Alte Menschen sterben eines Tages, die Krankheit ist dann nur ein Auslöser. Vielleicht überleben sie die eine Krankheit, und sterben an der nächsten. Und inzwischen sterben Jahrgänge, die nicht mehr im Krieg verheizt wurden. Deshalb steigen die Zahlen. Aber Adam Riese, der vor 500 Jahren mit seinen Büchern über die arabischen Zahlen deren Verbreitung in Deutschland vorangetrieben hat, gilt inzwischen als Verschwörungstheoretiker!

Die Regierung will uns einreden, wir könnten ewig leben, wenn wir nur der Pharmaindustrie ihren Impfstoff abkaufen. Sie ignoriert die Erkenntnisse ihrer Beamten, dass die Todesfallquote auch ohne Corona von 1,1 % in 2016 auf 1,36 % in 2026 steigen wird, von 910.900 auf 1.161.000 Fälle pro Jahr. Sie will in die Fußstapfen eines anderen Dummkopfes treten und einen totalen Krieg gegen die demografische Entwicklung führen, der wieder mit einer totalen Niederlage und totaler Zerstörung (unserer Wirtschaft und unserer Währung) enden wird. Wieder werden wir mit einer Durchhaltepropaganda überflutet. Und wieder schreien die Menschen jetzt laut „Ja!“, und wollen bald nichts mehr davon gewusst haben.  


Ich danke Herr Prof. Walach, dass er einen Link auf meine Website gelegt hat. Sollten Sie meine Seite darüber aufgerufen haben, so möchte ich den Hinweis von Herrn Prof. Walach wie folgt präzisieren:

 

Auf dieser Seite finden Sie meine Aufbereitung aus verfügbaren Statistiken. Auf der Seite  https://www.prof-mueller.net/Corona/thema/ äußere ich meine Meinung, die sich auch auf diese Daten stützt. Die von ihm erwähnten weiteren Informationen zum Gesundheitssystem finden Sie auf https://www.prof-mueller.net/thema/krankheitskosten/. Das allseits präsenten Thema konnte ich auch auf https://www.prof-mueller.net/politik-1/ nicht vermeiden.

 .

Siehe auch:  

   https://www.economist.com/graphic-detail/2020/05/02/would-most-covid-19-victims-have-died-soon-without-the-virus

 

Lockdown ergebnislos


Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, hat der Lockdown-Politik von Bund und Ländern ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. „Der Lockdown, der jetzt seit Anfang November anhält, hat quasi nichts gebracht“, sagte Gassen am Mittwoch der „Bild“. „Die Todeszahlen sind unverändert erschreckend hoch. Der Schutz der Risikogruppen ist immer noch beschämend schlecht.“

https://theworldnews.net/de-news/kassenarzte-nennen-lockdown-politik-ergebnislos

13.01.21

Das RKI und Adam Riese


Auf den Deckblättern des täglichen Lagerberichts vom 8. und 9. Nov. wurde eine revolutionäre mathematische Erkenntnis verkündet: 429.600 - 419.300 = 10.200! Nach dem Willen der Kanzlerin müssen wir dem Robert-Koch-Institut blind glauben und die 500 Jahre alten Erkenntnisse von Adam Riese zum System der arabischen Zahlen können nicht stimmen.
 
Endlich hat das RKI auf die Kritik reagiert und seine Panik-Berichte etwas entschärft. Seit dem 11.11.20 (erst am Morgen des 12.11. veröffentlicht) werden die Veränderungen zum Vortag in der ersten Zeile dargestellt und die kumulierten Werte in Klammern angefügt. Seine Rechenkünste haben sich aber noch nicht verbessert, was folgendes Beispiel aus dem Bericht vom 11.11. zeigt:

weitere Beispiele:

 
Wann lernt das RKI endlich die vier Grundrechenarten?
564.500 - 530.200 = 34.300, nicht 16.400
502.300 - 493.200 =   9.100, nicht   9.200             515.200 - 502.300 = 12.900, nicht 12.800
441.200 - 429.600 = 11.600, nicht 11.700             429.600 - 419.300 = 10.300, nicht 10.200
Wo haben die Leute ihren Schulabschluss erworben?
Wer soll den Statistiken aus dieser Quelle glauben?
 

 

Für Juristen gilt der Satz: „Judex non calculat.“ (Juristen rechnen nicht) Gilt das jetzt auch für Tierärzte wie den Chef des RKI, Prof. Wieler? Oder sitzen dort auch nur noch Verwaltungsjuristen, die nach ihrem Berufsverständnis nicht rechnen? Wie glaubwürdig sind die Daten des RKI, wenn man dort noch nicht einmal die vier Grundrechenarten beherrscht, auch nicht mit Computer-Unterstützung?
 
Nur am Rande angemerkt: Welch seltener Zufall, dass an zwei aufeinanderfolgenden Tagen gleich viel Menschen mit einem positiven Covid-19-Test sterben. Ist diese Zahl vielleicht auch nur gewürfelt worden? Man versetze sich in die Lage eines karrierebewussten Beamten des RKI, der sich üblicher Weise in den Gedärmen der Behördenleitung fortbewegt und der in vorauseilendem Gehorsam nicht zu wenig Todesfälle melden möchte. Er kommt montags zum Frühdienst, und findet nur wenige von den Gesundheitsämtern gemeldete Todesfälle vor. Er hält die Zahlen vom Sonntag sowieso für zu niedrig und schätzt: Es werden wohl so viel wie am Samstag gewesen sein. Wenn es Beamten sowieso an Phantasie fehlt, entwickeln sie beim "Zahlen frisieren" auch keine!
 
Es gibt auch anderswo unlogische Zahlen. Am 09.11. wurden 429.600 „Genesene“ gemeldet. Bei 671.868 bestätigen Fällen und 11.352 Todesfällen muss es also 230.916 aktuelle Fälle gegeben haben. Monatelang wurden die Genesenen als Differenz der sog. Neuinfektionen von vor 14 Tagen abzgl. der Todesfälle von vor 14 Tagen ermittelt und auf ganze Hundert gerundet (Prinzip: und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute). Nach dieser Formel hätte es aber jetzt 439.200 Genesene geben müssen, 9.600 mehr als gemeldet! Mehr Genesene sind die logische Konsequenz aus deutlich höheren Infektionszahlen und nur geringfügig höheren Todeszahlen. Das will man aber nicht zugeben, weil es nicht ins politische Bild passt!

Nachtrag:
Die Dyskalkulie beim RKI ist chronisch. Am frühen Morgen des 10.11. habe ich auf den Rechenfehler bei den Genesenen (08.+09.11.) hingewiesen. Der Lagebericht des RKI vom 10.11. wurde erst am Morgen des 11.11. veröffentlicht; trotz der zusätzlichen Zeit wurde der Rechenfehler wiederholt. Wenn schon ständig so einfache Fehler gemacht werden, dann können die Statistiken nicht stimmen.  

 

Meinungsverschiedenheiten zwischen dem RKI und Adam Riese bestehen auch bei den Zahlen zu den bisherigen Impfungen. Hier gibt das RKI die Impfungen pro Tag und die kumulierten Impfungen an. Auch diese Rechnung geht nach Adam Riese nicht auf:

 

  kumuliert neu Differenz    
08.01.2021 476.959 50.938 8.961   Aber die Kanzlerin will,
07.01.2021 417.060 46.332 3.397   dass wir dem RKI glauben
06.01.2021 367.331 45.233 5.136   und nicht einem
05.01.2021 316.962 44.563 6.413   Verschwörungstheoretiker
04.01.2021 265.986 22.892 4.285   wie Adam Riese, der die
03.01.2021 238.809 40.665 9.591   Lüge verbreitete, dass
02.01.2021 188.553 21.087 0   476.959 - 417.060 =
01.01.2021 167.466 35.840 0   59.899 und nicht 50.938
31.12.2020 131.626 51.465 2.052   ergäbe.
30.12.2020 78.109 37.273 -1.126    
29.12.2020 41.962 19.084 1.312   (am 01.01. gab es keinen
28.12.2020 21.566 21.419 147    Lagebericht des RKI)

Ein Wunder ist geschehen!

7 Corona-Opfer sind von den Toten auferstanden!


Das Ereignis müsste ausreichen, um Jens Spahn, Angela Merkel und Markus Söder gleichzeitig heilig zu sprechen. Mit Lockdown, Kontaktbeschränkungen und Maskenpflicht hat die Regierung die Pandemie in den Griff bekommen! Die Zahlen sind so stark gesunken, dass sie sogar negativ werden. Nur Ungläubige (die gehören sowieso auf den Scheiterhaufen) können behaupten, dass man den Statistiken des Robert-Koch-Instituts nicht trauen könne. Glaube versetzt Berge! Und der feste Glaube der deutschen Bevölkerung an die Masken führt dazu, dass Tote wiederauferstehen können. Wer hätte vor 10 Jahren geglaubt, dass Zinsen auch negativ sein können. Heute gibt es sie! Deshalb gibt es wohl auch keinen Grund, an der Richtigkeit der Zahlen des Robert-Koch-Instituts zu zweifeln. Wie sagte die Kanzlerin: Glauben Sie nur offiziellen Quellen.

Und es gab noch 3 Wiederauferstehungen am 03.09.20:


Der 10-19jährige Junge wurde am 09.05. als verstorben gemeldet, die 60-69jährige Frau am 03.09. und der 90-99jährige Mann am 02.09. Hat das Robert-Koch-Institut die tägliche Aufschlüsselung der Todesfälle nach Alter am 14.09. aufgegeben, weil ich auf die Widersprüche hingewiesen habe?

 

Selbst im Schreckensmonat Dezember gibt es noch eine wundersame Wiederauferstehung, und - was einen dreifachen Vater besonders freut - bei einem Schüler oder Kindergartenkind.

 

Und auch nach Weihnachten kann man die frohe Nachricht bejubeln, dass 5 junge Menschen, die ihr ganzes Leben noch vor sich haben, nach ihrem schrecklichen Corona-Tod vom Robert-Koch-Institut zu neuem Leben erweckt wurden. Die großartigen Mitarbeiter dieser Einrichtung haben unser aller Dank verdient!

 

Zahlen des RKI

 

Die Zahl der positiv getesteten Personen, die vom Robert-Koch-Institut als Neuinfektionen gemeldet werden, steigt stark. Die Zahl der wirklich Erkrankten (mit Symptomen) wird aber nicht veröffentlicht, obwohl sie den Gesundheitsämtern vorliegt. Die ernsten Fälle entwickeln sich dagegen nicht sehr auffällig. In einem Interview mit den Tagesthemen vom 09.10.20 verweis der Epidemiologe Gérard Krause vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig „… darauf, dass Gesundheitsämter und Robert Koch-Institut weit mehr Daten zur Verfügung stehen, die zur Bewertung der Corona-Lage berücksichtigt werden sollten.“ (https://www.tagesschau.de/inland/interview-krause-103.html) Das würde dann aber keine Angst mehr verbreiten.

 

Nach den rückläufigen Zahlen im Mai hat die Regierung das als Erfolg ihrer Politik verkauft. Für die jetzt steigenden Zahlen ist die Regierung natürlich nicht verantwortlich. Hierfür werden die Maskenverweigerer zum Sündenbock gestempelt. Ich möchte den Blick aber auf einen ganz banalen Sachverhalt lenken, der aus den Grafiken der Johns-Hopkins-Universität (Verschwörungstheoretiker?) zu den täglichen Neuinfektionen erkennbar wird:

 
Erinnert sich noch jemand an den Geografieunterricht aus seiner Schulzeit? Südafrika und Chile liegen auf der Südhalbkugel (südlich des südlichen Wendekreises), und dort geht jetzt der Winter zu Ende. Nördlich des nördlichen Wendekreises auf der Nordhalbkugel, z.B. in Spanien und Großbritannien, ist Herbst. Liegen die gegenläufigen Zahlen vielleicht an den Jahreszeiten, und nicht an der Politik?
 
Von 70 Ländern nördlich des nördlichen Wendekreises haben 26 einen mit Spanien und Großbritannien vergleichbaren Verlauf. In andere Regionen kommt er nur in 3 Ländern vor. Südlich des südlichen Wendekreises gibt es nur 11 Länder, von denen 5 den Verlauf wie Chile und Südafrika haben. Den gibt es aber weltweit in 51 Ländern aus allen Regionen, auch in 7 Ländern nördlich des nördlichen Wendekreises. Beide Verläufe sind in ihrer Art die häufigsten, auch wenn sie nur auf zusammen 43 % der Länder zutreffen. Die Jahreszeiten werden deshalb nur einer von mehreren Faktoren sein, die den Infektionsverlauf beeinflussen. Im Mai fiel der jahreszeitliche Abschwung mit dem Ende des Lockdowns zusammen. Jetzt kommt der Lockdown zum Anfang des jahreszeitlichen Aufschwungs. Seine Erfolgsaussichten muss man deshalb wohl eher pessimistisch einschätzen.
 

 

täglicher Lagebericht


Der tägliche Lagebericht des Robert-Koch-Instituts verbreitet mit seinen kumulierten Zahlen teilweise Angst und Schrecken. Besonders manche alten Menschen, die aus Angst ihre Wohnung nicht mehr verlassen, glauben, dass in Deutschland jeden Tag über 9.000 Menschen sterben würden. Mit der folgenden Ergänzung soll ein weniger irreführendes Bild gezeichnet werden.

Die letzten Lageberichtsergänzungen stehen hier zum Download zur Verfügung:

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95,9 % werden wieder gesund!

 
Die durchgeführten Tests werden vom Robert-Koch-Institut nur wochenweise veröffentlicht. Die Zahlen der Infizierten wurden mit den zu diesen Stichtagen veröffentlichten Werten danebengestellt:

 

 

Test bis .. Anzahl kum. jemals infiziert   < 70 ab 70
10.01.21 36.353.196 1.921.024 5,3% 1.624.518 287.520
03.01.21 35.118.592 1.775.513 5,1% 1.508.720 266.792
27.12.20 34.801.593 1.640.858 4,7% 1.403.085 237.773
20.12.20 33.708.381 1.494.009 4,4% 1.285.376 208.632
13.12.20 31.974.158 1.320.716 4,1% 1.143.900 176.815
06.12.20 30.494.036 1.171.323 3,8% 1.020.764 150.558
29.11.20 29.141.172 1.042.700 3,6% 913.569 129.130
22.11.20 27.859.242 918.269 3,3% 808.101 110.167
15.11.20 26.456.866 790.503 3,0% 697.534 92.968
08.11.20 25.010.416 658.505 2,6% 581.349 77.154
01.11.20 23.393.311 532.930 2,3% 469.371 63.558
25.10.20 21.882.967 429.181 2,0% 376.315 52.865
18.10.20 20.380.376 361.974 1,8% 315.547 46.426
11.10.20 19.276.507 322.864 1,7% 279.826 43.037
04.10.20 18.129.900 299.237 1,7% 258.017 41.218
27.09.20 16.999.253 284.140 1,7% 244.077 40.063
20.09.20 15.642.654 271.415 1,7% 232.234 39.179
13.09.20 14.557.136 259.428 1,8% 220.776 38.449
06.09.20 13.436.301 249.985 1,9% 211.297 37.912
30.08.20 12.383.035 241.771 2,0% 203.392 37.647
23.08.20 11.208.091 232.864 2,1% 194.828 37.379
16.08.20 10.197.366 223.453 2,2% 185.782 37.099
09.08.20 9.265.361 215.891 2,3% 178.596 36.792
02.08.20 8.586.648 209.893 2,4% 172.935 36.482
26.07.20 8.006.135 205.269 2,6% 168.629 36.175
19.07.20 7.418.812 201.574 2,7% 165.153 35.966
12.07.20 6.884.614 198.804 2,9% 162.577 35.799
05.07.20 6.376.054 196.335 3,1% 160.291 35.630
28.06.20 5.873.563 193.499 3,3% 157.653 35.430
21.06.20 5.412.655 189.822 3,5% 154.500 35.223
14.06.20 5.029.696 186.269 3,7% 151.209 34.957
07.06.20 4.694.147 183.797 3,9% 149.000 34.686
31.05.20 4.348.880 181.482 4,2% 146.946 34.419
24.05.20 3.952.971 178.281 4,5% 144.197 33.963
17.05.20 3.595.059 174.355 4,8% 140.882 33.344
10.05.20 3.147.771 169.218 5,4% 136.733 32.341
03.05.20 2.755.770 162.496 5,9% 131.301 31.003
26.04.20 2.427.493 154.175 6,4% 124.986 28.992


Aus der Differenz kann die Wert für die jeweilige Woche errechnet werden:

 

Test bis .. Anzahl  Neuinfizierte   < 70 ab 70
10.01.21 1.234.604 145.511 11,8% 115.798 20.728
03.01.21 316.999 134.655 42,5% 105.635 29.019
27.12.20 1.093.212 146.849 13,4% 117.709 29.141
20.12.20 1.734.223 173.293 10,0% 141.476 31.817
13.12.20 1.480.122 149.393 10,1% 123.136 26.257
06.12.20 1.352.864 128.623 9,5% 107.195 21.428
29.11.20 1.281.930 124.431 9,7% 105.468 18.963
22.11.20 1.402.376 127.766 9,1% 110.567 17.199
15.11.20 1.446.450 131.998 9,1% 116.185 15.814
08.11.20 1.617.105 125.575 7,8% 111.978 13.596
01.11.20 1.510.344 103.749 6,9% 93.056 10.693
25.10.20 1.502.591 67.207 4,5% 60.768 6.439
18.10.20 1.103.869 39.110 3,5% 35.721 3.389
11.10.20 1.146.607 23.627 2,1% 21.809 1.819
04.10.20 1.130.647 15.097 1,3% 13.940 1.155
27.09.20 1.356.599 12.725 0,9% 11.843 884
20.09.20 1.085.518 11.987 1,1% 11.458 730
13.09.20 1.120.835 9.443 0,8% 9.479 537
06.09.20 1.053.266 8.214 0,8% 7.905 265
30.08.20 1.174.944 8.907 0,8% 8.564 268
23.08.20 1.010.725 9.411 0,9% 9.046 280
16.08.20 932.005 7.562 0,8% 7.186 307
09.08.20 678.713 5.998 0,9% 5.661 310
02.08.20 580.513 4.624 0,8% 4.306 307
26.07.20 587.323 3.695 0,6% 3.476 209
19.07.20 534.198 2.770 0,5% 2.576 167
12.07.20 508.560 2.469 0,5% 2.286 169
05.07.20 502.491 2.836 0,6% 2.638 200
28.06.20 460.908 3.677 0,8% 3.153 207
21.06.20 382.959 3.553 0,9% 3.291 266
14.06.20 335.549 2.472 0,7% 2.209 271
07.06.20 345.267 2.315 0,7% 2.054 267
31.05.20 395.909 3.201 0,8% 2.749 456
24.05.20 357.912 3.926 1,1% 3.315 619
17.05.20 447.288 5.137 1,1% 4.149 1.003
10.05.20 392.001 6.722 1,7% 5.432 1.338
03.05.20 328.277 8.321 2,5% 6.315 2.011


Die Genesenen schätzt das RKI nach dem Muster "... und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute!" Die vor 2 Wochen infizierten abzüglich der Versorbenen sind genesen, wobei auf ganze Hundert gerundet und manchmal politisch justiert wird.

 

 

bis … genesen verstorben  < 10  10 – 19  20-49  50-69  70-89  > 89
10.01.21 1.525.300 40.343 13 4 358 4.168 26.899 9.182
03.01.21 1.381.900 34.272 10 3 325 3.613 22.758 7.592
27.12.20 1.236.700 29.778 12 5 307 3.175 19.890 6.602
20.12.20 1.097.400 26.049 8 4 283 2.836 17.307 5.577
13.12.20 967.900 21.787 7 3 233 2.442 14.309 4.640
06.12.20 846.400 18.772 6 4 220 2.197 12.380 3.902
29.11.20 722.300 16.123 3 3 205 1.930 10.689 3.292
22.11.20 603.800 14.022 3 3 178 1.707 9.358 2.815
15.11.20 502.300 12.485 1 1 163 1.584 8.429 2.466
08.11.20 419.300 11.289 1 1 144 1.461 7.512 2.185
01.11.20 355.900 10.481 1 1 129 1.381 6.963 2.005
25.10.20 317.100 10.032 1 1 125 1.333 6.691 1.876
18.10.20 291.800 9.777 1 1 121 1.312 6.525 1.829
11.10.20 274.800 9.615 1 1 121 1.290 6.395 1.797
04.10.20 261.900 9.529 1 1 119 1.276 6.336 1.782
27.09.20 250.800 9.457 1 1 118 1.266 6.287 1.763
20.09.20 240.700 9.386 1 1 117 1.257 6.252 1.754
13.09.20 232.100 9.349 1 1 117 1.251 6.228 1.747
06.09.20 223.700 9.325 1 1 115 1.248 6.211 1.745
30.08.20 214.900 9.295 1 2 115 1.235 6.194 1.744
23.08.20 207.100 9.269 1 2 114 1.226 6.182 1.740
16.08.20 201.300 9.231 1 2 112 1.223 6.160 1.729
09.08.20 196.800 9.196 1 2 112 1.219 6.132 1.726
02.08.20 192.900 9.141 1 2 111 1.212 6.096 1.715
26.07.20 190.000 9.118 1 2 110 1.206 6.083 1.711
19.07.20 187.400 9.084 1 2 108 1.198 6.066 1.704
12.07.20 184.600 9.063 1 2 108 1.194 6.050 1.703
05.07.20 181.700 9.012 1 2 106 1.181 6.026 1.691
28.06.20 177.700 8.957 1 2 105 1.170 5.993 1.681
21.06.20 174.900 8.882 1 2 101 1.156 5.948 1.669
14.06.20 172.200 8.786 1 2 101 1.137 5.896 1.645
07.06.20 169.100 8.668 1 2 98 1.113 5.820 1.629
31.05.20 165.200 8.500 1 2 96 1.091 5.708 1.597
24.05.20 160.300 8.247 1 2 90 1.040 5.532 1.546
17.05.20 153.400 7.914 1 2 84 996 5.333 1.493
10.05.20 144.400 7.395 1 2 77 922 5.006 1.382
03.05.20 130.600 6.649 1 1 68 816 4.523 1.230
26.04.20 112.000 5.640 1 1 58 686 3.871 1.025

 

Nach den vorherigen Muster kann man die Genesenen und Verstorbenen auch pro Woche betrechnen:

 

 

neu                
bis … genesen verstorben  < 10  10 – 19  20-49  50-69  70-89  > 89
10.01.21 143.400 6.071 3 1 33 555 4.141 1.590
03.01.21 145.200 4.494 -2 -2 18 438 2.868 990
27.12.20 139.300 3.729 4 1 24 339 2.583 1.025
20.12.20 129.500 4.262 1 1 50 394 2.998 937
13.12.20 121.500 3.015 1 -1 13 245 1.929 738
06.12.20 124.100 2.649 3 1 15 267 1.691 610
29.11.20 118.500 2.101 0 0 27 223 1.331 477
22.11.20 101.500 1.537 2 2 15 123 929 349
15.11.20 83.000 1.196 0 0 19 123 917 281
08.11.20 63.400 808 0 0 15 80 549 180
01.11.20 38.800 449 0 0 4 48 272 129
25.10.20 25.300 255 0 0 4 21 166 47
18.10.20 17.000 162 0 0 0 22 130 32
11.10.20 12.900 86 0 0 2 14 59 15
04.10.20 11.100 72 0 0 1 10 49 19
27.09.20 10.100 71 0 0 1 9 35 9
20.09.20 8.600 37 0 0 0 6 24 7
13.09.20 8.400 24 0 0 2 3 17 2
06.09.20 8.800 30 0 -1 0 13 17 1
30.08.20 7.800 26 0 0 1 9 12 4
23.08.20 5.800 38 0 0 2 3 22 11
16.08.20 4.500 35 0 0 0 4 28 3
09.08.20 3.900 55 0 0 1 7 36 11
02.08.20 2.900 23 0 0 1 6 13 4
26.07.20 2.600 34 0 0 2 8 17 7
19.07.20 2.800 21 0 0 0 4 16 1
12.07.20 2.900 51 0 0 2 13 24 12
05.07.20 4.000 55 0 0 1 11 33 10
28.06.20 2.800 75 0 0 4 14 45 12
21.06.20 2.700 96 0 0 0 19 52 24
14.06.20 3.100 118 0 0 3 24 76 16
07.06.20 3.900 168 0 0 2 22 112 32
31.05.20 4.900 253 0 0 6 51 176 51
24.05.20 6.900 333 0 0 6 44 199 53
17.05.20 9.000 519 0 0 7 74 327 111
10.05.20 13.800 746 0 1 9 106 483 152
03.05.20 18.600 1.009 0 0 10 130 652 205


Die zu den folgenen Zeitpunkten Infizierten, die zwei Wochen später noch nicht verstorben sind (und dann auch nicht mehr versterben werden) sind damit:

 

 

  gesamt  < 10  10 – 19  20-49  50-69  70-89  > 89
27.12.20 140.778 5.587 10.142 60.966 40.422 19.564 3.846
20.12.20 168.799 7.426 13.981 73.397 46.220 23.039 4.920
13.12.20 145.664 6.704 14.056 63.428 38.580 18.588 4.061
06.12.20 124.361 6.076 12.941 55.322 32.410 14.343 3.150
29.11.20 121.416 6.202 12.819 54.789 31.400 13.572 2.724
22.11.20 125.117 6.249 13.537 58.360 32.135 12.554 2.344
15.11.20 129.897 6.225 14.373 62.125 33.212 12.180 1.826
08.11.20 124.038 5.775 13.099 60.905 32.057 10.956 1.362
01.11.20 102.553 4.722 10.536 51.427 26.229 8.432 1.063
25.10.20 66.399 2.984 6.913 34.369 16.407 5.111 599
18.10.20 38.661 1.734 4.347 20.353 9.235 2.732 256
11.10.20 23.372 1.051 2.941 12.356 5.436 1.492 114
04.10.20 14.935 729 1.944 8.029 3.216 919 74
27.09.20 12.639 675 1.602 6.950 2.600 737 73
20.09.20 11.915 679 1.592 6.856 2.320 628 34
13.09.20 9.372 582 1.346 5.773 1.768 451 42
06.09.20 8.177 521 1.176 5.012 1.190 222 12
30.08.20 8.883 600 1.238 5.388 1.333 226 23
23.08.20 9.381 598 1.520 5.649 1.267 241 21
16.08.20 7.536 699 1.195 4.232 1.050 267 24
09.08.20 5.960 466 903 3.123 1.164 253 24
02.08.20 4.589 341 545 2.713 703 246 30
26.07.20 3.640 286 427 2.042 713 150 12
19.07.20 2.747 251 303 1.505 510 132 18
12.07.20 2.435 287 261 1.300 428 130 15
05.07.20 2.815 233 234 1.648 519 158 25
28.06.20 3.626 384 353 1.747 654 167 4
21.06.20 3.498 232 384 1.976 687 198 25
14.06.20 2.397 233 247 1.261 450 178 36
07.06.20 2.219 200 231 1.153 451 176 15
31.05.20 3.083 160 255 1.546 761 304 60
24.05.20 3.758 242 304 1.903 842 387 88
17.05.20 4.884 204 299 2.392 1.197 669 107
10.05.20 6.389 258 401 3.037 1.686 911 175
03.05.20 7.802 244 419 3.569 2.002 1.350 223


Damit lassen sich für die jeweiligen Wochen folgende Quoten von Genesenen berechnen:

 

 

  genesen  < 10  10 – 19  20-49  50-69  70-89  > 89
27.12.20 95,9% 99,9% 100,0% 99,9% 98,6% 82,5% 70,8%
20.12.20 97,4% 100,0% 100,0% 100,0% 99,1% 88,9% 83,2%
13.12.20 97,5% 99,9% 100,0% 100,0% 99,1% 87,8% 79,8%
06.12.20 96,7% 100,0% 100,0% 99,9% 98,8% 82,7% 77,1%
29.11.20 97,6% 100,0% 100,0% 100,0% 99,2% 87,6% 78,7%
22.11.20 97,9% 100,0% 100,0% 100,0% 99,2% 88,1% 79,4%
15.11.20 98,4% 100,0% 100,0% 100,0% 99,3% 90,1% 79,3%
08.11.20 98,8% 100,0% 100,0% 100,0% 99,6% 92,2% 79,6%
01.11.20 98,8% 100,0% 100,0% 100,0% 99,5% 90,2% 79,1%
25.10.20 98,8% 100,0% 100,0% 100,0% 99,5% 90,3% 76,9%
18.10.20 98,9% 100,0% 100,0% 100,0% 99,5% 90,9% 66,5%
11.10.20 98,9% 100,0% 100,0% 100,0% 99,6% 90,0% 70,8%
04.10.20 98,9% 100,0% 100,0% 100,0% 99,3% 87,6% 69,8%
27.09.20 99,3% 100,0% 100,0% 100,0% 99,5% 92,6% 83,0%
20.09.20 99,4% 100,0% 100,0% 100,0% 99,6% 92,8% 64,2%
13.09.20 99,2% 100,0% 100,0% 100,0% 99,5% 92,8% 82,4%
06.09.20 99,5% 100,0% 100,0% 100,0% 99,5% 90,2% 63,2%
30.08.20 99,7% 100,0% 100,0% 100,0% 99,8% 93,0% 92,0%
23.08.20 99,7% 100,0% 100,1% 100,0% 99,0% 93,4% 95,5%
16.08.20 99,7% 100,0% 100,0% 100,0% 99,2% 95,7% 85,7%
09.08.20 99,4% 100,0% 100,0% 99,9% 99,7% 92,0% 68,6%
02.08.20 99,2% 100,0% 100,0% 100,0% 99,4% 89,8% 90,9%
26.07.20 98,5% 100,0% 100,0% 100,0% 99,0% 80,6% 52,2%
19.07.20 99,2% 100,0% 100,0% 99,9% 98,8% 91,0% 81,8%
12.07.20 98,6% 100,0% 100,0% 99,8% 98,2% 88,4% 68,2%
05.07.20 99,3% 100,0% 100,0% 100,0% 99,2% 90,8% 96,2%
28.06.20 98,6% 100,0% 100,0% 99,9% 98,1% 87,4% 25,0%
21.06.20 98,5% 100,0% 100,0% 99,9% 98,4% 85,7% 71,4%
14.06.20 97,0% 100,0% 100,0% 99,7% 97,0% 79,8% 75,0%
07.06.20 95,9% 100,0% 100,0% 100,0% 96,0% 77,2% 38,5%
31.05.20 96,3% 100,0% 100,0% 99,8% 96,9% 80,0% 78,9%
24.05.20 95,7% 100,0% 100,0% 99,9% 97,5% 77,6% 73,3%
17.05.20 95,1% 100,0% 100,0% 99,7% 95,9% 79,2% 67,7%
10.05.20 95,0% 100,0% 100,0% 99,8% 97,5% 82,1% 76,8%
03.05.20 93,8% 100,0% 100,0% 99,8% 96,4% 80,5% 66,8%


Die durchschnittliche Genesungsquote der in der Woche vom 21.12. bis 27.12.20 gemeldeten Fälle, die bis zum 10.01.21 verstorben oder genesen sein müssten, beträgt also aktuell 95,9 % (= Überschrift) bei den unter 70jährigen gerundet 99,5 %. Warum verbreiten die Medien nicht diese gute Nachricht!

 

 

Risikogruppen?

 

Das Statistische Bundesamt hat am 05.06.20 außer der Reihe die Datei „Sterbefälle nach Altersgruppen und Tagen 2020 in Deutschland – aus Rohdaten“ veröffentlicht. Die Auswertung endet am 10.05.20; die Daten sind also sehr aktuell!

In den 3 Monaten vom  11.02. bis 10.05.20 sind (ohne den 29.02.20) in Deutschland 241.973 Menschen gestorben, davon lt. RKI 7.417 mit einer Corona-Infektion. Im Drei-Jahres-Durchschnitt von 2017-19 waren es 248.980 Menschen; mit Corona sind also in 2020 7.007 Menschen weniger gestorben als im Drei-Jahres-Durchschnitt ohne Corona

 

Ich habe die Daten aber auch weiter ausgewertet und die Altersstruktur der Sterbefälle vom 07.03. bis 06.06. im 3-Jahres-Durchschnitt 2017-19 mit der Altersstruktur der Corona-Toten von 2020 verglichen:

 

 

    Ø 3 J.   Corona       Ø 3 J.   Corona   Diff.
 < 30   1.987   12   0,6%   0,8%   0,1%   -83%
30-49   5.793   89   1,5%   2,4%   1,0%   -58%
50-59   14.697   297   2,0%   6,2%   3,4%   -44%
60-69   28.433   813   2,9%   12,0%   9,4%   -21%
70-79   53.404   1.941   3,6%   22,5%   22,5%   0%
80-89   87.198   3.864   4,4%   36,7%   44,7%   22%
90+   46.027   1.625   3,5%   19,4%   18,8%   -3%
    237.539   8.641   3,6%            

 

Nur in der Altersgruppe 80-89 hat Covid-19 ein deutlich erhöhtes Todesrisiko, gegenüber einem demografisch bedingtem hohen Risiko. Bei den Altergruppen unter 80 liegt das Risiko, an einer Covid-19-Infektion zu sterben um bis zu 83 % niedriger als das allgemeine Todesrisiko. Das Leben ist lebensgefährlich, mit und ohne Corona!

 

 

Schwedens Sonderweg

 

Schweden hat den Shutdown nicht mitgemacht und anders als seine skandinavischen Nachbarn das öffentliche Leben weitgehend aufrechterhalten. Von den anderen Ländern wurde dies heftig kritisiert und ein dramatischer Anstieg der Infektionen vorhergesagt. Das soll hier anhand der Zahlen der Johns-Hopkins-Universität der letzten 3 Wochen bewertet werden, indem die schwedischen Zahlen denen seiner Nachbarn sowie der 6 Länder mit den höchsten absoluten Infektionszahlen gegenübergestellt werden. Bei 2 Wochen Inkubationszeit sollten auf dieser Basis Aussagen möglich sein.

 

 

Confirmed 25/04/20   18/04/20   11/04/20   04/04/20    + / -
Sweden 17.567 21 13.216 21 9.685 20 6.131 19 186,53%
Denmark 8.408 36 7.268 29 6.014 27 3.946 25 113,08%
Norway 7.444 39 6.937 32 6.314 25 5.370 20 38,62%
Finland 4.395 49 3.489 47 2.769 43 1.615 41 172,14%
USA 890.524 1 702.164 1 501.609 1 278.458 1 219,81%
Spain 219.764 2 190.839 2 158.273 2 119.199 3 84,37%
Italy 192.994 3 172.434 3 147.577 3 119.827 2 61,06%
France 159.495 4 149.130 4 125.931 4 83.029 5 92,10%
Germany 154.545 5 141.397 5 122.171 5 91.159 4 69,53%
United Kingdom 144.635 6 109.769 6 74.605 7 38.690 8 273,83%

 

   

Confirmed                  
per million 25/04/20   18/04/20   11/04/20   04/04/20     + / -
Sweden 1.721,8 24 1.295,4 24 949,3 27 600,9 26 186,53%
Denmark 1.432,5 27 1.238,3 26 1.024,6 25 672,3 24 113,08%
Norway 1.361,5 28 1.268,8 25 1.154,8 22 982,2 17 38,62%
Finland 788,8 42 626,2 39 497,0 36 289,9 37 172,14%
USA 2.677,1 14 2.110,9 15 1.508,0 18 837,1 21 219,81%
Spain 4.393,9 8 3.815,6 8 3.164,5 8 2.383,2 8 84,37%
Italy 3.092,7 13 2.763,2 11 2.364,9 10 1.920,2 10 61,06%
France 2.350,8 16 2.198,0 14 1.856,1 14 1.223,7 15 92,10%
Germany 1.928,0 22 1.763,9 20 1.524,1 17 1.137,2 16 69,53%
United Kingdom 2.199,4 18 1.669,2 21 1.134,5 23 588,3 27 273,83%

 

 

Die absoluten Infektionszahlen haben sich in Schweden seit dem 04.04. um 187 % erhöht, in Norwegen nur um 39 %, was der niedrigste Wert der ausgewählten Länder ist. Deutschland hatte mit Shutdown eine Erhöhung um 70 % und UK um 274 %. Bezogen auf die Bevölkerung liegt Schweden 11 % unter Deutschland, am 04.04. waren es noch 47 %. Auch gegenüber Spanien hat sich die Relation etwas verschlechtert, und zwar von 69 % niedrige auf 61 % niedriger. Wenn eine Herdenimmunität erzeugt werden soll, ist eine höhrere Infektionsrate auch das Ziel. Die Freizügigkeit in Schweden war aber nicht geeignet, verglichen mit Spanien wesentlich höhere Zahlen zu erreichen. Bei der Rangziffer der absoluten Zahlen sind andere Länder an Schweden vorbeigezogen. Bei den relativen Zahlen ist Schweden etwas vorgerückt.

  

 

Deaths 25/04/20   18/04/20   11/04/20   04/04/20     + / -
Sweden 2.152 14 1.400 13 870 14 358 14 501,12%
Denmark 403 29 336 26 247 24 139 21 189,93%
Norway 199 38 161 35 113 33 59 34 237,29%
Finland 177 41 82 49 48 51 20 54 785,00%
USA 51.017 1 37.054 1 18.777 2 7.159 3 612,63%
Spain 22.524 3 20.002 3 16.081 3 11.198 2 101,14%
Italy 25.969 2 22.745 2 18.849 1 14.681 1 76,89%
France 22.278 4 18.703 4 13.215 4 6.520 4 241,69%
Germany 5.723 7 4.352 9 2.736 9 1.275 9 348,86%
United Kingdom 19.567 5 14.607 5 8.974 5 3.611 5 441,87%

 

 

Deaths                  
per million 25/04/20   18/04/20   11/04/20   04/04/20     + / -
Sweden 210,9 11 137,2 12 85,3 13 35,1 14 501,12%
Denmark 68,7 19 57,2 19 42,1 18 23,7 17 189,93%
Norway 36,4 26 29,4 27 20,7 25 10,8 23 237,29%
Finland 31,8 29 14,7 42 8,6 43 3,6 44 785,00%
USA 153,4 14 111,4 14 56,4 14 21,5 19 612,63%
Spain 450,3 6 399,9 6 321,5 5 223,9 5 101,14%
Italy 416,2 7 364,5 7 302,1 6 235,3 4 76,89%
France 328,4 8 275,7 8 194,8 8 96,1 8 241,69%
Germany 71,4 18 54,3 20 34,1 20 15,9 21 348,86%
United Kingdom 297,5 9 222,1 9 136,5 10 54,9 11 441,87%

 

 

Bei den Todesfällen ist Schweden mit einer Steigerung um 501 % (Deutschland + 349 %) an dritter Stelle der ausgewählten Länder, hinter Finnland (+785 %) und den USA (+ 613 %). Die niedrigsten Steigerungen haben hier Italien (+ 77 %) und Spanien (+ 101 %). Bei der Betrachtung der Todesfälle in Relation zur Bevölkerung ist der Abstand zu den skandinavischen Nachbarn enorm. Schweden hat die siebenfache Häufigkeit wie Finnland, hat aber 53 % weniger als Spanien und 195 % mehr als Deutschland; vor 3 Wochen waren es 121 % mehr.

 

  

deaths per                  
confirmed x 1000 25/04/20   18/04/20   11/04/20   04/04/20     + / -
Sweden 122,5 12 105,9 18 89,8 27 58,4 34 109,79%
Denmark 47,9 55 46,2 60 41,1 64 35,2 58 36,07%
Norway 26,7 98 23,2 100 17,9 104 11,0 107 143,32%
Finland 40,3 66 23,5 99 17,3 105 12,4 101 225,20%
USA 57,3 43 52,8 46 37,4 71 25,7 72 122,83%
Spain 102,5 16 104,8 20 101,6 22 93,9 19 9,10%
Italy 134,6 9 131,9 9 127,7 12 122,5 13 9,83%
France 139,7 6 125,4 11 104,9 21 78,5 24 77,87%
Germany 37,0 71 30,8 85 22,4 95 14,0 97 164,76%
United Kingdom 135,3 8 133,1 8 120,3 13 93,3 20 44,95%

 

 

Bei der Entwicklung der Todesrate in Bezug auf die bestätigen Fälle liegt Schweden dagegen im Mittelfeld. Sie hat sich um 110 % erhöht, in Deutschland um 165 %, Finnland hatte den Spitzenwert von + 225 % und Italien mit + 9 % den niedrigsten. Aktuell ist die Todesrate 10 % niedriger als in Italien und mehr als doppelt so hoch wie in den USA.

  

Dass die schwedische Politik in den Statistiken sichtbar ist, kann nicht überraschen. Weil Schweden sehr viel dünner besiedelt ist als Deutschland, sind diese Erfahrungen nur bedingt übertragbar. Die Großstädte Stockholm, Göteborg und Malmö sind aber durchaus vergleichbar. Wenn man unterstellt, dass Schweden mit einem Shutdown die Todesrate von Norwegen gehabt hätte, dann hat Schweden die 6,8fachen Todesfälle in Kauf genommen. Auf die deutschen Verhältnisse wären das etwa 33.000 zusätzliche Tote! Für die Grippewelle 2017/18 bilanzierte das RKI 25.200 Tote. Die deutschen Intensivstationen, die die für Corona-Patienten freigemachten Plätze zu 84 % leerstehen lassen, wären bei 6,8fachen Fallzahlen ausgelastet.

 

Im Kern geht es um die Wahl zwischen guten Zahlen oder guten Ergebnissen. Deutschland hat gute Zahlen, Schweden gute Ergebnisse! Das gute Ergebnis ist die planmäßige Überwindung der Pandemie ohne Medikamente und Impfstoff mit vertretbaren Zahlen. Um mindestens noch eine ärztliche Notversorgung zu gewährleisten, muss man sicher etwas Gas wegnehmen. Eine Vollbremsung führt aber dazu, dass man auf dem Weg nicht mehr, oder höchstens im Schritttempo vorankommt. Die schwedische Regierung will schnell ans Ziel kommen, die deutsche Regierung will die Einschränkungen noch bis Ende nächsten Jahres beibehalten. Beide Wege haben ihren Preis!

 

 

Wo sind die Corona-Toten?

Vom 29.03. bis 24.04.20 veröffentlichte das Robert-Koch-Institut die Zahlen der Verstorben nach Altersgruppen. Aus der Differenz kann man die Sterbefälle eines Tages berechnen. Die kann man dann den Sterbefällen gegenüberstellen, die die Statistik für die Jahre 2016-18 für diese Kalendertage zeigt. Hier gibt es immer eine Schwankungsbreite. In den höheren Altersgruppen sind die Zahlen für 2017 etwas niedriger, weil sie bis Mitte Februar wegen einer starken Grippewelle mit über 25.000 Toten deutlich höher waren. Viele Grippe-Tote sind also nicht zusätzlich gestorben, sondern nur ein paar Monate früher. Die Prozentzahl gibt die Relation der Corona-Toten zum Mindestwert der Altersgruppe an.

 

Wenn man nun die Zahlen zwischen dem 30.03. und dem 26.04.20 hier einordnet, dann wird bisher nur sehr selten die übliche Schwankungsbreite überschritten. Seit dem 25.04. veröffentlicht das Robert-Koch-Institut keine Aufschlüsselung der Todesfälle nach Altersgruppen mehr. Die Werte für den 25. und 26.04. sind extrapoliert.

 

In ca. 2 Jahren wird die Corona-Krise also in der Sterbe-Statistik sehen können, aber wohl nur als einen kleinen Berg im Frühling, dem dann wohl bald darauf im Sommer oder Herbst ein kleines Tal mit niedrigeren Sterbezahlen als sonst folgen wird. Weil der Platz für tägliche Zahlen nicht ausreicht, wurden die Daten wochenweise addiert.

 

  von 30.3 6.4 13.4 21.4
  bis 5.4 12.4 19.4 26.4
 < 60 min. 1.718 1.681 1.694 1.681
  max. 1.882 1.816 1.764 1.781
  Diff. 164 135 70 100
  Corona 47 46 43 45
    3% 3% 3% 3%
 60-69 min. 2.075 2.067 1.895 2.017
  max. 2.323 2.416 2.148 2.186
  Diff. 248 349 253 169
  Corona 89 93 93 108
    4% 4% 5% 5%
 70-79 min. 4.120 4.039 3.877 3.880
  max. 4.538 4.375 4.311 4.106
  Diff. 418 336 434 226
  Corona 238 244 265 273
    6% 6% 7% 7%
 80-89 min. 6.332 6.080 5.960 6.014
  max. 7.421 7.276 6.602 6.402
  Diff. 1.089 1.196 642 388
  Corona 398 453 458 497
    6% 7% 8% 8%
 > 89 min. 3.286 3.081 3.086 3.016
  max. 4.188 3.872 3.484 3.386
  Diff. 902 791 398 370
  Corona 135 143 164 198
    4% 5% 5% 7%
           
alle min. 17.531 16.948 16.571 16.472
  max. 20.246 19.678 18.171 18.131
  Diff. 2.715 2.730 1.600 1.659
  Corona 907 979 1023 1121
    5% 6% 6% 7%

Winter-Smog

 

Robert-Koch-Institut: Bericht zur Epidemiologie der Influenza in Deutschland, Saison 2018/19, S. 47:

Influenza-bedingte Todesfälle:
                      2017/18:    25.100            2016/17:    22.900        2015/16:              0     

                      2014/15:    21.300            2013/14:              0        2012/13:    20.700

(Die Fälle wurden nicht von den Gesundheitsämtern gemeldet, sondern statistisch abgeleitet. Eine Fallzahl von 0 bedeutet, dass die Zahlen statistisch nicht auffällig waren.)

COVID-19:       2.673       (Robert-Koch-Institut, täglicher Lagebericht vom 12.04.2020)

 Nach der bei Influenza verwendeten Methode wäre wohl noch 0 angegeben worden.

 

Wenn man sich fragt, wie sich das Sterberisiko in den vom RKI für Corona berichteten Altersgruppen über das Jahr verteilt, dann stellt man im Durchschnitt der Jahre 2016-18 und zwischen diesen Jahren gleichförmig ein sehr hohes Sterberisiko im 1. Quartal fest. Das wird mit der folgenden Grafik verdeutlicht, die einen gleitenden 7-Tage-Durchschnitt Schwankungsbreite der Sterbezahlen jedes Tages abbildet. 

 

(Quelle: eigene Berechnung aus Daten des Statistischen Bundesamtes)

 

Die Todesfälle in den Altersgruppen unter 60 schwanken nur geringfügig. Die Altersgruppen ab 90 zeigen die größten Schwankungen. Bei allen Gruppen gemein ist aber ein Anstieg bis Anfang März und danach ein starker Abfall bis Anfang Juni. Die Sterbezahlen bleiben bis Anfang Oktober niedrig und steigen danach wieder an. Ein Erklärungsansatz hierfür ist der sog. Winter-Smog. Der Betrieb von Öl- und Gasheizungen verschlechtert die Luftqualität und verstärkt Atemwegserkrankungen. Bei Menschen mit Vorerkrankungen verschlechtert sich der Gesundheitszustand und einige sterben ein paar Monate früher, also in den Monaten Januar bis März und nicht mehr von April bis September. Deshalb sind die Sterberaten im Sommer dann auch niedriger; das Wetter wird sich auch auswirken. Dieser Effekt ist bei alten Menschen stärker ausgeprägt als bei jüngeren, die zudem seltener sterben.

 

Auch die Frage der Risikogruppen kann etwas relativiert werden. Auch 2016 bis 2018 entfielen im Durchschnitt 78,3 % der Sterbefälle auf die Altersgruppen ab 70, was an den einzelnen Tagen zwischen 75 % und 82,3 % schwankte. Ihr Anteil bei Corona ist mit 86,4 % nur 10 % höher. Die Verteilung für diese Altergruppen über das Jahr, aber nach den 3 betrachteten Jahren getrennt, zeigt die folgende Grafik: 

 

 

zum Vergleich: die Altersgruppe von 60 bis 69:

 

 

in absoluten Zahlen:

(Quelle: eigene Berechnung aus Daten des Statistischen Bundesamtes)

 

Die auffällige Erhöhung zwischen dem 23.07. und dem 23.08.2018 (ca. 9.300 Tote mehr als 2017) war nur bei den Altersgruppen ab 70 zu beobachten. Hat jemand nach der Ursache dieser Auffälligkeit gefragt? Könnte es an der Hitzewelle im Sommer 2018 liegen? Sind das 9.300 Todesopfer des Klimawandels? Wie viele Milliarden EUR will die Bundesregierung für die Lösung dieses Problems mobilisieren?

 

Hat das Robert-Koch-Institut vor einem Monat vielleicht die Welle an Todesfällen durch den Winter-Smog beunruhigt, die auch 2017 und 2018 zu beobachten war - 2018 etwas später? Hat Corona diesen Winter-Smog-Effekt vielleicht nur verstärkt? Sterben die Menschen mit Corona, aber nicht an Corona?

 

 

Corona + Feinstaub

 

Für die USA bietet die Johns-Hopkins-Universität auch die Verteilung der Fallzahlen auf die Verwaltungseinheiten an. Aus diesen Daten wird folgende Landkarte angeboten:

 

Es gibt eine gewisse Ähnlichkeit mit der Luftverschmutzung nach einer von der Washington Post veröffentlichten Landkarte:

 

 

In Houston, Atlanta, Phoenix, im Großraum Los Angeles sowie Chicago/Detroit/St. Louis/ Indianapolis gibt es Übereinstimmungen. Die Fallzahlen in Seattle, Denver, New York, New Orleans und Miami lassen sich aber nicht mit der Luftverschmutzung in Übereinstimmung bringen.