Sprachpolizei!


Vor 40 Jahren war ein 1. Mai oder ein Gewerkschaftskongress ohne das Lied „Brüder, zur Sonne, zur Freiheit“ unvorstellbar. Inzwischen scheint es in Ungnade gefallen zu sein. Jetzt geht nur noch das Lied der Rechts-SPD: „Wann wir schreiten Seit‘ an Seit‘ (aber bitte mit Mindestabstand) und die alten Lieder singen (aber nur politisch korrekte) …“

 

Die Gründe für die Verdrängung des Traditionsliedes ergeben sich aus einer Analyse des Textes:

 

 

Brüder, zur Sonne, zur Freiheit,

 

 

 

Brüder zum Licht empor!

 

 

Hell aus dem dunklen Vergangnen

 

 

 

 

 

leuchtet die Zukunft hervor.

 

 

 

Seht, wie der Zug von Millionen

 

 

endlos aus Nächtigem quillt,

 

 

bis eurer Sehnsucht Verlangen

 

Himmel und Nacht überschwillt!

 

 

Brüder, in eins nun die Hände,

 

Brüder, das Sterben verlacht!

 

Ewig, der Sklav'rei ein Ende,

 

heilig die letzte Schlacht!

 

Ist gender-politisch inkorrekt, es müsste „Schwestern und Brüder“ heißen, dann muss das Lied wegen der Melodie aber entweder auf die Sonne, oder auf die Freiheit verzichten.
Auch hier fehlen die Schwestern; um ihretwillen müsste auf das Licht verzichtet werden. Das Gendern würde diese Zeile inhaltsleer machen.
Die Begriffe Schwarzarbeit und Schwarzgeld sind politisch inkorrekt, weil sie eine Hautfarbe mit „illegal“ assoziieren: Schwarze sind Illegale! Sagt das „dunkle Vergangne“ dann nicht auch, dass die Dunkelhäutigen rückständig wären? So ein Rassismus kann von der Sprachpolizei nicht geduldet werden!
Warum soll die Zukunft leuchten? Liegt die Zukunft nicht in der Bekämpfung des Klimawandels und im Energiesparen? Die Zukunft darf also nicht leuchten!

Ein Zug von Millionen geht in Corona-Zeiten überhaupt nicht! Bei Demonstrationen dürfen maximal 5 Leute marschieren, oder alles nur online!
Gibt es keine nächtlichen Ausgangssperren? Wie kann dann der Zug endlos aus Nächtigem quillen. Neben der Sprachpolizei muss die Linke dann wohl auch die Corona-Polizei rufen!
Verlangen ist ja wohl sexistisch! Mindestens ist das Lied nicht jugendfrei!
Nachts schwillt irgendetwas an? Ist das nicht auch wieder eine sexistische Anspielung?

Ein Händedruck gilt inzwischen als Mordversuch. Dieser Aufruf kann ja nur von Corona-Leugnern kommen.
Nochmal Corona-Leugner! Sie lachen über die Gefahr, an einem Händedruck sterben zu können.
Aktuell werden die Menschen zu Sklaven der Corona-Politik gemacht. Wie kann man da ein Ende der Sklaverei fordern?
Ist die Verherrlichung der „letzten Schlacht“ ein Aufruf zur Gewalt, zum Umsturz der verfassungsmäßigen Ordnung?

 


Diese Leute sollte der Verfassungsschutz wohl beobachten:


 

oder vielleicht besser die: