Alte Menschen sterben eines Tages, die Krankheit ist dann nur ein Auslöser. Vielleicht überleben sie die eine Krankheit, und sterben an der nächsten. Und inzwischen sterben Jahrgänge, die nicht mehr im Krieg verheizt wurden. Deshalb steigen die Zahlen. Aber Adam Riese, der vor 500 Jahren mit seinen Büchern über die arabischen Zahlen deren Verbreitung in Deutschland vorangetrieben hat, gilt inzwischen als Verschwörungstheoretiker!

Die Regierung will uns einreden, wir könnten ewig leben, wenn wir nur der Pharmaindustrie ihren Impfstoff abkaufen. Sie ignoriert die Erkenntnisse ihrer Beamten, dass die Todesfallquote auch ohne Corona von 1,1 % in 2016 auf 1,36 % in 2026 steigen wird, von 910.900 auf 1.161.000 Fälle pro Jahr. Sie will in die Fußstapfen eines anderen Dummkopfes treten und einen totalen Krieg gegen die demografische Entwicklung führen, der wieder mit einer totalen Niederlage und totaler Zerstörung (unserer Wirtschaft und unserer Währung) enden wird. Wieder werden wir mit einer Durchhaltepropaganda überflutet. Und wieder schreien die Menschen jetzt laut „Ja!“, und wollen bald nichts mehr davon gewusst haben.  

 

 

siehe auch

„alternatives Dashboard“

 

https://corona-blog.net/2021/05/08/martin-adam-entwickelt-fundierte-alternative-zum-rki-dashboard/

 

 

Betrug mit Corona-Zahlen: „Es geschehen bei den Intensivstationen seltsame, unverständliche Dinge“

https://blog.fdik.org/2021-05/s1621185500

 

 

Vergleich Schweden : BRD


Die Bundesregierung sah sich zwischen Oktober und Mai wegen der zweiten und dritten Welle zu einem harten Lockdown veranlasst, Schweden sah das anders. Die beiden folgenden Grafiken zeigen die Zahlen für Schweden und Deutschland, jeweils pro 1 Mio. Einwohner.

Die Zahlen der angeblichen Infektionen (= Personen mit positiven PCR-Tests – auch Gesunde) war in Schweden auch höher. Die Delle zwischen Weihnachten und Neujahr zeigt aber, dass die Zahlen wohl stark von der Anzahl der Tests abhängig waren. Viren machen keine Weihnachtspause, Labore schon! Die schwedischen Viren werden wohl auch nicht harmloser sein als die deutschen.

Die zweite Grafik zeigt die Todesfälle, ebenfalls pro 1 Mio. Einwohner. Diese Kurve ist bei beiden Ländern fast identisch. Die entgegengesetzte Corona-Politik hat sich also nicht ausgewirkt. Ob Lockdown oder nicht – die Zahlen sind die gleichen!

siehe auch:

 

 

https://www.focus.de/gesundheit/news/todeszahlen-im-vergleich-vergleich-mit-schweden-wirft-frage-auf-wie-wirksam-unser-lockdown-war_id_13037141.html

 

 

Mehr als 70.000 Menschen sind in Deutschland bisher an den Folgen von Covid-19 gestorben. Runtergerechnet auf die Einwohnerzahl sind das ähnlich viele Corona-Tote wie in Schweden – ein Land, das nie einen Lockdown hatte. Ein Zeichen dafür, dass die strengen Maßnahmen hierzulande wenig genützt haben?

 

 

 

https://www.abendblatt.de/meinung/article232064205/schweden-corona-kritiken.html

 

 

 

https://www.nachdenkseiten.de/?p=70449

 

https://www.cebm.net/covid-19/excess-mortality-across-countries-in-2020/

 

 

 

 

Welchen Beweis brauchen Drosten, Wieler, Spahn und Lauterbach noch um zu begreifen:

Der Lockdown war für die Katz‘!


 

Betrifft Antwort an den Pressesprecher des Statistischen Bundesamtes auf: 

https://reitschuster.de/post/pressemitteilung-statistisches-bundesamt/

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Ich danke Herrn Prof. Walach, dass er einen Link auf meine Website gelegt hat. Sollten Sie meine Seite darüber aufgerufen haben, so möchte ich den Hinweis von Herrn Prof. Walach wie folgt präzisieren:

 

Auf dieser Seite finden Sie meine Aufbereitung aus verfügbaren Statistiken. Auf der Seite  https://www.prof-mueller.net/Corona/thema/ äußere ich meine Meinung, die sich auch auf diese Daten stützt. Die von ihm erwähnten weiteren Informationen zum Gesundheitssystem finden Sie auf https://www.prof-mueller.net/thema/krankheitskosten/. Das allseits präsenten Thema konnte ich auch auf https://www.prof-mueller.net/politik-1/ nicht vermeiden.

 .

Siehe auch:  

   https://www.economist.com/graphic-detail/2020/05/02/would-most-covid-19-victims-have-died-soon-without-the-virus

 

Lockdown ergebnislos


Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, hat der Lockdown-Politik von Bund und Ländern ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. „Der Lockdown, der jetzt seit Anfang November anhält, hat quasi nichts gebracht“, sagte Gassen am Mittwoch der „Bild“. „Die Todeszahlen sind unverändert erschreckend hoch. Der Schutz der Risikogruppen ist immer noch beschämend schlecht.“

https://theworldnews.net/de-news/kassenarzte-nennen-lockdown-politik-ergebnislos

13.01.21

Das RKI und Adam Riese

jetzt auf der Unterseite "Adam Riese"

Studien

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99,4 % werden wieder gesund!

mehr auf der Unterseite "genesen"

 

Risikogruppen?

 

Das Statistische Bundesamt hat am 05.06.20 außer der Reihe die Datei „Sterbefälle nach Altersgruppen und Tagen 2020 in Deutschland – aus Rohdaten“ veröffentlicht. Die Auswertung endet am 10.05.20; die Daten sind also sehr aktuell!

In den 3 Monaten vom  11.02. bis 10.05.20 sind (ohne den 29.02.20) in Deutschland 241.973 Menschen gestorben, davon lt. RKI 7.417 mit einer Corona-Infektion. Im Drei-Jahres-Durchschnitt von 2017-19 waren es 248.980 Menschen; mit Corona sind also in 2020 7.007 Menschen weniger gestorben als im Drei-Jahres-Durchschnitt ohne Corona

 

Ich habe die Daten aber auch weiter ausgewertet und die Altersstruktur der Sterbefälle vom 07.03. bis 06.06. im 3-Jahres-Durchschnitt 2017-19 mit der Altersstruktur der Corona-Toten von 2020 verglichen:

 

 

    Ø 3 J.   Corona       Ø 3 J.   Corona   Diff.
 < 30   1.987   12   0,6%   0,8%   0,1%   -83%
30-49   5.793   89   1,5%   2,4%   1,0%   -58%
50-59   14.697   297   2,0%   6,2%   3,4%   -44%
60-69   28.433   813   2,9%   12,0%   9,4%   -21%
70-79   53.404   1.941   3,6%   22,5%   22,5%   0%
80-89   87.198   3.864   4,4%   36,7%   44,7%   22%
90+   46.027   1.625   3,5%   19,4%   18,8%   -3%
    237.539   8.641   3,6%            

 

Nur in der Altersgruppe 80-89 hat Covid-19 ein deutlich erhöhtes Todesrisiko, gegenüber einem demografisch bedingtem hohen Risiko. Bei den Altergruppen unter 80 liegt das Risiko, an einer Covid-19-Infektion zu sterben um bis zu 83 % niedriger als das allgemeine Todesrisiko. Das Leben ist lebensgefährlich, mit und ohne Corona!

 

 

Schwedens Sonderweg

 

Schweden hat den Shutdown nicht mitgemacht und anders als seine skandinavischen Nachbarn das öffentliche Leben weitgehend aufrechterhalten. Von den anderen Ländern wurde dies heftig kritisiert und ein dramatischer Anstieg der Infektionen vorhergesagt. Das soll hier anhand der Zahlen der Johns-Hopkins-Universität der letzten 3 Wochen bewertet werden, indem die schwedischen Zahlen denen seiner Nachbarn sowie der 6 Länder mit den höchsten absoluten Infektionszahlen gegenübergestellt werden. Bei 2 Wochen Inkubationszeit sollten auf dieser Basis Aussagen möglich sein.

 

 

Confirmed 25/04/20   18/04/20   11/04/20   04/04/20    + / -
Sweden 17.567 21 13.216 21 9.685 20 6.131 19 186,53%
Denmark 8.408 36 7.268 29 6.014 27 3.946 25 113,08%
Norway 7.444 39 6.937 32 6.314 25 5.370 20 38,62%
Finland 4.395 49 3.489 47 2.769 43 1.615 41 172,14%
USA 890.524 1 702.164 1 501.609 1 278.458 1 219,81%
Spain 219.764 2 190.839 2 158.273 2 119.199 3 84,37%
Italy 192.994 3 172.434 3 147.577 3 119.827 2 61,06%
France 159.495 4 149.130 4 125.931 4 83.029 5 92,10%
Germany 154.545 5 141.397 5 122.171 5 91.159 4 69,53%
United Kingdom 144.635 6 109.769 6 74.605 7 38.690 8 273,83%

 

   

Confirmed                  
per million 25/04/20   18/04/20   11/04/20   04/04/20     + / -
Sweden 1.721,8 24 1.295,4 24 949,3 27 600,9 26 186,53%
Denmark 1.432,5 27 1.238,3 26 1.024,6 25 672,3 24 113,08%
Norway 1.361,5 28 1.268,8 25 1.154,8 22 982,2 17 38,62%
Finland 788,8 42 626,2 39 497,0 36 289,9 37 172,14%
USA 2.677,1 14 2.110,9 15 1.508,0 18 837,1 21 219,81%
Spain 4.393,9 8 3.815,6 8 3.164,5 8 2.383,2 8 84,37%
Italy 3.092,7 13 2.763,2 11 2.364,9 10 1.920,2 10 61,06%
France 2.350,8 16 2.198,0 14 1.856,1 14 1.223,7 15 92,10%
Germany 1.928,0 22 1.763,9 20 1.524,1 17 1.137,2 16 69,53%
United Kingdom 2.199,4 18 1.669,2 21 1.134,5 23 588,3 27 273,83%

 

 

Die absoluten Infektionszahlen haben sich in Schweden seit dem 04.04. um 187 % erhöht, in Norwegen nur um 39 %, was der niedrigste Wert der ausgewählten Länder ist. Deutschland hatte mit Shutdown eine Erhöhung um 70 % und UK um 274 %. Bezogen auf die Bevölkerung liegt Schweden 11 % unter Deutschland, am 04.04. waren es noch 47 %. Auch gegenüber Spanien hat sich die Relation etwas verschlechtert, und zwar von 69 % niedrige auf 61 % niedriger. Wenn eine Herdenimmunität erzeugt werden soll, ist eine höhrere Infektionsrate auch das Ziel. Die Freizügigkeit in Schweden war aber nicht geeignet, verglichen mit Spanien wesentlich höhere Zahlen zu erreichen. Bei der Rangziffer der absoluten Zahlen sind andere Länder an Schweden vorbeigezogen. Bei den relativen Zahlen ist Schweden etwas vorgerückt.

  

 

Deaths 25/04/20   18/04/20   11/04/20   04/04/20     + / -
Sweden 2.152 14 1.400 13 870 14 358 14 501,12%
Denmark 403 29 336 26 247 24 139 21 189,93%
Norway 199 38 161 35 113 33 59 34 237,29%
Finland 177 41 82 49 48 51 20 54 785,00%
USA 51.017 1 37.054 1 18.777 2 7.159 3 612,63%
Spain 22.524 3 20.002 3 16.081 3 11.198 2 101,14%
Italy 25.969 2 22.745 2 18.849 1 14.681 1 76,89%
France 22.278 4 18.703 4 13.215 4 6.520 4 241,69%
Germany 5.723 7 4.352 9 2.736 9 1.275 9 348,86%
United Kingdom 19.567 5 14.607 5 8.974 5 3.611 5 441,87%

 

 

Deaths                  
per million 25/04/20   18/04/20   11/04/20   04/04/20     + / -
Sweden 210,9 11 137,2 12 85,3 13 35,1 14 501,12%
Denmark 68,7 19 57,2 19 42,1 18 23,7 17 189,93%
Norway 36,4 26 29,4 27 20,7 25 10,8 23 237,29%
Finland 31,8 29 14,7 42 8,6 43 3,6 44 785,00%
USA 153,4 14 111,4 14 56,4 14 21,5 19 612,63%
Spain 450,3 6 399,9 6 321,5 5 223,9 5 101,14%
Italy 416,2 7 364,5 7 302,1 6 235,3 4 76,89%
France 328,4 8 275,7 8 194,8 8 96,1 8 241,69%
Germany 71,4 18 54,3 20 34,1 20 15,9 21 348,86%
United Kingdom 297,5 9 222,1 9 136,5 10 54,9 11 441,87%

 

 

Bei den Todesfällen ist Schweden mit einer Steigerung um 501 % (Deutschland + 349 %) an dritter Stelle der ausgewählten Länder, hinter Finnland (+785 %) und den USA (+ 613 %). Die niedrigsten Steigerungen haben hier Italien (+ 77 %) und Spanien (+ 101 %). Bei der Betrachtung der Todesfälle in Relation zur Bevölkerung ist der Abstand zu den skandinavischen Nachbarn enorm. Schweden hat die siebenfache Häufigkeit wie Finnland, hat aber 53 % weniger als Spanien und 195 % mehr als Deutschland; vor 3 Wochen waren es 121 % mehr.

 

  

deaths per                  
confirmed x 1000 25/04/20   18/04/20   11/04/20   04/04/20     + / -
Sweden 122,5 12 105,9 18 89,8 27 58,4 34 109,79%
Denmark 47,9 55 46,2 60 41,1 64 35,2 58 36,07%
Norway 26,7 98 23,2 100 17,9 104 11,0 107 143,32%
Finland 40,3 66 23,5 99 17,3 105 12,4 101 225,20%
USA 57,3 43 52,8 46 37,4 71 25,7 72 122,83%
Spain 102,5 16 104,8 20 101,6 22 93,9 19 9,10%
Italy 134,6 9 131,9 9 127,7 12 122,5 13 9,83%
France 139,7 6 125,4 11 104,9 21 78,5 24 77,87%
Germany 37,0 71 30,8 85 22,4 95 14,0 97 164,76%
United Kingdom 135,3 8 133,1 8 120,3 13 93,3 20 44,95%

 

 

Bei der Entwicklung der Todesrate in Bezug auf die bestätigen Fälle liegt Schweden dagegen im Mittelfeld. Sie hat sich um 110 % erhöht, in Deutschland um 165 %, Finnland hatte den Spitzenwert von + 225 % und Italien mit + 9 % den niedrigsten. Aktuell ist die Todesrate 10 % niedriger als in Italien und mehr als doppelt so hoch wie in den USA.

  

Dass die schwedische Politik in den Statistiken sichtbar ist, kann nicht überraschen. Weil Schweden sehr viel dünner besiedelt ist als Deutschland, sind diese Erfahrungen nur bedingt übertragbar. Die Großstädte Stockholm, Göteborg und Malmö sind aber durchaus vergleichbar. Wenn man unterstellt, dass Schweden mit einem Shutdown die Todesrate von Norwegen gehabt hätte, dann hat Schweden die 6,8fachen Todesfälle in Kauf genommen. Auf die deutschen Verhältnisse wären das etwa 33.000 zusätzliche Tote! Für die Grippewelle 2017/18 bilanzierte das RKI 25.200 Tote. Die deutschen Intensivstationen, die die für Corona-Patienten freigemachten Plätze zu 84 % leerstehen lassen, wären bei 6,8fachen Fallzahlen ausgelastet.

 

Im Kern geht es um die Wahl zwischen guten Zahlen oder guten Ergebnissen. Deutschland hat gute Zahlen, Schweden gute Ergebnisse! Das gute Ergebnis ist die planmäßige Überwindung der Pandemie ohne Medikamente und Impfstoff mit vertretbaren Zahlen. Um mindestens noch eine ärztliche Notversorgung zu gewährleisten, muss man sicher etwas Gas wegnehmen. Eine Vollbremsung führt aber dazu, dass man auf dem Weg nicht mehr, oder höchstens im Schritttempo vorankommt. Die schwedische Regierung will schnell ans Ziel kommen, die deutsche Regierung will die Einschränkungen noch bis Ende nächsten Jahres beibehalten. Beide Wege haben ihren Preis!

 

 

Wo sind die Corona-Toten?

Vom 29.03. bis 24.04.20 veröffentlichte das Robert-Koch-Institut die Zahlen der Verstorben nach Altersgruppen. Aus der Differenz kann man die Sterbefälle eines Tages berechnen. Die kann man dann den Sterbefällen gegenüberstellen, die die Statistik für die Jahre 2016-18 für diese Kalendertage zeigt. Hier gibt es immer eine Schwankungsbreite. In den höheren Altersgruppen sind die Zahlen für 2017 etwas niedriger, weil sie bis Mitte Februar wegen einer starken Grippewelle mit über 25.000 Toten deutlich höher waren. Viele Grippe-Tote sind also nicht zusätzlich gestorben, sondern nur ein paar Monate früher. Die Prozentzahl gibt die Relation der Corona-Toten zum Mindestwert der Altersgruppe an.

 

Wenn man nun die Zahlen zwischen dem 30.03. und dem 26.04.20 hier einordnet, dann wird bisher nur sehr selten die übliche Schwankungsbreite überschritten. Seit dem 25.04. veröffentlicht das Robert-Koch-Institut keine Aufschlüsselung der Todesfälle nach Altersgruppen mehr. Die Werte für den 25. und 26.04. sind extrapoliert.

 

In ca. 2 Jahren wird die Corona-Krise also in der Sterbe-Statistik sehen können, aber wohl nur als einen kleinen Berg im Frühling, dem dann wohl bald darauf im Sommer oder Herbst ein kleines Tal mit niedrigeren Sterbezahlen als sonst folgen wird. Weil der Platz für tägliche Zahlen nicht ausreicht, wurden die Daten wochenweise addiert.

 

  von 30.3 6.4 13.4 21.4
  bis 5.4 12.4 19.4 26.4
 < 60 min. 1.718 1.681 1.694 1.681
  max. 1.882 1.816 1.764 1.781
  Diff. 164 135 70 100
  Corona 47 46 43 45
    3% 3% 3% 3%
 60-69 min. 2.075 2.067 1.895 2.017
  max. 2.323 2.416 2.148 2.186
  Diff. 248 349 253 169
  Corona 89 93 93 108
    4% 4% 5% 5%
 70-79 min. 4.120 4.039 3.877 3.880
  max. 4.538 4.375 4.311 4.106
  Diff. 418 336 434 226
  Corona 238 244 265 273
    6% 6% 7% 7%
 80-89 min. 6.332 6.080 5.960 6.014
  max. 7.421 7.276 6.602 6.402
  Diff. 1.089 1.196 642 388
  Corona 398 453 458 497
    6% 7% 8% 8%
 > 89 min. 3.286 3.081 3.086 3.016
  max. 4.188 3.872 3.484 3.386
  Diff. 902 791 398 370
  Corona 135 143 164 198
    4% 5% 5% 7%
           
alle min. 17.531 16.948 16.571 16.472
  max. 20.246 19.678 18.171 18.131
  Diff. 2.715 2.730 1.600 1.659
  Corona 907 979 1023 1121
    5% 6% 6% 7%

Winter-Smog

 

Robert-Koch-Institut: Bericht zur Epidemiologie der Influenza in Deutschland, Saison 2018/19, S. 47:

Influenza-bedingte Todesfälle:
                      2017/18:    25.100            2016/17:    22.900        2015/16:              0     

                      2014/15:    21.300            2013/14:              0        2012/13:    20.700

(Die Fälle wurden nicht von den Gesundheitsämtern gemeldet, sondern statistisch abgeleitet. Eine Fallzahl von 0 bedeutet, dass die Zahlen statistisch nicht auffällig waren.)

COVID-19:       2.673       (Robert-Koch-Institut, täglicher Lagebericht vom 12.04.2020)

 Nach der bei Influenza verwendeten Methode wäre wohl noch 0 angegeben worden.

 

Wenn man sich fragt, wie sich das Sterberisiko in den vom RKI für Corona berichteten Altersgruppen über das Jahr verteilt, dann stellt man im Durchschnitt der Jahre 2016-18 und zwischen diesen Jahren gleichförmig ein sehr hohes Sterberisiko im 1. Quartal fest. Das wird mit der folgenden Grafik verdeutlicht, die einen gleitenden 7-Tage-Durchschnitt Schwankungsbreite der Sterbezahlen jedes Tages abbildet. 

 

(Quelle: eigene Berechnung aus Daten des Statistischen Bundesamtes)

 

Die Todesfälle in den Altersgruppen unter 60 schwanken nur geringfügig. Die Altersgruppen ab 90 zeigen die größten Schwankungen. Bei allen Gruppen gemein ist aber ein Anstieg bis Anfang März und danach ein starker Abfall bis Anfang Juni. Die Sterbezahlen bleiben bis Anfang Oktober niedrig und steigen danach wieder an. Ein Erklärungsansatz hierfür ist der sog. Winter-Smog. Der Betrieb von Öl- und Gasheizungen verschlechtert die Luftqualität und verstärkt Atemwegserkrankungen. Bei Menschen mit Vorerkrankungen verschlechtert sich der Gesundheitszustand und einige sterben ein paar Monate früher, also in den Monaten Januar bis März und nicht mehr von April bis September. Deshalb sind die Sterberaten im Sommer dann auch niedriger; das Wetter wird sich auch auswirken. Dieser Effekt ist bei alten Menschen stärker ausgeprägt als bei jüngeren, die zudem seltener sterben.

 

Auch die Frage der Risikogruppen kann etwas relativiert werden. Auch 2016 bis 2018 entfielen im Durchschnitt 78,3 % der Sterbefälle auf die Altersgruppen ab 70, was an den einzelnen Tagen zwischen 75 % und 82,3 % schwankte. Ihr Anteil bei Corona ist mit 86,4 % nur 10 % höher. Die Verteilung für diese Altergruppen über das Jahr, aber nach den 3 betrachteten Jahren getrennt, zeigt die folgende Grafik: 

 

 

zum Vergleich: die Altersgruppe von 60 bis 69:

 

 

in absoluten Zahlen:

(Quelle: eigene Berechnung aus Daten des Statistischen Bundesamtes)

 

Die auffällige Erhöhung zwischen dem 23.07. und dem 23.08.2018 (ca. 9.300 Tote mehr als 2017) war nur bei den Altersgruppen ab 70 zu beobachten. Hat jemand nach der Ursache dieser Auffälligkeit gefragt? Könnte es an der Hitzewelle im Sommer 2018 liegen? Sind das 9.300 Todesopfer des Klimawandels? Wie viele Milliarden EUR will die Bundesregierung für die Lösung dieses Problems mobilisieren?

 

Hat das Robert-Koch-Institut vor einem Monat vielleicht die Welle an Todesfällen durch den Winter-Smog beunruhigt, die auch 2017 und 2018 zu beobachten war - 2018 etwas später? Hat Corona diesen Winter-Smog-Effekt vielleicht nur verstärkt? Sterben die Menschen mit Corona, aber nicht an Corona?

 

 

Corona + Feinstaub

 

Für die USA bietet die Johns-Hopkins-Universität auch die Verteilung der Fallzahlen auf die Verwaltungseinheiten an. Aus diesen Daten wird folgende Landkarte angeboten:

 

Es gibt eine gewisse Ähnlichkeit mit der Luftverschmutzung nach einer von der Washington Post veröffentlichten Landkarte:

 

 

In Houston, Atlanta, Phoenix, im Großraum Los Angeles sowie Chicago/Detroit/St. Louis/ Indianapolis gibt es Übereinstimmungen. Die Fallzahlen in Seattle, Denver, New York, New Orleans und Miami lassen sich aber nicht mit der Luftverschmutzung in Übereinstimmung bringen.