weil ich selbst an Covid-19 erkrankt war, hatte ich eine gewisse Medienpräsenz:

 

Interview für Report Mainz

https://www.tagesschau.de/inland/erkrankte-impfgegner-101.html meldete am 23.11.2021 um 13:53 Uhr:
 "Die Welt von Werner Müller - bis zum vergangenen September war sie noch in Ordnung." Diese Aussage ist nicht falsch, aber unviollständig. Auch nach dem September ist meine Welt noch immer in Ordnung!
 
Die Sendung selbst hat aus 1 Stunde Filmmaterial nur wenige zusammenhängende Sätze verwendet und mit Bildern vom Rhein mehr über mich gesprochen, als mit mir. Die in dieser Stunde geführte Diskussion wurde den Zuschauern vorenthalten. Ich war wohl für einen öffentlich-rechtlichen Sender zu überzeugend! Der Beitrag wurde nach einem Monat aus der ARD-Mediathek entfert. Er ist aber unter https://www.swr.de/report/ungeimpfte-corona-patienten-lerneffekte-durch-die-krankheit/-/id=233454/did=25445728/nid=233454/c74paf/index.html zu finden.
 
Ziemlich dreist war die Behauptung des Psychologen Peter Kirsch am Ende des Beitrags, die Haltung der Impfverweigerer grenze an Wahnvorstellungen. Albert Einstein definierte es als Wahnsinn, wenn man immer das Gleiche täte und erwarte, dass etwas Anderes dabei herauskäme. Nach Weihnachten 2020 begann die Impfkampagne, und die Infektionszahlen lagen in 2021 ständig über denen des Vorjahres, Ende November 2021 trotz der Impfquote von knapp 70 % beim Dreifachen statt bei einem Drittel. Es grenzt nicht nur an Wahnsinn, wenn die Corona-Flaschen unter den Politikern glauben, dass noch mehr Impfungen die Situation verändern würden. Gibraltar hat eine Impfquote von über 95 % und die britische Kolonie befindet sich im Total-Lockdown!
 
Am Vormittag des 17.11.21 wurde ich vom SWR für die Sendung Report Mainz vom 23.11.21 um 21:45 Uhr in der ARD interviewt. Es ging um das Thema, warum ich auch nach meiner Erkrankung noch immer gegen eine Impfung bin - eine Frage, die sich eigentlich nur ein BioNTech-Junkie stellen kann. Die Aufnahmen dauerten ca. 1 Stunde, woraus nach der Aussage des Autors ca. 8 Minuten zusammengeschnitten werden sollen. Es war zu befürchtenen, dass der öffentliche-rechtliche Sender meine Aussagen sinnentstellend verkürzt. Dass es sie trotz der reißerischen Ankündigung auf tagesschau.de praktisch nicht verwendet, war aber schon seltsam.

Die Journalisten wollten die Aufnahmen gern in der Hochschule, deren auf „https://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Müller_(Wirtschaftswissenschaftler)" nachzulesenden Namen ich nach dem Wunsch der Präsidentin nicht nennen soll, durchführen. Auf eine entsprechende Anfrage erhielt ich von ihr folgende Antwort:

 „Sehr geehrter Herr Müller,
 
eine Drehgenehmigung für den SWR auf dem Gelände der Hochschule kann im Rahmen Ihrer Anfrage nicht erteilt werden. Ebenso wenig wird die Genehmigung erteilt, für das Interview Räume der Hochschule zu nutzen.

Mit besten Grüßen,
…“

Deshalb wurde das Interview am Rheinufer in Mainz aufgenommen.

Antwort auf eine Pöbelei


Natürlich bekommt man immer auch Hassbotschaften und unqualifizierte Pöbeleien über das Kontaktformular, auf die man besser nicht antworten sollte. Aber ich habe hier einmal zu den angeblich zu hohen Kosten, die ich dem Steuerzahler verursacht hätte, eine Ausnahme gemacht:
 
Sehr geehrter Herr K.,

sicher haben Sie nicht erwartet, eine Antwort auf Ihre Pöbelei zu bekommen. Aber schließlich haben Sie mich mit Ihrer Kostenbetrachtung in meinem Kernbereich angesprochen.

Bei der Zulassungsstudie des BioNTech-Impfstoffs haben sich in der Geimpften-Gruppe 0,04508 % der Probanden infiziert, in der Placebo-Gruppe 0,83779 %. Dies als eine Wirksamkeit von 95 % zu bezeichnen, war schon eine ziemliche Frechheit.

Würde nach diesen Zahlen eine Bevölkerung von 80 Mio. vollständig geimpft, so würden sich im fraglichen Zeitraum trotzdem 36.063 Menschen infizieren, von denen 5 % = 1.803 im Krankenhaus behandelt würden, hiervon 25 % = 451 auf der Intensivstation. Ohne Impfung wären es lt. BioNTech 670.236 Infizierte, 33.512 im Krankenhaus und 8.378 auf Intensivstationen.  

Wenn man die Kosten einer normalen Krankenhausbehandlung mit 8.500 € ansetzt und die einer Intensivbehandlung mit 30.000 €, dann wären das bei der natürlichen Immunisierung 536.188.777 € oder 6,70 € pro Bürger. Bei der Impfung sind aber zusätzlich die Kosten für den Impfstoff zu berücksichtigen. Würde man die zurückhaltend mit 25 € für die Dosis und 20 € für den Arzt ansetzen - die Impfzentren sind wesentlich teurer, dann käme man bei 3 Impfungen auf zusätzliche 10,8 Mrd. € (einschl. vermutlicher Provisionszahlungen an Politiker), zusammen also auf 10.828.850.488 € oder 135,36 € pro Bürger. Die natürliche Immunisierung würde damit nur 4,95 % der Kosten verursachen wie die aktuelle Marketingkampagne der Pharmaindustrie.

Sie sehen also, dass ich meinen Beitrag zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen leiste und die Geimpften die Kostentreiber sind.

Mit freundlichen Grüßen

Werner Müller

 

Bewertung


Meine eigene Erkrankung wurde in den Medien überwiegend mit Schadenfreude kommentiert. Es wurde ein Unverständnis zelebriert, dass ich trotzdem an meiner ablehnenden Haltung gegenüber der Impfung festhielt.

 

85 % der Betroffenen merken nichts von einer Infektion oder fühlen sich mit leichten Symptomen nicht krank. 10 % fühlen sich krank, legen sich ein paar Tage ins Bett und brauchen keinen Arzt. 5 % erkranken ernsthaft und werden schnell ins Krankenhaus eingewiesen. Das Virus ist also auch dann zu 95 % ungefährlich, wenn ich zu diesen 5 % gehörte! Diese 5 % sind die Realität der Krankenhäuser, die die Mainstream-Medien immer wieder präsentieren. Die 95 % sind die Realität der Menschen, die die Mainstream-Medien mit ihrer Angst-Propaganda verschweigen wollen.

Nach der Aussage des zuständigen Oberarztes des Klinikums Darmstadt hatte ich eine „atypische Pneunomie bei Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) schwerer, komplizierter Verlauf“. (Zitat Arztbericht) Das ist im Ergebnis eine gute Nachricht! Selbst ein Angehöriger der Risikogruppe 60+ muss bei einem „guten Gesundsheits- und normalgewichtigen Ernährungszustand“ (Zitat Arztbericht) und als Nichtraucher keine Angst vor einem solchen schweren und komplizierten Verlauf haben. Natürlich war die Lungenentzündung (= Pneunomie) eine Belastung, sie war aber beherrschbar. Auch ein schwerer komplizierter Verlauf war nicht lebensgefährlich. Eine künstliche Beatmung stand nie zur Debatte. Die Existenz des Virus habe ich nie bestritten, nur seine Gefährlichkeit. In dieser Einschätzung wurde ich bestätigt.

Ich werde mich auch jetzt nicht impfen lassen! Seit dem März 2020 betreiben Bill Gates und die Pharma-Lobby eine Marketing-Kampagne für die Impfung, obwohl die Entwicklung und Zulassung eines Impfstoffes unter normalen Bedingungen viele Jahre gedauert hätte. Mit ihrer Kommunikationspolitik haben sie dann erreicht, dass die Behörden auf politischen Druck auf viele Nachweise verzichtet haben. Ich bleibe deshalb bei meiner persönlichen Risikoabwägung, dass die Folgen der Erkrankung weniger gravierend sind als das Risiko unerkannter Nebenwirkungen oder Langzeitschäden. Auch der Entdeckung von Graphenoxid im BioNTech-Impfstoff und seiner evtl. krebserrengenden Wirkung wurde nicht nachgegangen. Natürlich hat das dann die Konsequenz, dass ich vor den Viren nicht weglaufe, sondern dass ich mich ihnen stelle.

Die Statistiken zeigen keine erkennbare Wirkung der Impfungen. 2020 war niemand geimpft, aber trotzdem sind die Zahlen in 2021 höher. Die stärker durchgeimpfte Altersgruppe 60+ zeigt keinen erkennbaren Rückgang bei den schweren Fällen, gemessen an den Todesfällen. Die Angaben der Hersteller von der angeblichen 96-%-igen Wirksamkeit waren wohl mindestens übertrieben.

 

Man wird lernen müssen, mit dem Virus und der Krankheit zu leben. Wir können mit ihr leben, wenn wir sie überleben und wieder gesundwerden. Das wird in 98 % der Fälle gelingen. was die übrigen 2 % betrifft: Die Statistiken zeigen, dass den zusätzlichen COVID-19-Todesfällen ein Rückgang bei anderen Todesursachen gegenübersteht. Wer einen schweren, komplizierten Verlauf überstanden hat, weiß, was er sagt. Die Angstmacher aus Politik und Medien wissen es nicht!

 

zu meinen persönlichen Erfahrungen:

 

selbst erkrankt


Ich bin im August 2021 selbst positiv auf das SARS-Cov-2-Virus getestet worden und auch mit mittleren Symptomen an Covid-19 erkrankt. Zunächst hatte mein Sohn leichte Symptome und er hat einen PCR-Test machen lassen. Wenige Tage später hatte ich auch leichte Symptome. Ich habe überlegt, ob ich auch einen Test machen soll, um die Genesenen-Bescheinigung zu bekommen. Neben moralischen Bedenken, dass ich mich gegenüber den übrigen Ungeimpften unsolidarisch verhalten könnte, war die Verlängerung der Quarantäne um eine Woche das Gegenargument. Ich habe eine Mitstreiterin aus der Bewegung kontaktiert und - wie der Zufall so will - berichtete sie auch von einer aktuellen Erkrankung. Sie riet mir zu dem Test und er sah für die Bewertung der Impfung keine neuen Argumente.

Ich möchte an dieser meine persönlichen Erfahrungen mit meiner Erkrankung schildern um zu einer neutralen Betrachtung beizutragen.

Eine Woche nach den deutlichen Symptomen meines Sohnes registrierte ich ein Kratzen im Hals. Am nächsten Tag kam ein trockener Husten hinzu. Mein Sohn war an diesem Tag schon symptomfrei.

Ich hatte weder Fieber noch Atembeschwerden. Neben ein paar kleineren Beeinträchtigungen hatte ich einen starken Husten und eine zunehmende Kraftlosigkeit. Am 7. Tag der Symptome bin ich nur aufgestanden, um die Katzen zu versorgen und danach habe ich den ganzen Tag verschlafen. In den nächsten Tagen wurde es etwas besser - ein subjektives Gefühl.

Nach der Entnahme der Probe aus dem Rachen verstärkte sich der Husten. Zur Linderung der Symptome gab es seitens des Arztes keine Hilfe. Die Medizinlobby will schließlich ihre Impfstoffe verkaufen, und dafür muss Druck auf die Nichtgeimpften aufgebaut werden. Wie kann man da Erkrankten mit mittleren Symptomen helfen?
 

Am 30.08.21 bin ich ins Krankenhaus gegangen. Die Müdigkeit erwies sich als mangelnde Sauerstoffsättigung des Blutes. Am 16.09.21 wurde ich wieder entlassen - mehr unter "Bericht".

 

 

Bericht


Am 23.08.21 wurde ich positiv auf SARS-Cov-2 getestet. Zuvor war mein Sohn erkrankt, den ich versorgt habe. Zunächst hatte ich nur leichte Symptome. Anders als mein Sohn bekam ich kein Fieber. Ich war nur sehr müde. Der Arzt stellte eine Woche später eine unzureichende Sauerstoffsättigung des Blutes fest. Ich selbst konnte subjektiv immer gut atmen. Auf den ärztlichen Rat ging ich ins Krankenhaus. Zwischen dem 30.08 und dem 16.09.21 war ich auf der Corona-Isolierstation im Klinikum Darmstadt. Ich war nie auf der Intensivstation und wurde auch nicht künstlich beatmet. Ich habe lediglich zusätzlichen Sauerstoff durch die Nase und zeitweise durch eine Maske bekommen.

Aufsehen erregte ein kurzes Interview mit Spiegel-TV. Es war mir völlig klar, dass dieses private TV-Format nur eine Aufgabe hat: Werbung verkaufen. Dafür müssen die Zuschauer in ihren vorgefassten Denkmustern bestärkt und ihre Vorurteile bestätigt werden, statt die Zuschauer zu eigenständigem kritischen Denken zu animieren. Die Gefahr wäre zu groß, dass die Zuschauer auf die Werbespots kritisch sehen könnten. Natürlich kann ein Regierungsgegner hier nur als Bad Guy vorkommen. Man steht aber auch frei nach Shakespeere vor der Entscheidung: TV or not TV, that is the question! In dieser Situation habe ich mich dazu entschlossen, die Rolle des Bad Guy zu übernehmen. Sie hat mir einen Wikipedia-Eintrag eingebracht und die Klickzahlen meiner Website stiegen am 07.09. auf das 220-fache derer vom 05.09.; am 15.09. hatte sie noch immer das 21-fache. Damit steigt die Chance, dass die regierungskritischen Argumente zur Kenntnis genommen werden. Meine Entscheidung war spontan, nach den genannten Kriterien aber trozdem überlegt.

Wegen der Einseitigkeit aller Mainstream-Medien muss auch im diesem TV-Beitrag einiges geradegerückt werden. Eine Aussage „Ich hatte vor 41 Jahren eine fast-tödlichen Autounfall. Hätte ich mich damals entscheiden sollen, nie wieder Auto zu fahren?“ wurde aus dem Video herausgeschnitten.

Der Arzt, der das TV-Team in die Klinik gebracht hat, präsentierte bei Aufnahmen ausführlich den Fall meines Bettnachbarn, der auf die Intensivstation verlegt werden müsse. Dabei verschwieg er aber, dass dieser „Selbstmord mit Messer und Gabel“ begangen hat. Ich bekam mit, dass er sein Gewicht mit 123 kg angab, bei einer geschätzten Größe von 170 cm. Nach der Faustformel wäre sein Normalgewicht 70 kg, die restlichen 53 kg waren also Übergewicht. Nach dem Auftreten des Corona-Virus hätte ihm klar sein müssen, dass er eine sehr strenge Diät beginnen müsse. Unter diesen Bedingungen wäre auch meine Risikoabwägung gewesen, dass er besser die Nebenwirkungen einer Impfung riskiert hätte, statt im Fall einer Infektion mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit in Lebensgefahr zu geraten. Natürlich wäre das nicht die Risikoabwägung für mich gewesen.  Eine zweite Frage wäre aber, ob ihm die Impfung geholfen hätte.

Die Medien verbreiten, in den Krankenhäusern lägen nur nicht-Geimpfte. Das kann ich aus meinem Aufenthalt nicht bestätigen. Ich habe noch zweimal neue Bettnachbarn bekommen; beide waren zweifach geimpft! Nach dem „Selbstmörder“ kam ein ca. 70 Jahre alter Mann, der im Österreich-Urlaub bei Fieberkontrollen im Hotel aufgefallen war und dort positiv getestet wurde. Und er war zweifach geimpft. Vielleicht war die Krankenhauseinweisung eine Bedingung für die Einreiseerlaubnis ohne Negativ-Test. Anscheinend hatte er eine Vorerkrankung, denn er diskutierte ausgiebig mit dem Arzt über seine Medikamente. Ich konnte keine Therapie erkennen, die neben der Gabe von Sauerstoff bei ihm zur Anwendung kam. Daraus schließe ich, dass er nur zur Beobachtung im Krankenhaus war.

Der Spiegel-TV-Beitrag endete mit der Aussage, nach Aussage des Arztes ginge es mit aktuell schlechter. Diese Aussage war richtig, sie muss aber in einen völlig anderen Zusammenhang gestellt werden. Eines nachts nach einem völlig normalen Tag bemerkte ich, dass mein Bettnachbar extrem hustete. Auch ich hatte Husten. Ich meldete meine Beobachtung der Nachtschwester und bat für mich um ein Hustenmittel. Anschließend kamen ein Arzt und eine andere Krankenschwester an das Bett meines Nachbarn, und nach einige Minuten fuhren sie ihn hinaus; ich vermutete, auf die Intensivstation. Darauf schlief ich ein, ich muss aber das Bewusstsein verloren haben. Als ich wieder aufwachte, war ich mit Elektroden und Kabeln völlig fixiert. Hätte man sie mir im Schlaf angelegt, wäre ich aufgewacht. Vermutlich diesen verschlechterten Gesundheitszustand hat der Arzt Spiegel-TV gemeldet.  

Es ist aber sehr merkwürdig, warum sich der Gesundheitszustand von Menschen mit völlig unterschiedlicher Krankheitsgeschichte praktisch zur gleichen Stunde dramatisch verschlechtert. Und warum hat es meinen zweifach geimpften Bettnachbarn so heftig erwischt, bei dem ich vorher keine Corona-Symptome beobachten konnte. Eine plausible Erklärung wäre für mich ein Krankenhauskeim. Wenn der in unser Zimmer gelangt wäre, hätte er uns beide zeitgleich befallen, und dann wäre auch die zeitgleiche Verschlechterung unseres Zustands erklärbar gewesen. Nicht zu erklären wäre aber, wie ein Krankenhauskeim auf eine Corona-Isolierstation kommt, wo ständig alles desinfiziert wird. Aber überall, wo Menschen arbeiten, werden sie auch nachlässig und machen Fehler.

Von meinem Bettnachbarn habe ich nichts mehr gehört. Seine Zahlbürste, Waschsachen, Kleidung und sein Rasierapparat lagen noch bei meiner Entlassung im Zimmer. Anscheinend hat er sie nicht mehr gebraucht. Die unwichtigere und verkürzte Meldung von Spiegel-TV war trotz dieser Dramatik: Müller geht es schlechter. Meine Vermutung ist, dass diese Verschlechterung nichts mit meiner Infektion zu tun hatte, und dass die seltsamen Ereignisse dieser Nacht wohl nie aufgeklärt werden.

Ein paar Tage später erhielt ich einen neuen Bettnachbarn. Ich schätze sein Alter auf ca. 40 und auch er war zweifach geimpft. Seine Blutsauerstoffwerte waren aber schlechter als meine.  Er war aber kein Kandidat für die Intensivstation. Wenn ich aber einen schweren Verlauf hatte, warum hat ihn die Impfung nicht vor einem schweren Verlauf geschützt?

Mir ist weiter aufgefallen, dass bei mir sehr oft Fieber festgestellt wurde, obwohl ich subjektiv nie Fieber-Symptome (Hitze-Gefühl oder mangelnde Konzentration) festgestellt habe. Dann wurden sofort fiebersenkende Mittel vergeben. Vor 30 Jahren war ich mal für kurze Zeit „Leiter Finanz- und Rechnungswesen“ in einem staatlichen Krankenhaus (aus anderer Dienststelle versetzt). Hier ging es nur um die Frage, wie man die Krankenkassen ab Besten abzocken konnte. Dass flächendeckend Messwerte manipuliert wurden, um für die Akten schwerere Krankheitsverläufe zu bekommen, gehörte dazu. Seit dieser Zeit betrachte ich ärztliche Diagnosen grundsätzlich kritisch. Ich weiß, dass es auch in der Medizin am Ende nur um den Umsatz geht.  

Ein letztes Ereignis könnte unter die Überschrift „skuril bis amüsant“ gesetzt werden. Nachdem ich mich einige Tage nicht im Intimbereich waschen konnte, bekam ich nach einem leicht brennenden Gefühl und einem Blick in diese Körperregion den dringenden Wunsch, mich dort zu waschen. Auf Details möchte ich verzichten. Ich bat die Krankenschwester, die wie ihre Kollegin in dieser Schicht offenbar aus Tschechien kam, um eine Schüssel mit Wasser. Sie Antwortete mir: „Waschen nur morgens!“ Ich erklärte ihr meine Situation etwas klarer und übertrieb etwas bei dem leichten Brennen. Sie antwortete wieder ablehnend: „Wenn Schmerzen, wir geben Tablette.“ Nachdem ich jetzt ziemlich ungehalten wurde, bekam ich am Ende meine Schüssel. Ich erwartete, dass beide Damen jetzt den Raum verlassen würden, aber die beiden blieben und die ältere sage: „Muss zugucken!“ Man stelle sich den Aufschrei der Empörung vor, wenn die Geschlechterrollen anders verteilt gewesen wären, eine Frau wollte sich im Intimbereich waschen und zwei männliche Pfleger wollten zugucken. Aber Männer haben hier den „stell-dich-nicht-so-an-Mechanismus“ verinnerlicht. Also zeigte ich ihnen mein bestes Stück, wo sie es doch so gern sehen wollten, und ich wusch mich vor ihren Augen. Es würde mich aber schon interessieren, wie die Gleichstellungsbeauftragte des Krankenhauses diesen Vorgang bewerten würde.

Bei mir wurde eine Lungenentzündung und Lungenembolie diagnostiziert. Das National Institutes of Health in Bethesda/Maryland, eine Einrichtung des US-Gesundheitsministeriums, empfieht in diesen Fällen eine Behandlung mit Kortikosteroiden. (https://www.covid19treatmentguidelines.nih.gov/therapies/immunomodulators/corticosteroids/) Ich konnte nicht erkennen, dass ich diese erhalten habe oder dass sie in Erwägung gezogen wurde. Deutschland verfolgt eine Politik des Drucks auf Ungeimpfte. Dann passt es nicht ins Konzept, wenn im Fall einer Erkrankung eines Ungeimpften die Symptome gemildert würden. Die Druck-Politik verlangt eher nach einer Behandlung auf die harte Tour. Die Politik hat ja die Hoffnung, dass sich ein ehemals Kranker bald impfen lässt. Vielleicht hat sich hier eine Dynamik aufgebaut, gar nicht nach weiteren Behandlungsmöglichkeiten zu fragen.

Ließe sich diese Art des systematischen Drucks auf Ungeimpfte nachweisen, dann wäre zu prüfen, ob nicht der Tatbestand des Art. 1 Abs. 1 der UN-Antifolterkonvention erfüllt wäre.

Danke!

 

Ich bedanke mich für die beiden lieben Briefe, die ich im Krankenhaus erhalten habe. Ich bedanke mich auch für die freundlichen Rückmeldungen per Kontaktformular und Gästebuch.

Ich möchte mich aber auch für die Hass-Posts bedanken. Viele hätte Dr. Josef G. nicht schärfer formulieren können. Aktuell rufen die Politiker dazu auf, Druck auf Ungeimpfte auszuüben. Es gibt dann immer genug gehirnamputierte, von den Mainstream-Medien aufgehetzte, Schreihälse, die sich als die Guten sehen, die den Bösen einmal eine Abreibung verpassen wollen. Die Politiker, die seit März 2020 krampfhaft jedes Querdenken vermeiden wollen, können hinter ihren Geradeausdenker-Scheuklappen nicht mehr erkennen, was um uns herum passiert. Sie sehen nicht die Pogrom-Stimmung die sie mit ihrem Druck erzeugen. Den Politikern wird bewusst sein, dass ihre Politik die Gesellschaft spaltet. Das Gewaltpotential, das von den von ihnen aufgehetzten Schreihälsen ausgehen kann, sehen sie wahrscheinlich nicht.

Ich freue mich, dass die Hass-Posts dieses bisher verborgene Gewaltpotential sichtbar gemacht haben, und ich habe die Hoffnung noch nicht ganz verloren, dass vielleicht noch irgendein Politiker über seinen Tellerrand hinausblicken kann, und dass ihn diese Dimension nachdenklich machen könnte.

Viele Hass-Zuschriften haben gefordert, ich sollte die Behandlungskosten privat bezahlen. Die von der Regierung und den Medien aufgehetzten Schreihälse erkennen nicht, dass ich die Rechnungen bereits privat bezahle und später bei meiner Versicherung einreiche. Auf welcher Rechtsgrundlage sie in meinen Vertrag mit der Krankenversicherung eingreifen wollen, sagen die Zuschriften nicht.

Die Idee lässt sich aber weiterdenken. Alle Geimpften haben eine Erklärung unterschrieben, dass sie sich freiwillig impfen lassen, über die Risiken aufgeklärt wurden und auf alle Ansprüche im Fall von Nebenwirkungen oder Spätfolgen verzichten. Warum bezahlen die Krankenversicherungen denn für die Behandlung der bisher gemeldeten über 156.000 Verdachtsfälle von Nebenwirkungen? In den 20 Jahren zuvor wurden zusammen weniger als 54.500 Verdachtsfälle gemeldet. Es wäre politisch nicht opportun, jetzt mit Hinweis auf die Verzichtserklärung die Behandlung von Thrombosen zu verweigern und damit die Impfquote in den Keller zu drücken.

Aber was wäre, wenn das von spanischen Forschern im BioNTech-Impfstoff nachgewiesene Graphenoxid wirklich krebserregend ist und in 5 Jahren vielleicht nur 1 % der Geimpften an Krebs erkranken? Bei 700.000 teuren Krebstherapien wären die Krankenversicherungen pleite! Dann könnten sie sich auf die Verzichtserklärung berufen und die Politik könnte lieber den Tod von 700.000 Geimpften riskieren (die Mehrheit von ihnen wäre wohl ohnehin nicht zu retten) als den Zusammenbruch der Krankenversicherung, nach dem dann niemand mehr behandelt würde.

Vielleicht sollten auch Schreihälse einmal nachdenken, bevor man eine Hass-Botschaft verfassen!