Unsere Politiker sind Corona-Flaschen!

Ludwig Erhard hat 1957 bei der Asiatischen Grippe und Karl Schiller hat 1968 bei der Hongkong-Grippe richtig entschieden! Sie waren Wirtschafts-Professoren und keine Verwaltungsjuristen.

 

 

Wahl 2021


Der Tag der Bundestagswahl am 26.09.2021 rückt näher.

Prominente Kritiker der Corona-Politik kandidieren für die Basisdemokratische Partei Deutschland. Sie haben sich sehr spät dazu entschlossen, eigentlich hätten sie sich ein Jahr früher politisch organisieren müssen. Die macht als Partei auch keine klaren Aussagen gegen die Lockdown-Politik. Ihre Themen sind Freiheit, Machbegrenzung, Achtsamkeit und Schwarmintelligenz. Der Schwarm läuft aber den Leithammeln hinterher. Jetzt geht es darum, sich mit den guten Argumenten der mutigen Menschen mit abweichenden Meinungen gegen die Mehrheitsmeinung zu stellen. Hier versagt die Partei aber komplett. Sie hat bei dieser Wahl keine Chance – wie auch Holstein Kiel gegen Bayern München im DFB-Pokal keine Chance hatte. Die Kieler haben den übermächtigen Gegner respektlos angegriffen und immer wieder gekontert. Die Basis könnte als Corona-Protestpartei ein paar Torchancen herausspielen. Sie feiert aber schon 1,5 % in Sachsen-Anhalt als Erfolg; sie will nicht wirklich gewinnen.

Die FDP hat bei Corona völlig versagt. Sie will die Partei der Freiheit sein, und trägt die meisten Freiheitsbeschränkungen mit. Manchmal stimmt sie im Bundestag dagegen, mach aber nicht wirklich Opposition. Manchmal bittet sie die absolutistisch herrschende Kanzlerin dem Volk doch huldvoll ein paar Freiheiten zurückzugeben.

Im Mai 2020 waren es 46 AfD-Abgeordnete, die die Fragen der 5 Lockdown-kritischen Professoren unterstützt und als eigene kleine Anfrage an die Regierung gerichtet haben. Aus dieser Fraktion gab es die konsequenteste Opposition gegen die Maßnahmen der Regierung. Die AfD will es sich mit den Lockdown-Befürwortern in ihrer Anhängerschaft offensichtlich nicht verscherzen. Sie kritisiert nicht die vorschnelle Zulassung der Impfstoffe, sondern die zu langsame Produktion.

CDU/CSU, SPD, Grüne und Linke scheinen es zu genießen, dass sie den Bürgern seit März 2020 nach Lust und Laune alles verbieten können, und dass sie Jugendliche, die „illegale Partys“ feiern, von der Polizei zusammenknüppeln lassen können. Vor 40 Jahren haben die Politiker in Brockdorf und Gorleben noch Demonstranten verprügeln lassen, aber die Jugend protestiert ja gar nicht. Bevor die Polizei aus der Übung kommt, muss sie eben feiernde Jugendliche verprügeln. Und bei den Grünen, die bald die Kanzlerin stellen wollen, sprießen die Phantasien, was man bald noch alles verbieten kann.   

Für die kommende Wahl gibt es also wenig Grund zum Optimismus. In dieser Frustration habe ich ein paar Wahlplakate für die fiktive XY-Partei entworfen, die die richtigen Themen (plakativ – darum nennt man sie Plakate) ansprechen. Wenn sie eine Partei drucken und aufhängen möchte, will ich ihr gern die Fotos und die Rechte daran überlassen.

 

 

Wahlkampf

Juli 2020


Die CDU möchte die guten Umfragewerte gern bis zur Bundestagswahl retten. Die von ihr geleitete Regierung hatte im März selbst Angst vor der Entscheidung (die sie dann den Virologen überlassen hat) und es ist ihr gelungen, auch dem Volk Angst zu machen. Es gab keinen rationalen Grund für diese Angst, aber darauf kam es nicht an. Eigentlich sind 14 Monate bis zur Wahl zu lang, aber man kann es einmal versuchen. Die Regierung hat den Vorteil, dass die Zahlen in Südamerika aktuell steigen und dass man damit die Angst verbreiten kann, das Virus käme zurück.

Damit kopiert die Regierung das Verhaltensmuster der von ihnen so gescholtenen Verschwörungstheoretiker. Der Unterschied ist nur, dass ein Virus für alles Unglück auf der Welt verantwortlich gemacht wird, und nicht eine kleine Gruppe von Menschen. Die Gemeinsamkeit besteht aber darin, dass die Menschen gegen den angeblichen Feind aufgehetzt werden sollen, und dass einem selbst danach die Führungsrolle im Kampf gegen die Verschwörer oder das Virus zugebilligt werden soll. Verschwörungstheoretiker brauchen ein Feindbild; die Regierung braucht ein gefährliches Virus. Wer mit staatlichen Statistiken die relative Ungefährlichkeit des Virus belegt (Boris Palmer: Wir retten mit viel Aufwand Menschen, die in einem halben Jahr sowieso tot sind!) wird als Verschwörungstheoretiker abgestempelt und zum Volksfeind erklärt. 

Markus Söder will Kanzler werden. Er glaubt, die Wähler seien sado-maso, und er überlegt sich, wie er sie quälen kann, damit sie dabei Spaß haben.

 

Aber nicht die Wähler sind pervers, sondern die Politiker!

 

Die treuesten Wähler von SPD und Union sind die Rentner, und bei denen will man punkten. Die Regierung plant zur Wahl eine Kulturrevolution. Schon seit langem wächst der Anteil der alten Menschen. 1960 waren 1,8 % 80 oder älter, 2020 sind es schon 8,1 %. Aber bisher galt ein Jugendkult. Die Clubs boten Ü60-Parties an und ein genitales Dopingmittel verlieh den 60jährigen Männern die Kraft von 20jährigen. Aktuell werden ausgelassen feiernde Jugendliche zu Volksfeinden erklärt, 18jährige sollen sich wie 80jährige vergnügen, mit 1,5 Metern Mindestabstand einsam an einem Tisch sitzen, und mit einer Schnabeltasse unter dem Mund-Nasen-Schutz ihren Kamillentee trinken. Flirten wird wegen der Infektionsgefahr untersagt, Sex wird nur mit 1,5 Metern Sicherheitsabstand erlaubt – natürlich mit Hygienekonzept, also steril – und Praktiken, bei denen der Mund-Nasen-Schutz nicht getragen werden kann, werden völlig verboten. Auf die Überalterung der Gesellschaft soll ihre Vergreisung folgen. Leben wird mit dahinvegetieren verwechselt, und der negativ besetzte Begriff der Einsamkeit wird in Social Distancing umbenannt. Die Jugend muss konspirative Strukturen entwickeln, um jung sein zu können. Sie kann nur auf genügend Unterstützer unter den Alten hoffen, die selbst gern jung waren, dabei auch „die Sau rausgelassen haben“, und die ihren Kindern und Enkeln ihre Jugend gönnen.

 

CDU-Politiker waren nicht jung, sondern in der Jungen Union, sie denken nur an Umfragen und Wahlergebnisse, und ihre Scheuklappen verstellen der Blick auf die drohenden Gefahren.

Nach einer Studie der UNO sterben in der Krise jeden Monat zusätzlich 10.000 Kinder an Hunger. (https://www.deutschlandfunk.de/uno-studie-jeden-monat-sterben-10-000-kinder-durch.1939.de. html?drn:news_id=1155808) Sie sterben nicht am Virus, sondern am Lockdown. Aber die sterbenden Kinder in Afrika sind keine Wähler.

Gerade Deutschland hat mit einem nicht ausreichend getesteten Medikament, das von den Experten als sehr sicher bezeichnet und besonders für Schwangere empfohlen wurde (gemeint ist Contergan) sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Danach wurden strenge Regeln für die Arzneimittelzulassung eingeführt, die jetzt alle ignoriert werden sollen. Aber die Impfschäden werden erst nach der Wahl auftreten, und Kanzler Söder wird auch hierfür einen Sündenbock finden.

Bis zur Wahl wird man den Steuerzahlern nicht sagen, wie sie die enormen Schäden bezahlen sollen. Es ist nur klar, dass es am Steuerzahler hängenbleiben wird, und dass 1 Bio. € im Durchschnitt 50.000 € für eine vierköpfige Familie sind. Bis zur Wahl wird die EZB die Geldmenge erhöhen, die moderne Form des Gelddruckens.

 


Mit der traditionellen Form des Gelddruckens hat Deutschland im Jahr 1923 seine Erfahrungen gemacht. Am 15.11.1923 wurden mit der Einführung der Rentenmark 12 Nullen gestrichen; also aus einer Billion wurde eine Mark. So schlimm wird man es nicht kommen lassen. Polen hat am 01.01.1995 nur 4 Nullen gestrichen, und beim Euro wäre man schon mit 3 Nullen zufrieden.

Wäre das nicht gewollt, dann müsste die Politik die internationalen Kapitalmärkte rechtzeitig beruhigen. Der Goldpreis hat bereits einen historischen Höchststand erreicht. Diese Beruhigung wäre aber mit klaren Ansagen an die Steuerzahler verbunden, und die sind gleichzeitig Wähler. Denen will man erst nach der Wahl reinen Wein einschenken, also bleiben die Kapitalmärkte nervös!