Wegen der Corona-Krise wurde am 13.03.20 sehr kurzfristig angeordnet, dass die zwischen dem 16.03. und dem 20.04.20 zu haltenden Vorlesungen digital angeboten werden müssen. Die Rückkehr zu traditionellen Lehrveranstaltungen ist aber auch im September 2020 noch nicht in Sicht. Das bedeutet, dass die Kommentare, die ich zu den vorbereiteten Präsentationen frei formulieren würde, jetzt alle aufgeschrieben werden müssen.

Es wurde am 13.03.20 nur eine digitale Lehre angeordnet, die von mir auch angeboten wird, ohne dass mir die Hochschule dafür die sachlichen Voraussetzungen zur Verfügung gestellt hätte. Die musste ich mir selbst schaffen. Ich habe damit meine Dienstpflichten erfüllt. Sofern die Hochschule wünscht, dass ich für die digitale Lehre, die am 13.03.20 ad-hoc angeordnet wurde, eine bestimmte Software verwende, dann muss sie mir diese auch zur Verfügung stellen. Sie müsste mir weiterhin ein Bedienerhandbuch zukommen lassen und ggf. eine Anwenderschulung veranstalten. Dies ist seit Jahren nicht geschehen. Ich habe zwar gerüchteweise gehört, dass es eine Software OLAT geben soll, hierüber wurde ich aber weder offiziell informiert, noch wurden mit Details hierzu mitgeteilt, noch wurde von mir verlangt, diese anzuwenden. Sie wurde nicht auf meinem Dienstrechner installiert und ich habe keinen Zugangscode hierzu erhalten, von einer Anwenderschulung oder einem Handbuch ganz zu schweigen. Obwohl ich am 16.04.20 darauf ausdrücklich hingewiesen habe, ist das auch nicht in der vorlesungsfreien Zeit nach dem Sommersemester 2020 geschehen.
 
Mit Verfügung des damaligen Präsidenten der Hochschule Mainz vom 16.12.2016, zugestellt am 20.12.2016, wurde ich angewiesen, für die Kommunikation mit Studenten ausschließlich meine dienstliche e-mail-Adrese zu benutzen. Damit wäre auch die Kommunikation über meine eigene Website oder eine Software OLAT eigentlich unzulässig. Die inhaltlichen Informationen zu meinen Lehrveranstaltungen richten sich aber ausdrücklich nicht an die Studenten, sondern an die breite Öffentlichkeit! Meinen Studenten kann auch nicht verboten werden, sich aus allgemein zugänglichen Quellen zu informieren.

Ich bleibe bei meiner Position, dass die Inhalte meiner Vorlesungen kein exklusives Wissen der Studenten (männlich / weiblich / divers – ich kann mich auf Deutsch, Englisch, Spanisch und Russisch einigermaßen ausdrücken, aber nicht auf Gender-Chinesisch) der Hochschule Mainz sein sollten, sondern dass die – einmal erzeugt – der Öffentlichkeit anzubieten sind. Das muss erst Recht gelten, wenn wegen der aktuellen Maßnahmen sehr viel mehr davon schriftlich ausformuliert werden muss.

In diesem Sinne können sich die Studenten (männlich / weiblich / divers) aus öffentlich zugänglichen Quellen über die Inhalte meiner Lehrveranstaltungen informieren.


Zu den Ergebnissen aus meinem Forschungssemester auf Kuba im Sommersemester 2019 möchte ich auf https://mueller-consulting.jimdo.com/forschung/ verweisen.

 

 


ein offenes Wort:

 
Lernen Sie gezielt für die Klausur? Fangen Sie damit ca. 4 Wochen davor an und haben spätestens 6 Wochen danach wieder alles vergessen?

Gehören Sie zu dem Typ Student, der sich demonstrativ auf die Tische legt und so tut, als würde er schlafen, der nur die eine Frage kennt: „Wie könnte eine Klausuraufgabe zu diesem Thema aussehen?“ Dann habe ich eine Botschaft für Sie: Für Ihr Bedürfnis nach leichter Unterhaltung empfehle ich Ihnen das Nachmittagsprogramm von SAT 1 oder RTL 2! Ich wurde nicht als Entertainer eingestellt und ich sehe es nicht als meine Aufgabe an, Ihren Wünschen, leichte Kosten in mundgerechten Häppchen auf dem Silberteller serviert zu bekommen, zu entsprechen.
 
Natürlich sind Sie die Profiteure der Noteninflation, und Sie sind zu einem guten Stück auch von ihr produziert worden. Sie haben schon in Ihrer Schullaufbahn gelernt, dass sich Leistung nicht mehr lohnt. Warum soll man sich auch anstrengen, wenn man für schlechte Leistungen keine schlechten Noten mehr bekommt. Sie interessieren sich nicht dafür, wie Sie später im Beruf gute Leistungen erbringen können um Karriere machen zu können. Wahrscheinlich erwarten Sie, dass Sie nicht nur von Ihren Eltern und Lehrern in Watte gepackt wurden, sondern dass das auch ein zukünftiger Arbeitgeber tun würde. Wahrscheinlich werden Sie sich vor meiner Klausur krank melden und sie nächstes Semester bei einem Kollegen schreiben, der das System der Noteninflation fördert und Ihnen die gewünschte Schmusennote gibt.
 
Für Sie habe ich die Dateien im BWL-Portal und auf dieser Seite nicht veröffentlicht.

 

 

fachliche Ausrichtung

 

Die Inhalte meiner Professur für Rechnungswesen und Controlling unter besonderer Berücksichtigung internationaler Aspekte (lt. Berufungsschreiben vom 17.01.1997) bis zum Sommersemester 2008 (= vor der Übernahme des Praxismoduls - siehe http://prof-dr-mueller.jimdo.com/praxismodul/ ) waren:

 

 

Externes Rechnungswesen:         

1)  Bilanzierung nach HGB            

2)  Internation. Rechnungslegung

3)  Konzernrechnungslegung       

 

Internes Rechnungswesen:          

4)  Kosten- u. Leistungsrechnung   

5)  Unternehmensplan. / Reporting

6)  Investition und Finanzierung   
 
Steuern:   

7)  Betriebliche Steuerlehre      

8)  International Taxation       

bis SS 2008

   43,7 %

   16,8 %

   21,2 %

     5,8 %

 

   43,2 %

   23,3 %

   14,8 %

     5,1 %

 

   13,1 %

     5,7 %

     7,4 %

angemessen

     44 %

     15 %

     23 %

       6 %

 

     43 %

     20 %

     18 %

       5 %

 

     13 %

       5 %

       8 %

 


Anmerkungen:

 

Die Verteilung von gerundet 44-43-13 % vor dem Sommersemester 2008 war angemessen, weil eine Ausgewogenheit zwischen externem und internem Rechnungswesen gewollt war. Das Steuer-Thema lässt sich in der Praxis nie vom Rechnungswesen trennen.

 

zu 2: Weil die Internationale Rechnungslegung das Kernanliegen meiner Berufung war sollte dieser Teil mehr als die Hälfte des externen Rechnungswesens ausmachen.

 

zu 1: Wegen des Umfangs der internationalen Rechnungslegung und weil die Konzernrechnungslegung angemessen berücksichtigt war bleibt für die Bilanzierung nach HGB der Rest von 15 %.

 

zu 4: Kosten- und Leistungsrechnung ist wichtig, sollte bei einer Stelle für Controlling nicht übergewichtig sein.

 

zu 5: Die dem operativen Controlling zuzurechnenden Inhalte sollte nach der Anmerkung zu 4 etwas stärker zum Tragen kommen.

 

zu 7: Besonders die Umsatzsteuer hat wegen der Unterscheidung in inländische, ausländische und innergemeinschaftliche Umsätze internationale Aspekte und wegen der praktischen Umsetzung einen starken Bezug zum Rechnungswesen.

 

zu 8: Besonders internationalen Steuergestaltungen (vgl. Panama-Papers) und internationale Konzern-Verrechnungspreise (wegen der Nachweispflichten) haben einen starken Bezug zum Conrolling.

 

 

Meine Seite wird noch immer so oft geklickt, dass sie auch ohne Suchmaschinenoptimierung (ist im kostenlosen Paket nicht enthalten) bei Google gut gefunden wird. Am 14.10.189 hatte ich bei der Eingabe "rechnungswesenpraxis" die Position 6 von 5.190 der Trefferliste, „lehrveranstaltungen jahresabschluss müller“ kam auf 1+2 von 22.600, "lehrveranstaltungen kostenrechnung müller" auf 1+2 von 17.000, "investition finanzierung müller" hatte 2 von 470.000 (das BWL-Portal war auf 7).