Die Pharmaindustrie ist keine Wohltätigkeitsorganisation


Die Pharmaindustrie hat die Pandemie ausgenutzt, um ihre mRNA-Impfstoffe zu verkaufen. Auf Seite 40 des Geschäftsberichts 2019 von BioNTech findet sich eine Übersicht, wonach diese Technik als Krebstherapie entwickelt wurde. Die „… mRNA wurden entwickelt, um genetische Informationen an Zellen zu liefern, wo sie zur körpereigenen Herstellung von Proteinen für therapeutische Zwecke eingesetzt werden.“ (Seite 17) Dafür wurden sie gentechnisch verändert. Auf Seite 32 findet sich die genauere Beschreibung: „mRNA bringt genetische Informationen zu den Ribosomen, dem Ort in der Zelle, wo Proteine gebildet werden.“ Man kann nachvollziehen, wenn für unheilbare Krebspatienten die Körperzellen gentechnisch verändert werden sollen, um bei wenigen Totkranken den Krebs zu stoppen. Aber wie sicher kann BioNTech sein, dass die mRNA gesunde Zellen nicht erst zu Krebszellen macht? Wie kann man es verantworten, diesen Impfstoff Millionen Gesunden zu spritzen? Die Langzeitstudien, die das mit Sicherheit ausschließen könnten, würden 20 Jahre dauern.

In der Bilanz 2019 hatte BioNTech einen Bilanzverlust von 424 Mio. €, zum 3. Quartal 2020 waren es 777 Mio. €. Pfizer hat den immer mit Kapitalerhöhungen ausgeglichen, denn nach dem Ablauf des Patents für Viagra braucht man eine neue Cash-Kuh. Jetzt will man Kasse machen, statt noch mehr Geld in die Forschung zu stecken. Dafür hat die Pharmalobby schon immer Wege gefunden, wie die Politiker bearbeitet werden können. Das frühere Glaubensbekenntnis

 

„keine Gentechnik in Lebensmitteln, keine Gentechnik in Arzneimitteln“

 

wurde von der Politik schon still und leise beerdigt. Die Geschäftsadresse „An der Goldgrube 12, 55131 Mainz“ scheint Programm zu sein.  

 

Erste Erfahrungen


Nach Weihnachten gingen die Impfungen los, zunächst in Alten- und Pflegeheimen. In der Woche nach dem Jahreswechsel normalisierten sich die Statistiken des RKI. Es soll jetzt mit einem Vergleich der Fallzahlen und des Impffortschritts eine erste Einschätzung der Wirksamkeit vorgenommen werden. Damit die Wirkung der Impfung von der allgemeinen Entwicklung getrennt werden kann, werden die Fallzahlen als Prozentwert der Gruppe (Bewohner von Alten- und Pflegeheimen) von allen Fällen berichtet. Ein Erfolg der Impfung müsste bedeuten, dass die Fallzahlen der geimpften Gruppe mindestens stärker sinken als die aller Gruppen. Im eindeutigsten Fall würden ihre Fallzahlen sinken, während die übrigen steigen.

Die folgende Grafik zeigt den Verlauf für die Heime. Die Zahlen werden als gleitende 7-Tages-Durchschnitte ermittelt. Für die Ermittlung des Prozentsatzes der Impfungen wurde ein kurzfristiges Ziel von 7 Mio. Impfungen unterstellt:


Eine Woche nach Beginn der Impfungen sank der Anteil nicht, er stieg sogar von 21,7 % der Todesfälle am 04.01. auf 34,6 % am 10.02. Bisher hat die Impfung also noch nicht gewirkt. Man muss aber auch erwähnen, dass der Spitzenwert am 19.07.20 (7-Tage-Durchschnitt) 91,7 % betrug. Als im Sommer fast niemand mit dem Virus starb, kamen die Todesfälle fast ausschließlich aus den besonders geschützten Heimen. 34,6 % ist also noch keine hohe Zahl.

 

Bei den positiv Getesteten gab es nach einem ersten Anstieg von 4,7 % am 04.01. auf 8,9 % am 26.01. wieder zu einem Rückgang auf 7,5 % am 11.02. Hier war der Spitzenwert 26,1 % am 25.05.20, als in den Heimen mit massiven Tests begonnen wurde. Diese Zahl kann also nicht wirklich ein Maßstab sein.

 

 

Zum Vergleich wurde die gleiche Auswertung für die Altersgruppe ab 70 vorgenommen. Die Gruppe ab 80 konnte nicht ausgewertet werden, weil das RKI die „Neuinfektionen“ (= positiv getestet“) nur für die Gruppe 70-89 angibt. Weil nach den Heimbewohnern jetzt auch alle Bürger ab 80 geimpft werden, sollte die Gruppe ab 70 aber mindestens eine Reaktion zeigen:


Die Todesfälle liegen auch nach dem Beginn der Impfungen unverändert bei 90 %. Bei den positiven Testungen ist dagegen ein Rückgang von 21,7 % am 04.01. auf 16,1 % am 11.02. zu beobachten. Der niedrigste Wert war bisher 3,0 % am 20.08.20 (1,1 % in den Heimen), als massiv Reiserückkehrer an den Grenzen und Flughäfen getestet wurden, und das waren fast ausschließlich Familien mit Kindern. Der Rückgang begann Ende Januar, der Rückgang bei den Todesfällen müsste also eigentlich Mitte Februar einsetzen.

Die berichteten Zahlen sind nur erste Indizien, die nicht für eine besondere Wirksamkeit der Impfung in der Realität (statt im Labor) sprechen. Die wäre nur gegeben, wenn die Todesfälle in den Risikogruppen vermieden würden. Aber vielleicht sterben die Menschen im Ergebnis gar nicht am Virus, sondern weil sie alt sind. Und die Jugend kann ihnen keine Impfung zurückbringen.

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Die neue Corona-Impfung
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