Analyse aus dem BMI

Gemeinsame Pressemitteilung der externen Experten des Corona-Papiers aus dem Bundesministerium des Innern

 

 

Lockdown wirkungslos


Seit März 2020 erzählen uns die Regierungen dieser Welt, dass die Kontakte zwischen den Menschen beschränkt werden müssten, um das Virus zu stoppen. Die Bürger haben aber das Gefühl, dass diese Politik bisher nicht ausreichend funktioniert hat. Trotzdem wird sie fortgesetzt und ständig verschärft.

Seit Beginn der Hysterie verbreitet die Johns-Hopkins-Universität auf ihrer Website die weltweit gemeldeten Fallzahlen und Todesfälle, bei denen ein positiver PCR-Test vorliegt. Seit einiger Zeit veröffentlicht die Oxford-Martin-School der Universität Oxford einen COVID-19-Stringency-Index zur internationalen Intensität der Maßnahmen der Politik.


Man kann jetzt beide Datenbestände verbinden. Wenn die Regierungen Recht hätten, dann müssten die Länder mit intensiveren Kontaktbeschränkungen die niedrigeren Zahlen haben. Um diese These zu prüfen wurden die gemeldeten Todesfälle mit positivem PCR-Test (an oder mit dem Virus gestorben) und die positiv Getesteten, jeweils kumuliert und die vom 01.11.20-30.04.21 zur Bevölkerung des jeweiligen Landes ins Verhältnis gesetzt. Dabei ergibt sich für keine der Gruppen eine negative Korrelation, die den negativen Zusammenhang (also härtere Maßnahmen => niedrigere Zahlen) belegen könnten. Stattdessen gab eine positive Korrelation zwischen 0,321 und 0,357. Das ist zwar nur ein schwacher Zusammenhang, aber immerhin ein statistisch nachweisbarer positiver Zusammenhang statt des negativen, den die Regierungen behaupten. Wenn man allerdings die Länder in vier gleichgroße Gruppen einteilt, und zwar in Länder mit Stringenz deutlich niedriger als Zahlen, Stringenz etwas niedriger als die Zahlen, Stringenz etwas höher als die Zahlen und Stringenz deutlich höher als die Zahlen, ergeben sich durchgängig und im mittleren Bereich sogar deutlich höhere Korrelationen. Die Zahlen im Einzelnen:  

 

  Tote Infektion erste 9  Mon. letzte 6  Mon.
alle 0,32103 0,35686 0,28250 0,29158 0,32310 0,37104
deutlich niedriger als Zahlen 0,62368 0,72546 0,32362 0,45832 0,65856 0,70266
etwas niedriger als Zahlen 0,93763 0,94382 0,86983 0,88206 0,92162 0,93582
etwas höher als Zahlen 0,95406 0,94741 0,92902 0,92634 0,91249 0,92553
mittlerer Bereich 0,94973 0,94944 0,92279 0,92510 0,93215 0,94173
deutlich höher als Zahlen 0,36265 0,38198 0,26850 0,30754 0,29493 0,37323


Bei einer Korrelation ab 0,3 spricht man von einem einfachen, ab 0,5 von einem mittleren und ab 0,8 von einem starken statistischen Zusammenhang. Es ist nicht anzunehmen, dass die Fallzahlen durch den Lockdown erst erzeugt wurden. Der umgekehrte Zusammenhang ist dagegen logisch: es wurden wegen der hohen Zahlen harte Maßnahmen verhängt. Allerdings dürften sie keine besondere Wirkung gehabt haben, denn sonst würden die Zahlen vom 01.11.20-30.04.21 von den kumulierten Zahlen abweichen.

Die Korrelationen steigen, wenn die Länder in homogenere Gruppen eingeteilt werden. Bei den mittleren Gruppen mit der Stringenz etwas niedriger als die Zahlen und der Stringenz etwas höher als die Zahlen erreichten die Korrelationen sogar deutlich mehr als 0,9. Die Randgruppen mit den Ländern mit Stringenz deutlich niedriger als Zahlen und der Stringenz deutlich höher als die Zahlen ist die Korrelation noch immer höher, als wenn sich alle Ländern in einer Gruppe befänden. Der negative Zusammenhang, den die Regierungspolitik unterstellt, ist aber nicht ansatzweise zu erkennen.

Damit lässt sich statistisch nachweisen, dass der Lockdown keine Wirkung hatte, weder im Frühling 2020 noch im Winter 2020/21!