Ende Juli 2020:
 
Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen steigt wieder! Was die Leitmedien aber nicht berichten: die Zahl der Tests steigt auch! In der Woche vom 20.07. bis 26.07. wurden vom RKI 3.695 Neuinfektionen gemeldet, 925 mehr als in der Woche zuvor. Es wurden aber auch 563.553 Tests durchgeführt, 31.982 mehr als in der Woche zuvor. Wenn man aber berücksichtigt, dass die PCR-Tests nur eine Genauigkeit von 98 % haben, dann müsste es also 11.271 falsche Testergebnisse gegeben haben, mehr als das 3fache der Neuinfektionen. Das bedeutet, dass nach der statistischen Wahrscheinlichkeit auch alle positiven Tests zu dieser Fehlergruppe gehören könnten, und dass es in Wirklichkeit gar keine Neuinfektionen mehr gibt. Die Neuinfektionen gehören aktuell also zum sog. "statistischen Grundrauschen".  
 

Peter Altmaier: nicht nachdenken!


"Wenn wir bei den Infektionen dauerhaft zweistellig sind, müssen Mediziner und Politik neu nachdenken." (Wirtschaftsminister Peter Altmaier in https://www.tagesschau.de/inland/maskenpflicht-111.html) Die gab es zuletzt Anfang März 2020. Das war dann wohl die Zeit, als Politiker und Mediziner zuletzt nachgedacht haben! Weil Politiker und Mediziner (gemeint sind die Pharmalobbyisten vom Robert-Koch-Institut - RKI) nach der Aussage von Wirtschaftsminister Altmaier ab 100 Neuinfektionen nicht nachdenken, ist die Politik auch gedankenlos!

Eigentlich erwarten die Bürger, dass die Politiker jeden Tag über alle elevanten Themen nachdanken. Seit der Aussage von Peter Altmaier wissen wir aber, dass die Regierung seit Anfang März eine Denkblockade hat. Sie kann nicht mehr nachdenken, weil die Zahlen der täglichen Neuinfektionen über 100 liegen. Das merkt man, denn seit dieser Zeit wird nur noch auf Anweidung der Pharmalobbyisten aus dem RKI regiert.

Denkblockden bei Politikern sind nicht neu. Schon immer endete ihre Denkfähigkeit beim nächsten Wahltag. Vielleicht denkt die CDU auch jetzt nur noch darüber nach, wie sie die Bundestagwahl gewinnen kann. Ihre Umfragewerte sind gestiegen, seit dem die Kanzlerin und ihr Gesundheitsminister Panik im Land verbreitet haben. Sie werden wieder fallen, wann sich nicht nur die objektive Lage nomalisiert (das ist schon der Fall), sondern auch die Wahrnehmung der Lage in der Bevölkerung. Bald danach würde die Frage gestellt, wie teuer der Spaß der Politiker an ihren guten Umfragen dem Steuerzahler zu stehen kommt, von den eigenen Einkommenseinbußen ganz zu schweigen. Nach dem ersten Schock über die hohe Zahl würde eine Diskussion einsetzen, wie man das bezahlen soll und ob das wirklich alles nötig gewesen sei.

Besonders die kritische Diskussion soll nach dem Willen der CDU auf nach der Wahl verschoben werden. Also muss die Schockstarre der Wähler möglichst lang anhalten. Dafür muss die Panik so lange wie irgend möglich angeheizt werden. Mit der eigentlich entlarvenden Aussage, dass Politiker erst bei weniger als 100 Neuinfektionen täglich wieder nachdenken werden, soll auch die Bevölkerung dazu animiert, selbst nicht nachzudenken.

Die Politik will also eine eingeschüchterte und zum Nachdenken unfähige Masse, die die aktuelle Politik nicht hinterfragt. Man kann durchaus der Meinung sein, die Maskenpflicht würde die Demokratie nicht bedrohen. Eine ernste Bedrohung sind aber die vielen unterschwelligen Denkverbote, die die Regierung mit ihrer Politik verhängt, und die eine aufgepeitschte Öffentlichkeit beachtet.  
 

Wo sind die kranken Tönnies-Arbeiter?


Die Medien berichteten Mitte Juni von über 1.500 positiv-getesteten Arbeitern im Schlachthof von Tönnies in Rheda-Wiedenbrück, Keis Gütersloh. Danach wurde aber nicht berichtet, wie es den Menschen geht. Wie üblich weist die Berichterstattung der unabhängigen Presse Lücken auf, wenn es keine Horrormeldungen gibt. Nach dem Szenario des Robert-Koch-Instituts vom 20.03.20 wären bei 1.500 Infizierten 68 Krankenhauseinweisungen zu erwarten gewesen, davon würden 17 auf Intensivstationen verlegt und 8 würden sterben. Nach den Erfahrungswerten per 09.07.20 wären bei 1.500 Infizierten noch 24 Krankenhauseinweisungen, 15 Intensivbehandlungen und 4 Todesfälle anzunehmen gewesen. In Wirklichkeit hatten nur 20 Arbeiter leichte Symptome.

In den 10 Tagen vom 18.-27.06. wurden bundesweit 6.059 Neuinfektionen gemeldet, in den 10 Tagen davor waren es 3.387, in den 10 Tagen danach 3.701. Bei den massiv ausgeweiteten Tests wurden also nicht nur infizierte Tönnies-Arbeiter gefunden. Die Todesfälle in den drei 10-Tages-Zeiträumen sind dagegen kontinuierlich von 162 auf 124 und 70 gesunken.

Die Tönnies-Arbeiter dürften der Altersgruppe 20-49 angehört haben. Hier sind die Neuinfektionen um 1.936 vom 18.-27.06. gegenüber dem Zeitraum 08.-17.06. gestiegen, 1.500 bei Tönnies und 436 andere. In der Altersgruppe 40-49 gab es vom 18.-27.06 und vom 28.06.-07.07. bundesweit jeweils 3 Todesfälle; bei Jüngeren keine.

Die Tönnies-Arbeiter unterliegen der Kontrolle nach § 42 IfSG. In dieser Gruppe gab es vom 18.-27.06 bundesweit 1.600 Neuinfektionen, 28.06.-07.07. waren es 302. Vom 08.-17.06. wurden aus dieser Gruppe 8 Personen in ein Krankenhaus eingewiesen, vom 18.-27.06. 24 und vom 28.06.-07.07. 3. Es können also ca. 15-20 Tönnies-Arbeiter im Krankenhaus gehandelt worden sein, also viel weniger als die angenommenen 68 lt. RKI-Szenario und auch weniger als die durchschnittlich erwartbaren 24. Vielleicht wurden sie wegen der Aufmerksamkeit der Medien sogar früher eingewiesen, als es sonst der Fall gewesen wäre. Im Zeitraum vom 18.-27.06. ist ein Betroffener am 25.06. gestorben. Für einen Tönnies-Arbeiter wäre das zu früh gewesen. Später gab es keine Todesfälle in der Gruppe nach § 42 IfSG mehr. Es gab also weder 17 noch 8 Todesfälle, sondern keine. Man kann deshalb annehmen, dass es allen Arbeitern gutgeht.

Die Arbeiter leben in überfüllten Wohnungen, weil sie in Deutschland wenig Geld ausgeben und viel Geld nach Rumänien und Bulgarien schicken wollen. Sie haben sich unter diesen Bedingungen infiziert, sie waren aber nicht krank. Ohne die besonderen Kontrollen für Arbeitnehmer in der Fleischindustrie wären die Infektionen vermutlich nie bemerkt worden. Es war also wieder einmal ein Fehlalarm. Die Medien berichten nicht mehr, um das nicht eingestehen zu müssen.   

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Anfang Juli 2020:

 

Wer soll das bezahlen?


Bei der breiten Masse existiert noch immer eine hohe Zustimmung für die Corona-Politik. Man glaubt der Regierung, dass der harte Lockdown gewirkt habe, und man verweist auf Spanien oder Italien. Spanien hatte in Europa den härtesten Lockdown, die zweithöchsten Infektionszahlen und die dritthöchsten Todesfallzahlen. Die deutschen Alten- und Pflegeheime wurden extrem hart abgeriegelt, und trotzdem waren 43 % der Corona-Toten Bewohner von Alten- und Pflegeheimen. Besonders effektiv kann die Kontaktsperre nicht gewesen sein, weder in den deutschen Heimen, noch Spanien insgesamt. Über diese Widersprüche wird nicht nachgedacht.

Aber beim Geld hört die Freundschaft auf, weshalb der Bürger erst nach der Bundestagswahl zur Kasse gebeten werden soll. Aktuell geht es um ca. 50.000 € pro Familie. Wollte man 100 Mrd. € jährlich über 10 Jahre abstottern, müssten alle Steuern um 14 % erhöht werden. Es gibt für die Bezahlung der „dicken Corona-Rechnung“ grundsätzlich drei Wege, aus denen die Politik wohl vermutlich eine Mischung gestalten will. Man kann Steuern erhöhen, staatliche Leistungen kürzen oder Geld drucken. Der letzte Weg wird allerdings schon seit 12 Jahren von der EZB beschritten. Die Spielräume dürften ausgeschöpft sein. Trotzdem ist die Versuchung groß.

Steuererhöhungen, die die Arbeitnehmer und die Verbraucher treffen, wären politisch schwer durchsetzbar. Eine Erhöhung der Unternehmenssteuern würde kurzfristig wenig bringen, weil die Unternehmen in 2020 Verlustvorträge aufbauen werden, die sie von den zu versteuernden Einkommen der nächsten Jahre abziehen können. Es wäre auch eine Gerechtigkeitsfrage, warum die Gruppe, die den größten Schaden hatte, auch die Lasten aus dem Schutz der anderen Gruppen tragen soll und höhere Unternehmenssteuern würden die Wirtschaft nicht beleben. Nach Gerechtigkeitsgesichtspunkten müssten die Rentner die Kosten tragen, denn ihr Leben wurde gerettet bzw. verlängert. Das sind aber die treuesten Wähler von CDU und SPD. Die Reduzierung von Staatsausgaben hat in der Vergangenheit noch nie funktioniert, schon überhaupt kein Subventionsabbau. Man kann gespannt sein, welche Vorschläge die Politik vorlegen will, die dann nicht von Lobbyisten verwässert werden. „Geld drucken“ ist dann der Weg des geringsten Widerstandes.

Das Argument, es habe doch immer gut funktioniert, leuchtet auf den ersten Blick ein. Mit dem Anleihenkaufprogramm der EZB wurde die Geldmenge 2019 (M3 – das Bargeld hat davon nur 9,4 %; davon 17,25 % 500er) gegenüber 2014 um 25,8 % ausgeweitet, die Lebenshaltungskosten sind in diesen 5 Jahren aber nur um 5 % gestiegen. Allein im März 2020 ist die Geldmenge im Euroraum gegenüber Februar schon um 2,5 % gestiegen. „Vor allem muss man beachten, dass die Geldmengen in den Volkswirtschaften in einer Phase ansteigen werden, in der die Produktionsleistung zurückgegangen ist. Die zunehmende Geldmenge trifft also auf ein verringertes Güterangebot. Und das heißt, der Geldmengenzuwachs fällt noch größer aus, als es der Zuwachs der Geldmenge (absolut gerechnet oder in Prozent ausgedrückt) nahelegt.“ (Thorsten Polleit, Staaten und Notenbanken legen die Basis für die nächste große Geldentwertung, https://www.finanzen100.de/finanznachrichten/boerse/staaten-und-notenbanken-legen-die-basis-fuer-die-naechste-grosse-geldentwertung_H896168186_11892441/)

Die Geldmenge ist eine Zeitpunktgröße zu einem Stichtag, während die Wirtschaftsleistung, die im Bruttoinlandsprodukt gemessen wird, in einem Zeitraum erarbeitet wird. In 2019 betrug die Geldmenge 109,1 % des Bruttoinlandsprodukts, 2011 waren es noch 97,4 %. Beim Schweizer Franken betrug die Relation 2019 sogar 154,1 %. Weil wir unsere Einkommen monatlich bekommen und es auch monatlich wieder ausgeben, wären für den täglichen Zahlungsverkehr nur 8,33 % nötig. Der Rest müsste auf den Kapitalmärkten zirkulieren oder verdeckt ins Ausland abgeflossen sein. Hinzu kommt noch das Geld das als Euro offiziell ins Ausland überwiesen und ordnungsgemäß aus der Geldmenge abgebucht wurde.
 
Im Gegensatz zur Mark von 1923 ist der Euro keine Binnenwährung. Damals war die Erhöhung der Umlaufgeschwindigkeit der größte Inflationstreiber. Jeder Geldschein wurde sofort in ein Geschäft getragen, am nächsten Tag war er nichts mehr wert. Die von der EZB geschaffene zusätzliche Geldmenge fließt heute aber in die Kapitalmärkte und versickert in alle Welt. Damit wird die Inflation nicht angeheizt, sondern exportiert.

Das Geld ist also nicht weg. Wenn es auf den Kapitalmärkten zirkuliert, wird es auf den Gütermärkten nicht nachfragewirksam. Es droht ein Ketchupflaschen-Effekt. Erst schüttelt die EZB mit dem 2-%-Inflationsziel und es kommt nichts, und später kommt alles auf einmal. Wenn auf den Kapitalmärkten eine Strategie erkennbar wird, die Corona-Kosten weg-zu-inflationieren, dann könnten die ausländischen Investoren, die ihren Landeswährungen misstrauen und stattdessen Dollars oder Euros horten, nervös werden. Wenn dann die vagabundierende Geldmenge ziemlich plötzlich in die USA und die EU zurückfließt, dann könnten danach auch die Inländer nervös werden. Eine Hyperinflation, die wieder von einer größeren inländischen Geldmenge + erhöhter Umlaufgeschwindigkeit ausgelöst werden könnte, sollte man nicht provozieren. Es ist allerdings zu befürchten, dass diese Gefahr von der Politik nicht gesehen wird.

Die Politiker werden nicht absichtlich eine Hyperinflation herbeiführen wollen, die Kapitalmärkte sind aber schwer berechenbar. Ihr Umfang ist eine hochexplosive Mischung. Hier sollte man nicht mit dem Feuer spielen. Weil mit einer Inflation der ganze Euroraum erfasst würde, wären die wirtschaftlich Kollateralschäden noch größer als unmittelbar bei Corona.

In dem alten Karnevalslied „Wer soll das bezahlen?“ folgt darauf die zweite Frage „Wer hat das bestellt?“ …
 

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) forderte am 1. Mai 2020 in einem offenen Brief an die Politik:

 

Bevor es zu spät ist !

https://www.bvmw.de/fileadmin/01-Presse_und_News/Pressemitteilungen/Dateien/Mittelstand-Offener-Brief-Bevor-es-zu-spaet-ist-01-05-2020.pdf

In großer Sorge um die Zukunft dieses Landes und um den Wohlstand seiner Bürger appellieren wir an die Politik: Beenden Sie die einseitige Fixierung auf eine rein virologische Sichtweise und damit das gefährliche Spiel mit den Zukunftschancen dieses Landes. Es geht um das Schicksal des deutschen Mittelstands. Heben Sie den Lockdown auf, bevor es zu spät ist!

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Ende Juni 2020:

 

Corona-Virus schon im März 2019 in Barcelona?


Seit einigen Tagen verwirren Medienberichte über den Nachweis von Covid-19 in alten Abwasserproben Europa; nur in Deutschland wird diese Nachricht totgeschwiegen. Am 3. Mai wurde in Frankreich eine Studie veröffentlicht, die Covid-19 in Abwasserproben vom Dezember 2019 aus Paris nachgewiesen hatten. (Quelle: Deslandes et al., “SARS-CoV-2 was already spreading in France in late December 2019”, 03.05.2020, https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0924857920301643). Am 18.06. wurden Ergebnisse aus Mailand, Turin und Bologna veröffentlicht, die zu dem gleichen Ergebnis (schon im Dezember 2019) kamen. (Quelle: ISS, “CS N°39/2020 - Studio ISS su acque di scarico, a Milano e Torino Sars-Cov-2 presente già a dicembre”, 18.06.2020, https://www.iss.it/ web/guest/primo-piano/-/asset_publisher/o4oGR9qmvUz9/content/id/5422725). Am 26.06.20 berichtete nun die Universität von Barcelona, dass sogar schon im März 2019 Spuren von Covid-19 gefunden wurden. (University of Barcelona, Spain. [G. Echevarria-Miró, E. Anfruns-Estrada, S. Guix, R.M. Pintó, A. Bosch], Sentinel surveillance of SARS-CoV-2 in wastewater anticipates the occurrence of COVID-19 cases, 13.06.2020, https://www.medrxiv.org/content/ 10.1101/2020.06.13.20129627v1.full.pdf)

In Deutschland werden diese Information von den herrschenden Medien nicht beachtet, während sie z.B. in der spanischen Presse diskutiert wurden. Die Zeitung El Mundo berichtete schon am Tag der Veröffentlichung, dass mit dem von Prof. Drosten entwickelten PCR-Test eine Probe aus dem Zeitraum von Januar 2018 bis Dezember 2019 mit nur niedrigen Werten positiv getestet wurde. (... análisis de muestras tomadas entre enero de 2018 y diciembre de 2019. Todas dieron negativo excepto una. En ella, los niveles de SARS-CoV-2 eran muy bajos pero dieron positivo por PCR y empleando dos dianas distintas, según los autores del estudio. - Teresa Guerrero, El coronavirus ya circulaba por Barcelona en marzo de 2019, según un análisis de aguas residuales, El Mundo v. 26.06.20, https://www.elmundo.es/ciencia-y-salud/ciencia/2020/06/26/5ef5e37321efa00c2c8b45 b9.html) Wenn man berücksichtigt, dass nur etwa 5 % der Abwässer aus Urin bestehen und dass in Spanien aktuell nur 0,53 % der Bevölkerung positiv auf Covid-19 getestet wurden, dann wäre die Konzentration ein Schnapsglas auf 8 Liter. Wahrscheinlich können nur dann messbare Konzentrationen festgestellt werden, wenn in dem Bereich der Probe zufällig wenig geduscht und wenig Wäsche gewaschen wurde. Aber für Barcelona wären 0,53 % bei 5,575 Mio. Einwohnern auch knapp 30.000 infizierte Menschen, die in 2019 ohne Schutzmasken und Quarantäne eigentlich ein tödliches Risiko gewesen wären. Wenn die Anzahl der Infizierten deutlich niedriger war, muss die Konzentration noch niedriger gewesen sein.

Albert Bosch, der Leiter der Studie, zugleich Präsident der spanischen Gesellschaft für Virologie, vermutete in El Mundo, dass in diesen Monaten die Erkrankungen irrtümlich als Grippe diagnostiziert worden seien, weil die Symptome einer Covid-19-Infektion denen einer Grippe sehr ähnlich sind. (... que en aquellos meses a los infectados con Covid-19 se les podría haber diagnosticado erróneamente una gripe en atención primaria dado que la mayoría de casos presentan una sintomatología similar a la gripe. - El Mundo vom 26.06.20)

Die Zeitung “El País” zweifelt die Richtigkeit der Testergebnisse an. Sie zitiert Fernando González, Professor für Genetik an der Universität von Valencia (UV): "Sowohl aufgrund der Daten als auch des Ortes ist es zu weit von allem entfernt, was bisher entdeckt wurde." (“Tanto por las fechas como por la localización, está demasiado fuera de todo lo que se ha detectado hasta ahora” - Cristian Segura, Expertos dudan de que el coronavirus llegara a Barcelona hace más de un año, El País vom 28.06.20, https://elpais.com/ciencia/2020-06-26/expertos-cuestionan-el-estudio-que-asegura-que-el-coronavirus-ya-estaba-en-barcelona-hace-mas-de-un-ano.html)

Der Verfasser will als Ökonom keine medizinische Fachdiskussion führen. Der gesunde Menschenverstand und einfache Logik sollten aber schon eingebracht werden. Wer von den Professoren Bosch oder González recht hat, ist zweitrangig. Wichtig ist die Erkenntnis, dass hier irgendetwas nicht stimmen kann.

Wenn Bosch recht hat und wenn es auch früher schon Corona-Kranke gab, die man nur für Grippe-Kranke gehalten hat, dann wäre das gesamte Gesundheitssystem und die Politik blamiert. Die Menschen würden sich fragen, warum man die Wirtschaft ruiniert hat, nur weil in China ein neues Virus entdeckt wurde, das es in Europa schon mindestens ein Jahr gab, und das man hier nicht erkannt hat. Hat González recht, dann muss aber auch gefragt werden, was Bosch statt Covid-19 gemessen hat, und was in Paris, Mailand, Turin und Bologna auch festgestellt wurde. Wenn der von Prof. Drosten entwickelte und inzwischen millionenfach verkaufte PCR-Test auch völlig harmlose Viren als Corona-positiv bestätigt, dann ließen sich unlogische Erscheinungen der angeblich symptomfrei erkrankten jungen Menschen plausibel erklären. Die ganzen Statistiken, mit denen die Politik ihre Maßnahmen begründet hat, wären wertlos. Und vor allem wäre der Test wertlos, mit dem die Pharmaindustrie und wahrscheinlich auch Herr Drosten bisher so viel Geld verdient hat. Natürlich waren die Verstorbenen wirklich tot. Man kann aber auch heute schon nur sagen, dass sie mit einer Covid-19-Infektion gestorben sind. Die Infektion war aber nicht wirklich für ihren Tod ursächlich. Sie hat den Körper zusätzlich geschwächt und die Kraft für den Kampf gegen die Vorerkrankung reichte dann nicht mehr aus. Ob sie ohne Infektion gereicht hätte? Wenn die Menschen mit einem harmlosen Virus infiziert gewesen wären, hätte sich nichts geändert.  
 
Wer erinnert sich noch an „das Phantom“, auch Phantom von Heilbronn genannt? Zwischen 1993 (untersucht 2001) und 2009 wurde an über 40 Tatorten die DNA-Spur einer Frau sichergestellt. Sie war geografisch sehr mobil und beging ganz unterschiedlichen Taten nach verschiedenen Tatmustern. Die Taten reichten von Sachbeschädigungen bis zu drei Morden (auch der Polizistenmord von Heilbronn, der später dem Nationalsozialistischen Untergrund – NSU – zugeschrieben wurde). Nach dieser brandgefährlichen Frau wurde mit hohem Aufwand überall in Süddeutschland gefahndet. Die Lösung des Falles kam nach über 2 Jahren Tätigkeit einer Sonderkommission, als die Widersprüche immer absurder wurden: die DNA gehörte zu einer Arbeiterin im Herstellerwerk der Wattestäbchen, mit denen die Spuren gesichert wurden!
 
Ist die Lösung dieses Falles vergleichbar? Ist Covid-19 nur ein Phantom? Blamieren sich die Politiker genauso, wie damals die Polizei?  

Es ist sehr interessant, wie obrigkeitsgläubig die Medien Deutschland auch noch 75 Jahre nach dem Ende des Faschismus sind, der zudem nur 12 Jahre andauerte, und wie frei die Presse in Spanien 45 Jahre nach Ende eines 39 Jahre regierenden Faschismus ist. Auch die Medien in Deutschland sollten die Größe haben, Informationen, die der Pharmaindustrie, den Profs. Wieler, Drosten und den Pharma-Lobbyisten aus dem Gesundheitsministerium nicht ins Konzept passen, trotzdem zu veröffentlichen.

An dem Unterschied zwischen der deutschen und der spanischen Diskussionskultur kann man erkennen, wie sehr das Virus unser Land politisch infiziert hat. Die Krankheit heiß Obrigkeitsgläubigkeit. Pressefreiheit steht nur noch auf dem Papier. Mit der Drohung als Verschwörungstheoretiker diffamiert zu werden, lassen sich die Medien leichter auf Linie bringen als in der Türkei.

Die Virologen haben das Volk verunsichert. Eine verunsicherte Schafherde läuft einem Leithammel hinterher. Kritische Stimmen und abweichende Meinungen werden als Verschwörungstheorien verteufelt. Die Politiker sind ebenfalls in Panik geraten, in eine Sachgasse gelaufen und sie kommen ohne Gesichtsverlust nicht wieder heraus. Jetzt nehmen sie das Volk als Geisel, um ihre eigene Karriere zu retten und die Bundestagswahl 2021 zu überstehen.
 
 
N a c h t r a g :
 
Ebenfalls am 26.06.20 meldete die Bundesuniversität von Santa Catarina in Florianópolis/Brasilien Covid-19-Spuren in Abwasserproben vom November 2019. China und Europa sind dort weit entfernt! Quelle: https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.06.26.20140731v1
 
 
 
Wir hatten es im Urin

Am 19.06. streifte eine Meldung die Nachrichtenlage, die von der Masse der Bevölkerung kaum zur Kenntnis genommen wurde: Spuren des Erregers Sars-CoV-2 wurden im Dezember 2019 in Abwasserproben von Mailand, Turin und Bologna nachgewiesen, als das Virus gerade erst in China entdeckt wurde (Quellen siehe unten). Die Denkgesetze der Logik sagen uns, dass hier irgendetwas nicht stimmen kann. Wir haben es sprichwörtlich im Urin.

Die Seriosität der Forscher ist nach den ausgewerteten Quellen nachgewiesen. Auch das Östrogen aus den Anti-Baby-Pillen ist im Abwasser nachweisbar, das wird aber von Millionen Frauen über den Urin ausgeschieden. Es muss also tausende Infizierte ohne Symptome gegeben haben, die in Mailand, Turin und Bologna oft genug gepinkelt haben, damit zwischen den Abwässern aus Duschen und Waschmaschinen noch genug in den Reagenzgläsern der Labore angekommen ist. Es ist dann aber sehr unwahrscheinlich, dass es die woanders nicht gab. Vielleicht wurden in anderen Städten und anderen Ländern die Abwässer nur nicht untersucht.

Andererseits ist es aber auch sehr unwahrscheinlich, dass monatelang die Corona-Infizierten ein lustiges Leben führen konnten, und ab Mitte März aus heiterem Himmel eine Welle des Todes über das Land schwappte – wie es in den Medien dargestellt wurde. Weil in China vor allen anderen Ländern ab Mitte Januar 2020 nennenswerte Fallzahlen registriert wurden, ist der chinesische Ursprung der Krankheit die einzig logische Schlussfolgerung. Dann kann es im Dezember in Italien noch keine Fälle gegeben haben.

Wenn es aber im Dezember in Italien keine Covid-19-Infektionen gegeben haben kann und die Tests sie trotzdem nachgewiesen haben, kann es nur eine logische Erklärung geben: Die Tests messen Substanzen, die es auch bei Nichtinfizierten gibt. In den Abwässern wurden nur „Spuren der Erreger“ nachgewiesen! Was für die Urin-Tests gilt, muss dann aber auch für die Speichel-Tests gelten. Bei den 8,8 Mio. weltweit nachgewiesenen Fällen dürfte es dann auch eine Vielzahl von Verwechslungen geben. Es müssen also die Tests hinterfragt werden. Natürlich sind die 465.000 Toten wirklich tot; bei diesen 5 % ist eine Verwechslung unwahrscheinlich, auch wenn die Covid-19-Infektion nicht die einzige Todesursache gewesen sein dürfte.

Aktuell gibt es in der Fleischfabrik Tönnies über 1.000 durch Tests nachgewiesene Covid-19-Infektionen. Weil alle Mitarbeiter getestet wurden, gibt es hier kein Dunkelfeld. Nach dem Szenario des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom 20.03.20 müssten 45 von ihnen in den nächsten Tagen mit schweren Krankheitssymptomen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Wenn man aus den Erkenntnissen der Heinsberg-Studie bundesweit eine Dunkelziffer von 90 % unterstellt, dann müssten nach dem täglichen Situationsbericht des RKI vom 20.06.20 17 Tönnies-Mitarbeiter ins Krankenhaus. Die Abweichung von den unterstellten 4,5 % zu den beobachteten 1,7 % (16,7 % der gemeldeten Fälle) kann auf einer niedrigeren Dunkelziffer, aber auch auf eine Fehlerhaftigkeit der Test zurückzuführen sein. Für die letztere Erklärung gibt es mit den unlogischen Testergebnissen aus Italien gewichtige Indizien. Die Hälfte der quantitativen Annahme ließe sich noch mit statistischen Streuungen erklären. Bei weniger als 9 schweren Fällen, die einen Krankenhausaufenthalt notwendig machen würden, wären aber auch vor dem Hintergrund der italienischen Testergebnisse kritische Fragen an das RKI zu stellen.

Man kann die Quarantäne bei Tönnies jetzt als großen Laborversuch für die Zuverlässigkeit der Tests ansehen. Sollte es unter den Tönnies-Mitarbeiter gar keine Erkrankungen geben, auch keine mit leichten Symptomen, wäre das ein klarer Beleg für die Fehlerhaftigkeit der Tests und eine Blamage für das von Prof. Drosten entwickelte Testverfahren. Gleichzeitig wäre der Lockdown, der mit diesen Testergebnissen begründet würde, fragwürdig. Die gesamte Corona-Politik der Regierung müsste neu bewertet werden. Die Fragen der 5 Lockdown-kritischen Professoren und das Papier von Stephan Kohn aus dem Innenministerium hatten schon auf die Schwachpunkte hingewiesen.

Man kann auf die Ergebnisse bei Tönnies gespannt sein.


Quellen:

https://www.merkur.de/welt/corona-italien-ausbruch-patient-null-abwasser-studie-test-iss-dezember-frankreich-europa-zr-13804104.html
Aktualisiert: 21.06.20 06:44
Forscher bestätigen Verdacht - Corona in italienischem Abwasser nachgewiesen: Virus-Ausbruch wohl viel früher als gedacht
Wahrscheinlich fand der Ausbruch des Coronavirus früher statt als gedacht. In italienischen Wasserproben vom Dezember konnte das Virus nachgewiesen werden.

https://www.tagesschau.de/ausland/italien-corona-abwasser-101.html
Coronavirus schon im Dezember im Abwasser
Stand: 19.06.2020 12:26 Uhr
Das Coronavirus ist in Italien offenbar schon viel länger aktiv als bislang angenommen. Spuren des Erregers Sars-CoV-2 wurden in Abwasserproben von Mailand, Turin und Bologna nachgewiesen.

https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/coronavirus-abwasser-italien-dezember-100.html
Corona in Italiens Abwasser - Grassiert das Virus seit Dezember in Europa?
Datum:    19.06.2020 18:01 Uhr
Corona ist in Europa wohl schon eher im Umlauf gewesen als angenommen. Eine Studie hat es in Italiens Abwasser vom Dezember nachgewiesen. Experten halten sie für glaubwürdig.

Weitere Quellen:
https://www.aerztezeitung.de/Nachrichten/Corona-Spuren-schon-2019-im-Abwasser-entdeckt-410501.html


https://www.zeit.de/zustimmung?url=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2Fwissen%2Fgesundheit%2F2020-06%2Fcoronavirus-italien-studie-abwaesser-spuren-seit-dezember-nachweisbar

 

https://www.rnd.de/gesundheit/italien-corona-im-abwasser-seit-dezember-nachweisbar-LSZALF2YANFVLGF2JS7BHLLPI4.html

 

https://www.hna.de/welt/corona-italien-ausbruch-patient-null-abwasser-studie-test-iss-dezember-frankreich-europa-zr-13804104.html

 

https://www.spiegel.de/consent-a-?targetUrl=https%3A%2F%2Fwww.spiegel.de%2Fwissenschaft%2Fmedizin%2Fcoronavirus-schon-im-dezember-in-abwaessern-von-turin-und-mailand-gefunden-a-56c600b2-1802-4d68-9197-3901e13694c7&ref=https%3A%2F%2Fwww.google.de%2F

 

https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/corona-viren-in-italien-in-abwaessern-laut-studie-seit-dezember-16822575.html

 

https://www.deutschlandfunknova.de/nachrichten/coronavirus-in-italien-schon-seit-dezember-im-abwasser

 

und viele mehr
…alles andere sind FAKE NEWS und VERSCHWÖRUNGSTHEORIEN…! 😉  So sagt man es  uns zumindest immer von Seiten „offizieller Stellen“. Wie schnell sich deren Aussagen und Meinungen allerdings ändern können, zeigt sehr schön dieses Video. Fast schon komödiantisch unterhaltsam, wenn´s nicht so traurig und ernst wäre! Aber: Humor ist, wenn man trotzdem lacht!… und das darf […]

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Mitte Juni 2020:

 

Hendrik Streeck kritisiert Lockdown


Die Welt zitiert am 10.06.20 ein Interview des Virologen Hendrik Streeck in der Neuen Osnabrücker Zeitung mit einer Kritik am deutschen Lockdown (https://www.welt.de/wissenschaft/article209299157/Corona-Krise-Virologe-Streeck-kritisiert-deutschen-Lockdown.html): „Ich glaube auch weiterhin nicht, dass wir am Ende des Jahres in Deutschland mehr Todesfälle als in anderen Jahren gehabt haben werden“ Die Fachleute, viele Zeitgenossen nennen sie auch Fachidioten (Wikipedia: ein Experte, der eine Problematik nur aus der Perspektive seines Fachgebietes kennt) kommen langsam zu der gleichen Einschätzung, die diese Webseite schon Ende März vertreten hat. Wenig später, am 26.03.20 kritisierte das Handelsblatt: „Nun regieren die Virologen, die leider wenig von Wirtschaft verstehen.“ (https://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/kommentar-die-neue-macht-der-virologen/25684390.html?ticket=ST-1664064-fCyBoU4cv9Yaq76X LUf5-ap2)  Das war nur eine nette Umschreibung für die Betitelung als  "Fachididioten". Ich möchte mich hier nicht an der Diskussion beteiligen, ob diese Bezeichnung für die Professoren Drosten, Wieler & Co. angemessener wäre als "Fachleute".

Streeck sieht als Grund für den Lockdown, dass „ein gewisser Druck in der Öffentlichkeit“ bestanden hätte. Hier muss ihm widersprochen werden! Zunächst hat die Pharmaindustrie bei einer neuen Krankheit ein gutes Geschäft mit Impfstoffen und Medikamente gewittert (ist auch legitim - Pharmaunternehmen sind keine Wohltätigkeitsorganisationen), auch wenn sie die erst noch entwickeln und sie dafür Zeit gewinnen musste. Es gab von ihr Druck und von dem mit ihr bestens vernetzten Robert-Koch-Institut! Von ihnen wurden Horror-Szenarien verbreitet, und die Regierung hatte die Hosen so voll, dass sie auf eine normale Entscheidungsvorbereitung verzichtete. Den Rest hat ein Bundesgesundheitsminister erledigt, der einst selbst Pharmalobbyist war, und der sich so verhält, als wenn er es im Verborgenen noch immer wäre. Einen Druck aus der Bevölkerung, die Wirtschaft zu ruinieren, gab es nicht. Kein normaler Mensch hat es als Bedrohung empfunden, wenn alte Menschen häufiger sterben als junge und wenn in einer ständig älter werdenden Gesellschaft in einem Jahr ein paar mehr alte Menschen sterben, und im nächsten Jahr ein paar weniger.
 
Die „Halbgötter in Weiß“ müssen langsam den Olymp verlassen. Die Fachleute oder Fachidioten (je nach Standpunkt) lagen mit praktische allen Empfehlungen falsch. Die Alten- und Pflegeheime wurden so hermetisch von der Außenwelt abgeriegelt, dass sich die Insassen über Isolationsfolter beschwerten. Trotzdem sind lt. Robert-Koch-Institut vom 10.06.20 3.406 Bewohner mit einer Covid-19-Infektion gestorben; insgesamt waren es in den Altersgruppen ab 80 5.537. Die Kontaktsperre hat also nicht viel gebracht! In Spanien, Italien, Großbritannien und Frankreich waren die Maßnahmen schärfer, und die Zahlen höher. Harte Beschränkungen haben dann wohl nichts genützt!   

Menschen sind Herdentiere. Bei einer Verunsicherung sind sie bereit, einem Leithammel hinterherzulaufen. Für diese Verunsicherung hat das Robert-Koch-Institut gesorgt und sein Präsident hat mit seinen täglichen Pressekonferenzen den Leithammel gegeben. Gemessen an den übertriebenen Horror-Szenarien war die Realität weniger schlimm, und deshalb meinen die Menschen, die Regierung hätte die Sache richtiggemacht. Die kritischen Stimmen werden jetzt aber langsam zahlreicher und man kann schon jetzt erste Statistiken auswerten. Wenn in ein paar Monaten die dicke Rechnung präsentiert wird, werden sich viele Menschen Frage, ob das wirklich in dem Umfang nötig gewesen sei. Die Zahlen in den Meinungsumfragen werden sich dann verschieben, und auch der Höhenflug von CDU/CSU bei der Sonntagsfrage wird ein Ende haben. Und die Wahl ist erst im September 2021!

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Ende Mai 2020:

 

Methoden des Mittelalters


Die Corona-Welle ist überwunden! Die Daten der Johns-Hopkins-Universität und des Robert-Koch-Instituts zeigen, dass die Welle ab Anfang April ständig abnahm. Am 18.05. waren lt. RKI nur noch 7 % der gemeldeten Fallzahlen aktuelle Fälle, 88,5 % waren genesen und 4,5 % verstorben. Die vom RKI gemeldete Zahl der registrierten Genesenen bei 90 % unentdeckten Fällen ist kumuliert etwa das 20-fache der Zahl der Verstorbenen, die vermutlich alle gefunden wurden, und die mit und nicht an einer Covid-19-Infektion gestorben sind.

Der Erfolg hat viele Väter! Die offizielle veröffentliche Meinung sagt, dass die Maßnahmen der Regierungen gewirkt hätten. Kritiker rechnen vor, dass wegen des Zeitverzugs zwischen Ansteckung und Erkrankung die Maßnahmen dann schon gewirkt haben müssten, bevor sie überhaupt beschlossen wurden. Sie glauben eher an die Wirkung von Antikörpern als an Politiker.

Der Fraktionsvorsitzende der FDP im Bundestag hat der Regierung am 23.04.20 vorgeworfen, das Virus mit den Methoden des Mittelalters zu bekämpfen. Wenn man diesen Gedanken fortsetzt, dann wurden Epidemien damals mit Gebeten und Prozessionen bekämpft; heute glaubt man an den Lockdown und an Impfstoffe, die es aber noch nicht gibt. Früher wurden Opfer gebracht; heute auch! Früher hat niemand das Haus ohne Kruzifix verlassen, heute ist es der Mund-und-Nasen-Schutz. Wenn im Mittelalter die Welle vorüber war, haben früher die Gebete geholfen, heute sind es die Kontaktbeschränkungen. Wer früher die Macht Gottes und der Kirche angezweifelt hat, wurde als Ketzer auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Wer heute in einem Interview erwähnt, dass ein Drittel der Verstorbenen Bewohner von Alten- und Pflegeheimen sind, die dort im Durchschnitt 11 Monate nach ihrem Einzug versterben (Zitat: Wir retten Menschen, die möglicherweise sowieso bald sterben) wird danach von seiner eigenen Partei in den Medien öffentlich hingerichtet - Methoden des Mittelalters!

Die Politik hat von Anfang an auf die Methodik der Kriegspropaganda gesetzt. Der französische Präsident hat eine Fernsehansprache sogar mit den Worten begonnen: „Wir sind im Krieg!“ Auch von der deutschen Propaganda wurde das Virus als Feind dargestellt, den es mit vereinten Kräften zu bekämpfen gilt. Opposition ist im Krieg Verrat! Natürlich sind nur wenige Widerstandskämpfer bereit, sich zu ihr zu bekennen. Und es wird etwas dauern, bis in der öffentlichen Wahrnehmung Verräter zu Widerstandskämpfern werden. Ein Lockdown-Kritiker von heute ist deshalb das genaue Gegenteil von einem Opportunisten. Der Gesundheitsminister hat virtuell die Frage gestellt: Wollt Ihr den totalen Lockdown?, und ihm ist dann von den aufgepeitschten Massen aus den Umfragen ein lautes „Ja!“ entgegenschallt, als hätte er in einem überfüllten Sportpalast eine flammende Rede gehalten. (Dieses Beispiel ist frei erfunden. Jede Ähnlichkeit mit noch lebenden oder schon verstorbenen Personen sowie Ereignissen der Vergangenheit ist rein zufällig). Das Verhalten der Bevölkerung folgt jetzt wie auch früher Mustern einer Massenhysterie, und die Regierungen setzen dieses Instrument für ihre Ziele ein.

Die Menschen werden aber umdenken, wenn ihnen nach der Wahl 2021 die dicke Rechnung (mehr als 50.000 € für eine vierköpfige Durchschnittsfamilie) präsentiert wird, oder wenn die Opposition sie wahrscheinlich schon im Wahlkampf herausholt. Das jetzige Bauchgefühl, in Zeiten des Krieges der Regierung folgen zu müssen, kann sich in Hass und Verachtung umkehren, wenn das Volk erkennt, dass diese Regierung sie in den Abgrund geführt hat. Das ist am Ende nur eine Frage der Zeit, denn die dicke Rechnung kommt! (egal ob vor oder nach der Wahl) Man sollte deshalb nicht von der sehr langen Dauer der aktuell hohen Zustimmung für die Regierung ausgehen.

Die Menschen wollten im Mittelalter an die Kraft der Gebete glauben, heute wollen sie an die Kraft des Lockdowns glauben. Die wahrscheinlich von der Pharmaindustrie gesponserten wissenschaftlichen Studien zur Wirksamkeit des Lockdowns (mit falschen Annahmen) werden in der veröffentlichten Meinung der Leitmedien breit zitiert, die Widerrede mit den Kontrollrechnungen der Kritiker wird es nicht! Die breite Masse wird also aktuell mit den Widersprüchen nicht konfrontiert. Die Zeit wäre auch noch nicht gekommen, dass den Kritikern bei komplizierten Berechnungen, die einfache Bürger nicht mehr nachvollziehen können, geglaubt würde. Trotzdem wird die Wut der Bürger auf ihre Regierungen ebenso unausweichlich kommen, wie die dicke Rechnung!

Aber die heutige Situation ist auch anders als im Mittelalter, und sie unterscheidet sich von letzten beiden Weltkriegen; auch die heutige Lage wird mit einem weltweiten Krieg vergleichen. In der Vergangenheit wurde die Öffentlichkeit auf hohe Opfer eingestimmt. Heute wird ihr vorgetäuscht, dass man diese vermeiden könne. Die Regierungen glauben, der Öffentlichkeit die Wahrheit verschweigen zu können, dass alte Menschen in absehbarer Zeit an irgendeiner Krankheit sterben werden. Der Anzahl der über 80jährigen hat sich in 10 Jahren von 2008 bis 2018 um fast ein Drittel von 4,1 Mio. auf 5,4 Mio. erhöht. Es ist unvermeidbar, dass jedes Jahr knapp 10 % und bei einer Krankheitswelle auch ein größerer Teil von ihnen stirbt. Die Regierungen wollen diesem Teil der Bevölkerung, überwiegend treue Wähler der Regierungsparteien, aber einreden, das Wachstum ihrer Altersgruppe könne ewig weitergehen. Die Menschen sind sich allerdings der Endlichkeit auch ihres eigenen Lebens sehr wohl bewusst. Die Absicht, dem Volk eine Wahrheit verschweigen zu wollen, die bereits allgemein bekannt ist, muss scheitern!

Die Opfer der beiden Weltkriege waren sinnlos, denn diese Kriege hätten niemals begonnen werden dürfen. Die Sinnlosigkeit der Opfer der Corona-Politik wird mit den zukünftigen Statistiken erkennbar werden. Sie werden zeigen, dass man mit viel Aufwand Menschen gerettet hat, die ohnehin bald sterben und dass die Politiker sich mit ihrer Denkblockade und der Wahnvorstellung, Leben um jeden Preis retten zu müssen, einer intelligenten Politik (gezielter, aber nicht perfekter Schutz nur für Risikogruppen) verweigert haben. Die Menschen wissen, dass man nicht in jeder Kleinstadt ein Hightech-Krankenhaus unterhalten kann und dass nicht an jedem Fußgängerüberweg eine Ampel stehen kann. Einsicht verhindert natürlich keinen Egoismus, wenn eine Bürgerinitiative gegen die Schließung des eigenen Kleinstadtkrankenhauses oder für eine Fußgängerampel auf dem Schulweg der eigenen Kinder gegründet wird. Natürlich werden Menschen auf dem Transport ins weit entfernte Kreiskrankenhaus und auch Kinder bei einem Verkehrsunfall auf dem Schulweg sterben; wenn auch nicht an diesem konkreten Überweg. Im Normalfall unterscheidet die Politik zwischen Einsicht und Egoismus, und es werden kleine Krankenhäuser geschlossen und es werden nicht überall Fußgängerampeln aufgestellt. Die unbequemen Fragen, warum man diese vernünftige Abwägung zwischen Kosten und Nutzen in der Corona-Politik nicht vorgenommen hat, werden unausweichlich sein, sobald die zukünftigen Belastungen konkret werden.     

Die Antwort wird den weit verbreiteten Lobbyismus in der Politik analysieren müssen. Die Pharmaindustrie ist bestens mit dem Gesundheitsministerium und seinen Instituten vernetzt und gegen die Autolobby geht gar nichts. Niemand hat bisher thematisiert, dass jedes Jahr besonders bei den Altersgruppen ab 80 die Todesfälle am Ende der Heizperiode (auch hier gibt es eine Zeitverzögerung) stark ansteigen und danach noch stärker abfallen. Die Vermutung ist naheliegend, dass die von der Grundbelastung mit Abgasen schon schlechte Luft, die sich an kalten Tagen am Boden sammelt, von den Abgasen aus den Heizungen zusätzlich belastet wird und dass alte Menschen mit Vorerkrankungen dann besonders anfällig werden, z.B. für eine Grippe-Infektion. Kommt uns das bekannt vor? Dieser Zusammenhang ist der Politik schon lange bekannt, aber niemand will den Menschen das Heizen verbieten oder während der Heizperiode die Abgase aus Autos und Industrie beschränken.  

Der aktuelle Unterschied ist, dass der Kampf gegen ein neues Virus der Pharmaindustrie ein gutes Geschäft verspricht. Erst wird sie stattliche Subventionen für ihre Forschung kassieren, und nach der Entwicklung eines Impfstoffs von der von ihnen dominierten Ständigen Impfkommission des Robert-Koch-Instituts den Einsatz empfehlen lassen, damit die Krankenkassen ihn dann zu überteuerten Preisen bezahlen müssen. Doppelt kassieren hält besser! Das Hauptrisiko für die Pharmaindustrie ist aber, dass vor der Einsatzbereitschaft eines Impfstoffs schon eine natürliche Immunisierung eingetreten sein kann, die meisten Menschen (bei 90 % Dunkelfeld lt. Heinsbergstudie) die Infektion unbemerkt überstanden und Antikörper gebildet haben können. Deshalb sollen die Regierungen schon jetzt verbindliche Bestellungen abgeben, damit die wohl nicht mehr benötigten Impfstoffe dann nach Ablauf der Mindesthaltbarkeit von ihnen vernichtet werden. Hauptsache der Umsatz stimmt! Aber solche Zusammenhänge, die man vor 40 Jahren als kommunistische Propaganda bezeichnet hätte, sind heute rechte Verschwörungstheorien.

Aber der Volksmund sagt dazu: „Geld regiert die Welt“ oder „wer gut schmiert, der gut fährt!“ Wird das Volk weiter der Regierungspropaganda folgen, oder wird es sich auf die überlieferten Weisheiten aus seinen Sprichworten besinnen?

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